Die Gemeinde Raesfeld hat beschlossen, den Zuschuss für privat angeschaffte digitale Endgeräte für den schulischen Gebrauch zu erhöhen.
Zukünftig wird allen aktuellen und zukünftigen Fünftklässlern der Julia-Koppers-Gesamtschule ein Zuschuss in Höhe von 140 Euro pro Gerät gewährt.
Die Gemeinde gewährt allen Schülerinnen und Schülern der Julia-Koppers-Gesamtschule, Teilstandort Raesfeld, einen einmaligen Festbetragszuschuss von 140 Euro für den Kauf eines iPads. Der Schulausschuss hat dem Beschluss am Donnerstag einstimmig zugestimmt. Lediglich die SPD hat sich enthalten. Der Zuschuss wurde von 125 Euro auf 140 Euro erhöht, um die finanzielle Belastung der Eltern zu reduzieren.
In der Vergangenheit hat die Gemeindeverwaltung bereits rund 49.000 Euro als Zuschuss für iPads an die Eltern ausgezahlt. Der Zuschuss kommt allen Schülerinnen und Schülern zugute, auch denjenigen, die die Gesamtschule in Raesfeld besuchen, wobei etwa ein Drittel von ihnen nicht aus Raesfeld stammt.
Mehrheit der Eltern einverstanden
Schulleiter Axel Heinz hob hervor, dass die Mehrheit der Eltern mit dem Zuschuss einverstanden sei. „Es gibt nur vereinzelte Gegenstimmen seitens der Eltern, die keine Zuzahlung leisten wollen oder generell gegen Apple im Schulunterricht sind“, so Heinz.
Letztendlich zeigt sich, dass alle Eltern mit dieser Lösung zufrieden sind. Es gab keinerlei Kritik, da die iPads auch privat zuhause genutzt werden können. Des Weiteren stehen in der Schule Leihgeräte für alle Kinder, die kein eigenes Gerät haben, zur Verfügung, die auch rege genutzt werden. Heinz führt weiter aus: „Diese Leihgeräte werden, bis auf wenige Ausnahmen, in der Regel alle unterwegs genutzt.”
Zustimmung und Bedingungen
Ralf Kock (CDU) befürwortete den Beschluss, die 25-prozentige Bezuschussung beizubehalten, um eine einheitliche Regelung mit Borken zu gewährleisten. Frau Rybarczyk enthielt sich der Stimme und wies darauf hin, dass die Lernmittelfreiheit dazu dient, Eltern zu 100 Prozent zu entlasten.
Voraussetzungen für die Zuschussgewährung
Die Gewährung des Zuschusses ist abhängig davon, dass die Geräte dem technischen-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule entsprechen. Der Zuschuss wird unabhängig vom Wohnort der Schüler gezahlt und muss beim vorzeitigen Ausscheiden aus der Schule nicht zurückgezahlt werden. Des Weiteren besteht für die Schüler die Möglichkeit, die Geräte auch privat zu nutzen.
Der Ausschuss für Schule und Bildung hat einstimmig den geplanten Um- und Ausbau an der St. Sebastianschule in Raesfeld und der Silvesterschule in Erle zugestimmt. Die Gesamtkosten betragen rund 3 Millionen Euro.
Ausschussvorsitzender Hans-Dieter Strothmann (CDU): Mit dem einstimmigen Beschluss können wir als Gemeinde stolz sein und haben damit ein tolles Signal für alle Familien in Richtung Zukunft gesetzt. Denn Investitionen in Schulen sind nicht nur ein Standortvorteil für die Gemeinde, sondern auch eine Investition in unsere Kinder“.
Am Donnerstag wurden in der Mensa der Julia-Koppers Gesamtschule die Erweiterungspläne für die Grundschulen in Raesfeld und Erle vorgestellt. Beide Grundschulen stehen aufgrund des künftigen Rechtsanspruchs auf Betreuung im offenen Ganztag (OGS) ab 2026 vor großen Herausforderungen. Die aktuelle Betreuungsquote liegt in Raesfeld bei 44 Prozent und in Erle bei 54 Prozent. Diese Quoten sollen im nächsten Schuljahr auf 50 bzw. 60 Prozent steigen.
Notwendige Maßnahmen
Erster Beigeordneter Markus Büsken erläuterte, dass die Grundschulen angesichts der steigenden Betreuungszahlen und des erhöhten Personalbedarfs dringend neue Räume benötigen. „Es kann sein, dass wir wie im Jahr 2023 wieder einen fünften Jahrgang an der Grundschule Raesfeld haben werden. Deshalb war uns schnell klar, dass es unser Ziel sein muss, möglichst viele Räume zu schaffen, die multifunktional genutzt werden können“, so Büsken.
Pläne für Raesfeld
Bei der Planung in Raesfeld war die Schule federführend. Es gab viele Ideen, neuen Raum zu schaffen, z.B. die Mensa in den Keller zu verlegen, was aber von der Schule abgelehnt wurde. Langfristig ist geplant, im Forum der St.-Sebastian-Schule zusätzliche Plätze für das Mittagessen zu schaffen. Außerdem werden im Flur des Verwaltungstraktes ein neuer Kopierraum und ein Besprechungsraum eingerichtet, wofür die Ausstellung des Heimatvereins weichen muss.
Im Obergeschoss werden vier Klassenräume und ein Gruppenraum neu geschaffen sowie im dritten Bauabschnitt zwei Klassenräume und zwei Gruppenräume zu drei OGS-Gruppenräumen und einem Aufenthaltsraum für das OGS-Personal umgenutzt. Insgesamt entstehen so 455 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche in der St. Sebastianschule.
Erweiterung der Silvesterschule
In der Silvesterschule besteht ein besonderer Baubedarf für die Vergrößerung der Mensa um 140 Quadratmeter, einschließlich eines Büros für die OGS und einer Küche. Es ist ein zweigeschossiger Anbau Richtung Schulstraße geplant, wobei im Erdgeschoss die Mensa, die Küche und ein Büro untergebracht werden. Der Keller bleibt unverändert.
Insgesamt werden 320 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche geschaffen. Im neuen Anbau werden zwei Klassenräume und zwei Gruppenräume untergebracht. Ein bereits vorhandener Klassenraum im neueren Gebäudeabschnitt wird in zwei Gruppenräume geteilt, ebenso wie ein Klassenraum im Altbau. Ein Teil wird zum Gruppenraum und gleichzeitig zum Raum für die sozialpädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase, der andere Teil wird zum Lehrerarbeitsraum.
Geplant: Anbau an der St. Silvesterschule zur Schulstraße hin. Foto: Petra Bosse
Positive Resonanz
Die in Zusammenarbeit mit dem Beratungsbüro und den jeweiligen Schulleitern Thomas Schlüter (Sebastianschule Raesfeld) und Mareen Kamps (kommissarische Leiterin der Silvesterschule) erarbeiteten Pläne stießen auf großen Zuspruch. Schlüter zeigte sich sehr zufrieden mit der geplanten Gestaltung der Kellerräume. Kamps hob das Raumkonzept sowie die Planung einer größeren Mensa hervor, die auch als Versammlungsraum genutzt werden könne. Karoline Schulze-Reese (Grüne) zeigte sich erfreut über den Entwurf und regte an, beim Mensa-Anbau den Lärmschutz zu berücksichtigen.
Übergangslösung mit Containern
Des Weiteren wurde einstimmig die Übergangslösung während des Umbaus an der St. Sebastianschule mit fünf Containern beschlossen. Aufgrund der räumlichen Kapazitätsgrenzen musste erstmals eine Warteliste mit zwölf Kindern für die OGS der Sebastianschule erstellt werden. Die Containerlösung soll den zusätzlichen Raumbedarf bis zur Fertigstellung der Umbauarbeiten decken, sodass ab August 2024 wieder alle angemeldeten Kinder betreut werden können. Die Anforderungen an die Raumsysteme wurden bereits mit dem Träger Caritasverband abgestimmt und Preisabfragen bei möglichen Lieferanten sind derzeit in Bearbeitung.
Am Donnerstag wurden die Jahrgänge 10 der Gesamtschule Schermbeck feierlich entlassen.
Für die jungen Menschen beginnt nun ein spannender neuer Lebensabschnitt. Während die einen den Schritt ins Berufsleben wagen und ihre Karrieren starten, setzen andere ihre schulische Laufbahn fort, um weiterführende Abschlüsse zu erlangen. Diese vielfältigen Wege eröffnen zahlreiche Möglichkeiten und Herausforderungen, die voller Potenzial und Chancen sind.
An der Gesamtschule Schermbeck haben alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 2024 einen Abschluss erworben. Insgesamt erlangten 91 Schülerinnen und Schüler einen mittleren Schulabschluss mit der Berechtigung, die Oberstufe zu besuchen. Zehn von ihnen dürfen aufgrund ihrer überragenden Leistungen direkt in der Q1 starten.
Die Jahrgangsstatistik zeigt, wie vielseitig die Bildungsabschlüsse an der Gesamtschule sein können. 29 Schülerinnen und Schüler erhielten einen normalen mittleren Schulabschluss, während 22 einen erweiterten Ersten Schulabschluss erreichten. Alle anderen erwarben einen Ersten Schulabschluss. Dazu gratulieren wir herzlich.
*Namen wurden zur Veröffentlichung von der Schule freigegeben
Klasse 10A
Lea Barciaga Emilia Bielefeld Elias Phillipp Bugla Leon Butler Emily Butler Maryam Haidari Lina Hundertmark Mustafa Karao Bahara Khashei Vicco Kläsener Kyan Joel Komoß Lotta Malin Kronen Chonthicha Maiphrom Levin Manske Kolja Gustav Romanowski Lilith Dorothea Rosen Marlene Ingrid Luise Rosin Maximilian Scheider Mehmet Can Sen Irem Sönmez Paula Stasch Mia Steigerwald Fynn Luka van de Griend Hanna van der Heusen Marlene Vennemann Maija Collien Völker Eldi Xhema
Klasse 10B
Lina Abelmann Marco Henning Adrian Leon Mike Beckmann Mara Brefort Maira Matilda Busch Rike Busch Marielle Dahlke Lea Deilmann genannt Unterste Beisemann Jaron Dureck Musa Fehr Klaas Franzmann Noelia Fries Greta Hartmann Jule Lotta Herber Amalia Sofia Herrera Perez Theus Timmo Hoffmann Helene Jansen Lara Stella Kamp Maya Lämmerhirt Lasse Martens Silas Nikel Dana Marie Porsche Serina Rademacher Madita Emilia Remmers Lynn Rexfort Ben Ridder Yannik Rütter Dana Schneider Lena Maria Schröder Lisa Terhardt Henry Wiegleb Hannah Zabinski
Klasse 10C
Ida Johanna Bauhaus Pia-Sophie Beil Louis Brömmel Jonas Deilmann genannt Unterste Beisemann Julian Demmerling Lars Dornbusch Ida Marie Faßelt Marie Gawliczek Ines Große Gehling Paul Grotendorst Joy Heßling Anastasia Hof Laura Sophie Hof Pia Hohenhinnebusch Sina Hülsdünker Thyra-Elaine Jones Fynn Emile Kreter Leonie Johanna Krummeich Constantin Kruse Anne Nienhaus Merle Lina Oesterbeck Lara Olbing Franziska Ossing Jordan Obinna Otti Dean Daniel Regulski Timo Benjamin Schmidlin Ashley Shaposhnikova Franziska Steder Yannik Voß Felix Alexander Wischerhoff Chalyna Angelina Wittmer
Klasse 10D
Muamer Ajdini Mostafa Akkawi Eike Ole Althoff Frieda Beyer Fiene-Nike Fabienne Blum Malin Brüninghoff Kati Daunheimer Vanessa Feldmann David Firus Jan Gretzinger Laura Grobe Johannes Jäckel Robin Janßen Celina Klaus Emilia Katarina Krummeich Fiona-Jolie Kusch Lena Laaß Amelie Lindhorst Edvina Osmani Ben Reckwardt Maja Richert Bjarne Schröer Mahmoud Shekhi Timo Speidel Asmara Syed Luis Paul Underberg Emilio Kiyan Veith Mia Matilda Wallat Mark Lenny Wegjan Ismail Taha Yazici Aaliyah Yesim
Klasse 10E
Kai Augustynak Noah Baykal Noah Joel Becker Julius Bergermann Jan Luca Buchmann Lavinia Dietrich Luke Franzkowiak Matilda Großblotekamp Anna Elice Großkopf Stella Ilka Herrmann Ben Heyne Jolina John Elly Knigge Yoshua Kündiger Max May Leonie Meyer Maxim Miller Chyara Eva-Marie Nötzelmann Saim Rana Pal Louis Pasterkamp Hannah Luisa Petereit Angelina Preuß Piet Romswinkel Simon Schröder Lina Charlette Schürmann Marvin Singh Levi Tebartz Aaron Tischler Lara Wisniewski
Bad Hersfeld. Nur wenige Wochen nach dem 3. Platz der Sebastianschüler bei der Schach-DM des 1. und 2. Schuljahrs endete auch die Schach-DM der Mädchen aus Raesfelder Sicht erfolgreich.
Das Quintett der Sebastianschule kehrte letzte Woche mit einer positiven Punktausbeute (14,5 : 13,5 Brettpunkte, Platz 17 von 22 in der Abschlusstabelle) aus Bad Hersfeld zurück.
Das Mädchenteam startete bei der DM eher als Außenseiter, hatte es zuvor bei der Landesmeisterschaft in Hamm doch den direkten Qualifikationsplatz knapp verpasst; erst durch einen Nachrückerplatz war es zum Bundesfinale eingeladen worden. In dem 7-rundigen Turnier konnten die Raesfelderinnen dennoch gegen Grundschulen aus Berlin, Neustrelitz und Papenburg deutlich gewinnen.
Tolles Rahmenprogramm
Neben dem Schachsport genossen die Mädchen auch ein tolles Rahmenprogramm. „Die Kurpark-Rallye war toll“, erzählen Jule und Thea. „Für das richtige Lösungswort gab es in der Eisdiele ein Eis umsonst.“
Aber auch ein Schach-Geschicklichkeits-Wettkampf, die Sportmöglichkeiten an der Unterkunft und das herrliche Wetter trugen dazu bei, dass alle Teilnehmer rundum zufrieden waren, teilt Manfred Grömping mit, der die Kinder als Betreuer begleitet hat.
Vier der fünf Raesfelder Mädchen sind auch nächstes Jahr noch für die Grundschulmeisterschaften startberechtigt und sind jetzt schon motiviert, auch 2025 wieder beim Schach-Bundesfinale dabei zu sein.
Rund acht Prozent der überprüften 6.178 Fahrzeuge zu schnell fuhren. Dies führte zu 98 Bußgeldverfahren, 406 Verwarngeldern und sechs Fahrverboten. Die schwersten Überschreitungen wurden in Borken und Gronau gemessen.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen im Kreis Borken. Diese führen immer wieder, auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern, zu schweren Unfallfolgen. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken in dieser Woche an insgesamt 19 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen
Bei der Überprüfung der 6.178 Fahrzeuge stellten die Beamten fest, dass rund acht Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. In 98 Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet und in 406 Fällen Verwarngelder erhoben. Sechs Raser müssen mit der Auferlegung eines Fahrverbots rechnen.
Gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Südkreis: Außerorts bei zulässigen 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 100 km/h auf der Weseler Straße in Borken gemessen. Innerorts bei zulässigen 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 88 km/h auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle festgestellt.
Nordkreis: Außerorts bei zulässigen 70 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 124 km/h auf der Alstätter Straße in Gronau gemessen. Innerorts bei zulässigen 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 64 km/h auf der Enscheder Straße, ebenfalls in Gronau, festgestellt.
Überraschende Wende im Fall der angeblichen Messerattacke auf eine Schermbeckerin: Die Frau hat nun zugegeben, sich die Verletzungen selbst zugefügt zu haben.
Dank der akribischen und sensiblen Arbeit der Polizei Duisburg und der Staatsanwaltschaft Duisburg kann nunmehr hinreichend sicher festgestellt werden, dass dem Vorfall vom vergangenen Montagabend (10. Juni, 19:30 Uhr) auf einem Waldweg in Schermbeck kein versuchtes Tötungsdelikt zu Grunde liegt.
Die erneute eingehende Vernehmung der Betroffenen hat ergeben, dass – neben der Betroffenen selbst – keine weitere Person in das Geschehen involviert war. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung durch einen unbekannten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen werden daher zeitnah zu einem Abschluss gebracht.
Fall sorgte für Aufsehen
Der Fall sorgte für Aufsehen und wurde in den sozialen Medien intensiv diskutiert. Die Frage, wer als Messerstecher in Schermbeck und Umgebung in Frage kommen könnte, beschäftigte viele. Wer war der unbekannte Angreifer, der brutal auf eine 23-jährige Joggerin zwischen Schermbeck und Dorsten eingestochen haben könnte?
Großaufgebot an Polizei
Der Fall schockiert. Nach dem Messerangriff am vergangenen Freitag (10. Juni) mobilisierte die Polizei ein Großaufgebot. Mantrailerhunde und Hundertschaften der Polizei suchten nach Spuren rund um den Tatort am Bruchdamm und zwischen Schermbeck und Holsterhausen-Dorf in der Nähe der Windräder.
Öffentlichkeitsfahndung
Die Mordkommission Duisburg bat die Bevölkerung sogar noch am Donnerstag um Mithilfe. Ein Plakat mit einer Täterbeschreibung wurde veröffentlicht: Der angebliche Täter sei 1,85 Meter groß, trage dunkle Kleidung und schwarze Handschuhe.
Kreis Borken – Betrüger ergaunern Geld durch vorgetäuschte Liebesbeziehung. Täter nutzen das Internet zur Kontaktaufnahme
Die Täter nutzen das Internet, um Kontakt zu ihren potenziellen Opfern aufzunehmen. Sie erschleichen sich das Vertrauen der Betroffenen und täuschen die große Liebe vor, um anschließend hohe Geldsummen zu ergaunern.
Fallbeispiel: Love Scamming im Kreisgebiet
Eine Frau aus dem Kreisgebiet wurde durch „Love Scamming“ um einen fünfstelligen Eurobetrag gebracht. Der Betrüger gab vor, ein verwitweter Arzt zu sein, der derzeit im Ausland arbeite. Nachdem er eine emotionale Bindung zu der Frau aufgebaut hatte, bat er sie über Monate hinweg um zahlreiche Überweisungen. Der Grund – er habe aus dem Ausland keinen Zugriff auf seine Konten und werde ihr das Geld zurückzahlen.
Vorgehensweise der Täter
Das Vorgehen des Täters in diesem Fall stellt für die Ermittler der Kriminalpolizei in Borken nichts Unbekanntes dar. Es handelt sich um eine längst weit verbreitete Betrugsmasche im Internet. Beim sogenannten „Love- oder Romance Scamming“ lernen die Betrüger ihre Opfer meist über Social-Media-Plattformen kennen.
Vorgetäuschte Liebesgefühle
Anschließend täuschen die Täter Liebesgefühle vor, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Diese Zuneigung nutzen die Täter später aus, um Notsituationen vorzutäuschen, in denen sie um die Übersendung kleinerer Geldbeträge bitten. Erfolgt die erste Bezahlung, folgen weitere Notsituationen und damit verbundene neue Geldforderungen. In der Hoffnung, irgendwann das Gegenüber zu treffen, überweisen die Geschädigten immer weiter Geld. Der Vermögensschaden kann schnell den sechsstelligen Bereich erreichen. Die Opfer schöpfen zu diesem Zeitpunkt oft keinen Verdacht, da die Täter sie bewusst in eine emotionale Abhängigkeit gebracht haben. Oft ziehen sich derartige Fälle über einen längeren Zeitraum hin.
Präventionsmaßnahmen
Wie die Täter im Detail vorgehen, wie sie sich erkennen lassen und was Betroffene tun sollten, schildert die polizeiliche Internetseite: Polizei-Beratung: Scamming.
Grundsätzlich gilt:
Überweisen Sie niemals Geld an Personen, die Sie noch nie persönlich getroffen haben!
Spricht der Chatpartner schon nach kürzester Zeit von der großen Liebe, einer gemeinsamen Zukunft oder gar Heiratsplänen, sollten Sie hellhörig werden.
Geben Sie keine persönlichen Daten, Bankverbindungen oder privaten, intimen Fotos heraus! Diese könnten missbräuchlich verwendet werden.
Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Brechen Sie den Kontakt ab, sobald Ihnen etwas merkwürdig vorkommt, und wenden Sie sich an die Polizei! Sichern Sie im Schadensfall Beweise wie Screenshots von Chats, E-Mail-Kopien, erhaltene Fotos oder Bankbelege. All dies kann für die Ermittlungen wichtig sein.
Sebastianschüler gewinnen zwei Gold- und eine Bronzemedaille beim Beim Pangea-Mathematikwettbewerb in Köln
RAESFELD (pd). Beim Pangea-Mathematikwettbewerb in Köln landeten am Samstag drei Schüler der St.-Sebastian-Schule Raesfeld einen spektakulären Erfolg beim NRW-Finale der Drittklässler: Jari Flashoff (Klasse 3b) und Milan Voß (Kl. 3c) gewannen eine Goldmedaille, Mats Ignaszak (Kl. 3a) eine Bronzemedaille.
Fast 32.500 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 bis 10 aus 298 Schulen hatten in Nordrhein-Westfalen an dem Wettbewerb teilgenommen, darunter 30 Sebastianschüler. Nach einer Vor- und Zwischenrunde waren die 10 besten Schüler des Landes zum Pangea-Finale nach Köln eingeladen worden, als einzige Grundschule stellte die Sebastianschule gleich drei Teilnehmer beim Finale der Drittklässler.
Prüfung mit fünf Aufgaben
„Um 11 Uhr stand für die Drei zunächst eine einstündige Prüfung auf dem Programm, die aus fünf Aufgaben bestand“, berichtet Mathelehrer Manfred Grömping, der die Kinder zusammen mit den Eltern nach Köln begleitete. „Wir mussten zum Beispiel die Anzahl der Uhrzeiten angeben, die eine Digitaluhr mit den vier Ziffern 0,2,2 und 4 darstellen kann“, ergänzt Jari. „Bei einer anderen Aufgabe musste die Anzahl der Symmetrieachsen von fünf verschiedenen Verkehrsschildern bestimmt werden.“
Goldmedaillengewinner in Köln und bundesweit unter den Top Ten: Milan und Jari.
In der anschließenden mehrstündigen Pause, die die Jury für die Auswertung benötigte, besichtigten die drei jungen Matheexperten mit ihren Familien und dem Mathelehrer den Kölner Dom und das Treiben am Rande der Fan-Zone vor dem EM-Spiel der Schweiz gegen Ungarn. Um 16.30 Uhr folgte eine 100-minütige, spannende Siegerehrung, bei der zunächst die Landessieger, dann die Bundessieger des Wettbewerbs geehrt wurden.
Jari auch bei der Bundesauswertung auf dem Siegertreppchen
Bei der Landesauswertung wurden für jeden Jahrgang drei Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und vier Bronzemedaillen vergeben. Neben den Medaillen gab es für alle Teilnehmer Pangea-T-Shirts, Urkunden und eine Tasche voll mit Präsenten. Und während die Raesfelder Schüler, Eltern und Lehrer sich noch über den tollen Erfolg auf Landesebene freuten, wurden die Ergebnisse der Bundesauswertung bekannt gegeben, denn in fünf weiteren Großstädten in Deutschland sind gleichzeitig weitere Regionalfinale ausgetragen worden.
Jari Flashoff, Mats Ignaszak und Milan Voß mit Mathelehrer Manfred Grömping. Foto: Sebastianschule
Jari Flashoff wurde als Drittbester auf Bundesebene dann noch einmal geehrt und durfte sich wie Milan Voß (bundesweit auf Platz 4 -10) zusätzlich über einen Geldgutschein freuen.
Wir können eben nicht nur Schach
Doch nicht nur beim Einzelwettbewerb „Pangea“ war die Sebastianschule in diesem Jahr erfolgreich: Bei der 7.Teilnahme am Internationalen Mathe-Teamwettbewerb „Bolyai“ wurde im Februar auch zum 7. Mal ein Team der Sebastianschule NRW-Landessieger. Konrektor Manfred Grömping, der in den letzten Wochenenden auch die erfolgreichen Jungen- und Mädchenteams der Schule bei den mehrtägigen Deutschen Schachmeisterschaften begleitet hat, resümierte augenzwinkernd am Ende des erlebnisreichen Tages in Köln: „Wir können eben nicht nur Schach!“
Alle Jahre wieder: Bürgermeisterwahl in der Schlossfreiheit
Traditionell wird in der Schlossfreiheit jedes Jahr ein neuer Bürgermeister gewählt. Am vergangenen Samstag versammelten sich die männlichen Bürger im Restaurant zur Schlosskapelle zur historischen Bürgerversammlung und der 155. Bürgermeisterwahl.
Ein neuer Bürgermeister
In diesem Jahr fiel die Wahl auf Roland Hörning, der das Amt von Stefan Becker übernimmt. Hörning übernimmt nicht nur das Amt, sondern auch die dazugehörigen Pflichten, wie den Freiheiter Bürgern zum Geburtstag zu gratulieren oder bei Beerdigungen Unterstützung zu leisten. Diese Tradition schätzt der gebürtige Schermbecker, der seit 1976 in Raesfeld lebt, sehr.
Der gebürtige Schermbecker Roland Hörning, der seit 1976 in Raesfeld lebt und am Freiter Pättken wohnt, schätzt diese Tradition wie sein Vorgänger Stefan Becker sehr. Beide sind sich einig, dass der Zusammenhalt der Nachbarschaft das Besondere an dieser Tradition ist, die seit 1841 bis heute erhalten geblieben ist.
Aktuell leben rund 95 Familien in der Nachbarschaft Freiheit. Becker konnte in seiner Amtszeit rund sieben Neuaufnahmen in der Nachbarschaft begrüßen. „Das sind entweder Raesfelder, die neu in die Freiheit gezogen sind oder die sich erst jetzt entschlossen haben, die Bürgerrechte der Freiheiter Nachbarschaft zu erwerben“, erklärt Hörning.
Feierliche Buchübergabe. Foto: Privat
Männerdomäne Bürgermeisterwahl
Die Wahl des Bürgermeisters ist eine reine Männersache. Der Bürgermeister repräsentiert die Schlossfreiheit und organisiert das legendäre Nachbarschaftsfest „Jöppkes Böan“, das in diesem Jahr am 6. Juli stattfindet.
Frauen in der Schlossfreiheit
Auch wenn Frauen nicht an „der Macht“ sind, haben sie wichtige Aufgaben. Sie kümmern sich um die Reinigung der Kapelle und die Vorbereitung besonderer Anlässe wie die Fronleichnamsprozession. Hier haben sie das Sagen, wenn es um die heilige Sauberkeit geht!
Ein verworrenes Labyrinth
Wer zur Bürgerschaft der Schlossfreiheit gehört, ist oft ein kniffliges Rätsel. Die Grenzen sind so verwirrend wie ein Labyrinth. Sicher ist, dass einige benachbarte Häuser am Südring, Binsenweg, Freiheiter Pättken, Weseler Straße, Ant Stäppken, Rabodoweg, Nordesch und An der Windmühle zur Gemeinschaft der Freiheiter Bürger gehören.
Schlossblick
Geschichte der Schlossfreiheit Raesfeld
Ursprung und Entwicklung
Die Schlossfreiheit Raesfeld entstand im Mittelalter als Ansiedlung rund um die Burg Raesfeld. Die Burg selbst wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente als Herrschaftssitz der Familie von Velen. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem prächtigen Wasserschloss umgebaut, was zur weiteren Entwicklung der angrenzenden Schlossfreiheit beitrug.
Die Schlossfreiheit, eine Art unabhängiger Ortsteil, genoss besondere Rechte und Privilegien. Sie war weitgehend autonom und unterstand nicht der direkten Verwaltung der umliegenden Gemeinden oder des Landesherrn. Diese Freiheiten zogen Handwerker, Kaufleute und andere Bürger an, die sich in der Nähe des Schlosses niederließen.
Wirtschaftlicher Aufschwung
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Schlossfreiheit mehrere wirtschaftliche Aufschwünge, insbesondere durch den Handel und das Handwerk. Die Nähe zum Schloss und die Privilegien förderten das Wachstum und die Ansiedlung von Gewerbetreibenden.
Alle 155 Wahlen sind in dem historischem Buch fein säuberlich seit 1841 niedergeschrieben. Foto: Petra Bosse/Archiv
Bürgermeisterwahl der Schlossfreiheit
Historischer Hintergrund
Die Wahl des Bürgermeisters in der Schlossfreiheit Raesfeld war ein bedeutendes Ereignis, das die politische Autonomie des Ortes unterstrich. Anders als in vielen anderen Gemeinden wurde der Bürgermeister nicht vom Landesherrn eingesetzt, sondern von den Bürgern der Schlossfreiheit selbst gewählt. Die besondere Stellung und die damit verbundenen Rechte und Privilegien haben zur Entstehung einer eigenständigen Gemeinde geführt, deren Bürgermeisterwahl ein Symbol der Autonomie und Bürgerbeteiligung darstellte.
Spielerisch lernten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St. Sebastian Schule Raesfeld die Aufgaben des Kreises Borken kennen.
Bei einer Rallye durch das Borkener Kreishaus erfuhren die 80 Jungen und Mädchen viel Wissenswertes über das Kreisgebiet und die Kreisverwaltung. So erfuhren sie zum Beispiel, dass der Kreis Borken in seinem heutigen Zuschnitt erst seit 1975 besteht, dass im Borkener Kreishaus und in der Nebenstelle in Ahaus Autos zugelassen werden können und dass die Kreisgrenze zu den Niederlanden insgesamt 108 Kilometer lang ist.
Heike Tegeler, Mitarbeiterin der Stabsstelle, begrüßte die Kinder an zwei Tagen im großen Sitzungssaal. Die jungen Gäste aus Raesfeld, die mit ihren Lehrern Sophie Holkenbrink, Lena Niemeyer und Dietmar Schwarze gekommen waren, durften auf den Stühlen der Kreistagsabgeordneten Platz nehmen. Dort erhielten sie viele Informationen über die Struktur des Kreises und die Funktion des Kreistages. Außerdem beantwortete Heike Tegeler alle Fragen rund um den Landkreis.
Anschließend konnten sich die Kinder bei der als Quiz angelegten „Kreishausrallye“ selbst einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben des Kreises verschaffen. Zur Erinnerung gab es schließlich für alle Informationsmaterial, eine bunte Brotdose mit dem Kreislogo als Aufdruck und eine Teilnahmeurkunde.
Der massive Schneckenbefall in diesem Jahr, verursacht durch vermehrten Regen, stellt viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner vor Herausforderungen. Besonders die Spanische Wegschnecke sorgt für erheblichen Schaden in Gemüse- und Blumenbeeten.
Wald und Holz NRW rät jedoch davon ab, Schnecken einfach im Wald auszusetzen, da dies das fragile Ökosystem stören könnte.
Schnecken im Gartenbeet: Ein Ärgernis!
Abgefressene Salatköpfe und lange Schleimspuren: Zum Ärger vieler Hobbygärtnerinnen und -gärtner fressen sich zurzeit scharenweise Nacktschnecken durch Gemüse- und Blumenbeete im Garten. Besonderen Grund zum Ärgern biete die Spanische Wegschnecke, die ihren Hunger mit Pflanzen aller Art stille und gerade auch junge Gemüsepflanzen mit Vorliebe verspeise. In diesem Jahr sei der Schneckenbefall aufgrund des vielen Regens besonders massiv.
In vielen Beeten blieben von aufwändig gezogenen Tomaten- oder Gurkenpflänzchen daher nur noch karge Stängel stehen. Zum Schutz des eigenen Gemüses empfihelen Nutzer in manchen Onlineforen daher, die Schnecken zu sammeln und im Wald auszusetzen. Das sehen Expertinnen und Experten jedoch nicht als die Lösung erster Wahl an. Zwar erfüllten Schnecken im Wald wichtige Aufgaben als Zersetzer im Boden, dennoch empfehle Wald und Holz NRW nicht, Schnecken aus dem eigenen Garten massenhaft im Wald auszusetzen.
Die Weinbergschnecke ist im Gegensatz zu vielen anderen Arten auch tagsüber in lichten Wäldern unterwegs (Foto: Stefan Befeld, Wald und Holz NRW).
Keine natürlichen Fressfeinde
Reihten sich ein paar verregnete Sommertage aneinander, kröchen schon bald sehr viele Nacktschnecken durchs geliebte Gemüsebeet. Die nachtaktiven Tiere mögen es feucht, weshalb sie vor allem nach einem Regenschauer aus ihren Verstecken an die Oberfläche kröchen. Am häufigsten und besonders unbeliebt in unseren Gärten sei die Spanische Wegschecke. Sie breite sich zurzeit besonders stark aus – unter anderem, weil sie in Deutschland fast keine natürlichen Fressfeinde habe. Frische Blüten und viele Gemüsesorten, wie zum Beispiel grüner Salat oder Erdbeeren, liebten sie besonders. Nach ein paar feuchten Sommertagen könne es passieren, dass die Nacktschnecke ganze Gemüsebeete kahl fresse.
Auch hohe Töpfe oder Hochbeete könnten die hungrige Schnecke nicht aufhalten. Ärgerlich sei zudem, dass aus einer Schnecke schnell mehr würden, denn jede Spanische Wegschnecke könne bis zu 400 Eier legen. Ihr Nachwuchs wiederum könne sich schon nach circa sechs Wochen weiter fortpflanzen.
Einfach im Wald aussetzen. Kein Problem, oder?
Hier und da werde empfohlen, Eierschalen und Kaffeesatz um die Pflanzen zu streuen. Auch Kupferstreifen, die um die Beete geklebt würden, sollten Abhilfe schaffen. Wieviel Erfolg solche Maßnahmen brächten, sei ungewiss. Ein Tipp, der online in Gartenforen kursiere, solle jedoch nicht unbedingt verfolgt werden, weiß Naturschutzexperte Michael Elmer von Wald und Holz NRW: „Auf den ersten Blick klingt die Idee so einfach wie tierfreundlich: Schnecken, die im eigenen Garten das geliebte Gemüse wegfressen, sammelt man einfach ein und setzt sie im Wald wieder aus.“
Denn dort, so könne man meinen, würden die Schnecken einen perfekten Lebensraum finden, am Leben bleiben und im eigenen Garten keinen Schaden mehr anrichten.
Der Wald ist ein komplexes Ökosystem
Trotzdem rate der Naturschutzexperte davon ab: „Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sie sich in einem fremden Lebensraum derart gut einleben, dass sie andere Arten bedrängen und dadurch die Abläufe im Ökosystem verändert würden. Dennoch rate ich davon ab, denn der Wald ist ein komplexes Ökosystem, in dem jede hier vorkommende Art eine ganz bestimmte Rolle ausfüllt. Dieses System ist in sich sehr stabil und sorgt unter anderem für eine gute Nährstoffversorgung der Bäume. Fällt aber eine Art aus oder kommt eine ganz neue von außen hinein, kann das ganze System auch ins Wanken geraten.“
Schnecken im Wald: Nützliche Zersetzer
Gefräßig sind im Übrigen nicht nur die Schnecken im Garten. Im Wald jedoch ist ihre Gefräßigkeit überaus hilfreich. Mehr als 250 Schneckenarten gibt es in Deutschland. Tagsüber versteckt unter Steinen, altem Laub oder morschem Holz kommen Gehäuseschnecken wie die Weinbergschnecke, oder Nacktschnecken wie der Pilzschnegel oft erst nachts heraus. Indem sie abgestorbene Pflanzen, Blätter, Pilze und auf Holz wachsende Algen fressen, tragen sie wesentlich zum Abbau organischer Substanzen bei.
Blüten, Früchte und Samen
Auch Blüten, Früchte und Samen knabbern sie gerne an. Weil Schnecken und andere Insekten den „Abfall“ auf dem Boden zu fruchtbarem Humus zersetzen, kann neues Leben entstehen. Auf dem nährstoffreichen Waldboden können neue Pflanzen und Bäume wachsen. Einzelne Arten, wie der Pilzschnegel, ernähren sich von Pilzen und verbreiten so ihre Sporen im Wald. Gleichzeitig sind heimischen Schneckenarten selbst Nahrung für viele Tiere wie Vögel, Igel und Spitzmäuse. Sie fressen den Weichkörper und auch die harte Schale. Einige Singvögel, wie zum Beispiel Amseln und Stare, füttern ihre Jungen mit den kalkhaltigen Schneckenhäusern, denn Kalk ist auch für sie wichtig für die Knochenbildung. Schnecken erfüllen im Wald damit wichtige Aufgaben und sind weit mehr als Pflanzenschädlinge!
Die Dorstener Schriftstellerin Dörthe Huth schreibt Bücher rund um die Lebensfreude, Geschichten, Gedichte und mehr. Sie ist eine exzellente Beobachterin und Erzählerin. Für die Heimatmedien macht sie sich auf Erkundungsgänge durch unsere Heimat.So besuchte Dörthe Huth auch die Femeiche in Raesfeld-Erle.
Einer meiner Lieblingsorte liegt in Raesfeld-Erle. Dort steht eine stille Beobachterin der Zeit, eine uralte Femeiche. Mein diesjähriger Besuch fällt mitten in die Umbauphase des Areals. Um den Baum herum soll ein offener Park entstehen, der durch Fußwege miteinander verbunden ist, Sitzgelegenheiten bietet und zum Verweilen einlädt. Die Informationstafeln, die Gerichtssteine und der Tisch, die zuvor dort standen, wurden zwar abgebaut, sollen aber nach Abschluss der Umbauarbeiten wieder aufgestellt werden. Auch mitten in der Umbauphase ist der als Naturdenkmal anerkannte Baum ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher, Wanderer und Radfahrer.
Foto: Huth
Baum der Weisheit
Die windschiefe Eiche, die zu allen Seiten durch Holzpfähle gestützt wird, blickt auf ein langes Leben zurück. Vom Wind als winziger Samen an diesen Ort getragen, hat sie einst ihren Anfang genommen. Ein Keimling, der mit Wasser und Erde korrespondierte, dann zu einem Trieb wurde, sich der Sonne entgegenstreckte und zu allen Seiten hin ausbreitete. Unter der Erde ein weit verzweigtes Wurzelsystem, das sie versorgt und sichert.
Foto: Huth
So hat die Femeiche zunehmend an Stärke gewonnen und allen Widrigkeiten getrotzt. Längst ist ihr Stamm von innen hohl und die Jahresringe sind nicht mehr zählbar. Zu ihrem Alter gibt es unterschiedliche Schätzungen, die von 600 bis 1500 Jahren reichen. Ein Baum also, der so alt ist, dass er ganze Epochen von Wissen und Weisheit in sich trägt. Aber die Leichtigkeit des Anfangs ist längst verloren. Die Eiche hat sich unter Mühen durch die Zeit behauptet. Unzählige Male war sie Hitze, Kälte, Regen und dem Klimawandel ausgesetzt. Jeder Riss in ihrer Rinde und jede Kerbe ihr ihrem Holz, sind Narben, die von Ereignissen berichten, die sie überdauert hat. Fast schon flehend reckt sie ihre Äste nach oben, als wollte sie am Himmel festhalten.
Ein Blick in die Vergangenheit
Als Zentrum des öffentlichen Lebens verkörperte die Eiche in früheren Zeiten Gerechtigkeit, Stärke und Zusammenhalt der Gemeinschaft. Sie diente als Gerichtsplatz, an dem Versammlungen abgehalten wurden, um über Recht und Ordnung zu beraten. Im Mittelhochdeutschen bedeutet „feme“ oder auch „veme“ so viel wie „Strafe, heimliches Freigericht“.
Foto: Huth
Die Jahrhunderte zogen an ihr vorbei und sie erlebte, wie Menschen und ihre Gesetze sich änderten. Manch einem mag sie wie Relikt längst vergangener Zeiten erscheinen, doch ist sie gleichzeitig eine Meisterin der Anpassung. Altern bedeutet nicht nur Verlust, sondern auch Reife, Tiefe und ein Verstehen, das nur durch die Jahre erlangt werden kann. Jedes ihrer Blätter, das im Herbst zu Boden fällt, ist ein Versprechen, dass das Leben weitergeht, auch wenn es seine Form wandelt. Selbst das Ende ist nur ein Teil des Kreislaufs und jeder Moment, den wir durchleben, ein Beitrag zu einem größeren Ganzen.
Mahnmal und Trost zugleich
Die Blätter der ausladenden Äste rascheln leise im Wind und flüstern jedem Besucher die Geschichten der Vergangenheit zu. Wir stehen auf dem gleichen Boden, atmen die gleiche Luft und trinken das gleiche Wasser. Dennoch wird uns die Femeiche wahrscheinlich noch um Dekaden überleben. Sie ist ein Symbol für Ausdauer, Beständigkeit und Trotz gegen die Zeit und ihre Widernisse.
Foto: Huth
Doch auch sie beugt sich der Zeit, die schwer auf ihren Schultern lastet und sie unermüdlich altern lässt. Ein Schicksal, das wir alle teilen. Aber alles endet irgendwann. Wir müssen die Vergänglichkeit des Lebens akzeptieren. Das Älterwerden schleicht sich mit jedem Windhauch in unsere Seelen und durchzieht auch die Wasseradern dieses Baumes. So stehe ich auch heute wieder hier, lausche dem leisen Herzschlag dieses Baumes und ziehe eine stille Ermutigung aus seiner Existenz. Wir alle sind Teil dieses ewigen Kreislaufs und hinterlassen Spuren, die länger andauern als unser Atem. Die Femeiche ist Mahnmal und Trost zugleich. Allemal aber ist sie einen Besuch wert.
Für die Kumi-Aktion am 09.06.2024 wurden wieder zahlreiche Brote bestellt und viele Spenden gesammelt.
In der vergangenen Woche gaben die Helferinnen und Helfer einen Spendenstand von 2.645 Euro bekannt. Hubert Leiers, der sich am Sonntag erneut engagierte und Brot in seiner Backstube für die Aktion backte, berichtete: „Zusätzlich gab es noch einige Spenden, die direkt auf das Konto der Kumi-Freunde überwiesen wurden“.
Unterstützung durch die Gemeinschaft
Leiers zeigte sich erfreut: „Es gibt viele Menschen, die immer wieder gerne helfen und die Nachricht über die Spendenaktion in ihrem Bekanntenkreis verbreiten, eigene Aktionen starten oder bei der Ausgabe der Brote helfen.“ Die gesammelte Summe kommt Pfarrer Charles zugute, der damit das Waisenhaus in Kumi, Uganda, mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens versorgen kann.
Dankbarkeit und weitere Spendenmöglichkeiten
Heike Witte erklärte: „Im Sommer sind es oft weniger Brote, da viele im Urlaub oder anderweitig unterwegs sind. Wir sind begeistert, dass diese Summe erreicht wurde. Pfarrer Charles hat sich sehr gefreut und sendet seinen Dank allen, die dazu beigetragen haben“.
Auch jetzt können weiterhin Spenden direkt über den Verein Kumi-Freunde für das Waisenhaus getätigt werden. Dabei kann ein bestimmter Verwendungszweck, wie „Waisenhaus“ oder „Brot für Kumi“, angegeben werden. Bei Angabe der Adresse wird eine Spendenquittung erstellt.
Unbekannte sind gewaltsam am Samstag (15.6.) in ein Wohnhaus an der Osterlandwehr im Raesfelder Ortsteil Erle eingebrochen.
Die Täter beschädigten ein Fenster und verschafften sich so Zutritt zu dem Gebäude an der Osterlandwehr. Sie durchwühlten alle Räume und entwendeten nach derzeitigem Erkenntnisstand Schmuck und Bargeld.
Die Tat ereignete sich am Samstagnachmittag zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000.
Bürgerstiftung Westmünsterland hofft auf viele Unterstützer / Projekt stößt auf große Resonanz bei Grundschulen
Die Resonanz auf das Freundschaftsbänke-Projekt, das die Bürgerstiftung Westmünsterland in Zusammenarbeit mit der Tischler-Innung Borken initiiert hat, ist wesentlich größer als erwartet. Fast alle Grundschulen aus dem Innungsbezirk haben sich um eine Bank beworben.
Spendenmarathon auf Regionalportal „WirWunder Westmünsterland“
Um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können, beteiligt sich die Bürgerstiftung Westmünsterland jetzt am Spendenmarathon auf dem Regionalportal „WirWunder Westmünsterland“. Sie ist dabei auf die Unterstützung vieler Spender angewiesen.
Je mehr Spenden während des Aktionszeitraums von Donnerstag, 20. Juni, 9 Uhr bis Sonntag, 23. Juni, kurz vor Mitternacht eingehen, desto mehr Geld erhält die Bürgerstiftung für das Freundschaftsbänke-Projekt aus dem Aktionstopf, für den die Sparkasse Westmünsterland 40.000 Euro bereitstellt.
Ziel der Freundschaftsbänke
Mit den Freundschaftsbänken auf den Pausenhöfen von Grundschulen wollen Bürgerstifter und Tischler einen Beitrag für mehr Miteinander junger Menschen in der Region leisten. Kinder, die sich auf die aus heimischen Hölzern gefertigten Bänke setzen, signalisieren ihren Mitschülern, dass sie sich einsam fühlen und sich jemanden wünschen, der ihnen zuhört, mit ihnen spielt, redet oder lacht. Die Idee wurde 2006 in Zimbabwe entwickelt und hat sich seither weltweit verbreitet.
Unterstützen des Projekts
Wer beim Spendenmarathon dabei sein und das Projekt in Borken, Velen, Reken und Raesfeld unterstützen möchte, kann über www.buergerstiftung-westmuensterland.de direkt auf den „WirWunder“-Spendenlink zugreifen.
Der Pokal der Dorfmeisterschaft 2024 geht in diesem Jahr an die Straße Truvenne
Sechzehn Mannschaften traten am Sonntag bei der Dorfmeisterschaft auf dem Sportplatz des TSV in Raesfeld an.
Zack, und drin… Ein weiteres Tor für „HUB-Erle“. Foto: Petra Bosse
Die große Frage: Wer würde den begehrten Wanderpokal in diesem Jahr mit nach Hause nehmen? Besonders spannend: „HUB-Erle“, die einzige Mannschaft aus Erle, war zum ersten Mal dabei und spielte sich gleich auf den zweiten Platz – eine echte Überraschung!
Der Pokal geht in diesem Jahr an den TSV – Raesfeld. Organisiert wurde das Turnier von Pascal Unnebrink. Foto: Petra Bosse
Mitorganisator und Stammtisch-Legende
Pascal Unnebrink vom Stammtisch „Hufflepuff“ war einer der Mitorganisatoren des Events. Bei diesem kurzweiligen sportlichen Ereignis konnten die Herren und auch Damen auf dem Rasen zeigen, was sie mit dem Ball so alles draufhaben. Gespielt wurde immer für zwölf Minuten.
Es plästerte wie aus Eimern. Zum Glück ging es danach fast trocken weiter.
Doch diese zwölf Minuten fühlten sich manchmal viel länger an, besonders als es gegen Mittag plötzlich wie aus Eimern zu regnen begann. Trotzdem ließen sich die Mannschaften nicht aus dem Konzept bringen, denn jeder wollte den Pokal erobern, der aktuell bei der Nachbarschaft Straße Helweg steht.
Mit vollem Körpereinsatz. Hier schenkte sich niemand etwas.
Die lokale Hoffnung
Als einzige Mannschaft aus Erle trat „HUB-Erle“ beim Turnier an, gesponsert von der Firma Gernemann GmbH. Die fünfzehnköpfige Truppe überließ den Pokal gerne den Gastgebern und freute sich über den zweiten Platz. Auf dem 3. Platz kam Homer.
2. Platz geht an „HUB-Erle“, die einzige Mannschaft auf Erle, die bei der Dorfmeisterschaft in Raesfeld mitspielte.
Der verdiente Sieger
Den 1. Platz und damit den Wanderpokal sicherte sich die Straße Truvenne.
3. Platz: die Mannschaft aus Homer. Foto: Christian Lipfert
Gemeindeverwaltung plant Erhöhung des Zuschusses für digitale Endgeräte
Die Gemeindeverwaltung Raesfeld möchte den Zuschuss für elternfinanzierte digitale Endgeräte für Schüler der Julia-Koppers-Gesamtschule (JKG) erhöhen. Der Antrag wird im nächsten Schulausschuss behandelt.
Bisherige Zuschussregelung
Im Jahr 2021 beschloss der Ausschuss für Schule und Bildung der Gemeinde Raesfeld, einen Zuschuss von 125 Euro für den Kauf elternfinanzierter digitaler Endgeräte bereitzustellen. Dieser Zuschuss basierte auf den damaligen Anschaffungskosten für ein iPad mit Zubehör von 500 Euro, was einem Zuschusssatz von 25 % entsprach.
Fortschritte in der Digitalisierung
Die Digitalisierung an der JKG ist seitdem weiter vorangeschritten. Alle Unterrichtsräume sind mit Smart-Boards und WLAN ausgestattet, und Schüler aller Jahrgangsstufen arbeiten mit iPads. Dieses digitale Konzept konnte dadurch erheblich ausgebaut werden.
Antrag auf Erhöhung des Zuschusses
Die Stadt Borken, die die JKG gemeinsam mit der Gemeinde Raesfeld betreibt, erhielt von der dortigen UWG-Fraktion einen Antrag, den Zuschuss aufgrund gestiegener Preise und inflationsbedingter Belastungen der Familien von 125 Euro auf 200 Euro zu erhöhen. Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport der Stadt Borken wird sich am 18. Juni 2024 mit diesem Antrag befassen.
Preisentwicklung und Vorschläge
Seit 2021 sind die Preise für iPads und Zubehör um rund 10 % gestiegen. Ein Gerät, das die Mindestanforderungen der Schule erfüllt, kostet jetzt etwa 550 Euro. Die Stadtverwaltung Borken empfiehlt, den Zuschuss weiterhin bei 25 % der Anschaffungskosten zu belassen und auf 140 Euro zu erhöhen.
Einigkeit der Verwaltungen
Auch die Gemeindeverwaltung Raesfeld befürwortet eine Anpassung des Zuschusses aufgrund der gestiegenen Preise. Sie stimmt der Verwaltung der Stadt Borken zu, dass eine Erhöhung auf 140 Euro sinnvoll ist. Eine einheitliche Regelung an beiden Standorten soll gewährleistet werden. Die Erhöhung des Zuschusses wird vorgeschlagen, sofern die Stadt Borken diesen am 18. Juni 2024 ebenfalls beschließt. Die Verwaltung wird darüber in der Sitzung berichten.
Am 20. Juni wird im Schulausschuss der Gemeinde Raesfeld über die Erweiterung der St.-Sebastian- und der Silvesterschule beraten.
Beschlossen werden sollen die zwei vorgestellten Raumkonzepte der beiden Grundschulen mit den vorgeschlagenen Gebäudeerweiterungen.
Gründe für den zusätzlichen Raumbedarf
Die beiden Grundschulen St.-Sebastian und Silvesterschule stoßen an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen. Neue pädagogische Konzepte, Inklusion, Integration und ein wachsender Bedarf an Ganztagsbetreuung stellen die Schulen und die Gemeinde als Schulträger vor große Herausforderungen.
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026
Das Land NRW führt ab 2026 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ein. Derzeit liegt die Betreuungsquote für Offene Ganztagsschule (OGS) und Übermittagbetreuung (ÜMi) in der St.-Sebastian-Schule bei 44 %, in der Silvesterschule bei 54 %.
Schon im kommenden Schuljahr werden diese Quoten auf 50 % bzw. 60 % ansteigen. Mit der Einführung des Rechtsanspruchs im Jahr 2026 wird eine weitere Zunahme der Betreuungszahlen prognostiziert. Experten gehen davon aus, dass mittelfristig 75 % der Schülerinnen und Schüler im Primarbereich die Ganztagsangebote nutzen werden. Für diese Kinder fehlen derzeit die entsprechenden Räume
Bereits im laufenden Schuljahr musste in der OGS der Sebastianschule eine Warteliste mit 12 Kindern geführt werden, da die Kapazitäten ausgeschöpft sind. Um den zusätzlichen Raumbedarf vorübergehend zu decken, wird ab August 2024 eine Containerlösung eingeführt, sodass alle angemeldeten Kinder in der OGS betreut werden können.
Entwicklung der pädagogischen Konzepte
Inklusion und Integration erfordern neue pädagogische Konzepte, die häufig Unterricht in Kleingruppen vorsehen. Zusätzliche Gruppenräume für Differenzierung, Inklusion und Förderung sind notwendig.
Erhöhung der Personalausstattung
Mehr Personal erfordert zusätzliche Räume für Aufenthalts-, Arbeits- und Besprechungszwecke.
Vorübergehender Anstieg der Schülerzahlen
In der St.-Sebastian-Schule wurden im laufenden Schuljahr aufgrund hoher Schülerzahlen fünf statt vier Klassen gebildet. Dies könnte sich in den nächsten Jahren wiederholen.
Lösungskonzepte
Bereits im Frühjahr 2023 hat die Verwaltung mit den Grundschulen den künftigen Raumbedarf besprochen und das Planungsbüro Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch beauftragt, eine Raumplanung zu erstellen. Nach Bestandsaufnahmen und Workshops wurden konkrete Planungsentwürfe erarbeitet und angepasst. Die Konzepte wurden mit den Nachbarkommunen abgestimmt und beinhalten bauliche Erweiterungen.
Sebastianschule1974
Maßnahmen im Einzelnen
St.-Sebastian-Schule
Kellergeschoss: Ausbau ehemaliger Räume des Fanfarencorps zu ÜMi-Räumen bis Frühjahr 2025.
Erdgeschoss: Schaffung eines Kopierraums und Besprechungsraums im Verwaltungstrakt. Maßnahme bereits für dieses Jahr vorgesehen.
Obergeschoss: Aufstockung des 4. Bauabschnitts, Schaffung von 4 Klassenräumen und 1 Gruppenraum. Umnutzung von 2 Klassen- und 2 Gruppenräumen für OGS.
Silvesterschule
Erdgeschoss: Zweigeschossiger Anbau Richtung Schulstraße. Mensa inkl. Küche und Büro. Umnutzung des Speiseraums zu OGS-Gruppenraum.
Obergeschoss: Anbau für 2 Klassenräume und 2 Gruppenräume. Teilung vorhandener Klassenräume für zusätzliche Gruppen- und Arbeitsräume.
Finanzierung und Umsetzung
Für die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 werden 2024 Mittel in Höhe von 100.000 € bereitgestellt. Zur Deckung dieser Aufwendung werden Mehrerträge bei der Gewerbesteuer genutzt. Die Gesamtkosten für die Um- und Anbauten werden auf mindestens 3 Mio. € geschätzt.
Fördermittel des Landes NRW sollen bis zu einem Höchstbetrag von 476.485,95 € beantragt werden. Der Förderantrag muss bis 31. Dezember 2024 eingereicht sein.
Prognostizierte Entwicklung der 1. Jahrgänge in den Grundschulen
Erinnerungen an das rot-weiß Spezialitätenfest rund um die St. Silvesterkirche, organisiert von der Gruppe „Wir-in-Erle“
Wer erinnert sich noch daran, als im Jahr 2007 eine kleine Gruppe aktiver Bürger unter dem Namen „Wir in Erle“ das Rot-Weiß-Fest rund um die Kirche organisierte?
Damals bot das Fest eine breite Palette an kulinarischen Köstlichkeiten, die mit Spargel und Erdbeeren in Verbindung standen. Mitorganisatorin war Lucie Schulte-Kellinghaus von der Gruppe „Wir in Erle“. Ihre Motivation seinerzeit war: Den Standort Erle stärken.
v.l.: Agnes Stegerhoff, Hanna Mense †, Lucie Schulte-Kellinghaus und Pastor Franz-Josef Barlage †. Foto: Petra Bosse
Kulinarisches und Vereinsaktivitäten
Auf dem Plan standen alle möglichen Gerichte und Leckereien, die mit Spargel und Erdbeeren zubereitet wurden. Für Biergartenatmosphäre sorgten die Erler Jäger und auch die Üfter Jagdhornbläser. Viele Erler Vereine beteiligten sich an diesem Tag mit verschiedenen Attraktionen. So lud beispielsweise Eintracht Erle zu einem Tennisturnier ein, und es gab spannende Wettbewerbe wie das Torwandschießen. Das Besondere waren jedoch die festlich gedeckten Tische, die zum Schlemmen rund um die Kirche einluden.
Auch lokale Erler Firmen präsentierten ihre Produkte, darunter Blumen, Kosmetik und viele andere Artikel. Rund um die Kirche herrschte eine lebhafte Atmosphäre, die von einem bunten Programm des Heimatvereins Erle begleitet wurde. Besonders die Kinder der plattdeutschen Theatergruppe sorgten für Unterhaltung und Begeisterung bei den Besuchern.
Erfolgreicher Auftakt der Europameisterschaft: Deutschland besiegt Schottland mit 5:1.
Dies war ein Grund für rund 8.900 Fußballfans im Kreis Borken, zusammenzukommen und das Ereignis ausgiebig zu feiern.
Zahlreiche Zuschauer beim Public Viewing
Im Kreis Borken verfolgten insgesamt etwa 8.900 Zuschauerinnen und Zuschauer den Auftakt der Europameisterschaft bei 16 Public-Viewing-Veranstaltungen. Die Polizei im Kreis Borken teilte mit, dass sie die Veranstaltungen mit zahlreichen Einsatzkräften begleitete.
Friedliche Feiern ohne Zwischenfälle
Erfreulicherweise sei es laut Polizei zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen. Die Stimmung unter den Zuschauern war ausgelassen und friedlich. Das Publikum feierte den ersten Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft im Turnier in stimmungsvoller, aber friedlicher Art und Weise.
Die gelungene Veranstaltung und der erfolgreiche Auftakt der deutschen Mannschaft seien ein vielversprechender Start in die Europameisterschaft.