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Trauermonat November – Allerheiligen – Buß- und Bettag- Herbst

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Titelbild-Trauerseite-November
Foto: Canva

Wenn es einen Monat mit einem grauenvollen Image gibt, dann ist es der November. Während der Oktober noch „golden“ ist, müssen sich die anschließenden Wochen mit Adjektiven abfinden, bei denen sich ein Mensch schlicht und ergreifend gemobbt fühlen würde.

„Grau, verregnet und trüb gehören dabei noch zu den schmeichelhaften Bezeichnungen. Doch warum hat der November einen so schlechten Ruf, und ist der überhaupt gerechtfertigt? Wir haben uns einmal etwas intensiver und vor allen Dingen ohne Vorurteile mit der vor uns liegenden Zeit beschäftigt. Mit teilweise ganz erstaunlichen Erkenntnissen.

  • November hat schlechtes Image
  • Die wolkenreichste Zeit des Jahres
  • Allerheiligen und Buß- und Bettag drücken Stimmung
  • Wochenendtrips für gute Laune
  • Region bietet reiches Programm

Gedrückte Stimmung an den Feiertagen

Na gut, es ist nicht so, dass wir uns nicht doch noch auf den kommenden Frühling freuen würden. Doch immerhin haben wir dem angeblich so grauen November auch ein paar schöne Seite abgewinnen können. Und von denen soll hier die Rede sein, denn jeder Monat ist das, was wir daraus machen. Um es gleich vorweg zu nehmen, grau ist der November tatsächlich. Meteorologisch steht er für die wolkenreichste Zeit des Jahres. Völlig farblos ist es allerdings nicht.

Aufgrund des feuchten Sommers haben die Bäume das Laub noch nicht völlig abgeworfen und erfreuen uns daher nach wie vor mit einem Mix aus Farben, die von goldgelb über orange bis rot reichen. Dass die Stimmung dennoch bei vielen Menschen etwas gedrückt ist, könnte daher eher an den christlichen Feiertagen liegen, die in den November fallen. Gleich am 1. geht es los mit Allerheiligen.

Foto: Pixabay

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zählt Allerheiligen zu den gesetzlichen Feiertagen. Also auch bei uns in der Region. Gedacht wird dabei der Seelen verstorbener Heiliger. Doch auch Normalsterbliche werden nicht vergessen.

Traditionell werden am Tag nach Allerheiligen auf den römisch-katholischen Friedhöfen kleine Grablichter und Blumen aufgestellt und die Gräber gesegnet. Mittlerweile geschieht das allerdings immer häufiger schon am Feiertag.

Am 17. folgt mit dem Buß- und Bettag ein weiterer Tag mit eher schwermütigem Hintergrund. Dieser Feiertag der evangelischen Kirche wurde zwar 1994, mit Ausnahme von Sachsen, als gesetzlicher Feiertag abgeschafft. Doch zumindest die älteren Menschen werden sich daran erinnern, dass der Buß- und Bettag ein Tag der Einkehr und Rückbesinnung ist.

Stimmungsaufheller im November

Jetzt kann man sich von der gedrückten Stimmung anstecken lassen oder man gewinnt dem Monat seine schönen Seiten ab.

Zu den angenehmsten Möglichkeiten gehört natürlich ein Kurzurlaub in wärmere Gefilde. Die Saison ist längst vorbei, die Touristenströme haben sich aufgelöst. Das wirkt sich positiv auf die Preise aus. Der Gang ins Reisebüro kann also noch einige wärmende Sonnenstrahlen in den November bringen.

Natürlich können die meisten Menschen nicht einfach spontan einen Kurztrip buchen. Wer schulpflichtige Kinder hat, ist an die Ferienzeiten gebunden. Doch wenn es draußen ungemütlich wird, kann man zu Hause einen schönen Gegenpol schaffen. Beim Anblick eines herbstlichen Blumengestecks und flackernder Kerzenlichter wird es einem sofort warm ums Herz.

In dieser Stimmung lassen sich vorzüglich Pläne schmieden, z. B. für das nicht mehr weit entfernte Weihnachtsfest. Wer sich jetzt schon Gedanken darüber macht, was er in diesem Jahr verschenken möchte, erspart sich den alljährlichen Stress vor den Feiertagen.

Auch kulturell ist in der Region noch immer einiges los. Am 3. November sind z. B. Paul Lamb & Chad Strentz Live im Vinyl-Café in Dorsten zu Gast, am 5. steht in der Stadtbibliothek in Dorsten das Stück „Drei Morde für die MörderMitzi“ auf dem Programm  und am 28. November findet auf dem Rathausplatz in Schermbeck der beliebte Trödelmarkt statt.

Weitere anstehende Veranstaltungen findet man über die Webseiten der Städte und Gemeinden in der Region. Abgerundet mit einem leckeren Essen in den zahlreichen Gaststätten und Restaurants kann so aus einem trüben ganz schnell ein unvergesslicher Tag werden.

Judith Kolschen – Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trauerrednerin, Trauerbegleiterin

„Dass die Vögel des Kummers und der Sorge über dein Haupt fliegen, das kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.“

Dieses alte chinesische Sprichwort enthält zwei grundlegende Weisheiten:

Wir können Krisen und Abschiede nicht vermeiden, Beides gehört zu jedem Leben.

Aber: Wie wir damit umgehen und ob wir uns Unterstützung dafür suchen, das steht in unserer Macht.

In meiner Praxis als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Trauerbegleiterin sind die Themen Abschied, Sterben und Trauer mein Schwerpunkt, besonders auch wenn es traumatische Erlebnisse gab.

Ich begleite Menschen dabei, ihren eigenen Weg durch Krisen und Trauer zu finden, das kann schon in Zeiten von schwerer Erkrankung und Sterbeprozess sein, kurz nach dem Tod oder sehr viel später.

Ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist die Beisetzung oder Abschiedsfeier.

Gerne gestalte ich hier würdige und individuelle Trauerfeiern, die zu dem Verstorbenen passen und zu den Menschen, die ihm nahe sind.

In einem Vorgespräch nehme ich mir dabei genug Zeit, um etwas über die verstorbene Person zu erfahren und um passende Musik, Texte oder Rituale abzusprechen.

Auch auf dem weiteren Weg durch die Trauer kann Begleitung guttun, viel zu schnell wird leider manchmal vom Umfeld erwartet, dass „das Leben wieder weitergeht“.

Menschen kommen mitunter auch lange Jahre nach einem schweren Verlust erst dazu, noch einmal etwas aufzuarbeiten, hier kann therapeutische Begleitung ebenfalls wirksam werden.

Bei Fragen steht Ihnen Judith Kolschen gern zur Verfügung: www.judithkolschen.de

Erler Femeiche ist der zwölfte National-Erbebaum in Deutschland

Die Femeiche ist der zwölfte National-Erbebaum in Deutschland – Senior „Femeiche“ sorgt für ein besonderes Klima in Erle

Am Samstagnachmittag versammelten sich die Erler unter ihrem Wahrzeichen, der Femeiche. Sie sollte als erster Baum in NRW und als zwölfter in Deutschland zum National-Erbebaum ausgerufen werden.

Bürgermeister Martin Tesing begrüßte alle Anwesenden, darunter auch einige Erler Vereine, wie der Löschzug Erle und der Erler Heimatverein, der sich seit Jahren mit um die ehrwürdige Femeiche kümmert. Musikalisch untermalte das Blasorchester Erler Jäger die Veranstaltung.

Erler-Femeiche-Deutschland-Baum

Allen voran dankte Tesing Prof. Dr. Roloff und Eike Jablonski von der deutschen dendrologischen Gesellschaft für ihre Initiative. Durch sie wurde das Projekt „National-Erbebaum“ ins Leben gerufen.

Prof. Dr. Roloff war auch derjenige, der vor einigen Monaten beim Bürgermeister angefragt hatte, ob die Gemeinde sich bereiterklären würde, ihre Femeiche als National-Erbebaum ausrufen zu lassen. Die Begeisterung, so Tesing, sei groß gewesen. Denn so eine Auszeichnung unterstreiche nochmals die Einzigartigkeit und Besonderheit des Baumes. „Wenn sie reden könnte, so würde sie uns bestimmt einiges aus den letzten Jahrhunderten erzählen können“, so Martin Tesing.

Femeiche ist bis heute im Besitz der Kirchengemeinde

Dieses hohe Alter konnte die Stieleiche allerdings nur erreichen, da sie schon frühzeitig geschützt und gepflegt wurde. Einer dieser Schutzmaßnahmen unter anderem gewesen, dass die Kirchengemeinde als Eigentümer fungierte. Das schützte die historische Eiche beispielsweise vor der Abholzung in Zeiten der Holzknappheit. Die Femeiche ist bis zum heutigen Tag im Besitz der Kirchengemeinde St. Martin.

Als Vertreter der Kirchengemeinde war der neu eingeführte Pfarrer Fabian Tilling vor Ort. Auch er richtete ein paar Worte an die Gäste. Er erzählte von der immer sehr engen Verbundenheit der Kirche zur Femeiche. So steht das ehemalige Pastoratsgebäude direkt neben dem Femeichen-Gelände, und auch das alte Wohnhaus von Pastor Barlage liegt direkt daneben.

Femeiche-Erbaum-Erle

Eiablageplatz für die Enten

Seit 1750 wird die Femeiche in alten Pfarreichroniken immer wieder erwähnt und beschrieben. Zum Beispiel ist dort die Tatsache vermerkt, dass sie im 18. Jahrhundert als Eiablageplatz für die Enten des Pfarrers gedient hat. Aber auch in den letzten Jahren sind die Erler und ihre Femeiche immer weiter zusammengerückt. Pfarrer Tilling, der ja erst vor kurzem in die Gemeinde gezogen ist, spricht von einem besonderen Klima: „Es ist ein sehr herzliches Klima hier in Erle, welches dem Senior hinter mir mehr als gerecht wird“.

Dann richtete er noch ein paar Worte an den Umweltschutzgedanken eines jeden Einzelnen. Nur durch Schutz, Pflege und Nachsicht sei dieser Baum so alt geworden. „Lasst uns zusammen die Schönheit des Lebens weiterhin schützen und ehren!“ schloss er seine Ansprache.

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Dickster Baum in NRW

Vor der Enthüllung des Schildes und dem offiziellen Ausrufen zum National-Erbebaum ergriff Prof. Dr. Roloff nochmal das Wort und nannte einige Fakten zur Femeiche, und was sie so besonders macht.

Zunächst einmal ist die Femeiche der dickste Baum in NRW und die dickste Eiche Deutschlands. Außerdem ist es mit ziemlicher Sicherheit noch der Originalstamm der Eiche, was auch alles andere als selbstverständlich ist. Dass ein Baum mit seinem ursprünglichen Stamm so alt wird und auch noch immer intakt ist, das ist etwas Besonderes.

Laut Roloffs Berechnungen ist die Femeiche zwischen 800 und 1000 Jahre alt. Sie ist vermutlich nicht sonderlich schnell gewachsen, aufgrund verschiedenster Umstände wie zum Beispiel niedriger Grundwasserpegel, Beschattung durch andere Bäume und andere Faktoren.

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Ein Teil von Erle

Vor rund 250 Jahren habe die Eiche angefangen sich zurückzuziehen. Heißt, sie hat sich durch Absterben einzelner Äste und Partien verkleinert, um die Versorgung weiterhin zu gewährleisten. Das sei ein normaler Prozess eines jeden Baumes, so Roloff. Doch allem zum Trotz, egal ob Kriege, Unwetter, Blitzeinschläge, die Femeiche war und ist immer ein großer Teil von Erle gewesen. Und dank der Auszeichnung zum National-Erbebaum wird das auch noch viele weitere Jahre so bleiben.

Zur Enthüllung wurde gemeinsam „Dat Erlske Leed“ gesungen, begleitet von den Erler Jägern. Bei Kaffee und Kuchen von Catering Wachtmeister konnten die Gäste den Nachmittag im Schatten des Erler Wahrzeichens ausklingen lassen.

Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Kreis Borken zurückgegangen

Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Oktober erneut – wenn auch weniger stark – gesunken.

Kreis Borken (pd). Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Der Trend aus den Vormonaten setze sich damit erfreulicherweise fort. Laut Dr. Zwicker zeigt sich der lokale Arbeitsmarkt trotz andauernder externer Risiken bislang stabil.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Oktober 2021 gesunken und liegt derzeit bei 9.037 Personen (-140 gegenüber September 2021). Sie befinde sich sogar um 627 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Oktober 13.070 Personen (-167 gegenüber September 2021) in 6.623 Bedarfsgemeinschaften (-101 gegenüber September 2021, -449 gegenüber Oktober 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.061 verringert, konstatiert Dr. Zwicker.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Senioren-Treff im St. Silvester Haus mit Vortrag von Ralf Kock

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Am Mittwoch, 10.11. um 15 Uhr findet das nächste Treffen der Erler Senioren und Seniorinnen im St. Silvester Haus in Erle statt.

Kinder der St. Nikolaus KiTa werden zu Gast sein und etwas vom Hl. Martin vorspielen.

Zum Thema „Der Tod kommt ungefragt – Was nun?“ wird Ralf Kock vom gleichnamigen Bestattungsinstitut in Raesfeld einen interessanten Vortrag halten. Der Vortrag beinhaltet unter anderem vielfältige Informationen rund um den Sterbefall. Dazu sind alle recht herzlich eingeladen.

Land will Wolfsentnahme rechtlich prüfen lassen – derweil neuer Schafsriss in Hünxe

Umweltministerium bereitet aktuell „Beschaffung eines rechtlich ausgerichteten Gutachtens“ vor.

Untersuchung soll „ergebnisoffen“ sein und die „Befunde vor Ort“ in der Region berücksichtigen.

Wird jetzt in Düsseldorf gehandelt? Nach Informationen von Schermbeck Online soll das Landesumweltministerium bereits Kontakt zu einer Anwaltskanzlei aufgenommen haben, die schon in Kürze ein Gutachten zu möglichen Wolfsentnahmen vorstellen soll. Bestätigt hat Ministeriumssprecher Christian Fronczak auf Anfrage dieser Redaktion jetzt: „Diese Prüfung planen wir kurzfristig, die Beschaffung eines rechtlich ausgerichteten Gutachtens im Rahmen dieser Prüfung ist aktuell in Vorbereitung.“

„Ergebnisoffenes Gutachten“

Ob ein solches Gutachten dann als rechtliche Grundlage für mögliche Wolfsentnahmen auch in der Region Schermbeck dienen könne, ließ Fronczak unbeantwortet. Nur so viel: Das Gutachten müsse „ergebnisoffen sein und selbstverständlich alle aktuellen rechtlichen Vorgaben und die entsprechenden Befunde vor Ort berücksichtigen“.

Soll heißen: Mit einem Gutachten könnte die rechtliche Grundlage geschaffen, oder zumindest vereinfacht werden, um dann auch konkretes Handeln folgen zu lassen. Genau das hat Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser zwar angekündigt („Wolfsthema wird Chefsache“), bislang aber vermissen lassen. Ihr Staatssekretär hat derweil Besitzern von Ponys, Schafen und Ziegen geraten, ihre Tiere über Nacht nicht auf der Weide zu lassen.

Von Realität eingeholt: erneuter Schafriss in Hünxe

Eine Maßnahme, die heute Morgen von der Realität eingeholt wurde. Zwischen 7.30 Uhr und 8 Uhr wurde in Hünxe erneut bei Kurt Opriel ein Schaf gerissen. Und dass in der Nähe einer Bushaltestelle, kurz nachdem die Herde aus dem Stall gelassen wurde. Das tragische daran: das Schaf war trächtig, der Lammfötus guckte aus dem gerissenen Schaf heraus.

Darüber hinaus war die Mutterschafherde laut Christiane Rittmann vom GBF über Nacht aufgestallt. Erst gegen 7 Uhr sei diese auf die angrenzende Weide gebracht worden. Als der Schafshalter um 7,15 Uhr zur Arbeit fuhr, graste die Herde noch ungestört auf der angrenzenden Weide.

Sofort kamen in den Sozialen Medien wieder Stimmen auf, die schnelle Konsequenzen fordern. Im Fokus dabei fast immer die Wölfin Gloria, die für viele Angriffe und Risse verantwortlich gemacht wird. Heinen-Esser hat bislang dazu einen zweifelsfreien Beweis gefordert, um einen möglichen Abschuss Glorias in Betracht zu ziehen. Selbst die DNA-Analyse nach einem Ponyriss konnte diesen Beweis aber nicht erbringen.

Der öffentliche Druck wird größer

Doch die Ministerin gerät immer mehr unter Druck. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarten und fordern immer lauter, dass jetzt gehandelt wird. Das Gutachten könnte ein erster, wenn auch wichtiger Schritt sein. Heinen-Esser muss aber auch die Wolf-Unterstützer, allen voran den Naturschutz Bund (Nabu), beantworten. Und dabei würde eine rechtliche Grundlage zur Wolfsentnahme, ausgesprochen durch ein Gutachten, die Argumentation erleichtern.

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Trächtiges Mutterschaft vom Wolf gerissen. Foto: GBF Wolf

Maskenpflicht an Schulen aufgehoben

Ab der kommenden Woche können Schülerinnen und Schüler in NRW wieder freier Durchatmen. Dann entfällt die Maskenpflicht im Unterricht.

Diese Regeln gelten ab Dienstag, 2. November:

  • in Klassenräumen müssen die Masken nicht mehr getragen werden
  • in den Fluren und anderen Wegen innerhalb des Schulgebäudes bleibt die Maskenpflicht bestehen
  • bei positiv getesteten Schüler*innen muss nur der/die direkte Sitznachbar*in in Quarantäne (endet frühestens nach fünf Tagen mit negativem PCR-Test)
  • geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sind dabei von der Quarantäne befreit
  • davon abweichende Regelungen an einzelnen Schulen sind nicht zulässig

Landesschülersprecher empfehlen weiter die Masken

Die Entscheidung der NRW-Gesundheitsministerin Yvonne Gebauer (FDP) war und ist umstritten. Befürworter*innen begrüßen sie als Schritt in Richtung Normalität. Doch die Kritik an ihrem Vorstoß war und ist groß. Die Schüler*innenvertretung NRW empfiehlt Kindern und Jugendlichen, die Masken im Unterricht weiter zu tragen.

Grüne: Entscheidung nur „schwer nachvollziehbar“

Viele Verbände und die Opposition im Düsseldorfer Landtag sehen die Aufhebung der Masken als verfrüht an. So etwa Merdad Mostofizadeh, gesundheitspolitischer Sprecher der Landes-Grünen, der auf die „aktuelle Infektionswelle der Ungeimpften“ verweist. Vor diesem Hintergrund sei die Entscheidung Gebauers „nur schwer nachzuvollziehen“ und berge ein „großes Risiko“.

SPD: Maske für viele „die einzige Schutzmaßnahme“

Kritik kommt auch von der SPD. Die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Lisa-Kristin Kapteinat, sprach gegenüber dem WDR davon, dass „die Impfquote bei den zwölf- bis 17-Jährigen zu gering“ sei. Für diese Altersgruppe sei die Maske „die einzige Schutzmaßnahme“ vor einer Infektion.

Schulministerin: Ein „verantwortbarer Schritt“

Gebauer hingegen argumentiert, dass die Impfquote von fast der Hälfte aller Schülerinnen und Schüler über zwölf Jahren die Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz zu einem „verantwortbaren Schritt“ mache.

Sabine Mistler von der Lehrervereinigung Philologenverband NRW warnt indessen davor, dass „der Präsenzunterricht wieder ausgesetzt werden könnte, sollten die Infektionszahlen stark ansteigen“.

In Bayern, das die Maskenpflicht in Schulen als erstes Bundesland gekippt hat, wird aktuell über eine Rücknahme dieser Lockerung diskutiert.

Ein ganz besonderer Land–Weihnachtsmarkt bei den Schulze Beikels

Besinnliche Vorweihnachtszeit auf dem Landweihnachtsmarkt in Marbeck an allen vier Adventswochenenden.

Schulze Beikel. Trotz des nach wie vor anhaltendenden Pandemiegeschehens und den damit verbundenen Bestimmungen und Einschränkungen zur Durchführung von Großveranstaltungen, haben die Schulze Beikels „grünes Licht“ für die Durchführung ihres geliebten Weihnachtsmarktes bekommen. Mit Ihnen haben zahlreiche Aussteller monatelang mit gezittert. Nun sollen alle wieder in den Genuss dieses tollen Events kommen.

Geschichte des Weihnachtsmarktes

Seit fast 30 Jahren ist dieser Weihnachtsmarkt eine echte Institution in der Umgebung. Das liegt vor allen Dingen an der großen Leidenschaft mit der das gesamte Team um Judith & Markus Schulze Beikel schon Monate im Voraus mit nicht nachlassender Akribie am Konzept der Veranstaltung arbeitet und immer wieder nach neuen Highlights Ausschau hält.

Das spüren natürlich auch die Gäste jedes Jahr aufs Neue und besuchen den Markt dann auch nicht selten an jedem Adventswochenende. Auch in diesem Jahr freuen sich die Familie und das gesamte Team auf die vielen Besucher aus dem Ruhrgebiet und den der benachbarten Niederlande, die oft über die kooperierenden Busunternehmen den Weg ins weihnachtliche Münsterland finden.

Foto: ©Marbecker Weihnachtsmarkt aus den vergangenen Jahren

Spätestens wenn sie durch das Eingangstor von rohen Eichenstämmen gehen und die wunderbaren Düfte der zahlreichen „Essensbuden“ & Glühweinstände einatmen, sind sie im Bann dieses einzigartigen Flairs auf dem malerischen Waldhof. Das 3,5 ha große Gelände mit den alten Remisen und Scheunen wird wochenlang für die diese besondere Zeit hergerichtet.

Jahr für Jahr 200 ausgesuchte Aussteller

Die Besucher spüren gleich diesen besonders liebevollen Geist der Weihnacht. Etwa 200 ausgesuchte Aussteller präsentieren Jahr für Jahr ihr traditionelles Handwerk, aber auch neue Trends und ganz viele phantasievolle Ideen, mit denen die Besucher ihre Lieben zu Hause zu Weihnachten beschenken können.

Foto: ©Marbecker Weihnachtsmarkt aus den vergangenen Jahren

Zudem warten viele kulinarische Highlights auf die gewohnt hungrigen und durstigen Gäste. Darüber hinaus wartet auf dem Künstlerdachboden außergewöhnliche Kunst und liebevolle Dekorationen.

Duft von Tannenzweigen

Auf den Duft von Anis, Zimt, Glühwein, aber auch von Kerzen, Tannenzweigen oder Räuchermännchen dürfen sich die Gäste auch in diesem Jahr freuen. Ein besonderes Augenmerk liegt wie gehabt auf lokalen Erzeugnissen und vor allen Dingen auch die eigene Zubereitung von Speisen & Getränken.

Beliebter Eierpunsch

Nicht nur das der beliebte Eierpunsch wie in jedem Jahr in der eigenen Hofküche zubereitet wird, sondern auch das jeder Kranz und jede Girlande des Weihnachtsmarktes aus echtem, heimischen Tannengrün gebunden wird. Die Liebe & Leidenschaft fürs heimische Münsterland sind das, was diesen besonderen Weihnachtsmarkt in der Region so einzigartig macht.

Kartoffelspieße Foto: ©Weihnachtsmarkt Marbeck aus den vergangenene Jahren

Wem es mal kalt wird, der darf sich vor prasselndem Feuer und weihnachtlichem Kerzenschein eine Auszeit nehmen, um sich aufzuwärmen und die weihnachtliche Stimmung mit allen Sinnen genießen.

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Gäste auf ein buntes & besinnliches Rahmenprogramm freuen. Neben einem fesselnden Wasserfeuerwerk mit Livegesang dürfen sich die Besucher auch wieder auf den Streichelzoo samt Weihnachtsesel und den Besuch des Nikolauses freuen, der sich immer wieder auf dem Waldhof blicken lassen wird.

Geöffnet ist der Marbecker Weihnachtsmarkt wie folgt:

27.11.-28.11.21   11 bis 21 Uhr
04.12.-05.12.21   11 bis 21 Uhr
09.12.-10.12.21   13 bis 21 Uhr
11.12.-12.12.21   11 bis 21 Uhr
18.12.-19.12.21   11 bis 21 Uhr ( Sonntags nur bis 20.00 Uhr)

Über nachfolgenden Link können Sie sich schon jetzt ihr Ticket sichern:
https://www.weihnachtsmarkt-schulze-beikel.de/ticket-shop.html

Es gilt die 3G-Regel.

Weitere Infos: www.weihnachtsmarkt-marbeck.de

Foto: ©Weihnachtsmarkt Marbeck aus den vergangenen Jahren

Die Highlights des Marbecker Weihnachtsmarktes auf einen Blick:

  • mehr als 200 ausgesuchte Stände
  • kostenloser Pendelverkehr ab Kirche Marbeck, Friedhof Marbeck und Bahnhof Marbeck
  • Pendelverkehr ab Gesundheitszentrum Heiden für 4 € pro Person (Hin- und Rückfahrt)
  • der Weihnachtsmarkt Marbeck ist auch einfach mit der Nordwestbahn (Station Marbeck/Heiden) zu erreichen.
  • der Weihnachtsmarkt in kindgerecht und auch für Kinderwagen und Rollatoren geeignet.
  • barrierefreies WC und Wickelmöglichkeit
  • Wasserfeuerwerk mit Livegesang täglich gegen 18 und 20 Uhr
  • regelmäßige Vorführungen des Marbecker Heimatvereins
  • hausgemachter Eierpunsch
  • frische Weihnachtsbäume aus regionalem Anbau
  • Eintritt: 10 Euro für Erwachsene, Kinder unter 14 Jahren sind frei
  • Neu: Günstige Tickets online im Vorverkauf
  • Weitere Infos unter www.weihnachtsmarkt-marbeck.de oder auf der Facebookseite des Waldhof Schulze Beikel.

Dr. Helgers: Im kommenden Jahr wird gefeiert

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Stetes Wachstum zeichnet die Privatpraxis für Orthopädie Dr. med. Helgers aus.

Im kommenden Jahr feiert die Lembecker Privatpraxis für Orthopädie Dr. med. Beate Helgers ihr zehnjähriges Bestehen. Es gab Höhen und auch Tiefen, aber die sympathische Ärztin ist sich immer treu geblieben und führt heute zwei Praxen mit insgesamt acht Mitarbeiterinnen. Seit dem 1. Oktober ist Dr. Konstantinos Tsimopoulos neben Frau Dr. Beate Helgers als zweiter Arzt in der Praxis tätig.

Aller Anfang ist schwer. 2012 eröffnete Dr. Beate Helgers ihre Privatpraxis für Orthopädie. „Ich startete ganz alleine in das Abenteuer“, blickt die heute 56-Jährige zurück. Im Untergeschoss der Doppelhaushälfte hatte sie sich eine kleine Praxis eingerichtet. Erst vom zweiten Jahr an bekam die Lembeckerin Unterstützung. „Es wurde dringend Zeit. Ich konnte das nicht länger alleine bewältigen und stellte eine Arzthelferin ein.“ Mit dieser Unterstützung schaffte die Lembeckerin in den folgenden Jahren auch den Spagat, nebst der Praxis auch noch die eigene Familie mit drei Kindern zu managen. „Das war eine sehr anstrengende, aber auch sehr schöne, intensive Zeit“, blickt sie zurück. Die Mitarbeiterzahl in der Praxis stieg in den Jahren immer mehr an. Das sollte sich im Jahr 2018 als besonders wichtig erweisen.

Dr. Beate Helgers eröffnete im Jahr 2012 ihre Privatpraxis für Orthopädie.

Schicksalsschlag

Im März des Jahres 2018 erlitt die Lembeckerin während eines Aufenthaltes im Ausland einen schweren Unfall. Die Erholung kostete der sympathischen Ärztin viel Zeit und Kraft. „Ich hatte aber immer ein Ziel vor Augen. Das hat mir sicherlich sehr geholfen. Ich wollte mich so schnell wie möglich wieder den Dingen widmen, die mir im Leben wichtig waren. Dazu gehörten ganz zentral die Orthopädie und die Begegnungen mit meinen Patienten. Parallel übernahm eine Vertretung die ärztlichen Aufgaben innerhalb der Praxis und mein mittlerweile großer Mitarbeiterstamm hielt mir für die Genesung den Rücken frei.“

Zweiter Standort

Wieder genesen arbeitete sie zielstrebig, den Blick nach vorn gerichtet, weiter. Mitte des Jahres 2020 eröffnete sie eine Zweitpraxis im münsterländischen Ahaus. „Um mich auch zukünftig weiter spezialisieren zu können, benötige ich dringend mehr Platz“, erzählt die Lembecker Ärztin. Ganz neu in Ahaus war die Möglichkeit der Bewegungs- und Ganganalyse mit Wirbelsäulen- und Beinachsenvermessung. Ein besonderes Bonbon ist das darauf aufbauende spezielle Training der koordinativen Fähigkeiten und die dynamische Kräftigungstherapie, welche auch Körperhaltung, Gleichgewicht und Ausdauer beübt, ob für den Profi oder den nicht so sportlichen oder insbesondere auch älteren Menschen. Ebenso konnte die Orthopädin in Ahaus ein neues hochmodernes Ultraschallgerät mit innovativen Funktionen (Elastografie) installieren. „Mit diesem hochmodernen Ultraschallgerät kann ich Schmerzpunkte in der Muskulatur oder in den Sehnen optisch darstellen. Somit kann ich anschließend wesentlich zielgerichteter behandeln“, erklärt die Orthopädin. Dieses Angebot kann nach der jüngsten Praxismodernisierung in Lembeck nun auch dort angeboten werden. „Das hat für meine Patienten den Vorteil, dass sie nicht mehr bis nach Ahaus fahren müssen“, so Dr. Beate Helgers.

Verstärkung

Am 1. Oktober 2021 stieß Dr. Konstantinos Tsimopoulos zum Team. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie war unter anderem als langjähriger Oberarzt am St. Anna Hospital in Herne tätig. „Mit Dr. Tsimopoulos habe ich genau richtig gelegen. Seine ärztliche Kompetenz steht außer Frage, aber auch sein Charakter passt perfekt in mein Team“, ist Frau Dr. Helgers glücklich, dass sie den Arzt für ihre Praxis gewinnen konnte. Durch seine Tätigkeit als Unfallchirurg ist der 47-Jährige für die Begleitung nach der fachärztlichen Behandlung besonders prädestiniert. Der Arzt mit griechischen Wurzeln ist gespannt auf die vor ihm liegenden Aufgaben. „Ich freue mich, dass ich im Team von Dr. Helgers angekommen bin.“

Dr. Konstantinos Tsimopoulos, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, verstärkt seit dem 1. Oktober das Team von Frau Dr. Helgers.

Sprechstunde

Die Sprechstundenzeiten konnten durch das Eintreten von Dr. Konstantinos Tsimopoulos in die Privatpraxis für Orthopädie erweitert werden. „Unser Angebotsspektrum hat sich noch vergrößert, deswegen möchten wir ‚zu jeder Zeit‘ für unsere Patienten da sein. Selbst am Wochenende sind wir im Notfall telefonisch erreichbar“, so Frau Dr. Helgers.

Das 10-jährige Bestehen

„Im kommenden Jahr feiern wir dann das zehnjährige Bestehen. Es ist unglaublich, welche Entwicklung die Praxis in den Jahren gemacht hat. Das hätte ich damals nie gedacht. Ich freue mich aber nicht nur wahnsinnig über die ersten zehn Jahre, sondern ebenso auf das, was in Zukunft noch alles kommt“, wird die Orthopädin auch die nächsten Jahre weiterhin offen für Neues sein.

Dr. Beate Helgers

Orthopädie Dorsten-Lembeck
Wasserfurt 36
46286 Dorsten
Tel.: 02369-203690

Orthopädie Ahaus
Fuistingstraße 4
48683 Ahaus
Tel.: 02561-9639632

www.orthopaedie-helgers.de

„Ich freue mich auf das, was in Zukunft noch alles kommt“
Dr. med. Beate Helgers

Herbst in der Lippe-Region

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Herbst_Lipperegion

Es gibt viel zu entdecken

Von wegen trüber Jahreszeit. Der Herbst hält eine Farbenpracht bereit, wie sie zu keiner anderen Jahreszeit zu beobachten ist. Natürlich sind die Temperaturen nicht mehr so angenehm, wie noch vor wenigen Wochen.

Doch mit der entsprechenden Übergangskleidung lässt es sich an trockenen Tagen immer noch gut im Freien aufhalten. Am besten bei einer Erkundungstour zu den vielfältigen Ausflugszielen, die sich in diesen Tagen geradezu anbieten. Dazu gehört nicht nur das bunte Herbstlaub, das sich derzeit im Garten und auf den Straßen ausbreitet, oder der Morgennebel über den Feldern. Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten sind reif und warten darauf, geerntet zu werden.

  • Vielfältige Ausflugsziele wollen erkundet werden
  • Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten werden im Herbst geerntet
  • Kastanien und Eicheln sammeln
  • Familienausflug zum Apfelpflücken
  • Genuss aus der Hofküche

Ab in den Wald

Früher war es im Herbst in vielen Familien ein festes Ritual: Ein Streifzug durch den Wald, um dabei Kastanien, Eicheln oder Bucheckern zu sammeln. Daraus wurden in Kombination mit Streichhölzern oder Zahnstochern zu Hause kleine Figuren gebastelt. Ein Spaß, der bestimmt beim Nachwuchs auch heute noch gut ankommt. Auch Pilze und zahlreiche Wildkräuter, z. B. das Franzosenkraut, Löwenzahn oder Spitzwegerich, sprießen jetzt aus dem Boden. Die Pilzsuche ist allerdings nur etwas für erfahrene Sammler, die Speise- und Giftpilze unterscheiden können. Es gibt Sorten, die sehen sich zum Verwechseln ähnlich und das geschieht leider auch jedes Jahr aufs Neue. Damit es den Nachtisch nicht in der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses gibt, sollte man das Sammeln von Pilzen lieber den Profis überlassen.


Wachtmeisters Quartier „Save the date!”

  • 25.12.2021 – Weihnachtliches Mittagsbuffet im Quartier: Ab 12:00 Uhr exklusives Buffet für 29,90€ pro Person.
  • 26.12.2021 – Weihnachtliches Abendbuffet im Quartier: Ab 16:00 Uhr exklusives Buffet für 29,90€ pro Person.
  • 31.12.2021 – Der große GALA-Abend von 18:00 bis 22:00 Uhr im Quartier: Exklusives 5-Gänge-Menü im Wintergarten | 1 Glas Sekt | 1 Aperitif | 1 Flasche Sekt für den Silvesterabend | 75€ pro Ticket | Tickets ab dem 02.11.2021 bei Catering Wachtmeister im Ährenfeld 6 in Raesfeld

Weitere Infos und Reservierungen per Mail an [email protected], am Telefon unter der 02865 252 oder per Whatsapp an die 0172 373 1778!


Mit der Familie auf den Bauernhof

Aber nicht nur im Wald gibt es jetzt viel zu sehen, auch auf den Höfen in der Region ist einiges los. Jetzt sind Obstsorten wie Äpfel, Birnen und Weintrauben reif. Auch Kartoffeln oder Rüben werden geerntet. Bei der Ernte selbst einmal Hand anlegen zu dürfen und einen selbst gepflückten Apfel genießen zu können, kann zu einem – nicht nur für Kinder – tollen Erlebnis werden. Angeboten wird dieses ganz besondere Abenteuer u.a. auf dem Schmücker Hof in Kirchhellen. Und da körperliche Arbeit hungrig macht, hält die Hofküche allerlei Leckereien zur Stärkung bereit, von der Kürbiscremesuppe für den kleinen Hunger bis zum Hirschrücken mit Spätzle für den Genießer.

Weitere Tipps für einen entspannten Urlaub mit Mikroabenteuern in der Region finden Sie hier:

258 Neuinfektionen – Rückblick Corona-Situation Kreis Borken

Inzidenz im Kreis Borken von 35,5 am 18.10.2021 auf 69,5 angestiegen

Rückblick auf die Corona-Situation im Kreis Borken im Zeitraum vom 18. bis zum 24.10.2021: Infektionsgeschehen deutlich dynamischer als in der Vorwoche / 258 Neuinfektionen – Woche davor: 135

Kreis Borken(pd). In den letzten Tagen hat das Coronavirus-Infektionsgeschehen auf allen Ebenen sehr stark an Dynamik gewonnen. Anzeichen dafür gab es bereits in der vergangenen Woche: Im nachfolgend betrachteten Zeitraum vom 18. bis zum 24.10.2021 gab es im Kreis Borken 258 (Vorwoche: 135) gemeldete Neuinfektionen.

Die hiesige Fallzahlenentwicklung entspricht damit weitgehend im Bundes- und Landestrend. Die Inzidenz stieg von 35,5 am 18.10.2021 auf 69,5 am 24.10.2021. Unverändert gilt aber: Das Infektionsgeschehen ist weniger durch besondere lokale oder einrichtungsbezogene Ausbruchsgeschehen, sondern vielmehr durch eine insgesamt diffuse und heterogene Lage ohne klar abgrenzbare „Pandemietreiber“ und durch wechselhafte örtliche Entwicklungen gekennzeichnet.
Das Infektionsgeschehen ist also wie in den Wochen zuvor vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen geprägt.

Für die Infektion ursächlich konnten über die Nachverfolgung des Kreisgesundheitsamtes Borken folgende Hauptursachen ermittelt werden:

  • Arbeitsplatz: 23 Fälle; 8,9 Prozent (Vorwoche: 5 Fälle; 3,7 Prozent)
  • Haushalt /Privat: 98 Fälle; 38,0 Prozent (Vorwoche: 57 Fälle; 42,2 Prozent) – hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen/familiären Umfeld.
  • Reise: 16 Fälle; 6,2 Prozent (Vorwoche: 9 Fälle; 6,7 Prozent)
  • Feiern: 14 Fälle; 5,4 Prozent (Vorwoche 1 Fall, 0,7 Prozent)
  • Einrichtungen: 25 Fälle; 9,7 Prozent (Vorwoche: 22 Fälle; 16,3 Prozent)
  • Schule: 0 Fälle; 0 Prozent (Vorwoche: 5 Fälle; 3,7 Prozent)

In 82 Fällen (31,8 Prozent) konnten die infizierten Personen den Kontaktermittlern des Kreisgesundheitsamtes keine Angaben zu möglichen Ansteckungsursachen machen (Vorwoche: 36 Fälle; 26,7 Prozent).


Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Einrichtungen stieg absolut leicht an. Im Verhältnis ist der Anteil allerdings zur Vorwoche geringer. Betroffen waren hier nach wie vor drei Einrichtungen in Gronau. Das Gesundheitsamt steht mit den Einrichtungen in engem Kontakt. Alle dort infizierten Personen sind vollständig immunisiert und es sind in der Regel keine schweren Verläufe zu erkennen.

Impfstatus und Hospitalisierung:

Von den 258 (Vorwoche: 135) Neuinfektions-Fällen waren 166 (Vorwoche: 70) Fälle vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund 65 Prozent.

Aufgrund der hohen Impfquote steigt dieser Anteil immer weiter an. Wichtig ist hier der Hinweis, dass die Geimpften deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben. Klar ist aber auch, dass Geimpfte weiterhin aufgerufen sind, die geltenden Schutzregeln zu beachten und insbesondere auf Symptome achtsam zu sein und diese kurzfristig in der Hausarztpraxis abklären zu lassen. Insgesamt bewegte sich die Zahl von Covid-Patienten in stationärer Krankenhaus-Behandlung bzw. dortiger intensivmedizinischer Behandlung in der Berichtswoche weiterhin im einstelligen Bereich und somit auf einem niedrigen Niveau.

Mobile Impfteams

Das Impfgeschehen wird seit der vorletzten Woche von der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCi) des Kreises Borken durch den Einsatz mobiler Impfteams weiter begleitet, nach dem das Impfzentrum in Velen zum 30.09.2021 geschlossen wurde.

Diese Teams hatten in der vergangenen Einsatzwoche wieder gut zu tun. So impften sie in sieben Orten im Kreisgebiet 821 Personen. Darunter waren 299, die erstmals eine Impfung erhielten.

Altersstruktur:
125 der im Berichtszeitraum 258 gemeldeten neu infizierten Personen waren 40 Jahre und jünger. Davon sind 52 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 42 Prozent. 133 Personen waren 41 Jahre und älter. Davon sind 114 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 86 Prozent.
Verstorbene im Zusammenhang mit Covid 19:
Im Berichtszeitraum waren drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen. Zwei der Verstorbenen waren nicht bzw. nicht vollständig immunisiert, eine Person war vollständig immunisiert.

Hendrik Wüst aus Rhede ist neuer NRW-Ministerpräsident

Landrat Dr. Kai Zwicker überbrachte nach der Wahl in Düsseldorf die Glückwünsche des Kreises Borken – Bereits am Donnerstag wird der neue Ministerpräsident Wüst seine Ministerinnen und Minister ernennen

Kreis Borken (pd). Hendrik Wüst, seit 2005 direkt gewählter Landtagsabgeordneter und bisheriger Landesverkehrsminister aus Rhede (Kreis Borken), ist heute vom Landtag zum neuen Ministerpräsidenten des Landes NRW gewählt worden.

Schon kurz nach der Wahl konnte Landrat Dr. Kai Zwicker in Düsseldorf Hendrik Wüst im Namen des Kreises Borken gratulieren. Landrat Kais Zwicker: „Wir, die Bürgerinnen und Bürger des Westmünsterlandes, sind stolz darauf, dass mit Dir eine wahrlich gestandene Persönlichkeit aus unserem Raum diese so wichtige Aufgabe übernimmt. Aufgrund Deiner langjährigen verdienstvollen Tätigkeit als heimischer Landtagsabgeordneter bist Du zum einen in der Bevölkerung bestens als versierter Sachwalter der Interessen unserer Region bekannt und zum anderen sind Dir die Sorgen und Nöte der Menschen sehr vertraut. All das sind gute Voraussetzungen, um an der Spitze unserer Landesregierung die von Armin Laschet eingeschlagene positive Entwicklung von NRW weiter fortzusetzen.“

Für das besonders verantwortungsvolle neue Amt wünschte der Landrat Hendrik Wüst viel Glück und Erfolg.

Neue Minister_innen werden Donnerstag ernannt

Ministerpräsident Hendrik Wüst übernimmt die Amtsgeschäfte in der Staatskanzlei. Bereits am Donnerstag wird der neue Ministerpräsident seine Ministerinnen und Minister ernennen und die erste Kabinettsitzung leiten.

Minister NRW Hendrik Wüst
Landrat Dr. Kai Zwicker (links) gratulierte Hendrik Wüst in Düsseldorf zu seiner Wahl zum NRW-Ministerpräsidenten, rechts Markus Jasper. Foto: Kreis Borken

Unmittelbar nach seiner Wahl hat Ministerpräsident Hendrik Wüst am Mittwochnachmittag die Amtsgeschäfte in der Staatskanzlei aufgenommen. Im Anschluss an seine Wahl im Landtag ging der neue Ministerpräsident in Begleitung seines Amtsvorgängers Armin Laschet zum Landeshaus, wo er sein Amt antrat.

12. Ministerpräsident des Landes NRW

Wüst ist der 12. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und der jüngste Amtsinhaber seit Karl Arnold, der von 1947 bis 1956 regierte.
Die Amtsübergabe von Ministerpräsident a.D. Armin Laschet auf Ministerpräsident Hendrik Wüst wurde in einem persönlichen Gespräch in dessen Amtszimmer vollzogen. Dabei händigte Armin Laschet seinem Nachfolger den Landesverdienstorden aus, den nach dem Gesetz über den Verdienstorden des Landes NRW alle Ministerpräsidenten_innen sowie Landtagspräsidenten_innen zu ihrem Amtsantritt erhalten.

Nach dem Gespräch mit seinem Amtsvorgänger nahm Ministerpräsident Hendrik Wüst umgehend die ersten Amtshandlungen vor und lud bereits für den morgigen Donnerstag, 28. Oktober, zu einer ersten Kabinettsitzung ein.

Im K21 Ständehaus in Düsseldorf wird Wüst zunächst seine Ministerinnen und Minister ernennen, dies betrifft auch seine Nachfolge im Ministerium für Verkehr. Im Anschluss leitet Wüst seine erste Kabinettsitzung als Ministerpräsident.

Vita Hendrik Wüst

Werdegang

  • Jahrgang 1975, verheiratet, eine Tochter
  • 1995 Abitur
  • 1995 – 2000 Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Erstes juristisches Staatsexamen
  • 2000 – 2003 Referendariat in Münster, Coesfeld und Brüssel
  • 2003 Zweites juristisches Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt
  • 2002 – 2005 Tätigkeit für die Unternehmensberatung EUTOP, zunächst als Referendar
  • 2006 – 2010 Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen
  • 2010 – 2017 Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen, des Verbandes der Betriebsgesellschaften Nordrhein-Westfalen und der Pressefunk GmbH
  • 2014 – 2017 Geschäftsführer der dein.fm Holding
  • Seit 30.06.2017 Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Seit 27.10.2021 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Politisches Engagement
  • 1994 – 2009 Stadtverordneter im Rat der Stadt Rhede
  • 2000 – 2006 Landesvorsitzender der Jungen Union Nordrhein-Westfalen
  • 2002 – 2012 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands
  • Seit 2005 Direkt gewählter Abgeordneter des Landtages Nordrhein-Westfalen
  • Seit 2013 Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU Nordrhein-Westfalen
  • Seit 23.10.2021 Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen
  • Tätigkeiten als Mitglied eines Vorstandes, Aufsichtsrates, Verwaltungsrates, Beirates oder eines sonstigen Gremiums einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts mit Ausnahme der Mandate in Gebietskörperschaften
  • Seit 17.01.2019 Mitglied des Verwaltungsrates und des Förderausschusses der NRW.BANK, Düsseldorf
  • Sonstige Tätigkeiten
  • Brost Stiftung, Essen, Mitglied des Kuratoriums

Spiel und Spaß – Naturerlebnisgelände am Schloss ist eröffnet

Naturerlebnisgelände-am-Schloss-Raesfeld-Titelbild
Foto: Melanie Unnebrink

Naturerlebnisgelände am Schloss Raesfeld endlich wieder fertig

Wer in den letzten Monaten am Schloss Raesfeld den Spielplatz besuchen wollte, der wurde zeitweise überrascht von Absperrungen und Teilsperrungen. Denn das Naturerlebnisgelände ist aufwendig neu gestaltet und hergerichtet worden. Für die Aktualisierung des Geländes hat die Gemeinde insgesamt 94.000€ in die Hand genommen, und das komplett ohne Förderung im Hintergrund.

Der gesamte Naturpark wurde bereits 2012 durch Fördergelder des LEADER-Programms errichtet. Und in den vergangenen 9 Jahren hat sich das Gelände auch als großer Anziehungspunkt für Familien erwiesen. „Egal, wann man hier ist, man ist nie alleine“, wie Bürgermeister Martin Tesing sagte. Es ist DER Spielplatz in Raesfeld geworden, der immer wieder viele Kinder und Eltern aus der Region anzieht. Dabei spielt auch das Gesamtangebot eine große Rolle: der Tiergarten, das Schloss, die Gastronomie, alles passt zusammen.

Tiefe Gebrauchsspuren an Geräten und Bäumen

Klettergerät Schloss Raesfeld 2021

Dennoch haben die letzten 9 Jahre ihre Spuren hinterlassen, und eine Neugestaltung und Aktualisierung unumgänglich gemacht. Die Gebrauchsspuren der letzten Jahre, sowohl an den Geräten, aber auch an den Bäumen, waren erheblich. Gerade die Bäume hatten durch den an ihnen befestigten Niedrigseilparcours sichtlichen Schaden genommen. Deshalb musste dieser leider komplett entfernt werden. Es wurde jedoch ein neuer, separater Niedrigseilparcours errichtet, der nicht an den Bäumen befestigt ist. So hat man diese sehr beliebte Attraktion weiter beibehalten, und schützt gleichzeitig die Bäume vor weiteren Gebrauchsspuren.

Außerdem wurde in enger Zusammenarbeit mit der Firma Kompan viele weitere Geräte aufgestellt, welche sowohl U3 als auch Ü3-Kinder begeistern. Das Gesamtkonzept lässt Spiel und Spaß mit seiner Umgebung verschmelzen. So wurde zum Beispiel ein großes Klettergerüst in Form eines Schlosses errichtet, quasi das Pendant zum Schloss Raesfeld.

Klettern Naturparkgelände Raesfeld

Spiel und Spaß mit Schlossturm und Kerker

So wie sein großer Bruder hat auch das kleine Kletterschloss einen Kerker, einen Aussichtsturm, ein Spionageguckloch, und viele weitere Attribute eines Schlosses. Bei den Materialien wurde auf Langlebigkeit geachtet, weshalb Akazienholz benutzt wurde. Außerdem wird die Motorik und Sensorik der Kinder verschiedener Altersgruppen durch die unterschiedlichen Oberflächen gefördert.

Komplett abgeschlossen ist das Projekt dennoch nicht, obwohl Montag die letzten Bauarbeiten abgeschlossen wurden. Man wartet noch auf eine Tisch-Bank-Kombination, die den Eltern und Kindern eine Möglichkeit zum Ausruhen und Picknicken liefern soll. Allerdings hat diese, wie so vieles aktuell, eine enorm lange Lieferzeit und wird voraussichtlich erst im Frühjahr des nächsten Jahres eintreffen.

Gespielt werden kann hier natürlich trotzdem jetzt schon. Das erneuerte Naturerlebnisgelände bietet den Familien ein gelungenes Ausflugsziel, welches für jede Altersgruppe etwas bereithält.

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Fanfarencorps Raesfeld lädt zur „Schnupperprobe“

Fanfarencorps Raesfeld (pd). Zur „Schnupperprobe“ des Fanfarencorps Raesfeld sind alle interessierten Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker herzlich eingeladen. Stattfinden wird diese am Samstag, den 30.10.2021 um 15:00 Uhr in den Proberäumen des Musikvereins (Im Mensing 14, 46348 Raesfeld – Seiteneingang „Zum Esch“).

Interessierte haben dort die Möglichkeit, sich auf Trompete, Fanfare oder Schlagwerk zu versuchen. Hierzu stehen die Übungsleiter sowie einige aktive Musiker des Vereins mit Rat und Tat zur Seite. Besonders eingeladen sind alle musikbegeisterten Kinder ab 7 Jahren. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zu beachten ist, dass eine Teilnahme nur unter Einhaltung der 3G-Regelung möglich ist.

Seit jeher setzt das Fanfarencorps Raesfeld auf eine starke Jugendgruppe, sodass das Durchschnittsalter bei vielen Auftritten nicht selten bei unter 25 Jahren liegt.

Schnupperprobe Flyer. Foto: Fanfarencorps Raesfeld

Zu Beginn der musikalischen Ausbildung werden die Kinder im Einzelunterricht auf Trompete oder Trommel unterrichtet. Hierbei werden die Grundlagen der Instrumente wie auch das Lesen der Noten vermittelt. Nach ein bis zwei Jahren Grundausbildung erfolgt eine Übernahme in die Jugendgruppe. Dort erlernen sie das gemeinsame Fanfaren- und Trommelspiel und werden auf das Musizieren im Gesamtcorps vorbereitet.

Das Corps ist hauptsächlich bei Schützenfesten, Karneval, eigenen Konzerten und Wettstreiten im Einsatz. Auch Ständchen für Vereinsmitglieder, Gönner und zu Silvester gehören dazu. Außerdem werden jährlich Zeltlager, Familientag und eine Nikolausfeier organisiert. Weitere, außermusikalische Aktivitäten wie Spieleabende, Vereinsschützenfest, Völkerballturniere oder Wikingerschach sorgen für die nötige Abwechslung im sonstigen Musikbetrieb und werden vorrangig für die Jugendgruppen angeboten.

Neues aus dem Rat vom 25.10.2021

Bewerbung für die LEADER-Region wirft Fragen bei den Grünen auf

Der Rat tagte am 25.10.2021 zum siebten Mal in diesem Jahr. Im öffentlichen Teil ging es vor allem um den aktuellen Bedarfsstand der Kommune bezüglich der Kindertagesstätten und um eine Bewerbung für eine EU-Förderung der ländlichen Regionen.

Die ersten drei Tagesordnungspunkte konnte Bürgermeister Martin Tesing schnell abhaken, da es weder Bürgerfragen, noch Anregungen oder Beschwerden gab. Im Punkt „Mittteilungen und Anfragen“ wurde eine Bürgersprechstunde am 23.11.21 bezüglich der geplanten Bebauung der Dechant-Karthaus-Straße angekündigt. Dort soll eine neue Variante des Bebauungsplanes vorgestellt werden, die die Kritik der Bürger*innen mit berücksichtigt.

Fünfter Tagesordnungspunkt – Neu-Bewerbung als LEADER-Region

Neu-Bewerbung als LEADER-Region für die nächste Förderperiode. Dabei handelt es sich um eine EU-Finanzierung für den ländlichen Raum. Bis 2013 war die Gemeinde bereits dort vertreten, danach aufgrund eines Regionswechseln jedoch nicht mehr.

Nun strebt die Gemeindeverwltung, gemeinsam mit Teilen von Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Heiden, Reken und Olfen wieder an, Teil dieser Förderung zu werden. Für eine Bewerbung ist allerdings ein Ratsbeschluss notwendig. Henry Tünte von den Grünen warf die Frage in den Raum, ob bereits feststehe, wofür die Förderungssummen benutzt werden müssen und welche Projekte damit unterstützt werden können.

Henry Tünte gegen „Blindes Zustimmen“

Ohne eine genauere Erläuterung sehe Tünte das „blinde Zustimmen“ eher skeptisch. Daraufhin erwiderte Tesing, dass der Förderschwerpunkt für die nächste Periode noch nicht festgelegt wurde. Karl-Heinz Tünte der CDU verwies daraufhin auf die Anlagen, in denen die Projekte der vergangenen Perioden aufgeführt waren. Er sagte, dass davon ausgegangen werden könne, dass die Projekte für die Zukunft sich daran orientieren würden. Hans-Dieter Strothmann von der CDU plädierte für eine „mutige Entscheidung des Rats für die Region.“ Und so kam es auch: alle vier Punkte des Beschlusses wurden vom Rat einstimmig angenommen.

Aktuelle Betreuungsbedarfsplanung in Kindertageseinrichtungen

Entwicklung der Kinderzahlen. ©Melanie Unnebrink

Markus Büsken fuhr mit der aktuellen Betreuungsbedarfsplanung in Kindertageseinrichtungen in Raesfeld und Erle fort. Laut der Zahlen des Kreisjugendamtes sei für Raesfeld für die Ü3 Kinder bis 2027 genügend Platz vorhanden. In der U3 Gruppe könne es ab dem Jahr 2025 jedoch mehr Bedarf geben. Laut Büsken gebe es allerdings sowohl bei dem neuen Kindergarten an der Stockbreede, als auch beim St. Martin Kindergarten die Möglichkeit einer Erweiterung.

Erle ist mit U3-Plätze gut aufgestellt

In Erle hingegen sind die U3-Plätze gut aufgestellt, Ü3-Plätze könnten in Zukunft mehr Bedarf entwickeln. Das wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt weiter im Auge behalten und frühzeitig gehandelt, falls nötig.

Markus Büsken betonte allerdings auch, dass diese Zahlen Prognosen sind und die meisten Kinder, die dort der Berechnung dienen, noch gar nicht geboren sind. Deshalb sei es schwierig, feste Aussagen für die späteren Jahre zu treffen.

Auf einen Antrag aus dem Rat wird dieser Bericht ab jetzt halbjährlich vorgestellt, um schneller und flexibler handeln zu können. UWG und CDU begrüßten diese Verkürzung der Zeitabstände zwischen den einzelnen Berichten sehr. Es erleichtere das Handeln, falls es nötig werde. Die Tabellen des Kreisjugendamtes mit den Berechnungen hierzu werden dem Protokoll der Ratssitzung angehängt.

Der letzte Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil war eine Anregung des NABU-Kreisverband Borken e.V. bezüglich der Genehmigungsverfahren von Osterfeuern. Dieser wurde allerdings einstimmig vom Rat in den Hauptausschuss verwiesen, um dort behandelt zu werden.

3-G-Nachweis? Gast schlägt zu!

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Borken. In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei zu einer Gaststätte in der Innenstadt gerufen.

Laut Mitteilung der Polizei habe der Wirt angegeben, von einem Gast geschlagen worden zu sein, nachdem er diesen aufgefordert habe, den 3-G-Nachweis zu erbringen.

Er habe sich dann gewehrt und zurück geschlagen. Ein Zeuge bestätigte, dass der Gast den Wirt mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Der beschuldigte Gast, ein 33-jähriger in Gelsenkirchen gemeldeter Mann, wurde durch die Beamten wenig später angetroffen. Er stritt ab, den Wirt geschlagen zu haben und erstattete seinerseits Anzeige gegen diesen. Die Beamten erteilten dem polizeibekannten 33-Jährigen einen Platzverweis und leiteten gegen ihn ein Strafverfahren ein.

Dorfgemeinschaftshaus – Kritische Fragen an den Vorstand

Infoveranstaltung des Dorfgemeinschaftshauses – Wenn alles glatt geht, könnten im ersten Quartal 2022 die Bagger anrollen

Auf dem zukünftigen Dorfplatz gab es am Sonntag, gemeinsam mit der Eröffnung des „Erler Koornhuus 1832“, eine kleine Infoveranstaltung für alle Interessierten. Die Vorstandsmitglieder Oliver Jahnich und Andreas Grotendorst stellten sich gemeinsam mit dem zukünftigen Pächter Andre Wachtmeister den Fragen der Leute.

Und Fragen hatten die Anwesenden viele. Alles andere als verwunderlich, da der Bau des Wohnhauses gegenüber schon seit mehreren Wochen wächst und wächst, auf der Seite des Dorfgemeinschaftshauses allerdings wachsen lediglich die Wildblumen.

Oliver Jahnich Dorfgemeinschaftshaus Erle Vorstand
Oliver Jahnich vom Vorstand stellte sich den Fragen der Bürger zum „Ist-Zustand“

Im Hintergrund läuft eine Menge

Doch die Initiatoren versicherten direkt zu Anfang: im Hintergrund läuft eine ganze Menge. Der Bauantrag soll dieses Jahr noch eingereicht werden, es fehle lediglich noch ein letztes Gewerk, um Kostensicherheit zu haben. „Wenn der Schritt gemacht ist, können im ersten Quartal 2022 die Bagger anrollen“, so Vorsitzender Andreas Grotendorst. Auf die Frage, warum man den Bauantrag nicht jetzt schon stellen könne, antwortete Grotendorst, dass der Antrag erst vom zuständigen Amt bearbeitet wird, wenn er komplett vorliegt. Würde man ihn jetzt einreichen, müsse man etwas nachreichen, was den Prozess sogar noch verlangsamen könnte.

Nadine labod

Kosten konnten eingespart werden

Vor dem Grundriss, der auf einer großen Tafel präsentiert wurde, tummelten sich die Interessierten. Dieser hat sich nämlich nochmal verändert. Die Verkehrsflächen und auch die Küche wurden leicht reduziert, um ein optimales Ergebnis rauszuholen. Auch Kosten konnten so eingespart werden, laut Vorstandsmitglied Oliver Jahnich.

Dorfgemeinschaftshaus Erle Planung Wachtmeister
Grund Dorfgemeinschaftshaus Erle Erdgeschoss.

Eine häufig gestellte Frage der Leute war, wie viel Personen nun letztendlich in dem Veranstaltungsraum Platz finden können. „Bis zu 199, je nach Bestuhlung. Mit runden Tischen für beispielsweise Hochzeiten etwas weniger, aber da finden sich immer Lösungen,“ erläuterte Jahnich. Die Zahl 199 mag für den Laien vielleicht komisch klingen, hat aber durchaus einen Sinn: ab 200 Leuten gilt ein Ort als Versammlungsstätte und hat somit ganz andere Vorgaben, beispielsweise beim Brandschutz.

Kritische Fragen zur Gründungsversammlung

Eine kritischere Frage der Anwesenden war die Frage zur ausgefallenen Gründungsversammlung und den damit verbundenen Wahlen des Vorstandes. Durch Corona musste diese in sehr kleinem Rahmen stattfinden, und die Anteilseigner der Genossenschaft hatten quasi keine Gelegenheit, den Vorstand direkt zu wählen oder Vorschläge einzureichen. Dieser Kritik sei man sich im Vorstand bewusst gewesen, allerdings gab es zu dem Zeitpunkt kaum eine andere Lösung. Ohne gewählten Vorstand wäre die Genossenschaft nicht handlungsfähig gewesen, und man wollte die ohnehin schon fortgeschrittene Zeit nicht noch weiter verstreichen lassen.

Andreas Grotendorst Dorfgemeinschaftshaus Erle
Andreas Grotendorst sieht das Projekt Dorfgemeinschaftshaus als einen Teil im Tourismusprogramm im Dorfkern. Fotos: Melanie Unnebrink.

Nächstes Jahr soll jedoch die versprochene Genossenschaftsversammlung stattfinden. Bis dahin will der Vorstand weiterarbeiten, um dem Vertrauensvorschuss der Gründer gerecht zu werden und um so viele Ergebnisse liefern zu können, wie möglich.

„Wir glauben weiterhin an das Projekt. Unser Dorf soll am Leben gehalten werden, und dieses Projekt wird einen großen Teil dazu beitragen!“, sagte Andreas Grotendorst. Das Dorfgemeinschaftshaus soll, mit weiteren Projekten der Erler Mitte, in das Tourismusprogramm eingebunden werden. „Mit der Femeiche, der Kornbrennerei, dem Koornhuus, und vielen weiteren Attraktionen in der nahen Umgebung wird sich unsere neue Dorfkneipe wunderbar ergänzen“, referierte Grotendorst weiter.

Die Entwicklungen in dem Projekt bleiben spannend. Auch wenn man sich bis zum ersten Spartenstich wohl noch etwas gedulden muss.

Erler Koornhuus – elegante Mischung aus traditionell und modern

Erler Koornhuus 1832 offiziell eröffnet

Der Name „Erler Koornhuus 1832“ setzt sich aus den plattdeutschen Wörtern für Korn und Haus, aber auch aus dem Gründungsjahr der Kornbrennerei zusammen.

Das erste Projekt der Erler Mitte ist fertiggestellt: Das kleine Hotel von Dirk und Alexandra Böckenhoff in der Dorfmitte von Erle feierte am Wochenende offiziell Eröffnung. Zwölf Betten, verteilt auf acht Zimmer mit bis zu 25qm finden im ehemaligen Wohnhaus der Familie Johannes Böckenhoff Platz.

Erler Koornhuus Eröffnung

Nun wird das älteste Gebäude der Erler Dorfmitte (nächstes Jahr feiert es 200-Jähriges) wieder mit Leben gefüllt. Doch der Weg bis dorthin war nicht immer einfach. Die Corona-Krise und die steigenden Baukosten haben auch hier keinen Halt gemacht.

Zusätzlich kam die eine oder andere Überraschung beim Umbau des alten Gebäudes zum Vorschein, die dann spontan mit eingeplant werden musste. Sei es ein nicht eingezeichneter Pfeiler auf dem Dachboden, oder Leitungen die nicht an ihrem Platz waren – „da gab es so einiges, mit dem wir dann umgehen mussten,“ sagte Dirk Böckenhoff.

Erler Koornhuus Eröffnung

Doch das Ergebnis spricht für sich: eine elegante Mischung aus traditionell und modern lädt die Gäste ins Erler Koornhuus 1832 zum Verweilen ein. Das lag Dirk und Alexandra Böckenhoff sehr am Herzen. Nicht einfach abreißen und neu bauen, sondern die Schönheit der Tradition einfangen und mit der Moderne vereinen. Aus diesem Grund sind die alten Böden und Türen erhalten und restauriert worden, und auch alte Möbelstücke haben ihren Platz gefunden.

Der Start des Koornhuus verlief laut Dirk Böckenhoff sehr gut: „Wir werden nicht überrannt, was vielleicht auch an der Jahreszeit liegt. Aber das Interesse ist auf jeden Fall da. Und es ermöglicht uns eine Eingewöhnungszeit in diese neue Sparte. Das ist für uns ja etwas ganz neues.“

Dirk und Johannes Böckenhoff Erle

Namensfindung – Gewinner

Der Name „Erler Koornhuus 1832“ setzt sich aus den plattdeutschen Wörtern für Korn und Haus, aber auch aus dem Gründungsjahr der Kornbrennerei zusammen. Dirk und Alexandra Böckenhoff hatten zu Beginn des Projektes zu einem Namensfindungswettbewerb aufgerufen, woraufhin sie sehr viele Vorschläge erreichten.

Erler Koornhuus Eröffnun

Die beiden Gewinner waren Nils Feldhaus und Matthias Averkamp, die die Inspiration zum finalen Namen gegeben hatten. Sie erhielten eine kleine Überraschung aus der Brennerei und einen Übernachtungsgutschein für zwei Personen. Weitere Vorschläge waren zum Beispiel „Kammer&Korn“, „Bett&Brand“, „zum müden Brenner“ oder auch „ein Bett im Kornfeld“.

Wer sich das Erler Koornhuus 1832 näher angucken möchte oder aber eine Übernachtungsmöglichkeit im Herzen von Erle sucht, findet unter www.erler-koornhuus.de weitere Informationen.

Raesfeld – Unfallflucht auf K+K-Parkplatz

Raesfeld (ots). Am Freitag wurde zwischen 13.50 und 14.30 Uhr auf dem K+K-Parkplatz an der Leinenweberstraße ein schwarzer Opel Astra vermutlich bei einem Parkmanöver beschädigt. Trotz des verursachten Sachschadens in einer Höhe von ca. 1.000 Euro hatte sich der Unfallverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zur Abstellzeit stand ein dunkelblauer Opel Zafira an der fraglichen Seite. Ob der Schaden mit dem Zafira verursacht wurde, ist nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Borken (02861) 9000 zu wenden.

Erler Koornhuus 1832 – Traditionsreiche Gemütlichkeit in der Erler Dorfmitte

Mit viel Aufwand und großer Liebe zum Detail haben Alexandra und Dirk Böckenhoff das traditionsreiche Erler Koornhuus restauriert. Vom Erdgeschoss bis zum Dachboden ist der komplette Innenbereich zu neuem Leben erweckt worden.  

Jetzt sind die Sanierungsarbeiten am ältesten Haus in der Erler Dorfmitte abgeschlossen. Dabei ist den Inhabern der Spagat gelungen, die Anforderungen an ein modernes Ambiente mit der bewegten Geschichte des Gebäudes zu verbinden. Am 24. Oktober öffnet das Koornhuus seine Pforten. Wir durften uns bereits im Vorfeld von der gelungenen Restaurierung überzeugen.  

  • Gemütliche Zimmer bis 25 qm 
  • Wohlfühlen im ältesten Gebäude der Erler Dorfmitte 
  • Vielfältige Ausflugsmöglichkeiten 
  • Gemütlicher Aufenthaltsraum mit Kaffee und Kaltgetränken zum Selbstkostenpreis 
  • Naturdenkmal Femeiche fußläufig zu erreichen 
  • Fahrradtouren 
  • Kostenfreier WLAN-Zugang auf allen Zimmern 
  • Kleiner Garten zum gemütlichen Beisammensein und Entspannen nach Anreise oder ausgedehnter Fahrradtour 

Moderne und Tradition treffen im Erler Koornhuus aufeinander 

Erklärtes Ziel war es, möglichst viel der erhaltenswerten Substanz zu bewahren und diese um eine moderne, den Anforderungen der Zeit angemessene Einrichtung zu ergänzen. Schon im Erdgeschoss wird deutlich, dass dieses Ziel erreicht worden ist. Im Eingangsbereich gelangen die Gäste zu den mit moderner Technik ausgestatteten Gästezimmern über die alten Fußbodenfliesen aus dem 19. Jahrhundert. „Diese spiegeln den besonderen Charme des alten Gebäudes wider“, freut sich Dirk Böckenhoff.  

Koornhuus-Boeckenhoff-Erle

Auch der alte Parkettboden wurde, z. B. im gemütlichen Aufenthaltsraum, belassen. Im Zusammenspiel mit den neu aufgearbeiteten alten Landhausmöbeln verleihen sie dem ehemaligen Gutshaus einen ganz besonderen Charme und erinnern an die vielen Ereignisse, die seit der Grundsteinlegung die Welt bewegt haben. Die reicht immerhin zurück bis in eine Zeit, als aus dem Schultheiß die Amtsbezeichnung Bürgermeister wurde und Charles Darwin an der zweiten Expedition der HMS Beagle teilnahm. 

Jetzt können Übernachtungsgäste von hier aus zu nicht weniger geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung oder zu einer Radtour auf den gut ausgebauten Radwegen aufbrechen. Das Erler Koornhuus liegt im Naturpark Hohe Mark, einem beliebten Erholungsgebiet im westlichen Zipfel des Münsterlandes.

Die weit über die Grenzen der Region bekannte und vom Koornhuus fußläufig erreichbare Femeiche gilt als ältester Gerichtsbaum in Mitteleuropa. Ihr Alter wird auf mindestens 600 Jahre geschätzt. Ein echtes Naturdenkmal, das man sich bei einem Besuch in Erle nicht entgehen lassen sollte. Auch ein Ausflug zum drei Kilometer entfernten Schloss Raesfeld oder einem der gemütlichen Cafés in der Nähe lohnt sich zu jeder Jahreszeit.  

Acht Zimmer mit eigenem Charakter 

Acht Zimmer warten im Erler Koornhuus auf Gäste, z. B. Radtouristen, die das Besondere mögen. Im Erdgeschoss befindet sich zudem ein großes barrierefreies Zimmer mit barrierefreiem Zugang zum Bad und zur Duschkabine. Bei der Ausstattung der Zimmer haben Alexandra und Dirk Böckenhoff selbst auf kleine Details geachtet, die so entscheidend für eine urgemütliche Atmosphäre sind.

Nach einer Erkundungstour in das Umland oder einer Runde Golf auf einem der beiden Plätze, die im Umkreis von 15 km auf passionierte Golfer warten, laden die Gästezimmer im Koornhuus zur Erholung ein. Hochwertige Boxspringbetten mit der Jahreszeit angepassten Bettdecken und Oberbetten aus hochwertigen Materialien gehören ebenso zur Standardausstattung aller Zimmer wie TV, Bad und kostenfreier Zugang zum Gäste-WLAN-Netz.  Kaffee und Kaltgetränke stehen im Aufenthaltsraum zum Selbstkostenpreis für die Gäste bereit. 

Bei einer Gesamtnutzfläche von 350 qm kann man sich im Koornhuus zwar kaum verlaufen, doch falls man einmal nicht mehr ganz sicher ist, wo das eigene Zimmer zu finden ist, reicht ein Blick auf den Schlüssel. Die Schlüsselfarbe ist nämlich auf die Farbe der Zimmernummer abgestimmt. Bequemer geht’s nicht. 

Wer sich für einen Aufenthalt im Erler Koornhuus entschieden hat, sollte bei Interesse gleich eine Führung durch die Brennerei mitbuchen. Der hat das Koornhuus schließlich seinen Namen zu verdanken.  

Das Erler Koornhuus auf einen Blick:  

Preise pro Übernachtung: zwischen 69,00 € und 120,00 € 

Erler Koornhuus 
Kirchplatz 2
46348 Raesfeld – Erle 


Reservierungen per Telefon 02865 9509063 oder
Mail: [email protected]

www.erler-koornhuus.de

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