SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus als verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion wiedergewählt
Nadine Heselhaus, MdB SPD für den Wahlkreis Borken II, ist als verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion bestätigt worden. Sie führt die Arbeitsgruppe Verbraucherpolitik gemeinsam mit ihrer bayerischen Kollegin Rita Hagl-Kehl.
„Verbraucherpolitik ist ein Querschnittsthema im besten Sinne. Sie betrifft uns alle jeden Tag – sei es beim Einkauf im Supermarkt, beim Mittagessen in der Kantine, beim Online-Banking oder wenn es um unsere Kreditwürdigkeit geht“, so Nadine Heselhaus, die der Vertrauensbeweis ihrer Fraktion sehr freut.
Im Bundestag befassen sich gleich mehrere Ausschüsse mit Verbraucherthemen. Als verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sieht es Nadine Heselhaus deshalb als ihre Aufgabe an, die Vielfalt an Themen und Zuständigkeiten zu bündeln. „Es muss klar erkennbar sein, wofür die SPD steht. Wir verfolgen eine soziale Verbraucherpolitik, die die Menschen vor Krisen schützt und beim ökologischen und digitalen Wandel begleitet. Besonders im Blick haben wir dabei verletzliche Gruppen wie Kinder, Ältere oder Menschen mit geringem Einkommen“, betont die Raesfelderin, die 2021 in den Bundestag gewählt wurde. Derzeit setze sie sich mit Nachdruck für die Verwirklichung eines Rechts auf Reparatur und die Stärkung der Schuldnerberatung in Deutschland ein, so Heselhaus.
Außer als verbraucherpolitische Sprecherin fungiert Nadine Heselhaus auch als stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, die dem gleichnamigen Bundestagsausschuss zugeordnet ist. In diesem Amt wurde sie ebenfalls wiedergewählt.
Hintergrund: Die Fraktionsführung und die Sprecherinnen und Sprecher der verschiedenen Arbeitsgruppen werden nicht für vier Jahre gewählt, sondern für zwei. Zur Mitte der Legislaturperiode standen daher im September Neuwahlen an.
Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut über positive Entwicklung: „Erstmals über 380.000 Einwohner im Kreis Borken“ Datengrundlage: Statistisches Landesamt IT.NRW veröffentlichte jetzt Zahlen zum Stichtag 30. Juni 2023
Kreis Borken(pd). „Am 30. Juni 2023 lebten im Kreis Borken über 380.000 Menschen!“ – Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker unter Berufung auf eine gerade veröffentlichte Meldung des Statistischen Landesamtes IT.NRW erfreut mit. Ganz genau seien es 380.112 Einwohnerinnen und Einwohner.
„Damit liegt die Bevölkerungszahl im Kreisgebiet erstmals über 380.000“, konstatiert Dr. Zwicker. Er wertet diese positive Entwicklung als Beleg für die ausgezeichneten Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Westmünsterland und betont: „Wir müssen alles daransetzen, diese Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, um so einer negativen demografischen Entwicklung entgegenwirken zu können.“
Bei der Gründung des „neuen“ Kreis Borken im Zuge der Kommunalreform 1975 (seinerzeit wurde er im Wesentlichen aus den Altkreisen Ahaus und Borken sowie der kreisfreien Stadt Bocholt gebildet) belief sich die Zahl gerade einmal auf 289.652 Einwohnerinnen und Einwohner.
Zur Jahrtausendwende mit Stichtag 31.12.1999 waren es dann schon 356.706, vor zehn Jahren, also Ende Juni 2013 dann 363.904 Personen Die gestiegene Einwohnerzahl ist auf einen Zuzugsüberschuss im ersten Halbjahr 2023 zurückzuführen (+ 1.514).
Zuzug/Wegzug
Von Januar bis Juni 2023 zogen 9.582 Personen in die Städte und Gemeinden im Kreis Borken; 8.068 Menschen verließen sie. Im gleichen Zeitraum starben im Kreisgebiet 2.269 Personen und es wurden 1.790 Kinder geboren. Der Sterbefallüberschuss betrug damit 479 Personen. Hier die Einwohnerzahlen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zum 30. Juni 2023. In Klammern aufgeführt sind die Daten zum 31.12.2022.
Mobilitätsbefragung im Kreis Borken: Die Befragung „Mobil im Kreis Borken“ ist in vollem Gange!. Jetzt noch Rückmeldung geben
Kreis Borken. Insgesamt rund 27.000 Haushalte im Kreis Borken sind zur Teilnahme an der Mobilitätsbefragung eingeladen und gebeten worden, die Wege eines bestimmten Tages zu dokumentieren.
Diese repräsentative Befragung wurde bereits 2015 im Kreis Borken durchgeführt und wird jetzt wiederholt, um die Entwicklung der Mobilität in den letzten acht Jahren zu untersuchen. Wenn Bürgerinnen und Bürger Post bekommen haben, dann sind diese aufgerufen, jetzt an der Mobilitätsbefragung teilzunehmen. „Nutzen Sie die Möglichkeit, die zukünftige Mobilität im Kreis Borken mitzugestalten“, appelliert Kreisverkehrsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow. Mehr Informationen zur Mobilitätsbefragung gibt es auf www.bor-mobil.de oder in der vorherigen Pressemitteilung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1135497.html.
Die „Waldwürmer“ des Waldkindergartens Raesfeld luden zu einem Tag des offenen Waldes im Tiergarten ein
„Man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht…“ Diese bekannte Metapher kann in Bezug auf den letzten Samstag im Tiergarten Raesfeld auch abgewandelt werden: „Man sieht den Wald vor lauter Besucher nicht.“
Die Waldwürmer des Waldkindergartens Raesfeld hatten nämlich zu einem Tag des offenen Waldes eingeladen. Schon zu Beginn des Festtages war der Platz rund um den Kindergarten-Bauwagen und das Tiergartengelände lebhaft und belebt.
Spannende Aktionen
Zahlreiche große und kleine Besucher erfreuen sich an einem vielfältigen Rahmenprogramm. Das engagierte Team hatte sich allerlei spannende Aktionen einfallen lassen: Neben einem aufregenden Theaterstück, „Der Grüffelo“ (nach Axel Scheffler), gab es unter anderem Kinderschminken, das Basteln von Traumfängern aus Naturmaterialien, einen Wichtel-Spiegellauf und einen Blinden-Parcours.
Der Naturpark „Hohe Mark“ trug ebenfalls bei, indem er Naturbücher zur freien Mitnahme stiftete. Der örtliche Imkerverein war mit einem Stand vertreten, präsentierte einen Bienenstock und bot viel Wissenswertes rund um die Biene.
Zudem stellte die Raesfelder Jägergemeinschaft (Lernort Natur) unter anderem Tierpräparate zum Schauen und Anfassen aus. Dabei kam die Frage auf: „Ist das ein Wolf?“ „Nein, ein Fuchs“, klärte Jägerin Simone Köster auf, woraufhin ein Waldwurmkind bemerkte: „Ja, das habe ich auch schon gewusst, schließlich bin ich ein Wackelzahn und wir wissen viel.“
Die Wackelzähne sind die Vorschulkinder der Naturpark-Kita Waldwurm. Interessierte Besucher hatten die Möglichkeit, sich an einem Infostand detailliert über die Vorschularbeit zu informieren und konnten Spiele der Wackelzähne spielen, sowie ein tolles Lesezeichen basteln.
Zudem gab es eine aussagekräftige Bilderpräsentation der allgemeinen pädagogischen Arbeit, die an einer Leine gespannt war. „Es war eine Freude zu erleben, wie viele Besucher interessierte Fragen stellten und uns ein positives Feedback gaben“, berichtete das pädagogische Personal des Waldwurmes. Insgesamt war es ein rundum gelungenes Fest, bei dem die Begeisterung den kleinen und großen Besuchern ins Gesicht geschrieben stand.
Lippeverband plant auf der Kläranlage Raesfeld-Erle Re-Investitionen
Investitionen in die Kläranlagen und ökologische Umgestaltungen der Lippe und ihrer Nebenläufe – das sind zurzeit nur zwei der Schwerpunkte bei der Arbeit des Lippeverbandes in der Region.
So Investierte der Lippeverband bereits insgesamt 65 Millionen Euro in die Ertüchtigung seiner Kläranlage Hamm-West. Die Anlage ist für 252.000 Einwohnerwerte ausgelegt, stammt von 1998 und ist zuletzt 2004 ertüchtigt worden.
Fettfang
Auch auf der Kläranlage Raesfeld-Erle plant der Lippeverband Re-Investitionen. Dort werden unter anderem die Elektrotechnik sowie die Gebläse und Rührwerke erneuert. Darüber hinaus soll der Sandfang zu einem Langsandfangbecken inklusive Fettfang umgebaut werden. Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 3,8 Millionen Euro. Die Anlage in Raesfeld ist für 5300 Einwohnerwerte ausgelegt, stammt von 1963 und wurde zuletzt 1990 modernisiert.
Wasserreinigung auf hohem Niveau
Am Mittwoch informierte der Wasserwirtschaftsverband in Marl seinen Aufsichtsrat über die aktuellsten Tätigkeiten. „Die Kläranlagen des Lippeverbandes sind maßgeblich für die gute Gewässerqualität in der Lippe verantwortlich. Sie reinigen das Abwasser aus der Region auf einem hohen technischen Niveau. Investitionen in die weitere Modernisierung der Anlagentechnik sind daher sehr zu begrüßen“, sagt Bodo Klimpel, Vorsitzender des Verbandsrates des Lippeverbandes und Landrat des Kreises Recklinghausen.
Drei Gärten laden zum Lichterabend vor und in der Dunkelheit ein. Die Gärten der Familien Seggewiß, Hinzelmann und Baumeister verwandeln ihre Gartenparadiese am Freitag, 29. September von 18 – 22 Uhr mit Licht und Feuer.
Wenn sich abends auf den Feldern die ersten Nebelschwaden bilden, die ersten Kastanien und Eicheln auf den Boden fallen und in den Gärten Äpfel und Birnen geerntet werden, dann ist der Herbst nicht mehr weit entfernt. Grund genug für drei Raesfelder Gärten, ihre schönen und erlebnisreichen Gärten ins herbstliche Licht von Dämmerung bis Dunkelheit zu tauchen und gemeinsam mit dem Ortsmarketingverein zum Saisonfinale der Raesfelder Gartentage einzuladen.
Beruhigende Orte der Dunkelheit
Die Gärten der Familien Seggewiß, Hinzelmann und Baumeister laufen noch einmal zur Höchstform auf. Sie verwandeln am kommenden Freitag, 29. September von 18 – 22 Uhr ihre Gartenparadiese mit Licht und Feuer in beruhigende Orte der Dunkelheit. „Vom Hellen ins Dunkel der Nacht“ hat der Besucher die Möglichkeit, die Gärten sowohl vor der Dämmerung zu erkunden, als auch wunderschöne abendliche Gärten zu erleben und Tipps und Anregungen zur Beleuchtung und Gestaltung eines nächtlichen Gartens mitzunehmen.
Abschluss der diesjährigen Raesfelder Gartentage
Ab 18:00 Uhr erlebt der Besucher im Exotengarten Seggewiß, Im Rott 16 bereits beim Betreten die Pracht der gigantischen Bananengewächse. Hindurch unter den riesigen Blättern der über 5 Meter hohen Bananenpflanzen und deren Blütendolden hinein in ein exotisches Urlaubserlebnis unter Palmen, Baumfarnen und Riesengräsern. Erleuchtet durch Feuer- und Lichtobjekte sind die Gäste eingeladen, den Alltag für ein paar Stunden zu verlassen.
Ab 19:00 Uhr wandert der Gartenbesucher Im Garten Hinzelmann, Dreckerhook 15 durch bunte Träume, ein Abend voller emotionaler Begegnungen. Bunt schimmernde Lichter beleuchten auf vielfältige Weise Bäume und besondere Kulissen innerhalb des naturbelassenen Gartens. Feuer und Kerzen aus eigener Produktion verbreiten ihr Licht und weitere werden zum Kauf angeboten. Sämtliche Einnahmen aus geringfügigem Eintritt und Bewirtung der Gäste gehen zu Gunsten des Hospizvereins zum Regenbogen e.V. in Selm/Brok.
Ab 18.00 Uhr öffnet die Gärtnerei Baumeister am Entenschlatt ihre stimmungsvolle beleuchtete Gärtnerei. Hier finden Sie viele Ideen für Ihre Herbstbepflanzung, sowie herbstlich dekorierte lebende Kränze und vieles mehr.
Vom 01. Oktober 2023 bis zum 31. März 2024 öffnet die Tourist-Info der Gemeinde Raesfeld im Naturparkhaus werktags von 9.30 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 16.00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 13.00 – 16.00 Uhr die Türen.
Interessierte Besucher erhalten dort Informationen über Raesfeld und Umgebung sowie den Naturpark Hohe Mark. Zudem gibt es im ersten Obergeschoss die Ausstellung „Natur auf der Spur“, die kostenfrei besucht werden kann.
Der Naturpark Hohe Mark am Schloss Raesfeld ist stets ein empfehlenswertes Ziel für Tagestouren. Diese idyllische Fleckchen Erde bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für Groß und Klein, die es zu entdecken gilt. Rund um das historische Raesfelder Schloss erstreckt sich eine malerische Landschaft, die zum Erkunden und Verweilen einlädt.
Tretbecken nach Kneipp im Bürgerpark. Foto: Petra Bosse
Bürgerpark und Naturerlebnispark
Angefangen beim Bürgerpark, der mit seiner gepflegten Grünfläche und vielfältigen Pflanzenwelt zum Spazieren und Entspannen einlädt, bis hin zum Naturerlebnispark, der vor allem für die kleinen Besucher eine wahre Freude ist. Hier können Kinder die Natur hautnah erleben, Tiere beobachten und spielerisch lernen.
Das Schloss Raesfeld und seine unmittelbare Umgebung sind ebenfalls einen Besuch wert. Die beeindruckende Architektur des Schlosses, kombiniert mit der malerischen Freiheit und den gut gebauten Radwegen, machen den Ort auch für Radfahrer zu einem attraktiven Ziel. Egal ob Sie eine gemütliche Radtour oder eine anspruchsvollere Strecke bevorzugen, die Region bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Das neue Begleitheft zur Ausstellung neben einem der zahlreichen Tier-Exponaten. Foto: Naturparkhaus
Interaktive Ausstellung „Natur auf der Spur“
Für diejenigen, die mehr über Raesfeld, seine Umgebung und den Naturpark Hohe Mark erfahren möchten, stehen vor Ort zahlreiche Informationen zur Verfügung.
Informativ und lehrreich zugleich ist die Ausstellung „Natur auf der Spur“, die sich im ersten Obergeschoss befindet und kostenfrei besucht werden kann. Diese interaktive Ausstellung gibt Einblicke in die lokale Flora und Fauna und lädt dazu ein, die Geheimnisse der Natur zu entdecken.
Der Naturpark am Schloss Raesfeld ist ein wahres Juwel für Naturliebhaber, Familien, Radfahrer und alle, die einen entspannten Tag in der Natur verbringen möchten. Mit seiner vielfältigen Landschaft, den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten sowie der Möglichkeit, Wissenswertes über die Region zu erleben, ist er immer eine Anreise wert.
Wieder große Resonanz bei den Raesfelder Tennisgemeindemeisterschaften
Am letzten Samstag fanden vor zahlreichen Zuschauern auf der Tennisanlage an der Westerlandwehr die Tennisgemeindemeisterschaften, wie immer von Christian Tüsfeld perfekt organisiert, einen würdigen Abschluss.
Seit dem 5. Juni kämpften 75 Tennisbegeisterte aus Raesfeld und Erle in den Disziplinen Herreneinzel I, Herreneinzel II, Dameneinzel, Herrendoppel I, Herrendoppel II, Mixed und Hobby um die begehrten Titel.
Da die Verlierer der 1. Runde in einer B-Runde weiter spielten, waren für jeden Teilnehmer 2 Spiele pro Wettbewerb garantiert. So kam es auch, dass Sophie Hellmig, Julia Reining und Kai Thomas am Samstag drei Spiele bestreiten mussten und Helmut Hellmig sogar bei 4 Endspielteilnahmen nahezu durchgehend auf dem Platz stand.
Am erfolgreichsten waren Sophie Hellmig und Kai Thomas, die sich dreimal in die Siegerliste eintragen konnten. Leider konnte das Endspiel im Herreneinzel I, immer ein Höhepunkt der Gemeindemeisterschaften, aufgrund von kurzfristigen Verletzungen nicht ausgetragen werden, so dass Fabian Hellmig kampflos seinen Titel verteidigen konnte.
Die Sieger und Platzierten im Einzelnen:
Herreneinzel I: 1. Fabian Hellmig 2. Enno Meyer
Herreneinzel I B-Runde: 1. Kai Thomas 2. Christian Steverding
Herreneinzel II: 1. Klaus Gesing 2. Helmut Hellmig
Herreneinzel II B-Runde 1. Sven Korzen 2. Markus Hoffjann
Herreneinzel Hobby: 1. Gebhard Drücks 2. Felix Gesing
Dass der Bauernmarkt auf dem Hof Stegerhoff in Erle nicht nur heimische Besucher anzieht, ist bereits weithin bekannt.
So war es auch am vergangenen Sonntag, als sich vor der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr bereits die ersten Autos in der Ortsmitte stauten, und dass, bevor die Kirchturmuhr zehn Uhr geschlagen hatte.
Selbstgebackenes Schwarzbrot gab es vom Bauernhof Breil. Foto: Petra Bosse
Klasse statt Masse
Der beliebte Markt, bekannt für seine vielfältigen landwirtschaftlichen Produkte, präsentierte sich an seinem 30. Geburtstag längs der Marienthaler Straße in voller Pracht und mit einem umfangreichen Angebot. Somit konnte das Motto des Chefs Johannes Stegerhoff „Klasse statt Masse“ dem Slogan durchaus gerecht werden, denn wer nach Kitsch und Kunst Ausschau hielt, suchte vergebens.
Regionales Angebot
Stattdessen erwartete die Besucher eine Fülle an regionalen Obst- und Gemüsesorten sowie leckere Liköre vom Hof Stegerhoff, der auch in diesem Jahr wieder viele seiner treuen Stammkunden begrüßen konnte. „Na, auch wieder da?“, war eine häufig gehörte Begrüßung.
Heimatverein Vreden-Schmiede. Foto: Petra Bosse
Schmiedekunst aus Vreden
Erstmals dabei war die Rentnergruppe des Heimatvereins Vreden, Abteilung Schmiede. Hier wurde über offener Flamme gehämmert, was das Zeug hielt. „Wir sind alles Rentner, die hier heute die Schmiedekunst vorstellen. Die jungen Leute haben dafür leider in der heutigen Zeit kein Interesse und auch keine Zeit mehr“, so Ludger Oesing. Mit ihrem Stand auf dem Bauernmarkt erhoffen sich die Heimatvereinsfreunde, auch jüngere Menschen für das traditionelle Handwerk begeistern zu können.
Handgefertigte Strohpresse
Mit einem etwas außergewöhnlichen Handwerk, oder besser gesagt, mit einer selbstgebauten Strohpresse, lockten Manfred Schreiber und sein Sohn Manuel die Besucher an. Schreiber nutzt die handgefertigte Strohpresse auch privat, um das Heu für seine Hühner in kleinen Ballen zu formen. „So kann ich sie platzsparend stapeln, und sie bleiben schön trocken.“ Wir wollte, konnten dies vor Ort ausprobieren und das Heu mit nach Hause nehmen.
Strohpresse von Manfred Schreiber. Foto: Petra Bosse
Brise Bauernhof-Herbstluft
Zum Entdecken gab es auch dieses Mal wieder jede Menge. Letztendlich wollten jedoch die meisten Besucher vor allem eines: sich mit frischem Obst und Gemüse eindecken, herbstliche Blumen und Gewächse kaufen und nach der ausgedehnten Shoppingtour leckeren Kuchen, Deftiges aus der Bauernküche oder sonstige süße Leckereien in der warmen Herbstsonne genießen.
Foto: Petra Bosse
Dabei konnten sie eine letzte Brise Bauernhof-Herbstluft einatmen und mit nach Hause nehmen. „Wir kommen schon seit 15 Jahren hier nach Erle und freuen uns das ganze Jahr darauf“, sagte eine Familie aus Gelsenkirchen, die sich reichlich mit Porree-Stangen eingedeckt hatte und nun noch Ausschau nach winterharten Herbststauden und leuchtenden Heidepflanzen hielten.
Bauernmarkt Erle 2023
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Heimatverein Vreden-Schmiede. Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Strohpresse von Manfred Schreiber. Foto: Petra Bosse
Spielbericht SSV Rhade C1 gegen FC Marbeck C1von Jürgen Pütz-Bosse
Am 4. Spieltag hatten wir in Rhade den Spitzenreiter aus Marbeck zu Gast, der bis dahin ein Torverhältnis von 31 : 2 Toren auf dem Konto hatte. Entsprechend übernahmen sie sofort die Spielinitiative und drängten unsere Jungs in ihre Hälfte.
Der körperlich deutlich überlegene Gast zündete ein Offensivfeuerwerk und kam bereits in der 7. Minute zur Führung. Doch bereits eine Minute später bekam Max Heiming mit einem Durchsteckpass den Ball, schüttelte seinen Bewacher ab und erzielte mit einem Flachschuss das 1 : 1. Marbeck zeigte sich aber nur kurz überrascht und stellte bereits in der 13. Minute auf 1 : 2.
Körperbetontes Spiel der Gäste
Unsere Jungs stellten sich jetzt besser auf das körperbetonte Spiel der Gäste ein und wurden in der 33. Minute für ihr engagiertes Pressing belohnt. Wiederum war es Max, der durch eine Einzelaktion für seine Farben auf 2 : 2 stellte.
Als alle bereits schon auf den Halbzeitpfiff des Schiris warteten, nutzte Marbeck eine Unachtsamkeit und es stand 3 : 2 für den Gast. Nach dem Seitenwechsel war unsere C1 wieder an der Reihe. Luc Hudournik wurde auf rechts angespielt, drang mit einem starken Antritt in die Box der Gäste und traf mit einem satten Flachschuss zum 3 : 3.
Überzahlspiel für Marbeck
Danach hatte unsere Jungs deutlich mehr Spielanteile, ohne was zählbares zu kreieren. In der 48. Minute ging Tima Lehkodukh durch ein Foulspiel zu Boden, was der Schiedsrichter jedoch nicht ahndete. Marbeck erzielte durch das folgende Überzahlspiel das 4 : 3. Sechs Minuten später erhöhte Marbeck auf 5 : 3, wobei diesmal Nils Ebbing durch einen Ellenbogencheck ausgeschaltet wurde.
Marbeck erhöhte dann noch auf 6 : 3, wobei unsere Jungs bis dahin mit ihren Kräften am Ende waren. Sie hatten dem Spitzenreiter mehr als Paroli geboten und den Zuschauern ein tolles, spannendes Fußballspiel zelebriert! Jungs, das war klasse! Weiter so!!!
Geselliger Ausklang in Erle auf dem Hof Grotendorst. Foto: Privat
Gelungener Nachmittag
Doch der gelungene Nachmittag war noch nicht zu Ende. Er nahm seinen Fortgang auf dem Hof Grotendorst an der Marientaler Str.. Bei reichlich Grillgut, leckeren Salaten und diversen Kaltgetränken hatten die Jungs eine Menge Spaß bei verrückten Ballspielen, Poolaktivitäten und gekonnten Arschbomben. Am späten Abend ging es dann Gott sei Dank verletzungsfrei nach Hause. Den Gastgebern Grotendorst gebührt für den tollen Nachmittag ein herzliches Dankeschön!!!
Die Förderkulisse rund um das Wolfsgebiet Schermbeck wird Richtung Westmünsterland ausgeweitet.Für fast die Hälfte der Landesfläche können nun Fördermittel beantragt werden, um Weidetierhaltungen wolfssicher zu gestalten.
Das Umweltministerium hat die Fördergebiete rund um Schermbeck vergrößert. Diese umfasst nun als Fördergebiet „Westmünsterland“ inklusive einer Pufferzone eine Fläche von mehr als 4.000 Quadratkilometern.
Gesamtgröße von 4.090 km²
Die neue Förderkulisse „Westmünsterland“ mit Pufferzone wächst damit auf eine Größe von insgesamt 4.090 km² (bisher: 3.762 km²).
Die Förderkulisse „Westmünsterland“ mit umliegender Pufferzone umfasst einen bedeutenden Anteil des Naturparks Hohe Mark mit seinen ausgedehnten Wäldern und angrenzenden Kulturlandschaften. Die Abgrenzung der Förderkulisse „Westmünsterland“ umfasst auf einer Fläche vom 1.661 km² (bisher: 957 km²) folgende Städte und Gemeinden vollständig oder teilweise (Teilbereiche in Klammern):
Kreis Wesel: Städte Dinslaken, Voerde, Wesel (nur der rechts-rheinische Teil), Hamminkeln; Gemeinden Schermbeck, Hünxe.
Kreis Kleve: Stadt Rees (im Nordwesten bis zur B 67).
Kreis Borken: Gemeinden Heiden, Raesfeld, Reken.
Kreis Coesfeld: Städte Coesfeld, Dülmen.
Kreis Recklinghausen: Städte Dorsten, Haltern am See, Marl.
Kreisfreie Stadt Bottrop (nur der Teil nördlich der A2).
Kreisfreie Stadt Oberhausen (nur der Teil nördlich der A2/A3).
„In Nordrhein-Westfalen werden wir die Wolfsverordnung und die Herdenschutz-Förderung zeitnah weiterentwickeln und praxisgerechtere Regelungen schaffen“, so Umweltminister Oliver Krischer. „Dabei hat die Unterstützung der Schäfer beim Herdenschutz oberste Priorität. Im Vorgriff haben wir daher nun die Förderangebote ausgebaut, um Tierhalterinnen und Tierhalter beim Herdenschutz zu unterstützen.“
Fördergebiete für die Herdenschutzförderung werden ausgewiesen, wenn Wölfe in einer Region mehrfach nachgewiesen wurden und ein Territorium gebildet haben. Im Monitoringjahr 2022/2023 wurden in Nordrhein-Westfalen fünf besetzte Wolfsterritorien registriert (Schermbeck, Leuscheid und territoriale Einzeltiere in den Territorien „Hohe Mark“, „Dämmerwald“ sowie „Ebbegebirge“).
Damit lebt in Nordrhein-Westfalen rund ein Prozent des deutschlandweiten Wolfsbestandes. Wie für alle Bundesländer ist auch für Nordrhein-Westfalen davon auszugehen, dass zusätzlich sporadisch einzelne durchwandernde Wölfe auftreten, die tage- oder wochenweise in Nordrhein-Westfalen verbleiben.
100 Prozent der Kosten werden gefördert
In den Fördergebieten werden bis zu 100 Prozent der Kosten für investive Herdenschutzmaßnahmen gefördert.
Neben Zäunen umfasst dies unter bestimmten Voraussetzungen auch die Anschaffung und Ausbildung von Herdenschutzhunden. Zusätzlich bestehen großräumige Pufferzonen, in denen ebenfalls Herdenschutzzäune gefördert werden.
Wie im vergangenen Jahr stehen auch 2023 wieder bis zu zwei Millionen Euro für Maßnahmen nach den Förderrichtlinien für den Herdenschutz zur Verfügung. Um Tierhalter über Herdenschutzmaßnahmen und Förderangebote zu informieren, sind in den neuen Fördergebieten Informationsveranstaltungen geplant.
Praxisgerechtere Regelungen im Umgang mit problematischen Wölfen
„Wir müssen aber auch zu praxisgerechteren Regelungen im Umgang mit problematischen Wölfen kommen. Daher begrüße ich die Initiative des Bundes. Wir haben es mit einzelnen Tieren zu tun, die sehr geschickt Herdenschutzmaßnahmen überwinden. Dagegen müssen wir etwas tun, um die Akzeptanz für den Wolf insgesamt zu erhalten“, so Krischer.
Kein Plastik & Co. in die Biotonne! Ein Beitrag zur Schonung der Umwelt und Reduzierung der Kosten für die Entsorgung von aussortierten Störstoffen
Die Gemeinde Raesfeld ist eine der ersten Kommunen im Kreisgebiet, welche die Biotonnenüberprüfung umsetzt. Im Sommer 2022 hatten sich die Bürgermeister der Kommunen im Kreis Borken sowie die EGW und der Kreis Borken darauf verständigt, die Kontrolle der Befüllung der Biotonnen zukünftig durchzuführen.
Kontrollen der Biotonnen im Oktober
Für die Haushalte in der Gemeinde Raesfeld ergibt sich folgende Änderung: Vom 04.10.2023 bis zum 31.10.2023 werden erstmalig Kontrollen der Biotonnen durch Mitarbeiter der EGW durchgeführt. Bei festgestelltem hohen Störstoffgehalt wird zunächst mittels entsprechender Hinweisschilder auf eine Fehlbefüllung aufmerksam gemacht.
Bei einem hohen Störstoffgehalt wird zunächst durch entsprechende Hinweisschilder auf die Fehlbefüllung hingewiesen. Sollte es bei folgenden Kontrollterminen zu einem hohen Störstoffeintrag im Bioabfall kommen, werden die betroffenen Biotonnen allerdings nicht geleert.
Hintergrund der Biotonnenkontrolle ist, dass die rechtlichen Vorgaben für Störstoffe im Bioabfall verschärft worden sind. Ziel ist es, dass zukünftig weniger Störstoffe im Kompostwerk der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) ankommen und dort aufwendig heraussortiert werden müssen. Die EGW ist für die Verwertung von Bioabfällen zu Kompost aus dem gesamten Kreisgebiet zuständig. Begleitet wird diese Maßnahme durch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit (https://www.wirfuerbio.de/).
Die Gemeinde Raesfeld bittet alle Bürger um Mitwirkung, um durch getrennte Abfallsammlung gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Umwelt und Reduzierung der Kosten für die Entsorgung von aussortierten Störstoffen zu leisten.
Wie steht es um die kommunale Selbstverwaltung in Nordrhein-Westfalen und welche Herausforderungen erwarten speziell die Gemeinde Raesfeld? Was erwartet Bürgermeister Martin Tesing angesichts der ihm vorliegenden Zahlen konkret für Raesfeld im Jahr 2024? Ist ein Haushaltsdefizit in Millionenhöhe unausweichlich?
Interview mit Raesfeld Bürgermeister Martin Tesing zum Hilferuf der NRW Bürgermeisterinnen/Bürgermeister an den Ministerpräsidenten des Landes NRW, Hendrik Wüst.
Brandbrief
In den letzten Tagen hat auch ein von Bürgermeister Martin Tesing persönlich mitunterschriebener Hilferuf von 355 Bürgermeisterrinnen und Bürgermeister des Landes NRW an den Ministerpräsidenten Henrik Wüst für zusätzliche Unruhe und Nervosität im Vorfeld der bevorstehenden Haushaltsberatungen für das kommende Haushaltsjahr 2024 geführt.
In dem Brandbrief ist von „chronischer Unterfinanzierung“ oder „Überforderung der Kommunen“ die Rede.
Ist dieser Hilferuf angesichts der bekannt guten Finanzausstattung in Raesfeld nicht übertrieben?
Martin Tesing:Nein, ich halte diesen Brandbrief auch aus Sicht der Gemeinde Raesfeld für längst überfällig. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe, unterstreicht allein die Tatsache, dass dieser Hilferuf innerhalb weniger Tage parteiübergreifend von 355 der 396 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NRW unterzeichnet wurde.
Wo bleibt die kommunale Selbstverwaltung, wenn unsere Räte nicht mehr eigenverantwortlich entscheiden können, wofür sie wie viel Haushaltsmittel ausgeben, wenn schlicht kein Geld mehr da ist oder durch Förderprogramme alles so reglementiert wird, dass für sie kein Entscheidungs- und Handlungsspielraum mehr bleibt?
Martin Tesing: Wenn Bund und Land dieser seit Jahren schleichenden Entwicklung der chronischen Unterfinanzierung und Überregulierung nicht massiv entgegenwirken, werden wir einen schleichenden Tod aller Kommunen erleben.
Die Gemeinde Raesfeld wird in diesem Prozess sicher nicht zu den Ersten gehören, aber wir werden dabei sein. Und da es in Raesfeld gute Tradition ist, vorausschauend zu handeln, habe ich den Brandbrief ohne „Wenn“ und „Aber“ sofort mit unterschrieben.
Wie sehen Sie die Situation in den Nachbarstädten? Auch der Bürgermeister von Dorsten hat in den letzten Tagen Alarm geschlagen.
Martin Tesing:Aus meiner Sicht haben gerade die Dorstener die letzten Jahre sehr gut genutzt, um sich finanziell zu konsolidieren. Diese Anstrengungen werden von Bund und Land eben nicht honoriert.
Im Übrigen sind die Rahmenbedingungen in Dorsten allein aufgrund der städtischen Struktur viel schwieriger zu bewältigen als im eher ländlich geprägten Raesfeld. Insofern kann man uns auch nicht mit Dorsten vergleichen. Der Vergleich hinkt einfach und ist aus meiner Sicht unzulässig.
Und was erwarten Sie konkret für die Gemeinde Raesfeld?
Martin Tesing: Nach den mir bisher vorliegenden Zahlen erwarte ich für Raesfeld im Jahr 2024 auf jeden Fall ein Haushaltsdefizit in Millionenhöhe. Zum einen müssen wir damit rechnen, dass allein die „Landschaftsverband Westfalen Lippe“-Umlage um 330.000 Euro steigen wird. Darüber hinaus sind weitere Erhöhungen der Kreis- und Jugendamtsumlage angekündigt. Gleiches gilt für die explodierenden Personalkosten, die zum einen durch den Tarifabschluss, der mit einer durchschnittlichen Lohn- und Gehaltssteigerung von 11,5 % als „teuerster Tarifabschluss aller Zeiten“ gilt, und zum anderen durch die überbordende Bürokratie verursacht werden. So rechnen wir allein aufgrund der Tariferhöhung für 2024 mit Mehrkosten in Höhe von rund 460 Tausend Euro. Neben den allgemeinen Kostensteigerungen in allen Bereichen haben wir natürlich auch eine Vielzahl von kommunalen Gebäuden zu unterhalten. Auch hier rechnen wir mit Kostensteigerungen im 2-stelligen Prozentbereich.
Auf der anderen Seite können wir nicht mit Mehreinnahmen rechnen. Im Gegenteil, wir müssen sogar mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen kalkulieren.Alles in allem muss man kein Prophet sein, um diese Prognose abzugeben.
Was muss sich aus Ihrer Sicht auf Bundes- und Landesebene ändern, um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden zu sichern?
Martin Tesing:Das Grundübel ist aus meiner Sicht die überbordende Bürokratie. Sie verursacht unnötige Kosten und sorgt dafür, dass der Personalbestand in allen Behörden nur eine Richtung kennt: nach oben.
Diese Bürokratie führt auch zu Frustration bei den Bürgerinnen und Bürgern, weil der tiefere Sinn für sie nicht erklärbar ist.
Die Ursachen für diese Form der Überregulierung liegen beim Bundes- und Landesgesetzgeber. Sie sollten den Kommunen im Sinne der kommunalen Selbstverwaltung viel mehr Eigenverantwortung überlassen. Denn diese kennen sich vor Ort naturgemäß am besten aus und wissen, wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt.
Diese Bürokratie führt auch zu Frustration bei den Bürgerinnen und Bürgern, weil der tiefere Sinn für sie nicht erklärbar ist.
Die Bäckerei Schlegel in Raesfeld hat kürzlich einen spannenden Neuzugang in ihrer Küche vorgestellt – den brandneuen Merrychef-Ofen. Dieser Ofen erwärmt in nur 20 bis 50 Sekunden alles Leckere, wonach das Herz begehrt.
Die fortschrittliche Technologie, die in diesem Ofen verbaut ist, kombiniert Mikrowellen- und Tuned-Impingement-Techniken, was zu knusprigen, gleichmäßig gebräunten und warmen Speisen in Rekordzeit führt. Von einfachen Milchhörnchen bis hin zu selbst gefüllten und überbackenen Laugenstangen – dieser Ofen macht alles möglich. Sogar beliebte Herzhaftigkeiten wie Schnitzelbrötchen, Wraps und mehr, die Schlegel bereits in ihrem Sortiment hatten, werden dank des Merrychef-Ofens auf ein völlig neues Niveau gehoben.
Eine leckere Neuerung ist, dass Kunden nun in der Sitzecke der REWE Filiale in Raesfeld frisches Rührei genießen können, dank der Möglichkeiten, die dieser Ofen bietet. Schlegel ist eine der wenigen im gesamten Umkreis, die diesen hochmodernen Ofen besitzt. Er steht exklusiv in der REWE Filiale und ist von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr in Betrieb. Die Bäckerei Schlegel setzt mit diesem neuen Merrychef-Ofen einen neuen Standard für schnelle und köstliche Speisenerwärmung, und die Kunden können sich auf noch mehr Vielfalt und Qualität freuen.
Die Städte und Gemeinden in NRW sind tief beunruhigt über die Entwicklung der kommunalen Haushalte und fordern Bund und Land auf, schnell und entschlossen gegenzusteuern.
Auch Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing gehört mit zu den 355 von 396 Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, die einen Brandbrief des Städte- und Gemeindebundes (StGB) NRW an Ministerpräsident Hendrik Wüst zur aktuellen Haushaltskrise der Kommunen unterzeichnet haben.
Die parteiübergreifenden 356 Unterschriften belegen laut Martin Tesing, dass dies weit über das Problem einer einzelnen Gemeinde hinausgeht.
Chronische Unterfinanzierung
Die Kommunen, so Dr. Eckhard Ruthemeyer, Präsident des Städte- und Gemeindebundes, sind durch chronische Unterfinanzierung und zahlreiche Krisen überlastet. Dieses Feedback gab er zu dem Schreiben, welches Wüst am Donnerstag erhielt. „Wenn Bund und Land die Kommunen nicht ausreichend unterstützen, droht 2024 eine Handlungsunfähigkeit.“
Die Ursachen für die gegenwärtige Haushaltsmisere der Gemeinden sind vielschichtig: Stagnierende Steuereinnahmen, reduzierte Zuschüsse von Bund und Land, steigende Kosten in Bereichen wie Sachaufwendungen, Personal und Versorgung von Flüchtlingen. Hinzu kommen die Überlastung bei der Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen und die wachsende Umlagepflicht der Gemeinden gegenüber den Landschaftsverbänden und Kreisen.
10 Mio. Euro LWL-Kreisumlage
Beispielsweise soll die LWL-Umlage über die Kreisumlage den Gemeinden in Rechnung gestellt werden.
Für den Kreis Borken hat das finanzielle Auswirkungen: etwa 10 Mio. Euro oder 27 Euro pro Einwohner, wie Tesing erläutert. Das betrifft nicht nur Raesfeld, sondern auch die anderen 16 Gemeinden im Kreis. „Das bedeutet für uns, dass wir 2024 den Gürtel enger schnallen müssen“, unterstreicht Bürgermeister Tesing.
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026
Bund und Land belasten Städte und Gemeinden mit zusätzlichen Aufgaben. Tesing kritisiert unter anderem auch den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026. Er veranschaulicht, dass dies praktisch einem doppelten Raumbedarf für jede Klasse gleichkäme. „Wie soll das realisiert werden, wenn die Finanzierung völlig offen ist?“, fragt Tesing. Hinzu kommen weitere Herausforderungen, etwa das fehlende Betreuungspersonal.
Konsequenzen
Die Sparmaßnahmen, die sich daraus ergeben, sind direkt spürbar. Ruthemeyer warnte: „Wenn Bund und Land nicht eingreifen, könnten viele Städte und Gemeinden gezwungen sein, Steuern zu erhöhen und freiwillige Angebote, wie den Betrieb von Bädern oder sozialer Unterstützung, zu reduzieren. Sie sind gesetzlich verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren.“
In einem Brief an das Land Nordrhein-Westfalen äußern sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus NRW besorgt. Solche Maßnahmen seien den Bürgern schwer zu vermitteln. Es droht ein Verlust des Vertrauens in den Staat und die Demokratie. Das könnte auch das kommunalpolitische Engagement beeinträchtigen, da Entscheidungen im Rat zunehmend belastend werden könnten.
Ruthemeyer appellierte: „Wir fordern das Land und den Ministerpräsidenten auf, den Gemeinden beizustehen und ein Sofortprogramm zur Sicherung der kommunalen Handlungsfähigkeit zu fördern.“
Unter anderem fordern die Kommunen
die Wiederherstellung einer aufgabenangemessenen Finanzausstattung durch deutliche Erhöhung des Verbundsatzes im Gemeindefinanzierungsgesetz;
die kurzfristige Ausschöpfung aller fiskalischen und haushaltsrechtlichen Ressourcen, um den Kommunen wieder Handlungsspielräume zu verschaffen, welche die Bezeichnung „kommunale Selbstverwaltung“ auch verdienen;
den Abbau von Bürokratiehemmnissen;
den Verzicht auf gesetzliche Regelungen zulasten der Städte und Gemeinden ohne eigene Finanzierungsverpflichtungen des Bundes beziehungsweise des Landes
Auf den trockensten Sommer seit 1931 im Jahr 2022 folgte 2023 ein außergewöhnlich nasser Sommer mit mehreren extremen Starkregenereignissen im Emscher-Lippe-Gebiet.
Wetterbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband weist auf eine Zunahme von extremen Starkregenereignissen hin Emscher-Lippe-Region. Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) haben eine Regen-Auswertung der meteorologischen Sommermonate Juni, Juli und August vorgenommen.
Das Fazit: Auf den trockensten Sommer seit 1931 im Jahr 2022 folgte 2023 ein außergewöhnlich nasser Sommer mit mehreren extremen Starkregenereignissen im Emscher-Lippe-Gebiet.
Alle drei Monate waren sowohl an der Emscher als auch an der Lippe deutlich nasser als im langjährigen Mittel. Die Aufzeichnungen von EGLV zeigen, dass es im Durchschnitt seit 1940 in der Region fünf Starkregenereignisse pro Jahr gab – im Jahr 2023 gab es jedoch allein in den Monaten Juni, Juli und August an fünf Tagen Starkniederschlagsereignisse mit einer Wiederkehrzeit von „seltener als 100 Jahre“.
Foto: Petra Bosse
Acht Starkregenereignisse
Insgesamt verzeichneten EGLV in diesem Jahr bereits acht Starkregenereignisse! Mit dem Klimawandel ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird.
„Wir als Emschergenossenschaft und Lippeverband reagieren auf diese Entwicklung und haben Lösungsansätze entwickelt, wie der bereits gute Hochwasserschutz an Emscher und Lippe weiter optimiert und verbessert werden kann. Auch arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnerkommunen z.B. in der Zukunftsinitiative Klima.Werk an weitergehenden Maßnahmen, um im Rahmen der Starkregenvorsorge vor allem das Regenwasser von den Kanalisationen fernzuhalten und es schadlos vor Ort versickern zu lassen bzw. in nahe gelegene Gewässer abzuleiten. Auf Dauer müssen wir in unserer Region die sogenannte „Schwammstadt“ umsetzen.
Das bedeutet: Wir benötigen Notpolderflächen und Notwasserwege, um die Wassermassen anderweitig auffangen zu können – und um Gefahren für Leib und Leben sowie für Hab und Gut bestmöglich zu vermeiden“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von EGLV.
Juni 2023
Im Juni 2023 wurde eine mittlere Niederschlagssumme von 81 mm (EG / Emschergenossenschaft) und 91 mm (LV / Lippeverband) erfasst. Zur Info: Die Millimeter Angabe ist gleichzusetzen mit „Liter pro Quadratmeter“. Damit fällt der Monat im langjährigen Vergleich (130-jähriges Mittel: EG 74 mm, LV 71 mm) leicht überdurchschnittlich aus. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass nahezu der gesamte Monatsniederschlag während des Starkregenereignisses am 22./23. Juni fiel. Der höchste Tagesniederschlag im Juni wurde ebenfalls am 22. Juni erfasst. Im EG-Gebiet fielen an der Station Pumpwerk Duisburg-Schmidthorst innerhalb eines Tages 97,3 mm. Im LV-Gebiet wurde der größte Tagesniederschlag mit 100,5 mm an der Station Kläranlage Soest erfasst. Zusammengefasst: Innerhalb eines Tages fiel an diesen Stationen mehr Niederschlag als im langjährigen Monatsmittel des Emscher-bzw. Lippe-Gebietes.
Juli 2023
Im Juli fielen im EG-Gebiet im Mittel 142 mm Niederschlag (130-jähriges Mittel: 83 mm) und im LV-Gebiet 115 mm (130-jähriges Mittel: 81 mm). Damit liegt der Juli 2023 im EG-Gebiet unter den zehn nassesten Julimonaten und im LV-Gebiet unter den zwanzig nassesten Julimonaten seit 1931!
Der höchste Tagesniederschlag fiel im Juli im EG-Gebiet am 9. Juli an der Station Pumpwerk Essen-Hesselbruch mit 36,8 mm. Im LV-Gebiet fiel der höchste Tagesniederschlag am 31. Juli an der Station Hünxe Schacht Lohberg mit 34,6 mm.
August 2023
Auch der August fiel deutlich überdurchschnittlich aus: Im EG-Gebiet fielen im Mittel 130 mm (130-jähriges Mittel: 78 mm) und im LV-Gebiet 120 mm (130-jähriges Mittel: 76 mm). Damit reiht sich auch der August unter die zehn nassesten Monate seit 1931 ein (im LV- und EG-Gebiet). Der höchste Tagesniederschlag fiel im EG-Gebiet am 16. August an der Station Pumpwerk Gelsenkirchen-Altstadt mit 80,8 mm (entspricht etwa dem langjährigen Monatsniederschlag im EG-Gebiet) und im LV-Gebiet am 6. August an der Station Pumpwerk Hamm-Caldenhofer Weg mit 94,2 mm (etwa 18 mm über dem langjährigen Monatsmittel des LV-Gebiets).
Der meteorologische Sommer liegt im EG-Gebiet damit fast gleichauf mit dem bisher (seit 1931) nassesten Sommer 1954. Im EG-Gebiet fielen 354 mm und damit nur 1 mm weniger als im Jahr 1954.
Im LV-Gebiet liegt der meteorologische Sommer mit 327 mm auf Platz 6 der nassesten Sommer seit 1931. Spitzenreiter ist auch im LV-Gebiet der Sommer 1954 mit 363 mm.
Die mittlere Niederschlagssumme für das immer von November bis Oktober dauernde sogenannte Wasserwirtschaftsjahr (EG: 800 mm und LV: 765 mm) wurde bereits im August (EG: 856 mm und LV: 812 mm) erreicht bzw. sogar überschritten. Damit fällt das WWJ 2023 erstmals seit 2016 wieder überdurchschnittlich nass aus.
Starkregenereignisse
Nach der Starkregenserie im Jahr 2021, mit dem bekannten Höhepunkt am 14. Juli 2021, traten im Jahr 2023 – also innerhalb von nur zwei Jahren – erneut mehrere extreme Starkniederschlagsereignisse im Emscher-/Lippe-Gebiet auf, darunter erneut ein Ereignis (22./23. Juni 2023), welches flächenhaft durch hohe Intensitäten geprägt war.
Außergewöhnlich waren in diesem Sommer die hohen Ereignissummen. Gleich bei drei Ereignissen fiel lokal der mittlere Monatsniederschlag binnen weniger Stunden (22./23. Juni, 6. August, 16./17. August).
22./23. Juni 2023
Den Auftakt der Starkniederschlagsserie bildete das Ereignis am 22./23. Juni. Nach etwa vier Wochen mit noch außergewöhnlich anhaltender Trockenheit zog am 22./23. Juni das Tiefdruckgebiet „Lambert“ über Deutschland hinweg und es bildete sich eine Schwergewitterlage über den Verbandsgebieten von Emschergenossenschaft und Lippeverband aus. Außergewöhnlich war die flächenhaft hohe Intensität der Niederschläge. Auf die Verbandgebietsflächen bezogen wies das Ereignis im Vergleich zu dem Ereignis vom 14. Juli 2021 eine größere Extremität auf (hinsichtlich der Anzahl an Stationen mit ausgewiesenem Starkregen und der Anzahl an Stationen, an welchen eine Wiederkehrzeit „größer als 100 Jahre“ erreicht wurde). Im Maximum wurde eine Ereignissumme von 100,4 mm an der Station Kläranlage Soest registriert.
Anschließend stellte sich eine anhaltend unbeständige Wetterlage ein, ab dem 9. Juli folgten in kurzen Abständen weitere Starkniederschlagsereignisse. Insgesamt wurden im meteorologischen Sommer 2023 an fünf Tagen Starkniederschlagsereignisse mit einer Wiederkehrzeit von „seltener als 100 Jahre“ aufgezeichnet.
9. Juli 2023
Am 9. Juli lag der Niederschlagsschwerpunkt im Nordwesten von Essen. Im Einzugsgebiet des Borbecker Mühlenbachs fielen innerhalb von 60 Minuten bis zu 58 mm Niederschlag (Auswertung auf Basis von Radardaten des DWD). Davon fielen rund 40 mm innerhalb von einer halben Stunde (dies entspricht nahezu der Hälfte des mittleren Monatsniederschlags im Emscher-Gebiet).
12. Juli 2023
Bei dem Ereignis am 12. Juli handelte es sich um ein sehr lokales Starkniederschlagsereignis in Hünxe. Innerhalb von 5 Minuten fielen 20 mm Niederschlag (etwa 1/4 des mittleren Monatsniederschlags).
6. August 2023
Das Ereignis am 6. August war ebenfalls lokal ausgeprägt und betraf das Stadtgebiet von Hamm. Innerhalb von 90 Minuten fielen bis zu 74 mm Niederschlag.
16./17. August 2023
Bei dem Ereignis am 16./17. August bildete sich ein von Südwest (Essen) nach Nordost (Castrop-Rauxel) gerichteter Niederschlagsschwerpunkt aus. Die höchsten Niederschlagssummen wurden in Gelsenkirchen und Essen erreicht. An der Station Gelsenkirchen-Bismarck wurden innerhalb von 90 Minuten 75 mm Niederschlag aufgezeichnet. Dies entspricht einer Wiederkehrzeit von über 100 Jahren. Im Raum Essen zeichnete die Station Essen-Pumpwerk Stoppenberger Bach mit etwa 54 mm Niederschlag die höchste Summe auf.
Davon fielen 47 mm innerhalb von nur 45 Minuten. Dies entspricht ebenfalls einer Wiederkehrzeit von über 100 Jahren. Deutlich wird in den Stationsaufzeichnungen zudem die Heterogenität des Ereignisses. So wurden beispielsweise an den Stationen im nördlichen Gemeindegebiet Gelsenkirchens mit etwa 4 mm Niederschlag keine relevanten Summen erfasst.
Borken (pd). Zum Start in die Herbstferien heißt es im 3ECK Borken wieder „Spielen, malen und Geschichten hören“.
Die Bürgerstiftung Westmünsterland hat in Zusammenarbeit mit dem 3ECK Borken für Montag, 2. Oktober, ein buntes Spiel- und Bastelprogramm für Sechs- bis Elfjährige vorbereitet. Mädchen und Jungen aus allen Nationen, die in Borken und Umgebung leben, sind dazu von 14 bis 17 Uhr eingeladen.
Das Angebot ist kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist allerdings begrenzt, daher sind Anmeldungen erforderlich.
Diese werden bis zum 28. September unter E-Mail [email protected], per Telefon unter 02861/939 665 und über ein Anmeldeformular auf der Internetseite www.buergerstiftung-westmuensterland.de entgegengenommen. Bei der Anmeldung sind Vor- und Nachname, Alter und die Nationalität anzugeben, damit das ehrenamtliche Team entsprechende Spiele für die Kinder bereithalten kann.
Am 24. September 2023 in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr ist es endlich wieder soweit! Zum nunmehr 30. Mal startet auf dem Hof Stegerhoff an der Marienthaler Straße 44 in Raesfeld-Erle der beliebte Bauernmarkt, einer der Höhepunkte im Raesfelder Marktgeschehen.
Rund 100 Aussteller werden auch in diesem Jahr wieder ihre Produkte vor den Kulissen des typisch münsterländischen Bauernhofes präsentieren. Auf Hof, Tenne und den Wiesen werden unter anderem frisches Obst und Gemüse, Eier, Ziegenkäse, selbstgemachte Marmeladen, Brot, Liköre, Hausmacherwurst, Gewürze, Stauden und natürlich Accessoires aus allen möglichen Materialien für Haus und Garten angeboten.
Wie alljährlich öffnet das Bauerncafe auf der Tenne seine Pforten und lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Aber auch Herzhaftes aus Küche und Keller und ein frisch gezapftes Bier sorgen für Kurzweil und Genuss.
Doch neben den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, vielen Leckereien und handgefertigten Produkten hat der Bauernmarkt in Erle noch viel mehr zu bieten:
eine Ausstellung über landwirtschaftliche Geräte und Traktoren von gestern und heute
eine Hüpfburg und Schatzsuche im Heu
Bungee-Trampolin
Gerade für unsere jungen Besucher werden einige Attraktionen vorhanden sein – unter ande-rem kann im Heu nach Herzenslust nach Überraschungen gewühlt werden und ein Streichelzoo lädt zum Verweilen ein.
Erleben Sie ländliches Marktgeschehen und genießen Sie einen schönen Tag auf dem Hof Stegerhoff, den Ihnen die Erzeuger in Zusammenarbeit mit dem Raesfelder Ortsmarketing präsentieren. Seien Sie herzlich willkommen auf dem 30. Erler Bauernmarkt am 24. September 2023.
Anmeldeverfahren Kindergartenjahr 2024/2025 im Kreis Borken. WebKita: Das digitale Portal für Kindertagesbetreuung
Das Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr 2024/25 hat begonnen. Über das Online-Portal webKita können Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege anmelden. Wichtige Informationen dazu findet man unter www.kreis-borken.de/webkita.
Suche und Anmeldung leicht gemacht
Eltern können gezielt nach der geeigneten Kita oder Kindertagespflege suchen und ihren Betreuungsbedarf online anmelden. Einblicke in die pädagogischen Angebote, Fotos und organisatorische Daten der Kitas sind ebenfalls verfügbar. Aber trotz der digitalen Anmeldung betont Markus Grotendorst, stellvertretender Fachbereichsleiter, die Bedeutung des persönlichen Kontakts mit den Betreuungsanbietern.
„Wichtig bleibt das persönliche Gespräch zwischen Eltern und den Betreuungsanbietern, um gegenseitig die Angebote und Vorstellungen kennenzulernen.“ Danach bestätigen die Kitas und Fachberatungen die Vormerkungen. Viele Kitas bieten in diesen Wochen Tage der offenen Tür an, auf die in den lokalen Medien und im Internet hingewiesen wird.
Transparente Verwaltungsprozesse
Das Portal macht Verwaltungsprozesse einfacher und transparenter. So können Eltern sofortiges Feedback zu ihren Anfragen erhalten. Doch es bleibt eine Herausforderung, da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in den letzten Jahren stark gestiegen ist.
Steigende Betreuungsbedarfe
Die anhaltenden hohen Geburtenzahlen und Zuzüge erhöhen den Betreuungsbedarf. Der Kreis Borken hat darauf reagiert und die Zahl der Betreuungsplätze in den letzten Jahren erheblich erhöht. Eltern werden dennoch gebeten, nur den tatsächlichen Betreuungsbedarf anzumelden.
Betreuungszeiten und Bedarfe
Je nach Alter des Kindes und gewünschter Betreuungszeit haben Eltern verschiedene Möglichkeiten. Informationen zu den einzelnen Angeboten, wie der familienähnlichen Kindertagespflege, sind ebenfalls über das Portal abrufbar.
Besonderheiten für Kinder unter einem Jahr
Für diese Kinder gibt es noch keinen direkten Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung. Hier ist ein Erklärungsbogen zum tatsächlichen Bedarf notwendig.
Frühzeitige Anmeldung ist wichtig
Trotz Start des neuen Kindergartenjahres im August 2024 ist eine frühzeitige Anmeldung essentiell. Dies gilt auch, wenn ein Kind erst im Laufe des Jahres einen Betreuungsplatz benötigt.
Elternbeiträge und Sozialleistungen
Die Höhe der Elternbeiträge richtet sich nach Alter, Betreuungszeit und Einkommen. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese Beiträge gelöscht werden.
Neuregelung der Elternbeiträge ab 1. August 2023
Der Kreis Borken weist auf eine Neuregelung der Beiträge hin, die vor allem Familien mit geringem und hohem Einkommen betrifft.
Die Neuregelung sieht vor, dass die U3-/Ü3-Beiträge umgestellt werden, sodass nun schon für über Zweijährige nur der geringere Beitrag gezahlt werden muss. Im unteren Einkommensbereich werden Eltern bis zu einem Einkommen von 30.000 Euro vom Elternbeitrag freigestellt und im oberen Einkommensbereich über 73.000 Euro wurden zwei neue Einkommensgruppen mit höheren Beiträgen eingeführt.
In künftigen Jahren sollen die Elternbeiträge und die Einkommensgruppen automatisch nach der Fortschreibungsrate des Kinderbildungsgesetzes, die aus den Tarifergebnissen und dem Verbraucherpreisindex gebildet wird, angepasst werden.
Pianist Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten eröffnen neue Saison des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V.. Auftakt findet am Sonntag, 1. Oktober, im Rittersaal statt
Kreis Borken/Raesfeld. Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. startet am Sonntag, 1. Oktober 2023, um 17 Uhr in seine neue musikalische Saison. Gäste dürfen sich dann im Rittersaal des Schlosses in Raesfeld (Freiheit 27) auf den Pianisten Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten freuen.
Für dieses Konzert stehen Werke der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Dmitri Schostakowitsch und Franz Schubert auf dem Programm.
Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten: Christoph Soldan wurde 1964 in Frankfurt am Mai geboren und erhielt schon früh Klavier- und Orgelunterricht. Später studierte er Klavier an der Hamburger Musikschule. Durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Jahr 1989 sammelte der Pianist Erfahrungen auf internationalen Bühnen. Inzwischen trat er mit vielen namenhaften Orchestern in ganz Europa auf, ist als künstlerischer Leiter mehrerer Konzertreihen in Deutschland tätig und gründete das Theater sowie die „Schubertiade“ in Dörzbach an der Jagst in Baden-Württemberg.
Zum Quintett der Schlesischen Kammersolisten gehören die Stimmführer der Schlesischen Kammerphilharmonie aus Kattowitz: Katarzyna Biedrowska (Violoncello), Dawid Lewandowsky (Kontrabass), Jakub Lysik (2. Violine), Jaroslaw Mazec (Bratsche) und Darius Zboch (1. Violine). Sie erhielten ihre Ausbildung an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland und Polen. Wegen des hohen künstlerischen Niveaus wurde das Quintett in seiner Heimat zum führenden Kammermusik-Ensemble. Daher gab die Gruppe inzwischen zahlreiche Konzerte in ganz Europa und arbeitet seit dem Jahr 2008 mit Christoph Soldan zusammen. Zur Veranstaltungsreihe:
Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. sind, 23 Euro, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahren haben freien Eintritt.
Karten können beim Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. unter der Telefonnummer 02861/681-4283 oder per E-Mail an [email protected] bis Donnerstag, 28. September 2023, 12 Uhr bestellt werden. Interessierte erhalten im Nachgang eine Bestätigung per Mail oder einen Rückruf. Kooperationspartner der Saison des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. ist die Kulturgemeinde der Stadt Borken e.V. Gefördert wird das Programm durch die Gemeinde Raesfeld und den Kreis Borken. Weitere Informationen zum Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und seinem Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.