Laut Mitteilung des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) haben am Dienstag ( 17. Juni) mehr als 200 Einsatzkräfte der Polizei und der Staatsanwaltschaft Dortmund an 30 Orten bundesweit Durchsuchungen durchgeführt. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts schwerwiegender Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.
40 Beschuldigte im Visier
Die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund und das LKA NRW führen die Ermittlungen. Im Fokus stehen aktuell 40 Beschuldigte, darunter Verantwortliche von Viehtransportunternehmen und eines Schlachthofs in NRW.
Laut Informationen des Fachportals agrarheute gehe es dabei unter anderem um Betriebe aus dem Kreis Gütersloh.
Verdacht auf systematischen Tiertransport trotz Krankheit
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Beschuldigten an der organisierten, regelmäßigen Anlieferung von nicht mehr transport- oder schlachtfähigen Rindern und Schweinen beteiligt gewesen sein.
Tiere litten unter erheblichen Schmerzen
Untersuchungen angelieferter Tiere erhärten den Verdacht, dass trotz schwerer Erkrankungen Transporte durchgeführt und die Tiere zur Schlachtung angenommen wurden. Die betroffenen Tiere sollen auf den teils langen Transportwegen erhebliche und andauernde Schmerzen erlitten haben.
Der Einsatz wurde durch das LKA NRW koordiniert und vorbereitet. Die Ermittlungen dauern an.



























