StartGemeinde RaesfeldPolizeireportWende nach „Messerattacke“ - Angriff auf Joggerin in Schermbeck hat es nie gegeben

Wende nach „Messerattacke“ – Angriff auf Joggerin in Schermbeck hat es nie gegeben

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Überraschende Wende im Fall der angeblichen Messerattacke auf eine Schermbeckerin: Die Frau hat nun zugegeben, sich die Verletzungen selbst zugefügt zu haben.

Dank der akribischen und sensiblen Arbeit der Polizei Duisburg und der Staatsanwaltschaft Duisburg kann nunmehr hinreichend sicher festgestellt werden, dass dem Vorfall vom vergangenen Montagabend (10. Juni, 19:30 Uhr) auf einem Waldweg in Schermbeck kein versuchtes Tötungsdelikt zu Grunde liegt.

Die erneute eingehende Vernehmung der Betroffenen hat ergeben, dass – neben der Betroffenen selbst – keine weitere Person in das Geschehen involviert war. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung durch einen unbekannten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen werden daher zeitnah zu einem Abschluss gebracht.

Fall sorgte für Aufsehen

Der Fall sorgte für Aufsehen und wurde in den sozialen Medien intensiv diskutiert. Die Frage, wer als Messerstecher in Schermbeck und Umgebung in Frage kommen könnte, beschäftigte viele. Wer war der unbekannte Angreifer, der brutal auf eine 23-jährige Joggerin zwischen Schermbeck und Dorsten eingestochen haben könnte?

Großaufgebot an Polizei

Der Fall schockiert. Nach dem Messerangriff am vergangenen Freitag (10. Juni) mobilisierte die Polizei ein Großaufgebot. Mantrailerhunde und Hundertschaften der Polizei suchten nach Spuren rund um den Tatort am Bruchdamm und zwischen Schermbeck und Holsterhausen-Dorf in der Nähe der Windräder.

Öffentlichkeitsfahndung

Die Mordkommission Duisburg bat die Bevölkerung sogar noch am Donnerstag um Mithilfe. Ein Plakat mit einer Täterbeschreibung wurde veröffentlicht: Der angebliche Täter sei 1,85 Meter groß, trage dunkle Kleidung und schwarze Handschuhe.

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