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Schmerzvolle Entscheidung – Erneut kein Schützenfest in Erle

Ordnung – Eintracht – Frohsinn. Erler Schützenfest fällt auch 2021 aus. Generalversammlung wurde ebenfalls abgesagt

Kein Einzug von Schützenbeiträgen im Jahr 2021

Erle (pd). Die erneute Absage des Schützenfestes in Erle am 1. Wochenende nach Pfingsten schmerzt den gesamten Vorstand, Offiziere sowie seine Mitglieder. Wie der Vorstand heute mitteilt, sei dies aber unumgänglich und für alle zum jetzigen Zeitpunkt die konsequente und richtige Entscheidung.

Erler-Thron-kein-Erler-Schuetzenfest-2021
Foto Archiv: Oben von li. nach re.: Ehrenherr Johannes Pels, König Ewald Grotendorst, Ehrenherr Stefan Rentmeister sowie die Ehrendame Birgit Ossing, Königin Birgit Kuhmann, Ehrendame Ulla Pass (v. li. nach re.).

Für den Erler Schützenverein stand immer fest, dass das Traditionsfest nur dann gefeiert werden kann, wenn alle Bürger uneingeschränkt teilhaben können, denn das macht das Fest schon immer besonders: in Erle feiert man Schützenfest gemeinsam mit allen Generationen des Dorfes getreu dem Motto Ordnung – Eintracht – Frohsinn. Eine Feier unter den derzeitigen Gegebenheiten ist undenkbar und nicht erlaubt.

Kein Einzug der Mitgliedsbeiträge

Da es aufgrund der andauernden Kontaktbeschränkungen auch nicht möglich ist eine Generalversammlung am kommenden Samstag den 27.03. im Saal Brömmel-Wilms abzuhalten, wird auch diese abgesagt und verschoben.

Da nun leider ein gesamtes Jahr keine öffentlichen Tätigkeiten des Schützenvereins stattgefunden haben, verzichtet der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle e.V. auf den Einzug der Mitgliedsbeiträge für alle Schützen. Auswirkungen auf die Mitgliedschaft hat dies natürlich nicht.

Die Throngemeinschaft rund um den amtierenden König Ewald Grotendorst hat bereits vor der Pandemie unten beigefügtes Foto aufgenommen und wünscht sich trotz der zweiten Absage nicht in Vergessenheit zu geraten. Auch ihre Zeit mit einem zweiten Regentschaftsjahr wird kommen, wenn auch deutlich verspätet.

Kommentar zu Hundehaufen in der Stockbreede

Hundekot auf Wiesen und Felder – Muss das sein?

Eigentlich sollte jeder Hundebesitzer wissen, dass die Hinterlassenschaften nicht einfach am Wegesrand liegengelassen werden sollte. Tütenspender für Kothaufen stehen in der Gemeinde überall zur Verfügung.

Fakt jedoch ist, die Tretminen häufen sich an Wegesrändern. Besonders nach den Schneetagen sind etliche Haufen jetzt immer noch vermehrt sichtbar. Es gibt nichts Ekligeres, als wenn man die „Kacke“ von den Schuhen kratzen muss. Darüber hinaus kann der Kot von Hunden dazu führen, wenn er ins Futter gelangt, dass bei Rindern die Kälber abgesetzt werden können. Warum das alles einigen Hundehaltern nicht klar ist, bleibt dahingestellt.

Aber nicht jeder Hundebesitzer handelt so verantwortungslos und unsozial. Viele halten sich an den Vorschriften. Sie „tüten“ jeden Haufen ein und entsorgen diesen dann fachgerecht in die dafür aufgestellten Hundestationen.

Es gibt aber auch diejenigen, die zwar die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in die Hundekottüte packen, diese aber bei nächster Gelegenheit in die Büsche werfen.

Die Dritten im Bunde sind die Hundehalter, die ihre Hunde einfach „machen lassen“ getreut dem Motto: Hat niemand gesehen und es wird sich schon von alleine regeln.

Alle zwei Meter eine Tretmine

Hundetüten in Hecken und Sträuchern, sowie alle zwei Meter eine Tretmine sorgen mittlerweile für immer mehr Zündstoff unter den Nichthundebesitzer. Die Stimmung wird weiter aufgeheizt, sodass viele Hundehalte beim Spaziergang mittlerweile schon angegangen werden, selbst wenn sie nur ihren Hund irgendwo „pinkeln“ lassen.

Aktionen, wie jetzt in der Stockbreede, bestärkt besonders die Menschen, die seit Jahren alle Hundebesitzer im Visier haben und diese beschimpfen, wenn der Hund sein Geschäft erledigt und der Hundehalter nicht rechtzeitig mit einer Tüte parat steht. Nun werden genau diese Menschen in ihrem Denken und Handeln „gegen Hundehaufen“ bestärkt.

Immer häufiger werden vergiftete Wurststücke oder Leberwurstscheiben mit Rasierklingen gefunden. Auch in Raesfeld. Wer so etwas macht, sieht sich selber im Recht. Durch solche Aktionen, wie jetzt in der Stockbreede, werden sie in ihrem Tun nur bestärkt. Es kann nicht das Ziel sein, dass am Ende Hunde darunter leiden, oder sterben müssen.

So gut wie die Aktion auch gemeint ist, es sorgt nur noch für mehr Zündstoff unter den Hundehassern. Am wenigstens angesprochen werden sich genau die Halter von Vierbeinern fühlen, die dafür verantwortlich sind. Sie werden auch weiterhin keine Tüte in die Hand nehmen. Sie werden weiter wegschauen getreu dem Motto: „Ich habe es nicht mitbekommen“, oder eine Ausrede parat haben wie: „Ich habe gerade keine Hundetüte dabei“.

Letztendlich hilft die beste „Aktion“ nichts, wenn nicht bei den Verursachern ein Umdenken einsetzt und sie davon überzeugt werden können, dass sie nicht nur der Gemeinschaft, sondern auch anderen Tieren und Hunden mit ihrer Ignoranz Schaden zuführen.

Rund 30 Hundehaufen mit Zettel und Sprüchen versehen

Zeitaufwendiges Vergnügen. Mehr als 30 Hundehaufen in Raesfeld mit Sprüchen versehen

Tretminen von Hunden sind ärgerlich. Kackbeutel einfach in der freien Natur zu entsorgen ebenfalls. Aber lohnt es sich, in diesem Fall so ein „Fass“ aufzumachen?

Da scheint ja jemand mächtig einen „dicken Hals“ oder Zorn auf Hundekothaufen zu haben und sich bei dieser Aktion richtig Mühe gegeben, um mehr als 30 Hundehaufen längs des Weges am Feldrand in der Stockbreede in Raesfeld abzugehen und zu kennzeichnen. Alle Haufen wurden feinsäuberlich mit Zahnstocher und kleinen Spruch-Zetteln versehen. Nicht alle Sprüche, die darauf zu lesen sind, da sie teilweise auch sehr agressiv sind, müssen hier aufgeführt werden.

Hundekot-am-Wirtschaftsweg-in-Raesfeld

Wie alle Hundehalter/innen natürlich wissen, gehören die Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde weder auf Bürgersteige, Spielplätze, private Grundstücke oder in öffentliche Anlagen, gleich welcher Art. Ebenso wenig, wie auf Wiesen und Felder.

Hundekot-Raesfeld
Fotos: RGN

Aber hier, am Feldrand in der Stockbreede, entlang eines nicht bewirtschafteten Grünstreifens von rund neun Meter Breite, der im Übrigen zu den Liegenschaften der Gemeinde zählt, könnte Mann oder Frau das doch mal etwas lockerer sehen und die Angelegenheit dermaßen hochschaukeln.

Was ist die nächste Aktion? Giftköder, oder mit Nägel und Rasierklingen gespickte Wurstscheiben? Die Aktionen werden, wie auch schon so häufig berichtet, immer strikter gegen Hund und Halter.

Impfzentrum – Spam-E-Mails nach Registrierung

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Beschwerden über Spam-E-Mails mit pornografischem Inhalt nach Registrierung über die für das Impfzentrum eingesetzte Software werden sehr ernst genommen

Kreis Borken hat Datenschutzbeauftragten und Polizei eingeschaltet – beauftragter Software-Hersteller sichert sofortige Abhilfe zu

Kreis Borken (pd). „Die Beschwerden von Personen, die sich für Coronaschutzimpfungen über die Internetseite impfen.kreis-borken.de registriert hatten, nehmen wir sehr ernst“, teilt die Kreisverwaltung Borken heute (22.03.2021) mit.

Die Beschwerdeführenden hatten darauf hingewiesen, dass sie nach einer Online-Registrierung für Impftermine eine Spam-E-Mail erhalten hatten, die den Link auf eine Internetseite mit pornografischem Inhalt enthält. Der Kreis hat sofort nach Bekanntwerden seinen Datenschutzbeauftragten und die Polizei eingeschaltet.

Gleichzeitig wurde der Hersteller und Betreiber der eingesetzten Software informiert. In einer ersten Rückmeldung teilt dieser mit, dass bei dem Spam-Vorfall keine persönlichen Daten vom Server abgegriffen wurden (insbesondere keine privaten E-Mail-Adressen), sondern der integrierte Messenger-Dienst (vergleichbar mit einer Chatfunktion) „missbraucht“ wurde. Das Software-Unternehmen hat zugesichert, unverzüglich sein System zur Erkennung und der Verhinderung von Spam anzupassen, um künftig derartige Fälle auszuschließen. Der Kreis Borken steht dazu in engem Kontakt mit dem Dienstleister. „Wir bedauern das Geschehen außerordentlich“, hieß es aus dem Borkener Kreishaus.

Beschränkungen im Einzelhandel in NRW vorläufig außer Vollzug gesetzt

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Oberverwaltungsgericht kippt Beschränkungen des Einzelhandels

Das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW hat am Montag viele coronabedingte Beschränkungen im landesweiten Einzelhandel mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt.

NRW (pd). Beschränkungen im Einzelhandel. Das Oberverwaltungsgericht hat mit – heute bekannt gegebenem – Beschluss vom 19. März 2021 auf den Eilantrag eines Media-Marktes die Vorschriften der Coronaschutzverordnung zur Beschränkung des Einzelhandels vorläufig außer Vollzug gesetzt, weil sie mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz nicht vereinbar sind.

Auf der Grundlage der aktuellen nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung können seit dem 8. März 2021 wieder alle Einzelhändler öffnen. Für die schon bislang von einer Schließung ausgenommenen Geschäfte (etwa Lebensmittelhandel) bleibt es bei der bisherigen Regelung, die eine Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche bzw. pro 20 qm für die 800 qm übersteigende Gesamtver­kaufsfläche vorsieht.

Im übrigen Einzelhandel ist der Zutritt grundsätzlich nur für einen Kunden pro 40 qm Verkaufsfläche und auch nur nach vorheriger Terminvergabe zulässig. Ausgenommen sind hiervon allerdings die zuvor ebenfalls geschlossenen Buchhandlungen und Schreibwarengeschäfte. Gleiches gilt für Blumengeschäfte und Gartenmärkte, die bislang nur verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut verkaufen durften. Für sie gelten ebenfalls die günstigeren Öffnungsmodalitäten. Diese Regelungen hat das Oberverwaltungsgericht nun insge­samt vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Beschränkungen verstoßen gegen Gleichbehandlungsgrundsatz

Zur Begründung hat der 13. Senat ausgeführt: Die Beschränkungen verstießen in ihrer derzeitigen Ausgestaltung gegen den verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz. Bei der Pandemiebekämpfung bestehe zwar ein Gestaltungsspielraum des Verordnungsgebers, der sich in einer komplexen Entscheidungssituation befinde und nur mit Prognosen zu den Auswirkungen von Beschränkungen und Lockerungen arbeiten könne. Es sei auch zulässig, schrittweise zu lockern, wobei es zwangsläufig zu Ungleichbehandlungen verschiedener Bereiche komme. Der Ver­ordnungsgeber habe es deshalb grundsätzlich für Geschäfte wie den Lebensmitteleinzelhandel bei den bisherigen Regelungen belassen dürfen, während für andere Betriebe vorläufig nur eine reduzierte Kundenzahl zugelassen werde und eine vorherige Terminbuchung erforderlich sei.

Die schrittweise und kontrollierte Öffnung weiterer Bereiche des Handels müsse aus Gründen der Gleichbehandlung nicht zwingend mit einer Verschärfung der Öffnungsbedingungen für die bereits bislang von der Schließung ausgenommenen Geschäfte einhergehen. Der Verordnungsgeber über­schreite aber seinen Spielraum, wo ein einleuchtender Grund für eine weitere Differenzierung fehle. Dies sei der Fall, soweit nunmehr auch Buchhandlungen, Schreibwarenläden und Gartenmärkte mit ihrem gesamten Sortiment unter vereinfachten Bedingungen (größere Kundenzahl, ohne Terminbuchung) betrieben werden dürften.

Es erschließe sich nicht und werde durch den Verordnungsgeber auch nicht begründet, warum dessen Annahme, diese Betriebe deckten ebenfalls eine Art Grundbe­darf, für sich genommen andere Öffnungsmodalitäten rechtfertigen sollte als beim übrigen Einzelhandel. Da nach der nunmehr geltenden Rechtslage sämtliche Geschäfte  öffnen dürften, könne das Kriterium, ob ein Warensortiment Grundbedarf sei, eine Besserstellung nicht mehr ohne Weiteres begründen. Erforderlich wäre vielmehr, dass der angenommene Grundbedarf gerade die Differenzierung in den Öffnungsmodalitäten nahelege.

Keine Kundenbegrenzung pro Quadratmeter

Wegen des untrennbaren Zusammenhangs der Regelungen zum Handel hat das Gericht diese insgesamt vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das bedeutet, dass ab so­fort im gesamten Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen keine Kundenbegrenzung pro Quadratmeter mehr gilt und das Erfordernis der Terminbuchung entfällt. Der Senat hat allerdings darauf hingewiesen, dass es dem Land unbenommen ist, auch kurzfristig eine Neuregelung zu treffen, die keine unzulässigen Differenzierungen enthält. Die durch den Media-Markt  geltend gemachten grundlegenden Bedenken an der Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen für den Einzelhandel teilte der Senat nicht. Insbesondere sei die Beschränkung der Grundrechte der Einzelhändler angesichts der gravierenden Folgen, die ein erneuter unkontrollierter Anstieg der Neuansteckungen für Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen hätte, voraussichtlich gerechtfertigt.

Der Beschluss ist unanfechtbar.

Weitere Informationen zu den Beschränkungen

Der Antrag richtete sich gegen § 11 Absatz 3 Coronaschutzverordnung. Wegen des untrennbaren Zusammenhangs der in den einzelnen Absätzen der Vorschrift ge­troffenen Regelungen hat das Gericht § 11 Absatz 1 bis 5 Coronaschutzverordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Vorschrift lautet:

§ 11 Handel, Messen und Märkte

(1) Beim Betrieb von

  • 1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten und Kiosken,
  • 2. Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
  • 3. Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten und Drogerien,
  • 4. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen und Schreibwarengeschäften,
  • 5. Buchhandlungen und Zeitungsverkaufsstellen,
  • 6. Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten,
  • 7. Blumengeschäften und Gartenmärkten,
  • 8. Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und, beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, auch für Endkunden sowie
  • 9. bei der Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (z.B. die sog. Tafeln)

darf die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen; in Handelseinrichtungen mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern darf diese Anzahl 80 Kundinnen beziehungsweise Kunden zuzüglich jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche nicht übersteigen. In Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel und auf Wochenmärkten darf das Sortiment solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden.

(2) Der Betrieb von Baumärkten sowie Baustoffhandelsgeschäften ist zur Versorgung von Gewerbetreibenden mit Gewerbeschein, Handwerkern mit Handwerkerausweis sowie Land- und Forstwirten mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren in entsprechender Anwendung von Absatz 1 zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden,1. zu einem räumlich abgetrennten Bereich mit eigenem Eingang und eigenem Kassenbereich mit dem typischen Sortiment eines Gartenmarkts in entsprechender Anwendung von Absatz 1 Satz 1 Nummer 7,2. zur gesamten Verkaufsfläche des Baumarkts oder Baustoffhandelsgeschäfts in entsprechender Anwendung von Absatz 3, wobei sich in diesem Fall die zulässige Kundenzahl insgesamt, also einschließlich der in Satz 1 genannten Kundengruppen, nach Absatz 3 Satz 1 bestimmt.

(3) Beim Betrieb von nicht in Absatz 1 und Absatz 2 genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen darf die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene vierzig Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen. Zutritt dürfen Kundinnen und Kunden nur nach vorheri­ger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit nach § 4a Absatz 1 erhalten.

(4) Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die dem regelmäßigen Sortiment einer der in Absatz 1 Satz 1 genannten Verkaufsstellen entsprechen, gilt: bilden diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments, richtet sich der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt nach Absatz 1, anderenfalls ist entweder der Verkauf auf diese Waren zu beschränken und dabei Absatz 1 zu beachten oder insgesamt nach Absatz 3 zu verfahren.

(5) Innerhalb von Einkaufszentren, Einkaufspassagen und ähnlichen Einrichtungen ist für jede räumlich abgetrennte Verkaufsstelle die entsprechende Höchstkundenzahl gemäß Absatz 1 oder Absatz 3 maßgeblich. Zudem muss die für die Gesamtanlage verantwortliche Person sicherstellen, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden Zutritt zur Gesamtanlage erhalten als in Summe für die Verkaufsgeschäfte nach den jeweils zulässigen Personenzahlen zulässig sind. Zusätzlich kann bezogen auf die Allgemeinfläche 1 Person je 20 Quadratmeter Allgemeinfläche in die zulässige Gesamtpersonenzahl für die Gesamtanlage eingerechnet werden. Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement ist sicherzustellen, dass im Innenbereich Warteschlangen möglichst vermieden werden. Befindet sich in einer Verkaufsstelle ein oder mehrere weitere Geschäfte ohne räumliche Abtrennung (zum Beispiel eine Bäckerei im räumlich nicht abgetrennten Eingangsbereich eines Lebensmittelgeschäftes), so ist die für die Gesamtfläche zulässige Kundenzahl nach den für die Hauptverkaufsstelle maßgeblichen Vorschriften zu berechnen.

Raesfeld – Alkoholisiert am Steuer eingeschlafen

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Einen erheblich alkoholisierten Autofahrer haben Polizeibeamte am Sonntag in Raesfeld aus dem Verkehr gezogen.

Der Mann war Zeugen in der Mittagszeit aufgefallen. Die hatten laut Polizeimeldung beobachtet, dass der Fahrer immer wieder eingeschlafen sei. Diese Beobachtung sollte sich bestätigen, als die Polizei vor Ort eintraf.

Das Fahrzeug stand mit laufendem Motor am Straßenrand. Die Beamten weckten den Fahrer, der zudem eine leichte Verletzung aufwies. Unklar ist, ob der 50-Jährige sich diese bei einem vorangegangenen Unfall zugezogen hat – sein Wagen wies eine Beschädigung auf.

Ein Atemalkoholtest deutete bei dem Mann auf einen Blutalkoholwert von circa 1,9 Promille hin. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und fertigten eine Anzeige. Sie untersagten dem Ukrainer die Weiterfahrt und erhoben eine Sicherheitsleistung. Ein Arzt entnahm ihm im Krankenhaus eine Blutprobe, um den Grad der Alkoholisierung exakt zu bestimmen.

Fahrrad Schmitz: Qualitätswerkstatt für zwei Räder

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Dorsten. Freundlicher Empfangstresen mit zwei Annahmeplätzen, zehn Werkstattplätze jeweils mit Computer, digitale Diagnosetools: Wer sich unter Fahrradwerkstatt einen Schuppen im Hinterhof vorstellt, sollte schleunigst umdenken – und sich online bei Fahrrad Schmitz an der Barbarastraße in Dorsten seinen Wunsch-Servicetermin für Rad oder E-Bike sichern.

Qualifizierte Spezialisten für Fahrradtechnik bei Fahrrad Schmitz

Die hochmoderne Werkstatt, in 2018 neu gebaut, steht einem Autohaus in nichts nach, ist TÜV-zertifizierte Qualitätswerkstatt und offizielles Shimano Service Center. Darauf ist Store Managerin Heike Schmitz sehr stolz: „Für diese Auszeichnungen haben wir hart gearbeitet!“ Es galt Testkunden zufrieden zu stellen, in anonymen Kundenbefragungen gut abzuschneiden – aber vor allem, die Abläufe in der Werkstatt effizient, schnell, transparent und so sicher wie möglich zu gestalten.

Stefan Balters liest das Fehlerprotokoll bei der E-Bike Inspektion aus

Zugute kommt das den Kunden – egal ob nun der Akku des E-Bike im Laufe der Zeit schwächelt, das Mountainbike neue Bremsen braucht oder einfach nur das Licht am Fahrrad ausgefallen ist. Das Werkstatt-Team, darunter drei Azubis, bildet sich regelmäßig weiter, die Montageplätze sind mit hochmoderner Technik ausgerüstet.

Wann soll ich mein Rad zur Reparatur bringen?

Natürlich ist „einfach so vorbei schauen“ zu den Öffnungszeiten der Werkstatt (März bis September Mo-Fr 9:30 – 19 Uhr, Sa 9:30 – 16 Uhr; Oktober bis Februar Mo-Fr 9:30 – 18 Uhr, Sa 09:30 – 14 Uhr) möglich.

Display eines E-Bikes im Diagnosemodus

Dabei kann es aber auch zu Wartezeiten kommen, da viele kleine und große Werkstattaufträge gleichzeitig abgewickelt werden. Daher empfiehlt Fahrrad Schmitz die Kontaktaufnahme über die Webseite. Viele Kunden nutzen bereits das Email-Formular auf der Webseite (https://schmitz.bike/werkstatt/termin-buchen/). Einfach Modell, kurze Fehlerbeschreibung und Terminwunsch eingeben und das Schmitz-Team meldet sich baldmöglichst zurück, um die Details zu besprechen und die Abgabe des Rades zu vereinbaren. Auch der Abholservice für das defekte Rad ist hier schon buchbar. Denn nicht jeder hat die Möglichkeit, den Drahtesel selbst zu transportieren.

Was kostet die Reparatur, wie lange dauert sie?

Der eigentliche Servicetermin beginnt dann mit der Dialogannahme. Radbesitzer und Werkstattmitarbeiter inspizieren das Fahrrad gemeinsam, besprechen Reparaturen und wenn nötig Ersatzteilbestellungen. Am Ende steht eine Einschätzung, was die Reparatur kostet und wie lange sie dauert. „Überraschungen“ unangenehmer Art für den Kunden sind damit Vergangenheit. Stattdessen kommt eine Nachricht aufs Handy, sobald der Auftrag abgeschlossen ist, das Rad wieder einwandfrei läuft und abgeholt werden kann.

Jan-Niklas Willimczik prüft Rad und Speichen

Fahrrad Schmitz: Professioneller Service rund ums Rad

Zum Service der Schmitz-Qualitätswerkstatt gehören neben Reparaturen auch Inspektionen, professionelle Akku-Diagnose und die Abwicklung von Versicherungsfällen, falls der Kunde beim Versicherungspartner des Fahrradcenters eine Versicherung abgeschlossen hatte. Diese Möglichkeit, sich gegen Diebstahl, Pannen, Vandalismus oder Verschleiß abzusichern, nutzen immer mehr Kunden.

Sie möchten eine Inspektion, Akku-Diagnose oder eine Reparatur vereinbaren? Melden Sie hier Ihren Terminwunsch an!

SCHMITZ Fahrrad.Freiheit.Leben
Inhaber Klaus Schmitz e.K.
Barbarastraße 55/4
46282 Dorsten
Telefon: (02362) 60 50 60
E-Mail: [email protected]
www.schmitz.bike

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Impfstoff geht nicht in die NRW-Grenzregionen

Von der EU zusätzlich zugewiesener Impfstoff geht nicht in die NRW-Grenzregionen – Landrat Dr. Zwicker: „Land muss weiter zu seiner Zusage stehen“

Kreis Borken (pd). Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich am Sonntagabend (21.03.2021) nach einer Telefonkonferenz mit dem NRW-Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Mark Speich enttäuscht darüber, dass zunächst keine zusätzlichen Impfdosen in die NRW-Grenzregionen kommen.

Aufgrund eines von ihm vor einigen Tagen initiierten entsprechenden Appells der NRW-Grenzkreise hatte das Land erklärt, von der EU in Aussicht gestellten Impfstoff dafür auszuliefern. Das funktioniert jetzt aber nicht, da dieser in andere Grenzregionen Deutschlands gehen wird.
Landrat Dr. Kai Zwicker und seine Amtskollegen wollen es aber nicht dabei bewenden lassen.

So betonte Dr. Zwicker: „Unsere Forderung halten wir angesichts der hohen Inzidenzzahl bei uns selbstverständlich weiterhin aufrecht!“ Der Grenzraum habe schließlich ganz besondere Bedeutung für NRW, denn die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sollen ja weiterhin offen bleiben. Dies müsse aber durch verstärkte Impfangebote für die hier lebende Bevölkerung flankiert werden, da in den beiden Nachbarstaaten die Inzidenzwerte deutlich höher und die Coronavirus-Mutanten außerordentlich stark verbreitet seien. Im Saarland, das nun neben vier weiteren Bundesländern von der zusätzlichen EU-Lieferung profitieren soll, liege die Inzidenz hingegen nur halb so hoch wie etwa in den Kreisen Kleve und Borken. Das Land NRW stehe daher weiterhin in der Pflicht, seine Zusage in die Tat umsetzen, machte der Landrat in seiner Stellungnahnme deutlich und erklärte: „Wir bleiben dran!“

St. Martin: Ostertüte statt Gottesdienst

Wer zu Ostern keinen Gottesdienst besuchen möchte oder kann, dem bietet die Kirchengemeinde als Alternative ein „Ostertüte“ mit Handreichungen zu einem Hausgottesdienst an.

In der Tüte befinden sich Gottesdienstvorschläge und Liederzettel, die aufeinander abgestimmt sind. Eine Kerze, ein kleiner Palmzweig und Weihwasser runden den Inhalt ab.

Ostertüte St. Martin

Die Tüten können im Pfarrbüro kostenlos vorbestellt werden unterTel. 02865/609890. Ab dem 26.03. können die Tüten dann im Pfarrbüro zu den Bürozeiten abgeholt werden

„Raesfeld transparent“ Einladung zur öffentlichen CDU-Vorstandssitzung

Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle lädt am Dienstag, den 23. März 2021 von 19.30 bis 21.00 Uhr, zur öffentlichen online Vorstandssitzung ein.

Alle Mitglieder, wie auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können am Veranstaltungstag an der Sitzung teilnehmen.

Auf der Tagesordnung steht u. a. „Raesfeld transparent“ bei der Martin Tesing, Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld-Erle, gemeinsam und mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Bölker über die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Gemeinde berichten und dabei natürlich auch die Fragen der Teilnehmer beantworten.

Im Anschluss berichtet Willi Korth MdL über die aktuellen, politischen Themen aus dem Düsseldorfer Landtag und möchte dabei auch gerne einige Informationen zum Thema „Was braucht der ländliche Raum“ mitnehmen, um sie dann in Düsseldorf verstärken zu können.

Nach Anmeldung unter [email protected] erhalten Sie zur Teilnahme den Einwahllink per Email.

1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

kult Westmünsterland stellt Quellen zum „Judentum im Kreis Borken“ bis Mitte April aus

Kreis Borken / Vreden (pd). 2021 ist für das Judentum in Deutschland ein Jubiläumsjahr: 321 n. Chr. sprach der römische Kaiser Konstantin in Köln eine öffentliche Erklärung aus, die es jüdischen Menschen erlaubte, öffentliche Ämter zu bekleiden und in der Verwaltung zu arbeiten. Dies gilt als der älteste Beleg für die Existenz jüdischer Gemeinden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands.

kult-Leiterin Corinna Endlich (re.) und Archivarin Renate Volks-Kuhlmann präsentieren Schriftstücke, die das jüdische Leben im Kreis Borken dokumentieren und noch bis Mitte April im kult zu sehen sind.

Aus diesem Anlass, der nun genau 1.700 Jahre zurückliegt, hat sich das kult Westmünsterland in Vreden auf die Suche nach Geschichten rund um das Judentum im Kreis Borken gemacht. Mit einer Art Schaufenster-Kabinett reiht sich das kulturhistorische Zentrum in Vreden damit in das bundesweite Themenjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein. Die noch bis Mitte April in Vitrinen ausgestellten Quellen zeigen zum Beispiel, welche Schicksale Juden auch im Kreis Borken erlebt haben, welche Erinnerungskultur es gibt und wo in der Region heute noch Gebetshäuser stehen.

„Jüdinnen und Juden wohnen seit dem Mittelalter auf dem Gebiet des heutigen Kreises Borken“, weiß Corinna Endlich, Leiterin des kult. „Als Belege hierfür stellen wir unter anderem Verzeichnisse mit Namen wahlberechtigter Juden aus, die zu der Zeit für die Synagogenvorstände im Kreisgebiet zur Wahl standen“, berichtet sie. Stimmzettel mit unterschiedlichen Handschriften geben der Präsentation dabei eine sehr persönliche Note, ergänzt sie.

Die Ausstellung beleuchtet vor allem private Schicksale. „Originalakten geben Einblicke in Ausgrenzung und Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger“, erläutert Renate Volks-Kuhlmann, Archivarin im kult Westmünsterland. „Die Aufzeichnungen erzählen aber zum Beispiel auch vom Entkommen und einer erfolgreichen Flucht“, fügt sie hinzu.

Welches umfangreiche Wissen das kult vorhält, ist in einer Vitrine mit zahlreichen Büchern rund um das Judentum in Westfalen und jüdischen Orten im Kreisgebiet zu sehen. „Das alles gehört zum kulturellen Erbe des westlichen Münsterlands“, betont Corinna Endlich.

„Wir freuen uns immer, wenn Interessierte im kult selbst wissenschaftlich tätig werden“, hebt sie hervor und ergänzt: „Wir rufen in diesem Zusammenhang wieder dazu auf, sich mit der Geschichte der Region auseinanderzusetzen und hierfür auch die Quellen unserer Kultureinrichtung zu nutzen.“ Nach Anmeldung unter Tel. 02861/681-4289 ist das Arbeiten in der kult-Bibliothek und dem Archiv, Kirchplatz 14 in Vreden, von Dienstag bis Freitag zwischen 11 und 15 Uhr möglich.

Achtung bei: Paket wurde geliefert

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Im Kreis Borken erhalten zurzeit Menschen SMS von einem angeblichen Paketdienst.

Dort heißt es: „Ihr Paket wurde geliefert. Bitte überprüfen und rechtzeitig akzeptieren.“

Mitgesandt wird ein Link, der nicht geöffnet werden darf, da sich sonst Schadsoftware auf dem Gerät installiert.

Die Polizeit rät deshalb, die Nachricht zu löschen. Informationen rund um das Thema
Internet und Sicherheit sind auf den Internetseiten der Polizei NRW zu finden:
https://polizei.nrw/cybercrime-0

Ausweitung der Test- und Impfkapazitäten in Raesfeld und Erle

Die Impfungen des Lehrpersonals und der Erzieherinnen und Erzieher sind an diesem Wochenende in der Schlossgemeinde wieder anlaufen

Anzahl der möglichen Testungen beim DRK Raesfeld sollen weiter erhöht werden

Raesfeld (pd). „Ich bin froh darüber, dass wir jetzt in Raesfeld nach einer Vielzahl von Einzelgesprächen ein umfangreiches Testangebot an 7 Tagen in der Woche anbieten können“, so Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungsamts.

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Der Leiter des Ordnungsamts Norbert Altrogge (links im Bild), Stephanie Bahde und Michael Mels koordinieren die Impfaktion für Mitarbeitenden in den Raesfelder Grundschulen, Kitas und in der Tagespflege, die direkt vor Ort im Raesfelder Rathaus durchgeführt wird. Foto: Gemeinde Raesfeld

Die kostenlosen Corona-Schnelltest werden seit dem letzten Wochenende in Raesfeld durch den DRK Ortsverein angeboten. Hier soll die Anzahl der möglichen Testungen weiter erhöht werden. Nach vorheriger Terminvereinbarung über die Plattform www.testen.drkborken.de (oder telefonisch 02861/ 8029374) können bis zu 100 Testungen samstags und sonntags durchgeführt werden.

Teststellen im Ort

Weiterhin bieten auch die Hausarztpraxen Dr. Wittwer/Dr. Göllmann in Erle und die Praxis Christian Voss in Raesfeld nach vorheriger Terminabsprache die kostenlosen Corona-Schnelltests an.

Ab der kommenden Woche wird es weitere Teststellen im Ort geben: Die Holzwarth – Apotheke wird Testungen in einem Pavillon vor der Apotheke an der Weseler Straße 18 in Raesfeld durchführen. Termine werden über die Homepage der Apotheke www.holzwarth-apotheke-raesfeld.de vergeben. Ebenfalls ab der kommenden Woche wird auch bei der Erlebniswelt Sport, Droste-Hülshoff-Straße 4 in Raesfeld eine Teststelle eingerichtet. Auch hier können Terminbuchungen über deren Homepage www.erlebniswelt-sport.de erfolgen.

Darüber hinaus werden die Impfungen des Lehrpersonals und der Erzieherinnen und Erzieher an diesem Wochenende in der Schlossgemeinde wieder anlaufen, nachdem sie durch die vorübergehende Aussetzung des AstraZeneca Impfstoffes ins Stocken geraten sind. Am letzten Wochenende wurden bereits 60 Personen geimpft; am morgigen Samstag sollen weitere 66 Personen aus den den Raesfelder Grundschulen, Kitas und in der Tagespflege geimpft werden.

Impfungen mit AstraZeneca im Kreis Borken wieder aufgenommen

Impfungen mit AstraZeneca heute im „Impfzentrum Kreis Borken“ wieder aufgenommen – Telefon-Hotline des Kreises steht für Auskünfte zur Verfügung

Am morgigen Samstag auch Impftermine in den Kommunen für Personal von Kitas, Grund- und Förderschulen

Kreis Borken (pd). Heute (19.03.2021) sind im „Impfzentrum Kreis Borken“ die Impfungen mit AstraZeneca wieder angelaufen. Seit heute Morgen waren Terminbuchungen für den heutigen Tag dafür wieder möglich.

Bis ca. 15 Uhr haben sich 117 Personen aus den derzeit priorisiert zu impfenden Berufsgruppen (medizinisches Personal etc.) für die Impfung angemeldet und sind vielfach bereits bei ihrem Termin im Impfzentrum gewesen. Zuvor für den heutigen Tag reservierte Termine gab es nicht, da die Termine mit AstraZeneca immer kurzfristig, abhängig von der zur Verfügung stehenden Menge an Impstoff, zur Buchung freigegeben werden.

Es stehen in den kommenden Tagen bis zu 300 Termine pro Tag für Impfungen mit AstraZeneca zur Verfügung. Die für Dienstag bis Donnerstag ursprünglich gebuchten Termine waren bereits am Montag storniert worden. Die hiervon Betroffenen wurden heute durch das System informiert, dass sie nun neue Termine buchen können. Das ist für die berechtigten Berufsgruppen unter https://impfen.kreis-borken.de möglich.

Aufklärungsmerkblatt zu AstraZeneca aktualisiert

Entsprechend den Vorgaben von Bund und Land ist das Aufklärungsmerkblatt zu AstraZeneca aktualisiert worden. Die aufklärenden Ärzte im Impfzentrum und der mobilen Teams sind entsprechend geschult. Sie nehmen sich selbstverständlich in den Aufklärungsgesprächen die Zeit, eventuelle zusätzliche Fragen zu beantworten. Das ist im geplanten Ablauf gut machbar.

Fragen rund um die Impfung

Fragen rund um die Impfung beantwortet auch die Telefon-Hotline des Kreises Borken unter Tel. 02861/681-1616 (auch zum Testen und zu allen weiteren medizinischen Fragen rund um Corona). Montags bis freitags ist sie von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen.

Die Impfungen für das Personal von Kitas, Grund- und Förderschulen werden am Samstag (20.03.2021) in den Städten und Gemeinden zu den mit den Einrichtungen abgestimmten Zeiten wieder aufgenommen. In 12 der 17 Städte und Gemeinden sind morgen (Samstag) für insgesamt 1.513 Personen Impftermine vereinbart. Die heute ausgefallenen Termine werden nachgeholt – dazu erhalten die betroffenen Personen gesondert Informationen. Ende des Monats werden die Impfungen für diese Berufsgruppe planmäßig abgeschlossen.

Landrat Zwicker: Bitte beachten Sie konsequent die Schutzregeln

Landrat Kai Zwicker weist mit Blick auf die hohe Inzidenz im Kreis Borken auf den Ernst der Lage hin

Eindringlicher Appell von Landrat Dr. Kai Zwicker an die Bevölkerung angesichts der deutlich gestiegenen Inzidenzzahl: „Bitte beachten Sie konsequent die Schutzregeln!“

Kreis Borken (pd). Wenngleich die von der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs am 3. März 2021 abgesprochene „Notbremse“ – also die Rückkehr zu den vor dem 7. März geltenden Kontaktbeschränkungen– erst bei einem landesweiten Inzidenzwert von mehr als 100 greifen soll, warnt Landrat Dr. Kai Zwicker angesichts des Inzidenzwertes von 107,2 im Kreis Borken: „Es kommt entscheidend auf jede und jeden von uns an: Wir alle müssen die Schutzregeln wirklich konsequent einhalten, also insbesondere Abstandhalten, Masketragen, Kontakte konsequent minimeren!“ Nur so könne es gelingen, Coronavirus-Infektionen, die im Kreisgebiet mehr und mehr von den deutlich ansteckenderen Mutanten verursacht werden, zu verhindern“.

Der Kreis stehe im ständigen Kontakt mit seinen Städten und Gemeinden sowie dem Landesgesundheitsministerium, um das Vorgehen in Sachen Virus-Bekämpfung abzustimmen, weist der Landrat auf den Ernst der Lage hin. Wenn es nicht gelinge, den Zuwachs der Infektionszahlen zu stoppen, würden unausweigerlich neue Beschränkungen folgen müssen.

Warum hat Borken einen Inzidenzwert von über 100?

Seit Tagen steigt der Inzidenzwert im Kreis Borken. Aktuell liegt der „7-Tage-Inzidenz“ (Kreiswert): 107,4 +4,8*. Stadt Borken 141 (134) Infizierte

Wie der Kreis Borken heute mitteilt, gebe es für die aktuelle Situation leider keine klare einfache Erklärung für diese Entwicklung.

Kreis Borken (pd). Die Stadt Borken stellt einen Fragen- und Antwortenkatalog zur aktuellen Coronavirusentwicklung in Borken, d.h zum Überschreiten des Inzidenzwertes von 100 zur Verfügung.

Nach rund vier Wochen Pendeln zwischen Inzidenzwerten von 50 und 70, hat jetzt in der Stadt Borken leider auch die landes- und bundesweite Tendenz stärker steigender Fallzahlen dazu geführt, dass 100-Inzidenz überschritten wurde.

Die Situation im Kreisgebiet Borken ist dabei in den einzelnen Städten und Gemeinden immer noch sehr heterogen: die höchsten Inzidenzwerte liegen in Borken, aber auch in Isselburg und Vreden (rd. 200). Einzelne zum Teil sogar unmittelbare (Nachbar-)Kommunen haben dagegen sehr niedrige Inzidenzwerte unter oder um 35 (Reken, Südlohn, Heiden).

Kein besonderes Ausbruchsgeschehen

Für die aktuelle Situation gibt es leider keine klare einfache Erklärung für diese Entwicklung. Derzeit ist kein besonderes Ausbruchsgeschehen in Borken erkennbar, das mit einer Einrichtung, mit großen Treffen oder Feiern, mit Reiserückkehrern in Zusammenhang steht. Obwohl es eine Vielzahl von Infektionen in den Schulen und Kitas gibt, gibt es aufgrund der umfangreichen Testungen durch das Kreisgesundheitsamt nach Feststellungen des Kreises keine belastbaren Hinweise darauf, dass sich Kinder untereinander vermehrt anstecken, also ganze Klassen oder Kita-Gruppen infizieren.

Starker Rückgang von Todesfälle

Es gibt glücklicherweise seit der Durchimpfung der Altenpflegeeinrichtungen (Mitte Februar) keine Ausbrüche bzw. größere Anzahl von Infektionen in Einrichtungen mehr. Seitdem ist nach Auskunft des Kreises Borken auch ein starker Rückgang der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid zu verzeichnen.

Das Gesundheitsamt des Kreises stellt zudem fest, dass offenbar die Mutation des Virus eine erhebliche Rolle bei der jetzigen Infektionsgeschwindigkeit spielt: Die Mutante (473) beherrscht inzwischen das Virus, dieses ist dadurch aggressiver. Da bedeutet, bei ansonsten gleichem Verhalten der Menschen sich mehr Menschen anstecken. Tendenziell infiziert sich inzwischen eine häusliche Gemeinschaft komplett, wenn ein Familienangehöriger die Infektion mit „nach Hause“ bringt.

Baumpflanzung Raesfeld: 258 neue Bäume für den Klimaschutz

Die Baumpflanzung in Raesfeld läuft auf Hochtouren. Insgesamt 258 neue Bäume werden im Gemeindegebiet gesetzt. Die Maßnahme stärkt Klima und Umwelt nachhaltig.

Baumpflanzung Raesfeld im gesamten Gemeindegebiet

Die Baumpflanzung in Raesfeld ist derzeit im vollen Gange. Insgesamt werden 258 Bäume im Gemeindegebiet gepflanzt. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Grüne Infrastruktur NRW“ umgesetzt.

Die Firma Garten- und Landschaftsbau Grunewald setzt die jungen Bäume im Auftrag der Gemeinde an den vorgesehenen Standorten des Landschaftsplans.

Baumpflanzaktion-Raesfeld
Wie hier am Schelderhoff werden in Raesfeld in den kommenden Wochen insgesamt 258 heimische Bäume gepflanzt. Bernhard Köster (links im Bild) koordinierte die gesamte Baumpflanzaktion. Foto: Gemeinde Raesfeld

Heimische Bäume für bessere Umweltbedingungen

Ein Teil der Baumpflanzung in Raesfeld umfasst auch Ersatz- und Nachpflanzungen. Rund 30 Bäume werden ausgetauscht.

Mehr als 200 neue Bäume kommen zusätzlich hinzu. Gepflanzt werden vor allem heimische Arten wie Stieleichen, Linden, Feldahorne sowie Wildapfel- und Wildbirnbäume. Sie verteilen sich auf verschiedene Flächen im gesamten Gemeindegebiet. Ziel der Baumpflanzung in Raesfeld ist es, die Klima- und Umweltbedingungen langfristig zu verbessern.

Beschluss und Förderung

Der Bau- und Umweltausschuss hatte die Baumpflanzung in Raesfeld bereits im Januar einstimmig beschlossen. Das Gesamtvolumen der Maßnahme liegt bei 129.000 Euro und wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bernhard Kösters vom Bauamt der Gemeinde Raesfeld, der die Arbeiten koordiniert hat, sagt: „Insgesamt ist diese umfangreiche Baumpflanzaktion sehr komplex aber mit Blick auf das Ergebnis ein wirklich positives Beispiel für den Klimaschutz in Raesfeld.“

Achtung: Wurst mit Nagel in Raesfeld ausgelegt

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Wurst mit Nagel als Hundeköder versehen und ausgelegt

Raesfeld. Wie die Polizei Borken heute mitteilt, wurde eine Scheibe Leberwurst, gespickt mit einem Nagel, gefunden.
Diesen Funde hat am Freitag ein Zeuge im Außenbereich von Raesfeld gemacht. Die augenscheinlich als „Hundeköder“ ausgelegte Wurst fand sich im Grünbereich neben der Straße Isselkämpe.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

„Telenotarzt“ bei der Feuer- und Rettungswache Borken im Einsatz

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Ausbau des Telenotarzt-Systems – „Telenotarzt“ ab jetzt bei der Feuer- und Rettungswache Borken im Einsatz


Landrat Dr. Kai Zwicker: „Eine wichtige Weiterentwicklung für unseren Rettungsdienst im Interesse der Bevölkerung“

Kreis Borken/Borken (pd). Der Ausbau des Telenotarzt-Systems (TNA-System) im Kreis Borken schreitet voran: Die Rettungswache Borken setzt nun als zweite im Kreis Borken dieses System ein. „Ich freue mich, dass die Weiterentwicklung unseres Rettungsdienstes so gut voranschreitet und nun mit Borken der nächste Standort im Kreisgebiet das Telenotarzt-System verwendet“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Vorstellung in Borken.

Mangel an Notärzten in ländlichen Gegenden

Damit hält der Kreis Borken weiterhin die Vorreiter-Rolle in Sachen Telenotarzt in NRW. Wichtig dabei ist: Der TNA arbeitet ergänzend zum „realen“ Notarzt. Bei stetig steigenden Einsatzzahlen und einem in Zukunft absehbaren Mangel an Notärzten, vor allem in ländlichen Gegenden, stellt der TNA eine hocheffektive Ergänzung und Entlastungsoption in der notfallmedizinischen Versorgung dar. Der Kreis Borken schaltet sich dazu bei der TNA-Zentrale des auf digitale Lösungen im Rettungsdienst spezialisierten Unternehmens „umlaut telehealthcare“ in Aachen auf.

Telenotarzt-im-Kreis-Borken
Bei der Vorstellung des neuen Telenotarzt-Dienstes an der Feuer- und Rettungswache Borken: v. li.: Carsten Thien (Fachabteilungsleiter Rettungsdienst im Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken), Hanjo Groetschel (Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Borken), Mechtild Schulze Hessing (Bürgermeisterin der Stadt Borken), Olaf Fischedick (Notfallsanitäter), Melanie Hebing (Notfallsanitäterin), Landrat Dr. Kai Zwicker und Stefan Döking (Leiter der Feuer- und Rettungswache Borken).


24 Stunden an sieben Tagen in der Woche steht dort ein Notfallmediziner zur Verfügung. Dieser wird im Notfalleinsatz online per Ton und Bild mit dem Rettungswagen und somit mit den Notfallsanitätern verbunden. „So kann sich der Telenotarzt vor seinem Computer in den Einsatz reindenken. Wichtig ist auch, dass erforderlichenfalls sogar die Umgebung im Bild gezeigt werden kann“, erklärte Hanjo Groetschel, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Borken.

Modernste Telekommunikationstechnologie

Da modernste Telekommunikationstechnologie zum Einsatz kommt, können auch mehrere Fälle gleichzeitig von einem TNA begleitet werden. Das Unternehmen „umlaut telehealthcare“ betreute auf diese Weise seit 2014 insgesamt bereits über 25.000 Rettungseinsätze.
Die Live-Übertragung von Audiokommunikation, Vitalparametern in Echtzeit, Fotos und Videos von der Einsatzstelle gestatten es dem TNA, sich sofort ein exaktes Bild des Patienten zu machen. Genutzt werden dafür alle verfügbaren Mobilfunknetze, die gebündelt zum Einsatz kommen. „Auf diese Weise gesichert kann der Telenotarzt die Einsatzkräfte durch medizinische Beratung, gemeinsame Findung einer Diagnose und durch die Delegation therapeutischer Maßnahmen unterstützen“, machte Hanjo Groetschel deutlich.

Somit kann in bestimmten Situationen entweder auf den Einsatz eines vor Ort tätigen Notarztes verzichtet oder der Zeitraum bis zu dessen Eintreffen vor Ort überbrückt werden.
Die Investitionskosten für dieses Vorhaben beliefen sich auf rund 20.000 Euro. Dazu kommen Ausbildungskosten der zuständigen Notfallsanitäter und die laufenden Kosten für den Vertrag mit der Firma „umlaut telehealthcare“.

Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung

Dazu gilt: Der Telenotarzt-Dienst ist im Kreis Borken als einer von wenigen Kreisen in NRW im Rettungsdienstbedarfsplan verankert und wird deshalb von den Krankenkassen vollständig refinanziert.
„Ich freue mich ganz besonders, dass wir in Borken der zweite Standort im Kreisgebiet sind, der jetzt den Telenotarzt-Dienst nutzt“, zeigte sich Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing außerordentlich erfreut. Die Digitalisierung helfe dabei, dass bei Rettungseinsätzen nun ergänzend ein Notarzt digital hinzugezogen werden könne. Es sei also eine deutliche Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung der Bevölkerung.

Rettungswache Borken

Einer der Rettungswagen der Rettungswache Borken ist bereits mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden durch das Unternehmen „umlaut telehealthcare“ geschult. „Die Einweisungen sind hervorragend gelaufen. Die Kollegen freuen sich darauf, das System einzusetzen“, erläuterte Stefan Döking, Leiter der Feuer- und Rettungswache Borken. Er werte dies als gute Ergänzung zum „realen“ Notarzt.

REGIONAL. BIO. FAIR.-Gründung der Regionalwert AG Münsterland

Gründung der Regionalwert AG Münsterland – Rückenwind für die sozialökologische Lebensmittelproduktion in der Region

Am 26. März 2021 ist es so weit: die Regionalwert AG Münsterland wird gegründet!

(pd). Die neue Bürgeraktiengesellschaft arbeitet nach dem Motto „REGIONAL. BIO. FAIR. – HAND IN HAND IM MÜNSTERLAND“. Ihr Ziel ist es, Betriebe der nachhaltigen Lebensmittelwirtschaft im Münsterland zu erhalten, zu vernetzen und weiterzuentwickeln.

Hof-Rülfing
Bio-Hof Rülfing ist einer der Partner der Bürgeraktiengesellschaft. Foto: privat

Über ein Jahr hat die Initiativgruppe, unterstützt durch LEADER- und VITAL.NRW – Fördermittel, die Gründungsvorbereitung gestaltet und vorangetrieben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 103 Gründungsaktionäre haben die beachtliche Summe von 594.000 € als Gründungskapital zugesagt. „Dieser große Erfolg zeigt, wie wichtig der Dreiklang ‚Regional. Bio. Fair.‘ für die Menschen im Münsterland ist“, so der projektverantwortliche LEADER-Regionalmanager Thomas Köhler.

Weitere interessierte Betriebe gesucht

Die Regionalwert AG investiert das durch den regelmäßigen Verkauf von Bürgeraktien zur Verfügung stehende Kapital direkt in den Aufbau und die Weiterentwicklung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft ihrer Region. Dadurch entsteht ein Wertschöpfungsraum, in dem kurze Wege, gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung zentrale Elemente sind – vom Acker bis zum Teller. Mehrere Betriebe konnten schon als Regionalwertpartner gewonnen werden und weitere interessierte Betriebe aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette werden gesucht.

RWAG_Münsterland

„Die Gründung einer Aktiengesellschaft unter Corona-Bedingungen ist durchaus anspruchsvoll“, wie Dr. Anja Oetmann-Mennen, Mitglied der Initiativgruppe, betont. Aufgrund der Pandemie können leider nicht – wie sonst üblich – alle Aktionäre bei der Gründung in der Hafenkäserei in Münster persönlich anwesend sein. Die aktuellen Vorgaben erlauben es nur einer Aktionärin, ausgestattet mit Gründungsvollmachten der anderen Gründer, persönlich dabei zu sein.

Die Regionalwert AG Münsterland ist bereits die sechste ihrer Art in Deutschland, weitere befinden sich in Gründung. Im Münsterland gibt es viel zu tun: Der Anteil an ökologisch bewirtschafteten Flächen und an Biobetrieben liegt hier deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, gleichzeitig suchen viele landwirtschaftliche Betriebe neue Perspektiven.

Die Regionalwert AG bietet Möglichkeiten für Produzenten und Konsumenten, ihre Region enkeltauglicher und zukunftssicherer zu gestalten. Die erste Kapitalerhöhung soll schon in Kürze stattfinden und weiteren Aktionären den Einstieg ermöglichen.

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