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Kommentar zu Hundehaufen in der Stockbreede

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Ale zwei Meter ein Hundehaufen an der Stockbreede. Muss das sein? Foto: RGN

Hundekot auf Wiesen und Felder – Muss das sein?

Eigentlich sollte jeder Hundebesitzer wissen, dass die Hinterlassenschaften nicht einfach am Wegesrand liegengelassen werden sollte. Tütenspender für Kothaufen stehen in der Gemeinde überall zur Verfügung.

Fakt jedoch ist, die Tretminen häufen sich an Wegesrändern. Besonders nach den Schneetagen sind etliche Haufen jetzt immer noch vermehrt sichtbar. Es gibt nichts Ekligeres, als wenn man die „Kacke“ von den Schuhen kratzen muss. Darüber hinaus kann der Kot von Hunden dazu führen, wenn er ins Futter gelangt, dass bei Rindern die Kälber abgesetzt werden können. Warum das alles einigen Hundehaltern nicht klar ist, bleibt dahingestellt.

Aber nicht jeder Hundebesitzer handelt so verantwortungslos und unsozial. Viele halten sich an den Vorschriften. Sie „tüten“ jeden Haufen ein und entsorgen diesen dann fachgerecht in die dafür aufgestellten Hundestationen.

Es gibt aber auch diejenigen, die zwar die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in die Hundekottüte packen, diese aber bei nächster Gelegenheit in die Büsche werfen.

Die Dritten im Bunde sind die Hundehalter, die ihre Hunde einfach „machen lassen“ getreut dem Motto: Hat niemand gesehen und es wird sich schon von alleine regeln.

Alle zwei Meter eine Tretmine

Hundetüten in Hecken und Sträuchern, sowie alle zwei Meter eine Tretmine sorgen mittlerweile für immer mehr Zündstoff unter den Nichthundebesitzer. Die Stimmung wird weiter aufgeheizt, sodass viele Hundehalte beim Spaziergang mittlerweile schon angegangen werden, selbst wenn sie nur ihren Hund irgendwo „pinkeln“ lassen.

Aktionen, wie jetzt in der Stockbreede, bestärkt besonders die Menschen, die seit Jahren alle Hundebesitzer im Visier haben und diese beschimpfen, wenn der Hund sein Geschäft erledigt und der Hundehalter nicht rechtzeitig mit einer Tüte parat steht. Nun werden genau diese Menschen in ihrem Denken und Handeln „gegen Hundehaufen“ bestärkt.

Immer häufiger werden vergiftete Wurststücke oder Leberwurstscheiben mit Rasierklingen gefunden. Auch in Raesfeld. Wer so etwas macht, sieht sich selber im Recht. Durch solche Aktionen, wie jetzt in der Stockbreede, werden sie in ihrem Tun nur bestärkt. Es kann nicht das Ziel sein, dass am Ende Hunde darunter leiden, oder sterben müssen.

So gut wie die Aktion auch gemeint ist, es sorgt nur noch für mehr Zündstoff unter den Hundehassern. Am wenigstens angesprochen werden sich genau die Halter von Vierbeinern fühlen, die dafür verantwortlich sind. Sie werden auch weiterhin keine Tüte in die Hand nehmen. Sie werden weiter wegschauen getreu dem Motto: „Ich habe es nicht mitbekommen“, oder eine Ausrede parat haben wie: „Ich habe gerade keine Hundetüte dabei“.

Letztendlich hilft die beste „Aktion“ nichts, wenn nicht bei den Verursachern ein Umdenken einsetzt und sie davon überzeugt werden können, dass sie nicht nur der Gemeinschaft, sondern auch anderen Tieren und Hunden mit ihrer Ignoranz Schaden zuführen.

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