Heiden – 13.12.2010 – 16:15 – (pl) Am Sonntag, gegen 00.05 Uhr, wurde vom Gelände einer Baumschule an der Rekener Straße eine 8 m große, aufblasbare Nikolausfigur entwendet. Der Eigentümer wurde jedoch auf den Diebstahl aufmerksam und konnte beobachten, wie die Täter den Nikolaus in die Fahrerkabine eines Lkw verfrachteten. Der Mann heftete sich an die Fersen des Trios und konnte den Lkw auf der Lembecker Straße stoppen. Beim Verlassen des Fahrzeugs ließ der Fahrer des Lkw die Tür weit aufstehen. Dies bemerkte der 36-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Milchtransporters zu spät und es kam zum Zusammenstoß. Bei dem Unfall entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die drei Diebe, ein 30-jähriger Mann aus Hennef, ein 22-jähriger Mann aus Münster und ein 36-jähriger Mann aus Prag, wurden festgenommen und auf der Polizeiwache Borken vernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Gestohlener Nikolaus brachte kein Glück
Kreis Borken – Witterungsbedingte Einsatzlage
Kreis Borken – 14.12.2010 – 04:24 – In der Zeit vom Montag, 17.00 Uhr und Dienstag, 04.00 Uhr, kam es im Kreis Borken infolge des Schneefalls zu 24 Verkehrunfällen. In Vreden war ein Radfahrer nach einem Sturz im Krankenhaus stationär aufgenommen worden. Bei einem Unfall in Schöppingen wurde eine Person leicht verletzt. Bei den übrigen 22 Verkehrsunfällen entstanden „nur“ Blechschäden. Der Gesamtschaden liegt bei ca. 39.000 Euro.
Neben den Verkehrsunfällen musste sich die Polizei auch um mehrere Gefahrenstellen kümmern, die aufgrund liegen gebliebener Lkw bzw. eisglatter Fahrbahnen entstanden waren.
Obwohl die Straßendienste seit geraumer Zeit im Einsatz sind, sind viele Straßen, speziell Nebenstraßen, noch immer winterglatt. Im morgendlichen Berufsverkehr wird es wahrscheinlich zu Verzögerungen kommen. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, entsprechende Zeit einzukalkulieren, gelassen zu bleiben und vorsichtig zu fahren.
Weiterer Anstoß für Kunstprojekte in Raesfeld / Übergabe des Erlöses aus dem Brunnenfest
1.000 Euro übergaben Helmut Ackmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Hetkamp, sowie die Bankvorstände Hermann Burbaum und Oliver Cichowski von der Volksbank Raesfeld eG Vertretern des „Fördervereins OMR e.V.“ Den symbolischen Scheck über diesen Betrag empfingen der Vereinsvorsitzende Stefan Nießing und Jeanne Müller. Bürgermeister Andreas Grotendorst war ebenfalls anwesend.
Der Übergabe war im September das Brunnenfest vorangegangen. Im Rahmen dieser Veranstaltung auf dem Schlosshof schenkten die Firma Hetkamp und die Volksbank Raesfeld den Bürgern den Kunklerbrunnen vor der Schlossremise. Bei schönem Spätsommerwetter waren viele Raesfelder und auch Auswärtige der Einladung der beiden Unternehmen gefolgt und erlebten die offizielle Inbetriebnahme des Brunnenkunstwerkes mit.
Die Getränke auf dem Brunnenfest waren mit 1 Euro bepreist. Dieses Geld diente aber nicht dazu, das Fest zu bestreiten. Die beiden Ausrichter wollten damit vielmehr zukünftige Kunstvorhaben in Raesfeld ermöglichen.
„Der Kunst- und Sagenweg, der das Schloss mit dem Dorfkern verbindet, bietet noch einige Standorte für neue Objekte an“, verwies Helmut Ackmann auf das noch junge Projekt in der Gemeinde. „Der Dynamik, mit der dieser Weg in den vergangenen Monaten realisiert wurde, wollen wir noch einen zusätzlichen Anstoß geben und auch Nachahmer animieren“, ergänzte Hermann Burbaum.
Bürgermeister Andreas Grotendorst zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der beiden im Ort verwurzelten Unternehmen: „Nicht nur, dass sie mit dem Kunklerbrunnen bereits ein Kunstwerk installiert haben, sondern darüber hinaus auch noch weitere Vorhaben mit der Spende anstoßen wollen, hat Vorbildcharakter.“
Der „Verein zur Förderung von Maßnahmen des OMR e.V.“ verwaltet diese Spende in Höhe von 1.000 Euro nun zweckgebunden, bis ein geeignetes Projekt gefunden ist und realisiert werden kann.
Raesfelder Burgmusikanten luden zum Singen in die St. Martin Kirche ein
Auch in diesem Jahr luden die Raesfelder Burgmusikanten wieder am 3. Advent zum Singen in die Kirche ein. Choräle zum Mitsingen, besinnliche Texte und ganz viel Musik stand auf dem Programm.
Mit einer feierlichen „Intrada“ von Anthony Holborne begrüßten die Burgmusikanten das zahlreiche Publikum in der Kirche, ein Stück, mit dem im 16. Jahrhundert Könige ihren Besuch zu empfangen pflegten. Lektor Klaus Franke vertrat den leider verhinderten Pastor und lud ein „die Türen zu öffnen für eine besinnliche Zeit – erstmal für eine besinnliche Stunde.“
Wahrscheinlich zum letzten Mal spielten die Burgmusikanten das Stück „In a gentle Rain“ (Kleiner Regenschauer) von Robert W. Smith mit dem Euphonium-Solo von Niklas van der Ven und Anna Barg am Klavier. In der Kirche kamen die Fingerschnipser-Klangeffekte des tröpfelnden Regens wie meditative Klänge.
Ein kleines Ensemble aus jungen Musikern, genannt die „Junge Garde“, spielte ein Arrangement von Trompetenlehrer Thomas Weddeling aus Johann Sebastian Bach’s Marsch aus Kantate BWV 207″. Die Bläser Stefan Liesner und Bernd Klasen an der Trompete, Jonas Meyering an der Posaune, Andreas Liesner am Tenorhorn und Jannik Nießing an den Pauken zeigten sich als gut eingespieltes Team.
Aus unterschiedlichen Ecken der Kirche spielten die kleinen Ensembles. Von der Orgelbühne erschallt ein Händel-March von Peter Meyering an der Trompete und Christof Spangemacher an der Orgel. Klaus Franke liest einen Psalm aus dem Buch Jesaja mit dem Wunsch „ewige Freude stelle sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.“ Vom Orchester, das den ganzen Altarraum füllt, ist daraufhin das melancholische Thema aus dem Film „Schindler’s Liste“ von John Williams zu hören. Statt der Geige im Original spielt Anna Barg auf ihrer Klarinette diese Melodie.
Dann wurde es mächtig und feierlich. Das Orchester spielte den „Canterburry Choral“ von Jan van der Roost, Klänge, wie von einem Dudelsack, erklangen von den mit Dämpfern ausgestatteten Blechblasinstrumenten. Die jüngsten Musiker des Konzerts waren das Klarinetten-Trio Anna Lena Meyering, Chiara Böckenberg und Iris Stenkamp, die vorne eine „Intrada“ von Petzel zu Gehör brachten. Und Jonas Stenkamp, der das „Prelude Nr. 2 in C-Moll“ von Johann Sebastian Bach mit vier Schlägeln auf dem Marimbaphon in der Mitte der großen St. Martins-Kirche spielte.
[nggallery id=330]Erler Jäger luden zur „Adventlichen Besinnung“ in die St. Silvesterkirche ein
Erstmals luden die Erler Jäger zur „Adventlichen Besinnung“ in die St. Silvesterkirche ein. „Im Advent bei Kerzenschein, die Kindheit fällt dir wieder ein..“ ist nicht nur der Beginn des Programm-Heftes sondern auch Programm in diesem Konzert. Bekannte Werke im Wechsel mit Chorälen zum Mitsingen bringen die Erler Jäger zu Gehör.
Von „Andante Religioso“ (Felix Mendelssohn Bartholdy) über „Pachelbel’s Canon“ (Johann Pachelbel) bis „Air“ (Johann Sebastian Bach) rühren die Erler Jäger an wohligen Erinnerungen. Pfarrer Johannes Bengfort begleitet sie mit seinen Worten durch den Nachmittag. Eine adventliche Geschichte erzählt er dem Publikum in der gut gefüllten Silvesterkirche.
Mit „Vivaldi’s Winter“ (Antonio Vivaldi) geht es der Jahreszeit entsprechend weiter. Heinz Wachtmeister zeigt sein Können als Solotrompeter in dem spanischen Adagio von „Concierto de Aranjuez“ (Joaquin Rodrigo). Und das Schubert-„Ave Maria“ gespielt von Kirsten Bleker auf der Querflöte als letztes Stück blieb wahrscheinlich dem ein oder anderen noch lange im Ohr.
Täglich gewinnen mit CASH & GO! Gewinnspiel Volksbank Erle
Das Gewinnspiel der Volksbank Erle habe ich soeben per Zufall entdeckt. Leider habe ich die ersten 14 Tage verpasst, aber vielleicht habe ich ja mal Glück und gewinne was, ohne Angst haben zu müssen, dass ich bei einer Teilnahme gleich irgendein Zeitungsabo oder ähnliches abschließe.
Ihre Chance wartet hinter den Türen unseres CASH & GO Online-Adventskalenders. Täglich gewinnen mit CASH & GO! Sie haben viele Weihnachtswünsche? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir machen nämlich eine ganze Menge Wünsche wahr. Genau gesagt: 24 – an jedem Tag im Advent einen.
Zum Gewinnspiel>>>klick hier>>>Volksbank Erle Gewinnspiel
Kreis Borken übernimmt auf Dauer Betreuung der Langzeitarbeitslosen
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßt Stärkung der Optionskommunen
Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken bleibt auf Dauer erster Ansprechpartner für die Langzeitarbeitslosen in der Region. Dafür sorgt nach der bereits beschlossenen notwendigen Änderung des Grundgesetzes nun eine Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 9. Dezember, mit dem sämtliche Optionskommunen unbefristet zugelassen werden. Der Kreis Borken kümmert sich seit dem Jahr 2005 in Eigenregie um die Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen.
„Die Option hat sich in den vergangenen Jahren als ein Erfolgsmodell erwiesen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service-Punkt ARBEIT vor Ort sind einfach viel näher am Kunden und auch an den Arbeitgebern. Sie kennen die örtlichen Strukturen und Bedarfe sehr genau und können schnell und flexibel handeln“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. „Da ist es nur folgerichtig, dass dieses Erfolgsmodell auf Dauer fortgeführt wird.“ Im kommenden Jahr soll die bundesweite Zahl der Optionskommunen von bisher 69 auf dann 110 erweitert werden.
Der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“, in dem die Städte und Gemeinden sowie der Kreis zusammenarbeiten, betreut aktuell rund 18.800 Menschen, die Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II haben. Sie leben in 8.861 sogenannten Bedarfsgemeinschaften. Die Langzeitarbeitslosen-Quote liegt im Kreisgebiet aktuell bei 2,6 Prozent, einem der niedrigsten Werte in NRW.
Bricht – Schwerer Verkehrsunfall Fahrer eingeklemmt
Schermbeck (ots) – Am Sonntag gegen 17.50 Uhr befuhr ein 20-jähriger Schermbecker mit seinem Pkw die Bundesstraße 58, von Wesel kommend, in Richtung Schermbeck. Unmittelbar vor der Ortschaft Bricht kam er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Das Fahrzeug wurde anschließend zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Fahrer wurde eingeklemmt, konnte jedoch von Ersthelfern aus dem Pkw befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Weseler Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges wurde die B 58 komplett gesperrt und der Verkehr über Nebenstraßen abgeleitet.
Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 12.12.2010 22:24 Uhr
Nickelmann im Anzug -Musik und Menü im Rittersaal Schloss Raesfeld
Auch im Anzug machte Sänger Heico Nickelmann und seine Band im Rittersaal am Samstag eine gute Figur. Auch seine Stimme litt nicht unter dem ungewöhlichen Outfit. Ein Mann und seine Band für „Alle Fälle“.
Mehr dazu >>>klick hier>>>Borio.TV
Weihnachtsmarkt auf Preen’s Hoff in Erle
Erle. Samstag und Sonntag hieß es wieder „Erleben Sie einen gemütlichen, vorweihnachtlichen Tag auf unserem Bauernhof!“ Weihnachtsmarkt auf dem Preen’s Hoff in Erle. Hausgemacht, handgemacht und mit viel Liebe zum Detail gab es hier viel zu entdecken.
In jedem Winkel, Schuppen und Remiese gab es Weihnachtskugeln und -gestecke, Weihnachtslikör und heißen Punsch, Schwedenfeuer, Kirschkernkissen, Teddybären, Wollpuschen, Patchwork, Glaskunst, Krippen und noch mehr. Schmiedekunst zeigte sich ganz praktisch mit sprühenden Funken und schwerem Hammer – Hufeisen zum Mitnehmen und Schmiedekunst zum Staunen zeigte Lutz Isselhorst aus Voerde.
Mit schmerzenden Fingern legte Brigitte Rips aus Telgte ihre vier Stricknadeln mit dem langen Woll-etwas zur Seite. „Bis Weihnachten kann ich keine weiteren mehr schaffen“ – für Blaudruck interessieren sich heute nur noch wenige, aber ihre Wollpuschen werden ihr geradezu von der Nadel weg gekauft. Warme Füße sind im Winter heiß begehrt.
Heiß begehrt sind auch die Filz-Produkte der „Preen’s Hoff“-Tochter Dorothee Schulte-Kellinghaus. Was aus ihrer Leidenschaft, der Schneiderei, und einer leider kaputt gegangenen geliebten Tasche entstanden ist, darüber kann sich die Innenarchitektin nur freuen. „Jede an mich herangetragene Aufgabe, die ich dann in Filz umsetzen darf, macht großen Spaß“ erzählt die Hobby-Filznäherin, die ein immer größeres Produktangebot auf dem Weihnachtsmarkt anbieten kann. Viel Zubehör zum Ankletten für ihre vielfältigen Taschen sind in diesem Jahr dazugekommen.
Im hintersten Winkel trifft man eine Frau in prächtigen Gewändern hinter Tintenfässern und mit einer goldenen Feder in der Hand. „Ich bin 885 Jahre alt“ sagt sie lachend, Kalligraphin Roma Fromme-Monsees aus Hatzfeld schreibt 300 Schriften. Schriftkunde, Wappenkunst und schöne Worte konnte man bei ihr finden. Zwischendurch begegnete man der Märchenoma Hedwig (Rentmeister), wenn sie gerade wieder alle Kinder einsammelte, um mit ihnen auf den Heuboden zu steigen. Dort erzählte sie vom Sterntaler und machte Heukugeln voller wunderbarer Weihnachtswünsche. Und bei Kartoffelsuppe und westfälischen Schnittchen trafen sich die durchgefrorenen Marktbesucher in den warmen Stuben wieder.
Mehr dazu auf >>>klick hier>>> Borio.TV
[nggallery id=329]
Sternsingeraktion in St. Silvester Erle
„Kinder zeigen Stärke“ ist das Leitwort der kommenden Aktion der Sternsinger. 23 Kinder trafen sich letzten Donnerstag (9.12.) im Pfarrheim, um ihren Gang durch die Gemeinde zu planen.
Mit einem Film zeigten Petra Haasler und Ludger Picker den Sternsingern, warum das Geld der Aktion nach Kambodscha gehen muss.
„In Kambodscha wurden durch die kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre auch viele Kinder verletzt und für ihr Leben gezeichnet. Wenn sie beim Spielen auf Minen traten, wurden ihnen die Beine und/oder Arme abgerissen. Es gehört eine ganze Menge Mut und Stärke dazu, trotz schwerer Verletzungen wieder Freude am Leben zu gewinnen und trotz der Behinderung durch fehlende Gliedmaßen die täglichen Aufgaben und Arbeiten zu meistern.“
Am 6. Januar 2011 werden Erler Kinder trotz Wind und Wetter von Haus zu Haus gehen, das Lied der drei Weisen aus dem Morgenland singen und um Spenden bitten. Nächsten Donnerstag (16.12.) treffen sich die Sternsinger noch einmal zur Vorbereitung für diese Aktion von 16 bis 17:30 Uhr im Pfarrheim.
Spruch am Sonntag!
Je weniger Prinzipien ein Mensch hat, desto leichter lässt er
sie fallen…
Andrzej Majewski
poln. Erzähler, Publizist, Steuerrechtler, Redakteur u. Aphoristiker, geb. 1966
Bücherverkauf im Pfarrsaal in Raesfeld
Winterwetter, frühe Dunkelheit – was gibt es Schöneres als die ruhige Zeit zwischen Weihnachten und Silvester dafür zu nutzen, es sich mit einer Tasse Tee und einem Buch zu Hause gemütlich zu machen. Am Mittwoch, den 15. Dezember bietet die Pfarrgemeinde St. Martin allen Interessierten noch einmal die Möglichkeit, sich mit entsprechender Lektüre einzudecken oder noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu finden. Der Bücherkeller unter dem Pfarrsaal ist in der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Bürgerversammlung Raesfeld
Am Mittwoch, 15. Dezember 2010 findet um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Raesfelder Rathauses eine Bürgerversammlung zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes RA 34 (Dorstener Straße / Stockbreede) statt. Es werden die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung erörtert und mögliche Auswirkungen dargelegt. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zu einem offenen Austausch.
Per Onleihe den Medientresor der Zukunft öffnen – Raesfelder Bücherei sucht Sponsoren

„DiViBib“ dahinter verbirgt sich kein neues SMS-Kürzel, sondern die Bibliothek von morgen. DiViBib steht nämlich für „Digitale virtuelle Bibliothek“. Auch die Bücherei in Raesfeld möchte sich auf den Weg in die Zukunft machen und sich rechtzeitig auf geändertes Nutzungsverhalten ihrer Kunden einstellen, zumal elektronische Medien sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.
„Onleihe“ heißt dabei das Zauberwort, mit dem sich der Medientresor der Zukunft öffnet.
Im Verbund mit 15 weiteren Bibliotheken soll es daher auch in Raesfeld künftig möglich sein, Medien virtuell zu nutzen. Schülerhilfen Hörbücher, eBooks und ePapers stünden dann den Raesfelderinnen und Raesfeldern zum legalen Download für eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Neben einem erweiterten Medien-Angebot profitieren die Nutzerinnen und Nutzer dabei auch von der Möglichkeit außerhalb der normalen Öffnungszeiten Medien entleihen zu können.
Für Raesfeld ist die Teilnahme an dem Projekt eine große Chance, einen Schritt in die digitale Zukunft zu machen und die klassische Angebotspalette der Raesfelder Bücherei um elektronische Medien zu erweitern, die sonst nicht im Bestand der Bücherei sind.
Zugleich würde sich damit das Profil Raesfelds als Bildungsstandort schärfen, denn Lesen ist immer noch eines der wichtigsten Informationsmittel, um sich neues Wissen anzueignen. Das Projekt erschließt der Bücherei einen neuen Kundenkreis. Gerade junge Menschen in Schule und Ausbildung profitieren vom erweiterten Angebot.
Die Firma DiviBib bietet dazu eine „Alles-aus-einer-Hand-Lösung.“ Das Angebot reicht von der Implementierung der „Onleih“-Plattform über die spätere Betreuung und den Support sowie der Lizenzierung der digitalen Inhalte. DiviBib ist übrigens der einzige Verlag in Deutschland, der dieses Angebot bereitstellt.
Auf dem Weg in die digitale Zukunft sucht die Raesfelder Bücherei nun Sponsoren, die bei der Weichenstellung Richtung medialer Zukunft helfen.
Rund 11.000 € fallen für den Aufbau der Onleihe-Plattform zunächst an.
Für Unternehmen, die in der Vorweihnachtszeit noch nach einem sinnvollen Geschenk suchen, ist das vielleicht die beste Gelegenheit für sich und den Standort Raesfeld zu werben.
Weitere Informationen hierzu gibt interessierten Sponsoren Büchereileiterin Jutta Weber unter der Telefonnummer 02865 202 124.
Von den Stärken der Älteren profitieren

Das Projekt „comeback 50″ hat mittlerweile fast 130 ältere Langzeitarbeitslose vermittelt / Ehemaliger Landrat Gerd Wiesmann engagiert sich als Botschafter
Kreis Borken/Ahaus/Gronau (pd). Menschen, die einen Angehörigen zum ersten Mal auf der Intensivstation besuchen, befinden sich oft in einer emotionalen Ausnahmesituation. Zur Sorge um Partner, Eltern oder Kinder kommt häufig die Unsicherheit im Umgang mit Apparaten und Hygienevorschriften. Auf der Intensivstation des St.-Antonius-Hospitals in Gronau steht Besucherinnen und Besuchern deshalb Gabriele Dües zur Seite. Als Stationsassistentin ist die 53-Jährige Ansprechpartnerin für Angehörige und entlastet das Pflegepersonal gleichzeitig von einigen Routinearbeiten, dazu gehören zum Beispiel die Übernahme hauswirtschaftlicher Tätigkeiten und die Menübestellung für die Patienten. „In diesem Job hilft Frau Dües ganz besonders ihre Lebenserfahrung“, sagt Pflegebereichsleitung Kornelia Grötken. „Sie hat einen besonders guten Draht zu Angehörigen“, ergänzt der stellvertretende Stationsleiter Michael Wessendorf.
Über das Projekt „comeback 50“, das bei der Vermittlung älterer Langzeitarbeitsloser hilft, hat Gabriele Dües den Teilzeit-Job im St.-Antonius-Hospital gefunden. Sie ist die 100. erfolgreiche Vermittlung des Projekts seit dem Start im Sommer 2009. Mittlerweile ist die Zahl noch weiter geklettert. 128 Langzeitarbeitslose, allesamt älter als 48 Jahre, haben über „comeback 50“ einen neuen, festen Arbeitsplatz gefunden. „Ein tolles Ergebnis“, findet Projektleiterin Susanne Woldering vom „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“. Insgesamt 670 Männer und Frauen haben inzwischen Kontakt zu den Expertinnen und Experten aufgenommen, die versuchen, sie mit passgenauen Angeboten fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Denn mit zunehmendem Alter wird die Luft auf dem Arbeitsmarkt häufig dünner.
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Gabriele Dües ihren ersten Termin bei Mia Senden, ihrem Jobcoach. Die Mitarbeiterin der Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) in Ahaus überlegte gemeinsam mit der gelernten Arzthelferin, wo ihre Stärken liegen und wo sich beruflich neue Türen öffnen könnten. „Als ich dann gehört habe, dass das St.-Antonius-Hospital eine Mitarbeiterin mit medizinischen Vorkenntnissen sucht, habe ich gleich an Frau Dües gedacht“, berichtet Mia Senden. Vorstellungsgespräch und das Probearbeiten liefen gut, dann konnte Gabriele Dües den lang ersehnten Arbeitsvertrag unterschreiben.
Jahrelang hatte Gabriele Dües, die Mutter von vier Kindern ist, Hartz IV bezogen und als Minijobberin in einer Augenarztpraxis gearbeitet. Die Hoffnungen auf eine sozialversicherungspflichtige Stelle hatte sie schon fast aufgegeben. „Nun keine Unterstützung mehr zu benötigen, das ist ein gutes Gefühl“, sagt sie.
Zahlreiche Fachleute engagieren sich dafür, dass noch mehr ältere Langzeitarbeitslose diesen Schritt schaffen. Kooperationspartner des „Service-Punkt ARBEIT“ sind die Akademie Klausenhof in Rhede für den Südkreis und die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) in Ahaus für den Nordkreis. Sie haben „comeback 50-center“ eingerichtet, in denen Arbeitslosengeld-II-Beziehende über 50 Jahren individuell und passgenau beraten, aktiviert, qualifiziert und nach Möglichkeit in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.
„Einigen müssen wir zeigen, wie sie ihre Fähigkeiten wieder entdecken und neue Motivation gewinnen können“, erklärt Susanne Woldering. Dazu tragen zum Beispiel Fortbildungen in der BBS in Ahaus bei. So bringt Ausbilder Klaus Gausling in dieser Woche sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Werkstoff Metall näher. Fingerfertigkeit und technisches Verständnis werden an der Werkbank geschult. Ganz nebenbei tut der Ausflug in die Werkstatt auch dem Selbstbewusstsein gut. „Viele kommen mit hängenden Schultern und gehen aufgerichtet wieder raus“, berichtet eine Teilnehmerin aus Gronau.
Alt-Landrat Gerd Wiesmann unterstützt das Projekt „comeback 50“, das vom Bund finanziert wird, als Botschafter. Er ermuntert Unternehmen, die besonderen Qualifikationen älterer Arbeitnehmer für sich zu nutzen. „Das erfordert bei einigen Firmen ein Umdenken“, ist er überzeugt. Von Erfahrung und Besonnenheit der Älteren könnten häufig aber auch die jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren, sagte er beim Besuch in der BBS. Und insbesondere der Umgang mit Kunden fiele Älteren oft leichter.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „comeback 50-center“ besuchen immer wieder Firmen, um sie von den Qualitäten älterer Bewerber zu überzeugen. Sie bieten passgenaue Fortbildungen für die Bewerber in den Kompetenzzentren oder aber in den Betrieben an, außerdem ist in der Einarbeitungsphase auch eine finanzielle Förderung möglich.
Weitere Informationen zum Projekt „Comeback 50“ gibt es im Internet unter www.comeback50-borken.de. Fragen zu Inhalt und Organisation beantwortet für die Kreisverwaltung Susanne Woldering, Tel.: 02861/82-1245.
Gefüllte Gans -Rezept aus Mutters Kochbuch von Chefkoch Arno Rüb Adelheids Spargelhaus
Nachdem ich vor einigen Tagen das Gänserezept von Andrè Wachtmeister aus der Küche von Bömmel-Wilms in Erle vorstellte, hat nun auch Arno Rüb in seinen Geheimakten gekramt und in Mutters Kochbuch dieses altbewährte Gänse-Rezept gefunden und was heute noch zu Arno Rübs Lieblingsrezept gehört.
Gefüllte Gans
Zutaten für 4 Portionen
1 Gans, 4 Brötchen (altbacken), 250 ml heiße Milch, 50 g Rosinen, 50 g getr. Aprikosen, 2 Eier, 1 Organge ohne Schale, gewürfelt, 3 Äpfel, entkernt, gewürfelt, 1 Bund gehackte Petersilie, 1 Tl. Beifuss, 2 Teel. Majoran, Honig zum Bestreichen, Salz, Pfeffer, Öl zum Anbraten
Zubereitung
Die Gans waschen, salzen und pfeffern. Die Brötchen würfeln und gemeinsam mit den Rosinen und der heißen Milch übergießen. Etwas abkühlen lassen und dann die restlichen Zutaten (bis auf den Honig) untermischen. Die Masse gut mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt die Masse in die Gans geben und diese mit Zahnstochern oder Rouladennadeln verschließen. Dann die Brust nach oben bei 150 Grad im Ofen 2,5 bis 3,5 Stunden garen. Zwischendurch mit Honig bestreichen. Dazu werden mit Backpflaumen gefüllte Kartoffelklöße und Rotkohl gereicht.
Arno Rüb wünscht allen Lesern ein gutes Gelingen und einen guten Appetit!
Mehrgenerationenhäuser erhalten und weiterentwickeln
Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). „Die SPD-Bundestagsfraktion hat Eckpunkte für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser vorgelegt. Die bestehenden und erfolgreichen Mehrgenerationenhäuser sollen mit einem neuen Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung weiter geführt und gefördert werden.“ Dies teilt jetzt die münsterländische Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (SPD) in einer Pressemitteilung mit.
Im Zuständigkeitsbereich Arndt-Brauers sind die Mehrgenerationenhäuser in Borken, Bocholt, Saerbeck und Rheine von auslaufenden Bundesfördermitteln betroffen. „Eine Anschlussfinanzierung ist noch immer nicht geklärt. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder lässt sich viel zu lange Zeit, einen Vorschlag zu präsentieren. Das zeigt deutlich, wie wenig die Bundesregierung unternimmt, um die Kommunen vor Projektruinen zu bewahren“, kritisiert Arndt-Brauer.
Die SPD-Bundestagsfraktion will verhindern, dass ab dem Herbst 2011 die ersten Häuser schließen müssen. Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von verschiedenen lokalen Akteuren notwendig.
„Wir wollen, dass die Generationen füreinander einstehen und intergenerationelle Orte des Zusammenhalts entstehen. Und wir wollen, dass die Mehrgenerationenhäuser wie bisher unter selbst gewählten Schwerpunkten weiterarbeiten können — mit besonderen Angeboten für Kinder, Jugendliche, junge Familien, Senioren oder Menschen mit Migrationshintergrund. Neue Aktivitäten im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung können generationenübergreifend in allen Lebenslagen wichtige und neue Impulse setzen“, macht Arndt-Brauer deutlich.
Die Politikerin fordert die Bundesregierung jetzt auf, so schnell wie möglich ein Anschlusskonzept vorzulegen und/oder eine Übergangsfinanzierung für die Mehrgenerationenhäuser bereitzustellen.
Der Antrag „Mehrgenerationenhäuser erhalten und weiterentwickeln — Prävention stärker fördern“ (Bundestags-Drs. 17/4031) ist im Internet abrufbar.“





























