Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte zwei neue Schulpsychologinnen im Borkener Kreishaus
Kreis Borken (pd). Zwei neue Schulpsychologinnen komplettieren nun das Team der Regionalen Schulberatungsstelle. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte Anke Niehaus und Julika Schulheiß im Kreishaus. „Ich freue mich sehr, dass die Regionale Schulberatungsstelle nun wieder voll besetzt ist“, erklärte Hörster. „Die schulpsychologische Beratung ist ein wichtiger Baustein in unserer regionalen Bildungslandschaft.“
Die Diplom-Psychologinnen Anke Niehaus und Julika Schultheiß stammen beide aus dem Kreis Borken. Ihre Stellen werden vom Kreis Borken beziehungsweise vom Land NRW finanziert. Die Nachbesetzungen waren notwendig geworden, nachdem sich eine Schulpsychologin in die Elternzeit verabschiedet hatte und eine Kollegin nach Bonn gewechselt war.
Julika Schultheiß studierte in Münster Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische und Pädagogische Psychologie. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn beim Kreis Borken, konnte aber zuvor schon Erfahrungen im Bereich der Schulpsychologie sammeln. So leitete sie eine Gewaltpräventionsgruppe für Mädchen. Auch im Rahmen ihrer Diplomarbeit befasste sich Schultheiß mit einem schulpsychologischen Thema, der Diagnostik von mathematischen Fähigkeiten von Kindern und der Früherkennung von Rechenschwäche in der ersten Klasse.
Anke Niehaus schloss ihr Psychologiestudium im Jahr 2004 in den Niederlanden ab. Im Anschluss war sie als Arbeitsvermittlerin für jugendliche Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit in Köln tätig und wechselte 2006 zur Kreishandwerkerschaft Borken. Dort begleitete sie Jugendliche mithilfe der Eltern und in Zusammenarbeit mit den Berufskollegs auf dem Weg in die Ausbildung. Nach ihrer Elternzeit ist sie nun in der Regionalen Schulberatungsstelle Borken in Teilzeit beschäftigt.
Der Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle, Dipl.-Psych. Michael Sylla, ist sicher, dass der Kreis von den spezifischen Kenntnissen der neuen Mitarbeiterinnen profitieren wird. „Wir sind derzeit mit der hiesigen Schulaufsicht und der Bezirksregierung in einem intensiven Dialog, wie die innerschulische Beratung in den Schulen des Kreises weiterhin gestärkt werden kann.“ Bei der Entwicklung von Angeboten für die Lehrerkollegien werden auch die neuen Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle mitwirken. Zudem wird die Arbeit der Schulpsychologen zurzeit durch Kreis und Land evaluiert. Kreisdirektor Dr. Hörster ist optimistisch, dass die Bilanz positiv ausfallen wird. „Das Team ist gut aufgestellt.“



























