Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
(Heinrich Heine)
„Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viel Wissen und Fachkompetenz hinter dem Sozialverband Deutschland e. V. steckt.“ resümierte der 1. Vorsitzende des Ortsverbandes Raesfeld. Es fehle schlicht an Informationen, die den Menschen vor Augen führt, wie, wo und wann die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland greift und wie man sich mit kompetenter Hilfe des Sozialverbandes Deutschland gegen eben diese Ungerechtigkeit, auch individuell, erfolgreich wehren kann. Um diesem Informationsmangel entgegen zu stehen, gründete Leendert Hoogendijk mit dem 2. Vorsitzenden Hermann Telöken den „Fachkreis für Öffentlichkeitsarbeit und Presse“.
Fachkundige Unterstützung holte sich Hoogendijk mit dem Fotoexperten Hermann Kirsch aus Erle, der für das passende Fotomaterial sorgt, und dem Autor und Publizisten Frank Neumann, der die textliche Gestaltung übernimmt. Der Fachkreis wird nun regelmäßig in den Printmedien als auch auf dem SoVD-Internetportal des Ortsverbandes Raesfeld über Neuigkeiten und Aktivitäten berichten.
Das Ferienlager 2011 der kath. Kirchengemeinde St. Silvester fährt wieder nach Manderscheid, in die Vulkaneifel. Vom 28. Juli bis 7. August (Donnerstag bis Sonntag) können 9 bis 13jährige unter der Aufsicht von 12 jugendlichen Betreuern im Jugendhüttendorf „Ferien machen“.
„Das war richtig toll im letzten Jahr“ berichtete Lagerleiterin Maria Kruse, die dieses Ferienangebot 2010 zum ersten Mal in Manderscheid organisierte. Das kleine Hüttendorf gab dem Ferienlager eine besondere Atmosphäre. Viele Spiel- und Freizeitaktivitäten bieten die nahe gelegenen Sport- und Spielplätze. Übernachtet wird in Blockhütten, in richtigen Betten und mit Vollpension.
Das Ferienlager 2011 wird organisatorisch geleitet von der kath. Kirchengemeinde St. Silvester Erle. Maria Kruse, Mitglied im Jugendausschuss des Pfarrgemeinderats, übernimmt gemeinsam mit Holger Breuer und Friederike Seuser die Lagerleitung. Der Kirchenvorstand unterstützt, wie bereits im vergangenen Jahr, das Ferienlager.
„Ein super-tolles Ferienerlebnis“ soll es auch in diesem Jahr werden. „Von morgens bis abends volles Programm“, von Chaosspiel bis Quizshows, Freibadbesuch, Grillen, die Besichtigung einer Burgruine, Tageswanderungen, Lagerschützenfest und vieles mehr sollen „Das beste am ganzen Sommer!“ werden.
Die Anmeldung erfolgt am Sonntag, 13. Februar von 11:30 bis 13:00 Uhr im Pfarrheim an der Femeiche, Ekhornsloh. Der Teilnehmerpreis beträgt pro Kind 240,00 Euro. (2. Kind 200,- €, 3. Kind 160,- €) Eine Anzahlung von 25,00 Euro ist am Anmeldetag fällig. Es stehen 60 Plätze zur Verfügung.
Anmeldeformulare, Anmeldebedingungen und Reisecheckliste sowie Kontaktmöglichkeiten sind unter http://www.ferienlager-erle.de zu finden.
Kreis Borken (pd). Auf das vom Land NRW neu eingeführte Umbruchverbot für Dauergrünland weist aktuell der Kreis Borken hin. Per Verordnung wird damit EU-Recht umgesetzt, welches die Erhaltung des Grünlandanteils an der landwirtschaftlichen Fläche vorschreibt. Insgesamt darf laut EU der landwirtschaftliche Flächenanteil an Grünland nicht weniger als fünf Prozent betragen. Da aus Sicht des Landes die Gefahr besteht, dass dieser Wert unterschritten wird, hat es nun das Umbruchverbot angeordnet.
Dauergrünland darf demnach nicht mehr in eine andere landwirtschaftliche Nutzung überführt werden. Dies betrifft alle Landwirte, die EU-Direktzahlungen erhalten sowie Zuwendungsempfänger, die an flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen teilnehmen. Als Dauergrünland gelten alle Flächen, die durch Ein- oder Selbstaussaat zum Anbau von Gras oder anderen Grünfutterpflanzen genutzt werden und mindestens fünf Jahre lang nicht Bestandteil der Fruchtfolge sind. Ein Pflegeumbruch von Dauergrünland zur Grünlanderneuerung mit unverzüglicher Neuansaat von Grünland fällt nicht unter das Umbruchverbot.
Die zur Umsetzung von EU-Bestimmungen erlassene „Dauergrünlanderhaltungsverordnung“ sieht allerdings die Möglichkeit vor, auf Antrag beim Direktor der Landwirtschaftskammer als Landesbeauftragten eine Genehmigung des Umbruchs von Dauergrünland zu erhalten. Dafür muss innerhalb desselben Naturraums eine mindestens gleichgroße Dauergrünlandfläche wieder angelegt werden.
Die Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt ist im Internet zu finden unter finden unter www.umwelt.nrw.de.
Berlin / Kreis Borken (pd). „Die wochenlangen Verhandlungen zu den Hartz-IV-Regelsätzen sind gescheitert“, berichtet die heimische Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Die Empfängerinnen und Empfänger von ALG II im Münsterland müssen daher weiter auf eine verfassungskonforme Ausgestaltung der Regelsätze warten. FDP und CDU-Wirtschaftsflügel waren aus ideologischen Gründen nicht bereit, eine angemessene Regelsatz-Erhöhung mitzutragen. Frau Merkel hat sich für den Koalitionsfrieden und gegen staatspolitische Verantwortung entschieden,“ kritisiert die SPD-Finanzpolitikerin.
Das Scheitern der Regelsatz-Verhandlungen ist ein Skandal. Schon zu Verhandlungsbeginn zeigte sich, dass es der Regierung nicht um ernsthafte Verhandlungen ging, sondern nur um ein „Friss oder Stirb“.
Die Opposition hatte bis zuletzt erhebliche Zweifel, ob die neue Regelsatzberechnung verfassungskonform ist. Einem erneut verfassungswidrigen Regelsatz konnte die SPD auf keinen Fall zustimmen. Doch die schwarz-gelbe Koalition war nicht bereit, überhaupt noch über verfassungskonforme Regelsätze zu diskutieren.
Die SPD hat ihre Forderungen während der Verhandlungen erheblich eingedampft. Um eine sachgerechte Reform des SGB II zu erreichen, sind jedoch drei Positionen unerlässlich:
1. Wir brauchen den Mindestlohn in der Leiharbeit, um den Lohnabstand zwischen Transferleistungen und Arbeitslöhnen zu sichern. 500 Mio. Euro werden jedes Jahr ausgegeben, weil Armutslöhne in der Leiharbeit nicht zum Leben reichen. „Equal Pay“ in der Leiharbeit muss nach vier Wochen Einarbeitungszeit gelten, damit endlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt wird.
2. Wir brauchen mehr Schulsozialarbeiter. Die Teilhabe von Kindern im Bildungssystem hängt nicht nur von Geldleistungen ab, sondern von individueller Betreuung und Zuwendung, um herkunftsbedingte Defizite abzubauen.
3. Die Regelsätze der Grundsicherung für Arbeitslose nach dem SGB II müssen verfassungskonform berechnet werden. Dies war bisher nicht der Fall. Die Rechentricks der Bundesregierung müssen geheilt werden.
Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Freitag, gegen 01:45 Uhr, versuchten bislang unbekannte Täter in das Gebäude einer Tankstelle am Vennekenweg einzubrechen. Hierzu manipulierten die Einbrecher an einer Seitentür. Aus noch nicht geklärten Gründen, ließen sie von weiteren Vorhaben ab. Der Sachschaden wurde mit mehreren hundert Euro angegeben. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Kriminalkommissariat in Borken unter 02861 – 9000.
Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 11.02.2011 14:00 Uhr
Diana Brömmel ist eine Frau mit vielen Talenten.
Neben ihrem Frisiersalon in Raesfeld ist die gebürtige Berliner auch politisch sehr aktiv.
Seit 21 Jahren lebt die Mutter von einem Kind, alles nur Jungs, wie selber lachend verrät, in Raesfeld und fühlt sich dort angekommen, wohl und vor allem gut aufgehoben.

Besonders die Lebensqualität in der kleinen Gemeinde bezeichnet Diana Brömmel viel besser als in einer Großstadt. Immer noch politisch engagiert in der CDU – war sie jahrelang Vorsitzende für Unternehmerfrauen im Handwerk Kreis Borken.
Letztes Jahr hat sich Diana Brömmel vorgenommen kürzer zu treten, um endlich mehr Zeit für ihre persönlichen Interessen zu haben.
Eine Frau mit vielen Gesichtern: Joyce Kappenstein. Joyce ist 1945 in Washington Dc, USA, geboren und lebt seit 32 Jahren in Deutschland.
Die studierte Opernsängerin arbeitet als Gesangslehrerin erfolgreich seit vielen Jahren in Borken. Mit einem Wort lässt sich diese außergewöhnliche Person nicht beschreiben. Sie meint aber von sich selber, ein wenig verrückt zu sein.
Schermbeck (ots) – In der Nacht zu Donnerstag stahlen Unbekannte einen grün/blauen Audi A4 aus einer Tiefgarage an der Bachstraße. Der Pkw hat das Kennzeichen WES-DU 803.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 10.02.2011 13:24 Uhr
Ich muss jetzt noch schnell was los werden: Es kann nicht sein, dass schnelle notärtzliche Hilfe nicht mehr gewährleistet ist!
Seit dem 1. Februar 2011 soll eine Notfallzentrale mit einer 0180….Telefonnummer, Sitz in Duisburg, für eine flächendeckende Versorgung im Notfall sorgen. Das heißt: An Wochenenden, außerhalb der Sprechstunden und Feiertagen kommt nicht mehr der Hausarzt wenn es brennt, sondern die Notfallzentrale gibt diesen Notruf weiter und kümmert sich um alles weitere. Was erwartet ein betroffener Kranker, oder ein Angehöriger wenn schnelle Hilfe gefragt ist? Das ein Arzt kommt, richtig?
So geschehen gestern Abend! Meine 91jährige Mutter ist im Pflegeheim St. Martin. Bereits am Nachmittag stellten die Schwestern und ich fest, dass meine Mama Fieber hat und das Atmen ihr schwer fiel. Gegen 18 Uhr rief mich die Schwester an: Meine Mutter hatte mittlerweile fast 39 Grad Fieber. Trotz fiebersenkender Medikamente ging die Temperatur nicht runter. Ich fuhr um 19 Uhr erneut ins Pflegeheim und sah, wie meine Mutter sich quälte vor Schmerzen. Kurzerhand rief ich die Notfallzentrale an. Wie lange es dauern könnte, wusste man mir nicht zu sagen. Es verging eine halbe Stunde, eine Stunde, meiner Mutter ging es immer schlechter. Sie brauchte dringend schmerzstillende Medikamente, etwas Schleimlösendes und etwas zur Beruhigung. Ich war verzweifelt, denn eine Fahrt mit 112 ins Krankenhaus wollte ich ihr, auch auf Anraten der Schwestern, nicht zumuten. Zum Glück kam meine Freundin Judith vom Hospizdienst der Caritas vorbei und unterstützte mich. Es sah so aus, als wenn meine Mutter die Nacht nicht mehr überlebt. Insgesamt dreimal rief ich in der Zentrale an. Wollte wissen, wann denn endlich der Notarzt kommt. Hier verwies man mich auf 112, ansonsten müsste ich mich gedulden.
Nach gut zwei Stunden rief die Notfallärztin an. Sie sei auf dem Weg, wollte aber noch wissen, ob es sich zwischenzeitlich erledigt hätte. Das tat weh?
Endlich, nach gut zwei Stunden war die Ärztin da. Krankenhaus lehnte ich ab, da meine Mutter eine notarielle Verfügung hat, dass sie keine lebenserhaltende Maßnahmen möchte.
So konnte ihr die Ärztin erst einmal über die Nacht mit Infusionen und schmerzstillenden Maßnahmen helfen.
Insgesamt waren gestern Abend nur drei Notärzte für den gesamten Kreis Borken im Einsatz. Die Ärztin kam aus Gronau, musste vorher nach Vreden, danach nach Ahaus und fuhr dann den langen Weg nach Raesfeld. Und für all die Notfälle hatte sie bis 23 Uhr Zeit, denn da endete ihr Dienst.
Meiner Mutter geht es nicht viel besser. Sie lebt noch, aber sie leidet und hat Schmerzen. Wie geht es weiter? Was tut man, wenn Ärzte nicht erreichbar sind? Den Medizinern kann ich keinen Vorwurf machen, aber dem System. Ein Krankensystem, was schon lange am eigentlichen Ziel vorgeschossen hat.
Was ich immer schon mal sagen bzw. zeigen wollte
Im September 2011 besteht die Alexanderschule Raesfeld seit 60 Jahren. Das ist ein Grund zu feiern! Aus diesem Anlass wird ein Schulfest organisiert, bei dem sich auch ehemalige Schülerinnen und Schüler genauso wie ehemalige Kolleginnen und
Kollegen einbringen können.
Gesucht werden: Anekdoten, Geschichten oder Fotos aus dem Schulleben an der Alexanderschule, die die vergangenen 60 Jahre aufleben lassen.
Die Beiträge sollen die Jubiläumsfestschrift bereichern, die zu diesem Anlass gedruckt wird. Alternativ ist an die Gestaltung einer Zeitleiste durch die Schule gedacht, die mit eben diesen Erzählungen und Fotos gestaltet wird. So wird jeder, der hier etwas zu sagen bzw. zu zeigen hat, „verewigt“. Es darf zum Lachen, Nachdenken und Schmunzeln anregen und Schule aus vielen Perspektiven zeigen.
Anliegend dazu beispielhaft ein Artikel + Foto der Schulentlassfeier von 1966. Vielleicht erkennt sich ja noch jemand wieder.
Artikel bitte an an die Alexanderschule, Zum Michael 10, 46348 Raesfeld schicken.
Stichwort: Was ich immer schon mal
46348 Raesfeld, oder per E-Mail an: [email protected] Betreff: Was ich immer schon mal
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte zwei neue Schulpsychologinnen im Borkener Kreishaus
Kreis Borken (pd). Zwei neue Schulpsychologinnen komplettieren nun das Team der Regionalen Schulberatungsstelle. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte Anke Niehaus und Julika Schulheiß im Kreishaus. „Ich freue mich sehr, dass die Regionale Schulberatungsstelle nun wieder voll besetzt ist“, erklärte Hörster. „Die schulpsychologische Beratung ist ein wichtiger Baustein in unserer regionalen Bildungslandschaft.“
Die Diplom-Psychologinnen Anke Niehaus und Julika Schultheiß stammen beide aus dem Kreis Borken. Ihre Stellen werden vom Kreis Borken beziehungsweise vom Land NRW finanziert. Die Nachbesetzungen waren notwendig geworden, nachdem sich eine Schulpsychologin in die Elternzeit verabschiedet hatte und eine Kollegin nach Bonn gewechselt war.
Julika Schultheiß studierte in Münster Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische und Pädagogische Psychologie. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn beim Kreis Borken, konnte aber zuvor schon Erfahrungen im Bereich der Schulpsychologie sammeln. So leitete sie eine Gewaltpräventionsgruppe für Mädchen. Auch im Rahmen ihrer Diplomarbeit befasste sich Schultheiß mit einem schulpsychologischen Thema, der Diagnostik von mathematischen Fähigkeiten von Kindern und der Früherkennung von Rechenschwäche in der ersten Klasse.
Anke Niehaus schloss ihr Psychologiestudium im Jahr 2004 in den Niederlanden ab. Im Anschluss war sie als Arbeitsvermittlerin für jugendliche Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit in Köln tätig und wechselte 2006 zur Kreishandwerkerschaft Borken. Dort begleitete sie Jugendliche mithilfe der Eltern und in Zusammenarbeit mit den Berufskollegs auf dem Weg in die Ausbildung. Nach ihrer Elternzeit ist sie nun in der Regionalen Schulberatungsstelle Borken in Teilzeit beschäftigt.
Der Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle, Dipl.-Psych. Michael Sylla, ist sicher, dass der Kreis von den spezifischen Kenntnissen der neuen Mitarbeiterinnen profitieren wird. „Wir sind derzeit mit der hiesigen Schulaufsicht und der Bezirksregierung in einem intensiven Dialog, wie die innerschulische Beratung in den Schulen des Kreises weiterhin gestärkt werden kann.“ Bei der Entwicklung von Angeboten für die Lehrerkollegien werden auch die neuen Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle mitwirken. Zudem wird die Arbeit der Schulpsychologen zurzeit durch Kreis und Land evaluiert. Kreisdirektor Dr. Hörster ist optimistisch, dass die Bilanz positiv ausfallen wird. „Das Team ist gut aufgestellt.“
In einer Feierstunde im Raesfelder Rathaus überreichte heute Landrat Dr. Kai Zwicker an Friedel Sebastian (63 Jahre) das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
Für Bürgermeister Andreas Grotendorst war es das erste Mal, dass er diese hohe Auszeichnung verleihen durften.
Der Bundespräsident hat diese hohe Auszeichnung in Anerkennung der besonderen Verdienste von Friedel Sebastian um Volk und Staat verliehen und würdigt damit das langjähriges ehrenamtliche Wirken, vor allem den wahrhaft unermüdlichen Einsatz des Erlers in der Kommunalpolitik.
„Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe,“ zitierte Landrat Dr. Kai Zwicker den französische Schriftsteller Antoine de Saint Exupér. “ Mit Ihrem Beispiel, sehr geehrter Herr Sebastian, zeigen Sie uns deutlich auf, dass diese Haltung in unserem Lande heute lebendig ist“, fügte Zwicker hinzu. „Mehr zu tun, als man eigentlich tun müsste. In der Tat: In dem Bewusstsein, dass wir für die Welt, in der wir leben, gemeinsam verantwortlich sind, haben Sie Ihre eigenen Interessen zurückgestellt und etwas für das Gemeinwohl getan. Wichtigen Aufgaben haben Sie sich gewidmet, weil Sie von deren Nutzen für unsere Gesellschaft überzeugt waren. Und: Sie haben dabei nicht nach Zuständigkeiten gefragt oder auf die Uhr gesehen“ , hieß es weiter in der Laudation.
Das ehrenamtliches Wirken kurz dargestellt:
*1969 Ablegung der Meisterprüfung im Fleischer-Handwerk. Bis 1998 als selbständiger Fleischermeister im eigenem
Fachgeschäften in Raesfeld und Erle gearbeitet. Danach eine Fortbildung zum Betriebswirt des Handwerks absolviert, und anschließend als Sicherheitsbeauftragter der Berufsgenossenschaft in der Lebensmittelkontrolle gearbeitet.
*Seit 1972 ist Herr Sebastian Mitglied in der CDU. 1973 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Jungen Union Raesfeld-Erle und war mehrere Jahre als deren Vorsitzender aktiv. Auch innerhalb der CDU Raesfeld-Erle bekleidete er wichtige Funktionen. Als Delegierter für den Kreisparteitag brachte sich Herr Sebastian zu dem auf Kreisebene in die Parteiarbeit ein.
*Von 1984 bis 2009 gehörte Fridel Sebastian, dem Rat der Gemeinde Raesfeld an. Ab 1994 trug er hier Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und ab 1995 als stellvertretender Bürgermeister. Sein Schwerpunkt in der kommunalpolitischen Tätigkeit von Friedel Sebastian war die Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Raesfeld und Erle. So setzte er sich für den Bau des Jugendhauses in Erle ein. Und auch die Erschließung neuer Bau- und Gewerbeflächen in der Gemeinde Raesfeld war ihm ein Anliegen.
*Auch das Zusammenwachsen aller Ortsteile war dem Erler wichtig. Für dieses Ziel arbeitete er bereits seit Beginn seiner Mitgliedschaft in der Raesfelder Werbegemeinschaft, dem heutigen Ortsmarketing Raesfeld. Hier war er stellvertretender Vorsitzender von 1980 bis 1994.
*Als Mitglied des Kreistags in Borken von 1999 bis 2009 widmete sich Friedel Sebastian schwerpunktmäßig den Anliegen von
Handwerk und Gewerbe. Ferner brachte er sein Wissen aus seinem berufsständischen Engagement auch in die Arbeit des Jugendhilfeausschusses ein.
Seit 1982 engagierten er sich intensiv und ebenfalls mit hohem Zeitaufwand für die Fleischerhandwerksorganisation. In den Jahren 1986 und 1987 war der heute 63jährige zunächst stellvertretender Obermeister der Fleischer-Innung Borken, bevor er von 1987 bis 2007 als Obermeister der fusionierten Fleischer-Innung Ahaus-Borken und von 1991 bis 2007 als Vorstandsmitglied des Fleischer-Innungsverbandes Nordrhein-Westfalen Verantwortung übernahmen.
*Weitsicht bewies Sebastian auch in den Jahren der fundamentalen Neuausrichtung des Lebensmittelrechts, die in seine Zeit als Obermeister der Fleischer-Innung Ahaus-Borken fiel. Er wirkte wesentlich daran mit, das Handbuch zur Festlegung von Eigenkontrollen in handwerklichen Fleischereien praxistauglich auszuarbeiten. Dabei hatte er Verständnis für die Notwendigkeiten der amtlichen Lebensmittelüberwachung, ohne dabei aber die Interessen der Innungsmitglieder zu vernachlässigen.
*Zudem waren ihm die Belange der Auszubildenden stets besonders wichtig und er organisierte unter anderem Seminare für Auszubildende, gestaltete Berufsorientierungs-Messen mit und war mehrere Jahre als Ausbildungsvertreter beratendes Mitglied der Schulkonferenz des kreiseigenen Berufskollegs Lise Meitner in Ahaus.
*Im Jahre 2007 wurde er zum Ehrenobermeister der Fleischer-Innung Westmünsterland ernannt und für seine besonderen Verdienste im Berufsstand mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Fleischer-Innungsverbandes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet
*Des weiteren war Friedel Sebastian von 1995 bis 2007 ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht in Bocholt war und für den Heimatverein Raesfeld organisierte er in der Zeit von 1998 bis 2004 vier Wanderwochen für Gruppen von 30 bis 45 Personen.
*Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist Dank und Anerkennung für sein großartiges ehrenamtliches Engagement, ist Dank und Anerkennung für Ihren wichtigen Beitrag zu einer solidarischen Gemeinschaft. „Gleichzeitig soll der Verdienstorden eine Ermutigung sein für andere, sich von Ihren Tugenden; Herr Sebastian, anstecken zu lassen. Ich wünsche mir, dass das gute Beispiel, das Sie geben, noch viel mehr Beachtung findet. Denn Vorbilder können nur wirken, wenn man sie sieht“
Auch die Redaktion vom Heimatreport gratuliert Friedel Sebastian recht herzlich zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung!
Mehr von der Verleihung auf >>>Borio.TV<<<
Der Chor Believe feiert am Samstag, 12. Februar in der Vorabendmesse um 17:30 Uhr in der St. Martin Kirche, Raesfeld sein 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gestaltet der Chor an dem Abend die Vorabendmesse mit, die als Jugendgottesdienst gestaltet wird. Alle Jugendlichen sowie alle jungen Erwachsenen sind herzlich hierzu eingeladen. Aus Anlass des Jubiläums wollen wir dem Chor Believe für seine lebendige Gottesdienstgestaltung herzlich danken. Aus diesem Grund ist am kommend Samstag und Sonntag eine Türkollekte die dem Chor für seine Arbeit zur Verfügung gestellt wird.
Weitere Informationen über den Chor Believe unter: http://www.believe-online.de
Schermbeck (ots) – Im Laufe des vergangenen Wochenendes entwendeten Unbekannte einen Radlader von einer Baustelle am Klosterweg. Es handelt sich um eine Baumaschine der Marke Komatsu Typ 75. Das Fahrzeug ist gelb mit blauen Streifen.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 07.02.2011 16:31 Uhr
Podiumsdiskussion am 21. Februar um 19.30 Uhr im Schloss Ahaus / Westmünsterland-Forum und Kreis Borken laden ein
Kreis Borken/Ahaus (pd). Die Nutzung Erneuerbarer Energien im Kreis Borken steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der das Westmünsterland-Forum und der Kreis Borken am Montag, 21. Februar, um 19.30 Uhr ins Schloss Ahaus einladen. Im Westmünsterland-Forum engagieren sich die VHS aktuelles forum, die Technische Akademie Ahaus und das Naturschutzzentrum Westliches Westmünsterland.
„Klimaschutz im Kreis Borken: Konsens oder Konflikt?“ lautet der Titel der Diskussionsrunde. Im September 2009 hat der Kreis Borken ein Klimaschutzkonzept verabschiedet, das unter anderem eine deutliche Senkung des CO2-Ausstoßes zum Ziel hat. „Und das ist nur durch strikte Energieeinsparungen sowie die Nutzung Erneuerbarer Energien möglich“, betont der Umweltdezernent des Kreises, Hubert Grothues. „Die Nutzung von Sonne, Wasser, Wind und Biomasse bietet viele Möglichkeiten, birgt an einigen Stellen aber auch Konfliktpotenzial“, so Grothues.
Chancen, Risiken und Grenzen der Nutzung Erneuerbarer Energien werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion erörtern. Auf dem Podium Platz nehmen werden Dr. Manfred Grauthoff, der zu den Verfassern des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Borken gehört, ein Vertreter der Energieagentur NRW, der Vorsitzende der Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken, Martin Hillenbrand, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, Dr. Heiner Kleinschneider, und die Geschäftsführerin der REGIONALE 2016 Agentur, Uta Schneider. Die Moderation übernimmt Andreas Langheim, bekannt aus dem RTL-Nachtjournal. Der Eintritt für die Podiumsdiskussion am 21. Februar um 19.30 Uhr im Fürstensaal kostet fünf Euro, für Schülerinnen und Schüler ist er frei. Karten gibt es an der Abendkasse.
Die Diskussionsrunde ist eingebettet in das neue Programm des Westmünsterland-Forums. Unter dem Titel „Kompetenzen erweitern – Ressourcen nutzen“ bündelt es eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema „Nachhaltige Entwicklung“. Am 23. März heißt es im VHS-Haus in Ahaus „In welchem Dorf wollen wir leben?“. Am 5. April geht es im Ahauser Schloss um „Sanieren und Energie sparen“. Am 25. Mai erläutert Dr. Christoph Aschemeier vom Wassernetz NRW wie die Qualität der Gewässer im Westmünsterland verbessert werden kann und am 27. Mai sind alle Interessierten zu einer Exkursion entlang der Berkel eingeladen. Weitere Informationen zur Reihe gibt es im Internet unter www.vhs-aktuellesforum.de.
Anmeldephase vom 11. bis 28. Februar
Kreis Borken (pd). Schülerinnen und Schüler, die im Sommer auf eines der sechs Berufskollegs des Kreises Borken wechseln möchten, können sich ab Freitag, 11. Februar, über das Internet anmelden. Der Kreis nutzt das Onlineportal www.schueleranmeldung.de. Dort haben Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Berufskollegs und Gymnasien aus dem Kreis Borken die Daten der in Frage kommenden Schülerinnen und Schüler hinterlegt.
Jede Schülerin und jeder Schüler hat von der abgebenden Schule ein Passwort erhalten und kann sich mit diesem an einem Berufskolleg anmelden. Aber auch Schülerinnen und Schüler, die von ihrer derzeitigen Schule kein Passwort für das System bekommen haben, können sich durch die Eingabe ihrer persönlichen Daten einloggen.
Nach erfolgreicher Anmeldung kann die Schülerin bzw. der Schüler ein Anmeldeformular drucken. Dieses sollte dann schnellstmöglich, spätestens bis zum 28. Februar 2011, persönlich bei der aufnehmenden Schule zusammen mit den erforderlichen Anmeldeunterlagen – diese werden bei der Onlineanmeldung angezeigt – abgegeben werden. Danach verläuft das Anmeldeverfahren wie gewohnt. Die Berufskollegs teilen den Schülerinnen und Schülern zeitnah mit, ob sie aufgenommen sind. Berufsschüler mit Ausbildungsvertrag erhalten ihren Aufnahmebescheid in den Sommerferien.
Schülerinnen und Schüler können sich auch direkt an einem Computer im aufnehmenden Berufskolleg anmelden. Dazu sind die erforderlichen Anmeldeunterlagen (Personalausweis, Lebenslauf und letztes Schulzeugnis) während der Anmeldephase vom 11. bis 28. Februar 2011 mitzubringen. Anmeldungen zur Berufsschule können auch außerhalb dieses Zeitraums unmittelbar nach Abschluss eines Ausbildungsvertrags vorgenommen werden.
Betroffen sind im Kreis Borken folgende Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Borken:
Berufskolleg Lise Meitner, Ahaus
Berufskolleg für Technik, Ahaus
Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Ahaus
Berufskolleg am Wasserturm, Bocholt
Berufskolleg Bocholt-West
Berufskolleg Borken
Die Öffnungszeiten der einzelnen Berufskollegs werden in der nächsten Wochenendausgabe der Tageszeitungen im Kreis Borken bekannt gegeben. Ausführliche Informationen und Anleitungen für Onlineanmeldung gibt es im Internet unter www.schueleranmeldung.de sowie auf den Internetseiten der Berufskollegs.
Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“ / 18 Raser erhalten Fahrverbot
Borken – 04.02.2011 – 10:48 – Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 38 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 7.203 Fahrzeuge fest, dass fast 8 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 18 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.
Insgesamt überschritten 561 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 154 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 407 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Polizeiinspektion Süd:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 110 km/h in Rhede, Gronauer Straße
– außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 119 km/h auf der Ramsdorfer Straße in Velen
Polizeiinspektion Nord:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 97 km/h in Gescher, Bahnofstraße
– außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 159 km/h in Gronau, B 54
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von mehr als 50 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 560 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaft von mehr als 50 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 480 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.