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Verlässliche Strukturen an Raesfelder Grundschulen in Coronazeiten

In gemeinsamer, enger Abstimmung wurden sinnvolle Lernpakte für die Schülerinnen und Schüler gestaltet.

Während am Montagmorgen 8 Schülerinnen und Schüler zur Silvesterschule kamen, trafen 24 Schülerinnen und Schüler an der St.-Sebastian-Schule ein.

Raesfeld(pd). Dort wurden sie bereits von den Lehrkräften in Empfang genommen und während der regulären Unterrichtszeit betreut. Anschließend startete das OGS- und Übermittagsangebot.

Im Hinblick auf die Schulschließung hatten sich die Kolleginnen und Kollegen beider Raesfelder Grundschulen in ihren Jahrgangsstufenteams spontan am Samstag und Sonntag zusammengefunden.

Lernpakete

In gemeinsamer, enger Abstimmung wurden sinnvolle Lernpakte für die Schülerinnen und Schüler gestaltet. Die Lernpakete sind so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler größtenteils auf ihnen vertraute Lernmaterialien mit wiederkehrender Struktur zurückgreifen können, die sich für eine eigenständige Bearbeitung und Weiterarbeit eignen.

Darüber hinaus halfen Lehrkräfte dabei, zurückgemeldete aktualisierte Handynummern und E-Mailadressen einzuarbeiten bzw. zu kontrollieren. Dabei konnte auf die Grundstruktur der Dienstmailadressen zurückgegriffen werden, die durch den Administrator der Gemeinde Raesfeld Hubert Olbing angelegt waren.

Über diese Dienstmailadressen meldeten nahezu alle Eltern bis zum Sonntagabend ihre Kinder für den Schulbesuch am Montag und Dienstag an oder ab.

Verlässlicher Überblick über die Situation

Mails und Rückfragen wurden noch am Wochenende von der Schulleitung und den Sekretärinnen Marina Bleker und Tanja Meier bearbeitet. So hatten beide Schulen einen verlässlichen Überblick über die Situation am Montagmorgen. „Das war eine tolle Teamleistung von Lehrkräften und der Gemeinde Raesfeld“, betont Schulleiter Thomas Schlüter.

Die Dienstmailadressen dienen fortan der Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern, d.h. hierüber erfolgen zentrale Informationen der Schule sowie ggf. die Weitergabe von Lerninhalten und Arbeitsmaterialien. Zudem können sich dort Eltern für Rückfragen jederzeit melden.

Schlüter weist darauf hin, dass es zudem wichtig ist, auf die Homepagemitteilungen beider Schulen zu achten: „Wir aktualisieren diese bei neuen Informationen zeitnah.“

www.sebastianschule.de,  www.silvesterschule.de

In den kommenden Wochen werden Lehrkräfte die Notbetreuung an der Schule mit OGS- und Ümi- Kräften sicherstellen und ansonsten im Home Office tätig sein. An beiden Schulen erfolgten Dienstbesprechungen, in deren Rahmen Aufgaben für schulrelevante Konzepte (u.a. Medienkonzept, Arbeitspläne) verteilt wurden.

Im Hinblick auf die Notbetreuung warten die Schulen derzeit noch auf konkretere Informationen.

Abgesagt – Tägliche Aktualisierung der Veranstaltungen

Tägliche Aktualisierungen aller Veranstaltungen in Dorsten und Umgebung, die aufgrund des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden.

Nachdem am Dienstag (10.3.) der Erlass des Gesundheitsministeriums NRW eine konkrete Regelung für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern festgelegt hat, sind nun die Kommunen in der Pflicht abzuwägen, wie sie mit Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern umgehen. Hier erfahren sie, welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.

Bildungswerk Raesfeld stellt Kursbetrieb ein

Aufgrund der aktuellen Situation ist das Bildungswerk Raesfeld ab sofort bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen. Es finden keine Kurse, Vorträge und weitere Veranstaltungen statt.

Veranstaltungen des Ortsmarketing Raesfeld e.V. abgesagt:

  • 21. März 2020: Aktion saubere Landschaft
  • 26. März 2020: Mitgliederversammlung
  • 28. März 2020: Fahrradbörse

Konzert des LandesNaturtrompetenEnsemble NRW

Am 15. März findet um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin das Konzert nicht statt.

Kruse und Blanke

Konzert 40 Jahre Kruse und Blanke am Freitag und Samstag im Jugendhaus Raesfeld findet nicht statt. Karten können an den VVK-Stellen zurückgegeben werden. Nach der Krise wir ein Nachholtermin gesucht.

Kabarett Thekentratsch abgesagt

Das Bildungswerk Raesfeld teilt mit, dass das für Sonntag, den 22.03.2020 geplante Kabarett mit dem Duo „Thekentratsch“ aufgrund des aktuellen Corona Virus abgesagt ist.

Der neue Termin ist Sonntag, 13.09.2020, 18:00 Uhr (Einlass: 17:00 Uhr). Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus, hat der Kreis Borken am 12.03.2020 entschieden, alle nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen vorerst bis Ende April abzusagen/auszusetzen. Die Stadt Borken und die Musikschule unterstützen diese Maßnahme vollumfänglich, die Gesundheit der Bürger*Innen hat oberste Priorität.

Veranstaltungen der Musikschule Borken

– Musical „A touch of glee“: abgesagt, ein Nachholtermin für Juni wird derzeit anvisiert;

– Musikschultag am 28.03.: abgesagt, es wird keinen Nachholtermin geben;

– Konzert „Memories of Broadway“ am 25.04.: abgesagt, ob es einen Nacholtermin geben wird, steht aktuell noch nicht fest;

– ALLE Schülervorspiele – auch musikschulinterne – sind bis Ende April 2020 abgesagt.
Ausgenommen ist hiervon der Erwachsenenchor Vocal Total. Aufgrund der Größe des Chores werden die Proben erstmal bis zum 30.04.2020 ausgesetzt.

Großes Kino zum Equal Pay Day 2020

Die für Montag, den 16. März 2020 um 20:30 Uhr geplante Veranstaltung „Großes Kino zum Equal Pay Day 2020: Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ im Kinocenter Borken wird aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus abgesagt!

Veranstaltungen in Raesfeld abgesagt

Aufgrund des Corona-Virus weist die Gemeinde Raesfeld darauf hin, dass folgende Einrichtungen geschlossen sind: Naturparkhaus Raesfeld bis zunächst 19.04.2020

Das Rathaus ist geöffnet. Es soll nur in wirklich dringenden Fällen aufgesucht werden. Viele Veranstaltungen sind in den kommenden Wochen bis auf weiteres abgesagt worden:

Der TSV Raesfeld e.V. stellt ab sofort den Trainingsbetrieb in allen Abteilungen bis nach den Osterferien ein.

14.03.2020 SpringFever: Landjugendparty KLJB Erle-Rhade

15.03.2020 Kirchenkonzert St. Martin Landesnaturtrompeten-Ensemble

15.03.2020 Konzert Kulturkreis Schloss Raesfeld im Rittersaal

17.03.2020 Generalversammlung GSV

21.03.2020 Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie Erle

21.03.2020 Begrüßungsfrühstück für Neugeborene

21.03.2020 Aktion Saubere Landschaft des OMR

21.03.2020 Jubiläumsfeier der kfd Raesfeld

21.03.2020 Roary-Clup Lippe-Issel: Helden des Alltags

28.03.2020 OMR Fahrradbörse

28.03.2020 Frühlingskonzert der Raesfeld Burgmusikanten

26.04.2020 Radwandertag des GSV

Stellungnahme zur Corona-Pandemie in Raesfeld von Andreas Grotendorst

Die Gemeinde Raesfeld hat es von jetzt auf gleich voll getroffen. Insgesamt 40 Personen befinden sich derzeit in Raesfeld in Quaratäne.

Ein Krisenstab von vier Verwaltungsmitarbeitern wurde im Rathaus eingerichtet.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Krisenstab in Raesfeld – Aktuell 40 Personen in Quarantäne

Die Gemeinde Raesfeld hat einen Krisenstab von vier Personen im Rathaus eingerichtet – Große Besonnenheit bei den Urlaubrückkehrer

RAESFELD. Seit Sonntagnachmittag gibt es in der Gemeinde Raesfeld 19 bestätigte Fälle von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind.

Insgesamt befinden sich, einschließlich der 19 bestätigten infizierten Personen, 40 Raesfelder in Quarantäne.

Das teilte Bürgermeister Andreas Grotendorst und Ordnungsamtsleiter Markus Büsken in einem Pressegespräch im Rathaus mit. Zu dem Krisenstab, der am Donnerstagabend eingerichtet wurde, gehören neben Markus Büsken auch Stefanie Bahde und Michael Mels.

Corona krisenstab Gemeinde Raesfeld
Der Sicherheitsabstand wird auch beim Krisenstab in der Gemeinde Raesfeld eingehalten. Foto v. l. : Markus Büsken, Michael Mels, Bürgermeister Andreas Grotendorst und Stefanie Bahde. Foto: Bosse

Vorbildliches und umsichtiges Verhalten

Alle neu gemeldeten Fälle haben eine Verbindung zu einem Skiurlaub gehabt, so Grotendorst. Der Raesfelder Krisenstab lobt besonders das vorbildliche und umsichtige Verhalten. Durch das vorausschauende Handeln sei es somit zu keinen Kontakten in Raesfeld mit anderen Personen nach dem Urlaub gekommen.

Die drei Gruppen der insgesamt 19 Urlauber haben sich sofort drei Ferienwohnungen in Raesfeld angemietet. Sie seien vorher nicht nach Hause gefahren, sondern begaben sich direkt in ihre Quarantäne-Quartiere. „Dafür haben sich die Urlauber in Raesfeld drei Ferienwohnungen angemietet, sodass der Personenkreis dadurch gut eingegrenzt werden konnte“, so Büsken.

Ständiger Kontakt mit Betroffenen

In ständigem Kontakt mit den Betroffenen stehe Stefanie Bahde. Sie rufe die Betroffenen täglich an und fragt nach Gesundheitszustand und Körpertemperatur. Ihre Daten gehen dann direkt weiter an das Kreis-Gesundheitsamt. „Die Betroffenen freuen sich über die Anrufe und sind sehr kooperativ“, so Bahde.

Die Corona-Tests wurden zentral vom Roten Kreuz abgenommen. Das Gesundheitsamt selber ermittelt dann bei den Betroffenen akribisch, wer mit wem, welchen Kontakt jeder hatte, so Grotendorst. Fachärztliche Stellungnahmen werden vom Krisenstab nicht abgegeben, so Büsken.

Am Donnerstagabend ging es los

Anfang der Woche habe Grotendorst noch nicht damit gerechnet, dass so eine Welle von infizierten Personen über die Gemeinde hereinbrechen wird. „Am Donnerstabend ging es los und wir bekamen gleich drei Fälle rein. Undenkbar war für mich auch, dass selbst die Kirchen ihren Gottesdienst einstellen“. Sicher sei sich Grotendorst allerdings, dass die Welle noch steigen werde, wenn erst alle Skiurlauber nach Deutschland zurückkommen.

Gesundheitsamt stellt Regeln auf

Informiert über die aktuelle Lage und infizierten Personen wird der Raesfelder Krisenstab vom Kreis-Gesundheitsamt. „Wir bekommen dann eine Mail, worin es heißt, Max Mustermann und Elke Musterfrau aus Raesfeld haben den Corona-Virus. Dazu gibt 1, 2, 3 oder mehr Kontaktpersonen“. Die Besonderheit sei, so Büsken, dass das Gesundheitsamt die Regeln aufstellt und der Krisenstab diese umsetzen muss.

Der Krisenstab sei zwar nicht rundum die Uhr im Rathaus, sondern er arbeitet auf Abruf, bestätigt Büsken. Allerdings laufe alles derzeit mit hoher Geschwindigkeit ab, was Entscheidungen anbelange, so Büsken.

Unterrichtsmaterial für insgesamt 450 Grundschüler

Eine weitere große logistische Anstrengung für die Gemeinde wird es ab Montag geben. Dann soll das Unterrichtsmaterial für insgesamt 450 Grundschüler verschickt werden, denn auch in Raesfeld bleiben die Schulen ab Montag geschlossen. „Wir werden für alle Kinder Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen, sodass sie von zuhause aus arbeiten können“, so Grotendorst. Außerdem werde die Gemeinde noch einen Notfallplan für die Kitas aufstellen.

Neue Weisung der Bezirksregierung am Montag

Wie geht es weiter? Neue Entscheidungen werden am Montag beim Treffen im Kreis Borken mit 17 Bürgermeister und Landrat Dr. Kai Zwicker getroffen.

Hier werde es auch um konkrete Weisung der Bezirksregierung gehen, wonach die zuständigen Behörden dafür Sorge zu tragen haben, ob nun Veranstaltungen generell mit weniger als 1000 Besuchern abgesagt oder verschoben werden müssen, und Sorge dafür tragen, dass die zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

„Der Ton ist deutlich schärfer geworden“, so Grotendorst.

Petra Bosse

Ein Zeichen der Solidarität und gegen rechts

Essay von Reinhard G. Nießing

„In den Morgenstunden des 10. November 1938 wurde die Raesfelder Synagoge im Rahmen der »Reichskristallnacht« vollständig von den Nationalsozialisten niedergebrannt. Nur wenige Mitglieder der Synagogengemeinde überlebten die Verfolgungen in den 1940er-Jahren. Als verfolgte Menschen, als unsere Nächsten, die drangsaliert, vertrieben und letztlich vernichtet wurden.“

Reinhard G. Nießing 2020

Soweit ein Auszug aus unserer jüngsten Raesfelder Zeitgeschichte. Eine Schandtat für die Ewigkeit, die in Vergessenheit geraten — oder für immer in Erinnerung bleiben sollte — auch noch achtzig Jahre später, im Jahr 2020? Die Raesfelder Synagoge ist doch längst Geschichte, könnte man meinen, wie auch die Erinnerung an unsere ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens.

Und dennoch, Geschichte wiederholt sich: Es sind wieder Menschen auf der Flucht, die verfolgt, vertrieben und ausgegrenzt werden. Ich kann es ihnen nicht verdenken oder schon gar verurteilen, wenn sich Menschen, geprägt von Armut und Ausbeutung, auf den Weg „ins gelobte Land“ machen. Einem Kontinent entgegenlaufen, der sich durch seine Hymne, „Die Ode an die Freude“ — „schöner Götterfunken“ auszeichnet, unserer europäischen Hymne, die die Brüderlichkeit beschwört und im übertragenden Sinne, auf die Fahne geschrieben hat: https://youtu.be/Bylj_hZPv-8

Sollten wir nicht angesichts dessen und unter Berücksichtigung der aktuellen Situation, die Flüchtlinge und Vertriebenen dieser Tage als unsere Nächsten betrachten? Väter, Mütter und Kinder, die ihre Existenz längst aufgegeben haben und nur noch um ihr nacktes Überleben kämpfen?

An ein oder zwei aufgegebenen Gaststätten und adäquaten Räumlichkeiten innerhalb unserer Gemeinde dürfte es wahrlich nicht fehlen. Eine kircheneigene Immobilie im Bereich des Schutzpatrons unserer St.-Martin-Kirche stünde als eine völlig intakte Herberge unmittelbar zur Verfügung, zumal dieses Ortsbild prägende Haus seit einigen Jahren verwaist ist und in nächster Zeit sogar abgerissen werden soll?

Wäre es daher nicht denkbar, in Anbetracht der aktuellen Flüchtlingskrise und angesichts des menschlichen Elends, das zurzeit auf den griechischen Inseln vonstatten geht, ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe zu setzen, indem wir einigen kinderreichen Familien Schutz und Obdach gewähren, mittels einer leerstehenden „Gaststätte“? Wenigstens für eine gewisse Zeit?

Konkret gefragt: Was spräche dagegen, einige Elternpaare einschließlich ihrer Kinder aufzunehmen, ihnen eine neue Lebensperspektive anzubieten? Warum sollte das innerhalb einer 11.000-Seelengemeinde nicht möglich sein? Das wäre schon ein großer Wurf, nachdem wir alle gemeinsam, im Jahre 2015, auf großartige Weise zusammen gestanden sind.

Natürlich dreht sich zurzeit alles um die Auswirkungen der Coronakrise und wird deshalb vieles andere überlagern. Ja, wir leben in unruhigen Zeiten, indem jeder zunächst einmal mit seinen eigenen Sorgen klarkommen muss. Zugegeben, ich finde es auch ziemlich befremdlich sich an den Gedanken gewöhnen zu müssen, dass wir uns als Großeltern augenblicklich „besser nicht“ mit unserer Enkelkindern beschäftigen sollten? Wir leben halt in einer etwas verrückten Welt.

Trotzdem und bei allen Widersprüchen und/oder gerade deshalb sollten wir diejenigen nicht aus den Augen verlieren, denen es aktuell noch wesentlich schlechter geht. Drangsalierte Menschen nicht einfach links liegen lassen, nicht unsere kalte Schulter zeigen — sie nicht im Stich lassen.

Es wäre auch ein starkes Zeichen wider rechtsradikaler Gesinnung! Ausdruck von Hilfsbereitschaft, Zeugnis einer humanitären Geisteshaltung innerhalb einer selbstbewussten Zivilgesellschaft. Es könnte sich in gewisser Weise auch als Initialzündung für ein neuerliches, christliches Miteinander erweisen, über alle Glaubens- Grenzen hinweg.

Und somit schließt sich der Kreis, wenn ich an den Anfang meiner Ausführungen denke: Wir können zwar keine neue Synagoge errichten, aber auf eine andere Weise unter Beweis stellen, dass wir alle zusammenrücken, wenn es wieder mal darauf ankommt. Und, dass wir aus unserer jüngeren Geschichte etwas gelernt haben.

Landwirte sorgen für volle Regale in Supermärkten

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Situation wegen Coronavirus unterstreicht Bedeutung regionaler Lebensmittelversorgung

CDU/CSU – Bundestagsfraktion: Deutschland mit einheimischen Lebensmitteln gut aufgestellt

Im Rahmen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus kommt es verstärkt zu Hamsterkäufen in Supermärkten. Angesichts dieser aktuellen Situation erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:

„Die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln ist bei uns zu jeder Zeit gesichert. Auch wenn derzeit einzelne Regale in Lebensmittelgeschäften nicht sofort wieder aufgefüllt werden, besteht kein Anlass zur Sorge. In Deutschland werden gute, sichere und geprüfte Lebensmittel hergestellt – und zwar in hinreichender Zahl für unsere Bevölkerung.

Insbesondere bei Grundnahrungsmitteln ist der Selbstversorgungsgrad in Deutschland sehr hoch. Laut den Statistiken der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag der Selbstversorgungsgrad etwa von Hart- und Weichweizen zuletzt bei 117 Prozent, von Kartoffeln bei 148 Prozent, von Frischmilcherzeugnissen bei 116 Prozent, von Käse bei 126 Prozent und von Schweinefleisch bei 119 Prozent.

Allenfalls bei manchen Obst- und Gemüsesorten, insbesondere bei exotischen Südfrüchten, die nicht in Deutschland angebaut werden können, sind wir auf Importe angewiesen. Gerade bei diesen Produkten ist bisher jedoch weder eine erhöhte Nachfrage noch ein Rückgang der Importe festgestellt worden. Es ist ohnehin sinnvoll, sich überwiegend von regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu ernähren, nicht zuletzt aus Gründen der Nachhaltigkeit.

Grundnahrungsmittel nicht von Importen abhängig

Wir profitieren von einem intensiven Welthandel – auch bei Lebensmitteln. Die aktuelle Situation in Zusammenhang mit dem Coronavirus zeigt aber, dass wir uns bei Grundnahrungsmitteln nicht von Importen abhängig machen dürfen. Wir brauchen eine leistungsfähige und unabhängige Landwirtschaft vor Ort. Das vergessen wir im Alltag schnell. Wir brauchen daher einen gesellschaftlichen Konsens, mit dem wir die Landwirtschaft in Deutschland stärken. In unserer Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik muss es auch in Zukunft in erster Linie darum gehen, die Versorgung mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln sicherzustellen.“

Landwirtschaftliche Produkte Coronakrise

Hintergrund:

Das Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Bundesrepublik Deutschland erschien zuletzt im Jahr 2019. Es enthält unter anderem Statistiken zum Selbstversorgungsgrad im Hinblick auf bestimmte Lebensmittel. Diese Statistiken hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zusammengestellt.

Virus Warnung – Soziale Kontakte einstellen

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Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing erneuert ihre Virus Warnung

Das Coronavirus ist eine riesige Herausforderung auch für uns in Borken.

Eine Herausforderung wie wir sie seit langem nicht gekannt haben. Und genauso wie uns geht es den allermeisten Ländern dieser Welt. Deshalb sprechen wir auch von einer Pandemie. Das Virus, um das es geht, ist neuartig. Es gibt kein Medikament und es gibt keinen Impfstoff.

Deshalb müssen wir die Verbreitung dieses Virus verlangsamen, um unsere Gesundheitssysteme nicht zu überfordern. Und das bedeutet, dass wir soziale Kontakte weitestgehend einstellen, wo immer das möglich ist. Damit helfen wir insbesondere den Menschen, die von der Erkrankung durch dieses Virus in besonderer Weise betroffen sein werden. Das sind die Älteren und die Menschen mit Vorerkrankungen.

Jeder kann einen Beitrag leisten. Ich bitte Sie daher insbesondere auch angesichts der stark steigenden Fallzahlen in Borken dringlich: Verzichten Sie auch auf private Kontakte insbesondere in geschlossenen Räumen, sofern das möglich ist. Verzichten Sie auf größere private Treffen und Feiern. So helfen Sie mit, gemeinsam die Herausforderung zu meistern!

Landrat Dr. Kai Zwicker zu Coronavirus im Kreis Borken

FILM: Statement von Landrat Dr. Kai Zwicker zum Coronavirus im Kreis Borken

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Kirchengemeinde St. Martin – Nicht zwingende Maßnahmen werden abgesagt

Pastor Michael Kenkel teilt mit: Der Generalvikar hat am Freitag (13.03.2020) uns gebeten, alle nicht zwingenden Maßnahmen bis zum Ende der Osterferien abzusagen.

RAESFELD. Alle Veranstaltungen von uns, die der Freizeit oder Kultur dienen, werden bis zum Ende der Osterferien (19.04.) für alle Altersgruppen abgesagt.

Darunter fällt der Messdienerausflug am Samstag, das Konzert am Sonntag in St. Martin, alle Gruppenstunden der Messdiener, Treffen der Landjugend, der Familienkreise.

Alle Veranstaltungen, bei denen das Risiko (nach den Prinzipien des Robert-Koch-Instituts, bzw. der Stadt Münster, die der Generalvikar in Münster als Richtlinien empfiehlt: das sind alle Treffen von über 50 Personen oder über 60-jährigen, die sich über eine Stunde oder dicht gedrängt aufhalten) mittel oder hoch ist, werden bis zum 19.04. abgesagt. Das wären z.B. die Chorproben der Kirchenchöre, des Vokalensembles, Lektoren- und Kommunionhelfertreffen, Fastenessen.

Zusätzlich werden auch die Veranstaltungen im Rahmen der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und Kinderchorproben bis zum 19.04. ausgesetzt.

Weniger als 50 Personen

Alle anderen Veranstaltungen (unter 10% über-60-jährige, weniger als 50 Personen: Vorstandssitzungen, Taufabend, Treffen der Ausschüsse) können stattfinden.

Es wird darauf hingewiesen, allgemeine verschärfte Hygieneregeln zu beachten (keine Begrüßung mit Handschlag, Abstand von einem Meter).

Gottesdienste

Gottesdienste sollen nicht mehr als 100 Personen umfassen (auch Beerdigungen, Erstkommunionfeiern).

Die normalen Sonntags- und Werktagsgottesdienste können laut derzeitiger Aussage vom Generalvikar stattfinden. Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen (kein Weihwasser, keine Kelchkommunion, kein Handschlag beim Friedensgruß, keine Mundkommunion) wird der Kollektenkorb nicht mehr rundgereicht, sondern steht an den Ausgängen bereit. Es wird empfohlen einen Abstand zu den Nachbarn einzuhalten. Über 60-jährige werden gebeten, zuhause zu bleiben.

Wie die Erstkommunionfeiern stattfinden werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Kindergärten werden ab sofort geschlossen. Inwiefern wir eine oder mehrere Notgruppen einrichten, wird morgen (Samstag, 14.03.2020) entschieden.

Freitag, der 13.03.2020, 16:35 Uhr
Für die katholische Kirchengemeinde St. Martin, Raesfeld
Pfarrer Michael Kenkel

Coronavirus auch in Raesfeld – Schulbetrieb läuft bis Dienstag

Mitlerweile gibt es auch in Raesfeld drei bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Schulbetrieb im Kreis wird erst ab Dienstag eingestellt

Im Raesfelder Rathaus wurde ein Krisenstab aufgebaut. Die Gemeinde stimmt sich für weitere Maßnahmen mit dem Kreis Borken ab.

Aktuelle Infos gibt es auch auf der Raesfelder Internetseite.

Das Raesfelder Rathaus ist zwar geöffnet, aber die Bitte von Bürgermeister Andreas Grotendorst dazu: Bitte beschränken Sie die Besuche im Rathaus auf das Notwendigste“.

Nach den Schul- und Kita-Schließungen in NRW und mit Blick auf die Kinderbetreuung teilt der Kreis Borken mit:

In Abstimmung mit dem Kreis Borken wollen Städte und Gemeinden im Kreisgebiet „Betreuung“ von Kindern zumindest in beonderen Ausnahmefällen sicherstellen

Das Land NRW hat heute mitgeteilt, dass zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ab Montag (16.03.2020) alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben.

Damit die Eltern von Schülern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) ihre Kinder zur Schule schicken, wenn die Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Der Schulbusverkehr ist ausschließlich für diese beiden Tage sichergestellt. Ab Mittwoch gilt dies nicht mehr.

Landesweit werden ab Montag auch alle Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege geschlossen.

Keine Notfallbetreuung

Es gibt keinerlei Notfall-Betreuung. Das Land hat angekündigt, für Schulen wie für Kitas eine Notfall-Betreuung für Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, kurzfristig gesondert zu regeln.

Dazu werden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller kreisangehörigen Kommunen auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker am Dienstag (17.03.2020) im Borkener Kreishaus das weitere Vorgehen festlegen.

Kein Besuch in Alten- und Pflegeeinrichtungen

Empfehlung des Kreises Borken an Alten- und Pflegeeinrichtungen:

Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Pflegekräfte keinen Besuch mehr zulassen

Kreis Borken. Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) des Kreises Borken hat in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt allen Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege die dringende Empfehlung ausgesprochen, keine Besuche in ihren Einrichtungen mehr zuzulassen.

Diese Empfehlung, die auch dazubeitragen soll, die Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermindern, gilt bis auf Weiteres. Grund: Besonders die älteren und pflegebedürftigen Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Sie müssen also besonders geschützt werden.

Es geht bei dieser Maßnahme zudem darum, Sorge zu tragen, dass sich das Personal dieser Einrichtungen nicht infiziert, um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

Coronavirus – Einheitliches Vorgehen aller Kommunen bei Veranstaltungen

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Dringende Empfehlung des Kreises Borken: grundsätzlich alle Veranstaltungen ebenfalls zunächst bis Ende April abzusagen

Coronavirus und Veranstaltungen: Im Kreis Borken einheitliches Vorgehen aller Kommunen vereinbart Dringender Appell an alle: Jeder sollte jetzt besonders verantwortungsvoll und rücksichtsvoll sein!

Kreis Borken. Auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker haben sich am heutigen Donnerstag (12.03.2020) im Borkener Kreishaus die Städte und Gemeinden im Kreis Borken gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt auf ein einheitliches Vorgehen in Sachen „Umgang mit Veranstaltungen“ verständigt.

Unverzichtbare Ausnahmen

So sagen der Kreis Borken und seine Kommunen grundsätzlich alle eigenen Veranstaltungen – bis auf wenige unverzichtbare Ausnahmen wie Ratssitzungen u. ä. sowie Zusammenkünfte, die der Sicherstellung des öffentlichen Lebens dienen – zunächst bis Ende April ab.

Der Kreis Borken und seine Kommunen empfehlen überdies dringend allen Veranstaltern, grundsätzlich alle Veranstaltungen ebenfalls zunächst bis Ende April abzusagen.

Ausnahmen

Ausnahmen solle es nur dann geben, wenn es um die Sicherstellung des öffentlichen Lebens geht, zum Beispiel die Durchführung von Wochenmärkten.

Dem Kreis und seinen Kommunen geht es dabei um Zeitgewinn. „Wir müssen das rasante Tempo der Ausbreitung des Coronavirus sofort verlangsamen“, erklären der Landrat und Dr. Christoph Holtwisch, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Borken. „Dies können Politik und Verwaltung aber nicht alleine schaffen“, betonen sie. Nur gemeinsam, das heißt, wenn sich alle Bürger und Veranstalter verantwortungsvoll und rücksichtsvoll zeigen, könne das gelingen.

Individuelle Einschätzung

Sollte im Kreis Borken ein Veranstalter trotzdem eine Veranstaltung mit weniger als 1.000 Besuchern bis Ende April durchführen wollen, ist – wie bisher schon – eine individuelle Einschätzung durch den Veranstalter erforderlich. Hierbei sind die allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und aktuellen Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu berücksichtigen.

In erster Linie entscheidet der Veranstalter vor Ort, ob er seine Veranstaltung verantwortet bzw. absagt. Die örtliche Stadt- oder Gemeindeverwaltung als Ordnungsbehörde kann gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt Auflagen erteilen oder eine Absage anordnen.

„Wir als kommunale Familie gehen mit der Absage aller eigenen, nicht notwendigen Veranstaltungen voran“, unterstreichen Dr. Zwicker und Dr. Holtwisch. Gefordert sei aber nun jeder. „Mit diesem gemeinsamen Appell wollen wir helfen, einen Normalbetrieb in Schulen, Gesundheitswesen, Pflege, Versorgung und Wirtschaft weiterhin sicherzustellen“, erläutern sie. „Auf diese Weise lassen sich Risiken vor allem in den Bereichen und Aktivitäten vermindern, die zwar schön und wertvoll für unsere Orte sind, aber in diesen Tagen bei einer kritischen Betrachtung nicht zwingend nötig sind“, so Dr. Zwicker und Dr. Holtwisch.

Vorgehensweise

Diese Vorgehensweise werde bereits auch konsequent von vielen Unternehmen, Institutionen und Vereinen im Kreis Borken praktiziert. Ein solches proaktives Vorgehen trage überdies frühzeitig dazu bei, sonst möglicherweise drohende sehr kurzfristige Veranstaltungsabsagen durch die Ortsbehörden zu verhindern.

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern bzw. Teilnehmern dürfen gemäß Erlass des Landes NRW ohnehin bis auf Weiteres nicht mehr durchgeführt werden.

Bäckerei Spangemacher liebt gutes Brot

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Brotfahrplan für den gezielten Broteinkauf

Raesfeld. Tradition. Moderne. Leidenschaft – all das verbindet die Bäckerei Spangemacher.

Davon können sich Kunden in sechs Fachgeschäften der Region selbst überzeugen. Schon vor über 50 Jahren wurde der Familienbetrieb gegründet.

Bäckerhandwerk in der dritten Generation

Heute wird er in der dritten Generation von Bäckermeister Manuel Spangemacher und seinem Bruder, dem Betriebswirt Patrick Spangemacher fortgeführt. Von Montag bis Samstag gibt es einen Brotfahrplan. Auf dem ist zu sehen, an welchem Tag welches Brot erhältlich ist.

Zwei besondere Brote sind das „Dorstener“ (100 Prozent Roggen und 0 Prozent Hefe) und das „Dinkellaib“ (100 Prozent Dinkelmehl). Jedes Brot braucht in der Backstube seine Zeit. Im frisch gebackenen Brot vereinen sich Handwerk, Qualität und Geschmack. Darauf legt das Team von Spangemacher einen hohen Wert. Sie setzten bei allen Broten auf hauseigene Rezepte und verzichten komplett auf Fertigbackmischungen.

Roggenmehl aus der Region

Für das „Dorstener“ kommt das Roggenmehl direkt aus der Handwerksmühle Mense in Dorsten, wo Müller Wilhelm eine der letzten Handwerksmühlen in ganz Deutschland betreibt. Ist das Mehl in der Backstube in Raesfeld angekommen, wird hier jedes Brot mit Liebe geformt. Jeder Teig bekommt nun Zeit zum Reifen, um Aromen und Geschmack zu entwickeln.

Neu im Angebot: Das „Dinkellaib“ aus 100 % Dinkelmehl.
Foto: Spangemacher

35 Brote wöchentlich im Angebot

Die Deutsche Brotkultur wurde durch die nationale UNESCO-Kommission im Jahr 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. „Brot ist ein Stück Heimat zum Genießen, kann eine ganze Region prägen“, sagte die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf der Grünen Woche in Berlin, als sie das Roggen-Vollkornbrot zum „Brot des Jahres 2020“ kürte.

Bei der Bäckerei Spangemacher trifft es die Aussage auf den Punkt. Wer nun ein schmackhaftes, gehaltvolles Brot aus der Region kosten möchte, kann sich in der Bäckerei Spangemacher umfassend beraten lassen.

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Dorfgemeinschaftshaus in Erle soll Touristen anlocken

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Die Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat sich in Raesfeld und Erle ein Bild von aktuellen Projekten gemacht. Im Mittelpunkt standen die Dorfentwicklung, das geplante Dorfgemeinschaftshaus und die Situation an den Schulen. Der Besuch zeigte, welche Themen die Gemeinde derzeit bewegen.

Am Montag besuchte die Münsteraner Regierungspräsidentin Dorothee Feller mehrere Projekte in Raesfeld und Erle. Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grotendorst sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft informierte sie sich über laufende Entwicklungen und geplante Vorhaben.

Dorothee Feller in der Brennerei Böckenhoff
Regierungspräsidentin Dorothee Feller besuchte in Erle auch die Brennerei. Pläne können am besten bei einem Klaren geschmiedet werden: v. l.: Johannes Böckenhoff, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Gastwirt Arno Brömmel, André Wachtmeister (Catering) und Dirk Böckenhoff.

Dorfentwicklung und Ehrenamt im Blick

Stationen des Besuchs waren unter anderem der Karpfenteich, ein geplanter Bewegungspark sowie Themen rund um die Schulentwicklung. Bürgermeister Grotendorst erklärte, dies seien derzeit zentrale Projekte der Gemeinde.

Auch das Ehrenamt spielte eine wichtige Rolle. „Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch herzlich für das ehrenamtliche Engagement der Ratsmitglieder bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man seine Freizeit im Rat verbringt. Das passiert immer weniger, dass Leute dazu bereit sind“, sagte Feller.

Die kommunale Ebene sei entscheidend für das Funktionieren der Demokratie. „Wir sagen deshalb auch zu Recht, dass die Kommunen der Hafen der Demokratie sind. Hier bekommen die Bürger unmittelbar zu spüren, was es heißt Verantwortungen zu tragen, aber auch wenn es um kommunale Entscheidungen geht“, so Feller.

Dorothee Feller in der Brennerei Böckenhoff

Lehrermangel bleibt ein Thema

Bei der Gesamtschule zeigte sich laut Feller eine gute Nachfrage. Gleichzeitig bestehe weiterhin ein Mangel an Lehrpersonal. „Das ist leider deutschlandweit so und betrifft vor allem die Grundschullehrer und den Bereich Sekundarstufe I. Das ist, so finde ich, kein Ruhmesblatt für Deutschland. Wir müssen schauen, dass wir die Möglichkeit ev. mit Seiteneinsteiger füllen können.“

Es gebe bereits Maßnahmen, um gegenzusteuern. Details nannte sie vor Ort nicht.

Dorothee Feller in der Brennerei Böckenhoff

Dorfgemeinschaftshaus in Erle geplant

Ein weiterer Schwerpunkt war das geplante Dorfgemeinschaftshaus in Erle. Dazu fand ein Austausch mit der Bürgergenossenschaft sowie weiteren Beteiligten statt.

„Es sollen nun weitere Termine abgesprochen werden und spätestens bis zum Jubiläumsschützenfest in Erle wollen wird das Geld dafür zu zusammen haben“, erklärte Grotendorst.

Feller griff die typische Zeitplanung im Dorf mit einem Augenzwinkern auf: „Vor- oder nach dem Schützenfest, das seien typische Zeitrechnung und Zeiteinheiten, womit hier gerechnet werde. Das habe ich mittlerweile gelernt.“

Für das Projekt gebe es unterschiedliche Modelle. Eine Informationsveranstaltung für die Bürger sei noch vor Ostern geplant.

Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf

Eine Arbeitsgruppe soll sich zeitnah mit der Umsetzung befassen. Dazu gehören unter anderem Arno Brömmel, Johannes Böckenhoff, André Wachtmeister, Dirk Böckenhoff als Betreiber der Brennerei sowie die Volksbank Erle.

Der Austausch vor Ort fand unter anderem in der Brennerei Böckenhoff statt, die für Feller auch persönliche Erinnerungen weckt. „Mein Papa hat auch immer Böckenhoff getrunken“, sagte sie.

Chancen für Tourismus und Region

Feller sieht in den Projekten auch Potenzial für die touristische Entwicklung. Ziel sei es, mehr Besucher aus dem Ruhrgebiet in die Region zu holen.

Grotendorst erklärte, man wolle Angebote schaffen, die Aufenthalte über mehrere Stunden oder einen ganzen Tag ermöglichen. Geplant seien unter anderem Kombinationen aus Brennerei-Führungen, Gastronomie sowie Besuchen am Schloss Raesfeld und im Tierpark.

Auch der Naturpark Hohe Mark und der geplante Hohe Mark Steig könnten zusätzliche Besucher anziehen. „Und am Ende landen alle Besucher am Schloss Raesfeld und heiraten dort“, sagte Feller lachend.

Dorothee Feller in der Brennerei Böckenhoff

Eindruck vor Ort als Entscheidungsgrundlage

Zum Abschluss betonte die Regierungspräsidentin die Bedeutung solcher Termine: „Die Gemeindebesuche sind mir immer sehr wichtig, um vor Ort einen unmittelbaren Eindruck zu bekommen, was Gemeinden vor Ort umtreibt.“

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

32. Wochenendfreizeit in Kranenburg-Nütterden

Die Jugend von Eintracht Erle führt in diesem Jahr vom 12. Juni bis 14. Juni ihre 32. Wochenendfreizeit in Kranenburg-Nütterden für aktive Kinder der Fußball- und Basketballjugend durch.

In einer waldreichen Umgebung werden sich die Kinder bei viel Sport und Spielen erholen, viele neue Erfahrungen machen und dabei sicherlich viel Spaß haben.

Auch eine Nachtwanderung steht auf dem Programm.

 Die Kinder können sich bei ihren Trainer oder bei H.J. Heursen, Schulstr. 20, anmelden.

Ortsmarketing lädt zur Mitgliederversammlung 2020

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. lädt am Donnerstag, den 26. März um 19:30 Uhr in die Festscheune Hecheltjens Hof, Isseltalweg 9, Havelich-Hamminkeln zur Mitgliederversammlung ein.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Jahresbericht der Vorsitzenden des Ortsmarketing, Vorstandswahlen, der Kassenbericht sowie ein Rück- und Ausblick auf die Aktivitäten 2019/2020.

Zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit, das mehr denn je im Fokus steht, freut sich der Ortsmarketing Raesfeld e.V. besonders, dass Daniel Viebach an diesem Abend einen Vortrag zum Thema Zero Waste – Leben ohne Müll vorstellen wird.

Der Verein freut sich über eine rege Teilnahme der Mitglieder/innen nebst Familienangehörigen sowie auch aller interessierten Bürger/innen aus Raesfeld, Erle und Homer.

Raesfeld – Technik aus Zugmaschinen entwendet

60000 Euro Schaden

Raesfeld (ots). Aus vier landwirtschaftlichen Zugmaschinen haben Unbekannte in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld technische Geräte zur Steuerung ausgebaut und entwendet.

Um an ihre Beute zu kommen, drangen die Täter in eine Lagerhalle auf einem Betriebsgelände an der Straße Alter Postweg ein. Im Einzelnen entwendeten sie drei Laptops, vier spezielle Navigationsgeräte und eine Rückfahrkamera aus den Fahrzeugen des Herstellers New Holland. Der Gesamtwert der Beute liegt bei circa 60.000 Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Smartphone-Fotos für facebook, Instagram & Co.

Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld bietet Anfang April ein neues Seminar zum Thema Smartphone-Fotos an.

Raesfeld (pd). Am Donnerstag dem 02. April 2020 bietet die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld ein neues Seminar für heimische Betriebe an.

Im Mittelpunkt stehen Smartphone-Fotos, die Nachbearbeitung mit Apps und imagebildende Postings auf den Social Media-Kanälen.

Es gibt perfekte Momente für gute Smartphone-Fotos, die nur in einem engen Zeitfenster möglich sind. Auch wenn das Smartphone schnell zur Hand ist, werden die Fotos in der Eile unscharf, verwackelt und die Entfernung zum Motiv ist zu groß. Aussagestarke Bilder für firmeneigene Social Media-Aktivitäten gehen verloren.

Diese werden jedoch immer wichtiger, wenn ein gutes Image für das Unternehmen transportiert werden soll. Fachkräfte und Azubis informieren sich heute fast ausschließlich über Social Media. Dort gut dazustehen, ist wichtig für die lokalen Firmen.

Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld bietet Anfang April ein neues Seminar zum Thema Smartphone-Fotos an. Dozentin Elke Wessel bereitet Mitarbeiter von mittelständischen Unternehmen aus der Region auf die kreative und effektive Nutzung der Kamera vor.

Die Seminarbesucher werden Aufnahmen erstellen und diese per App intensiv bearbeiten, um Kunden und Follower emotional zu erreichen. Mit den Tipps der Dozentin werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Website und die Accounts ihrer Betriebe bei facebook und Instagram mit Fotos und kleinen Videos aktuell halten. Sie sollen nach dem Seminar das Image der Firma auf den Kanälen weiter ausbilden und Fachkräfte für eine Arbeitsstelle interessieren.

Die Gäste können sowohl Apples iPhone als auch Android-Geräte einsetzen. Die Akademie bittet darum das Smartphone zum Seminar mitzubringen und vorher Accounts bei facebook und Instagram einzurichten, damit aktiv gearbeitet werden kann.

Link zum Seminar: www.akademie-des-handwerks.de/seminare/unternehmensfuehrung/smartphonefotos-und-videos/

Unfallflucht auf Parkplatz am Aldi – Zeugen gesucht

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Einen Schaden in Höhe von circa 1.500 Euro hat ein Unbekannter an einem geparkten Auto in Raesfeld hinterlassen.

Der beschädigte schwarz lackierte Multivan stand am Freitag in der Zeit zwischen 09.50 Uhr und 10.00 Uhr auf dem Parkplatz Aldi an der Leinenweberstraße.

Der Verursacher sprach ein Kind an, das in dem Auto wartete, verließ aber dann die Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein.

Die Polizei bittet den Fahrer und Zeugen sich bei dem Verkehrskommissariat in Borken zu melden unter Tel.: (02861) 9000.

Hier gute Tipps vom Kreis – Wie verhalte ich mich richtig

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Coronvirus: Verhaltenshinweise des Kreises Borken für die Bevölkerung. Landrat Dr. Kai Zwicker: „Bitte bleiben Sie besonnen!“

Kreis Borken. Vor dem Hintergrund der Weiterverbreitung des Coronavirus bittet Landrat Dr. Kai Zwicker die Bevölkerung weiterhin um Besonnenheit.

Zudem gibt der Kreis Borken folgende Verhaltenshinweise:

1. Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einer vom Coronavirus infizierten Person hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher beispielsweise uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen oder zur Arbeit gehen. Zurückhaltung bei Sozialkontakten wird allerdings empfohlen. Immer gilt:

• Bei Krankheitssymptomen bitte telefonisch den Hausarzt kontaktieren • Die Hygienehinweise beachten 2. Für Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet wie beispielsweise Italien und hier besonders in Südtirol waren, keine Krankheitssymptome aufweisen und auch keinen Kontakt mit infizierten Personen hatten, gilt „Achtsames Verhalten“, da eine Infektion mit dem Coronavirus nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Mit „Achtsamem Verhalten“ ist gemeint: Verhalten Sie sich so, als wenn Sie eine schwere Erkältung haben und niemanden anstecken wollen! Konkret bedeutet das beispielsweise:

• 14-tägige Einschränkung der Sozialkontakte (d. h. kein Besuch von Veranstaltungen u. ä.) – Beispiele:

• kein Schulbesuch sowohl für Schüler/innen als auch für Lehrkräfte • kein Kita-Besuch

• kein Schwimmbadbesuch, Kino, Fitnesscenter u. ä. – alleiniges Joggen oder Spaziergänge sind aber möglich

• Berufsausübung mit dem Arbeitgeber klären „Achtsames Verhalten“ ist auch dann erforderlich, wenn ein behördlich angeordneter Coronavirus-Test negativ ist.

3. Für Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u. a. bekommen, gilt ebenfalls „Achtsames Verhalten“.

Außerdem setzen sich diese umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

4. Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem am Coronavirus Infizierten hatten, melden sich umgehend beim Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02861/82-1091. Für sie muss dann geklärt werden, ob für sie als unmittelbare Kontaktperson häusliche Quarantäne anzuordnen ist (siehe dann Fallgruppe 5). Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

5. Für Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben und für Personen, die einen engen, unmittelbaren (meist körperlichen) Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten (= Kontaktperson), gilt „Häusliche Quarantäne“. Das ist eine behördlich angeordnete Maßnahme vor allem mit diesen Folgen:

• Verbleiben im eigenen Haushalt

• Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt • Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen 6. Sonderfall: Für Personen, die lediglich Kontakt mit Kontaktpersonen hatten, gelten keine besonderen Schutzmaßnahmen – Beispiel: Familienmitglieder eines Schulkindes, das als enger Kontakt zu einer infizierten Person (= Kontaktperson) eingestuft wurde. Sie werden genau behandelt wie Fallgruppe 1.

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