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Raesfeld Erleben 2024 – Ein Jahr voller Highlights

Kalender auf – in Raesfeld 2024 ist wieder einiges los! Ob Schnäppchenjagd auf dem Monatsmarkt, Bummeln, Kaufen und Genießen auf dem Kappesmarkt oder Glühweinseligkeit im Lichterglanz des Adventsmarktes – Raesfeld bietet das ganze Jahr über Unterhaltung. Streichen Sie sich die Termine rot an und genießen Sie Raesfeld mit allen Sinnen!

Auch in diesem Jahr wird es in Raesfeld nicht langweilig. Trotz der Fußballeuropameisterschaft, die in verschiedenen Gastronomiebetrieben mit Rudelgucken im Freien auf Großbildleinwand für viel Aufregung sorgt, hat das Ortsmarketing Raesfeld eine Vielzahl von Veranstaltungen geplant.

Auch in diesem Jahr wird es wieder Raesfeld in Sommerlaune geben. Foto: Petra Bosse/Archiv

Hier ist ein Überblick über die spannenden Ereignisse, die Besucher und Einheimische gleichermaßen genießen können.

Vielfältige Märkte und lokale Kultur

  • Monatsmarkt im Raesfelder Ortskern: Bis Oktober hat jeder die Chance, lokale Produkte und Kunsthandwerk mitten im Herzen von Raesfeld zu entdecken.
  • Bauernmarkt Hof Süthold mit Inthronisierung der Kappeshoheiten: Am 19. und 20. Mai wird traditionelles Handwerk und regionale Spezialitäten großgeschrieben.
  • Historischer Kappesmarkt: Am 2. und 3. November wird Raesfeld in eine andere Zeit versetzt und bietet historische Einblicke in das ländliche Leben.

Für Familien und Kulturbegeisterte

  • Kinderflohmarkt: Am 15. Juni können kleine Schätze und Spielzeug neue Besitzer finden.
  • Schlösser- und Burgentag: Am 16. Juni öffnen sich die Tore zu Raesfelds historischen Stätten.
  • Büchermarkt Schloss Raesfeld: 18. Raesfelder Büchermarkt am 11. August 2024. Schnappen Sie sich Ihre Tasche und stöbern Sie nach Herzenslust
  • Raesfeld in Sommerlaune: Vom 12. Juli bis zum 23. August verspricht Raesfeld sommerliches Flair mit verschiedenen Outdoor-Aktivitäten.
  • Heimatshoppen: Vom 13. bis 14. September heißt es wieder in der Heimat shoppen gehen

Musik und lebendige Traditionen

  • Raesfelder Gartentage: Am 20. und 21. Juli dreht sich alles um Gartenkunst und florale Pracht.
  • musik:landschaft westfalen: Vom 15. bis zum 18. August wird Raesfeld musikalisch mit Konzerten in atemberaubender Kulisse.

Besinnliche Vorweihnachtszeit

  • Lichterabend in Raesfelder Gärten: Am 27. September wird der Herbst mit einem spektakulären Lichtermeer begrüßt.
  • Raesfelder Adventsmarkt: Vom 5. bis zum 8. Dezember wird die Vorweihnachtszeit mit Ständen, die von Kunsthandwerk bis zu kulinarischen Köstlichkeiten reichen, eingeläutet.
  • Nikolaus-Stiefel-Aktion und Nikolausumzug: Am 5. und 6. Dezember wird die Nikolauszeit mit einem festlichen Umzug und einer besonderen Überraschungsaktion für die Kinder gefeiert.

Diese Veranstaltungen sind eine super Gelegenheit, das kulturelle Leben in Raesfeld aktiv zu erleben. Egal, ob Sie sich für Geschichte, Kultur, Musik oder einfach nur für das gemütliche Beisammensein interessieren – in Raesfeld ist auch im Jahr 2024 für jeden etwas dabei.

Christian Lipfert erlebt das historische Femegericht unter der Femeiche in Erle

Femegericht: Zeitreise mit Humor: Das Femegericht unter der Femeiche in Erle. Historisches Gericht tagte wieder

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Der Heimatverein Erle brachte das mittelalterliche Femegericht zurück an seinen angestammten Platz direkt unter der ehrwürdigen Femeiche.

Doch wer kennt schon die ganze Geschichte dieser mächtigen Eiche? Offenbar nicht viele, und genau deshalb hatte Carlo Behler, der Heimatforscher des Heimatvereins, eine besonders spannende Führung vorbereitet.

Carlo-Behler-Führung-Femegericht-Erle

Carlo Behler schlüpft in Rolle des Freiherr Bernd de Duiker

In voller mittelalterlicher Montur – als Freiherr Bernd de Duiker – entführte Behler die Besucher in eine Zeit, als die Justiz noch unter freiem Himmel stattfand. Die Teilnehmer der Führung bekamen nicht nur eine Rolle zugewiesen, sondern wurden auch „angemessen“ für ihre fingierten Vergehen bestraft. Eine Führung, welche streckenweise für einige Lacher sorgte, während ernstere Gemüter vielleicht zweimal überlegten, ob sie sich das nächste Mal wieder als „Dieb“ oder „Trunkenbold“ melden sollten.

Femegericht-Erle

Die Eiche erzählt ihre Geschichte

Neben der theatralischen Darbietung gab es auch Wissenswertes über den Baum selbst zu erfahren, der nicht nur unter Denkmalschutz steht, sondern auch viele Geschichten aus den vergangenen Jahrhunderten birgt. Während das Gelände rund um die Eiche derzeit neu gestaltet wird, ist die Faszination für den historischen Ort ungebrochen. Der Erler Christian Lipfert, der zum ersten Mal dabei war, war sichtlich begeistert: „Die Geschichten waren nicht nur spannend, sondern haben mir auch ganz neue Einblicke in die Geschichte meines Heimatortes gegeben“.

Machen Sie eine Zeitreise

Für alle Geschichtsbegeisterten und diejenigen, die es werden möchten, sind die Führungen eine unterhaltsame und lehrreiche Angelegenheit. Der Heimatverein Erle lädt Interessierte ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben.

Kontakt und Anmeldung

Anmeldungen für die nächste Führung sind per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 02865/8793 bzw. 02865/6646 möglich. Wer weiß, vielleicht entdeckt auch ihr eure mittelalterliche Seite unter der alten Femeiche!

Das Femegericht in Erle: Eine Historische Institution

Das Femegericht in Erle ist eine historische Institution, die im 16. Jahrhundert in Deutschland entstand und eine bedeutende Rolle in der Rechtsprechung dieser Zeit spielte. Die Gerichtsbarkeit entstand auf Initiative der Bauern in Erle, um interne Konflikte zu klären. Es setzte sich aus einfachen Bauern zusammen und stand als ein Beispiel für die autonome Rechtsprechung und die Selbstorganisation von Gemeinschaften in vergangenen Jahrhunderten.

Spieleabend bei der AWO Raesfeld: Offene Einladung für Alle

Am Dienstag, den 07.05.2024 um 18:00 Uhr, treffen sich Mitglieder und Interessierte der AWO Raesfeld wieder zu einem vergnüglichen Spieleabend.

Die Veranstaltung findet im barrierefrei zugänglichen Küchenraum der Sporthalle Erle, Silvesterstraße 10, statt. Teilnehmer dürfen gerne Lieblingsspiele, Getränke oder Snacks mitbringen. Auch Gäste, die nicht Mitglieder der AWO sind, sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, und es fallen keine Kosten für die Teilnahme an.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0170/1968262.

Effektiver Einsatz des Löschzugs Erle: Hydraulikölspur auf der B224 beseitigt

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Am späten Freitagnachmittag (3.5.) wurde der Löschzug Erle, zusammen mit einer Gruppe, zur B224 an der Ecke Feldgraben/Brannenschnede alarmiert.

Dort hatte eine Hydraulikölspur den Kreuzungsbereich stark verunreinigt. Die Einsatzkräfte nahmen das ausgelaufene Öl mit Bindemittel auf und reinigten den Bereich. Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten, wurde die B224 in beiden Richtungen kurzzeitig voll gesperrt.

Große Ölspurt von Erle bis Schermbeck beseitigt
Foto: Feuerwehr Raesfeld

1,8 km lange Ölspurt

Die Ölspur reichte bis in die Gemeinde Schermbeck, wo auch die Feuerwehr Schermbeck im Einsatz war. Die Gesamtlänge der Ölspur betrug 1,8 km und erstreckte sich über den Feldgraben, die B224, die Brannenschnede bis zum Grenzweg.

Für die vollständige Reinigung wurde ein Spezialfahrzeug einer Spezialfirma angefordert. Um 18.45 Uhr übergab der Löschzug die Einsatzstelle an die Firma Hülsmann Umwelttechnik.

Digitaler Reiseführer: Münsterland e.V. gewinnt beim „Hackathon“ in Berlin

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Wer einen Besuch im Münsterland plant, findet bald online maßgeschneiderte Ausflugstipps: Mit der Idee eines neuen digitalen Reiseführers hat der Münsterland e.V. die internationale Jury des „EU DigiTOUR Hackathon“ überzeugt, einem Wettbewerb zur digitalen Transformation im Tourismus.

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro fließt nun in die Umsetzung des Projekts. Es soll im Sommer starten.

Ein innovativer Reiseführer direkt aufs Smartphone

Hinter dem prämierten Konzept steckt ein interaktiver Fragebogen, der nach dem Ausfüllen allerlei Informationen direkt auf das Smartphone liefert – personalisiert und stets aktuell. Verknüpft ist diese innovative Reisevorbereitung mit dem frei zugänglichen Datenportal Münsterland, das unzählige Datensätze zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Routen und ÖPNV enthält.

Begeisterung für das Münsterland wecken

„Jeden Tag zeigen wir auf vielfältige Weise, was unsere Region zu einem attraktiven Reiseziel macht“, sagt Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V. „Der Erfolg beim ‚Hackathon‘ beschert uns jetzt einen spannenden neuen Baustein, um Menschen fürs Münsterland zu begeistern.“

Zusammenarbeit für digitale Innovation

Der Münsterland e.V. realisiert das Projekt gemeinsam mit der plazy GmbH, einem Hamburger IT-Unternehmen, das jenen „Reiseführer to go“ entwickelt hat. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit“, sagt Charlotte Seick, beim Münsterland e.V. zuständig für das Touristische Datenmanagement. „Durch das Projekt erlangen unsere Daten eine zusätzliche Sichtbarkeit im digitalen Raum. Es unterstreicht die Relevanz von Open Data, hier speziell auf den Anwendungsfall bezogen.“

Personalisierte Reisevorschläge für das Münsterland

Gegründet wurde plazy von den beiden Journalistinnen Kathrin Sander und Inka Schmeling. „Aus anderen Bereichen sind wir es längst gewöhnt, dass wir persönlich zugeschnittene Vorschläge bekommen – etwa bei Dating-Apps“, erklärt Kathrin Sander das Prinzip von plazy. „Genau das bietet plazy nun für die Destination Münsterland mit ihrer Vielfalt an Burgen, Schlössern und Naturerlebnissen: plazy spielt Reisenden daraus die Tipps aus, die wirklich zu ihnen passen.“

Inka Schmeling ergänzt: „Bei plazy funktioniert das auf eine ganz leichte und spielerische Art. Wir möchten die Reisevorbereitung möglichst ‚lazy‘ machen.“

Überhöhte Geschwindigkeit in Erle gemessen: 87 km/h auf der Marienthaler Straße

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei gehören im Kreis Borken nach wie vor zu den Hauptunfallursachen mit oft schweren Folgen auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken hat in der vergangenen Woche an 18 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von den 3.135 kontrollierten Fahrzeugen fuhren rund 10,7 Prozent zu schnell.

Bußgelder und Verwarngelder verhängt

Insgesamt wurden 74 Bußgeldverfahren eingeleitet und in 258 Fällen Verwarnungsgelder erhoben. Drei Fahrzeugführer müssen wegen erheblicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit mit einem Fahrverbot rechnen.

Gravierende Überschreitungen an Messpunkten festgestellt

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an folgenden Messpunkten festgestellt:

  • Südkreis: Außerorts bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h wurden 94 km/h auf der Brünener Straße in Rhede gemessen. Innerorts wurden auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle bei erlaubten 50 km/h 87 km/h gemessen.
  • Nordkreis: Außerorts bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h wurden 123 km/h auf der B 70 in Vreden gemessen. Innerorts wurden auf der van-Delden-Straße in Ahaus bei erlaubten 30 km/h 48 km/h gemessen.

23-jähriger Dorstener muss wegen versuchten Totschlags in Heiden ins Gefängnis

Landgericht Münster verurteilt 23-jährigen Dorstener zu sieben Jahren Haft wegen versuchten Totschlags.

Ein 23-jähriger Mann aus Dorsten ist heute vom Landgericht Münster zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Grund: er hatte auf dem Schützenfest in Heiden im August versucht, einen anderen Mann mit einem Messer zu töten. Der Angeklagte soll seinem Opfer während der Tat acht Mal in Brust und Rücken gestochen haben.

Nach einem Bericht von WDR2 soll sich der Beschuldigte nach der Tat in Internet-Chats mit der Tat gebrüstet und so den Verdacht auf sich gezogen haben.

Nach intensiven Ermittlungen anhand von Spuren, Zeugenaussagen und Beweismitteln wurde der Tatverdächtige wenige Tage nach dem Schützenfest festgenommen. Im September 2023 wurde der junge Mann in seiner Wohnung festgenommen.

Sponsorenlauf in Raesfeld mit über 850 Teilnehmer für die well:fair Stiftung

Am heutigen Freitag verwandelte sich der Sportplatz beim Sponsoren in Raesfeld in ein Meer aus Eifer und Engagement.

Beim Sponsorenlauf zugunsten der „well:fair Stiftung“ von Neven Subotic liefen Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Lokalpolitiker trotz regnerischen Wetters für einen guten Zweck. Was als sportliche Herausforderung begann, entwickelte sich zu einer eindrucksvollen Demonstration von Gemeinschaftssinn.

Team Lehrerinnen und Lehrer sowie der stellv. Bürgermeister von Borken Jürgen Fellerhoff. Foto: Petra Bosse

Sportlich und nass – so begann der Freitagmorgen auf dem TSV Sportplatz in Raesfeld. Anlass war der Sponsorenlauf zugunsten der „well:fair Stiftung“. Ziel der Veranstaltung war es, Spenden für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Afrika zu sammeln. Und das Engagement war groß: Die gesamte Julias-Koppers-Gesamtschule (JKG) und die Westenergie beteiligten sich an diesem Sponsorenlauf.

Geschafft: v. l.: Gratulation für die sportliche Leistung gab es von Bürgermeister Tesing:: Hans-Dieter Strtohmann, Schulleiter Axel Heinz und Jürgen Fellerhoff. Foto: Petra Bosse

Wasserschlachten und politische Unterstützung

Trotz Regen von oben und Wassertreten auf der Strecke ließen sich die Teilnehmer nicht beirren. Unter ihnen auch die stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann, und Jürgen Fellerhoff, der Stadt Borken.

Gemeinsam mit Schulleiter Axel Heinz und den Schülern der Jahrgangsstufe 7 absolvierten sie gut gelaunt zwölf Runden und legten dabei in einer halben Stunde beachtliche rund 5 km (12 Runden) zurück. Strothmann nahm es sportlich: „Sonst wäre ich heute meine Runde durch den Tiergarten gelaufen“, scherzte er sichtlich durchnässt.

Trocken kam niemand zurück vom Laufen an diesem Vormittag. Foto: Petra Bosse

Die sportlichen Leistungen wurden am Rande der Strecke kräftig unterstützt. Bürgermeister Martin Tesing und die Vorsitzende des Ortsmarketings Maria Kowalsky feuerten die Läufer an. „Ich finde das eine sehr gelungene Spendenaktion, schade, dass es heute so geregnet hat“, so Tesing.

Sponsorenlauf Gesamtschule Raesfeld für wellfair Stiftung
Läuferinnen und Läufer der Jahrgangsstufe 7. Foto: Petra Bosse

Sponsorenlauf und die Philosophie des Regens

Heiko Langer, Organisator des Sponsorenlaufs und seit 2016 Sportlehrer an der Gesamtschule, sah den Regen eher philosophisch: „Das Wetter können wir nicht beeinflussen. Aber was wir an Regen zu viel haben, gibt es in Afrika zu wenig. Deshalb passt es“, erklärte Langer. Die Idee zu dem Lauf kam ihm bei einem Tennisturnier in Dortmund. Mit seiner Idee konnte er nicht nur den Schulleiter begeistern. Hinzu kamen die gut 850 der insgesamt 960 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Raesfeld, die sich trotz des schlechten Wetters sportlich für einen guten Zweck einbrachten.

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Das Orga-Team v. l.: Heiko Langer, Anne Ebbert Becker und Toni Becker. Foto: Petra Bosse

Unterstützt wurde Langer von Toni Becker und Anne Ebbert, die die Veranstaltung mit einer Tombola und der Hilfe zahlreicher Sponsoren, die im Vorfeld von den Schülern persönlich angesprochen wurden, bereicherten.

Über die Ergebnisse des Tages und das erzielte Spendenaufkommen wird in einem weiteren Bericht informiert.

Lokale Schönheiten auf Rädern: Eine Hommage an Raesfeld

LKW-Auflieger mit Raesfelder Fotomotiven. Die Verbindung von Kultur und Logistik. Bemerkenswerte Raesfelder Fotomotive auf einem 13 Meter langen Auflieger

Die Stenkamp Transport GmbH, ein führendes Logistikunternehmen aus Raesfeld, arbeitet eng mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. zusammen. Ziel dieser kreativen Kooperation ist die Förderung der Heimatkultur durch die Gestaltung der LKW-Auflieger mit Raesfelder Fotomotiven. Seit vor zehn Jahren der erste Werbetruck die Straßen eroberte, hat sich viel getan.

Verbundenheit des Unternehmens mit seinem Heimatort

Unternehmer Thomas Stenkamp erklärt, dass die Entscheidung, die aktuellen Fahrzeuge mit Bildern aus der Region zu schmücken, eine Hommage an die Schönheit und Vielfalt Raesfelds darstellt. Diese Initiative trägt nicht nur dazu bei, das Bewusstsein für das kulturelle Erbe der Gemeinde zu schärfen, sondern unterstreicht auch die Verbundenheit des Unternehmens mit seinem Heimatort.

Nicht zu übersehen sind die Fotomotive aus der Gemeinde ©Gemeinde Raesfeld

Stärkung der Gemeinschaft durch kreative Partnerschaft

Maria Kowalsky, die Vorsitzende des Ortsmarketings, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die neuen Sattelschlepper, bedruckt mit Werbung von Raesfeld, zeigen unsere Wertschätzung für die lokale Gemeinschaft und sind ein Beitrag dazu, die Geschichte und Attraktivität unserer Stadt zu teilen.“

Visuelle Highlights der LKW-Auflieger

Seit März dieses Jahres zieren zwei besonders bemerkenswerte Fotomotive die 13 Meter langen Auflieger. Eines zeigt das malerische Wasserschloss, das andere das Foto von der Schlossvermählten des Jahres 2016. Diese Motive laden nicht nur dazu ein, die Schlossgemeinde im Naturpark Hohe Mark zu besuchen, sondern sollen auch speziell Hochzeitsinteressierte anlocken.

Ein Symbol der Dorfentwicklung: Die Femeiche

Passend zu den geplanten Maßnahmen im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes ziert ein weiteres bedeutendes Wahrzeichen, die Femeiche, die Rückseite der LKW. Dieses Motiv unterstreicht die tief verwurzelte Geschichte und Bedeutung natürlicher Wahrzeichen in der Region.

Durch diese sorgfältig ausgewählten Fotomotive verwandelt Stenkamp Transport GmbH ihre LKW-Auflieger in fahrende Kunstwerke, die sowohl die Schönheit als auch das kulturelle Erbe von Raesfeld würdigen und weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt machen.

Hubertus Beringmeier als WLV-Präsident für dritte Amtszeit wiedergewählt

Mit einer Mehrheit von 97 Prozent wählten die 70 Delegierten des Landesverbandsausschusses den 62-jährigen Schweinemäster und Ackerbauer Hubertus Beringmeier auf Gut Havichhorst in Münster für eine dritte Amtszeit zum obersten Repräsentanten des Landesbauernverbandes.

Auch die beiden Vizepräsidenten Henner Braach (61, Milchviehhalter und WLV-Vorsitzender im Kreis Siegen-Wittgenstein) und Michael Uckelmann (42, Schweinehalter und WLV-Vorsitzender im Kreis Coesfeld) wurden von den Delegierten mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Würdigung von Regina Selhorst

Im Rahmen des Landesverbandsausschusses auf Gut Havichhorst würdigte WLV-Präsident Hubertus Beringmeier das herausragende Engagement von Regina Selhorst im Landfrauenverband (WLLV) und überreichte ihr im festlichen Rahmen die Schorlemer Plakette in Silber. Seit 2014 war Regina Selhorst neun Jahre lang Präsidentin des WLLV und lenkte die Geschicke der Landfrauen auf Landesebene. Beringmeier würdigte den unermüdlichen Einsatz von Regina Selhorst für den ländlichen Raum.

Tiergarten-Trägerverein im guten Austausch mit der Korte-Stiftung.

Neuer Schwung für den Tiergarten Raesfeld. Der Tiergarten Raesfeld erhält neue Impulse durch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Trägerverein und der Korte-Stiftung als neuer Eigentümerin.

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung fand ein intensiver Austausch statt. Dieser habe deutlich gemacht, dass beide Seiten viele gemeinsame Interessen an der Nutzung des Tiergartens haben. In den kommenden Monaten sollen diese Interessen weiter definiert und konkretisiert werden, um den Tiergarten optimal zu gestalten.

Wald, Wild und Mensch: Vision der Korte-Stiftung

Im Sinne der Stiftung sei es, so Christian Große-Kreul, Vorstandsvorsitzender der Korte-Stiftung, „Wald, Wild und Mensch gemeinsam zu betrachten“. Mittelfristiges Ziel sei es, wieder mehr Wild im Tiergarten anzusiedeln. Die Voraussetzungen dafür werden derzeit geschaffen.

Neuer-Besitzer-vom-Tiergarten-Shloss-Raesfeld-ist-die-Korte-Stiftung

Aktivitäten des Tiergarten-Trägervereins

Die Vertreter des Trägervereins des Wildparks stellten ihre Aktivitäten im Wald vor. Ein positives Beispiel sei hier die Biologische Station Zwillbrock. Diese nutzt den Wildpark Raesfeld fast wöchentlich als außerschulischen Lernort für Schulklassen zu naturnahen Themen wie Wasser, Wald und Wiese.

Intensivierung der Zusammenarbeit geplant

Geplant ist, die Zusammenarbeit zwischen Tiergartenverein und Korte-Stiftung in Form von gemeinsamen Projekten oder Führungen zu intensivieren. „Für uns als Tiergarten-Trägerverein ist das eine win-win Situation“, so Wilfried Kersting, 1. Vorsitzender des Trägervereins.

Verbesserung der Verkehrssicherheit und ökologische Maßnahmen

In den vergangenen Wochen hat die Stiftung die Verkehrssicherheit im Tiergarten verbessert, indem sie Totholz aus Bäumen direkt an den Wegen entfernt hat. Für dieses Jahr ist noch geplant, die Bänke für die Besucher im Wald zu erneuern. Darüber hinaus wurde ein Planungsbüro mit der ökologischen Flächenkartierung der einzelnen Flächenabschnitte beauftragt. In Abstimmung mit der Naturschutzbehörde des Kreises Borken werden dann die Maßnahmen zur Aufwertung der Flächen priorisiert und in den nächsten Jahren sukzessive umgesetzt.

Untrennbar miteinander verbunden

Auch Bürgermeister Tesing blickt optimistisch in die Zukunft des Tiergartens. „Nachdem der Tiergarten in den letzten Jahren aufgrund des Rechtsvakuums eine Art Dornröschenschlaf gehalten hat, können wir nun mit dem neuen Eigentümer zuversichtlich in die Zukunft blicken. Tiergarten und Schloss sind für die Raesfelder untrennbar miteinander verbunden“, so Tesing weiter. Mit dem Erwerb des Schlosses durch die Gemeinde und dem Kauf des Tiergartens durch die Korte-Stiftung ist diese Verbindung nun wieder dauerhaft gesichert.

Freundschaftsbänke für Grundschüler-Grundschulen können sich bewerben

Die Bürgerstiftung Westmünsterland und Tischler-Innung starten gemeinsames Projekt

Kreis Borken. In Kooperation mit der Tischler-Innung Borken startet die Bürgerstiftung Westmünsterland ein Freundschaftsbänke-Projekt. Grundschulen aus Borken, Heiden, Velen, Raesfeld und Reken sind ab sofort eingeladen, sich um eine solche Bank für ihren Pausenhof zu bewerben. Ziel ist es, das Projekt auf den gesamten Kreis Borken auszuweiten.

Sensibilisierung für soziales Miteinander

Freundschaftsbänke stehen nach Informationen der Bürgerstiftung Westmünsterland inzwischen weltweit auf Schulhöfen. Auf ihnen nehmen Kinder Platz, die sich einsam fühlen. Sie signalisieren ihren Mitschülern damit, dass sie jemanden zum Spielen oder Zuhören suchen. Die oftmals buntgestalteten Bänke sensibilisieren die Mädchen und Jungen, auf ihre Mitmenschen zu achten und fördern somit das Miteinander.

Eine Idee mit internationaler Herkunft

Die Idee der Freundschaftsbank wurde 2006 in Zimbabwe entwickelt. Von dort verbreitete sie sich über die USA und Neuseeland bis nach Europa. Recherchen der Bürgerstiftung in Kommunen benachbarter Kreise haben gezeigt, dass auch hier Schulleitungen positive Erfahrungen mit diesem Konzept gesammelt haben. Das hat die Tischler und die Bürgerstiftung ermuntert, diese Idee nun in den Kreis Borken zu holen.

Handgefertigt und individuell gestaltbar

Die Freundschaftsbänke werden von den Auszubildenden der Tischler-Innung Borken gefertigt. Sie bestehen aus heimischem, witterungsbeständigem Lärchenholz und können von den Grundschülern anschließend individuell gestaltet werden.

Bewerbungsverfahren

Grundschulen können sich für ihren Pausenhof um eine Bank bewerben. Ein entsprechendes Formular finden Schulleitungen auf der Internetseite der Bürgerstiftung unter www.buergerstiftungwestmuensterland.de. Die Anzahl der Bänke ist begrenzt. Bewerbungen werden bis zum 31. Mai entgegengenommen.

Vier Raesfelder Kandidaten unter den Nominierten für ehrenamtliche Richter in Nordrhein-Westfalen 2025

Der Hauptausschuss der Gemeinde Raesfeld hat die Namen der Kandidaten der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter für die nächste Amtsperiode benannt.

In Nordrhein-Westfalen stehen Neuwahlen für die Positionen der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter an den Verwaltungsgerichten bevor. Diese Wahlen sind entscheidend für die Funktionsweise der Justiz auf dieser Ebene und gewährleisten, dass die Gerichte weiterhin mit kompetenten und engagierten Bürgern besetzt werden.

Die Amtszeiten der derzeitigen ehrenamtlichen Richter beim Oberverwaltungsgericht und beim Verwaltungsgericht Münster laufen Anfang 2025 aus. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Nachfolger zu bestimmen, die ab dem Frühjahr 2025 ihre Ämter antreten werden.

Beschlüsse des Hauptausschusses

Für das Verwaltungsgericht Münster wurden am Montag folgende Personen für die Amtszeit vom 01.04.2025 bis 31.03.2030 vorgeschlagen:

  • Gerd Bannefeld (CDU)
  • Markus Becker (FDP)

Die Wahl erfolgte einstimmig ohne Enthaltung.

Für das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen wurden für die Amtszeit vom 01.02.2025 bis 31.01.2030 diese Kandidaten benannt:

  • Nicole Ostendorf (CDU)
  • Helmut Hellenkamp (SPD)

Auch hier erfolgte die Wahl einstimmig und ohne Enthaltungen.

Vorschlagsprozess nach der Verwaltungsgerichtsordnung

Nach § 28 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) ist es Aufgabe des Landes, Vorschlagslisten für die Neuwahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter aufzustellen. Für das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen sind sechs Personen, für das Verwaltungsgericht Münster 22 Personen vorzuschlagen. Diesen Listen kommt große Bedeutung zu, da sie sicherstellen, dass die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten über die erforderliche Qualifikation verfügen und bereit sind, sich für die Rechtspflege zu engagieren.

Ausblick auf die Wahl und zukünftige Herausforderungen

Die nominierten Kandidaten stehen nun zur Wahl und müssen durch das entsprechende Wahlverfahren bestätigt werden. Diese Wahlen sind keine Formalität, sondern eine Chance für die Allgemeinheit, ihre Gerichte mit kompetenten und fairen Persönlichkeiten zu besetzen. Es wird erwartet, dass die neuen ehrenamtlichen Richterinnen und Richter mit ihrem Sachverstand und Engagement einen wichtigen Beitrag zur Rechtspflege in Nordrhein-Westfalen leisten werden.

Antrag der UWG: Weiterentwicklung der digitalen Dienstleistungen in Raesfeld

In der letzten Sitzung des Hauptausschusses am Montag wurde der Antrag der UWG-Fraktion zum Ausbau der digitalen Dienstleistungen beraten und zur Kenntnis genommen.

Die UWG-Fraktion hat einen Antrag gestellt, das digitale Angebot der Gemeinde Raesfeld kontinuierlich auszubauen. Erklärtes Ziel sei es, „dass alle relevanten Dienstleistungen und Formulare, die im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten identifiziert werden, online angeboten und abgerufen werden können“

Intensive Diskussion im Hauptausschuss

Jörg Heselhaus (Verwaltung) erläuterte, dass die Digitalisierung der Kommunalverwaltung ein langfristiger Prozess sei, der bereits seit Jahren stattfinde und auch in Zukunft fortgesetzt werde. Die digitale Transformation verbessere nicht nur die Effizienz der internen Prozesse, sondern erhöhe auch die Transparenz und die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger.

Christoph Angrick von der UWG-Fraktion betonte, dass die Verwaltung in diesem Bereich bereits gut aufgestellt sei, die UWG aber noch weitere Punkte aufnehmen wolle.

Kritik zum Antrag der UWG

Hans-Dieter Strothmann von der CDU kritisierte den Antrag jedoch deutlich: „Was soll das? Dieser Antrag hätte so nicht kommen dürfen. Er wurde mal wieder in die Öffentlichkeit gezerrt“, kritisierte Strothmann und wies darauf hin, dass die Bearbeitung des Antrages unnötige Arbeit für die Verwaltungsmitarbeiter bedeute. „Wir brauchen keine Nachhilfe von der UWG.“

Bedeutung der physischen Anlaufstellen

Elke Rybarczyk von der SPD betonte, dass trotz fortschreitender Digitalisierung das Bürgerbüro als Anlaufstelle erhalten bleiben müsse, um den Bürgern weiterhin direkte Kontaktmöglichkeiten zu bieten.

Fortschritte und geplante Projekte

In der Gemeindeverwaltung sind bereits viele Verwaltungsaufgaben und Dienstleistungen digitalisiert worden, unter anderem die Abwicklung der Briefwahl. Darüber hinaus ist für das laufende Jahr die Anschaffung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems (DMS) geplant, das bereits erfolgreich im Sozialamt der Gemeinde eingesetzt wird.

Allerdings weist die Gemeinde darauf hin, dass aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht alle Vorgänge vollständig digitalisiert werden können.

Digitale Dienstleistungen im Überblick

Die Gemeinde Raesfeld hat bereits eine Vielzahl von Verwaltungsdienstleistungen digitalisiert, die Bürgern und internen Abteilungen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Diese reichen von A bis Z:

  • Abfallkalender: Bereitstellung von Informationen zur Müllabfuhr.
  • Amtsblätter und Newsletter: Digitale Veröffentlichungen zur Information der Bürger.
  • Aufenthaltsangelegenheiten: Bearbeitung und Beratung zu Aufenthaltsfragen.
  • Ausschreibungen: Veröffentlichung von Projektausschreibungen.
  • Banking: Digitalisierte Finanzprozesse für die Gemeindeverwaltung.
  • Bauakten: Digitale Archivierung von Bauunterlagen.
  • Baumkataster: Verwalten von Informationen zu Bäumen in der Gemeinde.
  • Baumschutzsatzung: Informationen zu Regelungen und Schutzmaßnahmen.
  • Bebauungspläne: Einsicht und Beantragung von Plänen.
  • Beihilfeanträge: Digitale Bearbeitung von Anträgen auf finanzielle Unterstützung.
  • Beteiligung Träger Öffentlicher Belange: Eingabe von Stellungnahmen zu Bauleitverfahren.
  • Bewerbung Marktstände: Online-Anmeldung für Standplätze auf Märkten.
  • Briefwahl: Digitalisierte Beantragung der Briefwahlunterlagen.
  • Buchungssystem Unterkünfte: Online-Buchung von Unterkünften in Raesfeld.
  • Bürgergeld: Unterstützung und Beratung zu Leistungen.
  • Dorfentwicklungsprozess: Digitalisierte Beteiligung und Informationen.
  • Ferienbetreuung: Online-Anmeldung für Kinderbetreuung in den Ferien.
  • Flächennutzungspläne: Einsicht und Beantragung.
  • Führungszeugnis: Beantragung von Zeugnissen.
  • Fundsachen: Einsehen und Verwalten von Fundstücken.
  • Gehaltsabrechnung: Für Gemeindemitarbeiter.
  • Geoinformationssystem: Kartenbasierte Informationen.
  • Gewerbeflächenbörse: Austausch von Informationen zur Wirtschaftsförderung.
  • Gewerbezentralregisterauszüge: Beantragung.
  • Grundsteuerdatenaustausch: Zusammenarbeit mit dem Finanzamt.
  • Hundesteuerangelegenheiten: An- und Abmeldung sowie Zahlungsabwicklung.
  • Ideen + Beschwerden: Einreichung und Bearbeitung.
  • Kanalauskunft: Informationen zu Abwassersystemen.
  • Kindergeldangelegenheiten: Für Bedienstete.
  • Müllangelegenheiten: Verwaltung und Informationen.
  • Öffentliche Bekanntmachungen: Informationen zu wichtigen Ereignissen.
  • Personalaktenführung: Für Gemeindemitarbeiter.
  • Rentenangelegenheiten: Beratung und Bearbeitung.
  • Selbstauskunft Steueridentifikationsnummer: Online-Abfrage.
  • Sitzungsdienst: Planung und Dokumentation.
  • Stellenausschreibungen/Bewerbungen: Online-Bewerbungen.
  • Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung: Beantragung.
  • Untersuchungsberechtigungsscheine: Ausstellung.
  • Wohngeld: Antragsstellung und Beratung.
  • Zählerabrechnung für Schmutzwasser: Digitale Übermittlung.
  • Zeiterfassung: Für Gemeindemitarbeiter.
  • Zuschussanträge: Bearbeitung und Vergabe.

Entdecke die Geschichte der Femeiche: Führung in Erle startet am 5. Mai

Am Sonntag, den 5. Mai um 15 Uhr startet an der Femeiche in Erle (Ekhornsloh 17) die erste öffentliche Führung um 15 Uhr in diesem Jahr.

Carlo Behler schlüpft dabei in die Rolle des Freiherrn Bernd de Duiker und führt in mittelalterlicher Kleidung durch das Programm. Dabei wird er nicht nur über seine Funktion als Vorsitzender des Femegerichts berichten, sondern auch spannende Geschichten rund um den Baum erzählen, der unter Denkmalschutz steht.

Femeiche-Erbaum-Erle

Femeichenausstellung

Nach diesem informativen Teil geht es weiter zum nahe gelegenen Heimathaus in der Silvesterstraße 5, wo die Femeichenausstellung einen tieferen Einblick in die Geschichte und Bedeutung der Femeiche gibt.

Darüber hinaus sind in den anderen Räumen des Heimathauses weitere Ausstellungen zu sehen, darunter eine historische Schulstube sowie Funde aus der Steinzeit und dem Mittelalter. Die gesamte Führung dauert ca. 75 Minuten. Bei Regenwetter findet die Führung nur im Heimathaus statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich unter [email protected] oder telefonisch unter 02865/8793 bzw. 02865/6646 anzumelden, wobei auch eine spontane Teilnahme möglich ist.

Feuerwehr Raesfeld löscht kleinen Brand in Erle

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Feuerwehr Erle reagiert schnell auf Brand an der Marienthaler Straße

Am heutigen Donnerstagnachmittag rückte die Feuerwehr Raesfeld, genauer der Löschzug Erle, zu einem Brandeinsatz aus. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte zu einem Kleinbrand an der Marienthaler Straße, Ecke Urröste.

Brandursache und schnelles Löschen

Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass Unrat auf einem Feld in Brand geraten war. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von etwa zwei mal zwei Metern. Die Brandbekämpfung erfolgte schnell und effizient mit einem Strahlrohr, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Situation schnell unter Kontrolle zu bringen.

Einsatzdauer und Erfolg

Der Feuerwehreinsatz konnte nach ca. 45 Minuten erfolgreich beendet werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert und die Sicherheit in der Umgebung gewährleistet werden. Die Brandursache wird noch untersucht, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Sponsorenlauf für Trinkwasserbrunnen in Afrika: Teilnahme von Lokalpolitikern und Gemeinde

Am Freitag (3. Mai) wird auf dem Sportplatz in Raesfeld ein Sponsorenlauf zugunsten der „well:fair Stiftung“ von Neven Subotic stattfinden.

Ziel des Events ist es, Spendengelder für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Afrika zu sammeln. Neben der Teilnahme der gesamten JKG wird das Westenergie Distanz Duell in den Spendenlauf integriert.

Beteiligte und Zeitplan

Der Spendenlauf findet von 08:00 bis 12:00 Uhr statt. Unter den Teilnehmenden befinden sich Schüler, Lehrerpersonen und der Schulleiter Herr Axel Heinz. Ebenso haben sich lokale politische Vertreter wie Bürgermeister Martin Tesing und die stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann aus Raesfeld gegen 10 Uhr, sowie Jürgen Fellerhoff aus Borken angekündigt. Der Kreisdirektor ist ebenfalls eingeladen.

Öffentliche Teilnahme und Zuschauer

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, den Teilnehmern während des Laufs beizuwohnen und sie anzufeuern.

Mehr zur Stiftung: Wellfair

Westnetz GmbH informiert im Rat über Stromnetz der Zukunft

In der Ratssitzung am Montag, den 6. Mai um 17 Uhr, präsentieren Vertreter der Westnetz GmbH den aktuellen Zustand des Stromnetzes in Raesfeld sowie die zukünftigen Herausforderungen, die sich aus der Energiewende ergeben.

Das Bundes-Klimaschutzgesetz verpflichtet Deutschland, bis zum Jahr 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen. In der Wärmeversorgung wird dabei ein entscheidender Wandel von der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas hin zu erneuerbaren Energiequellen aus Solar- und Windenergie erwartet. Auch der Verkehrssektor steht vor einer umfassenden Transformation: Der Umstieg von PKWs mit Verbrennungsmotoren auf Fahrzeuge, die durch Strom angetrieben werden, wird zunehmend vorangetrieben.

Energiewende bringt neue Herausforderungen für das Stromnetz

Die Energiewende bringt neue Herausforderungen für das Stromnetz mit sich. In der öffentlichen Ratssitzung am Montag werden Vertreter der Westnetz GmbH aufzeigen, welche Konsequenzen sich aus diesen Veränderungen ergeben und wie man auf die bevorstehenden Herausforderungen reagieren kann.

Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind dazu herzlich eingeladen. Die Verwaltung weist  darauf hin, dass im Rahmen der Ratssitzung keine Zuschauerfragen beantwortet werden können. 

Kreis Borken Winterbilanz 2023/24: Mehr Streusalzverbrauch trotz mildem Wetter

Jetzt, wo die Sonne lacht und uns der Sommer mit offenen Armen erwartet, wer denkt da schon an Frostbeulen und Glatteis? Richtig, niemand – oder doch? Der Kreis Borken hat da ein paar interessante Zahlen parat, die beweisen, dass selbst ein milder Winter seine Tücken hat.

Im Winter 2023/24 musste der Winterdienst des Kreises ganze 700 Tonnen Streusalz verwenden, was ein deutlicher Anstieg gegenüber den 450 Tonnen des Vorjahres ist. Trotz des milden Winters gab es genug frostige Tage, die den Einsatz der Winterdienste erforderlich machten.

26 Einsätze und 48 Bereitschaftsdienste

„Es war ein milder Winter, aber einer, der uns auf Trab gehalten hat“, erklärt Jens Klöpper, der Leiter des Winterdienstes. Der Dienst war insgesamt 26 Mal im Einsatz und hielt 48 Bereitschaftsdienste ab, um schnell reagieren zu können. Die Crew, bestehend aus 17 Personen, hatte ihren ersten Einsatz auf den Kreisstraßen am 21. November 2023 und den letzten am 28. Februar 2024.

467 Kilometer langes Netz

Die Schwerpunkte der Einsätze lagen zu Beginn des Jahres 2024, vor allem auf dem 467 Kilometer langen Netz von Kreisstraßen und den 356 Kilometern an Radwegen entlang dieser Straßen. „Wir liegen aber noch einmal deutlich unter dem Verbrauch der kalten Jahreszeit 2021/22“, so Klöpper weiter. Dies bedeutet, dass der Winterdienst für den nächsten Winter bereits gute Vorräte angesammelt hat.

Erfolgreiche Premiere: HUB Erle eröffnet provisorischen Bierstand beim Maikranzfest in Erle

Der Mai ist gekommen: Es war auch in diesem Jahr wieder eine fröhliche Zusammenkunft in der „City von Erle“, als am Dienstagabend die Landjugend Erle/Rhade traditionell den Maikranz am Ständebaum anbrachte.

Inmitten der Feierlichkeiten begrüßte die Vorsitzende des Ortsmarketings Raesfeld, Maria Kowalsky, die zahlreichen Besucher und äußerte ihre Freude über die rege Teilnahme.

Maria Kowalsky, Vorsitzend OMR und der stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann begrüßten die Gäste am Ständebaum an der Schermbecker Straße. Foto: Petra Bosse
Maria Kowalsky, Vorsitzend OMR und der stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann begrüßten die Gäste am Ständebaum an der Schermbecker Straße. Foto: Petra Bosse

Dank an die helfenden Hände

Besonders dankte Kowalsky den ehrenamtlichen Helfern der Landjugend Erle/Rhade, der Feuerwehr Raesfeld/ Löschzug Erle, dem Erler Schützenverein sowie dem Heimatverein Erle und ihren Breipottspöllers. „Ohne euch wäre unsere Veranstaltung wirklich traurig“, betonte Kowalsky. Ihre Dankbarkeit richtete sich auch an die Bürger von Erle, die mit ihrer Teilnahme die gewachsenen dörflichen Strukturen unterstützen.

Maikranz 2024 Erle
Die Breipottspöllers vom Erler Heimatverein unterhielten auch in diesem Jahr wieder die „Zaungäste“. Foto: Petra Bosse

Ein Zeichen des Zusammenhalts

In seiner Ansprache hob auch Strothmann die Stärke der Dorfgemeinschaft hervor: „Wie schön ist es doch und was für ein Glück, dass ich immer am Vorabend des Maifeiertages in der City von Erle dabei sein darf. Das zeigt, wie gut es hier funktioniert, diese Tradition fortzusetzen.“ Dabei wies er auf die kommende Dorfkneipe hin und freute sich darauf, im nächsten Jahr den Rohbau zu sehen. „Wir drücken für ein gutes Gelingen alle Daumen“, fügte er hinzu.

Die aktuellen Kappeshoheiten Silke I. Hüging und Melanie I. Stenkamp waren natürlich auch dabei, als der Kranz aufgehängt wurde. Foto: Petra Bosse

Musik, Schnaps und Geschenke

Traditionell untermalte das Blasorchester Erler Jäger die Feierlichkeiten. Die aktuellen Kappeshoheiten Silke I. Hüging und Melanie I. Stenkamp verteilten aus zarter Hand ein Schnäpschen an die Gäste. Auch die Kinder konnten sich freuen, denn Maria Kowalsky verschenkte kleine Geschenke und Gutscheine an die jüngeren Besucher.

Bierstand auf der Grünen Wiese und dem zukünftigen Dorfplatz von HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Festliches Treiben auf dem Dorfplatz

Nachdem die Landjugend den Maikranz angebracht und die Breipottspöllers die Besucher mit plattdeutschen Sketchen zum Lachen gebracht hatten, zog es die Feiernden weiter auf den zukünftigen Dorfplatz.

Premiere für HUB Erle und Christian Lipfert

Christian Lipfert feierte eine sensationelle Premiere beim Maikranzfest – und zwar mit einem ersten, wenn auch nur provisorischen, Aufschlag seiner zukünftigen Dorfkneipe, dem HUB Erle. Dort zapfte er nicht nur munter das erste Bier, sondern freute sich auch sichtlich über die überraschend große Besucherschar. „Ich bin total begeistert, wie viele Leute heute Abend hier sind“, strahlte er hinter seinem Bierstand. Sein Enthusiasmus war ansteckend und die Stimmung prächtig, als er einen Vorgeschmack darauf gab, was die Gäste in der zukünftigen Stammkneipe erwarten können.

Christian Lipfert (l.) vom HUB Erle und Pascal von Kluth freuten sich über die zahlreichen Besucher an diesem Abend. Foto: Petra Bosse
Christian Lipfert (l.) vom HUB Erle und Pascal von Kluth freuten sich über die zahlreichen Besucher an diesem Abend. Foto: Petra Bosse

Bis nach 22 Uhr hatte sein Team alle Hände voll zu tun. Für den kleinen Hunger sorgte André Wachtmeister mit einem Stand, der Bratwurst und Currywurst anbot. Der Abend endete in ausgelassener Stimmung, begleitet von Musik und Gesprächen.

HUB Erle Tanz in den Mai 2024

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