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Standortsuche für Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

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1. Fachkonferenz zum Thema Teilgebiete diskutierte über Mindestanforderungen an die gesetzlich vorgegebenen Wirtsgesteine Steinsalz, Tonstein und Kristallin

Kreis Borken (pd). Am vergangenen Wochenende hat in Sachen Standortsuche für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle die 1. bundesweite „Fachkonferenz Teilgebiete“ stattgefunden. Coronabedingt nicht wie ursprünglich vorgesehen in Kassel, sondern als online-Veranstaltung mit zeitweise über 800 Mitwirkenden.

Etwa ein Drittel davon kam aus den Kreisen und Kommunen, die in den von der Bundesgesellschaft für Endlagerung ausgewiesenen 90 Teilgebieten liegen. Darunter waren auch zwei Fachleute der Borkener Kreisverwaltung, da große Teile des Westmünsterlandes zu einem oder gleich mehreren der Teilgebiete zählen.

Zur Einschätzung: Derzeit hat mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands den Status von Teilgebieten. Im Kreis Borken sind sämtliche Kommunen betroffen, denn die hier in der Tiefe weit verbreiteten Wirtsgesteine Tonstein und Steinsalz gelten als geologisch günstig für die Endlagerung.

Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen

Dargelegt ist dies im „Zwischenbericht Teilgebiete“, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am 28.09.2020 veröffentlicht hat. Über den Inhalt des Berichtes sowie die Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen an diese gesetzlich vorgegebenen Gesteine – Kristallin kommt noch hinzu – wurde intensiv diskutiert. Vorangegangen waren im Rahmen der Konferenz entsprechende Fachvorträge und Arbeitsgruppensitzungen.

Kontrovers ging es vor allem bei der Frage der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien (z. B. Temperaturstabilität und Rückhaltevermögen des Wirtsgesteins) zu, da bisherige Bewertungen häufig nicht auf realen Daten der Teilgebiete, sondern auf der Grundlage von Referenzdaten (d.h. Daten vergleichbarer Gesteine) vorgenommen worden sind.

Abwägungskriterien

Die Vorträge sowie alle anderen Unterlagen zur Fachkonferenz sind im Internet unter http://www.endlagersuche-infoplattform.de zu finden.
Endgültige Festlegungen wurden allerdings noch nicht getroffen. Im April und Juni finden weitere Fachkonferenzen statt. Erst danach spielen auch planungswissenschaftliche Abwägungskriterien wie beispielsweise Besiedlungsdichte, Trinkwassergewinnung oder Naturschutzareale eine Rolle.

Endlager für hochradioaktive Abfälle

Vorgestellt wurden zudem die federführenden Stellen im Endlagersuchverfahren: Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) bündelt alle Aufgaben, die mit dem Ausstieg aus der Kernenergie zu tun haben. Insbesondere betreut es den gesamten Prozess der Standortauswahl. Die oben genannte BGE sucht den Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, der bestmögliche Sicherheit für eine Million Jahre gewährleistet.

Zudem gibt es das sogenannte „Nationale Begleitgremium“ (NBG), das beim Suchverfahren unabhängig von behördlichen Strukturen die Öffentlichkeitsbeteiligung sichergestellt.

Zum Hintergrund:
Die „Fachkonferenz Teilgebiete“ ist das erste von mehreren gesetzlich im Standortauswahlauswahlgesetz vorgeschriebenen Beteiligungsformaten im Standortauswahlverfahren. An maximal drei Terminen innerhalb von sechs Monaten wird hier der vorgelegte Zwischenbericht erörtert. Weitere Termine sind derzeit für April und Juni 2021 geplant.

Die Fachkonferenzen organisieren sich dabei selbst. So waren jeweils drei Vertreter der Gruppierungen Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Gebietskörperschaften, Vertreter gesellschaftlicher Organisationen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Auftaktveranstaltung im Oktober 2020 in die „Arbeitsgruppe Vorbereitung“ gewählt worden.

Der Kreis Borken informiert auf seiner Homepage mit regionalem Bezug über den aktuellen Sachstand des Standortauswahlverfahrens: https://kreis-borken.de/standortsuche. Zudem weist er darauf hin, dass bis zum 13.06.2021 für jedermann die Möglichkeit besteht, sich auf der Plattform www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de zum Inhalt des „Zwischenbericht Teilgebiete“ zu äußern.

Hinweise zur Müllabfuhr gelbe Tonne

Bei der heutigen Leerung der Gelben Tonnen konnten im Bezirk 1 wegen der Straßenverhältnisse nicht alle Stichstraßen angefahren werden.

Die nächste Entleerung erfolgt planmäßig in 4 Wochen. Wenn nötig, kann der Verpackungsmüll ab Samstag zu den üblichen Öffnungszeiten zum Wertstoffhof gebracht werden.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen kann es auch bei der Biomüllabfuhr zu Beeinträchtigungen kommen, da der Inhalt teils festgefroren ist und die Tonnen daher nicht komplett entleert werden können. Auch hier wird die nächste Abfuhr planmäßig in 14 Tagen erfolgen.

Die Restmüllabfuhr im Außenbereich (Bezirk 3) wird am Samstag, 13.02.2021 nachgeholt.

Schnee auf dem Dachboden – Tauwassergefahr vermeiden

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Zentimeterdicke Schneeschicht auf dem Dachboden

Das kann teuer werden, wenn der Schnee auf dem Dachboden auftaut, kommt es zu einem Wasserschaden. Ob dieses – und ggf. wie dieses bei Versicherungen abgedeckt ist, sollte jeder mit seiner Versicherung abklären.

Wir empfehlen den „Winter-Check“

  • Dachboden auf Schnee kontrollieren
  • Pulverschnee vor dem Tauwetter entfernen
  • mit einem Nasssauger den Schnee wegsaugen

Manchmal ist es sinnvoll einen Blick in den Keller oder auch auf den Dachboden zu wagen. Keiner will, bei dem einsetzendem Tauwetter eine böse Überraschung von oben erleben.

Förster appellieren auf Rücksichtnahme bei Waldbesuchen

Weiße Wälder am Niederrhein, Dämmerwald sowie Erler Heide – Spaziergänger sorgen für große Stressreaktionen bei den Waldtieren

Revierförster Christoph Beemelmans und das Regionalforstamt Niederrhein rufen zu Rücksichtnahme bei Waldbesuchen auf

Wie das Regionalforstamt Niederrhein mitteilt, stelle der Wald im aktuellen Lockdown ohnehin ein beliebtes Ausflugsziel dar. Durch den zuletzt gefallenen Schnee ziehe es nun besonders viele Menschen in die Wälder am Niederrhein und der Umgebung.

Das Forstamt Niederrhein und Christoph Beemelmans, Revierförster RVR, verweisen darauf, dass bei einem Spaziergang einige Verhaltensregeln zu beachten seien.

Schneedecke ist kräftezehrend für Waldtiere

Vor allem die Wildtiere stellen die aktuellen Witterungsverhältnissevor besondere Probleme. „Grundsätzlich ist die Tierwelt gut auf winterliche Witterungsverhältnisse eingestellt, allerdings ist die Bewegung und damit auch die Nahrungsaufnahme bedingt durch die geschlossene Schneedecke besonders kräftezehrend“, erläutert Stefan Spinner, Förster im Bereich Kranenburg. Schließlich müssen die angelegten Winterreserven voraussichtlich noch für einen längeren Zeitraum ausreichen.

Revierförster RVR Christoph-Beemelmans
Revierförster Christoph Beemelmans verweist auf Rücksichtsnahme bei Waldspaziergängen. Foto: Petra Bosse (archiv).

„Durch die Vielzahl der Menschen, welche die einfachsten Regeln bei einem Waldbesuch nicht mehr beherzigen, sind die Tiere ständig auf der Hut, verfallen in Panik oder befinden sich im Fluchtmodus“, so Revierförster Christoph Beemelmans.

Todfunde im Wald

Bestätigt sei dies durch die vielen Todfunde in seinem Revier, die aktuell hauptsächlich auf die Menschen zurückzuführen seien. „Durch ihr rücksichtsloses Verhalten sorgen Spaziergänger für große Stressreaktionen der Waldtiere, welche häufig dann mit dem Tod enden können“, fügt Beemelmans hinzu.

Und auch das Regionalforstamt Niederrhein verweist darauf, Wildtiere nicht unnötig aufzuscheuchen oder zu stören, um zusätzlichen Stress und Energieverbrauch zu vermeiden.

Des Weiteren ist bei einem Waldbesuch darauf zu achten, dass Waldwege-und Parkplätze nicht geräumt werden, und Waldwege eventuell unpassierbar sind. Das Regionalforstamt Niederrhein weist zudem darauf hin, dass waldtypische Gefahren wie herabfallende Ästeimmer bestehen, auch wenn die Schneelast aktuell durch den Wind oft von Bäumen heruntergeweht wird.

Winterdienst bei Eis und Schnee – Was muss ich beachten

Wer fegt den Bürgersteig und wohin mit den Schneemassen?

Sobald es kälter wird und Schnee fällt kommt immer wieder die Frage auf: Ab wann muss morgens der Bürgersteig vor dem Haus eigentlich geräumt sein?

Die Räum- und Streupflichten sind laut Mieterbund NRW klar geregelt. Der Grundstückseigentümer oder Vermieter sind in der Regel zur Schnee- und Eisbeseitigung verpflichtet. Mieter müssen nur dann Schnee räumen, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Eine Regelung in der Hausordnung reicht nicht aus. Es gibt auch kein Gewohnheitsrecht, demzufolge die Bewohner im Erdgeschoss zur Schneebeseitigung verpflichtet sind.

Schnee nicht auf die Straße schieben

Wichtig: Den Schnee bitte auf dem Gehwegrand zur Fahrbahn oder auf dem angrenzenden Fahrbahnrand lagern und nicht auf die Straße schieben. Der Grund: Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, oder durch den Schnee können Randsteine etc. bedeckt werden, die dann von den Autofahrern unter dem Schnee nicht gesehen werden.

Winterdienst

Wer Streut muss grundsätzlich einige Vorgaben beachten, die meistens in städtischen Satzungen vorgegeben werden:

Für NRW gilt: Winterdienst muss werktags in der Regel von 7 Uhr bis 20 Uhr geleistet werden, an Sonn- und Feiertagen ab 8 bzw. 9 Uhr.

Laut Mieterbund NRW müssen die Gehwege vor dem Haus mit einer Mindestbreite von einem Meter vom Schnee befreit werden, so dass zwei Fußgänger aneinander vorbeigehen können. Solange es allerdings durchgehend schneit, müsse niemand mit dem Räumen der Wege beginnen heißt es weiter.

Bei Glatteisbildung besteht sofortige Streupflicht. Auftaubeschleuniger wie Salz oder Harnstoff sind in vielen Städten verboten. Empfohlen werden hingegen Sand oder Granulat. Je nach Witterungsverhältnissen muss im Laufe des Tages auch mehrmals gefegt und gestreut werden.

Winterdienst-B58-Freudenberg

Winterdienst auf öffentlichen Straßen und Wegen

Der Winterdienst auf öffentlichen Straßen und Wegen ist Aufgabe der Städte und Gemeinden. Gewartet werden Fahrbahnen, Fußgängerüberwege, Gehwege in öffentlichen Anlagen und vor unbebauten städtischen Grundstücken, Fahrradwege, Brücken, Treppen und Passagen, öffentliche Park- und Taxihalteplätze sowie die Busbuchten des öffentlichen Personennahverkehrs. Je nach Wetterlagen starten die Arbeiten schon in der Nacht beziehungsweise in den frühen Morgenstunden.

Landwirte halfen mit

Laut Straßen:NRW erforderten die Arbeit auf den Straßen auch nach fast dreitägigem Dauereinsatz weiterhin hohe Konzentration. Mit den sinkenden Temperaturen habe sich der Schnee in den letzten drei Tagen schnell in Eis verwandelt. Mit tatkräftiger Unterstützung der ansässigen Landwirte konnten bereits an einigen Straßen in zahlreichen Kommunen die Schneeverwehungen zum größten Teil beseitigt werden.

Spieletipp in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser vom Heimatreport einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

Quer durch Mitteleuropa transportieren die Spieler bei „Switch & Signal“ die Waren – und zwar gemeinsam. Foto: Kosmos-Verlag

Gemeinsam ans Ziel

„Switch & Signal“ / Kooperatives Eisenbahnspiel

Die Weichen gestellt, die Signale gesetzt – und los geht’s. Bei „Switch & Signal“ begeben sich die zwei bis vier Spieler mal wieder auf die Schienen. Diesmal allerdings liefern sie sich kein Wettrennen, sondern versuchen, gemeinsam ans Ziel zu kommen. „Switch & Signal“ von David Thompson, das im Herbst auf den Markt gekommen ist, ist ein kooperatives Brettspiel – und eine neue Herausforderung für die Fans von strategischen Eisenbahnspielen.

Mit bis zu neun Zügen sind die Spieler unterwegs, um Waren aus den Metropolen Mitteleuropas rechtzeitig zum Verschiffen in den Hafen zu transportieren. Da wird es schon mal eng auf dem Schienennetz. Wer kommt wann und wo am zügigsten durch? Welche Weichen müssen dafür rechtzeitig gestellt, welche Signale auf Grün gesetzt werden? Ist es sinnvoller, erst dem grauen und dann dem braunen oder schwarzen Zug freie Fahrt zu gewähren – oder besser umgekehrt? Etliche Fragen gilt es, in jedem Zug zu klären. Und die Fahrdienstleiter (Kartenanweisungen) reden auch noch ein Wörtchen mit.

Die Regeln sind kurz und verständlich erklärt. Eine App, die über einen QR-Code heruntergeladen werden kann, bietet weitere Unterstützung. Das Schöne an „Switch & Signal“: Es wird nicht langweilig. Denn der Schwierigkeitsgrad lässt sich zum einen durch unterschiedliche Variationen der Ausgangssituationen verändern. Zum anderen gibt es auf der Rückseite des Mitteleuropa-Spielplans einen weiteren Spielplan, bei dem die Züge durch Nordamerika rollen.

  • Switch & Signal, kooperatives Brettspiel für zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren, Kosmos-Verlag, eine Partie etwa 45 Minuten, Preis ab etwa 34 Euro.

Impftermin kann aktuell verschoben werden

„Impfzentrum Kreis Borken“: Wer aufgrund der Straßenverhältnisse derzeit nicht zum Impfen kommen möchte, kann in dieser Woche einen anderen Tag nutzen.

Bitte dabei die gleiche Uhrzeit wie beim eigentlich gebuchten Termin nehmen.

Kreis Borken (pd). Wer aufgrund der aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse derzeit nicht zum eigentlich gebuchten Impftermin ins „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen kommen möchte, kann in dieser Woche einen anderen Tag nutzen. Das teilt heute (09.02.2021) Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow mit. Um den Impfbetrieb steuern zu können, bittet sie allerdings darum, dann die gleiche Uhrzeit wie beim ursprünglichen Termin nehmen.

NRW möchte Verbot der Beförderung von Tieren in Drittstaaten

Tiertransporte in bestimmte Drittstaaten untersagt werden

Ministerin Heinen-Esser: Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ohne Einhaltung des Tierschutzes in den Zielländern keine Transporte

Nordrhein-Westfalen setzt sich auf Bundesebene für ein Verbot der Beförderung von Tieren in Drittstaaten ein, in denen die Einhaltung des Tierschutzes nicht gewährleistet ist.

Dazu hat die Landesregierung dem Bundesrat einen Initiativantrag vorgelegt, über den am Freitag, 12. Februar, entschieden werden soll. „Es besteht dringender Handlungsbedarf. Wir pochen in Deutschland und Europa auf die Einhaltung des Tierschutzes. Solange dies nicht auch in den Zielländern sichergestellt werden kann, sollten Tiertransporte in bestimmte Drittstaaten untersagt werden“, mahnte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser.

Die Entscheidung darüber, welche Drittstaaten von einem Verbot betroffen wären, liegt in der Zuständigkeit des Bundes. Über den aktuellen Entschließungsantrag des Landes Nordrhein-Westfalen im Bundesrat soll die Bundesregierung aufgefordert werden, von einer im Tierschutzgesetz enthaltenen Ermächtigungsgrundlage (§ 12 Abs. 2 Nr. 3 TierSchG) Gebrauch zu machen.

Leiden, Schmerzen und Schäden

Danach kann der Export von Rindern in bestimmte Staaten verboten werden, wenn die Gefahr besteht, dass den Tieren in den Bestimmungsstaaten durch unsachgemäße Haltung und Umgang bis zu ihrer Tötung erhebliche Leiden, Schmerzen und Schäden zugefügt werden.

„Wir setzen uns intensiv für die Lösung der Tierschutzprobleme ein und haben im Zuge der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten schon viel erreicht. Seit März 2019 haben wir in Nordrhein-Westfalen verbesserte Kontrollmöglichkeiten durch einen Echtzeit-Online-Zugang zum GPS-System von Tiertransportfahrzeugen für die zuständigen Überwachungsbehörden. Dennoch können wir auch dadurch nicht gewährleisten, dass ein tierschutzkonformer Transport der Tiere bis zum Bestimmungsort erfolgt. Wir halten die Veterinärbehörden dazu an, bis auf Weiteres keine Abfertigungen von Rindertransporten in Drittstaaten abzufertigen. Deshalb muss der Bund jetzt handeln“, erklärte Ministerin Heinen-Esser. 

Keine Beförderungen nicht abgesetzter Kälber

Nordrhein-Westfalen hat die Abfertigung von Rindertransporten in Drittstaaten und von langen Beförderungen nicht abgesetzter Kälber im Sommer 2020 aus Tierschutzgründen untersagt. Wirtschaftsbeteiligte müssen im Vorfeld geplanter Transporte Konzepte vorlegen, die eindeutig belegen, dass ein europarechtskonformer Transport bis zum Bestimmungsort möglich ist, auch wenn dieser in einem Drittstaat liegt. Nach Prüfung der Konzepte wird über die Freigabe von Pilotabfertigungen einzelner Transportrouten entschieden.

6.000 Masken für Bedürftige

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Stadt Borken hat die ihr vom Land NRW zur Verfügung gestellten 6.000 Masken sehr schnell und unbürokratisch an Bedürftige weitergeben.

(pd). Der Kreis Borken hat vom Land Nordrhein-Westfalen in einer einmaligen Aktion medizinische Masken zur Verfügung gestellt bekommen, die an bedürftige Personen (SGB II-Empfänger, Bezieher von Grundsicherung und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) verteilt werden sollen. Die konkrete Verteilung wurde durch die Stadt Borken in Eigenregie organisiert.

Anlass für die Landes-Aktion ist die Neufassung der Corona-Schutzverordnung, die alle Bürger zum Tragen medizinischer Masken insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften verpflichtet.

Ergänzend zu der vom Bund veranlassten kostenlosen Verteilung von FFP2-Schutzmasken an Personen, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen und den bereits übersandten Gutscheinen der Krankenkassen für ältere und vorerkrankte Personen, hat die Stadt Borken die ihr zur Verfügung gestellten Masken sehr schnell und unbürokratisch an Bedürftige weitergeben. Die Masken wurden von der Stadt Borken unter Beachtung der hygienischen Vorgaben weiter verpackt und am vergangenen Wochenende über einen Kurier-Dienst bzw. in den Asylbewerberunterkünften über städtische MitarbeiterInnen verteilt.

Insgesamt wurden 6.000 Masken an Bedürftige verteilt. Jeweils drei Masken pro haushaltsangehörige Person ab 14 Jahren.

Rinderseuche BHV1 in Vredener Milchviehbestand festgestellt

Kreisveterinäre ordneten sofort Räumung an / 130 Tiere betroffen -130 Tiere geschlachtet

Vreden. In einem Milchviehbestand in Vreden ist die Rinderseuche BHV-1 nachgewiesen worden. Diese Rinderseuche ist sehr ansteckend und daher anzeigepflichtig.

Kreis Borken (pd). Der folglich informierte Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken hat daraufhin in Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und dem zuständigen Ministerium in Düsseldorf sofort die Räumung des gesamten Bestandes mit rund 130 Tieren angeordnet.

BHV1-Virus für Menschen völlig ungefährlich

Der überwiegende Teil der Kühe wurde geschlachtet. Einige wenige Tiere mussten euthanisiert werden. Das teilt Chefveterinär Dr. Manfred Ulrich mit. Dr. Ulrich weist ausdrücklich darauf hin, dass das BHV1-Virus für Menschen völlig ungefährlich ist.
Die Kreisveterinäre haben bereits umfangreiche Untersuchungen zur Ursache des Infektionsgeschehens eingeleitet.

Vor allem gehen sie möglichen Verbindungen zu anderen landwirtschaftlichen Betrieben – auch in anderen Kreisen – nach, denn die Übertragung des Virus erfolgt meist direkt von Tier zu Tier. Möglich ist aber auch eine indirekte Übertragung über Personen, Kleidung, Gerätschaften, Instrumente u. ä.

Zum Hintergrund:
Das Bovine Herpesvirus (BHV1) verursacht eine weit verbreitete Tierseuche in der Rinderhaltung. Sie ist bereits seit 1997 eine anzeigepflichtige Erkrankung nach Tierseuchenrecht. Das Virus verursacht bei Rindern zwei unterschiedliche Krankheitsbilder:

Bei der respiratorischen Form handelt es sich um eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Nasen- und Luftröhrenentzündung.
Die genitale Form wird beim Deckakt übertragen.

Eine Besonderheit bei beiden Verlaufsformen dieser Infektionskrankheit besteht darin, dass ein einmal infiziertes Tier lebenslang Virusträger bleibt. Diese Tiere erscheinen gesund, tragen jedoch das Virus in sich und können es jederzeit unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. bei Stresssituationen wie Kalbung, Stallwechsel usw.) wieder ausscheiden und so weiterverbreiten.

Zurzeit müssen die Betriebe zur Aufrechterhaltung ihres Status einmal im Jahr alle Zuchttiere ihres Bestandes über eine Blutprobe untersuchen lassen, sofern der Kuhanteil des Betriebes unter 30 Prozent liegt.
Rinderbestände mit einem Kuhanteil über 30 Prozent können ihrer Untersuchungspflicht auch mit zwei Tankmilchuntersuchungen im Kalenderjahr nachkommen.

93-Jährige aus Reken machte den Auftakt im Impfzentrum

Impf-Auftakt im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen

Alwine Hagemann, 93-jährige Rekenerin, gehörte zu den ersten Personen, die dort geimpft wurden

Kreis Borken (pd). Mit 93 Jahren hat Alwine Hagemann aus Reken schon viel in ihrem Leben gesehen und mitgemacht. „Da kann mich nicht mehr viel schrecken“, schmunzelte sie auf die Frage, ob sie denn ein bisschen Bammel vor der Impfung hat.

Begleitet von ihrer Enkelin absolvierte sie am Montag (08.02.2021) um 14 Uhr als eine der Ersten aus der Altersgruppe 80+ daher auch ganz souverän den Impfdurchgang im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen.

Impfzentrum-erste-Bürger-in-Velen
Dr. Guido Euting und Jens Eisenack (ärztliche Leiter), Dr. Amin Osman (KVWL), Alwine Hagemann, Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Elisabeth Schwenzow (Gesamtverantwortliche für das Impfzentrum)

Zuvor war sie von Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Amin Osman, Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), im Eingangsbereich des Zentrums willkommen geheißen worden. „Endlich geht es jetzt hier mit dem Impfen los“, freute sich der Landrat und Dr. Osman wies auf die gute Zusammenarbeit zwischen der KVWL und dem Kreis Borken hin.

Nach 45 Min. ging es nach Hause

Nach gut 45 Minuten hatte Alwine Hagemann alle Stationen im Impfzentrum absolviert. Beim „Aus-Checken“ zeigte sie sich übrigens genauso gelassen wie zu Beginn. Sie habe sich die ganze Zeit gut betreut gefühlt, sagte sie. Auch das eigentliche Impfen hätte ihr nichts ausgemacht. So konnte ihre Enkelin, die als Begleitperson mit zum Termin gekommen war, die Oma in aller Ruhe wieder durch die Winterlandschaft nach Reken zurückfahren.

Impfung zuerst für Bürger über 80

Die KVWL ist für den medizinischen Bereich des Impfzentrums zuständig und der Kreis für dessen Aufbau und Organisation. Ein Bild vom Impf-Start machten sich überdies Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow als Gesamtverantwortliche für das „Impfzentrum Kreis Borken“ sowie Andreas Brinkhues (organisatorische Leitung), Jens Eisenack und Dr. Guido Euting (Ärztliche Leitung).

Das „Impfzentrum Kreis Borken“ öffnet zuerst für die Impfung der Bevölkerungsgruppe der über 80-jährigen Bürger im Kreisgebiet sowie für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der mobilen Pflegedienste. An sieben Tagen in der Woche zunächst von 14 bis 20 Uhr erfolgen nun Impfungen an vier „Impfstraßen“.

1.850 Personen pro Woche

Pro Woche können dort zunächst rund 1.850 Personen geimpft werden. Schrittweise wird die Kapazität dann bei Lieferung von zusätzlichem Impfstoff weiter aufgestockt. Zur Verfügung stehen insgesamt fünf „Impfstraßen“ plus eine „Reservestrecke“.

Unter „Volllast“ – also bei einer vorgesehenen Öffnungszeit täglich von 8 bis 20 Uhr und bei entsprechend vorhandenen Impfstoffmengen – können dort täglich rund 1.200 Personen geimpft werden.
Standort des Zentrums ist der Interkommunale Bauhof des Kreises Borken und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher.

Er liegt zentral im Kreisgebiet und ist verkehrsgünstig über die Autobahn A 31 und die Bundesstraße B 525 zu erreichen. Im weiten Umraum weisen Schilder auf das Impfzentrum hin. Neben dem Bauhofgelände ist ein großer Parkplatz (für 300 Fahrzeuge) entstanden, so dass ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen. Unter https://kreis-borken.de/impfzentrum gibt es zudem im Internet einen Routenplaner.

Öffentlicher Personennahverkehr

Im Rahmen des Öffentlichen Personennahverkehrs wurden zudem zwei TaxiBus-Linien eingerichtet: für Personen aus dem Südkreis die Linie T17 „Borken – Ramsdorf – Velen – Velen/Impfzentrum“, für Personen aus dem Nordkreis die Linie T16 „Stadtlohn – Gescher – Velen/Impfzentrum“. Beide Taxi-Busse müssen spätestens 30 Minuten vor Fahrtantritt unter der Telefonnummer 0251/14480444 bestellt werden. Es gilt der reguläre Busfahrpreis.

So kostet beispielsweise eine Hin- und Rückfahrt von Borken nach Velen zum Impfzentrum für zwei Erwachsene 10,50 Euro mit dem 9-Uhr-Tages-Ticket für fünf Personen.

Fahrplaninformationen gibt es bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter der Nummer 08003/504030 oder im Internet unter www.rvm-online.de.

Mehrere Phasen

Der Betrieb des Impfzentrums erfolgt in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten, da der Impfstoff gegen das Coronavirus derzeit bekanntlich nur in begrenzter Menge zur Verfügung steht. Deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun.

Das Tätigwerden des Impfzentrums ist an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden. Danach sind besondere Personengruppen vorrangig zu impfen – zunächst die Altersgruppe 80+, die nicht in Alten- und Pflegeheimen leben. Ebenfalls geimpft werden ab sofort die Kräfte des Rettungsdienstes und der mobilen Pflegedienste.

Ablauf

Eine Vorab-Terminvereinbarung über die bekannten „Anlauf-Adressen“ der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe ist zwingend erforderlich: telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 /116 117 02 und via Internet unter www.116117.de.
Im Impfzentrum wird am Check-In-Schalter zunächst geprüft, ob ein Termin vorliegt.

Dann werden dort eine Impfaufklärung, ein auszufüllender Anamnesebogen und eine noch im Impfzentrum auszufüllende Impfbescheinigung ausgegeben.

Zum Impftermin mitzubringen sind die Gesundheitskarte, sofern vorhanden, ein Ausweisdokument und bei Bedarf eine ärztliche Bescheinigung. Anschließend wird geprüft, ob die zu impfenden Personen die Impfaufklärung und den Anamnesebogen vollständig ausgefüllt haben. Auf Wunsch wird hierbei unterstützt. Danach folgt das Aufklärungsgespräch durch einen Arzt.

Reaktionen nach dem Impfen

Nach der eigentlichen Impfung können sich die geimpften Personen in einem Nachsorgebereich aufhalten, um etwaige körperliche Reaktionen (z. B. Schwindel) abzuwarten. Je nach Impfstoff und Indikation des Arztes wird eine Verweildauer von derzeit mindestens 5 Minuten empfohlen. Zudem erfolgt der sogenannte Check-Out, bei dem die Patientendaten inkl. der verimpften Charge erfasst werden. Die geimpfte Person nimmt ihre Unterlagen der Impfung inkl. eines Hinweises auf den zweiten Impftermin mit nach Hause.

Witterungsverhältnisse schränken Müllabfuhr in Raesfeld ein

Neue Termine für die Müllabfuhr in Raesfeld

Restmüll-Abfuhr am Montag, 08.02.2021, Bezirk 3 verschoben:

Die Restmüllabfuhr im Außenbereich der Gemeinde Raesfeld (Bezirk 3) fällt aufgrund der Wetterverhältnisse heute aus. Einige Tonnen wurden zwar bereits entleert; um 9.00 Uhr musste jedoch die weitere Abfuhr aufgrund der Straßenverhältnisse abgebrochen werden. Ein Ersatztermin wird noch bekanntgegeben.

Biomüll-Abfuhr am Dienstag, 09.02.2021 Bezirk 1+2 verschoben:

Auch die für den morgigen Dienstag vorgesehene Abfuhr der Biotonnen im Innenbereich wird aufgrund der zu erwartenden Straßenverhältnisse verschoben. Die Leerung erfolgt im Bezirk 2 am Mittwoch, 10.02.21 und im Bezirk 1 am Donnerstag, 11.02.21. Aufgrund der Temperaturen sollten die Gefäße erst morgens zur Straße gestellt werden; Deckel und Inhalt sollten nicht festfrieren. Sollte eine Leerung noch nicht erforderlich sein, bittet der Entsorger darum, bis zur nächsten Leerung am 23.02.21 zu warten.

Gelbe Tonne (Abfuhr am Mittwoch, 10.02.2021) Bezirk 1 planmäßig:

Die Abfuhr erfolgt planmäßig.

Impfzentrum Kreis Borken wurde heute mit Impfstoff beliefert

Impfstart kann damit heute Mittag erfolgen

Trotz widriger Wetterbedingungen: „Impfzentrum Kreis Borken“ wurde heute (08.02.2021) mit Impfstoff beliefert

Kreis Borken (pd). Trotz widriger Wetterbedingungen ist heute das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen mit Impfstoff beliefert worden, so dass die vom Kreis Borken und von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gemeinsam getragene Einrichtung heute Mittag wie geplant ihren Betrieb aufnehmen wird.

Zunächst können sich dort alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Lebensjahren impfen lassen, die einen bestätigten Termin über die KVWL gebucht haben. Es gelten die vereinbarten Impfzeiten.
Angesichts der aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse weist Landrat Dr. Kai Zwicker aber darauf hin, dass diejenigen, die aufgrund der Witterung ihren Termin am Montag nicht antreten möchten, auch am Dienstag (09.02.2021) kommen können. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen dann einfach zur vereinbarten Uhrzeit, aber eben einen Tag später, kommen. Es ist keine weitere Anmeldung oder Umbuchung notwendig“, erläutert Dr. Zwicker

Raesfeld – Einbrecher entwenden Geld

In eine Firma eingebrochen sind Unbekannte in der Nacht zum Samstag in Raesfeld.

Die Täter drangen gewaltsam in das Gebäude an der Dorstener Straße ein, indem sie eine Tür aufhebelten. Im Inneren durchsuchten sie Schränke und Schubladen; die Einbrecher erbeuteten Bargeld.

Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Impfzentrum Kreis Borken nimmt Montag wie geplant Betrieb auf

„Impfzentrum Kreis Borken“ nimmt am morgigen Montag, 8. Februar, wie geplant Betrieb auf

Angesichts der Wetterverhältnisse sind Terminverschiebungen möglich

Kreis Borken. Am morgigen Montag (08.02.2021) nimmt das vom Kreis Borken und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gemeinsam getragene „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen wie geplant seinen Betrieb auf.

Wenn morgen der Impfstoff seitens des Landes NRW geliefert wird, können sich dort zunächst alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Lebensjahren impfen lassen, die einen bestätigten Termin über die KVWL gebucht haben. Es gelten die vereinbarten Impfzeiten.

Angesichts der aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse weist Landrat Dr. Kai Zwicker aber darauf hin, dass diejenigen, die aufgrund der Witterung ihren Termin am Montag nicht antreten möchten, auch am Dienstag (09.02.2021) kommen können. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen dann einfach zur vereinbarten Uhrzeit, aber eben einen Tag später, kommen. Es ist keine weitere Anmeldung oder Umbuchung notwendig“, erläutert Dr. Zwicker.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist es zudem denkbar, dass die Belieferung mit dem Impfstoff beeinträchtigt wird. Der Kreis Borken bittet aus diesem Grund alljene, die morgen einen Impftermin haben, darum, vor der Fahrt zum Impfzentrum die aktuelle Meldungslage zu verfolgen. Sollte es Änderungen geben, informiert der Kreis Borken darüber über die Medien sowie unter anderem auch auf seiner Internetseite unter https://kreis-borken.de/impfzentrum.

Schnee- Kreispolizeibehörden ziehen positive Einsatzbilanz

Trotz des ununterbrochenen Schneefalls im Münsterland seit Samstagabend ist die Einsatzbilanz der Polizei bislang positiv.

Auf schneebedeckten und teilweise spiegelglatten Straßen kam es bis zum späten Vormittag zu insgesamt 39 witterungsbedingten Unfällen in den Kreispolizeibehörden Borken (6), Coesfeld (1), Steinfurt (5), Warendorf (8), Recklinghausen (5), Münster (13), Gelsenkirchen (1) und auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich.

Laut Mitteilung der Polizei entstand glücklicherweise größtenteils nur Sachschaden. „Die Bürger verhalten sich vorbildlich und bleiben, wenn möglich, zuhause“, sagte eine Sprecherin der Polizei Münster.

Auf der Autobahn 42 wurden bei einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Zentrum und Gelsenkirchen-Schalke eine Person schwer und drei Personen leicht verletzt. Auch im Bereich der Kreispolizeibehörden Recklinghausen und Warendorf wurde jeweils eine Person bei Verkehrsunfällen leicht verletzt.

Im Bereich der Kreispolizeibehörde Coesfeld kollidierte ein Pkw mit einem umgestürzten Baum, der Wagen wurde leicht beschädigt. Insgesamt entstand bei den Verkehrsunfällen im Münsterland ein geschätzter Sachschaden in Höhe von knapp 90.000 Euro.

Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen

Darüber hinaus nahmen Polizisten 59 weitere sonstige witterungsbedingte Einsätze wahr. Dazu zählten vor allem zahlreiche in den Schneemassen festgefahrene Fahrzeuge.

Die Direktorin der Niederlassung Westfalen von „Die Autobahn GmbH des Bundes“ ordnete bis zum 07.02.2021, 20:00 Uhr ein Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen auf Bundesautobahnen für den Bereich der Bezirksregierung Detmold und der Bezirksregierung Münster an.

Schneeimpressionen von Sonntag aus der Gemeinde Raesfeld

Schön weiß war alles am und um das Raesfelder Schloss und in Erle. Der Wind ließ nicht nur die kleinen Schneeflocken tanzen, sondern sorgte für zahlreiche Schneewehen.

Im Einsatz, um die Dorfstraßen freizuhalten, waren auch etliche Landwirte mit ihren Treckern. Dennoch, kaum freigeschoben, waren binnen kurzer Zeit die Straßen wieder eingeschneit.

Hier lebe ich – Meine Heimat auf WDR hier und heute

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Der WDR war vor Ort. An diesem Tag in Erle unter dem Motto: Meine Heimat auf WDR

SPD Raesfeld sucht Alternativen zum Streusalz

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Gurkenwasser statt Streusalz gegen Glatteis – SPD Raesfeld sucht nach umweltschonenden Alternativen

Weniger Schaden für die Umwelt durch Streusalz. In ihrer Frage an die Verwaltung möchte die Fraktionsvorsitzende der SPD Elke Rybarczyk wissen, ob es für Raesfeld die Möglichkeit gebe, eine umweltschonendere Alternative zum Streusalz zu finden.

In ihrer Begründung führt Rybarczyk an, dass nach Angaben des Umweltbundesamtes in kalten, schneereichen Wintern mehr als vier Millionen Tonnen Streusalz auf deutsche Straßen und Gehwegen landen. Dieses habe katastrophale Folgen für die Umwelt und führe zu Schädigung von Pflanzenwurzeln und des Grundwassers.

Alternativ könne beispielsweise Gurkenwasser sein. Dieses entstehe bei der Produktion von Salzgurken. Diese Alternative zum Streusalz werde laut Fraktionsvorsitzende seit einem Jahr von Straßenmeistereien, um die Straßen im Winter sicher zu machen, erprobt. Elke Rybarczyk: „Damit könnte im Winterdienst derselbe Erfolg wie mit herkömmlichem Streusalz erzielt werden, wobei Gurkenwasser dabei deutlich umweltschonender ist“.

Zur Sache:

Dieses Pilotprojekt wird in der niederbayerischen Stadt Dingolfing bereits angewendet. Hier benutzt die örtliche Straßenmeisterei seit einem Jahr Gurkenwasser statt Flüssigsalz, um die Straßen von Eis zu befreien.

Wie der Merkur in seiner heutigen Ausgabe schreibt, stamme das Gurkenwasser vom Feinkosthersteller Develey in Dingolfing und normalerweise entsorgt wird. Statt den Sud über die Abwasseranlage zu entsorgen, wird er nun aber seit einem Jahr zu 21-prozentiger Sole umgewandelt und im Winterdienst weiterverwendet.

Bei der Firma Develey werden in 1000 Silos Salzgurken produziert. Dazu liegen die Gurken für etwa zwei Monate in Salzlake. Das in den Silos verbleibende Salzwasser wird normalerweise geklärt und entsorgt.

Lust auf Winterspaziergänge im Münsterland?

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Lust auf Winterspaziergänge: Neuauflage der Wanderkarte beim Münsterland e.V. erschienen

Münsterland. Das Münsterland ist wunderbar weit und sehr flach – und somit ein Paradies für Wanderer.

Auf insgesamt rund 3.000 Kilometern Wanderwegenetz lassen sich hier unvergessliche Touren erleben. Deswegen hat der Münsterland e.V. nun seine Übersichtskarte neu aufgelegt – als Inspiration für eine ausgedehnte Wanderreise im Sommer, aber auch für Touren im Winter.

Die Karte enthält Tipps und Wissenswertes sowie Kurzbeschreibungen zu den neun aufgeführten Wanderrouten. Eine Münsterlandkarte mit den entsprechend eingezeichneten Strecken bietet zudem einen direkten Überblick.

Winterspaziergang-Münsterland
Picknick im Münsterland: Auch im Winter ein Genuss Winterpicknick im Münsterland-Picknickkorb © Münsterland e.V./Foodistas

Premiumwege zwischen sechs und 13 Kilometern

Neben bekannten Wegen wie dem Hermannsweg oder dem Westfälischer-Friede-Weg sind auch beliebte Wanderrouten wie die Teutoschleifen dabei. Sie umfassen acht Premiumwege zwischen sechs und 13 Kilometern, die sich im Teutoburger Wald am Hermannsweg entlangreihen. Auf dem noch recht jungen Max-Clemens-Kanal-Wanderweg wechseln sich ausgedehnte Abschnitte durch Wald und Feld mit Teilen des Max-Clemens-Kanals ab.

Neben dem Wandern muss auch das Spazierengehen im Winter nicht komplett wegfallen: Bei klirrender Kälte lässt sich das Münsterland hervorragend zu Fuß erkunden.

Das Münsterland hat viel zu bieten

Tipps für wunderschöne Winterspaziergänge von den Höhen des Tecklenburger Landes bis zu den Heideflächen im Tal der Lippe gibt es auf der Seite www.muensterland.com/winterspaziergang. Und da schnell hungrig wird, wer durch die Kälte wandert, hält der Münsterland e.V. auf www.picknick-muensterland.com passende Tipps inklusive Rezept für ein wunderbares Winterpicknick bereit – typisch münsterländisch, gesund und lecker.

Rundum-Sorglos-Paket

„Mit diesem Rundum-Sorglos-Paket ist das Münsterland zu Fuß auch im Winter ein tolles Erlebnis“, sagt Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte beim Münsterland e.V.

Unterstützt wurde der Münsterland e.V. bei der Erstellung der Übersichtskarte vom Westfälischen Heimatbund e.V., der das Wanderwegenetz im Münsterland betreut. Dieser hat außerdem eine Reihe von Wander-Tipps parat, welche auf www.whb.nrw und in der kostenlosen App „Wanderwege im Münsterland“ aufgerufen werden können.

Die Übersichtskarte kann beim Tourismus-Center des Münsterland e.V. unter der Nummer 02571 949392 bzw. online unter www.muensterland-tourismus.de kostenlos bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

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