Die Landesregierung NRW teilt mit: Neuer Erlass regelt Umgang mit Großveranstaltungen
Örtliche Behörden sollen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern grundsätzlich absagen
Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen im Land haben Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über die aktuelle Lage in Nordrhein-Westfalen informiert.
Regel gilt ab sofort für Großveranstaltungen
Im Rahmen dessen wurde ein Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Dieser regelt ab sofort den Umgang mit Veranstaltungen.
Demnach sollen die örtlichen Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern grundsätzlich absagen. Alternativ können sie beispielsweise bei sportlichen Großveranstaltungen eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung prüfen.
Bis auf weiteres
„Unser Ziel muss sein, die Ausbreitung des Corona-Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, um krankheitsanfällige Menschen zu schützen. Die Virologinnen und Virologen, mit denen ich gesprochen habe, empfehlen, dass wir große Menschenansammlungen, wo es geht, vermeiden sollten“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir müssen uns daher sehr genau überlegen, worauf wir verzichten können. Ich bin der Meinung, dass zum Beispiel Schulunterricht oder der ÖPNV unverzichtbar sind. Das würde unser gesellschaftliches Zusammenleben lahmlegen. Aber große Messen, Kongresse, Konzerte oder Sportveranstaltungen sollten wir zunächst absagen. Und das regelt der heutige Erlass bis auf weiteres – nicht zuletzt, weil es nach der aktuellen Erkenntnislage keine Schutzmaßnahmen gibt, die gleich effektiv aber weniger eingriffsintensiv wären.“
Unter 1000 Besucher
Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch Instituts zu beachten.
Faktoren, die Übertragungen des sogenannten SARS-CoV-2 begünstigen, sind demnach eine
eher risikogeneigte Zusammensetzung der Teilnehmer (viele Personen, Personen mit Grunderkrankungen etc.);
eher risikogeneigte Art der Veranstaltung (Dauer, Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten etc.);
eher risikogeneigter Ort der Veranstaltung und Durchführung (bereits
Infektionen in der Region, bauliche Gegebenheiten des
Veranstaltungsortes etc.).
Zuständig für die Durchführung des Erlasses sind die Behörden vor Ort. Diese können Veranstaltungen absagen, eine Absage gegenüber dem Veranstalter anordnen oder sie verlegen bzw. ohne Zuschauer durchführen lassen.
Wiederwahlen bei den Erler Jägern – Starke und positive Resonanz im vergangenem Jahr
Erle (pd).Am Sonntag trafen sich die Mitglieder und Ehrenmitglieder der Erler Jäger in der Gaststätte Brömmel-Wilms für deren jährliche Generalversammlung.
Um 11 Uhr eröffnete die erste Vorsitzende Hannah Nießing die Versammlung und startete mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Seit der letzten Generalversammlung standen einige Änderungen an, wie die Eröffnung eines Vororchesters, um die Jugendarbeit noch weiter auszubauen.
Auch die Ernennung von drei Ehrenmitgliedern fand positive Resonanz. Danach erinnerte der zweite Vorsitzende Tim Heistermann an einige Highlights der vergangenen Auftritte und Termine. Erwähnt wurden sowohl musikalische Auftritte, als auch Termine ohne Instrument, wie zum Beispiel das Zeltlager oder das jährliche Vereinsfest.
Als auch der Bericht des Kassierers und die Entlastung des Vorstandes auf der Agenda abgehakt waren, standen die Wahlen an.
Wahlen
Hannah Nießing und Tim Heistermann stehen dem Verein weiterhin als Vorsitzende vor, und auch Jürgen Becker und Melanie Unnebrink wurden in den Funktionen des Kassierers und der Schriftführerin einstimmig wiedergewählt.
Fortgefahren
wurde mit den Terminen, die dieses Jahr noch anstehen, wie das Jubiläum des
Heimatschützenfestes in Erle. Aber auch das Herbstkonzert, welches nach der
starken positiven Resonanz im vergangenen Jahr wieder an zwei Tagen stattfinden
soll.
Der neunte und letzte Punkt der Tagesordnung war für Fragen, Anregungen und Bemerkungen des Orchesters vorgesehen. Hier wurden alle offenen Fragen, neue Denkanstöße und Möglichkeiten im Plenum besprochen und von der Versammlung abgesegnet. Um 12.40 Uhr schloss die erste Vorsitzende dann die Versammlung.
Die Erler Jäger sind voller Tatendrang und freuen sich, nach ihrer kleinen Pause am Jahresanfang wieder durchzustarten.
Dornenbüsche und dichtes Gestrüpp am Rand eines Spielfeldes sind immer ein großes Ärgernis, weil Bälle entweder auf Nimmerwiedersehen verschwinden oder nicht erreicht werden können.
Die C-Jugend aus dem Spieljahr 2018/19 kann davon ein Lied singen, denn so hat diese in einem Spieljahr drei ihrer guten Spielbälle verloren.
Aus diesem Grund nutze die E-Jugend der Eintracht Erle zusammen
mit unserem Jugendleiter Hermann Grewing und den Trainern das letzte spielfreie
Wochenende vor der Rückrunde um am letzten Samstag die Dornenbüsche neben dem
Spielfeld ab- und die restlichen Büsche zurückzuschneiden.
Außerdem wurde die bereit „entbuschte“ Fläche zwischen
Rasen- und Ascheplatz an der Oberfläche von den Steinen befreit, so dass einer
Anpflanzung einer Wiesen- und Blumenfläche im Frühjahr nicht mehr im Weg steht.
Ein großer Dank gilt hierbei Hermann Olbing, der uns nicht
nur seine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt, sondern uns auch mit Radlader
und weiteren Geräten unterstützt hat!!!
Kreis/Borken: Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte setzt sich für den Erhalt der Geburtshilfestation im Borkener St.-Marien-Hospital ein.
Die vom SPD-Ortsverein Borken im Rahmen einer Online-Petition und Unterschriftenaktion gesammelten Unterstützungsbekundungen hat Ursula Schulte nun in Berlin dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, übergeben.
Gebhart vertrat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, an den sich Ursula Schulte mit einem Brief gewandt hatte.
Konkrete Maßnahmen im Kreis Borken wurden eingeleitet
Kreis Borken/Borken. In Borken ist heute Abend (09.03.2020) ein Coronavirus-Infektionsfall nachgewiesen worden.
Das teilt die Borkener Kreisverwaltung mit. Es handelt sich um einen jungen Mann, der einer Reisegruppe angehörte, die in Südtirol Urlaub gemacht hat. Er und sechs weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Borken hatten sich bereits auf ihrer Rückfahrt beim Kreisgesundheitsamt gemeldet und sich in Absprache direkt nach Ankunft in Borken vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben.
Besonnenes Verhalten der Gruppe
Die bestätigten Ergebnisse der sechs weiteren Personen liegen bislang noch nicht vor. Der Gesundheitszustand aller sieben Personen wird laufend beobachtet, derzeit sind alle symptomfrei. Die Mitglieder der Reisegruppe zeigen sich dabei sehr kooperativ. Dem besonnenen Verhalten der Gruppe ist es zu verdanken, dass das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus in Borken– ähnlich wie in Bocholt – derzeit als äußerst gering eingeschätzt wird.
Weitere Maßnahmen werden abgesprochen
Vertreter des Krisenstabes des Kreises Borken haben
unmittelbar mit der Stadt Borken die akute Situation besprochen und die
weiteren Maßnahmen abgestimmt. Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker wiederholt
seinen Appell an die Bevölkerung, besonnen zu sein. Es werde alles
darangesetzt, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermeiden.
Über die weitere Entwicklung wird dann laufend über das Internet unter https://kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.
Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist täglich von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet.
Dort sind Auskünfte zum Thema Coronavirus erhältlich. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr erreichbar.
Heimatverein – Engagement für die Heimat auch für junge Leute und Familien attraktiv.
Erle (pd).Ein Blick in die Runde zeigte den Wandel: Nicht nur das klassische Klientel der älteren Mitbürger, sondern auch junge Familien mit Kindern und junge Erwachsene konnte der Vereinsvorsitzende Norbert Sabellek unter den 70 Teilnehmern des Jahreshauptversammlung begrüßen.
Dem Verein ist es gelungen, durch seine Schwerpunktsetzungen auch junge Leute für die Heimatarbeit zu begeistern.
Versammlung: Gut besucht war die Jahreshauptversammlung auch dank des Erscheinens junger Leute und Familien.
Zusammenarbeit zwischen Schule und Heimatverein Seit Jahren schon bringen die 4 Mentorinnen den „Brejpollspöllern“, den Grund- und Sekundarschülern der Plattdeutsch-AG, durch Spielen, Singen, Sprechen und Lesen die Erler Mundart spielerisch bei, weiß Doris Grunewald zu berichten. Der Andrang zu der AG sei groß; denn den jungen Schauspielern mache es einen Riesenspaß, in Altenheimen, an Seniorennachmittagen, beim Maikranzaufhängen, auf dem Sommerfest und am Plattdeutschen Nachmittag Sketche, Reigen, Märchen und selbstgeschriebene Stücke in Erler Platt aufzuführen. Die „grooten Brejpottspöllers“ schreiben zurzeit an einem Plattdeutsch-Krimi: Tatort Erle. Durch das Hobby ihrer Kinder kommen auch deren Eltern zum Heimatverein.
Gleiches gelte auch für die Garten-AG am Heimathaus, in dem die Kinder erfahren, wie gesät, gepflegt und geerntet wird, berichtet Ingrid Horstmann. Als die Lokalzeit des WDR in Erle an der Femeiche drehte, präsentierten die Kinder in dem Filmbeitrag, wie sie Eicheln unter der Femeiche sammeln und diese im Heimathausgarten zu Eichensetzlingen heranziehen, die dann mit Zertifikat verkauft werden. Für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Heimatverein wurde der Verein vom Landrat Dr. Zwicker bei der Verleihung des Heimatpreises des Kreises Borken mit einer Urkunde und 200 Euro besonders gewürdigt.
Babywiese mit Heimatpreis ausgezeichnet
Ein weiterer Bereich, in dem Kinder und Jugendliche sich für die Heimatarbeit engagieren, ist die Babywiese, auf der mittlerweile 60 Obstbäumchen gepflanzt wurden, für die Kinder als Baumpaten fungieren. Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich Kinderpaten und ihre Familien auf der Wiese, um Pflegearbeiten durchzuführen und neue Beete anzulegen.
So wurden auch unter Mitwirkung von Grundschulklassen eine Wildblumenwiese, ein Kräuter- und ein Sumpfbeet angelegt. Drei dort stationierte Bienenvölker sorgen seit einem Jahr für die Bestäubung der Bäume und Pflanzen.
Für sechs neu gepflanzte Birnen- und Apfelhochstämme konnte der Heimatverein ortsansässige Vereine (Schützenverein, Eintracht Erle, die KLJB Erle-Rhade, die Silvesterschule, Imkerverein Raesfeld) sowie den ehemaligen Vereinsvorsitzende Klaus Werner, dem Ideengeber für eine Babywiese, als Baumpaten gewinnen und die Verbundenheit der Vereine mit dem Heimatprojekt Ausdruck verleihen. Insbesondere die Landjugend war mit Tat- und Maschinenkraft eine unersetzliche Hilfe beim Ausbau der Babywiese.
Künftige Arbeit- und Freizeitgestaltung mit Baumpaten
Beim Interview von Norbert Sabellek mit Baumpatenkindern machten diese einige gute Vorschläge für die künftige Arbeit und Freizeitgestaltung: Bau eines Geräteschuppens, Paprikazüchten, eine Infotafel für die Babywiese sowie Gerichtsspiel an der Femeiche und gemeinsame Ausflüge. Für das Projekt Babywiese erhielt der Heimatverein den drittplazierten Heimatpreis, der mit 1000 € dotiert ist. In der Begründung der Preisverleihung wird insbesondere der ökologische und soziale Effekt der Babywiese als Biotop für Pflanzen und Insekten und die Einbeziehung von Familien und Vereinen bei der Anlage und Pflege des landschaftlichen Idylls hervorgehoben.
Baumpflanzung: Vertreterinnen und Vertreter von Eintracht Erle, der Landjugend und dem Imkerverein präsentieren auf der Babywiese als Baumpaten ihre Baumschilder und Patenurkunden.
Gang nach Emmaus
Hildegard Gülker berichtet von der Arbeit der „Koffieköppkes“. Seit 10 Jahren haben die Seniorinnen und Senioren 16 Ordner alter Fotos mit Namen und Ereignissen zusammengestellt und Totenzettel archiviert. Beides soll in den nächsten Jahren digitalisiert und auf der Homepage zugänglich gemacht werden.
Auch Texte über altes Brauchtum wurden verfasst wie „De Pingsterbrut“ und „Denn Versehgang“. Für den Osterpfarrbrief erscheint ein Bericht über den „Gang nach Emmaus“. Das Evangelium des 2. Ostertags nahmen junge Leute früher als Anlass, nach den Entbehrungen der Fastenzeit an diesem Tag einen feucht-fröhlichen „Emmaus-Gang“ in die Gasthäuser des Dorfes zu unternehmen oder den Nachbarort einzubeziehen, wie im Jahre 1873, als Raesfelder Junggesellen nach Erle kamen, um den Erler Kirchturm zu vermessen zum Beweis, dass er kleiner war als der Raesfelder, aber von den Erlern mit einem „Güllesegen“ vertrieben wurden.
Die Femeiche ist nach wie vor Anlaufpunkt für viele Besucher aus aller Welt. In das Gästebuch der Eiche haben sich u. a. Besucher aus Spanien, Russland, Japan und Australien eingetragen. Eine Juristin habe augenzwinkernd vermerkt, berichtet Carlo Behler, dass das Femegericht unter der Eiche eindeutig gegen heutige Rechtsmaßstäbe verstoßen habe: Öffentlichkeitsgrundsatz, Anwesenheit des Angeklagten und richterliche Beweisführung. Im November brachte Fernsehen und Hörfunk des WDR Berichte über die Bedeutung des 1000-jährigen Baumes anlässlich der Baumschnittarbeiten zur Entfernung des Totholzes.
Gedenktag am 22. März
Hubert Leiers weist auf den Gedenktag des Heimatvereins am 22. März anlässlich der der Bombardierung Erles vor 75 Jahren am 23.3. 1945. Ab 11 Uhr soll im Heimathaus bei einer von ihm zubereiteten Gemüsesuppe mit Zeitzeugenberichten der Zerstörung Erles gedacht werden. Um 18.30 Uhr wird am Ehrenmal unter Beteiligung mehrerer Vereine der Opfer von Kriegen, Diktatur und Verfolgungen gedacht werden.
Das laufende Jahr bietet den Heimatfreuden wieder viele interessante Programmpunkte: u. a. ein offenes Singen, einen Ausflug in die Glockenstadt Gescher und den Besuch des jüdischen Museums in Dorsten. Zudem stehen größere Umbauarbeiten im Heimathaus an. Die Gemeinde lässt das ehemalige Badezimmer zu einer behindertenfreundlichen Toilette umbauen, die Küche bekommt einen neuen Belag, die Treppe einen zusätzlichen Handlauf und vor dem Eingang wird eine feste Rampe gebaut.
Weil die Versammlung am internationalen Frauentag stattfand, nahm Norbert Sabellek diesen Gedenktag zum Anlass, sieben besonders verdienstvolle Frauen mit einem Blumengeschenk zu ehren. Auch Hubert Leiers als ein Hauptsponsor des Vereins und Tobias Honvehlmann von der Landjugend als tatkräftiger Helfer auf der Babywiese wurden geehrt. Die Versammlung endete mit einem amüsanten Rückblick in Bildern und Filmen auf das vergangene Jahr und dem „Erlsken Leed“.
Manage frei in Erle hieß es zum ersten Mal an der Silvesterschule am Freitag und Samstag.
ERLE. Der Zirkus Lollipop begeisterte Kinder und Erwachsenen gleichzeitig. Neben Akrobatik ließen die bunten Kostüme, die Schminke, die Lichtershow und Musik sowie der Duft von Popcorn und Zuckerwatte die kleinen sowie großen Zuschauer und Akteure tief in die geheimnisvolle Zirkuswelt eintauchen.
An den zwei Tagen der Vorstellung war das Zirkuszelt zum Bersten voll. Insgesamt 800 Besucher kamen zu den zwei Aufführungen und waren begeistert darüber, was die Grundschüler binnen der vier Tage Trainingszeit alles gelernt haben.
Angefangen von Bodenakrobatik, Jonglage, Clowns, Zauberei und Artistik präsentierten die kleinen Artisten eine spannende Show und überzeugten bei der Vorstellung das große Publikum im Zirkuszelt.
Bereits im Vorfeld konnten sich die Kinder für eine Zirkusrolle entscheiden. Mit Spannung verfolgten die Eltern, Tanten, Oma und Opa am Ende dann die mutigen Kunststücke ihres Nachwuchses.
Feuerfackeln bis zum Zeltdach
Bis zum Zeltdach hochschlagende Feuerfackeln und als mit Hilfe des Zirkusprofis sogar Feuer geschluckt wurde, sorgten für laute Ah‘s und Oh’s. Das Feuer auf den Armen oder sogar im Mund der Kinder versetzte das Publikum in großes Staunen.
Und auch als sich die kleinen Fakire auf ein Nagelbrett legten, belohnten die Besucher die Aktion mit tosendem Beifall.
„Das alles ist nicht zum Nachahmen gedacht und ist ohne professionelle Hilfe sehr gefährlich“, warnte Zirkusdirektor Patrick Brumbach nach der wirklich „heißen Show“ eindringlich, bevor es danach in die abkühlende Pause ging.
Bereits heute zieht der Zirkus Lollipop weiter zur St. Sebastian-Schule nach Raesfeld, wo es dann am Freitag und Samstag ebenfalls heißt: Manage frei!
Bei einem tragischen Verkehrsunfall am Montagmorgen auf der B 224 kurz vor Freudenberg, wurde eine Person in ihrem Kleinwagen tödlich verletzt.
Ein 36 Jahre alter Mann aus Dorsten erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Smartfahrer befuhr die B224 aus Erle kommend Richtung Freudenberg und prallte frontal mit einem LKW zusammen.
Aus bisher noch ungeklärter Ursache sei das Fahrzeug, so Andrea Margraf – Pressesprecherin der Polizei Wesel, von der Fahrbahn in Höhe „Am dicken Stein“ abgekommen und frontal gegen einen LKW mit niederländischem Kennzeichen geprallt, der Richtung Raesfeld-Erle fuhr.
Durch den Zusammenprall mit dem LKW gelangte der Smart komplett unter das Führerhaus. Für den Fahrer kam jede Rettung zu spät. Der Feuerwehr gelang es erst ungefähr zwei Stunden nach dem Unfall den Leichnam zu bergen.
Bedingt durch die schwere des Unfalls und des grausamen Anblicks mussten laut Polizeisprecherin sowohl der 20-jährige Niederländer, der einen Schock erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Notfallseelsorger betreuten auch die Rettungskräfte während ihrer Arbeit.
Für die Dauer der Bergung des Verstorbenen, die Unfallaufnahme sowie für die Sicherstellung des LKW und des PKW, mussten Polizeibeamte die L 224 bis ca. 15.15 Uhr absperren.
Das Verkehrskommissariat erschien ebenfalls vor Ort und übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache.
Frontal stieß der Smart mit dem LKW zusammen. Foto: Feuerwehr Schermbeck
Am Donnerstag, 5.3.2020 fand im Restaurant Freiheit 24 die Wahlversammlung der UWG Raesfeld-Erle für die Kommunalwahl 2020 statt.
Unter dem Versammlungsleiter Hans Lordieck wurden die Kandidaten für die Wahlbezirke und die Reserveliste gewählt. Beide Listen wurden im Block gewählt. Es gab keine Gegenstimmen.
Wahlbez.1 Georg Baumeister
Wahlbez.2 Gerd Nachtigall
Wahlbez.3 Markus Loker
Wahlbez.4 Johannes Lülf
Wahlbez.5 Dirk Nießing
Wahlbez.6 Rupert Koller
Wahlbez.7 Nicole Ostendorf
Wahlbez.8 Petra Nagel
Wahlbez.9 Klaus Ostendorf
Wahlbez.10 Christoph Angrick
Wahlbez.11 Maik Friedrich
Wahlbez.12 Volker van Wasen
Wahlbez.13 Sabrina Warschewski
Wahlbez.14 Wolfgang Warschewski
Reserveliste
Johannes Lülf
Rupert Koller
Nicole Ostendorf
Volker van Wasen
Christoph Angrick
Maik Friedrich
Georg Baumeister
Sabrina Warschewski
Klaus Ostendorf
Wolfgang Warschewski
Petra Nagel
Gerd Nachtigall
Markus Loker
Dirk Nießing
Als Vorschlag für die Wahlen im Wahlkreis Raesfeld an die UWG Kreis
Borken wurde Petra Nagel von der Versammlung nominiert.
Im Anschluss gab es eine längere Diskussion um die Bürgermeisterkandidatur. Die UWG Raesfeld-Erle wird keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Es wird auch keine Wahlempfehlung an die Wähler der UWG geben.
Die Einteilung des Gebietes der Gemeinde Raesfeld in 14 Wahlbezirke für die Kommunalwahl 2020 hier:
nach Anstieg zum Jahresbeginn im Februar wieder gesunken Aktuell 4.347 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken hat sich im vergangenen Monat verringert. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für Februar 2020 insgesamt 4.347 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Januar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 124 Personen gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat ist sie um 50 höher. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen beträgt nun 2,0 Prozent und ist damit gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Damit liegt sie auf dem selben Wert wie im Februar 2019.
Nach dem saisontypischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen zum Jahreswechsel ist die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen nun wieder deutlich zurückgegangen“, zeigt sich Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut. Regelmäßig lasse sich dies beobachten. „Ob dies einen positiven Trend für das Jahr 2020 bedeutet, kann jedoch erst in den kommenden Monaten genauer beurteilt werden.“ Normalerweise dürfte im Frühjahr mit einer weiteren Erholung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen sein.
Von der positiven Entwicklung konnten auch Flüchtlinge profitieren: Die Zahl der Arbeitslosen mit Fluchthintergrund ist im Vergleich zum Vormonat um 47 Personen zurückgegangen. Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf beinahe stabil geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr stellt er sich aber deutlich verbessert dar: So gibt es 319 Bedarfsgemeinschaften weniger als noch im Februar 2019.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Februar 2020 um 65 Personen gestiegen und liegt derzeit bei 9.913 Personen. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 14.620 Personen (+ 47) in 7.164 Bedarfsgemeinschaften (+ 11) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
CDU Raesfeld nominiert Martin Tesing als Bürgermeisterkandidaten
Der CDU-Ortsverband Raesfeld-Erle-Homer hat in dieser Woche Martin Tesing offiziell als Bürgermeisterkandidaten für die kommende Kommunalwahl nominiert.
Klare Zustimmung aus der Mitgliedschaft
Mit 95 Prozent Zustimmung sprach sich die große Mehrheit der CDU-Mitglieder für den 57-jährigen Ersten Beigeordneten und Kämmerer der Gemeinde Raesfeld aus. Tesing nahm die Wahl an und zeigte sich dankbar für das Vertrauen.
„Mir ist bewusst, welches Erbe ich antrete“
In seiner kurzen Ansprache betonte Martin Tesing, dass ihm die Verantwortung bewusst sei, die er übernehmen würde, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden. Er sehe die Aufgabe als große Chance, die Entwicklung der Gemeinde aktiv mitzugestalten – aufbauend auf dem, was in den vergangenen Jahren geleistet worden sei.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Coronavirus-Infektionsfall im Kreis Borken – Krisenstab des Kreises Borken hat alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet
Kreis Borken. Im Kreis Borken ist jetzt erstmals ein Coronavirus-Infektionsfall nachgewiesen worden.
Das teilt die Borkener Kreisverwaltung heute (05.03.2020) mit. Bei der infizierten Person handelt es sich um eine junge Frau aus Bocholt. Sie gehörte einer Gruppe von insgesamt sechs Frauen an, die einen Urlaub in Italien – aber nicht in den dortigen Risikogebieten – verbracht hatten.
Bereits auf der Heimfahrt im gemeinsamen Kleinbus meldeten sie sich telefonisch, da sich bei mehreren Personen Erkältungssymptome zeigten. Sofort nach ihrer Rückkehr begaben sie sich überdies in Absprache mit dem kontaktierten Kreisgesundheitsamt Borken vorsorglich in häusliche Quarantäne.
Zudem wurde durch die Hausärzte der Frauen jeweils ein entsprechender Test auf das Coronavirus vorgenommen. Diese Proben wurden dann in unterschiedlichen Laboreinrichtungen ausgewertet, so dass sie erst sukzessive dem Kreisgesundheitsamt vorlagen. Bei fünf der Personen war dieser Test negativ.
Der sechste, heute Morgen eintreffende Befund ergab dann, dass sich die Bocholterin mit dem Coronavirus infiziert hat. Ihr Allgemeinzustand ist stabil. Sie weist lediglich leichte Erkältungssymptome ohne Fieber auf und ist weiterhin in häuslicher Quarantäne.
Vorsorglich befinden sich auch die übrigen fünf Mitglieder der Reisegruppe entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes in Quarantäne. Zwei von ihnen hatten sich nach Bekanntwerden ihres negativen Befundes am Dienstag (04.03.2020) zunächst aus der Quarantäne begeben.
Der Gesundheitszustand aller sechs Frauen wird laufend beobachtet. Die Mitglieder der Reisegruppe zeigen sich dabei sehr kooperativ. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus in Bocholt im Zusammenhang mit diesem Fall wird vor dem geschilderten Hintergrund derzeit als äußerst gering eingeschätzt.
Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert an die Bevölkerung, besonnen zu sein. Es werde alles darangesetzt, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Daher hat er sofort den Krisenstab des Kreises einberufen, deren Einsatz seit Tagen ohnehin schon vorsorglich vorbereitet war.
Dem Krisenstab gehören neben Landrat Dr. Kai Zwicker u. a. auch Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Kreisamtsärztin Annette Scherwinski als Leiterin des Kreisgesundheitsamtes und Heribert Volmering, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung an. Auch die Polizei und die Stadt Bocholt sind im Krisenstab vertreten. So nahmen für die Stadt Bocholt 1. Beigeordneter Thomas Waschki, Ordnungsamtsleiterin Monika Tenbrock und Feuerwehrchef Thomas Deckers teil.
In der Sitzung gab es folgende Festlegungen:
1. Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken
unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist montags bis donnerstags von 8 bis 17
Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr freigeschaltet. Dort sind Auskünfte zum Thema
Coronavirus erhältlich.
2. Aufgrund der derzeitigen Lagesituation besteht keine
Notwendigkeit, öffentliche Einrichtungen zu schließen.
3. Nach derzeitiger Lageeinschätzung besteht
behördlicherseits keine Veranlassung dafür, öffentliche Veranstaltungen
abzusagen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer solcher Veranstaltungen sollten in
eigener Einschätzung für sich klären, ob sie diese aufsuchen.
Ausdrücklich wird die Bevölkerung noch einmal gebeten, die hygienischen Verhaltensregeln zu beachten:
· niemanden anhusten oder anniesen · wenn kein Taschentuch vorhanden, in die Ellenbeuge niesen oder husten (nicht in die Hände!) · auf das Händeschütteln verzichte · Berührung von Augen, Nase oder Mund vermeide · die Nutzung und sichere Entsorgung von Einmal-Taschentüchern · intensive Raumlüftung · exakte Händehygiene im Alltag, insbesondere gründliches Händewaschen nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme sowohl nach Kontakt mit Gegenständen oder Materialien in der Öffentlichkeit als auch nach Kontakt mit Erkrankten · die Empfehlung für Erkrankte, im eigenen Interesse zu Hause zu bleiben, um weitere Ansteckungen zu verhindern · direkten Kontakt zu möglicherweise erkrankten Personen vermeiden · ggf. Großveranstaltungen meiden Der Kreis Borken informiert fortlaufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram.
95 Prozent der CDU- Mitglieder sprechen sich für Martin Tesing (57 J.) als Bürgermeisterkandidat für die kommende Kommunalwahl aus.
Martin Tesing machte am Mittwochabend deutlich, dass er sich bewusst darüber sei, welches Erbe er in Raesfeld antreten werde, falls er die Wahl als Bürgermeister gewinnt.
Begrüßen konnte am Mittwochabend die Vorsitzende Dr. Sarah Gößling im Adelheids Spargelhaus den Ehrenbürgermeister und Ehrenvorsitzender Udo Rößing, den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann sowie Kreisgeschäftsführer Markus Jasper und Andreas Grotendorst.
Bereits vor einigen Wochen stellte der CDU-Ortsverband Raesfeld-Erle-Homer, Martin Tesing als den Nachfolgekandidaten für Andreas Grotendorst vor. Jetzt ist es amtlich: Tesing wird sich der Wahl am 13. September stellen.
Der CDU-Bürgermeisterkandidat Martin Tesing setzt auf Kontinuität. Foto: Petra Bosse
Tesing setzt auf Kontinuität Gemeinde
Er stehe für Kontinuität, auch in Raesfeld, so Tesing. „Ich
bin ganz stark daran interessiert, dass es in Raesfeld in den kommenden Jahren so
erfolgreich wie bisher weitergeht“. Gemeint damit seien auch die 18 anstehenden
Aufgaben im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes.
„Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich hier in Raesfeld vorstelle. Damals, vor zehn Jahren jedoch in einer kleineren Runde, als Erster Beigeordneter“. Allerdings habe er sich bereits vor 40 Jahren vorher schon vorgestellt – in Borken. „Hier musste ich nur ein Wort sagen – Ja“.
Von der Pike auf gelernt habe Tesing, wie er in seiner Vorstellung betonte, das Verwaltungshandwerk – mittler-, gehobener- und höher Dienst. Nach kurzer Zeit habe er schon erkannt, dass man auf alle Fälle eine Hochschulreife brauche, um wirklich weiter zu kommen.
Wahlleiter und CDU-Kreisgeschäftsführer Markus Jasper
So studierte er unter anderem Verwaltungswissenschaften an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster und anschließend nebenberuflich Informatik und öffentliches Management an den Universitäten in Chemnitz und Kassel (wir berichteten).
Seine zehn Jahre als Kämmerer und Erster Beigeordneter der Gemeinde seien eine sehr spannende Zeit gewesen. Einige der geschaffenen Projekte, die dazu auch beigetragen haben sei unter anderem das betreute Wohnen in Raesfeld und Erle gewesen. Ein weiteres wichtiges Thema, „das mir auch sehr am Herzen lag“, so Tesing, sei auch das Thema flächendeckende Breitbandverkabelung, besonders im Außenbereich, gewesen.
Besonderheit – Breitbandausbau in der Gemeinde
Hier habe es in Raesfeld, so Tesing, eine Besonderheit zu anderen Kommunen gegeben. „Wir waren die einzige Gemeinde im Kreisgebiet, die durch eine 100-prozentige Bundesförderung für alle Anschlüsse, die nicht nur bis zur Grundstücksgrenze, sondern wirklich bis zur Haustür gelegt wurden, erhielten“.
Sein Resümee nach zehn Jahren Verwaltung Raesfeld lautet: „Ich meine, dass die ganzen Jahre und Maßnahmen ziemlich reibungslos und effektiv über die Bühne gegangen sind“. Deshalb sei ihm auch ganz stark daran gelegen, dass es zukünftig auch weiterhin gut läuft. „Besonders sollte die Kontinuität, auch nach dem Ausscheiden von Andreas Grotendorst, beibehalten werden. Das ist mir ganz wichtig und zeichnet meine Motivation für Raesfeld aus“.
Dorfentwicklungskonzept
Was die Zukunft mit Blick auf die kommenden Jahre betreffen, sei Raesfeld weiter im Aufwind. „Wir haben das Dorfentwicklungskonzept beschlossen. Daran hängen 18 Aufgaben. Jetzt wird der Kirchplatz in Erle neugestaltet sowie die Schlossallee. Parallel dazu die Schulplatz- Neugestaltung“. Nicht zu vergessenen seien die Baumaßnahmen wie die Neuschaffung von Wohnbaugebiete in Raesfeld und Erle, als auch Gewerbeflächen in Raesfeld Süd und Nord. „Da heißt es für uns, nicht aufzuhören, sondern weitermachen“.
Mit Blick auf den zukünftigen Klimaschutz in Raesfeld sehe Tesing dringend Nachholbedarf. „Ich bin der Meinung, dass wir hier mehr machen müssen.“
Klimaschutzkonzept
An erster Stelle soll ein Klimaschutzkonzept aufgestellt werden, der in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden müsse. „Wir in Raesfeld können zwar nicht die Welt retten, aber wir müssen den Klimaschutz im Auge behalten. Da wird sicherlich noch viel zu tun sein“.
Ein weiteres wichtiges Thema für Tesing sei das Ehrenamt. Hier sehe er seit Jahren schon, dass die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen über den immer größeren bürokratischen Aufwand drunter leide und es immer schwieriger werde, Leute dafür zu gewinnen.
Hier möchte Tesing, dass die Kommune zukünftig sich mehr einbringe und einen Beitrag dazu leiste, um die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen mehr zu unterstützen.
Union Raesfeld – 20 Jahre auf der Erfolgsspur, angefangen mit dem heutigen Ehrenbürgermeister Udo Rößing (2. v. r.), Bürgermeister Andreas Grotendorst und sein Stellvertreter Hans-Dieter Strothmann (3. v. l.) sowie Kämmerer Martin Tesing. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Vorsitzende des Ortsverbandes Dr. Sarah Gößling und der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker. Foto: Petra Bosse
Die gebe zahlreichen noch anstehenden Aufgaben, die in den nächsten Jahren noch zu bewältigen und umgesetzt werden müssen, um auch weiterhin so erfolgreich dazustehen wie heute, dessen sei sich Tesing durchaus bewusst.
„Ich glaube, dass ich auf jeden Fall geeignet bin für das schwierige Amt des Bürgermeisters. Ich habe auch höchsten Respekt davor und denke, dass ich die Voraussetzungen mitbringen, um dieses Amt auszuführen“.
Finanzen nicht aus den Augen verlieren
Der CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker freute sich nach der Wahl darüber, dass sie so einen kompetenten Bürgermeisterkandidat für Raesfeld gefunden haben. Er verwies in seiner Rede erneut darauf, dass es derzeit wichtig sei, auch weiterhin für Raesfeld Baugrundstücke für Einheimische zu schaffen. „Das ist uns in den letzten Jahrzehnten gut gelungen“.
Wichtig sei auch weiterhin der Ausbau von Gewerbefläche für eine zukunftssichere Gemeinde. Alleine schon deshalb, um dadurch den derzeit rund 2000 Pendlern hier vor Ort mehr Arbeitsplätze schaffen zu können.
Und natürlich sei dem Fraktionsvorsitzenden auch das Thema Finanzen wichtig. „Ich denke, dass wir einen guten Kandidaten haben, der seit sechs Jahren als Kämmerer das Geld zusammengehalten und gut gewirtschaftet hat“.
Schreck in der Abendstunde durch explodierende Briefkästen in der Straße Im Erbrund in Erle
Gleich zwei Einsätzen beschäftigten am Mittwochabend und in den frühen Morgenstunden die Raesfelder Feuerwehr.
Der Erler Löschzug wurde am Mittwochabend um 22.37 Uhr zu der Straße Im Erbgrund in Erle gerufen. Hier gab es gleich mehrere Explosionen in Briefkästen. Wie der Leiter der Feuerwehr André Szczesny mitteilt, haben Unbekannte mit Böller die Briefkästen gesprengt.
Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnten keine weiteren Brandherde festgestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen.
Am
heutigen Donnerstagmorgen (05.03) löste eine Brandmeldeanlage in einem
Industriebetrieb am Vennekenweg in Raesfeld um 06:28 Uhr einen Vollalarm aus.
Nachdem
Erkundung der Lage durch die Einsatzkräfte, konnte Entwarnung gegeben werden. Hierbei
handelte es um eine Fehlalarmierung, die durch das Reinigen einer Maschine ausgelöst
wurde.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Bislang kein
Coronavirus-Infektionsfall im Kreis Borken!“ Abklärungsvorgänge können
allerdings Zeit in Anspruch nehmen
Kreis Borken. „Bislang gibt es keinen Coronavirus-Infektionsfall im Kreis Borken“, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker heute (04.03.2020, Stand: 14 Uhr) mit. Zurzeit im Umlauf befindliche anderslautende Gerüchte seien falsch.
Der Landrat gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die sorgfältige Abklärung von Hinweisen durch das Kreisgesundheitsamt allerdings immer eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. Sobald dann aber gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werde der Kreis Borken sofort die Bevölkerung informieren.
Zum Thema Coronavirus gibt der Kreis Borken auch im Internet Informationen unter www.kreis-borken.de/coronavirus. Dort finden sich auch Links zu den Gesundheitsministerien von Bund und Land, zum Robert-Koch-Institut und zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Der Kreis Borken hat eine eigene Hotline mit der
Telefonnummer 02861/82-1091 freigeschaltet, unter der montags bis donnerstags
von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr Auskünfte zum Coronavirus
erhältlich sind.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des
Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger
in Nordrhein-Westfalen geschaltet: Telefonnummer: 0211/855-4774. Die Hotline
steht montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr für Anfragen zur Verfügung.
Verhaltenshinweise:
Zum Schutz vor Ansteckung sollte auf eine gute
Handhygiene, also häufiges und längeres Händewaschen, geachtet sowie bei einer
Erkältung in Einmal-Taschentücher oder die Armbeuge gehustet und geniest
werden.
Sollte jemand Erkältungssymptome jeder Schwere, starken Husten, Fieber und Atemnot bemerken, rät das Kreisgesundheitsamt als Vorsichtsmaßnahme, den Hausarzt anzurufen und möglichst Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden, bis vom Hausarzt – ggf. in Verbindung mit dem Kreisgesundheitsamt – eine Klärung über das weitere Vorgehen herbeigeführt ist und dann notwendige Maßnahmen getroffen werden können.
Diese Symptome könnten allerdings auch durch die Grippe (Influenza) ausgelöst werden. Das Kreisgesundheitsamt bittet in diesem Zusammenhang ausdrücklich darum, dass möglicherweise betroffene Patienten nicht ohne – telefonische – Absprache in die Hausarzt-Praxis und ins Krankenhaus fahren.
Zum Hintergrund:
Für die meisten jungen Menschen oder Menschen im mittleren Alter ist das Virus laut Gesundheitsexperten nicht lebensgefährlich, wenn sie grundsätzlich gesund sind. Viele der Erkrankten zeigen vermutlich nur einen Infekt der oberen Atemwege, also erkältungsähnliche Symptome.
Bei den bisher gut dokumentierten Fällen allerdings weiß man: Gefährlich ist das Coronavirus für ältere Menschen und die mit Vorerkrankungen. Es gibt bisher kaum schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen, Männer sind ein wenig stärker betroffen als Frauen.
Raesfeld (ots). Unbekannte haben in Raesfeld ein E-Bike im Wert von circa 2.600 Euro gestohlen.
Das anthrazitfarbene Damenrad vom Typ Kreidler Vitality Eco 6 hatte verschlossen in einer Schoppe auf einem Grundstück an der Straße Büskerhook gestanden.
Dort kam es zwischen Freitag, 15.00 Uhr, und Samstag, 19.00 Uhr, zu dem Diebstahl. Die Kripo in Borken erbittet Hinweise unter Tel. (02861) 9000.
Raesfeld (ots). Werkzeug haben Unbekannte aus der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Betriebs in Raesfeld gestohlen.
Die Unbekannten hatten sich an einem Vorhängeschloss zu schaffen gemacht, um in das Gebäude auf einem Grundstück am Möllenweg hineinzukommen.
Sie ließen eine Motorsäge und einen Freischneider der Marke Stihl sowie eine Flex der Marke Bosch mitgehen. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen Dienstag, 25.02.2020, 16.00 Uhr, und Samstag, 29.02.2020, 13.00 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Erle (ots). Stand gehalten hat die Tür eines Friseurbetriebs in Raesfeld unbekannten Einbrechern. Die Täter hatten am vergangenen Wochenende vergeblich versucht, in die Räumlichkeiten an der Silvesterstraße einzudringen. Abgespielt hat sich das Geschehen zwischen Samstag, 15.00 Uhr, und Montag, 14.45 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000.
Am Donnerstag,
den 05. März findet in Raesfeld der erste Monatsmarkt 2020 nach der Winterpause
statt.
Neben den Textil- und Kurzwarenhändlern, bei denen man so manches Schnäppchen erlangen kann, sind unter anderem auch ein Blumen- und ein Gewürzhändler vertreten.
Wer mag, kann nach dem Einkauf mit einem Fischbrötchen oder mit frisch gebackenen Reibekuchen die Fastenzeit einläuten.
An jedem ersten
Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30
Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu
bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später
einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden
Café zu genießen.
Generalversammlung der Bürgerschützen Raesfeld 2020
RAESFELD (AR). Am 29.02.2020 fand zum zweiten Mal die Generalversammlung des Allgemeinen St.-Johannis-Bürgerschützenvereins im Rittersaal zu Schloss Raesfeld statt.
Eröffnet wurde die Generalversammlung durch den amtierenden König Michael Nattefort. Rückblickend auf die letzten acht Monate, die seit seinem Königsschuss im letzten Sommer vergangen w aren, bedankte sich der König bei Vorstand und Offizieren für die sehr gute Unterstützung und das „Rundum-Sorglos-Paket“, welches er und seine Throngemeinschaft durch den Verein erhalten haben.
Präsident Reinhard Brömmel verabschiedet Vorstandmitglied Ludger Ebbert
Bei so viel Spaß und guter Stimmung sei es schade, dass die Regentschaft nur ein Jahr andauert, so Nattefort weiter – gerne würde er ein weiteres Jahr als König im Raesfelder Schützenverein regieren. Mit großer Freude erwarten König und Throngemeinschaft die kommenden Schützenfesttage vom 4. – 6. Juli 2020.
Anschließend übernahm Präsident Reinhard Brömmel das Wort, begrüßte alle anwesenden Mitglieder, insbesondere den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann sowie den Junggesellenpräsidenten Leonard Suer.
Rückblick
Mit Rückblick auf das erfolgreiche Schützenfest 2019 hob Reinhard Brömmel hervor, dass das Kinderschützenfest am Tage der Vorparade sehr gut angekommen sei, und es sich somit als fester Bestandteil des Schützenfestes etabliert habe. Auch seien die neuen Vereinskrawatten sehr gut angenommen worden, welche erheblich zu einem einheitlichen Erscheinungsbild während der Umzüge beigetragen hätten.
Kasse
In seiner Bilanz stellte der Kassierer, Andreas Klostermann, die finanzielle Situation des Vereins dar. Bedingt durch die Ausrichtung des „Festes der Schützenvereine“, zu dem sich alle fünf Jahre alle Raesfelder Schützenvereine (Raesfeld, Erle und Homer) treffen, sowie der Anschaffungskosten für die neuen Vereinskrawatten wies die Jahresbilanz 2019 ein Negativergebnis von rd. 520,- Euro aus. Die Anzahl der Vereinsmitglieder lag 2019 bei 1.136 Mitgliedern und zeigte sich damit als relativ konstant.
Präsident Reinhard Brömmel begrüßt das neue Vorstandsmitglied Sven Graaf
Wahlen
Zwecks Wahrung der Kontinuität steht jedes Jahr die Hälfte der Vorstandsmitglieder zur Wahl. In diesem Jahr waren es Florian Eming, Anton Kormann, Thomas Lanvermann, Stephan Meyer, Roland Nießing, Werner Vorholt und Josef Wilger. Nicht zur Wiederwahl stellte sich Ludger Ebbert; er schied nach acht Jahren Vorstandstätigkeit aus dem Verein aus. Alle Vorstände wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Ludger Ebbert wurde Sven Graaf neu in den Vorstand gewählt. Bei der Wahl der Offiziere gab es keine Veränderungen – alle Offiziere wurden durch Wiederwahl bestätigt.
Beschluss der
Generalversammlung zur Satzungsänderung: Damit zukünftig Vereinsmitglieder
der gesamten Gemeinde Raesfeld zum Königsschuss berechtigt sind, soll §9
der Vereinssatzung („Zum Königsschuss ist jeder männliche Bürger der
Altgemeinde Raesfeld…“) geändert werden: Der Begriff „Altgemeinde Raesfeld“ ist
durch den Begriff „Gemeinde Raesfeld“ zu ersetzen. Gleiches gilt für §10 der
Vereinssatzung („Königin kann jede Bürgerin der Altgemeinde Raesfeld …“).
Ausblick: Zur Vorparade mit Kinderschützenfest am 28. Juni und zum Schützenfest vom 4.-6. Juli laden Vorstand und Offiziere herzlich ein.