Borken (pd). Ein Großaufgebot an Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr eilte am vorletzten Wochenende zum Gelände des Bauhofes der Stadt Borken an der Hansestraße. Dort fanden sie folgende – simulierte – Einsatzlage vor: Zwei Schulbusse und ein Kleinlaster waren in einen Verkehrsunfall verwickelt mit der Folge, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler Verletzungen erlitten. Für die alarmierten Notärztinnen und Notärzte, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie Feuerwehrkräfte galt es daraufhin, diese zunächst für sie unübersichtliche Lage zu bewältigen.
Ein Großaufgebot an Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr haben in Borken eine simulierte Einsatzlage durchgeführt. Foto: Feuerwehr Borken
Ziel der Übung war, die Einsatztaktik und die Zusammenarbeit zwischen Notärztinnen bzw. Notärzten sowie Feuerwehr und Rettungsdienst auf Schwachstellen zu überprüfen und den Ernstfall unter realistischen Bedingungen zu üben. Außerdem konnte mit der Aktion das MANV-Konzept („Massenanfall von Verletzten“) des Kreises Borken insbesondere den notärztlichen Fachpersonen auf möglichst realistische Weise nahegebracht werden. Das komplexe Übungsgeschehen hatte ein Organisationsteam um Oberärztin Dr. Madeleine Hösel vom Klinikum Westmünsterland in Verbindung mit Sandra Bröring, Michael Köjer und Norbert Gördes von der Feuerwehr Borken ausgearbeitet.
Sie bereiteten das Szenario für die Übung so realitätsnah vor, dass den Rettenden vor Ort der Stresspegel schnell stieg. Hierzu trug auch die glaubwürdige Darstellung von Verletzten – allesamt Mitarbeitende des DRK Heiden – bei. Alle Teilnehmenden waren von der realitätsnahen und detaillierten Durchführung der Übung begeistert. Im Fazit stellten sie einhellig fest, dass Notärztinnen und Notärzte sowie die Feuerwehr auch für besondere Einsatzlagen ein eingespieltes Team und gut aufgestellt sind. An der Übung nahmen insgesamt 80 Rettungsdienstmitarbeitende und Feuerwehrleute teil.
Zum Ablauf der Übung: Kurz nach 9 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Bei ihrer Ankunft an der Unfallstelle liefen den Kräften bereits unter Schock stehende „Verletzte“ entgegen. Nach einer ersten Erkundung löste der Einsatzleiter einen MANV-Alarm aus. Während sich erste Feuerwehrleute um die verletzten Personen kümmerten, beorderte er zudem den ABC-Zug des Kreises Borken zur Einsatzstelle, da der Verdacht bestand, dass bei dem am Unfall beteiligten Transporter womöglich Gefahrgut ausgetreten war. Zeitgleich lief der Einsatz des Rettungsdienstes an. Gemäß Stichwort „MANV“ wurden die für einen Unfall in dieser Größenordnung vorgesehenen Einheiten tätig.
Neben Rettungs- und Krankenwagen vom Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes im Kreisgebiet kam so auch ein Rettungswagen des DRK zum Einsatz. Unter Leitung eines Leitenden Notarztes und des Organisatorischen Leiters des Rettungsdienstes wurden die Verletzten gesichtet, erstversorgt und je nach Schwere ihrer Verletzungen zum Transport in die jeweils am besten geeigneten Krankenhäuser mit verfügbaren Kapazitäten vorbereitet. Je eine Gruppe des Löschzuges Borken sowie des Löschzuges Weseke ging zudem mit schwerem Gerät zur Rettung der in den Fahrzeugen eingeklemmten Verletzten vor. Ein Trupp des ABC-Zuges, ausgestattet mit Chemikalienschutzanzügen, inspizierte überdies den Transporter hinsichtlich des darin vermuteten Gefahrgutes.
Nach rund zwei Stunden konnte Dr. Madeleine Hösel als Übungsleiterin das Einsatzgeschehen beenden. Sie zeigte sich dabei sehr zufrieden mit dem Ablauf sowie mit der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr. Ihr Fazit: Das Ziel der Übung, das MANV-Konzept des Kreises Borken insbesondere den Notärztinnen und Notärzten auf möglichst realistische Weise nahezubringen, sei erreicht worden.
Zudem habe die Übung eine gute Gelegenheit geboten, auch Feuerwehrangehörige sowie Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter möglichst realitätsnah mit üben zu lassen. Insgesamt wurden durch Rettungsdienst und Feuerwehr 24 Verletzte gerettet, erstversorgt und abtransportiert. Im Anschluss an die Übung stellten Stefan Mäsing und Andre Klinkgenberg vom ABC-Zug des Kreises Borken den Notärztinnen und Notärzten den Gerätewagen Gefahrgut vor.
Raesfeld (ots). Unfallzeit: 01.09.2022, 15:55 Uhr; Unfallort; Raesfeld, Bundesstraße 70 Eine Leichtverletzte und ein Sachschaden im fünfstelligen Euro-Bereich – so stellt sich die Bilanz eines Verkehrsunfalls dar, zu dem es am Donnerstag in Raesfeld gekommen ist. Eine Autofahrerin war gegen 15:55 Uhr aus Richtung Raesfeld kommend auf der Borkener Straße unterwegs. An der beampelten Einmündung zur B70 wollte die 63-Jährige bei Grünlicht nach links in Richtung Borken abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem von links kommenden Fahrzeug eines 60-Jährigen: Der Schermbecker hatte nach ersten Erkenntnissen das Rotlicht missachtet. Die leichtverletzte Borkenerin kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. (to)
Am Sonntag konnten es 300 Teilnehmer kaum erwarten, endlich nach 2 Jahren Pause am 31. Radwandertag des Gemeindesportverbandes Raesfeld bei bestem Radlwetter an den Start gehen zu können.
Sie konnten wählen zwischen 23 km und 41 km. Viele Teilnehmer begaben sich auf die 41 km-Strecke.
Wie in all den Jahren beteiligten sich auch in diesem Jahr Aktive aller Raesfelder Sportvereine an der Vorbereitung und Durchführung des Radwandertages:
Eintracht Erle (Streckenmarkierung und Cafeteria), TSV Raesfeld (Thekendienst und Cafeteria) Raesfelder Volleyballgemeinschaft (An- und Abmeldung), DC Dartona (am Grill), Sportschützen Raesfeld (1. Verpflegungsstation), Fun Generation (2. Station), der Schachclub Turm Raesfeld-Erle und die Bewegungskunst sorgten für eine sichere Überquerung der stärker befahrenen Straßen.
Auch das DRK Raesfeld war zur Sicherheit auf den beiden Strecken unterwegs. Starke Unterstützung erfuhr die Veranstaltung auch von der Raesfelder Unternehmerschaft.
Felix Bietenbeck (GSV-Vorstand): „Ohne diesen erfreulichen Einsatz aller wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar!“
Äußerungen wie „Wunderschöne Streckenführung über wenig befahrene Wirtschaftswege. Ideal für Familien mit Kindern!“, „An einigen Stellen bin ich noch nie gewesen!“ „Es ist an alles gedacht! Wir sind problemlos durchgekommen!“ bestätigten den Einsatz der Vereine.
Am Ende der Veranstaltung warteten alle Radler gespannt auf die Tombola. Viele von ihnen gingen mit einem freudestrahlenden Gesicht nach Hause.
Zum Schluss die Stimme eines älteren Herrn: „ Diese Veranstaltung gibt es jetzt schon über 30 Jahre. Ich war fast immer dabei und hoffe, noch viele Jahre mitfahren zu können!“
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August erneut angestiegen, wenn auch weniger stark als im Vormonat. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Grundsätzlich spiegele eine Zunahme der Arbeitslosenzahlen im August die saisontypische Entwicklung wider. Ein Grund dafür sind die jährlich zum August beendeten Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse. „In diesem Jahr wird der Anstieg jedoch weiterhin auch durch geflüchtete Personen aus der Ukraine beeinflusst“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat August 5.592 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Juli ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 319 Personen gestiegen, im Vergleich zum August 2021 hat sich die Zahl um 846 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist ebenfalls angestiegen von 2,4 Prozent (Juli 2022) auf jetzt 2,6 Prozent.
Eine leichte Steigerung gibt es auch bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten: Sie liegt im August 2022 bei 10.305 Personen (+ 41). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 15.036 Personen (+ 123) in 7.518 Bedarfsgemeinschaften (+ 56) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gestiegen: So gab es im August 2021 noch 732 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.025 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
TSV ehrt zwei Menschen aus, die sich um das „Grün“ kümmern
Der TSV Raesfeld e.V. hat zwei Helfer geehrt, die sich um eine tolle Sportanlage mit herausragender Platz- und Rasenpflege großen Respekt verdient haben.
RAESFELD (pd). Hermann Schweers ist seit 1961 – seit der Gründung des TSV Raesfeld e.V. – Vereinsmitglied und seit unzähligen Jahren kümmert er sich engagiert, liebevoll und wiederholt um das Grün, auf dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene Fußball spielen, Meisterschaften austragen oder – wie letztens erst – Veranstaltungen zum Beispiel für Fünftklässler stattfinden.
Hermann Schweers (links) und Uwe Booms sind die Greenkeeper des Jahres 2022.Foto: PR
Seit 2020 wird Hermann Schweers bei dieser sehr umfangreichen Arbeit von Uwe Booms unterstützt. Die beiden sind damit: „Ein tolles Team, das miteinander harmoniert und sich gegenseitig unterstützt und dabei auch auf die Hilfe der vielen anderen Mitglieder des TSV zählen kann”, sagt Stefan Pieper, verantwortlich beim TSV für die gesamte Anlage in Raesfeld.
TSV Raesfeld e.V. dankte den beiden Männern für dieses vorbildhafte Engagement im Namen all seiner knapp 1.270 Mitglieder im Rahmen einer Veranstaltung und überreichte ein Zertifikat.
Über den TSV Raesfeld e.V.
Der TSV Raesfeld e.V. bringt Menschen zusammen und in Bewegung. Der TSV handelt nachhaltig, verhält sich allen und allem gegenüber einladend und wertschätzend und ist organisiert.
Kräuterwanderung mit Erlebnisspaziergang in der Üfter Mark
Dorsten/Schermbeck. Zu einer Kräuterwanderung in der Üfter Mark an der Grenze Schermbeck/Dorsten lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) am Samstag, 10. September, 10 bis 13 Uhr, ein.
Bei dem Erlebnisspaziergang unter Leitung von Werner Gahlen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über Standorte, Inhaltsstoffe und Verwendung von Brennessel, Löwenzahn und Co. Abschließend wird ein kleiner Wildkräuterimbiss angeboten.
Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro. Hinzu kommt eine Kostenumlage für den Imbiss. Eine verbindliche Anmeldung unter 02045/40560 oder [email protected] ist notwendig. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben
Am 1. September findet im Raesfelder Ortskern wieder der Monatsmarkt statt.
Am Donnerstag, 1. September 2022, findet im Raesfelder Ortskern wieder der Monatsmarkt statt und lockt von 14 bis 18.30 Uhr mit einem vielfältigen Angebot, ausgewählten Schnäppchen und verschiedensten Leckereien. Wie immer besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten oder einfach durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Erfrischung in einem der umliegenden Cafés zu genießen.
Mit einem Besuch in einer Raesfelder Bäckerei informierten sich zwei SPD-Politikerinnen über die Schwierigkeiten der Bäckereien in der aktuellen Energiekrise.
„Es flattern mehr und mehr Briefe und Anrufe mit der Bitte um Hilfe in meinem Wahlkreisbüro ein. Dazu gehörte auch der Hilferuf der Bäckereien“, berichtete die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus aus Raesfeld. Daher sei es ihr wichtig gewesen, ein persönliches Gespräch vor Ort in der Raesfelder Bäckerei Spangemacher zu führen. „Als Ansprechpartnerin vor Ort möchte ich die Menschen im Kreis Borken repräsentieren und ihre Anliegen in meine Partei hineintragen.“
Energieintensives Handwerk
Zum Termin bei der Bäckerei Spangemacher kam dann auch noch die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsverein Raesfeld, Elke Rybarczyk, hinzu. Nach einer Backstubenführung fand ein längeres Gespräch zur Energiekrise, steigenden Rohstoffpreisen und sinkenden Kundenzahlen statt. „Die Bäckereien benötigen viel Energie für ihre Arbeit und sind daher besonders von den steigenden Energiepreisen betroffen“, so Heselhaus. „Gerade das Kühlen, die Reinigung und das Backen verbrauchen viel Energie. Viele sparen schon ein, wo sie nur können, und trotzdem werden sie Entlastungen benötigen.“ Die Abgeordnete versprach, die Eindrücke aus dem Gespräch mit in ihre politische Arbeit einfließen zu lassen.
Der landesweite Warntag findet in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 8. September, statt. Neben einer Sirenenprobe um 11 Uhr ist eine Probe-Warnmeldung des Innenministeriums über die Warn-App NINA geplant.
Die Sirenen heulen auch zur Aufklärung der Bevölkerung: Die Probealarme sollen die Bedeutung der Warnsignale bekannt machen, die die Bevölkerung bei großen Schadenslagen warnen. Es geht darum, zu informieren, aber auch zu sensibilisieren für die richtige Reaktion im Ernstfall.
Das Sirenennetz im Kreis Recklinghausen befindet sich noch im Aufbau, für die Sirenen selbst sind die Städte verantwortlich. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes wird der Alarm daher nicht in allen Stadtteilen zu hören sein.
Zur Bedeutung der Sirenenprobe sagt Innenminister Herbert Reul: „Die technische Erprobung der Sirenen ist wichtig. Nur wenn das regelmäßig getestet wird, kann auch die Funktion und Zuverlässigkeit überprüft werden. Bei einem landesweiten Sirenenprobealarm möchten wir gleichzeitig noch die Reichweite für das Thema nutzen, damit die Bürger auch etwas mit den Sirenentönen anfangen können.“
Das sind die Signale
Beim Probealarm gibt es diese Signalfolge: 1) Eine Minute Dauerton, das Signal mit der Bedeutung „Entwarnung“ 2) Eine Minute auf- und abschwellender Heulton mit der Bedeutung „Radio einschalten und auf Durchsagen achten“ 3) Eine Minute Dauerton mit der Bedeutung „Entwarnung“.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Informationsvideo der Landeshauptstadt über verschiedene Signaltöne.
Flüchtlinge rechtzeitig vorwarnen
Wenn die Sirenen heulen, kann das für Menschen mit Kriegserfahrungen belastend sein. „An alle, die Kontakt zu Flüchtlingen haben, habe ich die Bitte: Informieren Sie die Menschen über den Probealarm und erklären Sie die unterschiedlichen Signaltöne. Das kann gerade für diejenigen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, eine sehr hilfreiche Information sein“, sagt Landrat Bodo Klimpel.
Der letzte Sirenenprobealarm im März 2022 wurde durch das Ministerium des Innern NRW aufgrund des Krieges in der Ukraine kurzfristig abgesagt, um eine Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretationen zu vermeiden sowie den zu uns geflüchteten Menschen die notwendige Ruhe und Sicherheit zu geben. In NRW sind regulär zwei Warntage im Jahr vorgesehen – einer im März und einer im September. Dadurch sollen die Warnsignale bekannt gemacht werden.
Der bundesweite Warntag findet auf Wunsch des Bundes durch Beschluss der Innenministerkonferenz erst am 8. Dezember 2022 statt. Dann soll auch das neue Warnmittel Cell Broadcast erstmals getestet werden.
Alle Sirenenstandorte in einer Karte
Alle aktiven Sirenenstandorte im Kreis Recklinghausen sind in einer Karte im Regioplaner hinterlegt. So können Interessierte schauen, ob es in ihrem Wohnumfeld eine Sirene gibt. Zur Karte gelangen Interessierte über diesen Link. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen unter www.kreis-re.de/bevoelkerungsschutz.
Viele Menschen kommen in ihrem Leben mit Hypnose höchstens einmal im Varieté oder in Mysterien-Thrillern wie Donnie Darko in Berührung. Da scheinen die Protagonisten völlig willenlos zu agieren. Mit der Realität hat das wenig zu tun.
Tatsächlich ist Hypnose ein bei zahlreichen Erkrankungen seit langem erfolgreich eingesetztes Therapieinstrument. Angststörungen gehören ebenso zu den Einsatzgebieten wie chronische Schmerzzustände, Bluthochdruck oder Suchterkrankungen.
Das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit leiden
In Raesfeld-Erle hat jetzt eine Praxis für Kinder- und Jugendhypnose aufgemacht. Bei Pia Brüggemann, Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin, stehen die Belastungen im Zentrum, denen sich der Nachwuchs immer häufiger ausgesetzt sieht. Ängste und Phobien, Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwierigkeiten oder ADS und ADHS sind nur einige der Anwendungsbereiche, bei denen sich Hypnose auch bei Jüngeren bewährt hat.
Neben der Einzeltherapie bietet Pia Brüggemann in regelmäßigen Abständen auch Workshops an. Foto: Ralf Meier
Jede Sitzung wird von Pia Brüggemann auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Einzelnen zugeschnitten. Für die gelernte Dipl.-Pädagogin ist das eine unabdingbare Voraussetzung. Sie weiß aus Erfahrung, dass es schon bei jungen Menschen häufig eingeschliffene Denkmuster gibt, die die freie Entfaltung behindern oder gar blockieren. Oft haben sie schon früh „gelernt“, dass sie bestimmte Dinge nicht können oder Probleme nicht eigenständig lösen können. Wer in solchen Strukturen gefangen ist, macht sich das Leben selbst unnötig schwer. „Das Selbstbewusstsein und damit auch die Selbstwirksamkeit leiden. Durch die Arbeit mit den effektivsten hypnosetherapeutischen Techniken bekommen Kinder- und Jugendliche schon früh über stärkende Gedankenmuster, die Kontrolle und die Eigenverantwortung zurück“, ist Pia Brüggemann überzeugt.
Hypnose für die Hausapotheke
Willenlos macht Hypnose also nicht. Das Gegenteil ist richtig. Gerade im Zustand der Hypnose sind die Patienten konzentriert und fokussiert, wie es ihnen im Alltag häufig kaum gelingen würde. Eventuell bestehende negative Denkmuster werden quasi während dieses Prozesses verändert. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Verfügung, die auf den Einzelfall bezogen ausgewählt werden können.
Neben der Einzeltherapie bietet Pia Brüggemann in regelmäßigen Abständen auch Workshops an. Mit „Hypnose für die Hausapotheke“ steht im Herbst ein Workshop für Eltern, Therapeuten und Interessierte an. Am 28. und 29. Oktober gibt es dann einen Workshop für alle, die sich aus alten Mustern befreien und so selbstwirksamer leben möchten unter dem bezeichnenden Titel „Feel-Leicht“.
Das Bundeskabinett hat am 30. August zwei Energiespar-Verordnungen gebilligt. Beide Verordnungen basieren auf dem Energiesicherungsgesetz und sollen die Versorgungssicherheit mit Strom und Gas verbessern. Die Maßnahmen im Einzelnen.
Durch den russischen Angriff auf die Ukraine befindet sich Deutschland weiterhin in einer angespannten Gasversorgungslage. Die zwei Energiespar-Verordnungen sollen diese Lage in der kommenden und die übernächsten Heizperiode abmildern.
Neben der Einsparung von Gas sind auch Maßnahmen vorgesehen, die den Stromverbrauch senken sollen, da dies dazu beiträgt, die Stromerzeugung mit Gas zu verringern. Eine Verordnung mit Kurzfristmaßnahmen gilt ab dem 1. September 2022 und hat eine Dauer von 6 Monaten. Die zweite Verordnung mit mittelfristigen Maßnahmen gilt ab dem 1. Oktober 2022 und hat eine Geltungsdauer von 24 Monaten. Letztere bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats.
Durch die Maßnahmen lässt sich der Gasverbrauch nach ersten Schätzungen um ungefähr zwei Prozent senken. Zugleich rechnen sich die Maßnahmen für private Haushalte, Unternehmen und die der öffentlichen Hand. Werden sie umgesetzt, lässt sich in den kommenden beiden Jahren ein Einsparvolumen von gut 10,8 Mrd. Euro erreichen.
Kurzfristige Maßnahmen (Energiespar-Verordnungen ab 1. September)
Diese Verordnung umfasst Maßnahmen, die sehr kurzfristig umgesetzt werden können. Sie zielen auf Einsparungen ab, die bereits in dieser Heizsaison zur Verringerung des Energiebedarfs beitragen können. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Maßnahmen für die öffentliche Hand, die damit ihrer Vorbildfunktion nachkommt und so anderen Bereichen Orientierung hinsichtlich machbarer, praktikabler Einsparmaßnahmen geben kann. Die Verordnung hat eine Gültigkeit von sechs Monaten. Sie wird direkt vom Bundeskabinett ohne Beteiligung des Bundestags oder Bundesrats beschlossen und soll zum 1. September in Kraft treten.
Mieter bekommen mehr Spielraum, um Energie einzusparen
Mieter bekommen mehr Spielraum, um Energie einzusparen. Derzeit gibt es in einigen Mietverträgen Klauseln, die eine Mindesttemperatur in gemieteten Räumen vorsehen. Das heißt, wenn diese Mieter weniger heizen wollen, verstoßen sie gegen ihre Mietverträge. Deshalb sollen diese vertraglichen Verpflichtungen für die Geltungsdauer der VO vorübergehend ausgesetzt werden, so dass Mieter, die Energie einsparen und die Heizung herunterdrehen wollen, dies auch tun dürfen. Eine Schädigung von Gebäuden soll in der Regel durch entsprechendes Lüftungsverhalten verhindert werden.
Private Pools dürfen nicht mit Gas oder Strom geheizt werden
In Gebäuden oder zugehörigen privaten Gärten ist die Beheizung von privaten, innen- oder außenliegenden Schwimm- und Badebecken einschließlich Aufstellbecken mit Gas oder mit Strom aus dem Stromnetz untersagt, Eine Ausnahme gibt es für therapeutische Anwendungen. Gewerbliche genutzte Pools sind davon nicht betroffen.
Die Energiespar-Verordnungen treffen auch die Besitzer privater Pools. (Symbolfoto: Pixabay)
Energieeinsparung in öffentlichen Gebäuden
Verbindlich geregelt wird, Räume, in denen man sich nicht regelmäßig aufhält, etwa Flure oder große Hallen, Foyers oder Technikräume, nicht mehr zu heizen, außer, es gibt dafür technische oder sicherheitstechnische Gründe (z.B. Gründen der Bauphysik oder Gründen der Nutzung, z.B. im Fall einer Lagerung anderweitig gefährdeter Gegenstände oder Stoffe). Ausgenommen sind Einrichtungen, bei denen höhere Lufttemperaturen in besonderer Weise zur Aufrechterhaltung der Gesundheit der sich dort aufhaltenden Personen geboten sind, wie z.B. medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten.
19 Grad an Arbeitsstätten
Um der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand beim Gassparen Rechnung zu tragen, darf in öffentlichen Nichtwohngebäuden eine Lufttemperaturhöchstgrenze von vorübergehend 19 Grad in Büros nicht überschritten werden. Die bisher empfohlene Mindesttemperatur liegt für Büros bei 20 Grad. Eine entsprechende Herabsetzung der Lufttemperatur gilt auch für andere Arbeitsräume in öffentlichen Nichtwohngebäuden in Abhängigkeit des Grades körperlichen Anstrengung, die mit der Tätigkeit in diesen Räumen verbunden ist. Ausgenommen sind auch hier z.B. medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten.
Nach Inkrafttreten der Energiespar-Verordnungen sollen Büros bis maximal 19 Grad geheizt werden. (Symbolfoto: Pixabay)
Kalte Handwäsche in öffentlichen Gebäuden
In öffentlichen Nichtwohngebäuden sind dezentrale Trinkwassererwärmungsanlagen, insbesondere Durchlauferhitzer oder dezentrale Warmwasserspeicher auszuschalten, wenn deren Betrieb überwiegend zum Händewaschen vorgesehen ist und sofern Hygienevorschriften dem nicht entgegenstehen. Ausgenommen sind auch hier: medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten.
Beleuchtung von Gebäuden oder Baudenkmälern
Die Beleuchtung von Gebäuden oder Baudenkmälern von außen mit Ausnahme von Sicherheits- und Notbeleuchtung ist untersagt. Ausgenommen sind kurzzeitige Beleuchtungen bei Kulturveranstaltungen und Volksfesten sowie allgemein alle Fälle, in denen die Beleuchtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit oder zur Abwehr anderer Gefahren erforderlich ist und nicht kurzfristig durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann.
Durch die Energiespar-Verordnungen werden auch die Beleuchtungen von Denkmälern und öffentlichen Gebäuden eingeschränkt. (Foto: Archiv)
Nutzer müssen besser über Einsparungen aufgeklärt werden
Gas- und Wärmelieferanten werden verpflichtet, ihre Kunden über den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten, über die Auswirkungen der aktuellen und möglicherweise noch kommenden Energiepreissteigerungen und über mögliche Einsparpotenziale frühzeitig, mindestens aber zu Beginn der Heizsaison zu informieren. Eigentümer von Wohngebäuden, deren Wohngebäude leitungsgebunden mit Gas oder Wärme beliefert werden, haben den Nutzern diese Informationen weiterzuleiten (Weiterleitungspflicht). Eigentümer von Wohngebäuden mit mindestens zehn Wohneinheiten müssen auf dieser Grundlage zudem spezifische Informationen zu Energieverbrauch und Energiekosten der jeweiligen Wohneinheit geben. Bei erneuten Preissteigerungen sind erneut Informationen bereitzustellen.
Geschlossene Ladentüren im Einzelhandel
In beheizten Geschäftsräumen des Einzelhandels ist das dauerhafte Offenhalten von Ladentüren und Eingangssystemen, bei deren Öffnung ein Verlust von Heizwärme auftritt, untersagt, sofern das Offenhalten nicht für die Funktion des Ein- oder Ausganges als Fluchtweg erforderlich ist.
Lichtwerbung muss nachts ausgeschaltet werden
Der Betrieb beleuchteter oder lichtemittierender Werbeanlagen ist von 22 Uhr bis 16 Uhr des Folgetages untersagt. Dies gilt nicht, wenn die Beleuchtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit oder zur Abwehr anderer Gefahren erforderlich ist und nicht kurzfristig durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann. Ausgenommen sind daher regelmäßig beleuchtete Werbeträger an Fahrgastunterständen (oder Wartehallen), Haltepunkten und Bahnunterführungen, die aus Gründen der Betriebssicherheit und öffentlichen Ordnung wie Straßenbeleuchtung zu behandeln sind.
Energiesparende Maßnahmen werden durch die Energiespar-Verordnungen für Unternehmen verpflichtend. (Symbolfoto: Pixabay)
Mittelfristige Maßnahmen (Verordnungen ab 1. Oktober)
Diese Verordnung umfasst Maßnahmen, die einen höheren, mittelfristigen Zeitbedarf für die Umsetzung erfordern. Die Maßnahmen zielen auf Einsparungen in der kommenden und der folgenden Heizperiode ab, haben aber auch eine Wirkung darüber hinaus. Diese Verordnung hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. Sie bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll am 1. Oktober in Kraft treten.
Pflicht zu Heizungsprüfung und -optimierung
Alle Eigentümer von Gebäuden mit Gasheizungen müssen in den nächsten zwei Jahren einen Heizungscheck durchführen. Sinnvoll ist die Kopplung der Prüfung an ohnehin stattfindende Termine wie etwa Kehr- und Überprüfungstätigkeiten oder eine reguläre Heizungswartung.
Verpflichtender hydraulischer Abgleich
Eigentümer von großen Gebäuden mit zentraler Wärmeversorgung auf Erdgasbasis müssen einen hydraulischen Abgleich vornehmen, sofern ein solcher bislang nicht durchgeführt wurde. Dies gilt für Firmen und öffentliche Gebäude (ab 1000 m2) sowie für große Wohngebäude ab sechs Wohneinheiten. Dies ist eine effektive Einsparmaßnahme, die je nach Gebäude den Gasverbrauch um ca. 8 Kilowattstunden pro Quadratmeter (8 kWh/m2) senken. Da es sich hierbei um eine Instandhaltungsmaßnahme handelt, trägt hierfür der Eigentümer bzw. der Vermieter die Kosten.
Wirtschaftliche Effizienzmaßnahmen in Unternehmen Pflicht
Unternehmen mit einem Energieverbrauch ab 10 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr werden ab dem 1. Oktober verpflichtet, wirtschaftliche Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen. Diese Verpflichtung gilt für Unternehmen, die bereits ein Energieaudit – also eine Analyse ihrer Verbräuche und ihrer Einsparpotentiale – nach den Vorgaben des Energiedienstleistungsgesetzes durchgeführt haben. Kurzfristige Maßnahmen, die hier in Frage kommen: Austausch von Beleuchtungen mit LED, Optimierungen von Arbeitsabläufen und technischer Systeme, z.B. Druckluftsystemen. Auch Unternehmen sind dazu verpflichtet, den hydraulischen Abgleich vorzunehmen sowie ineffiziente Heizungspumpen auszutauschen.
Freiwilliges Engagement
Die beiden Verordnungen sind Teil eines Maßnahmenbündels. Neben den unmittelbaren Einspareffekten sollen die Maßnahmen auch eine Signal- und Vorbildwirkungen haben. Sie zielen somit auch darauf ab, freiwillige Energiesparmaßnahmen anzustoßen. „Durch die Umsetzung der Energieeinsparverordnungen lässt sich nur ein kleiner Teil der erforderlichen Einsparungen erreichen“, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Nötig sei aber eine nationale Kraftanstrengung. „Dafür braucht es ein starkes Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, von Bund, Ländern, Kommunen, Sozialpartnern, Gewerkschaften, Handwerk und Verbänden sowie der Zivilgesellschaft.“
Sonntag, 18. September An diesem Sonntag veranstaltet die Kolpingsfamilie Erle eine Rallye durch unser schönes Dorf Erle. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Teams wie z.B. Familien mit ihren Kindern, Karten- und Kegelclubs, Nachbarschaften, usw…! Die Teilnahme ist kostenlos.
In der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr müssen die Teams sich am St. Silvesterhaus anmelden. Anschließend geht es auf die Strecke. Bis spätestens 18 Uhr müssen die Teilnehmer wieder am St. Silvesterhaus eingetroffen sein.
Bei der ca. 4 km langen Tour durch Erle gilt es an insgesamt acht Stationen verschiedene Aufgaben zu erfüllen und Fragen zu beantworten. Die besten fünf erhalten nach Auswertung ihren Preis bei einer Siegerehrung am 9. Oktober.
Für die Teilnehmer der Rallye, aber auch für alle, die sich gemütlich zusammensetzen möchten, besteht die Möglichkeit gegen eine Spende im Silvesterhaus sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Der Spendenerlös wird sozialen Zwecken zugeführt.
Unterstützt wird die Kolpingsfamilie bei dieser Dorfrallye von der KFD Erle und der Volksbank Raesfeld und Erle eG.
Umweltminister Krischer: Klimakrise wird gravierende Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur haben
Ungebremster Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Das Jahr 2022 gemessen an der durchschnittlichen Temperatur von Januar bis Juli ist bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ab 1881.
Umwelt- und Verkehrsminister stellt Hydrologischen Status-Bericht vor:
Trinkwasserversorgung gesichert
Großteil der Grundwassermessstellen am Minimum
Situation auf den Wasserstraßen angespannt
Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer hat vor weitreichenden Folgen eines ungebremsten Klimawandels in Nordrhein-Westfalen für die Bevölkerung, die Umwelt und die Wirtschaft gewarnt. „Wir erleben es auch in diesem Sommer wieder: Die Klimakrise trifft uns mit voller Wucht. Die Tage mit Temperaturen von mehr als 30, manchmal sogar 40 Grad werden in Zukunft noch mehr zunehmen“, sagte Minister Oliver Krischer bei der Vorstellung des aktuellen Hydrologischen Status-Berichtes des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Duisburg.
46 Sommertage mit Temperaturen von mehr als 25 Grad
Schon jetzt sei das Jahr 2022 gemessen an der durchschnittlichen Temperatur von Januar bis Juli bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ab 1881. Dies mache sich auch an der Anzahl der warmen Kenntage bemerkbar: so wurden beispielsweise am Düsseldorfer Flughafen bis zum 24. August schon 46 Sommertage mit Temperaturen von mehr als 25 Grad und 16 heiße Tage mit mehr als 30 Grad gemessen.
Wetterextreme
Der Durchschnittwert der vergangenen 30 Jahre lag bei 28 Sommertagen und 6 heißen Tagen. „Durch die Klimakrise werden Wetterextreme wie das Hochwasser im letzten Jahr oder die Trockenperiode in diesem Sommer öfter auftreten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind deshalb Daseinsvorsorge“, so Krischer.
Gemessene Hitzerekorde
Das Jahr 2022 setzt somit den bereits beobachteten massiven Erwärmungstrend der vergangenen Jahre fort. Neben den seit Aufzeichnungsbeginn gestiegenen Lufttemperaturen und den Änderungen der Niederschlagsmuster haben die heißen und trockenen Sommer 2018 und 2019, die Starkregenereignisse in den Jahren 2014, 2016 und 2021 sowie die 2019 in Nordrhein-Westfalen gemessenen Hitzerekorde den Klimawandel stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht.
Höchsttemperaturen von 41,2 Grad Celsius
Im Jahr 2018 wurde mit 76 Sommertagen in Nordrhein-Westfalen ein neues Maximum erreicht. Im darauffolgenden Jahr wurden am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl und Tönisvorst mit Höchsttemperaturen von 41,2 Grad Celsius neue Höchstwerte in Deutschland aufgestellt.
Laut Klimabericht 2021 NRW war das Jahr 2020 das wärmste in Nordrhein-Westfalen seit Messbeginn. 13 der vergangenen 20 Jahre zählten zu den wärmsten Jahren seit Aufzeichnungsbeginn. „Die Klimakrise wird gravierende Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur haben“, sagte Minister Krischer.
Niedrigwasser und steigende Wassertemperaturen haben weitreichende Folgen für die Ökologie
Minister Krischer
Deutlich wird dies auch über den aktuellen Hydrologischen Status-Bericht des LANUV, erklärte die Präsidentin des LANUV, Dr. Sibylle Pawlowski: „Niedrigwasser und steigende Wassertemperaturen haben weitreichende Folgen für die Ökologie der Flüsse, Bäche und Seen. Wenn Niederschläge fehlen, trocknen die Böden aus und es kann sich kein Grundwasser neu bilden.“
Folgen für die menschliche Gesundheit
Eine anhaltend heiße und trockene Wetterlage habe neben den hydrologischen Auswirkungen auch direkte Folgen für die menschliche Gesundheit. „In den stark bebauten und versiegelten Städten bilden sich Hitzeinseln. Die Temperaturen sinken nachts kaum ab, es kommt zu tropischen Nächten. Das kann zu massiven Gesundheitsproblemen bei Bürgerinnen und Bürger führen“, ergänzt Pawlowski.
Die wichtigsten Kenngrößen des Hydrologischen Status-Berichtes:
Niederschlag
Insgesamt fielen bis zum 25.8.2022 in der Vegetationsperiode 2022 seit April rund 263 Millimeter (mm) Niederschlag. Das Gesamtdefizit der bisherigen fünf Vegetationsmonate beträgt minus 135 mm im Vergleich zu den langjährigen Mittelwerten der Jahre 1881 bis 2017.
Grundwasser
Mitte August sind an 73 Prozent der Grundwassermessstellen niedrige bis sehr niedrige Stände zu beobachten (Vormonat: 49 Prozent). 21 Prozent zeigen ein absolutes Minimum (Juli: 10 Prozent). Der Anteil der niedrigen bis sehr niedrigen Messstände ist damit im August 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher.
Die langanhaltende Trockenheit führt zu reduzierten Sickerwasserraten und verringert damit unter anderem die Grundwasserneubildung.
Fließgewässer
Die Fließgewässer zeigen in fast ganz Nordrhein-Westfalen eine deutlich ausgeprägte, teilweise extreme Niedrigwassersituation. Die Situation hat sich im August weiter verschärft und ist mit der Situation im August 2018 vergleichbar. An knapp 20 Prozent der Pegel des LANUV wurden im aktuellen Jahr 2022 bereits niedrigere Wasserstände gemessen als in der gesamten Trockenperiode 2018-2020.
Wasserstraßen
Die derzeitige Niedrigwassersituation betrifft die Rheinschifffahrt. Die Schiffbarkeit der westdeutschen Kanäle in Nordrhein-Westfalen ist derzeit nicht betroffen. Die Bundeswasserstraße Rhein ist elementar für die Versorgungssicherheit in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2021 insgesamt ca. 112,1 Millionen Tonnen via Binnenschiff transportiert.
Die niedrigsten Pegelstände am Rhein wurden Mitte August mit 32 Zentimeter am Pegel Düsseldorf (2018: 23) und 152 Zentimeter am Pegel Duisburg-Ruhrort (2018: 153) erreicht. Trotzdem ordnete das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein bisher keine Einschränkungen der Schifffahrt an.
Talsperren
Der Füllstand der nordrhein-westfälischen Talsperren profitiert noch geringfügig von den Niederschlägen im Winter und Frühjahr. Seit Juni sinken die Füllstände kontinuierlich. Derzeit geben die meisten Talsperren auch aufgrund von Zuschusspflichten deutlich mehr Wasser ab, als zufließt – dies ist grundsätzlich jahreszeitlich typisch.
Der Boden ist aufgrund der niedrigen Niederschläge landesweit, wie auch in Raesfeld, auch bis in größere Tiefe zu trocken. Foto: Petra Bosse
Bodenfeuchte
Der Boden ist aufgrund der niedrigen Niederschläge landesweit auch bis in größere Tiefe zu trocken, in weiten Teilen deutlich zu trocken. Die Bodenfeuchte hat im August vor allem in den tieferen Bodenschichten weiter abgenommen und nähert sich dem Zustand 2018 an. In weiten Landesteilen ist in der oberen Bodenschicht aktuell kein pflanzenverfügbares Wasser mehr vorhanden.
Gewässertemperaturen
Trocken- und Hitzeperioden bedeuten Stress für das Leben im und am Gewässer. Die direkten Folgen sind in Fließgewässern und Seen Niedrigwasser bis hin zum Trockenfallen, erhöhte Wassertemperaturen und sinkende Sauerstoffkonzentrationen. Betroffen sind davon vor allem kleinere Gewässer.
Die Lippe. Die Temperatur liegt hier derzeit noch mehrere Grad unter dem Orientierungswert Foto: Petra Bosse (Archiv)
Die Temperaturen der großen Flüsse Rhein, Weser, Lippe und Ems liegen derzeit noch mehrere Grad unter dem Orientierungswert (für diese Gewässer: 28 Grad Celsius). Am Rhein wurde die höchste Temperatur am 4. August in Bad Honnef mit 26,7 Grad Celsius gemessen und liegt aktuell bei 24,5.
In den letzten Wochen wurden dagegen an kleineren Flüssen Überschreitungen der Orientierungswerte für die Wassertemperatur beobachtet: an der Erft, Wupper, Ruhr, Inde und Rur.
Trinkwasser für das Land grundsätzlich sichergestellt
Nordrhein-Westfalen wird mit Trinkwasser aus Grundwasser, Uferfiltrat und Talsperren versorgt. Minister Krischer stellte unter anderem mit Blick auf die Füllstände der Talsperren fest, dass auch nach den Erfahrungen der Trockenjahre 2018 bis 2020 die Versorgung mit Trinkwasser für das Land grundsätzlich sichergestellt sei.
Wasser ist Lebensgrundlage
Trotzdem sieht der Minister in Zukunft das Thema „Wasser“ von größerer Bedeutung. „Die Klimakrise wird Wasser zu einem knappen Gut machen. Wasser ist Lebensgrundlage für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Und es ist unser Lebensmittel Nummer eins“, betonte Minister Krischer. „Wir wollen es schützen und in Zukunft verfügbar halten. Dabei hat die Sicherung der Trinkwasserqualität für uns oberste Priorität. Wir werden ihr Vorrang vor anderen Nutzungen geben.“
Wasserversorgungskonzepte
Das Land will dabei eng mit den Kommunen zusammenarbeiten. So wurde etwa 2016 im Landeswassergesetz geregelt, dass die Gemeinden Wasserversorgungskonzepte erstellen müssen. Darin werden an die lokale Situation angepasste Maßnahmen erarbeitet, wie etwa die Bereitstellung von Trinkwasser bei hohem Bedarf und die Ausfallsicherheit. Die Wasserversorgungskonzepte werden 2023 zum zweiten Mal erarbeitet und 2024 von den 396 Städten und Gemeinden den Bezirksregierungen vorgelegt.
Das E-Rezept wird für Patientinnen und Patienten vieles erleichtern. Ab dem 1. September stehen die Apotheken vor Ort flächendeckend bereit
Schnell, sicher, komfortabel: Die Apothekenteams versprechen sich ab September durch die elektronischen Verordnungen viele Vorteile für ihre Patientinnen und Patienten, bitten aber zum Auftakt auch noch um Geduld.
Münster. Keine unnötigen Wege, kein langes Warten, dafür ganz viel Komfort und persönliche Beratung: Das E-Rezept wird für Patientinnen und Patienten vieles erleichtern. Ab dem 1. September stehen die Apotheken vor Ort flächendeckend bereit, E-Rezepte anzunehmen. Ab diesem Stichtag werden Arztpraxen in der Modellregion Westfalen-Lippe vermehrt elektronische Verschreibungen ausstellen.
Digital direkt an die Apotheke
„Wer krank ist, wird in Zukunft nicht mehr in die Apotheke gehen müssen: Er kann den Zugang zu seinem E-Rezept digital an seine Apotheke vor Ort übermitteln und bekommt die Medikamente binnen weniger Stunden von einem Boten gebracht. Kundinnen und Kunden können Arzneimittel auch vorbestellen, um sie dann auf dem Weg nach Hause oder ins Büro abzuholen – samt wichtiger Hinweise zur Einnahme, zu Neben- und Wechselwirkungen. Chronisch Kranke können sich künftig innerhalb eines Quartals Folgerezepte per App zuschicken lassen und an die Apotheke übermitteln“, erklärt Thomas Rochell, Vorstandsvorsitzender des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe (AVWL) die Vorzüge.
Stufenweise Einführung an das E-Rezept
Jedoch werden die meisten Bürgerinnen und Bürger zunächst stufenweise an das E-Rezept herangeführt: Zum Start werden Arztpraxen, die sich bereits an dem Projekt beteiligen, ihren Patientinnen und Patienten meist einen Papierausdruck mit einem QR-Code (Token) mitgeben. Der Grund dafür: Um die ERezepte digital zu erhalten, wird ein NFC-fähiges Smartphone sowie eine NFC-fähige Gesundheitskarte samt PIN benötigt. Wer darüber verfügt, kann die digitalen Verordnungen über die von der gematik entwickelte App „Das E-Rezept“ empfangen und den Token, also den Zugangsschlüssel an die Apotheke weiterleiten.
Sensible Daten der Patienten
Ab 2023 sollen E-Rezepte zudem über die elektronische Gesundheitskarte in der Apotheke eingelöst werden können. „Auf diesen drei Wegen – Papier, App und elektronische Gesundheitskarte – ist sichergestellt, dass die sensiblen Daten der Patienten gut geschützt sind“, so Thomas Rochell.
Fakten zum E-Rezept
Ab dem 1. September nehmen die Apotheken deutschlandweit E-Rezepte an.
Drei Wege führen zum E-Rezept: Es kann über die E-Rezept-App der gematik sowie ab 2023 auch über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) eingelöst werden. Zudem können Arztpraxen einen Papierausdruck mit den Zugangsdaten des E-Rezepts als QRCode.
Abzuraten sei derzeit noch, den E-Rezept-Token auf anderen Wegen zu versenden bzw. weiterzuleiten.
„Westfalen-Lippe nimmt gemeinsam mit Schleswig-Holstein eine Pionierrolle beim Start des E-Rezepts ein. „Am Ende werden die Menschen enorm profitieren – auch weil die Abläufe in den Apotheken schlanker werden und die Teams damit Zeit gewinnen, um die Patientinnen und Patienten noch intensiver zu begleiten und ihnen niedrigschwellig pharmazeutische Dienstleistungen, Impfungen und weitere Services anzubieten.“
Einen abwechslungsreichen und schönen Sommerausflug verlebten jetzt die Mitglieder der UWG Raesfeld-Erle.
Start war am frühen Nachmittag am Naturparkhaus, wo Astrid Auböck der Gruppe viele spannende Hintergründe zum Naturparkhaus und zum Naturpark Hohe Mark gab.
Besonders interessant fanden die Teilnehmenden ihre Führung durch Haus und Ausstellung.
Einen geselligen Sommerausflug verbrachten nun die Mitglieder der UWG Raesfeld-Erle – u. a. mit Besuch des Naturparkhauses, Feuerwehrwagen-Fahrt und gemeinsamem Grillen. Foto: UWG
Danach schloss sich eine Radtour durch die neuen Baugebiete der Gemeinde an, bevor man einen Zwischenstopp bei der Fima Friedrich GmbH & Co. KG einlegte. Bei kühlen Erfrischungen stellte UWG-Ratsmitglied Maik Friedrich den elterlichen Betrieb und dessen Leistungen vor – vor allem den Vertrieb von feuerwehrtechnischen Fahrzeugen.
Als gelungenes Highlight lud er anschließend zu einer kurzen Fahrt in einem der großen Tatra Feuerwehrwagen ein: Ein tolles Angebot, dass etliche Teilnehmenden begeistert annahmen. Am Abend gesellten sich auch die älteren Mitglieder zur Gruppe und gemeinsam verbrachte man ein geselliges Sommerfest bei Franz und Marie-Theres Droste.
Sie sind auf der Suche nach einem neuen Auto? Vielleicht ist ja auch ein Junger Gebrauchter oder ein Vorführ- oder Jahreswagen das Richtige für Sie! Im Gebrauchtwagencenter vom Autohaus Bellendorf in Kirchhellen erwartet Sie ein großes Angebot. „Wir haben stets zwischen 80 und 100 gebrauchte Fahrzeuge aller Marken vorrätig“, so Moritz Vocks, Gebrauchtwagen-Verkäufer im Autohaus Bellendorf.
Gute Bekannte
Mit Moritz Vocks und Frank Haubold sind zwei in Dorsten bekannte Gesichter heute beim Kirchhellener Autohaus Bellendorf tätig. Gemeinsam mit Swen Porwollik und einem Auszubildenden arbeiten sie im erst 2020 eröffneten Gebrauchtwagencenter Im Pinntal 63, nur rund 200 Meter Fußweg vom Hauptbetrieb an der Pelsstraße entfernt gelegen. „Auf rund 5.000 Quadratmeter können wir hier ein breites Angebot bereithalten“, sagt Frank Haubold, und Moritz Vocks fügt hinzu: „Die Angebotspalette reicht von Jungen Gebrauchten über Vorführwagen bis hin zu attraktiven Jahreswagen. Da ist für jeden das richtige Auto dabei, ob für den Einsteiger, Familien, Fans von Luxus-Automobilen bis hin zum Camper für den Urlaub in freier Natur!“
Moritz Vocks, Gebrauchtwagen-Verkäufer
Spezieller Service ist unsere Stärke
Beim Autohaus Bellendorf werden Gebrauchtwagen getreu dem Firmenslogan „Spezieller Service ist unsere Stärke“ angeboten. „Alle Fahrzeuge sind werkstattgeprüft. Ebenso bekommt der Kunde von uns ein Rundum-Sorglos-Paket angeboten. Von der passenden Finanzierung über die Zulassung, vom Wunschkennzeichen bis zur Aufbereitung, all das ist für uns selbstverständlich. Unsere Philosophie ist voll und ganz auf Kundenzufriedenheit ausgerichtet. Das macht einfach den Unterschied“, erklärt Moritz Vocks.
Frank Haubold, Gebrauchtwagen-Verkäufer
Whats-App Service beim Autohaus Bellendorf
Bellendorf bietet mit dem Whats-App-Service eine neue Möglichkeit der Beratung an. „Wir sind über den Whats-App-Service 24 Stunden an sieben Tage der Woche erreichbar. Oft haben Kundinnen und Kunden noch Fragen zu einem Gebrauchtwagen, der ihn interessiert. Manchmal wünscht er zusätzliche Fotos. All das kann über unsere WhatsApp-Nummer 0174-2328779 angefordert werden. Das ist, bevor der Interessent von Dorsten-Rhade bis nach Kirchhellen fährt, ein für ihn wichtiges Informationsmittel. Natürlich sind wir mit dem Whats-App-Service nicht nur schriftlich, sondern auch per Anruf erreichbar. Dieser Service erleichtert somit am Ende auch die Kaufabwicklung“, informiert Frank Haubold.
Das Gebrauchtwagencenter der Extraklasse vom Autohaus Bellendorf
Das Versprechen vom Autohaus Bellendorf
Was beide Gebrauchtwagenverkäufer versprechen: „Heute gekauft – morgen abgeholt“. Auch das gehört zum speziellen Service vom Autohaus Bellendorf aus Kirchhellen.
Ein Spektakel, das ist etwas, was Aufsehen erregt und die Sinne anspricht. Zwischen dem 8. und 11. September wartet ein solches Fest für die Sinne auf die Besucherinnen und Besucher des Boeren-Treck Spektakels im niederrheinischen Kalkar. Eine bunte Mischung aus Festival und Vollkontaktsport, mit liebevoll hergerichteten Autos und Treckern.
Campingplätze öffnen am 8. September um 12.00 Uhr
Ein bisschen erinnern die Disziplinen wie Rommelcross oder Trecker Treck an die „Mad Max“-Filme der 80er. Geschont wird hier niemand, schon gar nicht die Fahrzeuge. Doch auch, wenn es nicht immer so scheint, läuft hier alles nach einem festen Reglement ab. Vor jeder Disziplin ist die Fahrerbesprechung obligatorisch. Neben dem Spaß hat die Sicherheit oberste Priorität.
Foto: BTS Event GmbH
Längst erfreut sich die Veranstaltung großer Beliebtheit. Rund 20.000 Menschen werden auf der riesigen Freifläche neben dem Wunderland Kalkar und der Messe Kalkar erwartet. Viele von ihnen reisen zum Camping an. Für sie werden die Campingplätze am 8. September geöffnet. Der 9. September steht ganz im Zeichen der Fahrer. Ab 14:00 Uhr werden die Fahrzeuge abgenommen und die erste Fahrerbesprechung mit anschließenden Fahrtests steht an.
Unterhaltung pur für die ganze Familie
Am Samstag um 10:00 Uhr öffnen sich dann auch die Tore für das Publikum. Ein Wochenende voller Action, Motorengedröhn und waghalsiger Manöver verspricht Unterhaltung pur für die ganze Familie. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt samstags und sonntags frei. Zu den zahlreichen Höhepunkten gehört natürlich die Open-Air-Abendveranstaltung am 10. September.
Foto: BTS Event GmbH
Da die Tickets an der Tageskasse 4 € mehr kosten, empfiehlt es sich, diese bereits vorab online zu erwerben. Zu den Sponsoren des Boeren-Treck-Spektakels gehört übrigens mit der AGROTEC GmbH & Co. KG auch ein Raesfelder Unternehmen.
Gerade bei der Hitze in den vergangenen Wochen ist eine Terrasse bei vielen beliebt, um die (halbwegs) frische Luft genießen zu können. Und rechtzeitig zum Sommerbeginn wurde auch die Terrasse vor dem Veranstaltungsraum bei Lieb & Wert fertig gestellt. Ein perfekter räumlicher Abschluss für die Location. Mit GaLaBau Baumeister aus Raesfeld hat sich das Team um Andre Wachtmeister einen lokalen, erfahrenen Profi zur Seite geholt, um dieses Projekt mit zu planen und zu verwirklichen.
Das zweite Highlight ist fertig gestellt
Der Veranstaltungsraum im Lieb & Wert ist schon seit Mai in Betrieb, seit Eröffnung des Restaurantbereiches. Bis zu 100 Gäste finden hier Platz und können die verschiedensten Feste feiern. Ein Highlight im Raum: die mobile Theke, die bei Bedarf schnell rein oder rausgeschoben werden. So hat man entweder mehr Platz zum Sitzen, oder aber eine komplette Gastronomietheke mit Zapfanlage für seine Feier direkt im Raum.
Nun ist auch das zweite Highlight hiervon fertiggestellt und bereit zur Nutzung: die Terrasse. Eigens für diesen Raum angelegt und ausgebaut worden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Egal was gefeiert wird, mal kurz raus an die frische Luft gehen zu können, ohne durch das ganze Restaurant laufen zu müssen, wird in jeder Jahreszeit gerne von den Gästen angenommen. Die Terrasse fügt sich nahtlos in das Konzept des Veranstaltungsraumes und auch der gesamten Anlage ein.
Die Terrasse passt in das Konzept von Lieb & Wert
Das stimmige Konzept bei Lieb & Wert
Ein offenes Konzept mit einem stimmigen Lichtkonzept, was auch Partys bei Lieb & Wert bis tief in die Nacht möglich macht. Die Fliesen und Steine der Terrasse sind in der gleichen Farbfamilie gehalten wie der Boden und die Wände im angrenzenden Raum. Die Begrenzungen der Außenfläche sind alles andere als klobig und beschränkend. Durch einzelne Pfeiler mit Glasscheiben verbunden, und niedrige Mauern, die auch als kurzzeitige Sitzgelegenheit dienen können, ist die Fläche zwar klar abgegrenzt, doch gleichzeitig offen gestaltet. Eingerahmt wird die Terrasse von einem großzügigen Beet, was in Zukunft vor allem mit Büschen und Sträuchern bepflanzt werden sollen. Diese dienen dann als natürlicher Sichtschutz und verbinden unterschwellig den Außenraum mit dem Innenraum, da hier große grüne Moosflächen die Wände zieren.
Komplikationen wurden vermieden
Doch bei der Planung und beim Bau gab es für die Garten-Landschaftsbauer von Baumeister und deren Kollegen einiges zu beachten: da sich direkt unter der Terrasse die beiden Kegelbahnen befinden, musste die Unterkonstruktion und auch die Fliesen sorgfältig geplant und ausgesucht werden. Es durfte nicht zu hellhörig sein, damit die Kegler von den herumlaufenden Gästen einer Feier nicht gestört werden, musste gleichzeitig stabil genug sein und sich am besten auch noch in das Farbkonzept von Lieb & Wert einfügen. Doch durch gezielt gewähltes Material wurden alle Punkte erfüllt. Herausgekommen ist eine idyllische und funktionsvolle Terrasse, die mit Stehtischen und Sonnenschirmen bei Feiern jeglicher Art für eine lockere und entspannte Atmosphäre sorgt. Perfekt bei den heißen Temperaturen der letzten Wochen, um sich wenigstens ein bisschen Wind und frische Luft um die Nase wehen zu lassen.
Die neue Terrasse von Lieb & Wert
Einen schönen Ausblick bietet die neue Terrasse auch
Mit der Einweihung der Terrasse ist ein weiterer Meilenstein erfolgreich abgeschlossen worden. Es bleibt spannend, was sich das Team vom Lieb & Wert noch alles überlegt hat, um seine Gäste zu begeistern.
Die nachfolgenden Unternehmen tragen maßgeblich zum Gelingen des Hotels Lieb & Wert bei:
Es ist zum Haare raufen, kaum scheint Corona langsam, aber sicher unter Kontrolle zu sein, da rollt mit den derzeit noch völlig unkalkulierbaren Energiepreissteigerungen gleich die nächste Krise auf uns zu. Die Verunsicherung ist groß. Selbst Energieressourcen, die gestern noch als sicher galten, sind plötzlich infrage gestellt. Solarstrom kann da die Lösung sein.
Ein Stück Kontrolle zurückgewinnen mit Solarstrom
Doch wie sollen sich Verbraucher auf die kommenden Monate, vielleicht sogar Jahre vorbereiten? Welche Möglichkeiten, zumindest ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen, gibt es überhaupt? Fragen über Fragen. Viele davon drehen sich um den Bereich der Photovoltaik und der kleineren Steckersolargeräte, die auch für Mieter interessante Perspektiven bieten.
Um bei aller Unsicherheit nicht überstürzt handeln zu müssen, sondern möglichst umfangreiche Informationen für die Entscheidungsfindung heranziehen zu können, startet die Verbraucherzentrale NRW eine landesweite Photovoltaik-Kampagne. Im Mittelpunkt stehen dabei:
Strom, Wärme und Mobilität klug koppeln
Entscheidungshilfen für eine passgenaue PV-Anlage
Tipps zur Überwindung von Hürden bei der Umsetzung
Viele Eigentümer werden sich bereits mit der Photovoltaik beschäftigt haben, immerhin will die Bundesregierung bis 2030 rund 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen und die Photovoltaikleistung in Deutschland auf dann 200 Gigawatt vervierfachen. Doch schon jetzt liegen die Vorteile solcher Anlagen auf der Hand. Bevor Überschüsse ins Stromnetz eingespeist werden können, werden zunächst die elektrischen Geräte im eigenen Haushalt mit Strom versorgt. Auch für das Elektroauto vor der Tür kann aus dieser Quelle genutzt werden. Das schafft ein willkommenes Stück Unabhängigkeit vom örtlichen Stromversorger.
Wichtige Rahmenbedingungen für Solarstrom vorab prüfen
Dennoch herrscht häufig Ratlosigkeit, und die Anfragen bei der Verbraucherzentrale häufen sich. Das weiß auch Kilian Zens, Honorarenergieberater der Dorstener Verbraucherberatung. Jeden Dienstag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr steht er Ratsuchenden nach vorheriger Terminabsprache kostenlos an der Julius-Ambrunn-Straße 10 in Dorsten zur Seite. „Für die effiziente technische und wirtschaftliche Nutzung der eigenen PV-Anlage sind wichtige Rahmenbedingungen vorab zu prüfen“, weiß der Fachmann. „Es sollte beispielsweise eine möglichst verschattungsfreie Dachfläche vorhanden sein. Zudem spielt die richtige Größe der Anlage, aber auch Möglichkeiten der sogenannten Sektorkopplung, also der Einsatz von Batteriespeichern, die Kombination mit einer Wärmetechnologie (Warmwasser, Wärmepumpe) oder der Betrieb einer Ladesäule für Elektroauto und E-Bikes, eine wichtige Rolle.“ Zu der umfangreichen Beratungsleistung gehören auch die Beachtung von Formalitäten und der Hinweis auf mögliche Alternativen zu bereits in Auge gefassten Lösungen.
Das gilt auch für die derzeit sehr beliebten Steckersolargeräte. Die kleinen Sonnenkraftwerke für Balkon und Terrasse bestehen aus ein bis zwei Standard-Solarmodulen und einem Wechselrichter, der den Gleichstrom der Anlage in 230-Volt-Wechselstrom für den Haushalt umwandelt. „Damit lassen sich jährlich, pro Modul und je nach Standort, bis zu 300 Kilowattstunden Strom erzeugen. Bei einem Zweipersonenhaushalt ist das ungefähr der Jahresverbrauch einer Spül- oder Waschmaschine“, erläutert Energieexperte Zens. „Reicht der selbst produzierte Strom für den Betrieb nicht aus, fließt Strom aus dem öffentlichen Stromnetz hinzu. Für die Installation der Geräte ist allerdings die Zustimmung der Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft notwendig.“
Der Gesetzgeber hat eine Vielzahl an Programmen aufgelegt, um Erwerb, Inbetriebnahme und Modernisierung von Photovoltaikanlagen zu fördern. Die KfW-Bank und das Land Nordrhein-Westfalen sowie Kommunen und Energieversorger vergeben unterschiedlichste Zuschüsse und Darlehen. Auch über die Einspeisevergütung für den erzeugten und ins Netz eingespeisten Strom werden Solaranlagen finanziell gefördert. Im Rahmen der Kampagne „Sonnenklar – Solarstrom nutzen, wie es für dich passt“ finden sich unter www.verbraucherzentrale.nrw/sonnenklar umfangreiche Informationen zur Planung, Inbetriebnahme und Förderung von Solarstromanlagen für private Verbraucher:innen.
Diese Termine sollten Sie sich vormerken!
Die Verbraucherzentrale NRW wird mit einem Infostand an der Dorstener Umwelt- und Mobilitätsmesse teilnehmen. Und zum Thema Solarstrom informieren. Sie findet am 03.09.2022 von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Bürgerpark Maria Lindenhof statt.
Am 18.08.2022 wird ein Onlinevortrag zum Thema angeboten. Er ist auf der Internetseite der Beratungsstelle zu finden.
Die Kampagne „Sonnenklar – Solarstrom nutzen, wie es für dich passt“ findet statt im Rahmen des Projekts Energie2020plus der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.
Aufgrund anhaltend hoher Außen- und Wassertemperaturen haben sich im Pröbstinger Stau- und Landschaftssee Blaualgen entwickelt und stark vermehrt.
Blaualgen können Giftstoffe bilden, die beim Verschlucken von Wasser bei Menschen und insbesondere bei Tieren zu gesundheitlichen Gefährdungen führen können.
Vor diesem Hintergrund weist die Stadt Borken darauf hin, dass das Badeverbot für Menschen und Tiere im Pröbstinger Landschaftssee unbedingt zu beachten ist. Die Nutzung des Sees zum Segeln und Bootfahren ist weiterhin uneingeschränkt möglich und als ungefährlich einzustufen.
Insbesondere beim Stand-Up-Paddling oder sonstigen Wassersportarten wird um besondere Vorsicht gebeten, um das Verschlucken von Wasser zu vermeiden. Der Badesee Pröbsting ist nicht betroffen und kann weiterhin zum Schwimmen und Baden genutzt werden. Die Stadt Borken bittet um Beachtung der Hinweisschilder am Pröbstingsee.