Bürgermeister Martin Tesing nimmt Stellung zum Ergebnis des Bürgerentscheids am 9.6.2024und bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die bei Europawahl und Bürgerentscheid in den Wahllokalen im Einsatz waren.
Die Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld haben entschieden, dass das Jugendhaus Erle vorübergehend weiter als Unterkunft für geflüchtete Familien mit Kindern genutzt werden kann. Ich danke allen Wählern ausdrücklich für Ihr Votum.
Die Wähler in Raesfeld, Erle und Homer standen vor einer schwierigen Entscheidung, von der -so oder so- andere Menschen unmittelbar betroffen sind. Das Ergebnis zeigt auch, dass Jugendarbeit im Ort einen hohen Stellenwert besitzt.
Umso mehr danken wir den Wählerinnen und Wählern dafür, dass sie die Zwangslage anerkannt haben, in der sich der Rat mehrheitlich für die vorübergehende Nutzung des Jugendhauses Erle als Unterkunft für geflüchtete Familien mit Kindern ausgesprochen hat.
Ich hoffe, dass wir nach der Entscheidung wieder zu einem konstruktiven Dialog für die Sacharbeit für unseren Ort zurückfinden.
Zusage bleibt bestehen
Bestehen bleibt die Zusage, dass wir das Jugendhaus Erle spätestens Ende 2025 wieder an die Jugendarbeit zurückgeben.
Mein ausdrücklicher Dank für den reibungslosen des Wahltages gilt auch alle ehrenamtlichen Wahlhelfern sowie auch dem Team der des Wahlbüros der Gemeinde Raesfeld.
In einem Bürgerentscheid hat sich die Mehrheit der Raesfelder gegen den Auszug von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle ausgesprochen.
„Sind Sie dafür, dass das bisherige Jugendhaus ab sofort eröffnet wird und in Zukunft ausschließlich für Jugendaktivitäten und Integration genutzt wird, anstatt es als eine Flüchtlingsunterkunft zu nutzen?“ Diese Frage sollten die Bürger beantworten.
Ergebnis des Bürgerentscheids
Die Bürger stimmten beim Bürgerentscheid mehrheitlich mit „Nein“ und damit gegen das Bürgerbegehren des sogenannten Bürgerforums, das den Entscheid angestoßen hatte. Ziel der Gruppe war es, dass die Flüchtlinge ausziehen und das Jugendhaus Erle so schnell wie möglich wieder ausschließlich für die Jugendarbeit genutzt wird.
59,51 % der Abstimmenden stimmten mit „Nein“, 40,49 % mit „Ja“. Von den 6.871 gültigen Stimmen waren 105 ungültig. Obwohl 2.782 Ja-Stimmen abgegeben wurden, entschied die Mehrheit mit „Nein“.
Wahlbezirk 5 – Silvesterschule
Die meisten JA-Stimmen, also ein knappes Verhältnis, gab es im Wahlbezirk 5 – Erle/Silvesterschule. Hier stimmten insgesamt 780 Personen ab. Davon sprachen sich 383 (49.10%) dafür aus, dass die Flüchtlinge aus dem Jugendhaus wieder ausziehen.
Foto: Petra Bosse
Bürgermeister Martin Tesing
Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich erleichtert über das klare Ergebnis: Er stimmte im Rat gemeinsam mit der CDU-, der FDP- und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Nein. „Ich bin froh, dass es mit 20 Prozent Abstand so eindeutig ausgegangen ist. Alle Stimmbezirke haben mit Mehrheit gewonnen. Jetzt ist es wichtig, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen in der Gemeinde wieder zur Ruhe kommen und zur Sacharbeit zurückkehren“, so Tesing, der sich im Vorfeld klar für eine vorübergehende Nutzung des Jugendhauses als Flüchtlingsunterkunft ausgesprochen hatte. „Ende 2025 wird dann die neue Flüchtlingsunterkunft am Friedholt/Dorstener Straße in Erle bezugsfertig sein, so dass die Jugendarbeit im Jugendhaus wieder aufgenommen werden kann“, so Tesing weiter.
Elke Rybarczyk, die im Vorfeld, wie auch die UWG-Fraktion mit Ja stimmte, äußerte sich enttäuscht über das Ergebnis: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, da der Unterschied gar nicht so krass ist, wie man vermutet hatte. Nichtsdestotrotz finde ich, dass es ein Paradebeispiel für gelebte Demokratie ist. Außerordentlich bedauerlich finde ich, dass dieser Konflikt, der hier in den Dörfern große Wellen geschlagen hat, auf den Rücken von Kindern und Geflüchteten ausgetragen wurde.“
Sie hofft, dass das Versprechen, das Jugendhaus Ende des Jahres wieder der Jugendarbeit zuzuführen, trotz steigender Flüchtlingszahlen und weltweiten Konflikten gehalten werden können.
Auch Bernhard Bölker zeigte sich darüber erleichtert, dass der Ratsbeschluss weiterhin Bestand hat. Er legt dar, die komplexe Fragestellung habe zu zahlreichen Zustimmungen geführt, da es für die meisten Bürger selbstverständlich sei, die Jugendarbeit zu unterstützen. Zudem bekräftigte er das Versprechen, Flüchtlinge höchstens bis Ende 2025 in Jugendhäusern unterzubringen.
Am Sonntag, den 09.06.2024 fand in Raesfeld, Erle und Homer ein Bürgerentscheid über die zukünftige Nutzung des Jugendhauses im Ortsteil Erle statt. Es ging darum, ob das Jugendhaus ausschließlich für Jugendaktivitäten und Integration genutzt werden soll.
Die konkrete Frage
Sind Sie dafür, dass das bisherige Jugendhaus Erle in der Silvesterstraße 20 ab sofort und in Zukunft ausschließlich für Jugendaktivitäten und Integration genutzt wird, anstatt es als eine Flüchtlingsunterkunft zu nutzen?
Das Ergebnis:
59,51 % der Wähler stimmten mit „Nein“, während 40,49 % mit „Ja“ stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei 6.871 gültigen Stimmen, davon waren 105 Stimmen ungültig.
Somit bleibt das Jugendhaus bis Ende 2025 eine Flüchtlingsunterkunft
26 Paletten, mit einem Gewicht von jeweils rund 300 Kilogramm, haben sechs fleißige Mitglieder des Rotary Club Lippe-Issel jetzt in Lkw verladen und von Bochum nach Wesel gebracht.
Auf den Paletten waren dutzende Fotovoltaik-Module, die zuvor auf dem Dach der Hochschule EBZ Business School in Bochum installiert waren. Die Module wurden bei einem Repowering ersetzt.
Repowering der Module
„Zum Entsorgen sind sie viel zu schade”, meinte Prof. Dr. Ing. Viktor Grinewitschus, Professor für Energiefragen und Gebäudetechnik an der Hochschule und zugleich Mitglied im RC Lippe-Issel. Die Module übergab Grinewitschus jetzt dem Club, damit sie später auf den Dachflächen der Krankenstation in Sierra Leone installiert werden, die der Rotary-Club gemeinsam mit der Gagu-Zwergenhilfe dort unterstützt.
26 Paletten mit PV-Modulen lagern jetzt in Wesel und warten auf den Weitertransport nach Afrika. Foto: Presse
Zweites Leben der Module
„Die Anlage hat eine Leistung von 26 kWp, die Module sind etwa 13 Jahre alt. Die Leistungsdichte war nicht so hoch wie heute, als wir sie damals für ein Pilot-Projekt auf dem Dach unserer Hochschule installiert haben. Die Module sind aber noch lange nicht am Ende ihrer Lebensdauer angekommen, und so sollen sie schon bald auf der Krankenstation ihr ‚zweites Leben‘ bekommen. Dort werden sie dann einen Dieselgenerator ersetzen, der überwiegend die Klimaanlagen betreibt”, erklärt der Professor.
Vorteile der neuen Anlage
Stephan Proff, im RC Lippe-Issel federführend für das soziale Projekt in Sierra Leone zuständig, betont, dass die Anlage nicht nur Strom erzeugen wird: „Die Sonneneinstrahlung ist dort viel größer als bei uns, das bringt einerseits einen hohen Energieertrag und andererseits schirmen die PV-Module auch die Sonneneinstrahlung auf das Dach der Krankenstation ab, was den Energiebedarf für die Kühlung zusätzlich senken wird. Geplant ist, dass die Fotovoltaik-Anlage final mit einem Speicher ausgerüstet wird, um den Generatorbetrieb auch in der Nacht zu ersetzen. So lassen sich die Betriebskosten der Krankenstation – die Kraftstoffpreise haben sich verdreifacht – und die CO2-Emissionen signifikant senken.”
Spontane Aktion der Rotarier
In einer spontanen Aktion holten die Rotarier Tobias Dames, Joachim Wittwer, Achim Raab, Stephan Proff, André Lackermann und Martin Vortmann die 130 Module aus Bochum ab, um sie in Wesel zunächst zwischenzulagern, bevor sie mit einer Hilfslieferung nach Afrika verschifft werden. Auch die Installation vor Ort und die Inbetriebnahme seien bereits geregelt, teilt der Rotary-Club Lippe-Issel weiter mit.
Am Sonntag, 23. Juni lädt der Heimatverein Raesfeld alle Interessierten zu einer Fahrradtour ein. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr der Parkplatz am Rathaus.
Hans Brune und Manfred Epping haben eine schöne Strecke in der Umgebung (ca. 40 km) ausgesucht. Unterwegs ist eine Einkehr geplant. Nach der Tour findet der gemütliche Ausklang mit Stärkung vom Grill in der Hütte am Pölleken statt.
Anmeldung bitte bis zum 16.06.2024 bei Hans Brune Tel. Nr. 0152 3399 0881 oder bei Manfred Epping Tel. Nr. 0177 6942355. Eine Anmeldung per E-mail an[email protected]ist auch möglich.
Stand der Anträge auf Briefwahl im Kreis Borken. Insgesamt 286.500 Wahlberechtigte im Kreis Borken (144.700 Frauen und 141.800 Männer) sind am Sonntag, dem 9. Juni 2024, aufgerufen, ihre Stimme für das Europäische Parlament abzugeben.
Erstmals sind darunter auch 16- und 17-Jährige, was insgesamt knapp 6.800 Wahlberechtigte im Kreis Borken ausmacht. Die Briefwahl erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit: Mehr als 64.300 Anträge auf Briefwahlunterlagen sind bis zum 5. Juni 2024 bei den Wahlämtern im Kreis Borken eingegangen und bearbeitet worden. Das entspricht einem Anteil von 22,5 Prozent aller Wahlberechtigten im Kreis.
Zum Vergleich: Bei der letzten Europawahl hatten bis zum Wahltag etwa 15,7 Prozent der Wahlberechtigten die Briefwahl genutzt.
Letzte Möglichkeiten zur Beantragung der Briefwahl
Wer noch per Briefwahl wählen möchte, kann dies bis spätestens heute, Freitag, den 7. Juni, 18.00 Uhr, in den örtlichen Wahlämtern beantragen. Es wird empfohlen, dies persönlich zu tun, da die Unterlagen direkt mitgenommen oder die Stimmabgabe vor Ort erfolgen kann.
Fristen und wichtige Hinweise
Wichtig ist, dass der rote Wahlbrief bis Sonntag, 18.00 Uhr, bei den zuständigen Stellen vorliegen muss, um bei der Stimmauszählung berücksichtigt zu werden. Wer seinen Wahlbrief noch nicht verschickt hat, sollte ihn direkt an der auf dem Wahlbriefumschlag genannten Stelle abgeben oder in den Briefkasten des Rathauses einwerfen.
Wahlberechtigte, die Briefwahlunterlagen beantragt, aber noch nicht erhalten haben, sollten sich umgehend beim örtlichen Wahlamt melden. Falls die Wahlunterlagen nicht angekommen sind, kann dort noch bis spätestens Samstag, 12.00 Uhr, eine Ersatzausstellung beantragt werden. Danach ist dies nicht mehr möglich.
Es ist wichtig zu wissen, dass Wahlberechtigte, die Briefwahl beantragt, aber keine Wahlunterlagen erhalten haben, am Sonntag auch nicht im Wahllokal wählen können.
Raesfelder erlag Anfang der Woche seinen Verletzungen. Er ist der dritte Verkehrstote in Essen in diesem Jahr.
Am Dienstagabend, dem 28. Mai, stürzte ein 73-jähriger Raesfelder auf der Altenessener Straße mit seinem Kleinkraftrad und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr, als der Mann mit seinem Motorroller in Richtung Heßlerstraße unterwegs war. Zeugenaussagen zufolge rutschte der 73-Jährige beim Linksabbiegen in die Nordsternstraße auf der regennassen Fahrbahn aus und stürzte ohne Fremdeinwirkung.
Wie die Polizei Essen heute mitteilte, erlag der Raesfelder Anfang der Woche seinen Verletzungen. Er ist der dritte Verkehrstote in Essen in diesem Jahr.
Briefwahlanträge noch bis Freitag um 18.00 Uhr möglich, Ersatzunterlagen können bis Samstag, 8. Juni, 12.00 Uhr abgeholt werden.
Nur noch bis Freitag, 7. Juni 2024 um 18:00 Uhr können Briefwähler/-innen im Briefwahlbüro ihre Stimme abgeben oder Briefwahlunterlagen abholen. Das Wahlbüro bittet alle Wählerinnen und Wähler, die noch vor dem Wahlsonntag Ihre Stimme abgeben wollen, diese Möglichkeit zu nutzen und möglichst keine schriftlichen Briefwahlanträge mehr zu stellen. Die Briefwahlunterlagen werden zwar noch am selben Tag verschickt, wegen der Postlaufzeiten kommen diese aber wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig bei den Wählern an.
Noch keine Unterlagen bekommen?
Wer Briefwahlunterlagen bereits beantragt, diese aber noch nicht erhalten hat, sollte ebenfalls ins Rathaus kommen. Das Wahlbüro kann in diesen Fällen Ersatzunterlagen ausstellen. Ersatzunterlagen können bis Samstag, 8. Juni um 12.00 Uhr abgeholt werden. Briefwähler, die Ihre Unterlage nicht erhalten haben, können am Wahlsonntag nicht in den Wahllokalen wählen.
Öffnungszeiten des Wahlbüros: Freitag, 7.6. von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Am Donnerstagvormittag fand auf dem Grundstück des neuen Martinus Gemeinschaftshauses in Raesfeld im Schatten des Kirchturms der St. Martin-Kirche die feierliche Grundsteinlegung statt.
Kirchenvorstand, Mitglieder des Pfarreirats, Architekten sowie Bürgermeister Tesing und Pastor Tilling mit einer gefüllten Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung für das neue Gemeinschaftshaus Martinus in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Vertreter der Kirchengemeinde St. Martin, der Gemeindeverwaltung, Handwerker, Architekten, der Kirchenvorstand sowie Bürgermeister Martin Tesing und Pfarrer Dr. Fabian Tilling nahmen an diesem symbolischen Abschnitt des Neubaus teil.
Begrüßung und Rückblick
Georg Badurczyk, der im Namen des Kirchenvorstandes die Besucher begrüßte, erklärte: „Es ist ein weiterer Abschnitt, der heute hier abgeschlossen wird.“ Rückblickend betonte er, dass besonders die Arbeiten im Vorfeld, wie die Verlegung der Regen- und Schmutzwasserrohre, die größte Sorgfalt benötigten. In seiner Rede ließ Badurczyk den Ablauf des Bauplans noch einmal Revue passieren.
Foto: Petra Bosse
Symbolische Bedeutung
Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Ansprache die symbolische Bedeutung der Grundsteinlegung hervor: „Wir sind stolz darauf, dass wir es geschafft haben, sowohl die politische als auch die kirchliche Gemeinde das Gemeinschaftshaus auf den Weg zu bringen. Es war ein langer Weg, der rund zehn Jahre gedauert hat, aber wir haben es geschafft.“
Zeitkapseln sind Zeitzeugen, die dazu dienen, zukünftigen Generationen einen Eindruck von der Vergangenheit zu vermitteln. Pastor Fabian Tilling ergänzte: „Es ist schon aufregend und hat etwas Bewegendes, je länger man auf diesen Tag hinarbeitet und ihn plant, besonders als geschichtlich bewegter Mensch. Wenn man überlegt, man unterschreibt hier etwas, das, so hoffe ich, in hundert Jahren wieder ausgebuddelt oder gefunden wird, möglicherweise noch später, und zukünftigen Generationen vermittelt, was uns heute wichtig ist.“
Zeitkapsel als Brücke zur Zukunft
In die Zeitkapsel, die von Tesing und Tilling persönlich eingemauert wurde, kamen einige Eurostücke, die Tageszeitung, ein 3-D Modell des Martinus-Hauses, ein Kreuz, um zu zeigen, dass das Haus von Christen gebaut wurde, sowie ein USB-Stick mit den Bauplänen.
Am Ende verschwand die Zeitkapsel unter Mörtel und wird, wenn sie in hundert Jahren oder noch später wieder zum Vorschein kommt, dem Finder Einblicke in das geben, was den Raesfelder Bürgern am 6. Juni 2024 wichtig war. Solche Kapseln schaffen eine Verbindung zwischen den Generationen und helfen dabei, historische Ereignisse und Entwicklungen besser zu verstehen.
Virtueller Rundgang
Interessierte können auch einen virtuellen Rundgang durch das neue Martinus-Haus machen und sich ein Bild von dem Bauprojekt und seiner Bedeutung für die Gemeinde Raesfeld verschaffen.
Grundsteinlegung Martinus Haus 2024
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Foto: Petra Bosse
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Drei Einladungen zum Pangea-Landesfinale. Fünf Sebastianschüler hatten sich für die Zwischenrunde Ende April qualifiziert. Mats Ignaszak (Kl. 3a), Jari Flashoff (3b) und Milan Voß (3c) gehörten dabei zu den 10 landesbesten Drittklässlern der Zwischenrunde.
Zu Beginn des Jahres stellte die St.-Sebastian-Schule zum 7. Mal ein Landessiegerteam beim Internationalen Mathe-Teamwettbewerb „Bolyai“ und nun erreichten Sebastianschüler erneut bemerkenswerte Erfolge bei weiteren Mathe-Knobelwettbewerben: Beim traditionellen „Mathe-Känguru“ gewannen die Raesfelder sieben Hauptpreise und beim Pangea-Mathewettbewerb erhielten nach der Zwischenrunde gleich drei Drittklässler eine Einladung zum Landesfinale der besten Zehn in Köln.
Fast 32 500 Schüler haben sich allein in NRW in diesem Jahr am Pangeawettbewerb beteiligt, davon waren Anfang März 30 Raesfelder Grundschüler in der 1. Runde dabei.
Fünf Sebastianschüler hatten sich für die Zwischenrunde Ende April qualifiziert. Mats Ignaszak (Kl. 3a), Jari Flashoff (3b) und Milan Voß (3c) gehörten dabei zu den 10 landesbesten Drittklässlern der Zwischenrunde, die nun eine Einladung zum Regionalfinale und zur Preisverleihungsfeier am 16. Juni in Köln erhielten. An diesem Tag wettstreiten die Landesbesten parallel zur gleichen Uhrzeit deutschlandweit an sechs Orten und ermitteln die Bundessieger, denen attraktive Geld- und Sachpreise winken.
Mathelehrer Manfred Grömping, der die drei Schüler nach Köln begleitet, freut sich über den erneuten Erfolg der Sebastianschüler bei einem Mathewettbewerb: „Unsere Differenzierung, bei der auch leistungsstarke Schüler gefördert und gefordert werden, zahlt sich aus und beschert den Kindern eindrucksvolle Erlebnisse.“
Der Verteilnetzbetreiber Westnetz digitalisiert die Ortsnetzstationen in Raesfeld, um das Stromnetz moderner und effizienter zu gestalten.
Westnetz ersetzt die alte Ortsnetzstation neben der Kirche St. Martin durch eine moderne digitale Ortsnetzstation. Mit der neuen Technik kann Westnetz künftig Live-Daten zu Strom und Spannung besser überwachen, steuern und flexibler auf Veränderungen im Netz reagieren.
Übergangsmaßnahmen und Inbetriebnahme
In der 23. Kalenderwoche stellt Westnetz eine mobile Ortsnetzstation auf dem Parkplatz vor der Kirche auf, um die Versorgungssicherheit während des Umbaus zu gewährleisten. In der 25. Kalenderwoche wird die alte Station abgebaut und in der 26. Kalenderwoche die digitale Ortsnetzstation in Betrieb genommen. Während der Arbeiten kann es rund um den Kirchplatz (Borkener Straße, Marbecker Straße, Klümper Straße und Dorstener Straße) zu kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen kommen.
Vorteile der digitalen Ortsnetzstationen
Digitale Ortsnetzstationen wandeln Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung um und übertragen zusätzlich Live-Daten über Mobilfunk oder Glasfaser. Diese Echtzeitdaten ermöglichen Westnetz, das Stromnetz präzise zu analysieren und bedarfsgerecht auszubauen. Zudem erkennt das System Stromausfälle schnell und hilft bei der Fehlerbehebung, wodurch Ausfallzeiten minimiert werden.
Zukünftige Netzbelastung und Modernisierung
Westnetz sieht schon heute eine deutliche Zunahme der Netzbelastung. Netzplaner Matthias Alscher: „In weniger als zehn Jahren werden unsere Netze vor allem durch den Ausbau der Elektromobilität und den Einsatz von Wärmepumpen deutlich stärker belastet. Planungsingenieur David Pekny ergänzt: „Auch das Netz muss immer mehr Energie aus Photovoltaikanlagen und weiteren Eigenerzeugungsanlagen dezentral aufnehmen. Um diese Entwicklung aufzufangen, bereiten wir unsere Technik schon heute auf die Zukunft vor.“
Hintergrundinformationen zum Stromnetz
Das Stromnetz kann mit einem Straßennetz verglichen werden: Es gibt Hochspannungsnetze (110.000 Volt), Mittelspannungsnetze (10.000 Volt) und Niederspannungsnetze (400 Volt). Hochspannungsnetze versorgen größere Ortschaften und energieintensive Betriebe, Mittelspannungsnetze kleinere Ortschaften und Betriebe und Niederspannungsnetze einzelne Haushalte und Geschäfte. Umspannwerke und Ortsnetzstationen stellen die Verbindung zwischen den einzelnen Spannungsebenen her – vergleichbar mit Autobahnkreuzen oder -ausfahrten.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Bis Anfang Juli 2024 Fahrgasterhebungen in Bussen im Kreis Borken“ Daten dienen mit als Grundlage für künftige Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Westmünsterland
Kreis Borken. Auf einigen Schnell- und Regionalbuslinien im Kreis Borken werden derzeit bis zum 7. Juli 2024 Erhebungen durchgeführt. Darauf weist jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker hin. Dabei werden zum einen die Fahrgäste gezählt. Zum anderen werden sie nach Fahrtwegen („Wo sind der Ein- und der Ausstieg?“), Art des Tickets und Fahrtzweck gefragt. Wichtig dabei:
Keine persönliche Daten
Es werden ausdrücklich keine persönlichen Daten erbeten. Die Ergebnisse der Fahrgasterhebung sollen dem Kreis dann bei der künftigen Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit als Datengrundlage dienen. Die Teilnahme an der Befragung ist folglich eine große Hilfe für die Planer. Der Landrat dankt daher bereits jetzt allen Beteiligten für deren Mitwirkung.
Mitarbeiter erkennbar
Durchgeführt werden die Erhebungen im Auftrag des Kreises Borken durch das Unternehmen „Qualität im Verkehr – Heinbockel & Bopp GmbH“. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gut erkennbar ausgestattet mit einer gelben Warnweste, grünem Klemmbrett und einem personalisierten Erheberausweis. Übrigens: Wer selbst Zeit und Lust hat, die Fahrgasterhebung als Zählpersonal zu unterstützen, kann sich noch unter [email protected]direkt an das Unternehmen wenden.
Fraktionsvorsitzender der UWG Volker van Wasen nimmt in den Sozialen Medien Stellung zum anstehenden Bürgerentscheid zum „Jugendhaus Raesfeld“
Was im Zusammenhang mit dieser Thematik an Zwietracht innerhalb unserer Gemeinde gesät wurde und wie viele unsachliche Argumente, Beleidigungen und Verleumdungen ausgesprochen bzw. ausgetauscht wurden, ist wirklich nicht mehr zu ertragen.
Das ganze unsägliche „Spektakel“ erinnert mich an die äußerst bedrückende Coronazeit. Auch hier wurde ein Keil aus Missgunst, Angst und Zwietracht in unsere Mitte geschlagen.
Es wird Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag an der Europawahl und an der Abstimmung des Bürgerbegehrens teilnehmen und dieser Vorgang nun endlich ein demokratisches und legitimes Ende findet.
Ich hoffe für unsere Gemeinschaft, dass sich, egal wie das Bürgerbegehren ausgeht, beide Seiten wieder beruhigen, sachlich den Diskurs aufnehmen und sich freundlich gegenüber anderen verhalten und aufeinander zugehen. Es wäre ein schlechtes Zeichen, wenn, von welcher Seite auch immer, nachgetreten wird.
Also: Am kommenden Montag einmal schütteln, die letzten Wochen abstreifen und das Ergebnis des Bürgerbegehrens mit Anstand und Moral akzeptieren.
Gemütliches Frühstück im Pastors Busch zum Jubiläum von „Tischlein deck Dich“.Die Bürgerstiftung lädt zur Frühstücksrunde ein
Am Sonntag, den 30. Juni ab 9.30 Uhr, wird der Pastors Busch in Raesfeld wieder mit Leben gefüllt. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums vom „Tischlein deck Dich“ findet die beliebte Frühstücksrunde am Vormittag vor der Vorparade des Allgemeinen St.-Johannes-Bürgerschützenvereins im Pastors Busch statt.
Reservierungen und Teilnahme
Wie in den vergangenen Jahren können sich Familien, Stammtische, Firmen, Vereine und alle, die gerne frühstücken, Tische für 40 Euro und Einzelplätze für 5 Euro reservieren. Für Kinder bis zu 12 Jahren ist die Teilnahme frei. Tische, Stühle, Sonntagsbrötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen werden von der Bürgerstiftung gestellt.
Wettbewerb und Prämierung
Alles, was sonst für ein gemütliches, stilvolles Freiluftfrühstück benötigt wird, bringt jeder selbst mit. Die drei schönsten Tische werden prämiert.
„Wir wollen unser Jubiläum zusammen mit vielen Teilnehmern feiern, daher haben wir den Veranstaltungsort vom Tiergarten in den Pastors Busch verlegt. Vom Frühstück über die Vorparade bis zum anschließenden Kinderschützenfest, gestaltet sich so ein unterhaltsamer Tag für Groß und Klein. Außerdem setzen wir auf gutes Wetter, denn die Veranstaltung findet in jedem Fall draußen statt.“ so Vorstandsvorsitzender Heiko Gudel.
Infos zur Anmeldung und zum Ablauf stehen im Internet auf www.stiftung-reh.de. Anmeldungen zum Frühstück sind ab sofort per E-Mail an[email protected] möglich.
Der Förderverein der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld informiert darüber, dass der ursprünglich im Familienkalender des Ortsmarketing Raesfeld e.V. kommunizierte Termin des diesjährigen Kinderflohmarktes am 15. Juni 2024 verschoben wird.
Einen Ersatztermin gibt es bereits: Am Samstag, 31. August 2024, von 11:00 bis 14:00 Uhr heißt es dann wieder „Kleine handeln wie die Großen“.
Der Schulhof der St. Sebastian Grundschule verwandelt sich dann in einen lebhaften Marktplatz, auf dem Kinder ihre Schätze verkaufen und Käufer nach einzigartigen Schnäppchen suchen können.
Verkaufs- und Einkaufsmöglichkeiten für Kinder
Der Kinderflohmarkt in Raesfeld bietet Kindern die Möglichkeit, ihre Spielsachen, Bücher, Kleidung und vieles mehr zu verkaufen und ist eine großartige Gelegenheit, ihr Taschengeld aufzubessern.
Offene Einladung an alle
Der Eintritt zum Kinderflohmarkt ist kostenlos und offen für alle. Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, zu stöbern und vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern.
Der Erlös aus den Standgebühren ist für Förderprojekte der St. Sebastian Grundschule bestimmt.
Die Schließung des Jugendhauses Erle und der Umzug in die Turnhalle sorgten für zahlreiche Fragen und teils kritische Reaktionen. Philipp Hatkämper, Leiter des Jugendhauses Raesfeld, beschreibt die Herausforderungen und Auswirkungen des Umzugs des Jugendhauses Erle in die Turnhalle.
Trotz der schwierigen Bedingungen bemühen sich die Mitarbeiter, die offene Kinder- und Jugendarbeit fortzuführen und den Kindern und Jugendlichen weiterhin eine unterstützende Umgebung zu bieten.
Das Jugendhaus Erle
Das Jugendhaus Erle wurde 1997 speziell für die Jugendarbeit errichtet und räumlich darauf ausgelegt. Seitdem war es ein fester Bestandteil im Dorf und diente oft auch als „der Fels in der Brandung“, um es vorsichtig auszudrücken. Ich selbst habe viele Jahre dort gearbeitet und die Räumlichkeiten eröffneten mir in der pädagogischen Arbeit zahlreiche Möglichkeiten und Chancen, um mit den Kindern und Jugendlichen kreativ und bedürfnisorientiert zu arbeiten.
Die neuen Räumlichkeiten
Nun ist der Umzug vollzogen, was bedeutet, dass wir versuchen, aus der aktuellen Situation das Beste zu machen. Die offene Kinder- und Jugendarbeit in Raesfeld und Erle konnte beinahe nahtlos fortgeführt werden. Unsere offene Arbeit umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten und Projekten, die darauf abzielen, die Lebensbedingungen unserer Besucher zu verbessern und deren individuelle sowie soziale Entwicklung zu fördern.
Wenig Platz für mehrere Aktivitäten
In kleineren Räumlichkeiten können sich jedoch logischerweise weniger Besucher aufhalten und sich weniger frei entfalten, wie es in einem Haus mit vielen Räumen und großem Außengelände sowie Anbindung an den Skateplatz, Bolzplatz und Spielplatz möglich wäre. Hier spielen Lautstärke, unterschiedliche Altersstrukturen und wenig Platz für mehrere Aktivitäten nebeneinander eine Rolle.
Philipp Hatkämper (l.) und Daniel Bankstahl
Pädagogische Arbeit
Unsere Arbeit und auch wir als Pädagogen sind vielfältig und flexibel. Die Arbeit findet nun schon seit einiger Zeit unter den gegebenen Umständen erfolgreich in den Räumlichkeiten der Turnhalle in Erle statt, geleitet von meinem Kollegen Daniel Bankstahl.
Wir rücken als Jugendhäuser in den letzten Monaten enger zusammen und versuchen, unsere Kooperation mehr denn je auszuweiten, um den Kindern und Jugendlichen das Bestmögliche zu bieten, was unter den gegebenen Umständen möglich ist.
Verlust kann teilweise ausgeglichen werden
Den Verlust der alten Räumlichkeiten und deren vielfältigen Möglichkeiten können wir jedoch nur teilweise ausgleichen. Einiges blieb auf der Strecke, aber durch eine neue Ausrichtung und einen veränderten Fokus konnte unsere Arbeit, wenn auch beschnitten, weitergehen.
Auszug aus dem Konzept des Jugendwerks Raesfeld
„Ziel der Arbeit des Vereins ist es, den Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen Hilfen für die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit im musisch-kulturellen, gesellschaftlich-politischen und geistig-religiösen Bereich zu ermöglichen.“
Politische Situation
Die Gesamtsituation und ihr unglücklicher Verlauf sowie die anfängliche Nichttransparenz und mangelnde Kommunikation bieten viel politischen Zündstoff. Es werden bewusst Ängste geschürt, die ein Gefühl von Unsicherheit und Bedrohung auslösen sollen und einer bestimmten politischen Agenda dienen.
Toleranz, Achtung und gegen rechtem Gedankengut
Unsere Arbeit ist jedoch von Grund auf vielfältig, interkulturell und bunt. Sie ist nicht vereinbar mit rechtem Gedankengut von Menschen, die sich gerne für das Jugendhaus aussprechen, aber eigentlich vorrangig gegen Asylbewerber hetzen.
Auszug aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Kreises Borken 2021-2025. 4.3.3 Interkulturelle Bildung:
„Junge Menschen sollen gefördert werden, andere Kulturen zu akzeptieren und sich gegenseitig zu achten. Entlang dieses Grundsatzes sind die Angebote so zu gestalten, dass junge Menschen Toleranz, gegenseitige Achtung, Demokratie und Gewaltfreiheit lernen.“
Abgrenzung vom „Bürgerforum Raesfeld-Erle“ und Ausblick
Wir möchten uns auch noch einmal vom „Bürgerforum-Raesfeld-Erle“ abgrenzen, da es diesbezüglich zahlreiche Nachfragen gab. Wir sind nicht die Organisatoren und arbeiten auch nicht mit diesem Forum zusammen.
Befristete Option
Letztendlich haben wir Verständnis für die schwierige politische Lage in der Gemeinde. Unser Bürgermeister Martin Tesing bezeichnete das Jugendhaus als eine „befristete Option“ und die Gemeinde werde die Räume wieder freigeben. „Das ist keine Lösung auf Dauer“, sagte er.
Dieser Satz trifft auch auf die Unterbringung des Jugendhauses Erle in der Turnhalle zu. Kinder und Jugendliche haben in den letzten Jahren aufgrund der Coronapandemie viele Opfer gebracht. Auch jetzt stehen sie weiterhin unter Belastungen, wie durch die Schließung des Jugendhauses, was in ihrer Lebensrealität der Schließung der Turnhalle sowie sämtlicher örtlicher Vereine für drei Jahre gleicht.
Gemeinde Raesfeld liegt mit insgesamt 64.506 erradelten Kilometer auf Platz 8
Kreis Borken. Das „STADTRADELN 2024“ im Kreis Borken ist nun beendet und die Ergebnisse sprechen für sich: Dieses Jahr legten 16.474 Radelnde in 914 Teams insgesamt 3.274.151 Kilometer zurück. Das sind 74.908 Kilometer mehr als im Vorjahr (2023: 3.199.243 Kilometer). Der Kreis Borken steht somit bislang deutschlandweit auf Platz 1.
Vorläufige Platzierung
Die Platzierung ist vorläufig, da die Aktion in einigen Kreisen und Kommunen erst im Laufe des Jahres stattfindet. Trotzdem sind sich Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisverkehrsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Markus Elfering, Abteilungsleiter Verkehrssicherung und -aufklärung beim Kreis Borken, einig: „Auch wenn die Endplatzierung noch nicht in ‚trockenen Tüchern‘ ist, so können die Radlerinnen und Radler doch sehr stolz auf ihre Leistung sein!“
Engagement der Bürgerinnen und Bürger
Viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken sammelten vom 1. Mai bis zum 21. Mai 2024 im Rahmen der Aktion „STADTRADELN“ des „Klima-Bündnis“ Kilometer um Kilometer.
Ergebnisse der Städte und Gemeinden (Stand: 05.06.2024, 08.47 Uhr)
Ahaus: 398.688 km
Bocholt: 691.931 km
Borken: 455.237 km
Gescher: 103.968 km
Gronau: 299.172 km
Heek: 81.626 km
Heiden: 98.723 km
Raesfeld: 64.506 km
Reken: 109.640 km
Rhede: 299.388 km
Schöppingen: 57.338 km
Stadtlohn: 177.780 km
Südlohn: 49.432 km
Velen: 91.175 km
Vreden: 216.521 km
Die Ergebnisse aus diesem Jahr finden sich unter www.stadtradeln.de/ergebnisse. Die übrigen Kilometer wurden auf dem Ticket des Kreises Borken (inklusive Isselburg) erradelt. Insgesamt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer circa 544 Tonnen CO2 vermeiden.
Zahlreiche Menschen im Kreis Borken engagieren sich aktiv in der Denkmalpflege. Sie restaurieren und erhalten alte Häuser, pflegen Bildstöcke oder erforschen das bauliche Erbe der Region.
Dadurch finden sich im Westmünsterland viele interessante Baudenkmäler, darunter viele auszeichnungswürdige Projekte.
Der Kreis Borken will genau diese Projekte bereits zum neunten Mal mit dem „Felix-Sümmermann-Preis für Verdienste um die Denkmalpflege im Kreis Borken“ besonders herausstellen und würdigen. Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen können sich bis zum 15. Juli 2024 um die mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben oder vorgeschlagen werden.
Die Sparkasse Westmünsterland stiftet erneut das Preisgeld. Der Preis wird voraussichtlich im Herbst 2024 verliehen.
Bewerben Sie sich!
Jury und Preisvergabe des Felix-Sümmermann-Preises
Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, für den zweiten Platz gibt es 1.500 Euro und für den dritten Rang 1.000 Euro. Die Jury kann sich jedoch auch für eine andere Staffelung entscheiden. Überdies erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger eine vom Vredener Künstler Walter Wittek gestaltete Ehrengabe.
Bewerbung und Kontakt
Bewerbungen und Vorschläge für den „Felix-Sümmermann-Preis“ sind mit Begründung und Dokumentation an den Kreis Borken, Kulturabteilung im kult Westmünsterland, Kirchplatz 14, 48691 Vreden, zu senden. Alternativ können sie per E-Mail an [email protected] geschickt werden. Weitere Informationen gibt es bei dem zuständigen Team der Kulturabteilung, Ulrike Brandt und Antonius Böing, unter den Telefonnummern 02861/681-4281 und 02861/681-4283.
Die WDR-Lokalzeit führte ein Interview mit Bürgermeister Martin Tesing zum anstehenden Bürgerentscheid am 9. Juni. Jugendliche Besucher des Jugendhauses betonten, dass die Notlösung in der Sporthalle zwar eng, jedoch für ein Jahr erträglich sei.
Der Plan war ambitioniert: Der WDR hatte für Montag erneut ein Interview mit den Initiatoren des Bürgerentscheids zum Jugendhaus angekündigt. Diese Gelegenheit ergriffen die Initiatoren zur Planung eines medienwirksamen Ereignisses für das Bürgerforum Raesfeld-Erle.
Sie riefen am Sonntag dazu auf sich zu beteiligen und Kinder, Enkelkinder, Nichten, Neffen und Nachbarskinder zum Interview mitzubringen, um allen, die das Jugendhaus gerne besucht haben oder es wieder in ihr Alltagsleben integrieren möchten, eine Stimme zu geben. Dieser Aufruf verbreitete sich schnell in den sozialen Medien.
Versammlung Ja – Versammlung Nein
Bereits am Mittag des folgenden Tages wurde dieser Aufruf zurückgezogen. Zur Begründung hieß es, die Polizei habe „Wind von der Sache“ bekommen und die Initiatoren aufgefordert, die Versammlung nicht stattfinden zu lassen. Andernfalls könne die Polizei gezwungen sein, Personalien aufzunehmen und Bußgelder zu verhängen. Patrick Regner betonte, dass dies das gute Recht der Polizei sei und man ihr keinen Vorwurf machen könne, da sie sich lediglich an die geltenden Gesetze halte.
Thomas Ohm von der Pressestelle der Polizei Borken erklärte auf Nachfrage, dass die Polizei bisher keine Kenntnis von einer größeren Versammlung am Jugendhaus habe. Es sei zwar richtig, dass eine solche Versammlung 48 Stunden im Voraus vom Veranstalter angemeldet werden müsse.
Allerdings sei die Aussage des Bürgerforums, dass Bürger, die dennoch am Montag zum Treffen mit dem WDR nach Erle kommen würden, mit einem Bußgeld rechnen müssten, nicht korrekt. Ohm betonte, dass es legitim sei, mit dem WDR zu sprechen, wenn jemand dies wünsche.
Interview mit Martin Tesing
Am Ende gab es noch einen kurzen Dreh mit dem WDR und ein Interview mit einem der Initiatoren außerhalb des Jugendhauses sowie einige kurze Frequenzen aus dem Jugendhaus. Auch Bürgermeister Martin Tesing kam in einem Interview im Rathaus zu Wort. Und auch die Borkener Polizei zeigte am Ende Präsenz.
Jugendliche Stimmen zur aktuellen Situation
Wir nutzten die Gelegenheit, um mit einigen Jugendlichen vor den Jugendräumen an der Sporthalle zu sprechen. Wir wollten wissen, wie sie persönlich die Situation empfinden. Trotz beschränkter Größe werden die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendhauses offenbar gut besucht.
Es fehlt ein Raum für Jugendliche
Hanna S.,17 Jahre alt, sagt, dass es darauf ankommt, wann man ins Jugendhaus geht. Manchmal sei es sehr eng, besonders wenn die Jüngeren ab 14 Uhr kommen. Dann fehle ein Bereich, wo Jugendliche ungestört reden können.
Deutsche Luxusprobleme
„Wenn die Kinder dabei sind, müssen wir immer aufpassen, was wir sagen“, so Hanna. Sie betont jedoch auch: „Das sind für uns Deutsche Luxusprobleme (das sind deutsche Luxusprobleme?) Die Flüchtlinge haben es schwerer als wir. Wir müssen nicht auf engem Raum schlafen, wir haben alle ein Dach über dem Kopf und können nach dem Besuch im Jugendhaus nach Hause gehen“. Für sie sei es daher völlig in Ordnung noch ein Jahr lang auf die Annehmlichkeiten eines größeren Jugendhauses zu verzichten.
Auch der 21-jährige Phil unterstützt diese Meinung. Er findet, dass es erträglich sei, sich für ein weiteres Jahr „dünn zu machen“. Phil besucht auch oft das Jugendhaus in Raesfeld und bemerkt, dass in den letzten Monaten in beiden Jugendhäusern mehr los ist, besonders auffällig sei dies aber in Erle.
Situation nicht so schlimm
Die 19-jährige Melina K. aus Raesfeld, die an diesem Tag schon für die Lokalzeit des WDR als Statistin einige Runden Billard im Jugendhaus spielen musste, findet die derzeitige Situation gar nicht so schlimm. „Die Flüchtlinge hier in Erle brauchen eine Unterkunft dringender als wir. Vor allem die Kinder, für ein zukünftiges und besseres Leben.“ Deshalb sei sie auch gern bereit, für einige Monate auf die Annehmlichkeiten eines größeren Jugendhauses zu verzichten.
*Die Nachnahmen der Jugendlichen liegen der Redaktion vor! Die Ausstrahlung des Interview heute Abend in WDR Lokalzeit Münsterland um 19.30 Uhr.
Das sind für uns Deutsche Luxusprobleme. Die Flüchtlinge haben es schwerer als wir.
Am Sonntag gelang es Andreas Ostermann von der Schützengemeinschaft Dämmerwald um 18.15 Uhr, den letzten Rest des Vogels von der Stange zu holen. Pia Suckrau wird zur neuen Königin gekrönt.
Das Königsschießen fand unter der Leitung von Rainer Kremer, Stefan Fundermann und Dirk Hülsmann im Mümkensbusch statt. Der Schießwettbewerb begann um 13 Uhr mit dem ehemaligen König Henrik Eimers, der mit einem KK-Gewehr auf den hölzernen Vogel schoss.
Erfolgreiche Schüsse und Insignien
Der Wettbewerb zeichnete sich durch präzise Treffer aus. Johannes Ostermann sicherte sich die Krone mit dem vierten Schuss und das Zepter mit dem 74. Schuss. Weitere wichtige Treffer waren der Apfel durch Benedikt Oppenberg beim 95. Schuss und die Flügel durch Egbert Leiers sowie Werner Suckrau bei den Schüssen 301 und 633.
Zögern und Aufruf zur Teilnahme
Um 16.50 Uhr stoppten die Schützen temporär das Schießen. Der Oberst appellierte an die Teilnehmer ohne Regentschaftserfahrung, sich zu beteiligen und betonte die Stärke und das Potenzial der Gemeinschaft. Er gab ihnen bis 18 Uhr Zeit, das Königsschießen fortzusetzen, andernfalls würde das Event enden.
Fortsetzung des Königsschießens
Dank der Ermutigung durch den Kassierer Egbert Leiers und der amtierenden Königin Ruth Punsmann, die kurz vor dem Ende eine Fortsetzung unterstützte, konnte das Schießen fortgesetzt werden. Das Königsschießen nahm kurz vor Schluss dank Jan Holloh, Stephan Nienhaus und Andreas Ostermann wieder Fahrt auf.
Neuer König und Königin
Andreas Ostermann, ein Zimmermannsmeister mit einer langen Familientradition im Schützenwesen, sicherte sich die Königswürde. Pia Suckrau, eine 27-jährige Biologin, wird die neue Königin. Ihre Familie hat ebenfalls eine tiefe Verbindung zur Schützengemeinschaft.
Vorschau auf das Wochenendprogramm
Die Inthronisation findet am Samstag (8.) auf dem Hof Mümken statt. Um 15 Uhr werden Dämmerwalder Senioren zum Seniorenkaffee begrüßt.
In Mümkens Scheune beginnt ab 19.30 Uhr auch der Krönungsball mit dem neuen Königspaar. DJ Kurten lädt zum Tanzen ein. Für gepflegte Getränke und Speisen sorgen der Festwirt Wenzel Schwering und die Firma Bellendorf.
Am Montag (10.) beginnt ab 19 Uhr das traditionelle Runkelkönigsschießen an der Vogelstange am Hogefeldsweg,