StartKreis BorkenRaesfeld hat im Vergleich die wenigsten Schüler mit Zuwanderungsgeschichte

Raesfeld hat im Vergleich die wenigsten Schüler mit Zuwanderungsgeschichte

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Der Kreis Borken in Zahlen: Aktuelle Daten zu Schüler mit Zuwanderungsgeschichte. Der Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ zeigt, dass 27,8 Prozent der Schüler im Kreis Borken eine Zuwanderungsgeschichte haben. Die Gemeinde Raesfeld hebt sich hier mit einem besonders niedrigen Anteil von 12,3 Prozent deutlich ab.

Markus Wydera
Markus Wydera bearbeitet in der Stabsstelle der Kreisverwaltung den Statistik-Bereich. ©Kreis Borken

Im neuesten Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ analysiert Markus Wydera von der Stabsstelle der Kreisverwaltung die aktuellen Daten des Statistischen Landesamts (IT.NRW) über Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.

Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Borken

Von insgesamt 43.405 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Kreis Borken im Schuljahr 2023/24 haben 12.045. Das entspricht 27,8 Prozent , eine Zuwanderungsgeschichte. Zum Vergleich: In ganz Nordrhein-Westfalen liegt dieser Anteil bei 44,6 Prozent.

Aber was genau bedeutet „Zuwanderungsgeschichte“? Dies umfasst:

  • Schüler, die selbst im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind,
  • und/oder mindestens ein Elternteil, der im Ausland geboren und nach Deutschland gekommen ist,
  • und/oder eine nicht-deutsche Verkehrssprache innerhalb der Familie.

Vergleich der Kreise in NRW

Im Vergleich zu anderen Kreisen hat der Kreis Borken damit einen relativ geringen Anteil an Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Nur der Kreis Coesfeld (24,1 Prozent) und der Kreis Euskirchen (26,9 Prozent) weisen geringere Werte auf. Die Stadt Duisburg hat hingegen mit 62,9 Prozent den höchsten Anteil in NRW.

Verteilung nach Schulformen im Kreis Borken

Ein genauerer Blick auf die Schulformen zeigt interessante Unterschiede:

  • Hauptschulen : Hier liegt der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte bei 56,2 Prozent (NRW-Durchschnitt: 66,7 Prozent).
  • Gymnasien : An den Gymnasien im Kreis Borken beträgt der Anteil nur 17,8 Prozent (NRW-Durchschnitt: 36,3 Prozent).
  • Grundschulen : In den Grundschulen liegt der Wert bei 29,7 Prozent (NRW-Durchschnitt: 47,0 Prozent).
  • Gesamtschulen : Hier haben 31,2 Prozent der Schüler eine Zuwanderungsgeschichte (NRW-Durchschnitt: 50,2 Prozent).

Unterschiede zwischen Städten und Gemeinden im Kreis Borken

Innerhalb des Kreises Borken zeigen sich deutliche Unterschiede:

  • Die günstigsten Anteile an Schüler mit Zuwanderungsgeschichte haben die Gemeinden Raesfeld (12,3 Prozent) und Heiden (15,7 Prozent).
  • Die höchsten Anteile verzeichnen die Städte Gronau mit 48 Prozent und Bocholt mit 28,1 Prozent.

Berufliche Schulen im Kreis Borken

Auch an den beruflichen Schulen im Kreis Borken spielt das Thema Zuwanderung eine Rolle. Von den insgesamt 11.600 Schüler haben hier 2.550 , also 22 Prozent, eine Zuwanderungsgeschichte (NRW-Durchschnitt: 33,8 Prozent).

Hinweis: Aus Datenschutzgründen werden Originalfallzahlen und -wertesummen auf ein Vielfaches von 5 auf- beziehungsweise abgerundet.

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