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Zahl der Langzeitarbeitslosen geht leicht zurück

Statistik verzeichnet ein Minus von 48 Personen / Landrat Dr. Kai Zwicker rechnet noch im Sommer mit neuem Rekordtief

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai erneut leicht gesunken. Das Jobcenter zählt in seiner Statistik aktuell 5.261 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die als arbeitslos registriert sind und dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen. Gegenüber dem April bedeutet das einen Rückgang um 48 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat zählte das Jobcenter im Kreis Borken sogar 836 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet unverändert bei 2,7 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Mai leicht zurückgegangen und liegt derzeit bei 12.256 Personen (-167). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Mai 18.010 Personen (-241) in 8.593 Bedarfsgemeinschaften (-84) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

„Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verläuft in diesem Jahr erfreulicherweise sehr positiv“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. „Nach einem deutlichen Anstieg zum Jahreswechsel haben wir jetzt bereits wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Ich rechne damit, dass wir schon in den Sommermonaten den Rekordtiefstand von November 2010 unterschreiten werden.“ Zu diesem Zeitpunkt zählte das Jobcenter im Kreis Borken – damals noch unter dem Namen „Service-Punkt ARBEIT“ – 5.148 Langzeitarbeitslose.

Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt im Mai überwiegend positiv entwickelt hat. In Bocholt ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -38 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Ahaus mit -34 und Borken mit -18 Personen. In Gronau (+24) und Rhede (+18) ist die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen am stärksten gestiegen.

Gegenüber Mai 2010 zählt der Service-Punkt ARBEIT 836 langzeitarbeitslose Personen weniger. Borken hat mit -193 Personen absolut den stärksten Rückgang, Gescher mit +10 und Heiden mit +5 Personen einen leichten Anstieg der Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote bei 2,1 Prozent und damit 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Die höchste Belastung weist weiterhin die Stadt Bocholt mit 3,3 Prozent aus, gefolgt von Gronau mit 3,2 Prozent und Borken mit 2,7 Prozent. Ahaus als weitere mittlere kreisangehörige Stadt steht mit 1,1 Prozent, was einen Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber April bedeutet, deutlich besser da. Die Gemeinde Heiden hat mit +0,3 Prozent, die Stadt Rhede mit +0,2 Prozent den stärksten Anstieg zu verzeichnen.

Die Abrissarbeiten in Raesfeld haben begonnen – Ortskern erhält ein neues Bild

Seit gestern hat der Abriss der vier alten Häuser in der Dorfmitte am Froschbrunnen in Raesfeld begonnen. Entstehen wird hier ein modernes Wohn- und Geschäftshaus.

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Energieversorgung sorgt für viel Gesprächsstoff

Berlin/Kreis Borken (pd). Vier Tage politische Bildung, Kultur und Geschichte in der Hauptstadt standen jetzt für 50 politisch Interessierte Bürger und Ehrenamtliche aus den Kreisen Steinfurt und Borken auf dem Programm. Über das Bundespresseamt eingeladen hatte die Horstmarer Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (SPD), die sich trotz vollem Terminkalender die Zeit nahm, mit den westfälischen Gästen über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Neben der Steuerpolitik stand besonders die Energiepolitik im Mittelpunkt des Interesses. Einig waren sich alle, dass die Nutzung von Atomstrom so rasch wie möglich beendet werden muss.

Für wenig Aufregung sorgte die E 10-Problematik. Fast alle Autos können das Benzin-Alkoholgemisch mittlerweile tanken. Hierzu Arndt-Brauer: „Mit einer besseren Informationspolitik von Regierung und Herstellern wären die meisten Probleme nicht entstanden“. Angesprochen auf die Konkurrenz zwischen Tank und Teller antwortete die Politikerin, dass eine Verdrängung des Nahrungsmittelanbaus und ein Anstieg der Lebensmittelpreise nicht zu befürchten sei, wenn verstärkt Flächen verwandt werden, die derzeit nicht in Nutzung sind.

Kreative Wege aus der Ess-Störung

Ausstellung „Klang meines Körpers“ ist ab dem 6. Juni im Kreishaus zu sehen / Infoabend für Eltern und Interessierte am 9. Juni

Kreis Borken (pd). Eine ganze Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Ess-Störungen findet in der kommenden Woche im Borkener Kreishaus statt. Anlass ist das zehnjährige Bestehen des Arbeitskreises Ess-Störungen, in dem Fachleute aus dem Kreis Borken zusammenarbeiten. Vom 6. bis 10. Juni ist die Ausstellung „Klang meines Körpers – Kreative Wege aus der Ess-Störung“ im Foyer des Kreishauses zu sehen. Am Donnerstag, 9. Juni, sind Eltern und andere Interessierte zu einem Infoabend eingeladen. Dazu kommen weitere Veranstaltungen für Fachleute, die in Schulen oder der Suchtberatung arbeiten.

„Ess-Störungen gibt es in ganz verschiedenen Ausprägungen“, erklärt Christel Sondermann von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Krampfhaftes Kalorienzählen, regelmäßiges Übergeben nach den Mahlzeiten oder Heißhungerattacken gehörten dazu. „Wenn die Selbstverständlichkeit und die Leichtigkeit im Umgang mit dem Essen verloren gegangen ist, und sich alles nur noch ums Essen oder Nichtessen dreht, sprechen wir von einer Ess-Störung“, so Sondermann. Wie viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis unter einer Essstörung leiden, ist nicht genau bekannt. „Die Dunkelziffer ist aber hoch“, ist Christiane Vogel von der Suchtberatungsstelle Borken überzeugt. 90 Prozent der Erkrankten seien Mädchen und Frauen.

Die Wanderausstellung „Klang meines Körpers – Kreative Wege aus der Ess-Störung“ lädt zur aktiven Auseinandersetzung mit Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht ein. Betroffene haben sie gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln entwickelt. Melissa, Annika, Mia, Lara und Nathalie geben einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Gleichzeitig bietet die Ausstellung sachliche Informationen und Hinweise zu Wegen aus einer Ess-Störung.

Die Ausstellung ist vom 6. bis zum 10. Juni im Kreishaus in Borken im Rahmen von Führungen zu sehen. Im November macht sie dann zwei weitere Stationen im Kreis. Vom 14. bis zum 18. November sind Interessierte in das Jugend- und Kulturcafe Logo in Ahaus eingeladen, vom 21. bis 25. November ins Jugendhaus Borken. Während dieser Gastspiele wird es ein spezielles pädagogisches Programm für Schulklassen und Projektgruppen geben.

Eltern und andere Interessierte können die Ausstellung am Donnerstag, 9. Juni, von 19.30 bis 21 Uhr im Rahmen eines Infoabends besuchen. Das Organisationsteam bittet um Anmeldung bei Christel Sondermann aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung, Tel.: 02861/82-1088, E-Mail: [email protected].

Foto: Die Mitglieder des Arbeitskreises Ess-Störungen bieten zum zehnjährigen Bestehen ihrer Gruppe zahlreiche Veranstaltungen an. Rechts: Christel Sondermann aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises.

Vorbildliche Unternehmerinnen

(v.l.): Ute Freyer, Dr. Ansgar Hörster, Dr. Elisabeth Schwenzow und Irmgard Paßerschroer.

Ausstellung ist bis zum 20. Juni im Kreishaus in Borken zu sehen

Kreis Borken (pd). Wie Frauen Unternehmen führen, das zeigt eine Ausstellung, die aktuell im Borkener Kreishaus zu sehen ist. Unter dem Titel „Vorbildlich!“ stellt sie kurz und knapp 14 Frauen aus dem Kreis Borken vor, die sich selbstständig gemacht haben oder das Unternehmen der Eltern weiterführen. Mit zehn Porträts startete die Wanderausstellung im April 2010 in Bocholt, 14 Porträts sind bei der letzten Station im Kreishaus zu sehen. „Die Profile der Frauen zeigen, wie vielfältig und facettenreich das weibliche Unternehmertum im Kreis Borken ist“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken und des Netzwerks der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken. Das Spektrum der porträtierten Frauen reicht von der Fotografin Sarah Brundu über die Kfz-Sachverständige Vera Dechering-Busch bis zu Marion Weber, Inhaberin einer Firma für Krankenbeförderung.

Die Ausstellung „Vorbildlich! Wie Frauen Unternehmen führen“ ist bis zum 20. Juni während der Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr.

Foto: Die Ausstellung „Vorbildlich! Wie Frauen Unternehmen führen“ ist jetzt im Borkener Kreishaus zu sehen. Dort stellten Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Irmgard Paßerschroer (r.), die Leiterin der Stabsstelle der Kreisverwaltung, Dr. Elisabeth Schwenzow (2.v.r.), und Projektkoordinatorin Ute Freyer, die 14 Porträts vor.

Schulfest der St. Sebastianschule – Sport-Spiel-Spannug

Raesfeld. Es gab viel zu entdecken, viel zu erleben und auszuprobieren beim Schulfest am Samstag in der St. Sebastian Schule. „Alle drei Jahre findet abwechselnd ein Tag der offenen Tür oder ein Schul-Sommerfest statt“, erklärte Manfred Grömping, Konrektor der Raesfelder Grundschule. „Anders als bei einem Tag der offenen Tür steht in diesem Jahr nicht ein Einblick in das Unterrichtsgeschehen im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erleben und Spaß haben.“ Alle Schulklassen organisierten Stände, an denen die Besucher sich in kleinen Wettbewerben messen konnten. Beim Fühlparcours war ein ausgezeichneter Tastsinn gefragt, Dosenwerfen erforderte Treffgenauigkeit und beim „Heißen Draht“ kam es auf eine ruhige Hand an. Teamarbeit war besonders beim „Menschenkicker“ und den Wasserspielen gefragt. Die Mädchen kamen beim Hütebasteln auf ihre Kosten. „Es macht Spaß den fertigen Hut aus Zeitungspapier mit Perlen, Federn und Blumen zu verzieren.“ Jungs konnten bei „Hau den Lukas“ zeigen was sie drauf haben. Außerdem waren dort auch noch  das Sackhüpfen, ein Waveboard-Parcours in der Turnhalle, sowie verschiedene spannende Experimente waren beliebte Anlaufpunkte zum Mitmachen. Für eine Tombola hatten viele Raesfelder Geschäftsleute attraktive Preise gestiftet, unter anderem Freikarten für den „Ketteler Hof“ und den „Allwetterzoo Münster“, Verzehrgutscheine für Raesfelder Restaurants und Schalke Fanartikel. In der Cafeteria wurden Kuchen und Erfrischungsgetränke angeboten. Der Erlös des Schulfestes ist zu zwei Dritteln für Pausenhof-Sportgeräte  und Verschönerung der Außenanlagen vorgesehen. Ein Drittel des Erlöses ist traditionell für einen karitativen Zweck bestimmt, in diesem Jahr für die Aktion „Lichtblicke“. Gegen 17 Uhr endete die fröhliche Schulveranstaltung und egal ob Schüler, Eltern oder Lehrer, alle waren sich einig: Das Schulfest hat riesigen Spaß gemacht und bleibt noch lange in Erinnerung.

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Den Text und die Fotos stellte mir freundlicherweise Ann-Christin Bleker zur Verfügung.

Raesfeld – Einbruch in Wohnhaus

Raesfeld (ots) – (dh) Am Sonntag, dem 29.05.2011, kam es in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 09.00 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Rhader Straße. Nachdem der oder die Täter durch die Terrassentür in das Haus gelangt waren, wurde die Tür zum Büro aufgebrochen. Von dort entwendeten die Diebe einen grauen Wandtresor mit den Maßen: Höhe 20 cm – Länge 30 cm – Tiefe 20 cm. Im Tresor befanden sich diverse Papiere und Bargeld. Der Sachschaden stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861 – 9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 30.05.2011  08:40 Uhr

Spruch am Sonntag!

Ich kann Ihnen keine absolut sichere Formel für den Erfolg geben,
doch ich kann Ihnen eine fürs Scheitern geben:
Versuchen Sie immer, es allen recht zu machen.

Herbert Bayard Swope (Amerik. Herausgeber und Journalist, 1882 – 1958)

Großes Jubiläumsfest der Erler Jäger

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50 Jahre Erler Jäger – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Zahlreiche  geladene Gäste kamen ins neue Festzelt von Arno Brömmel, um gemeinsam mit dem beliebten Blasorchester am Samstagabend zu feiern.

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Erler Jäger -Proben vor dem großen Jubiläums-Aufritt am Wochenende

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Einen Tag vor dem Jubiläumsfest probten die Erler Jäger noch einmal im Zelt an der Marienthaler Straße in Erle. Bis auf einige kleine „Unstimmigkeiten“ bei der „Biene Maja“ gab es aber kaum noch etwas zu kritisieren.

Morgen abend sowie Sonntag  können sich dann die Besucher auf ein tolles Programm freuen.

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Volkslauf in Raesfeld 2011 – 25 jaar partnerschap Raesfeld-Wehl

Beim diesjährigen Volkslauf des TSV Raesfeld war die Beteiligung von großen und kleinen Läufern  größer als je zuvor. Selbst bei der  Teilnahme der Bambini-Läufe konnten die Organisatoren ein dickes Plus verzeichnen.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Andreas Grotendorst beim geschlossenen Einlauf der Wehler auf der Wiese vor der Sporthalle zum Michael. Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der niederländischen Gemeinde Wehl und Raesfeld.

Der Himmel über Erle – und immer wieder lockt der Regenbogen

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

John Ruskin, 08.02.1819 – 20.01.1900  Englischer Schriftsteller

Was für ein Himmel, was für ein Panorama! Der Regenbogen am Abendhimmel über Erle

wirkte wie ein freundlicher Gruß, oder wie ein lachendes Gesicht. Die Wolken in der Abendsonne auf der anderen Straßenseite wirkten dagegen eher unschlüssig. Regen, Sonne oder beides?

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Neu – Angebot des Monats – Betten Mülle (ehemals Hüppe) in Raesfeld

Ab sofot gibt es hier auf dem Heimatreport immer zeitversetzt tolle Angebote aus der Geschäftswelt  in und um Raesfeld und Erle.Ich denke auch an Gutscheinaktionen, Schnäppchen oder Angebotswochen. Warum weit fahren, wenn der Cent vor der eigenen Tür liegt.

Betten Mülle (ehemals Hüppe) in Raesfeld bietet ab sofort Wasserbetten ab 980 Euro an.

Besonders gut finde ich auch das Angebot von den übergroßen Sommerdecken (für Allergika geeignet)  in den Maßen 155 x 220 cm für je 34 Euro. Alles nur so lange der Vorrat reicht!

Altes Trafo-Häuschen in Uefte soll neues Zuhause für Eulen und Fledermäuse werden

Einst waren die Trafohäuschen für damalige Zeiten „High Tec-Anlagen“. Heute haben diese Türme ausgedient und könnten eigentlich abgerissen werden. Damit das aber nicht geschieht,  können  Privatpersonen, oder auch Vereine ein Konzept für die Weiterverwendung dieser Stationen beim RWE einreichen, welche  die Nachnutzungsideen nach allen Kräften unterstützt. Einzige Ausnahme ist die  gewerbliche Nutzung.

Es ist bereits der zweite Turm in Schermbeck, der nun in privater Hand ist. Gekauft von der RWE Rheinland  für nur einen symbolischen Euro,  hat diese Trafostation in Üfte Friseurmeisterin Ilke Üffing aus Rhede.

Die Eröffnung des ersten Turmes in Damm als kleinstes Strommuseum findet morgen statt. Hier gibt es auf 14 Quadratmetern ein Mini-Museum mit einem Überblick über die Strom-Geschichte.

Es waren die Stürmen in den letzten Jahren, die  an den Überlandleitungen zu erheblichen Schäden  führten. Darauf  beschloss das RWE, diese Art der Stromversorgung durch eine Erdverkabelung zu ersetzen.

Für die Rhederin war sofort klar, dass dieser schöne Turm nicht abgerissen werden darf. Sie legte dem RWE-Mitarbeiter Michael Sonfeld, der für mehr als 100 solcher niederrheinischen Trafohäuschen zuständig ist, ihr Konzept vor und konnte damit trumpfen.  Ihr Motto lautet: ARTE-Uefte.

Zusammengesetzt aus den Begriffen Achtung, Respekt, Toleranz und Entspannung. Ein Wahrzeichen alter Werte, der nun zunächst einen neuen Anstrich erhält und zukünftig für „Entspannung“  für Vögel, Schleiereulen, Fledermäuse und Käutze  sorgen soll.

Ganz im Sinne der RWE Deutschland AG., die dieses Konzept nun deutschlandweit ausbreitet.  „Diese Zeugnisse der ländlichen Industriegeschichte  sollen erhalten bleiben,  denn sie sind  fest mit dem Landschaftbild verwurzelt und für deren   Bürger  eine Landmarke“, so Michael Sonfeld.

Das Konzept der RWE für die Käufer ist klar vorgegeben.  Der obersten Bereich im Dach soll dem  Artenschutz dienen, eine ansprechende  Fassadengestaltung wie zum Beispiel ein Dorfwappen soll den Türm zieren. Der  untere Bereich kann dann  in der Regel auch nur ein Lagerbereich sein.

Da der Turm in Üfte  an einer gut befahrenden  Fahrradstrecke liegt, kann sich die  neue Turmbesitzerin durchaus auch eine Raststation für Biker vorstellen.  „Mit einer E-Bikestation sind wir vom RWE voll am Ball und möchten unsere Aktion an die „Türme“ bringen. Der nächste Schritt könnte sein,  dass  vielleicht später alle Türme miteinander vernetzt werden“, so Michael Sonfeld, der schon an jedem Turm eine „entspannte Lage“ sieht. Auch soll der Artenschutz damit unterstützen werden. „Wir dämmen uns alles zu und die armen Vögel werden obdachlos oder ausgesperrt“, fügte Sonfeld hinzu.

Sitzen, ausruhen, Duftgarten und Vögel im Turm! Eine Idee, die sich hoffentlich mit Hilfe der RWE Deutschland  bundesweit durchsetzen wird.

Tankstelle am Freudenberg in Schermbeck beschlossen

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Der Rat der Gemeinde Schermbeck hat in seiner Sitzuung am 21.12.2010 die 47. Änderung des Flächennutzungsplanses in der zuletzt geänderten Fassung beschlossen.

Die Flächennutzungsplanänderung ist mit dieser Bekanntgabe nun ab sofot rechtsverbindlich und liegt bei der Gemeindeverwaltung Schermbeck, Weselerstraße 2, Dachgeschoss, Zimmer 322/323 während der Dienststunden für jedermanns Einsicht aus.

Mit klassischer Musik von Schloss zu Schloss – Sparkasse Westmünsterland ermöglicht Konzertreihe

Kreis Borken (pd). Klassische Musik in historischem Ambiente: Auf diese reizvolle Kombination setzt der Kreis Borken bei seiner Konzertreihe „Sommer, Schlösser, Virtuosen – Klassik im Westmünsterland“. Ab dem 19. Juni können Klassikfreunde an fünf aufeinanderfolgenden Sonntagen erlesene Musikveranstaltungen genießen.

Möglich wird „Sommer, Schlösser, Virtuosen“ durch das Engagement der Sparkasse Westmünsterland, die 7500 Euro für die Konzertreihe bereitstellt. Landrat Dr. Kai Zwicker dankt dem Vorstandsvorsitzenden Heinrich-Georg Krumme für diese großzügige Förderung: „Die Unterstützung erleichtert es, hochkarätige Ensembles und hoffnungsvolle Solisten in unsere Region zu holen.“ Die anspruchsvollen Konzerte erfreuen jährlich zahlreiche Besucher aus nah und fern – in diesem Jahr bereits zum achten Mal. „Solche sinnvollen und zugleich attraktiven Projekte unterstützen wir gerne. ‚Musik verbindet‘ und die Konzertreihe ist eine kulturelle Bereicherung für unsere Region“, betont Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme. Weiterer Kooperationspartner ist die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke. Die Organisatoren hoffen, dass die Reihe auch in diesem Jahr wieder zu Ausflügen in die Region anregt.

Das Programm „Sommer, Schlösser, Virtuosen – Klassik im Westmünsterland“ ist in Kürze unter www.tourismus-kreis-borken.de/ssv.html im Internet abrufbar. Ausführliche Informationen folgen.

Die Bachstelze – Erles bunte Vogelwelt

Die kleine Bachstelze ist mittlerweile hier bei uns in der Gegend ein mittlerweile seltener Vogel.

Der Erler Naturfotograf Heinz Nienhaus hat sich aber auf die Lauer gelegt und mit viel Glück in der Oestrich vor zwei Wochen diesen hübschen Vogel mit der Kamera einfangen können.

Kiebitz sucht (Über-)Lebensraum – Zuschüsse für Landwirte

Hilfsprogramm über Vertragsnaturschutz möglich / Landwirte erhalten Zuschüsse / Anträge bis zum 30. Juni stellen

Besonders während der Brutphase und wenn die Jungen geschlüpft sind, dann können Füßgänger häufig beobachten, dass pötzlich ein Kibitz, oder sogar gleich mehrere aus dem Feld heraus geflogen kommen und mit lautem Tönen versuchen auf sich aufmerksam zu machen. Sie flattern aufgeregt hin und her, versuchen die drohende Gefahr für ihre Jungen in eine andere Richtung zu locken.

Ein Ablenkungsmanöver gegen Hunde, Spaziergänger und allen Feinden, die ihrem Nest in dieser Zeit auf dem Feld zu nahe kommen. Gegen  großen Landmaschinen haben diese Vögel allerdings selten eine Chance, und nur wenige Bauern steigen von ihrem Trecker ab und legen die Nester beiseite. Wenn sie überhaupt bei der Feldarbeit gesehen werden.

Jahreshauptversammlung Erler Bürgerschützenverein 2011 – neuer Platz für die Vogelstange

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Für alle Schützenfestfans sei gesagt, dass die Vogelstange des Erler Schützenvereins verlegt worden ist. Zukünftig findet das Schießen auf dem Hetweg, gleich hinter dem Hof von Johannes Stegerhoff, statt. „Das haben wir aus verkehrstechnischen und Sicherheitsgründen mit dem Vorstand bei der letzen Mitgliederversammlung beschlossen“, so Präsident Arno Brömmel. „Des weiteren ist für die ältere Bevölkerung  die Nähe zum Zelt besser“, fügt Arno Brömmel hinzu.

Bei der Überquerung der B 224 gab es in den letzten Jahren häufige „Beinahunfälle“. Nun können die Erler bequem zwischen Zelt und Vogelstange pendeln. Eine Win – Win-Situation für Betreiber und Besucher.

Neuer Standort der Vogelstange in Erle

Neben den Regularien standen auch Wahlen bei den Bürgerschützen an. Einstimmig in den Vorstand wieder gewählt sind Franz-Josef Hußmann, Manfred Venhoff und Andreas Pass. Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit hat sich Heinz Schleking nun entschlossen, nur noch als Schießmeister tätig zu sein. Für ihn rückte Ludger Göllmann in den Vorstand nach.

Auch im Offiziercorps gab es nach dem Tot von Hubert Breil eine Umbesetzung. Dazu gehören jetzt Oberst Ludger Schleking, Oberstleutnant Winfried Fortmann, Major Stephan Rentmeister und Oberleutnant der Fahne Ewald Grotendorst.

Tiergarten Schloss Raesfeld „Waldzauber“ und die Regenjule

Waldzauber Schloss RaesfeldBegeistert machten sich am Dienstagmorgen 150 Grundschüler der Silvesterschule Erle, Lehrer, Eltern und Schulleiterin Ilona Schmidt  in einem Sternmarsch  auf den Weg in den Tiergarten Raesfeld. Im Rahmen des Kinderkulturprojektes und unter der Leitung  von Erika Reichert-Maja stand in diesem Jahr das bekannte Märchen „Die Regenjule“ von Janosch beim Waldzauber im Mittelpunkt. Jedes Jahr wird eine neue Märchenlandschaft zu den Kinderfestivals gestaltet und viele Kinder aus dem Kreis Borken und Recklinghausen sowie aus den Niederlanden nehmen daran teil.

Die Aufführung „Die Regenjule“ findet im Zuge der Musiklandschaft Westfalen 2011 am 2. Juli 2011 um 14 Uhr und 16 Uhr am Wasserschloss Raesfeld statt. Eintritt frei!

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