Am Sonntag, 11. Mai 2025, lädt der Naturpark Hohe Mark von 11 bis 17 Uhr zum Naturparktag in Raesfeld ein. Familien erwartet ein vielfältiges Programm rund um Natur, Tiere und Umweltbildung – zum Mitmachen, Entdecken und Staunen.
Entdecken, Staunen, Mitmachen – direkt am Schloss
RAESFELD. Raus in die Natur und rein ins Abenteuer: Beim Naturparktag am kommenden Sonntag wird das Gelände rund um das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld zur Erlebniswelt für Groß und Klein. Zahlreiche Aktionen laden zum Mitmachen ein – von spannenden Experimenten über Tierbeobachtungen bis zu Entdeckungstouren durch den Wald.
Exklusiver Einblick ins Schülerlabor
Das Phänomexx Schülerlabor öffnet an diesem Tag exklusiv für alle Gäste. Dort können Kinder, Jugendliche und Erwachsene naturwissenschaftliche Experimente ausprobieren – spielerisch und verständlich erklärt. Wer lieber Tiere aus nächster Nähe erleben möchte, besucht die Ausstellung „Der Natur auf der Spur“. Eichhörnchen, Rothirsch, Falke oder Wolf – alles wird anschaulich präsentiert. Für jüngere Kinder gibt es zusätzlich die Geschichte „Wer ist der schlauste Fuchs im Wald?“, die Wissen kindgerecht vermittelt.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Waldschule, Waldrätsel und Wasserleben
Draußen erwartet die Besucherinnen und Besucher die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Borken. Experten des Hegerings zeigen typische Wildarten der Region und beantworten Fragen rund um Lebensräume und Verhalten. An verschiedenen Stationen bieten die Naturparkführer weitere Erlebnisse: Waldsalz selbst herstellen, knifflige Waldrätsel lösen oder das Baumpuzzle zusammensetzen – alles ist zum Anfassen und Ausprobieren gedacht.
Mitmach-Exkursion und Tiergartenrallye
Um 13 Uhr startet eine Mitmach-Exkursion zum Thema „Leben im Wasser“, organisiert von der Lernwerkstatt des BNE-Regionalzentrums der Stiftung NLW. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine Anmeldung unter [email protected] empfohlen.
Für alle, die den Naturpark aktiv erleben möchten, gibt es Wanderangebote direkt vor Ort. Der LandStreifer-Rundweg „Auf den Spuren von Graf Alexander“ startet direkt am Naturparkhaus. Für Familien mit Kindern bietet die Tiergartenrallye eine kürzere, spannende Wanderrunde mit Fragen und kleinen Aufgaben. Informationen dazu gibt es an der Tourist-Info im Naturparkhaus.
Feuerwehrauto voller Naturinfos
Ein besonderes Highlight ist das Infomobil des Naturparks: Ein französisches Feuerwehrauto aus dem Jahr 1963, das heute Broschüren und Infos zu Rad- und Wandertouren beherbergt. Hier gibt es Tipps zu Ausflugszielen, Kartenmaterial und persönliche Empfehlungen für die Region.
Ein erlebnisreicher Tag für alle Generationen
„Alle Angebote rund um Naturparkhaus, Wasserschloss und Tiergarten bilden eine perfekte Erlebniseinheit für einen ereignisreichen Tagesausflug“, erklärt Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark. Der Naturparktag sei Teil einer Veranstaltungsreihe des Naturparks – alle Angebote sind kostenfrei.
Beim „Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft“ in Borken stand der gezielte Einsatz der Blutbär-Raupe im Mittelpunkt. Fachleute diskutierten praxistaugliche Lösungen für den Umgang mit dem giftigen Jakobskreuzkraut – mit Blick auf Naturschutz, Landwirtschaft und Tiergesundheit.
Austausch zu einem drängenden Problem
Kreis Borken. Wie lässt sich das zunehmend problematische Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) naturschonend eindämmen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das fünfte „Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft“, zu dem die Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken gemeinsam mit dem Fachbereich Natur und Umwelt eingeladen hatte. Über 60 Teilnehmende aus Landwirtschaft, Naturschutz, Kommunen und Fachinstitutionen folgten der Einladung ins DRK-Zentrum in Borken.
Blutbär-Raupe als biologische Lösung
Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Andreas Frahm, Landwirt aus Schleswig-Holstein. Er berichtete aus über zehn Jahren praktischer Erfahrung mit der Blutbär-Raupe (Tyria jacobaeae), einem heimischen Schmetterling, dessen Raupen fast ausschließlich Jakobskreuzkraut fressen. Frahm zeigte auf, wie sich die Tiere gezielt ansiedeln lassen und welche Bedingungen für eine wirksame Bekämpfung notwendig sind – ganz ohne chemische Mittel.
Die Raupen des Blutbären – eines heimischen Schmetterlings – auf den Jabobskreuzkraut-Pflanzen. Foto: Kreis Borken
Diskussion und Besichtigung vor Ort
Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden konkrete Fragen zur Flächenauswahl, Pflegekonzepten und Wirksamkeit der Methode. Am Nachmittag ging es auf zwei stark betroffene Flächen: in das Naturschutzgebiet „Burlo-Vardingholter Venn“ bei Burlo und ins „Kuhlenvenn“ in Gescher. Gemeinsam mit dem Referenten bewerteten sie die dortige Situation und besprachen mögliche Anwendungsmöglichkeiten auf extensiv genutztem Grünland.
Natürliche Prozesse für Kulturlandschaften nutzen
Bernd Garvert, Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken, betonte die Bedeutung solcher Ansätze: „Das Jakobskreuzkraut ist vielerorts ein echtes Problem – besonders da, wo Landwirtschaft, Naturschutz und Tierhaltung zusammentreffen. Der gezielte Einsatz des Blutbären zeigt, wie sich natürliche Prozesse sinnvoll nutzen lassen.“ Die Stiftung prüft nun Modellprojekte zur weiteren Erprobung im Kreisgebiet.
Forum als Plattform für Zusammenarbeit
Das Forum wurde von vielen Beteiligten als wertvoller Ort für fachlichen Austausch gelobt. Vertreterinnen und Vertreter aus Umweltverbänden, Landwirtschaft, Kommunen und biologischen Stationen kamen ins Gespräch, knüpften Kontakte und entwickelten erste Ideen für mögliche Kooperationen. Die Stiftung will das Format weiterführen und künftige Themen aus der Praxis aufgreifen.
Hintergrund: Jakobskreuzkraut gezielt eindämmen
Das Jakobskreuzkraut ist giftig für Weidetiere und breitet sich vielerorts rasant aus. Die Raupen des Blutbären gelten als vielversprechender biologischer Gegenspieler. Durch gezielte Förderung der Tiere kann das Kraut eingedämmt werden – ohne negative Auswirkungen auf andere Arten oder das Ökosystem.
Hintergrund: Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft
Mit dem Forum bieten der Kreis Borken und die Stiftung Kulturlandschaft regelmäßig Raum für Information, Austausch und Vernetzung zu Themen rund um Biodiversität und Kulturlandschaftspflege. Ziel ist es, Akteure aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Große Freude in Rom und Münster. Der emeritierte Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat die Wahl des neuen Papstes Leo XIV. am Abend des 8. Mai live auf dem Petersplatz miterlebt – und zeigte sich tief bewegt. Kardinal Robert Francis Prevost, mit dem Genn über Jahre im Dikasterium für die Bischöfe zusammenarbeitete, wurde vom Konklave zum Nachfolger Petri gewählt.
Genn kennt den neuen Papst aus nächster Nähe – als Kollegen im Vatikan und zuletzt bei der Weltsynode im Oktober. Seine ersten Eindrücke teilt er mit spürbarer Achtung: „Das ist natürlich eine echte Überraschung, obwohl ich ihn innerlich immer schon als papabile angesehen habe.“
In ihrer gemeinsamen Zeit hätten sie oft nebeneinander gesessen, berichtet Genn. „Wir waren in den Urteilen weitgehend einig.“ Als Präfekt habe Prevost einen Stil gepflegt, der durch Weisheit, Zuhören und Führungsstärke geprägt sei. „Zurückhaltend, weise, die Meinungen sammelnd, immer wieder zusammenführend, aber durchaus auch bestimmt.“
Neuer Papst-Name Leo ist ein Zeichen
Dass der neue Papst den Namen Leo wählte, wertet Genn als Zeichen. Eine bewusste Abkehr von den bekannten Namen des 20. Jahrhunderts – und eine Rückbesinnung auf einen Papst wie Leo XIII., der mit der Soziallehre der Kirche Maßstäbe setzte.
Zugleich betont Genn, dass Leo XIV. nicht in der Tradition von Papst Franziskus stehen wolle, zumindest nicht in äußeren Formen. „Er wollte nicht in dessen Rolle hineinkommen – weder in der Kleidung, noch in Gesten. Das sollte einmalig bleiben.“
Abschließend zeigt sich Genn spürbar bewegt von der Wahl und der Person des neuen Papstes. „Wir können nichts anderes als dankbar sein und dem Heiligen Geist für seine Führung danken. Ich bin auch ein gutes Stück überwältigt. Und was mich am meisten berührt hat: Ich glaube, er hat oft geschluckt.“
Der emeritierte Bischof aus Münster sieht in Papst Leo XIV. einen Mann, der der Kirche Orientierung geben kann – mit ruhiger Hand, geistlicher Tiefe und dem Mut zur Einheit.
Wer ist der neue Papst?
Papst Leo XIV. wurde am 14. September 1955 in Chicago (USA) geboren und gehört dem Augustinerorden (O.S.A.) an. Nach Jahren als Missionar in Peru war er dort als Bischof von Chiclayo tätig, bevor er 2023 zum Präfekten des Dikasteriums für die Bischöfe berufen wurde. Er war Mitglied mehrerer vatikanischer Gremien und galt schon länger als möglicher Kandidat für das Papstamt.
Mit der Wahl am 8. Mai 2025 nahm er den Namen Leo XIV. an – eine bewusste Anlehnung an Papst Leo XIII., der mit seiner Sozialenzyklika Rerum Novarum im 19. Jahrhundert Kirchengeschichte schrieb. Weggefährten beschreiben Leo XIV. als weisen, zuhörenden und zusammenführenden Menschen, der zugleich mit klarem Kompass und Entschiedenheit führt.
Kräftig in die Pedale treten: STADTRADELN 2025 im Kreis Borken weiter auf Erfolgskurs
Mehr als eine Million Kilometer seien im Kreis Borken bereits erradelt worden – darunter auch 25.959 in Raesfeld. Die Aktion STADTRADELN laufe noch bis zum 21. Mai. Wer dabei sei, könne seine Kilometer online nachtragen. Ziel bleibe der bundesweite Spitzenplatz.
Spitzenreiter im bundesweiten Vergleich
Kreis Borken. Die erste Woche des STADTRADELNS 2025 im Kreis Borken sei erfolgreich verlaufen. Mit bislang 1.151.425 geradelten Kilometern (Stand: 9. Mai) liege der Kreis deutschlandweit an der Spitze. Um diesen ersten Platz zu verteidigen, hätten Landrat Dr. Kai Zwicker, Verkehrsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Markus Elfering, Abteilungsleiter Verkehrssicherung und -aufklärung beim Kreis, erneut zum Mitradeln aufgerufen. Jede Fahrt zähle – ob zur Arbeit, in der Freizeit oder bei Erledigungen.
Über 14.000 Aktive im Kreis unterwegs
Laut Kreisverwaltung hätten sich bislang 14.163 Personen in 1.305 Teams registriert. Projektkoordinatorin Sarah Fortmann weise jedoch darauf hin, dass es sich dabei um eine Momentaufnahme handle. Die Zahlen würden täglich steigen. Wer sich noch nicht eingetragen habe, könne dies unter www.stadtradeln.de oder über die kostenfreie Stadtradeln-App nachholen. Wichtig sei, die gefahrenen Kilometer bis spätestens zum 28. Mai im persönlichen Onlinekalender einzutragen – vorausgesetzt, die Anmeldung erfolgte innerhalb des Aktionszeitraums.
Kommunaler Vergleich: Raesfeld liegt im Mittelfeld
Die Verteilung der bislang erradelten Kilometer auf die Kommunen im Kreis zeige deutliche Unterschiede:
Bocholt führe mit 231.856 Kilometern,
gefolgt von Borken (174.727) und Ahaus (130.874).
Raesfeld komme auf bislang 25.959 Kilometer – mehr als etwa Isselburg (17.341) oder Legden (8.371), jedoch deutlich hinter Nachbarkommunen wie Rhede (77.807) oder Vreden (97.296).
Die restlichen Kilometer entfielen auf das sogenannte „Kreisticket“.
Hintergrund: Was ist das STADTRADELN?
Die Aktion STADTRADELN sei Teil einer internationalen Kampagne des Klima-Bündnisses, dem mehr als 1.800 Kommunen in 28 Ländern angehören. Ziel sei es, während eines dreiwöchigen Zeitraums möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln – für mehr Klimaschutz und eine stärkere Förderung des Radverkehrs. Auch viele Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik nähmen teil. Am Ende würden bundesweit die aktivsten Kommunen und Teams ausgezeichnet.
Eintracht Erle 69 e. V. mit aktuell 723 Mitglieder hat wieder einen handlungsfähigen Vorstand – im zweiten Anlauf. Nach der gescheiterten Versammlung im April wurde nun am Donnerstagabend im Saal vor Brömmel-Wilms ein komplett neuer Vorstand gewählt.
Wahlleiterin Monika Schollmeyer (ehemalige Vorsitzende) sprach von einem Neuanfang: „Wir haben jemanden gebraucht, und wir haben jemanden gefunden.“ Neuer Vorsitzender ist Michael Warschewski. „Ich glaube, wir haben auch etwas gelernt“, sagte er nach seiner Wahl.
Foto: Petra Bosse
„Ich bin froh, dass ich mich dann doch anders entschieden habe“
Nach dem einstimmigen Wahlergebnis meldete sich Warschewski mit einer persönlichen Erklärung zu Wort: „Als ich zur Jahreshauptversammlung gekommen bin, war es für mich ganz klar, dass ich den Job so nicht machen kann und so nicht machen will. Und deswegen habe ich mich auch nicht zur Wahl gestellt. Aber, wie die Eintracht das immer gut kann – in Notsituationen entsprechend gut, positiv zu reagieren und zusammenzuhalten – das fand ich sehr gut“.
„Eigentlich wollte ich ganz aufhören“
Auch Stefanie Jung, nun gewählte stellvertretende Vorsitzende, überraschte mit ihrer Entscheidung. „Ich wollte eigentlich ganz aufhören. Nach 40 Jahren Ehrenamt dachte ich, es wird Zeit“, sagte sie. Doch die Dynamik des Abends habe sie überzeugt. „Hier in der Sitzung sind viele, die sich engagieren wollen – deshalb habe ich heute Ja gesagt.“ Sie kündigte an, das Amt nur für zwei Jahre übernehmen zu wollen.
Foto: Petra Bosse
Einstimmige Wahl – ein starkes Signal
Alle Positionen im neuen Vorstand wurden einstimmig und ohne Gegenstimmen gewählt. Gewählt wurden:
1. Vorsitzender: Michael Warschewski
Stellvertretende Vorsitzende: Stefanie Jung
Kassierer: Julian Grömping
Stellvertretender Kassierer: Philipp Askamp
Sozialwart: Carsten Heisterkamp
Schriftführerin: Julia Pierick
Kassenprüfer: Philipp Kraus und Lukas Grewing
Jugendleiterin: Verena Venhoff
Stellvertretender Jugendleiter: Fabian Schwering
Boxgruppe nimmt Gestalt an
Ein Herzensprojekt des Vereins sei nun auch auf dem Weg, erklärte Jugendleiterin Verena Venhoff: „Das Thema Boxen hat uns lange begleitet. Jetzt haben wir es geschafft.“ Die Gemeinde Raesfeld habe grünes Licht gegeben, die neue Boxgruppe dürfe starten.
Trainiert werden soll in der Turnhalle der Silvesterschule – jeweils freitags von 18 bis 20 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr. Ein dritter Termin sei geplant, ergänzte Warschewski: „Wir denken über einen weiteren Sonntagstermin nach.“
Kehrtwende bei Michael Warschewski
Im Gespräch nach der Wahl blickte Michael Warschewski offen auf seine persönliche Kehrtwende zurück: „Ja, es ging einfach darum, dass ich mir – so wie der Arbeitsaufwand in der Vergangenheit war – nicht vorstellen konnte, den Job als Vollzeitberufler zu übernehmen. Unabhängig von meinen Fähigkeiten, ich mache ja schon ziemlich lange Ehrenamt bei Eintracht Erle. Aber wir haben vom Vorstand aus jahrelang gesagt: Wir brauchen Hilfe. Und es ist eigentlich nichts passiert.“
Foto: Petra Bosse
Zwei Schlüsselmomente geben den Ausschlag
Warschewski erklärte im Anschluss an die Wahl, dass sich seine Entscheidung erst im Verlauf der Mitgliederversammlung geändert habe. Als am Ende der Sitzung plötzlich so viele Mitglieder bereit gewesen seien, Aufgaben oder sogar Ämter zu übernehmen, habe ihn das beeindruckt. „Das war für mich ein entscheidender Moment“, sagte er.
Kurz darauf habe es eine zusätzliche Sitzung gegeben, an der 15 Personen teilgenommen hätten. Auch diese sei sehr positiv verlaufen. „Das waren zwei Schlüsselmomente“, so Warschewski. In diesem Zusammenhang habe er für sich festgestellt: „Okay, dann kannst du das Amt übernehmen. Dann wirst du nicht überlastet und kannst der Aufgabe gerecht werden.“
Reformen und Teamgeist als neue Perspektive
Auf die Frage, ob er sich über seine neue Rolle freue, antwortete er ohne Zögern: „Ja, natürlich. Eintracht Erle gibt es seit 56 Jahren. Vieles lief einfach so weiter. Aber jetzt haben wir so eine Art Aufbruchstimmung. Es gibt viele junge Leute, wir wollen reformieren. Und dazu gehört, dass wir als erstes die Satzung anpacken – die ist in Teilen einfach überholt.“
„Ich freue mich, dass es weitergeht“
Besonders freue er sich über neue Projekte: „Wenn man so eine Boxgruppe aufbaut, mit einem jungen Team arbeitet und am Ende des Jahres sieht, was man erreicht hat – das ist großartig. Ich freue mich wirklich, dass das jetzt weiter vorangeht. Es wäre traurig gewesen, wenn wir es nicht geschafft hätten.“
Und auf die abschließende Frage, ob man nun von „neuem Vorstand, neuem Wind“ sprechen könne, lachte er und sagte: „Wir versuchen’s, ja.“
Zwischen Weiden und am Rande von Raesfeld im westlichen Münsterland, liegt ein Ort mit Geschichte und Charakter: das Gestüt Isselhook.
Auf viele züchterische Erfolge kann das Gestüt in der Vergangenheit zurückblicken. Seit mehr als vier Jahrzehnten werden hier Trakehner mit Leidenschaft und Fachkenntnis gezüchtet – mit besonderem Augenmerk auf Vielseitigkeit, Charakter und Qualität.
Zahlreiche gekörte Hengste, prämierte Stuten und erfolgreiche Sportpferde stammen aus der Zucht von Inge und Frank Weißkirchen. Einige von ihnen haben es bis aufs Siegertreppchen nationaler Meisterschaften und sogar auf internationale Turnierplätze geschafft.
Foto: Petra Bosse
Ein Ort, der nach Heimat riecht
„Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde“ – ein Spruch, den viele kennen. Und manchmal fühlt er sich einfach wahr an. Schon beim Betreten des Gestüts Isselhook in Raesfeld war es da, dieses Gefühl.
Der Duft von Heu, das satte Grün der Weiden und der Blick neugieriger Pferdeaugen ließen Alltag und Zeit in den Hintergrund treten. „Willkommen“, rief mir Inge Weißkirchen entgegen, während ihr Mann Frank schon zur Stallgasse deutete. Zeit für einen Rundgang – und viele Fragen.
Foto: Petra Bosse
45 Jahre Leidenschaft: Die Geschichte des Gestüts
Das Gestüt Isselhook blickt auf über vier Jahrzehnte Geschichte zurück. „Mein Schwiegervater Josef Schmelting hat das hier aufgebaut – in den späten Siebzigern, mit sehr viel Herzblut“, erzählt Frank Weißkirchen.
Als einer der bekanntesten Züchter Westfalens hatte Schmelting damals Trakehner, Rheinländer und Westfalen im Stall. Seit 2003 führen Inge und Frank den Betrieb – und entschieden sich nach einiger Zeit bewusst, den Fokus zu setzen: „Wir wollten mit der Rasse weiterzüchten, die uns wirklich ans Herz gewachsen ist – das waren die Trakehner.“
Sieg beim Bundeschampionat für ISSELHOOK’s FIRST SIGHT TSF. Foto: Privat
Trakehner – edle Athleten mit Charakter
Die Trakehnerzucht ist etwas Besonderes – nicht nur, weil die Rasse eine lange Geschichte hat, sondern auch, weil die Zucht strengen Regeln folgt. „Reinzucht bedeutet, dass nur Trakehner untereinander oder mit bestimmten Edelrassen gekreuzt werden dürfen. Sonst gibt es keine Trakehnerpapiere“, erklärt Weißkirchen. Der genetische Pool sei dadurch kleiner – eine Herausforderung, aber auch ein Qualitätsmerkmal.
Foto: Petra Bosse
Die Anforderungen an die Zuchtstuten sind klar: korrekt im Körperbau, gesunde Beine, ausdrucksstarke Bewegungen. „Wir achten sehr auf Blutanteile – vor allem das englische Vollblut bringt wichtige Eigenschaften wie Härte, Ausdauer und Temperament“, so der Züchter.
Auch zwei eigene Vollblutstuten zählen zur Herde. Eine davon brachte kürzlich das erste potenzielle Rennpferd des Gestüts zur Welt. „In zwei Jahren könnte es auf der Rennbahn stehen – das wäre Neuland für uns.“
Mutterliebe. Foto: Petra Bosse
Der Weg zum Sportpferd
Trakehner sind nicht nur schön, sie sind leistungsfähig – ideal für die Vielseitigkeit. „Die Pferde müssen drei Disziplinen abdecken: Dressur, Springen, Gelände. Dafür braucht es neben Technik auch Nervenstärke, Mut und Intelligenz.“
Die Fohlen bleiben rund sechs Monate bei ihren Müttern, bevor sie zur Aufzucht auf ein 300 Hektar großes Gelände in Sachsen-Anhalt wechseln. „Dort wachsen sie artgerecht auf, in der Herde, bis sie dreijährig zurückkommen.“
Inge mit Sophie Leube und ISSELHOOK‘s ASARO TSF. Foto: Privat
Der Zuchtstolz ist spürbar. „Isselhook’s Outstanding – unser selbst gezogener Wallach – war Dritter beim Bundeschampionat, das war ein ganz großer Moment.“ Auch Isselhook’s First Sight TSF, gekauft als Fohlen und später Deutscher Meister, bleibt unvergessen. „Wenn bei der Siegerehrung die Nationalhymne für ein eigenes Pferd erklingt – das ist emotional kaum zu übertreffen.“
Nicola und Detlef Lauer bei der Ausbildung unseres ISSELHOOK‘s SUPERB STAR. Foto: Privat
Ausbildung mit Fingerspitzengefühl
Die Ausbildung der jungen Pferde beginnt vorsichtig: longieren, Ausrüstungsgewöhnung, erste Reiterkontakte. „Nicola Lauer, unsere Bereiterin, macht das mit einer solchen Ruhe und Pferdekenntnis, dass ich ihr jedes einzelne Tier mit bestem Gewissen anvertraue“, sagt Frank Weißkirchen.
Nach dieser Phase folgt die sportliche Weichenstellung – Dressur, Springen oder Vielseitigkeit. Die besten Talente wechseln dann in den Sportstall von Sophie Leube, die mit den Isselhook-Pferden bereits mehrfach Meistertitel erritten hat.
ISSELHOOK‘S PARTYGÖRL xx mit Hengstfohlen von Best Solution xx. Foto: Petra Bosse
Zwischen Pferdeherz und Weltnetz
Frank Weißkirchens Alltag besteht nicht nur aus Stallarbeit. „Ich telefoniere täglich mit Kunden aus aller Welt – von Neuseeland bis Kanada.“ Auch wenn es geschäftlich ist – die Leidenschaft spricht aus jedem Wort.
Den Kontakt zu seinen Pferden lässt er sich dennoch nicht nehmen: „Ich gehe zu ihnen, spreche mit ihnen, beobachte sie. Das ist keine Arbeit – das ist Verbindung.“ Besonders verbunden ist er mit Hengst Tabaluga. „Er ist jetzt 32, war in allen Disziplinen erfolgreich – so ein Pferd begegnet dir nur einmal im Leben.“
Inge Weißkirchen mit dem 32-jährigen Hengst Tabaluga. Foto: Petra Bosse
Tierwohl ist kein Trend, sondern Prinzip
Wenn Frank Weißkirchen über Tierwohl spricht, wird er ernst: „Ich würde niemals ein Pferd auf ein Turnier oder eine Veranstaltung schicken, wenn es nicht 100 Prozent fit dafür ist. Punkt.“ Die Vielseitigkeit verlange gegenseitiges Vertrauen. „Wer sein Pferd wie ein Sportgerät behandelt, wird im Gelände nicht weit kommen.“
Auch auf dem Gestüt Isselhook hat Verantwortung oberste Priorität. „Wenn sich ein Pferd nur eine Kleinigkeit zuzieht, bleibt es zu Hause“, betont er. Die tägliche Nähe zu den Tieren sei dabei entscheidend: „Ich sehe sofort, wenn etwas nicht stimmt – und dann wird nicht geritten, nicht verladen und nicht gestartet.“
Foto: Petra Bosse
Die Diskussion um Tierwohl im Reitsport beobachtet Weißkirchen mit Sorge. „Einige schwarze Schafe haben das Image beschädigt – dabei gibt es so viele gute, verantwortungsvolle Reiter.“ Genau das zeigt sich aktuell auch auf internationaler Ebene: „Am kommenden Wochenende finden die Badminton Horse Trials in England statt – das schwerste Vielseitigkeitsturnier der Welt. Fünf Sterne, höher geht es nicht.“
Viele Reiterinnen und Reiter, die genannt waren, hätten bereits im Vorfeld zurückgezogen – wegen kleinster Auffälligkeiten. „Eine kleine Macke, ein vages Gefühl – und sie sagen: Nein, ich starte nicht“, berichtet Frank Weißkirchen. „Diese Reiter horchen in ihr Pferd hinein – so wie ich es auch täglich tue. Das ist wahres Tierwohl.“
Nachwuchszucht in schwierigen Zeiten
Die Herausforderungen in der Pferdezucht und im Reitsport sind derzeit erheblich – und sie machen auch vor engagierten Betrieben wie dem Gestüt Isselhook nicht halt.
„Die Zucht ist momentan von extrem hohen Kosten geprägt“, sagt Frank Weißkirchen. „Besonders die neue Gebührenordnung für Tierärzte, die sogenannte GOT, hat zu Preissteigerungen von bis zu 300 Prozent geführt.“ Viele seiner Kollegen könnten sich die Zucht schlicht nicht mehr leisten. „Sie ist für viele nicht mehr rentabel und dadurch auch nicht mehr bezahlbar. Deshalb hören immer mehr auf.“
Im Jahr 2024 sei die Zahl der Zuchtstuten in Deutschland bereits um rund 20 Prozent zurückgegangen. „Ich glaube, dass sich dieser Abwärtstrend 2025 noch einmal fortsetzen wird – und das macht mir wirklich Sorgen.“ Die Kunden zeigten zwar Interesse, seien aber oft nicht bereit, die gestiegenen Kosten mitzutragen. „Viele möchten nach wie vor günstig kaufen, obwohl wir deutlich höhere Ausgaben haben.“
Foto: Petra Bosse
Auch der Reitsport stehe unter Druck – weniger finanziell, dafür umso mehr in der öffentlichen Wahrnehmung. „Das Image des Reitsports ist derzeit nicht das beste“, räumt Weißkirchen ein.
„Das liegt leider auch an einigen sehr üblen Einzelfällen.“ Prominente Reiterinnen und Reiter, die schlecht mit ihren Pferden umgingen, hätten ein verzerrtes Bild vermittelt. „Dabei gibt es so viele, die es richtig machen – mit Gefühl, Respekt und Fachwissen.“
Mit Herz und Hand: Nachwuchsarbeit auf dem Gestüt
Dennoch bleibt das Ehepaar Weißkirchen engagiert – vor allem, wenn es um den Nachwuchs geht. „Wir fördern junge Menschen, die Interesse zeigen. Unsere Helferin Malina Schleking aus Raesfeld ist ein tolles Beispiel – sie will lernen, fragt viel, und wir geben das Wissen gern weiter.“
Als internationaler Zuchtrichter bringt Frank Weißkirchen jahrzehntelange Erfahrung mit – und den Wunsch, diese weiterzugeben: „Wir brauchen junge Leute mit Herz für Pferde – und wir müssen sie dafür begeistern.“
Frank Weißkirchen mit PARTYGÖRL xx. ein „Englisches Vollblut“ Foto: Petra Bosse
Große Momente – und stille Wunder
Einen schönsten Moment? Den gibt es nicht. Dafür viele. „Der Bundeschampionats-Sieg, die Geburten unserer Fohlen, der Moment, wenn man sieht: Dieses Pferd vertraut dir. Das sind Höhepunkte.“
Besonders berührend: das Heranwachsen der Fohlen. „Wenn das Fohlen fällt, der erste Atemzug, das Aufstehen – da bleibt jedes Mal das Herz stehen. Auch nach all den Jahren.“ Und dann ist da noch dieser eine Satz, den Frank Weißkirchen gerne zitiert: „Das Äußere eines Pferdes hat etwas, das dem Inneren eines Menschen guttut.“
„Das Äußere eines Pferdes hat etwas, das dem Inneren eines Menschen guttut
Dorsten läuft für den guten Zweck – und das mit großer Resonanz: Beim dritten Dorstener Brustkrebslauf am 25. Mai 2025 werden mehr als 1300 Teilnehmer erwartet – ein neuer Rekord.
Die wöchentlichen Trainingseinheiten sind der ideale Einstieg für alle, die beim Lauf im Mai dabei sein wollen. „Es geht nicht nur um Fitness, sondern auch um Motivation und Gemeinschaft“, erklärt Prof. Dr. Mohri. Gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Abdali und Andreas Schilasky sorgt sie dafür, dass Spaß und Teamgeist bei den offenen Trainings im Mittelpunkt stehen.
Mit vereinten Kräften planen Prof. Dr. Khadijeh Mohri, ihr Ehemann Dr. Ali Abdali und Fitnesstrainer Andreas Schilasky den nächsten großen Brustkrebslauf. Foto: Schilasky/Archiv
Treffen ist jeden Sonntag um 12 Uhr am Dorstener Tennis-Club (Im Werth 25).Die Teilnahme ist kostenlos.
🏃♀️ Dorstener Brustkrebslauf 2025 – auf einen Blick
Datum: Sonntag, 25. Mai 2025
Ort: Dorsten (genaue Strecke wird noch bekannt gegeben)
Teilnehmerzahl: Über 1300 Läuferinnen und Läufer erwartet
Ziel: Unterstützung der Brustkrebsprävention und -forschung
Training: Offene, kostenlose Vorbereitungsläufe jeden Sonntag um 12 Uhr am Dorstener Tennis-Club (Im Werth 25)
Organisation: Prof. Dr. Mohri, Dr. Abdali und Schilasky
Teilnahme: Für alle offen – ohne Anmeldung, ohne Startgebühr
Info
Der Dorstener Brustkrebslauf findet 2025 zum dritten Mal statt und hat sich zu einem festen Termin im lokalen Veranstaltungskalender entwickelt. Neben dem sportlichen Aspekt steht der solidarische Gedanke im Mittelpunkt: Gemeinsam setzen die Teilnehmenden ein Zeichen für Aufklärung, Prävention und Zusammenhalt.
Im Naturpark Hohe Mark stehen ab sofort vier neue Sitzgruppen bereit. Zwei davon befinden sich an den Düwelsteenen im Heidener Ortsteil Nordick, zwei weitere an den Wanderparkplätzen an der Rekener Straße. Sie sollen Radfahrenden und Wandernden entspannte Pausen ermöglichen.
Neue Rastplätze am Heidener Wahrzeichen
Bürgermeister Patrick Voßkamp und Marianne Teltrop vom Naturpark Hohe Mark präsentierten die neuen Sitzgruppen bei einem Fototermin an den Düwelsteenen. Sie informierten darüber, dass die Gemeinde das Mobiliar bewusst aus Recycling-Kunststoff gewählt habe – langlebig, pflegeleicht und umweltfreundlich.
Zwei der Rastplätze stehen direkt an Heidens markantem Wahrzeichen, zwei weitere am Waldrand entlang beliebter Wanderwege. Die Standorte sollen gezielt Erholungssuchende ansprechen, die sich unterwegs eine Auszeit gönnen möchten.
Spontaner Besuch aus den Niederlanden
Während des Pressetermins kamen zwei Urlauber aus den Niederlanden vorbei. Sie berichteten begeistert von ihren Erkundungstouren rund um Heiden. Bürgermeister Voßkamp freute sich über die Begegnung: Gerade an den Düwelsteenen sei viel los – die neuen Sitzgruppen böten nun weitere Möglichkeiten zum Verweilen.
Auch Marianne Teltrop nutzte den Moment und überreichte den Gästen Broschüren mit weiteren Routentipps aus dem Naturpark Hohe Mark. Ziel sei es, so erklärte sie, die Menschen raus in die Natur zu bringen und ihnen kleine Ruheinseln anzubieten. Mit einem Augenzwinkern ergänzte sie: „So beugen wir wenigstens einer Bankenkrise vor.“
Infotafeln erzählen Geschichte der Düwelsteene
Neben den Bänken informieren neue Tafeln über die sagenumwobenen Düwelsteene. Ihr Design nimmt die Form der historischen Megalithsteine auf und fügt sich unauffällig in die Landschaft ein. Interessierte finden hier geschichtliche Hintergründe sowie Hinweise auf weitere Naturerlebnisse im Umkreis.
Förderung durch das Land NRW
Die Bezirksregierung Münster unterstützte das Projekt mit Mitteln aus der Förderrichtlinie Naturschutz (FöNa) des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Besonderes Zeichen der Verbundenheit: Japanischer Schnurbaum am Schloss Raesfeld gepflanzt
Raesfeld/Kreis Borken. Zum 50-jährigen Bestehen des Kreises Borken setzten Landrat Dr. Kai Zwicker, Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing und Frank Hadder von der „Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken“ ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Am Montagnachmittag (05.05.2025) pflanzten sie gemeinsam einen Japanischen Schnurbaum am Raesfelder Schloss.
Ein kleines Schild erinnert an den Grund der Anpflanzung des Japanischen Schnurbaum. Foto: Kreis Borken
„Mit diesem Baum möchten wir die enge Verbundenheit und das gute Miteinander der kommunalen Familie im Kreis zum Ausdruck bringen“, betonten Landrat Zwicker und Bürgermeister Tesing. Bäume seien nicht nur Symbole für Standfestigkeit und Wachstum, sondern stünden auch für Individualität und Verbindung. „Wir haben im Kreis Borken 17 Städte und Gemeinden, jede mit eigenen Stärken – und der Kreis versteht sich als ihr enger Partner“, erklärte der Landrat.
Frank Hadder (Mitglied des Kuratoriums der „Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken“), Bürgermeister Martin Tesing und Landrat Dr. Kai Zwicker am Standort des neugepflanzten Japanischen Schnurbaums Foto: Kreis Borken
Symbol für 50 Jahre kommunale Gemeinschaft
Hintergrund der Baumpflanzung ist der 50. Jahrestag der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 1975 wurde der Kreis Borken in seiner heutigen Form gebildet. Das Jubiläum wird im gesamten Kreisgebiet mit ähnlichen Pflanzaktionen begangen – in jeder Kommune entsteht so ein lebendiges Zeichen des Zusammenhalts.
Ein kleines Schild neben dem Baum informiert Passanten über das Jubiläum. Darauf zu sehen sind die Wappen des Kreises und der Gemeinde sowie das Logo der Stiftung Kulturlandschaft, die die Aktion finanziell und organisatorisch unterstützt hat.
Die „Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken“ setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt der typischen münsterländischen Parklandschaft ein. Ihr Ziel ist es, Naturschutz und Landschaftspflege zu fördern und charakteristische Lebensräume zu bewahren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vernetzung ökologisch wertvoller Flächen zu funktionalen Biotopverbünden – ebenso wie auf dem Erhalt landwirtschaftlich genutzter Flächen.
Raesfelder Monatsmarkt am 8. Mai: Regional einkaufen und genießen
Am Donnerstag, 8. Mai 2025, lädt der Raesfelder Monatsmarkt von 14:00 bis 18:30 Uhr auf den Rathausplatz ein. Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot an Lebensmitteln, Textilien und Spezialitäten – von Fischbrötchen bis Feinkost.
Bummeln, einkaufen, genießen
An jedem ersten Donnerstag im Monat bietet der Monatsmarkt Gelegenheit, sich mit frischen und besonderen Produkten einzudecken – oder einfach durch den Ortskern zu schlendern und das Markttreiben zu genießen. Auch am 8. Mai ist wieder für Abwechslung gesorgt.
Vielfältige Stände mit regionalem Flair
Mit dabei sind unter anderem: 🍷 Markus Burg aus Reil mit seinem Weinstand 🚲 Klaus Terhart mit E-Bikes 🫒 Feinkost Oliven sowie Stände mit Textil- und Kurzwaren, Gewürzen, Bratwurst und Fischbrötchen.
Ob zum Einkaufen, für einen kleinen Imbiss oder eine Tasse Kaffee in den umliegenden Cafés – der Monatsmarkt ist ein Treffpunkt für alle, die Regionalität schätzen.
Ein Erste-Hilfe-Kurs an der St.-Sebastian-Schule hat Streitschlichter fit gemacht für den Notfall. Manuel Nagel vom DRK Raesfeld zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie sie in Ernstsituationen sicher reagieren können.
DRK-Experte leitet praktisches Training
Manuel Nagel vom DRK-Ortsverein Raesfeld war zu Gast bei der Streitschlichter-AG der St.-Sebastian-Schule. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltete er einen abwechslungsreichen Erste-Hilfe-Kurs, der über den gesamten Unterrichtsvormittag lief. Ziel war es, die Kinder für mögliche Notfälle zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungssicherheit zu vermitteln.
Foto: Presse/Sebastianschule
Engagierte Unterstützung durch das Schulteam
Begleitet wurde der Kurs von Sabrina Corzillius (Schulsozialarbeit), Nadine Jensen (Lehrkraft) und Stephanie Reisige (sozialpädagogische Fachkraft). Das Team unterstützte die Kinder dabei, das Gelernte aktiv anzuwenden und sich sicher im Umgang mit Notfallsituationen zu fühlen.
Praktisches Wissen für den Schulalltag
Im Fokus standen die stabile Seitenlage, Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit sowie das richtige Verhalten bei Schnittwunden, Verbrennungen und anderen Verletzungen. Durch praktische Übungen gewannen die Streitschlichter Sicherheit im Umgang mit alltäglichen Notlagen.
Zukünftig sollen sie ihr Wissen auch auf dem Schulhof einsetzen – etwa bei kleineren Verletzungen oder Unsicherheiten unter Mitschülern.
Beitrag zur Schulgemeinschaft
Manuel Nagel betonte die Bedeutung solcher Kurse: „Mit diesem kleinen Exkurs in die Erste Hilfe leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Schule – und zur persönlichen Entwicklung der Kinder.“
Das Angebot des DRK stärkt nicht nur das Bewusstsein für Erste Hilfe, sondern auch den Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft. Für Informationen zu weiteren Kursen steht der DRK-Ortsverein Raesfeld zur Verfügung.
Wie das Land Nordrhein-Westfalen mitteilt, seien im ersten Quartal 2025 bereits mehr als 240 neue Windenergieanlagen genehmigt worden. Damit liege das Land klar auf Kurs, das Ziel von über 1.000 neuen Anlagen bis 2027 nicht nur zu erreichen, sondern voraussichtlich zu übertreffen.
Nordrhein-Westfalen bleibt beim Windenergieausbau bundesweit Spitzenreiter. Bereits im ersten Quartal 2025 wurden so viele Anlagen genehmigt wie in den Jahren 2019 bis 2021 zusammen. Auch das selbst gesetzte Ziel von 1.000 neuen Windrädern bis 2027 scheint in greifbarer Nähe – oder sogar übertroffen.
Rekordzahlen bei Genehmigungen
Zum Stichtag 31. März 2025 waren in Nordrhein-Westfalen 248 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.526 Megawatt genehmigt worden. Das entspricht der Leistung, die in den drei Jahren von 2019 bis 2021 zusammen genehmigt wurde. Eine aktuelle Auswertung des LANUV NRW bestätigt: Der Aufwärtstrend hält an.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur erklärte: „Der Ausbau ist keine Symbolpolitik – er ist ein handfestes Zukunftsprogramm.“ Windenergie sei essenziell für eine bezahlbare und unabhängige Energieversorgung. Sie schaffe Arbeitsplätze und sichere Wertschöpfung vor Ort.
Seit Sommer 2022 sind laut Ministerium bereits 401 neue Windräder in Betrieb gegangen. Für weitere 1.077 liegen Genehmigungen vor, die eine Inbetriebnahme bis Mitte 2027 ermöglichen. Das ursprüngliche Ziel aus dem Koalitionsvertrag – 1.000 neue Anlagen – dürfte damit übertroffen werden.
NRW weit vor Niedersachsen und Brandenburg
Im bundesweiten Vergleich liegt Nordrhein-Westfalen im ersten Quartal 2025 deutlich vor Niedersachsen (661 MW), Mecklenburg-Vorpommern (227 MW) und Brandenburg (220 MW). Bis Ende April könnten weitere Nachmeldungen hinzukommen.
Zusätzlich wurden im laufenden Jahr bereits 58 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 318 Megawatt installiert. Insgesamt sind nun 3.854 Windräder mit rund 8.094 Megawatt am Netz.
Verfahren beschleunigt – Zusammenarbeit gelobt
Umweltminister Oliver Krischer betonte: „Es ist gelungen, die Zahl der Genehmigungen zu verdoppeln und die Verfahren zu beschleunigen.“ Die Fortschritte seien Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Land, Bund und Kommunen. Besonders die Rolle der Landkreise und kreisfreien Städte als Genehmigungsbehörden hob er hervor.
Ausbau soll Akzeptanz sichern
Laut Landesregierung steuert die Regionalplanung den Windkraftausbau gezielt: Kommunale Regionalräte weisen geeignete Flächen aus, um einen Ausgleich zwischen Energiewende und Interessen vor Ort zu gewährleisten. Die Konzentration auf klar definierte Windenergiebereiche soll helfen, Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern.
Info
Der Planungsausschuss der Gemeinde leitete bereits im September 2011 das Verfahren zur Ermittlung von Eignungsflächen für Windenergie ein. Ein externes Gutachterbüro sollte potenzielle Standorte prüfen, um rechtzeitig zur Fortschreibung des Regionalplans Stellung nehmen zu können.
Im Naturparkhaus Raesfeld ist ab sofort ein besonderes Ausstellungsstück zu sehen: eine originalgetreue Nachbildung der rund 1.000 Jahre alten Femeiche – gebaut aus LEGO-Steinen. Das Modell stammt von Philipp Honvehlmann, der über 50 Stunden und rund 3.500 bis 4.000 Steine investierte, um das Naturdenkmal im Maßstab 1:50 nachzubilden.
Die Erler Femeiche aus Legosteinen. Foto: Petra Bosse
Raesfelder Detailarbeit mit LEGO-Steinen
Erstmals gezeigt wurde die LEGO-Femeiche am 27. April 2025 zur Eröffnung des neugestalteten Femeichen-Geländes. Nun ist das Modell in der Tourist-Info im Naturparkhaus für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich. Der gebürtige Raesfelder Philipp Honvehlmann knüpft mit dem Projekt an seine frühere Arbeit an: Bereits 2024 baute er das Schloss Raesfeld im selben Maßstab detailreich nach.
Als besonderes Extra hat Honvehlmann fünf kleine LEGO-Eichhörnchen im und um den Baum versteckt. Wer genau hinschaut, kann sie zwischen den Ästen und am Boden entdecken – ein charmantes Suchspiel für große und kleine Besucher.
Ausstellung bis Ende Juni geöffnet
Die LEGO-Femeiche kann noch bis Ende Juni während der regulären Öffnungszeiten in der Tourist-Info besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld
Mitspielen, Mitmachen, Mitlachen: Fanfarencorps Raesfeld lädt zur Schnupperprobe ein
Am Samstag, den 10. Mai 2025, öffnet das Fanfarencorps Raesfeld seine Türen für alle, die Lust auf Musik, Gemeinschaft und Rhythmus haben. Bei der Schnupperprobe von 13 bis 15 Uhr können Interessierte Instrumente ausprobieren und die Probenarbeit hautnah erleben – ob mit Trompete oder Fanfare.
Musik erleben – ganz nah dran
In den neuen Proberäumen im Haus der Vereine / Jugendhaus Raesfeld (Weseler Straße 38) bietet das Fanfarencorps einen offenen Einblick in die Welt der Musik. Erfahrene Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie aktive Mitglieder stehen bereit, um Fragen zu beantworten, Tipps zu geben und die ersten Töne gemeinsam anzuspielen.
Die Jugendgruppe des Fanfarencorps stellt sich vor
Die Jugendabteilung des Fanfarencorps lebt von Teamgeist, Spaß und der Freude an der Musik. Hier kommen junge Menschen zusammen, um gemeinsam zu lernen, zu musizieren und Freundschaften zu knüpfen. Von Anfang an werden sie in die Gemeinschaft aufgenommen – unabhängig von Vorkenntnissen.
Mehr als nur Musik
Neben der musikalischen Ausbildung steht auch das Miteinander im Fokus: Ausflüge, Probenwochenenden und Auftritte stärken das Gruppengefühl und fördern Selbstvertrauen sowie soziale Kompetenzen. Die Mitglieder werden Teil einer lebendigen Tradition – und erleben, wie viel Freude gemeinsames Musizieren machen kann.
Fanfarencorps Raesfeld e. V. Seit 1959 steht das Fanfarencorps Raesfeld für musikalisches Engagement, Gemeinschaft und Tradition. Der Verein bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen, gemeinsam zu musizieren und bei zahlreichen Auftritten und Veranstaltungen dabei zu sein. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen – Vorkenntnisse sind nicht nötig!
Frisches Brot für den guten Zweck: Biobäcker Leiers sammelt Spenden für Kumi
Am Muttertag, dem 11. Mai, will Biobäcker Hubert Leiers erneut Brote gegen Spende abgeben, um das Waisenhaus in Kumi (Uganda) zu unterstützen. Bereits am 1. Mai seien bei einer ähnlichen Aktion über 1.100 Euro zusammengekommen. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von Heike Witte, die zu weiteren Bestellungen aufruft.
Backaktion zum Muttertag
Auch in diesem Jahr engagiert sich Biobäcker Hubert Leiers aus Raesfeld für die Kumi-Freunde: Am Sonntag, den 11. Mai – dem Muttertag – wird er Rosinenbrot, Bauernbrot und 5-Korn-Brot backen und diese gegen Spende abgeben. Ziel sei es, an die erfolgreichen Aktionen der vergangenen Jahre anzuknüpfen. „Vielleicht möchte der ein oder andere ja seiner Mutter zum Muttertag ein leckeres Brot mitbringen und dabei das Waisenhaus in Kumi unterstützen“, sagt Heike Witte, die die Aktion seit Jahren begleitet.
Aktion des Heimatvereins Burlo brachte bereits über 1.000 Euro
Bereits am 1. Mai hatte der Heimatverein Burlo gemeinsam mit Leiers eine ähnliche Aktion durchgeführt. Wie im Vorjahr wurden die von Leiers vorbereiteten Brote im Holzofen gebacken und gegen Spende abgegeben. „Dabei wurden schon 1.100 Euro gesammelt“, berichtet der Bäcker.
Bestell- und Abholmöglichkeiten
Bestellungen sind bis zum 8. Mai telefonisch möglich – entweder direkt bei Hubert Leiers unter Tel. 02865-6944 oder bei Heike Witte unter Tel. 02865-10047. Die Abholung erfolgt am Sonntag, den 11. Mai:
in Raesfeld zwischen 7 und 10 Uhr in der Bäckerei
in Erle zwischen 11 und 12 Uhr am Heimathaus
Spenden fließen direkt nach Uganda
Die Einnahmen gehen vollständig an Pfarrer Charles in Kumi, Uganda, der dort ein Waisenhaus betreibt. Weitere Informationen zu den Hilfsprojekten und dem Verein sind auf kumifreunde.de zu finden.
Spendenkonto: Kumi-Freunde e.V. Volksbank Coesfeld IBAN: DE86 4286 1387 0561 8862 00 Verwendungszweck: Brot für Kumi
Willkommen zur 37. Folge des Raesfeld Podcasts! Moderatorin Sabrina Czupiol berichtet in dieser Ausgabe über die offizielle Eröffnung des neuen Femeichenparks, die Digitalisierung der Raesfelder Geschenkgutscheine sowie über Fördermittel in Höhe von 10,7 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm.
Städtebauförderung 2025: Raesfeld erhält 10,7 Millionen Euro
Die Gemeinde Raesfeld kann sich über eine bedeutende Förderung freuen: Aus dem Städtebauförderprogramm von Land und Bund erhält Raesfeld 10,7 Millionen Euro.
Mit Musik, Sonne und guter Laune: Erle feiert den Femeichenpark
Die offizielle Eröffnung des Femeichenparks in Erle am Sonntag den 27. April übertraf alle Erwartungen. Bereits vor 11 Uhr, noch bevor Bürgermeister Martin Tesing zur offiziellen Zeremonie bat, trafen die ersten Besucher ein. Neben Musik und Führungen erwartete die Besucher auch ein kreatives Kunstprojekt.
Ortsmarketing Raesfeld startet digital durch: Die beliebten Einkaufsgutscheine sind ab sofort nicht mehr nur in Papierform, sondern auch digital verfügbar. Sie lassen sich online kaufen, auf dem Smartphone speichern oder per QR-Code einlösen. Wer möchte, kann sie aber auch weiterhin ausdrucken und verschenken.
Löschzug Erle bezieht neuen Anbau: Mehr Platz, mehr Sicherheit
Ein langersehnter Tag für den Löschzug Erle: Der Löschzug ist am Dienstagabend, 8. April in die neu gestalteten Räume des erweiterten Feuerwehrgerätehauses umgezogen. Das bestehende Gebäude war schlicht zu klein geworden – nun stehen mehr Platz, moderne Ausstattung und bessere Arbeitsbedingungen zur Verfügung.
Sonne, Spaß und Radeln pur: Radwandertag begeistert in Erle
Am Sonntag, den 27. April nutzen 420 Radbegeisterte das Traumwetter und radelten beim Radwandertag des Gemeindesportverbands Raesfeld los. Eine perfekte Kombination aus Bewegung, Sport, Gemeinschaft und guter Laune.
Durstlöscher für alle: Froschkönig spendiert frisches Wasser im Femeichenpark
Frisches Wasser gegen den großen Durst – pünktlich zur Eröffnungsfeier im Femeichenpark sorgte ein neuer Trinkwasserspender für eine willkommene Erfrischung. Ob kleine Kita-Kinder oder große Spaziergänger: Viele freuten sich an diesem sonnigen Sonntag über das kostenlose Angebot. Möglich machte dies eine Spende aus dem Froschkönig Raesfeld.
Alles glänzt für den 1. Mai – dank der Landjugend Erle-Rhade
Die Landjugend Erle-Rhade sorgt für das richtige Ambiente: Mit Rechen, Schaufel und einer guten Portion Teamgeist haben die Jugendlichen die Grünanlage rund um den Ständebaum auf Vordermann gebracht. So kann das Aufhängen des Maikranzes am 30. April kommen.
Die Tennisabteilung des TSV Raesfeld richtet auch in diesem Jahr die traditionelle Tennisgemeindemeisterschaft aus. Eingeladen sind alle Mitglieder des TSV Raesfeld und von Eintracht Erle sowie Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Raesfeld-Erle. Gespielt wird auf der Anlage an der Westerlandwehr 38 in Raesfeld.
Termine und Ablauf
Vorrunde: 12. Mai bis 5. September 2025
Finalrunde: Samstag, 6. September 2025 (bei Schlechtwetter: Sonntag, 7. September 2025)
Herrendoppel A (mind. ein Spieler besser als LK 20)
Herrendoppel B (beide ab LK 20 bzw. ab 60 Jahre)
Dameneinzel
Dameneinzel Hobby (Anfängerinnen)
Damendoppel
Mixed
Bei entsprechender Teilnehmerzahl wird es eine B-Runde für Erstrundenverlierer geben. Der Veranstalter behält sich vor, bei geringer Beteiligung Konkurrenzen zusammenzulegen. Bei stark frequentierten Feldern werden Fristen zur Austragung der Vorrundenspiele bekannt gegeben.
Anmeldung & Kontakt
Interessierte melden sich bitte bis 11. Mai 2025, 18:00 Uhr unter Angabe von Name und Mobilnummer per WhatsApp oder optional per E-Mail an:
Maß nehmen, polieren, anstoßen – der Bürgerschützenverein Raesfeld macht die Hüte fit fürs Fest
Beim BSV Raesfeld wurde am Samstag traditionell das sogenannte „Zylinderputzen“ veranstaltet, ein geselliges Treffen zur Einstimmung auf das kommende Schützenfest. Neben der Pflege der Zylinder stand auch der Austausch unter Vereinsmitgliedern im Mittelpunkt.
Zylinder im Check – Treffen beim Präsidenten
Der Vereinsvorstand des BSV Raesfeld lud am Samstag zum traditionellen „Zylinderputzen“ ein. Gastgeber war wie gewohnt Präsident Werner Vorholt. In geselliger Runde bewerteten die Mitglieder bei gutem Essen den Zustand ihrer Zylinder, natürlich mit einem Augenzwinkern. Die Pflege der Hüte stand dabei ebenso im Fokus wie der Austausch untereinander.
Foto: BSV Raesfeld
Neue Mitglieder: Erst Maß nehmen, dann feiern
Auch die neuen Mitglieder kamen auf ihre Kosten, im wahrsten Sinne des Wortes: Sie ließen Maß nehmen, damit rechtzeitig zum Schützenfest ein passender Zylinder bereitsteht. Die lockere Atmosphäre und ein paar Schnäpsken sorgten dafür, dass der praktische Teil nicht zu ernst genommen wurde.
Zylinder werden knapp – Verein bittet um Hilfe
Wie der Vorstand mitteilte, werde es zunehmend schwieriger, genügend Zylinder für alle Mitglieder bereitzustellen. Wer also noch einen Hut zuhause habe, den er nicht mehr brauche, könne diesen gerne dem Verein zur Verfügung stellen. Jeder gespendete Zylinder trage dazu bei, die Tradition auch künftig stilvoll weiterzuführen.
Laut Mitteilung der Polizei habe sich der Vorfall auf dem Helweg in Raesfeld ereignet. Dort sei ein gelber Audi TT Coupé im Zeitraum zwischen Mittwoch, 30. April 2025, 11.00 Uhr, und Donnerstag, 1. Mai 2025, 20.20 Uhr, auf dem Seitenstreifen vor einem Wohnhaus abgestellt gewesen – entgegengesetzt zur Fahrtrichtung.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer habe das Auto auf der gesamten Beifahrerseite beschädigt und dabei einen Schaden von mehreren tausend Euro verursacht. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern oder seine Personalien zu hinterlassen, habe sich der Unfallverursacher vom Ort entfernt.
Zeugen werden gesucht
Die Polizei bittet um Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder möglichen Beobachtungen im genannten Zeitraum. Zuständig ist das Verkehrskommissariat in Borken, erreichbar unter Tel. (02861) 9000.
Seit 50 Jahren gibt es die Gemeinde Raesfeld in ihrer heutigen Form. 1975 wurden im Zuge der Kommunalen Neugliederung die ehemals selbstständigen Gemeinden Erle, Teile von Overbeck und Raesfeld, zu der bereits Homer gehörte, zusammengeführt.
Dieses runde Jubiläum feiert die Gemeinde nun mit mehreren Veranstaltungen – für alle Bürgerinnen und Bürger.
Bürgerfest auf dem Rathausplatz
Am Freitag, 9. Mai, findet auf dem Rathausplatz von 18 bis 22 Uhr ein Bürgerfest statt. Die Gemeinde lädt zu kühlen Getränken im Biergarten ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgen gleich drei bekannte Raesfelder Musikvereine: Das Fanfarencorps Raesfeld, die Erler Jäger und die Burgmusikanten gestalten das Bühnenprogramm.
Festakt im Schloss mit Regierungspräsident Bothe
Bereits am Nachmittag des 9. Mai versammeln sich rund 100 geladene Gäste im Rittersaal des Schlosses zu einem offiziellen Festakt. Wie die Gemeinde mitteilt, wird Regierungspräsident Andreas Bothe die Festrede halten. Dabei wird er sowohl auf die Kommunale Neugliederung allgemein als auch auf den Zusammenschluss von Raesfeld, Erle und Homer eingehen. Anschließend ist ein Rückblick auf wichtige Stationen der gemeindlichen Entwicklung geplant.
Bildvorträge mit Rückblick auf die Geschichte
Wer tiefer in die Geschichte und „Meilensteine“ der Gemeinde eintauchen möchte, hat dazu bei zwei Bildvorträgen Gelegenheit. Diese finden am Donnerstag, 26. Juni, im Forum der St.-Sebastian-Grundschule sowie am Mittwoch, 2. Juli, im St.-Silvester-Haus statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist beim Bildungswerk Raesfeld möglich.