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CDU – Maßnahmen zur Dorfentwicklung

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Antrag zum Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2014: Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld warnt vor zunehmenden Leerständen in den Ortskernen. In einem Schreiben an den Bürgermeister fordert sie konkrete Schritte, um die Attraktivität von Raesfeld, Erle und der Schlossfreiheit zu sichern.

Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Maßnahmen der Dorfentwicklung
a) „Ideenwettbewerb“ zur Dorfentwicklung in Raesfeld
b) „Ideenwettbewerb“ zur Dorfentwicklung im Ortsteil Erle
c) „Ideenwettbewerb“ zur Weiterentwicklung der Schlossfreiheit

Schloss Raesfeld im Mai

Leerstände Raesfeld bereiten Sorge

In ihrem Brief macht die CDU-Fraktion deutlich, dass sich in den Ortskernen von Raesfeld und Erle sowie in der Schlossfreiheit ein negativer Trend abzeichnet. Immer mehr Geschäftsbetriebe stehen leer, gleichzeitig gehen gastronomische Angebote zurück.

Diese Entwicklung betreffe nach Ansicht der Fraktion ein zentrales Qualitätsmerkmal der Gemeinde.

Gemeinde soll Rahmenbedingungen schaffen

Die CDU teilt die Einschätzung der Verwaltung, dass die Kommune nicht die Rolle privater Anbieter übernehmen kann. Auch könne sie nicht für jede Entwicklung kurzfristig Lösungen bereitstellen.

Dennoch sieht die Fraktion die Gemeinde in der Pflicht, zur Sicherung der Daseinsvorsorge und eines attraktiven Angebots beizutragen. Voraussetzung dafür seien verlässliche Planungen für die Ortskerne und die Schlossfreiheit.

Ziel müsse es sein, mehr Transparenz für Investoren zu schaffen und damit bessere Rahmenbedingungen für künftige Entwicklungen zu bieten.

CDU fordert „Rahmenplanung“

Die Fraktion hält eine umfassende Rahmenplanung für dringend erforderlich. Diese solle die Grundlage für eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Ortszentren bilden.

Workshop und Beteiligung des Rates

Zur Erarbeitung konkreter Maßnahmen schlägt die CDU einen strukturierten Beteiligungsprozess vor. Denkbar sei ein Workshop mit externer Moderation, an dem Politik und weitere Akteure beteiligt werden.

Ein solcher Entwicklungsprozess vor Ort solle konkrete Umsetzungsschritte formulieren. Nach Überzeugung der CDU könne bereits jeder einzelne Schritt zu tragfähigeren Lösungen beitragen.

Antrag für zusätzliche Planungskosten

Um diesen Prozess anzustoßen, beantragt die CDU-Fraktion, im Haushalt 2014 zusätzlich 10.000 Euro für Planungskosten bereitzustellen. Die Finanzierung könne nach Ansicht der Fraktion durch Einsparungen bei der Kreisumlage erfolgen.

Ziel: Perspektiven für die Dorfentwicklung

Die CDU zeigt sich überzeugt, dass eine intensive Diskussion über Ziele und Möglichkeiten zu nachhaltigen Ergebnissen führen kann. Ziel bleibt es, die Ortskerne langfristig zu stärken und die Attraktivität der Gemeinde zu sichern.

SPD möchte Pfarrheim in Erle kaufen

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Die SPD möchte nicht zusehen, wie das alte Pfarrheim in falsche Hände gerät, verkauft wird oder sogar im Laufe der Jahre verfällt. Aus diesem Grunde stellt sie einen Antrag auf den Kauf des Pfarrheimes in Erle und die Bildung eines neuen Ansatzes von 115000 €. Die Begründung zu diesen Antrag ist:

Erler Pfarrheim

Das im Jahre 1790 gebaute Gebäude – eines der ältesten in der Gemeinde – hat für die Erler Bürgerschaft eine große geschichtliche und kulturelle Bedeutung. In Verbindung mit der Femeiche und der verschütteten Gräfte, die man in Teilen freilegen sollte, kann dieses Ensemble die touristische Attraktivität von ganz Raesfeld erhöhen. Über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes wäre dann zu reden, wenn die Existenz gesichert ist. Wichtig erscheint uns, dass keine Spekulanten das Gebäude erwerben, es abreißen lassen und durch kleinere Einheiten ersetzen.

Damit würde ein vorhandener Schutz für die Femeiche verschwinden. Sie wäre nicht nur dem Windeinfall ausgesetzt. Fachleute sagen, dass die Femeiche im Verlauf von 10 bis 20 Jahren irreparable Schäden erleiden würde.

Es hat sich schon eine Initiativgruppe gebildet, die den Erhalt des Pfarrheimes sichern will. Diese Gruppe hat sich auch schon Gedanken gemacht über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes.

Die Finanzierung des Kaufpreises sollte aus der Ausgleichsrücklage erfolgen oder aus dem zu erwartenden Ertrag aus den Grundstücksverkäufen im Kasernengelände.

Die SPD-Fraktion beantragt daher die  die Aufnahme des folgenden Antrags in die Tagesordnung der Hauptausschusssitzung vom 17. Februar 2014.

Klaus Rybarczyk

Motto steht für Rosenmontag fest

Das Motto des diesjährigen Rosenmontagszuges in Raesfeld steht fest.

Aus 25  eingereichten Mottovorschlägen konnte in geheimer Abstimmung (ohne Kenntnis der Verfasser) das diesjährige Motto für den Raesfelder Rosenmontagszug 2014 gewählt.

Das Kinderprinzenpaar Finn Luca I. und seine Lieblichkeit Mariella I. sowie das Prinzenpaar Heike die II. und Marcel I.
Das Kinderprinzenpaar Finn Luca I. und seine Lieblichkeit Mariella I. sowie das Prinzenpaar Heike die II. und Marcel I.

Sieger und somit diesjähriges Motto des Rosenmontagszuges ist: „Raesfeld ist die erste Wahl, beim Kappes und beim Karneval!“ Verfasser ist Claudia Heyng

Der 2. Platz geht an: „Tanzen im Dorf die Narrenmassen, zieht der RRZ durch Raesfelds Gassen“. Verfasser ist Christian Bröker

Und der 3. Platz geht an: Es grüssen Euch wie alle Jahre mit „Helau“ die Prinzenpaare. Verfasser ist Marion Hörnemann

Am Rosenmontag werden die drei Gewinner während des Rathaussturmes um 12:11 Uhr die Beförderung zum Obernarren des Raesfelder Karnevals erhalten. Außerdem kann sich die Gewinnerin über ein Preisgeld von 50€ freuen, der 2. Platz erhält 30€ und der 3. Platz 20€.

Jetzt könnte es ja schon fast losgehen, denn das Motto steht fest und die Wagen und Fußgruppen sind angemeldet. In einigen Hallen und Scheunen wird zwar noch geschraubt, überlegt, gesägt und vielleicht auch schon gemalt. Auch so manches Kostüm will noch genäht werden. Die Prinzenpaare des RRZ und RCV werden in diesem Jahr von einigen Helden der Kindheit, dem Bachelor, von Frau von der Leyen und einigen anderen tollen Wagen begleitet.

Aber alle müssen sich  noch gedulden, denn erst am Rosenmontag den 3. März 2014 um 13:11 Uhr geht´s los.

 

 

Schon was vor morgen? Valentinstag

Für alle Verliebte, die morgen am Valentinstag nicht wissen, was sie machen soll, rät Arno Rüb vom Spargelhaus, sich doch von ihm verwöhnen zu lassen. Eigens zum Valentinstag hat der Koch ein  „Menü für Verliebte“ zusammen gestellt.

Gestartet wird  mit einem Gruß aus der Küche  und einem „Prosecco Holunder“

Adelheids Spargelheid

Landbrot | Schwarzbrot | Apfelgriebenschmalz
Sauerkrautsuppe mit Ananas-Speckmarmelade

oder

Rote Bete – Fenchelsuppe
Zitronensorbet
Scheiben vom Angus Rind auf Stielmus | gebratene Pilze

oder

Skreifilet – Winterkabeljau auf Graupenrisotto mit duftendem Kräuterpesto | Weintrauben-Scharlottengemüse
geherzter Schokokuchen | Rübenkrauteis | Fruchtschaum

Genießen Sie den Abend der Liebe in vertrauter Atmosphäre bei Kerzenschein in unserem Restaurant. Unser Tipp – verschenken Sie dieses Menü für einen romantischen Abend zu Zweit.
Entsprechend dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ haben wir ein ganz besonderes Menü für frisch Verliebte, Langzeit-Glückliche und Genießer kreiert.

Der Preis beträgt 34,50 € pro Person. Wir bitten um eine verbindliche Reservierung, da wir zu diesem besonderen Anlass nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung haben.

Fragen – Wünsche – Ideen? Rufen Sie uns an.

Wir sind für Sie da: 02865-8011.

 

 

 

Thekentratsch auf der Bühne von Brömmel-Wilms

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„Thekentratsch“ bei Brömmel-Wilms war seit Wochen ausgebucht. Dennoch versuchten Samstagabend einige Fans auf gut Glück, eine Eintrittskarte für die zwei sehr unterhaltsamen Damen Kerstin Sierp und Heike Becker zu bekommen. Auch biesmal hatte unübersehbar die „Kleinkünstbühne Erle“ mit ihrer Programmwahl den Nerv des Publikums getroffen, denn der kleine Saal war rappelvoll. Nichts passte mehr rein, außer das Duo Sierp und Becker.

Ein Bierchen, Thekentratsch und das  bei Arno Brömmel an der Theke
Ein Bierchen, Thekentratsch und Gemütlichkeit. All das bei Arno Brömmel an der Theke mit Kerstin Sierp re. und Heike Becker.

„Schönheit hat immer zwei Gesichter“ war das Thema der zwei Kabarettistinnen aus Dinslaken. „Schauen sie uns zwei an, dann wissen Sie, und wie unschwer erkennbar ist, was damit gemeint ist“, sagte augenzwinkert Kerstin Sierp.

Dass man(n), auch die alltäglichen Aufgaben und Pflichten immer von zwei Seiten aus betrachten kann wenn, „mann“ nur will, dafür sorgte das freche Duo an diesem Abend. Die Themen waren alle alltagstauglich. Angefangen von der liebevollen Mutter-Kind-Beziehung, der Urlaub mit der allerbesten Freundin, die Besuche der geschätzten Lieblingstante oder die erzieherischen Maßnahmen des starken Geschlechts, wenn es um das heikle Thema „Haushalt“ geht.

Sehr zur Freude der Organisatoren der Kleinkunstbühne wr der Saal ausgebucht
Sehr zur Freude der Organisatoren der Kleinkunstbühne wr der Saal ausgebucht

Den zwei Vollblut-Bühnen-Frauen kam die Idee zu dem Titel „Thekentratsch“ bei einem gemütlichen Plausch an der Theke und einem Bierchen vor zehn Jahren. Seitdem sind beide damit erfolgreich und deutschlandweit on tour.

Besonders die unterschiedlichen Typen, Heike die Schrille und Extrovertierte, Kerstin die Stille, oder wie sich die Künstlerin selber beschreibt, „die Beige“, sorgen für reichlich vergnügen. Die bissigen Kabbelein und das gegenseitige „Angezicke“ sowie der selbstironische Umgang, wurde nur noch von der ungebremsten Spielfreude übertroffen.

Die ehemalige Tänzerin Heike Becker und Kerstin Sierp, Gastronomin und Sängerin, sind zwei Frauen aus dem Volke und mittlerweile in „Vollzeit“ auf Tour. Ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert das Duo beim “Open-Air- Fest“ im Burgtheater in Dinslaken in diesem Sommer.

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Lesewettbewerb in der Sebastianschule „ik proat platt“

Für den 18. Plattdeutschen Lesewettbewerb im Münsterland des Kreises Borken hatten sich die Grundschülerinnen und Schüler der Sebastianschule gut vorbereitet.

Insgesamt sieben Grundschüler traten am Montagmorgen zu dem Lesewettbewerb an. Gewinnen kann immer nur einer, und das war Lukas Seggewiß, der nun beim Kreisenwettbewerb die Sebastianschule vertreten wird. „Meine Eltern sprechen mit mir immer hochdeutsch, aber untereinander sprechen sie platt“, so der Viertklässler, und der selber sich mit seinen Freunden nur in hochdeutsch unterhält.

Richard Sühling vom Heimatverein Raesfeld übte in den letzten Wochen fleißig mit den Mädchen und Jungen den Text von „Den nijen Knecht“. Für Außenstehende kaum verständlich, kam der Text jedoch bei den Grundschülern recht flüssig über die Lippen. Kein Wunder, denn die Kinder kennen das münsterländische Platt schon seit ihrer Geburt und sind damit groß geworden. Wie Merle Nießing, die immer mit Oma und Opa in platt redet. „Ich spreche nur mit Oma und Opa, und der Uroma beim Essen platt. Ansonsten nie“, so Frank Möllmann. Untereinander also hochdeutsch, und für den Wettbewerb wurde die „zweite Fremdsprache“ erst einmal noch so richtig geübt und aufgefrischt.

Lukas Seggewiß fährt nach Borken
Lukas Seggewiß fährt nach Borken

Plattdeutsch sprechen auch die drei Lehrpersonen in Jury nicht. Weder Manfred Grömping noch Christa Knabe oder Stefanie Steinkamp. Nur eines haben alle drei gemeinsam. Sie verstehen platt und sind ebenfalls damit groß geworden. Anders sieht es allerdings bei den den restlichen Juroren aus. „Ik küür Platt“ oder „ik proat Platt“ können Richard Sühling, Martha Ening und Annemarie Schulte-Terhart von sich behaupten.

Mit dem Plattdeutschen Lesewettbewerb möchten die Veranstalter, Kreisheimatpflege, einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des plattdeutschen Sprachgutes leisten. Aus diesem Grunde gibt es bereits schon in Vorrunde Preise in den Schulen, damit sich die Kinder verstärkt für die Sprache interessieren und sie darüber hinaus auch gebrauchen.

Frank Möllmann und Joana Lehmbrock lagen am Ende punktegleich und können auf den gemeinsamen 2. Platz recht stolz sein.

Die Kreisentscheidung findet am Donnerstag, 13. März im Kreishaus Borken statt. Dann ermittelt eine Jury die Wettbewerbsiegerinnen und Sieger im Kreis Borken.

 

Johannes Röring erneut in den Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt

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 Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring aus Vreden ist am Dienstag erneut als einer von zwölf Beisitzern in den Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt worden. Damit gehört er, wie auch schon in der letzten Legislaturperiode, zur Führungsriege der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Roering_Johannes_Portrait (512x640)Der Vorstand führt die Geschäfte der 311-köpfigen Fraktion entsprechend den Beschlüssen der Fraktionsversammlung. Er berät über alle an die Fraktions-versammlung und an die Arbeitsgruppen gehenden Vorlagen.

Johannes Röring: „Im Fraktionsvorstand wird an zentraler Stelle Politik gestaltet. In diesem Gremium möchte ich mich weiterhin vor allem für den ländlichen Raum einsetzen.“

Röring war bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 mit einem Ergebnis von 57,4 % als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Borken II wieder in den Bundestag eingezogen. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die SPD lädt

Die SPD lädt ein zur offenen Vorstandssitzung nach Raesfeld am Donnerstag, 13.02.2014 um 20 Uhr in das Restaurant Epping.

Im Mittelpunkt der 1. Sitzung im Jahr 2014 stehen neben den obligatorischen Berichten die Vorbereitungen für die Kommunalwahl im Mai. Gefragt sind Vorstellungen, Ideen und Aktionen.

 

Internationale Kreativität für münsterländische Wohngebiete

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Die EUROPAN-Gruppe vor dem Schloss Nordkirchen (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Ahaus, Dorsten, Nordkirchen (pd). Bis vor wenigen Monaten hätte Juan Marcos Rodriguez Diaz mit den Schultern gezuckt, wäre er auf Nordkirchen angesprochen worden. Dem jungen Architekten aus Spanien hätte der Name dieser Gemeinde im Münsterland nichts gesagt. Ebenso wäre es der Französin Alice Hallynck oder Michal Czerwinski aus Polen mit Dorsten oder Ahaus ergangen. Der Ideenwettbewerb EUROPAN hat jetzt Nachwuchsarchitekten aus mehreren europäischen Ländern und das westliche Münsterland zusammengebracht – mit spannenden Ergebnissen für beide Seiten.

Bei EUROPAN geht es vor allem um neue und kreative Ideen für das Bauen von Morgen, die junge Architekten aus 16 europäischen Ländern entwickelt haben. Und es geht um Städte und Gemeinden in ganz Europa, die Aufgabenstellungen für den Architektennachwuchs einreichen konnten. Das haben Ahaus, Dorsten und Nordkirchen getan – gemeinsam unter dem Dach der Regionale 2016. Die drei Kommunen steuerten jeweils ein ausgewähltes Wohngebiet aus den 1950er bis 1970er Jahren als Wettbewerbsaufgabe bei. Anspruchsvolle Aufgabe für die Architekten war es, Ideen und Konzepte zum planerischen Umgang mit diesen Gebieten zu entwickeln, die häufig sehr günstig in Innenstadtnähe liegen, aber auch in die Jahre gekommen sind und sich vielfach in einem Generationswechsel befinden. Eine typische Frage in diesen Gebieten: Was macht man mit dem großen Haus und dem großen Grundstück, wenn die Kinder ausgezogen sind und die Pflege der Immobilie für die älter werdenden Bewohner zunehmend zu Last wird?

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Das spanische Team „estudio lunar“ im Gespräch mit Planern aus dem Münsterland (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Bereits im vergangenen Jahr begannen die Architekten damit, Pläne für den Nordkirchener Ortsteil Südkirchen, das Josefsviertel in Ahaus und einen Teil von Dorsten Wulfen-Barkenberg zu entwerfen. Die vier besten Konzepte wurden am vergangenen Wochenende in Heidelberg ausgezeichnet. Juan Marcos Rodriguez Diaz gehörte ebenso zu den Preisträgern wie Alice Hallynck und Michal Czerwinski. Ihre Konzepte schlagen z.B. vor, Teile der zu großen Gärten gemeinschaftlich zu nutzen oder die Wohngebiete durch neue Wohnformen für die alternde Bevölkerung zu ergänzen. Ideen für den beispielhafte Umbau von Einzelgebäuden wurden ebenso entwickelt, wie zur Einbindung der Bewohner in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen – vom Straßenfest bis zur Quartiersgenossenschaft.

„Die vielen frischen Ideen bieten eine sehr gute Grundlage, mit denen die drei Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen können, wie die Gebiete behutsam weiter entwickelt und aufgewertet werden können“, sagt Uta Schneider. Die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur nahm zusammen mit Vertretern der drei Kommunen an der Preisverleihung in Heidelberg teil. Im Anschluss wurden die vier Gewinnerteams mit insgesamt rund 20 Architekten kurzerhand mit dem Bus ins Münsterland „entführt“. Auf einer gemeinsamen Bereisung machten sich die Architekten, kommunale Vertreter sowie die Regionale 2016 Agentur noch einmal ein Bild von der Situation vor Ort in den Wohngebieten. Zudem stellten die Planer im Schloss Nordkirchen ihre Pläne noch einmal im Detail vor und entwickelten sie im Gespräch mit den örtlichen Planern weiter.

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Architekt Marcus Kopper erläutert ein Detail seines preisgekrönten Entwurfes. (Foto: Regionale 2016 Agentur)

Jetzt geht es darum, den großen Fundus an Ideen in die Region zu tragen und breit zu diskutieren –insbesondere mit den Bewohnern der betreffenden Wohngebiete. „Wir haben keine fertigen Planungen in der Tasche, die jetzt direkt umgesetzt werden sollen. Aber wir sind durch den Wettbewerb zu vielen guten Ideen gekommen, wie die typischen Wohngebiete in der Region künftig weiterentwickelt werden können, um sie für unsere sich verändernde Gesellschaft fit zu machen“, erklärt Uta Schneider den Arbeitsstand. Dass die Beschäftigung mit den Siedlungen notwendig ist, unterstreicht Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann: „Auch bei uns in Nordkirchen gibt es den demografischen Wandel, einen Generationenwechsel in älteren Wohngebieten, Abwanderung von jungen Leuten in die Städte und Bedarf an barrierefreiem Wohnraum. Unsere Infrastruktur muss aufrechterhalten bleiben und weiterentwickelt werden.“

Die Regionale 2016 Agentur wertet nun mit den örtlichen Verwaltungen in Ahaus, Dorsten und Nordkirchen die Ergebnisse des EUROPAN-Wettbewerbs aus. Besonders im Fokus steht dann auch, mit den Bürgern vor Ort z.B. im Rahmen von Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen über die vielen neuen Ideen für die Wohngebiete ins Gespräch zu kommen.

Hintergrund EUROPAN 12

Die Beteiligung von Ahaus, Dorsten und Nordkirchen an EUROPAN steht in Zusammenhang mit dem Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ der Regionale 2016. Unter diesem Motto wird seit rund eineinhalb Jahren an vielen Stellen im westlichen Münsterland an neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1970er Jahre gearbeitet. Denn es ist absehbar, dass in diesen Wohngebieten durch den demografischen Wandel, den Generationswechsel unter den Immobilieneigentürmern und durch eine sich verändernde Wohnungsnachfrage in den kommenden Jahren ein erheblicher Anpassungsbedarf entstehen wird. Ziel des Projektaufrufs ist es deshalb, neue Ideen und Konzepte zum Umgang mit diesen Wohngebieten zu finden, die es in allen Städten und Gemeinden im Münsterland gibt. In Ahaus, Dorsten und Nordkirchen wurde für den Wettbewerb jeweils ein Wohngebiet ausgewählt, das beispielhaft für unterschiedliche Typen, Herausforderungen und Zukunftsfragen solcher Gebiete steht. In Ahaus geht es um das Josefsviertel in der östlichen Innenstadt, in Dorsten um einen Teilbereich von Wulfen-Barkenberg und in Nordkirchen wird der gesamte Ortsteil Südkirchen in den Fokus gerückt. Die zentrale Frage: Wie kann man die Wohnsiedlungen für die Zukunft fit machen? Die Wettbewerbsteilnehmer waren aufgerufen hierfür strategische Lösungsansätze und Planungen zu entwickeln.

Die Beteiligung der Kommunen Ahaus, Dorsten und Nordkirchen an EUROPAN wurde von der Regionale 2016 Agentur koordiniert und vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

DRK Raesfeld bietet Erste Hilfe Training für Berufsgenossenschaft

Sie bdrk_logo_kompaktrauchen eine Verlängerung für die Berufsgenossenschaft (alle zwei Jahre erforderlich) oder Sie möchten einfach gerne die Erste Hilfe in der Praxis ausprobieren ohne zuviel Theorie? Dann sind Sie an diesem Tag genau richtig. Beim Erste Hilfe Training steht vor allem die Praxis im Vordergrund. An Fallbeispielen werden einige Lebensrettende Maßnahmen durchgespielt, mit denen Sie im Fall des Falles Leben retten können. Werden auch Sie zum Lebensretter. Denken sie daran – es könnte auch jemand aus ihrer Familie sein. Das Erste Hilfe Training richtet sich an alle Altersgruppe. Das Erste Hilfe Training findet am Samstag 15. Februar 2014 von 9 Uhr bis 15.30 Uhr  im DRK Haus Raesfeld Füllenkamp 11 statt. Für alle Verlängerung für die Berufsgenossenschaft fallen keine Kosten an, ansonsten wird ein Unkostenbeitrag von 20 Euro erhoben, Mitglieder des OV Raesfeld können kostenlos teilnehmen. Anmeldung bei Manuel Nagel 0173/9453658 oder Michael Weddeling 0160/4466594 (ab 18 Uhr) oder per mail [email protected].

Frische Ideen für die regionale Baukultur

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Havixbeck, Billerbeck und Hamminkeln-Dingden bilden Arbeitsgemeinschaft

 Aus Theorie wird Praxis, aus vielen guten Ideen eine Arbeitsgemeinschaft über kommunale Grenzen hinweg. Vertreter aus Havixbeck, Billerbeck und Hamminkeln-Dingden haben kürzlich den Startschuss für das „Netzwerk Baukultur im westlichen Münsterland“ gegeben. Das Projekt soll im Rahmen der Regionale 2016 weiterentwickelt und die interkommunale Zusammenarbeit gefestigt werden.

Vertreter aus Havixbeck, Billerbeck und Hamminkeln-Dingden haben kürzlich den Startschuss für das „Netzwerk Baukultur im westlichen Münsterland“ gegeben. Foto: Regionale 2016 Agentur
Vertreter aus Havixbeck, Billerbeck und Hamminkeln-Dingden haben kürzlich den Startschuss für das „Netzwerk Baukultur im westlichen Münsterland“ gegeben. Foto: Regionale 2016 Agentur

 Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein einfacher Plan: für die Region typische Architektur und Bauweisen sollen erlebbar gemacht und neue Impulse auch für das zeitgenössische Bauen gegeben werden. Für jeden Standort gibt es bereits konkrete Ideen: In Hamminkeln-Dingden soll in einem denkmalgeschützten Gebäude die „BauKulturStelle“ entstehen — ein Kompetenzzentrum für Baukultur und Dorferneuerung. Ein „Informationszentrums BauKultur Westmünsterland“ in Billerbeck soll als Denkwerkstatt und Akademie neue Perspektiven für das heutige Bauen eröffnen. Zudem ist in Havixbeck geplant, das Baumberger-Sandstein-Museum zu einer „Akademie für Sandstein“ zu erweitern, in der Interessierte eine fachkundige Beratung zum Umgang mit dem typischen Baumaterial der Region finden können.

 Im Regionale-Prozess hat das Projekt bislang den C-Status erreicht. Für die Weiterentwicklung hat sich die interkommunale Arbeitsgruppe etabliert, die kürzlich in Velen erstmals tagte. Bei der Projektentwicklung helfen soll das Büro „startklar.projekt.kommunikation“, welches unter anderem mit Unterstützung des Leader-Förderprogramms beauftragt wurde. Bestandteil der Förderung sind auch bauliche Machbarkeitsstudien, die an den Standorten Dingden, Havixbeck und Billerbeck durch Architekten erstellt werden. Zudem wird angestrebt, das interkommunale Trio zu einem Quartett zu erweitern: In Lüdinghausen könnte im ältesten Bauernhaus Westfalens ein „Zentrum für historische Baukultur im Münsterland“ entstehen.

 Nach dem Auftakt in Velen sind drei weitere interkommunale Arbeitsrunden noch in diesem Jahr geplant.

 Kurzinterview

Das Büro „startklar.projekt.kommunikation“ aus Dortmund unterstützt die Kommunen bei der Entwicklung des Baukultur-Netzwerkes. Geschäftsführer Joachim Boll erklärt, worauf es dabei besonders ankommen wird.

 Frage: Luxus oder Mehrwert? Warum sollten sich Kommunen oder Regionen mit dem Thema „regionale Baukultur“ auseinandersetzen?

Boll: Baukultur wird von Menschen gemacht. Sie hat viel mit dem „Wohlfühlen“ an einem Ort und mit der Identität der Menschen zu tun. Einerseits bietet die Baukultur einer Region einen interessanten architektonisch-historischen Blick in die Vergangenheit: Wo kommen wir her? Andererseits ist sie Abbild der Gesellschaft: Welche gesellschaftliche Entwicklung führte zum Hier und Jetzt und was lernen wir daraus für die Zukunft? In einer sich weiter entwickelnden Gesellschaft, die gegenwärtig mobiler ist und weniger ortsgebunden agiert, in einem „Wettbewerb der Regionen“, können sich Kommunen in und mit ihrer Region über die Besonderheiten regionaler Baukultur profilieren.

 Frage: Wo sehen Sie die größte Herausforderung, vor denen die beteiligten Kommunen und Akteure stehen?

Boll: Sie sind bereits gut aufgestellt und bereit, sich auf den Prozess einzulassen. Baukultur als breiten Prozess zu sehen, der nicht nur von Fachleuten diskutiert und definiert wird, ist eine spannende Herangehensweise. Diese Voraussetzung bringen die Beteiligten mit. Dabei müssen sie sich aber immer wieder einlassen auf das eigenverantwortliche Gestalten und „selber machen“. Dieses Engagement und Durchhaltevermögen ist enorm wichtig.

 Frage: Die einzelnen Projektbausteine könnten auch für sich stehend in den jeweiligen Kommunen entwickelt werden. Macht es Sinn, diese in einer Netzwerk-Struktur anzugehen oder kommt dadurch nur mehr Abstimmungsarbeit auf alle Beteiligten zu?

Boll: Alle Projekte haben eigene Projektprofile mit eigenen Schwerpunkten. Das macht den Prozess gerade spannend! Gemeinsam ist nicht nur das Thema, sondern auch der Raum westliches Münsterland/Niederrhein. Es geht darum, innerhalb des Netzwerks ein gemeinsames Verständnis derjenigen Prozesse zu entwickeln, die die vielen Facetten von Baukultur ausmachen. Das Netzwerk bietet dabei die Möglichkeit, sich strukturiert mit Institutionen auszutauschen, z.B. mit dem „LWL – Bündnis für regionale Baukultur“. Der Netzwerkgedanke im westlichen Münsterland, der entstehende Diskussionsprozess, die Kooperation über kommunale Grenzen hinaus in und für die Region kann einen Anstoß für andere Regionen geben. Diese Chancen sind die Abstimmungsarbeit sicher wert.

 Hintergrund

Unter dem Motto „ZukunftsLAND“ sucht das westliche Münsterland im Rahmen der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm des Landes NRW, gemeinsam neue Wege in die Zukunft. An der Regionale 2016 beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten und Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck (Kreis Wesel), Selm und Werne (Kreis Unna). Ziel ist es, strukturwirksame Projekte und modellhafte Lösungen für die Zukunftsfragen des ländlichen geprägten Raumes zu entwickeln und umzusetzen.

Die mobile Abofalle – Wie kann sich ein Smartphon-Nutzer davor schützen

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Wir alle lieben unsere Smartphones Tabletts mit ihren vielen tollen und bunten Apps. Mit steigender Beliebtheit bemerken wir aber so langsam auch die Tücken der Technologie.

Alles so schön bunt hier...
Alles so schön bunt hier…

Eine dieser Tücken sind die versteckten Abofallen. Vermeintlich harmlose Apps sind häufig mit Werbebannern geschmückt. Besonders die kostenlosen Angebote mit ihren Werbeanzeigen sind gefährlich. Ein einziger Klick auf eine solche Anzeige reicht aus, um plötzlich Eigentümer eines kostenpflichtiges Abonnement zu sein.

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…das kann aber schnell alles sehr teuer werden

Ohne viel Rückfragen, ohne großen Papierkram und ohne weitere Bestätigung werden dem Nutzer nun monatliche Kosten in Rechnung gestellt. Jeder Smartphone- oder Tablett-Nutzer, der sich gegen diese Kostenfalle schützen möchte, kann das Inkasso für Drittanbieter bei seinem Mobilfunkanbieter sperren lassen. Und das ist diesmal sogar kostenlos möglich. Eine andere Möglichkeit ist es, unberechtigte Teilforderungen nicht zu überweisen oder bei einem Lastschrifteinzug vom Mobilfunkunternehmen zurückzufordern.

Volksbank Raesfeld veranstaltet Seminar „Erfolgreich bewerben“ für Schüler der Alexanderschule

Bewerbungstraining
Trainer Ulrich Krizsak (l.) mit vier Schülern beim Telefontraining.

Raesfeld (pd). Es ist es nicht immer einfach, den gewünschten Ausbildungsplatz oder Job zu bekommen. Oft kommt es auf die richtige Bewerbung an – und damit die ein voller Erfolg wird, veranstaltete die Volksbank Raesfeld ein Bewerbertraining. Zum mittlerweile bereits 18. Mal lud sie die Klassen 9a und 9b der Alexanderschule zu sich in den Veranstaltungsraum ein. Die Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten mit Partnern aus der freien Wirtschaft ist Teil des Schulprogramms der Alexanderschule.

„Sie ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur geeigneten Ausbildungsstelle“, wie Schulleiter Matthias Stroetmann betont. Dieser Berufswahlfahrplan beginnt in der 7. Klasse. „Seit vielen Jahren bieten wir uns gerne an, um unsere Erfahrungen in Sachen Bewerbung und Bewerber an die Raesfelder Schüler weiterzugeben. Denn für die Neuntklässler beginnt nun die erste entscheidende Phase in Sachen Berufslaufbahn“, begründet Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, dieses Kooperationsangebot. Geleitet wurde das Seminar wieder in bewährter Art von Ulrich Krizsak, Ausbilder bei der Schwäbisch Hall Training GmbH. Begleitet wurden die Schüler an den beiden Vormittagen von ihren Lehrerinnen Elisabeth Wobbe und Ingrid Bruné.

Angefangen bei der Findung des geeigneten Berufswunsches bis hin zum erfolgreichen Vorstellungsgespräch: Die zukünftigen Berufsanfänger wurden in der Volksbank Raesfeld umfassend geschult. Wichtig sei es, frühzeitig den Berufswunsch zu konkretisieren und für sich selbst herauszufinden, was einem wirklich Spaß bereite, so Krizsak. „Eine Ausbildung in einem Job zu beginnen, der keine Freude bringt, ist zum Scheitern verurteilt.“ So startete das Training mit einem Test zur Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Neigungen. „Oft sind nicht fehlende Qualifikationen ausschlaggebend für eine Absage, sondern ein schlechtes Bewerbungsschreiben. Kreativität ist gefragt, wenn es um Werbung in eigener Sache geht. Denn in ‚Bewerbung‘ steckt das Wort ‚Werbung‘ nicht nur zufällig drin“, weiß Krizsak. Voraussetzung für ein gelungenes Anschreiben sei das genaue Studium der Stellenanzeigen, denn das Anforderungsprofil sollte sich mit den eigenen Qualifikationen decken. Neben einer klaren, präzisen Sprache dürften die Schulabgänger auch die formellen Aspekte nicht vergessen, zeigte sich Kizsak überzeugt: „Tippfehler und falsch geschriebene Adressen können das vorzeitige Aus bedeuten.“

Kommt es nach der Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch, dann ist eine gute Vorbereitung das A und O. Das Internet bietet dazu oft umfangreiche Informationen zum potentiellen Arbeitgeber, aber auch ein Gespräch mit dort Beschäftigten. „Ist der entscheidende Tag herangerückt, muss der Bewerber auf jeden Fall pünktlich und mit dem Anlass angemessener Kleidung erscheinen“, riet Krizsak. Antworten auf die Fragen „Warum haben Sie sich auf diese Stelle beworben? Wo sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen?“ besprachen die Schulabgänger gemeinsam mit ihrem Trainer.

„Eine gute Ausbildungssituation ist wichtig für eine nachhaltige Standortsicherung. Dazu gehören ein ausreichendes Ausbildungsstellenangebot auf der einen und ein Angebot geeigneter Bewerber auf der anderen Seite. Neben der Berufsausbildung im eigenen Institut – die Bank beschäftigt zur Zeit drei Auszubildende – können wir mit diesem Seminar unseren Beitrag dazu leisten“, unterstreicht Oliver Cichowski die Bedeutung der Ausbildungsförderung für die heimische Region.

Münsteraner Enkeltrickbeute in Essen entdeckt

Münster (ots) – Am Dienstagmittag (04.02.2014, 13:00 Uhr) ist eine 80jährige Frau Opfer eines Enkeltricks geworden. Die Frau erhielt einen Anruf eines angeblichen Bekannten. Dieser sei in einer Notlage und benötige dringend Geld. Die Münsteranerin holte Geld von der Bank. Das Geld übergab sie zusammen mit ihrem wertvollen Schmuck an eine vom Anrufer zur Wohnung der Dame geschickten unbekannten Frau. Wenig später meldete sich der echte Bekannte bei der Münsteranerin. Erst da merkte sie, dass sie betrogen wurde. Sie erstattete Anzeige.

Die Beute des Enkeltricks Foto: Polizei
Die Beute des Enkeltricks
Foto: Polizei

Am Mittwochnachmittag kontrollierte die Bundespolizei (05.02.2014, 16:20 Uhr) im Essener Hauptbahnhof zufällig zwei 17jährige Frauen. Die Beamten entdeckten im Gepäck der Frauen Bargeld und Schmuck. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Schmuck und das Bargeld der 80jährigen Frau aus Münster gehört. Die Ermittlungen dauern an.

Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke und Gemeindevertreter tauschten sich aus

Nachdem der Regierungspräsident Prof. Klenke in Raesfeld die Urkunde der neuen Bürgerstiftung überreicht hatte, kam der Münsteraner zu einem abschließenden Pressegespräch nach Erle.

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Die Gemeindespitze sowie die Gemeindepolitiker nutzten den Besuch des Regierungspräsidenten, um Zukunftsthemen und die gegenwärtige Gemeindesituation anzusprechen.

Fünf neue Lehrkräfte für die Vertretungsreserve der Grundschulen im Kreis Borken

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Die neuen Vertretungslehrerinnen Nadine Hellmuth (1. Reihe von links), Eva Elsner, Christina Blömer sowie Ingrid Sandmann (2. Reihe von links) und Corinna Badde sind von Fachabteilungsleiter Rudolf Pongs und Schulamtsdirektor Erhard Marder begrüßt worden.

Neue Lehrerinnen seit 1. Februar im Einsatz

Kreis Borken (pd). Pünktlich zum zweiten Schulhalbjahr hat das Schulamt für den Kreis Borken fünf neue Lehrkräfte eingestellt. Dabei handelt es sich um Nachrücker für die sogenannte Vertretungsreserve des Schulamtes: Die Lehrerinnen sind keiner konkreten Schule zugewiesen. „Die fünf jungen Lehrerinnen sind so etwas wie unsere ‚Feuerwehr‘ – wir können sie an den Grundschulen im Kreisgebiet einsetzen, an denen sonst beispielsweise aufgrund von Personalengpässen Unterricht ausfallen würde“, erläuterte Schulamtsdirektor Erhard Marder. Gemeinsam mit Fachabteilungsleiter Rudolf Pongs hieß er die fünf Pädagoginnen im Borkener Kreishaus willkommen.

Am 1. Februar traten sie ihren Dienst an. Dabei starteten die fünf Lehrerinnen jeweils an verschiedenen Schulorten: Corinna Badde und Nadine Hellmuth in Bocholt, Christina Blömer in Ahaus, Eva Elsner in Südlohn und Ingrid Sandmann in Gronau. Die nächsten zwei Jahre sind sie als Teil der Vertretungsreserve, der insgesamt 24 Lehrkräfte angehören, an den 64 Grundschulen im Kreisgebiet im Einsatz.

Zeugnisse wurden in der Silvestergrundschule mit Götterfunken belohnt

Freude schöner Götterfunke am Zeugnistag

Silvestergrundschule ErleNichts Geringeres als die 9. Symphonie von Beethoven bekamen die Kinder der Silvesterschule Erle zum Ende des ersten Schulhalbjahres geboten. Ein einziger Schauspieler vom Theater Nimmerland ließ ein ganzes Tierorchester vor den Augen der begeisterten Kinder lebendig werden. Es gab viele lustige Ereignisse mit Großvater Bär am Contrabass, dem Schwein an der Tuba und dem Storch am Fagott bis am Ende dann musikgewaltig und teilweise von den Kindern mitgeschmettert „Freude schöner Götterfunke“ erklingen konnte.

Damit die Kinder die einzelnen Instrumente nicht nur in den Ohren, sondern auch vor Augen hatten, durften diese nach dem Theaterstück besichtigt und erprobt werden.

Zum fünften Mal war das Theater Nimmerland zu Besuch an der Silvesterschule und auch bei dieser Vorstellung war sowohl bei Kindern als auch bei Lehrpersonen die Begeisterung groß.

Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer jetzt offiziell anerkannt

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Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke übergibt Urkunde

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Teilnehmer an der Übergabe der Anerkennungsurkunde an Bürgerstiftung
von links: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Dr. Hubert Koch, Eva Spangemacher, Thomas Schulte-Terhart, Ewald Gesing, Ruth Beering, Phillip Holtschlag, Jürgen Wachtmeister, Birgit Romeiß-Geuting, Heiko Gudel, Ludger Vornholt, sitzend: Jutta Bonhoff

Jutta Bonhoff, die Vorsitzende der Bürgerstiftung brachte es auf den Punkt. „Mit der offiziellen Anerkennung der Stiftung kann es jetzt losgehen.“ Eine gute Grundlage ist durch die Gründungsstifter gelegt worden, die das Stiftungskapital innerhalb weniger Monate auf über 215.000 Euro anwachsen ließen. „Darauf können wir auch ein wenig stolz sein.“ so Jutta Bonhoff weiter.

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Übergabe der Urkunde zur Anerkennung der Stiftung:
von links: Jutta Bonhoff ,Vorsitzende der Bürgerstiftung, Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, Dr. Hubert Koch, Vorsitzender des Stiftungsrates

Das bestätigte der Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke in seiner Festansprache, bevor er im Rathaus die Anerkennungsurkunde mit Glückwünschen überreichte. Mit seinem Statement „Bürger setzen sich für Bürger ein und tragen so zum Gemeinwohl bei. Sie sagen nicht ‚Man müsste doch‘, sondern ‚Wir tun etwas‘ „, lag er genau auf der Linie der Bürgerstiftung. Durch die Stiftung wollen die Bürger das Leben in der Gemeinde mitgestalten und lebenswerter machen. Persönliche Initiativen und ehrenamtliches Engagement sollen dazu beitragen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und geplante Projekte auf den Weg zu bringen.

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Übergabe der Urkunde an die Kanzlei Geuting, Vornholt & Partner:
von links: Birgit Romeiß-Geuting, Ludger Vornholt, Jürgen Wachtmeister, stellv. Vorsitzender der Bürgerstiftung, , Jutta Bonhoff, Vorsitzende der Bürgerstiftung

Eine entsprechende Bitte gab auch der Vorsitzende des Stiftungsrats Dr. Hubert Koch den Anwesenden mit auf den Weg. „Zustiftungen sind notwendig – und auch immer wieder Spenden, um Projekte durchführen zu können.“ Umso mehr freuten sich alle Beteiligten, dass beim Termin schon mit der Geuting, Vornholt & Partner, Steuerberater Rechtsanwalt, ein weiterer Stifter begrüßt werden konnte. Jutta Bonhoff und Jürgen Wachtmeister überreichten an Birgit Romeiß-Geuting und Ludger Vornholt eine Anerkennungsurkunde für die Stiftung von 5.000 Euro.

Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer ist die 561. Stiftung und die 29. Bürgerstiftung im Regierungsbezirk Münster. Für die Gemeinde Raesfeld ist es die erste Stiftung.

Akazienbaum von Unbekannten abgesägt

Kaum zu glauben, aber es gibt doch wirklich Menschen, die einfach über  Land ziehen und Bäume absägen. Vielleicht unter dem Motto „Kampf den Blättern“? Wie jetzt geschen in der Ginsterstraße in Erle. Dort wurde ein gemeindlicher Akazienbaum durch noch unbekannte Täter bis auf den Stamm abgesägt. Um ein einheitliches Straßenbild zu erhalten, muss der Baum ersetzt werden. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden rund 1.500 Euro.Akazienbaum Ginsterstraße (467x640)

Die Gemeinde Raesfeld hat einen Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Zeugen, die Hinweise auf einen mutmaßlichen Täter geben können, werden gebeten, sich beim Ersten Beigeordneten der Gemeinde Raesfeld, Martin Tesing (Telefon 02865 955 100) zu melden.

Auch Klaus Werner, vom Erler Heimatverein und nächster Anwohner des Baumstumpfes, ist nicht nur sauer über diese Tat sondern war selber sehr überrascht, als er nach einigen Urlaubstagen nach Hause kam und den abgesägten Stumpf sah. „Obwohl mein Haus im Hintergrund des Baumes zu sehen ist, kann ich nur sagen, dass wir definitiv nicht die Übeltäter sind“, so Klaus Werner, der bereits schon darauf angesprochen wurde. „Wir waren nämlich zu der Zeit auf einer Rundreise durch Vietnam“.

 

Raesfelder Rathaus im Karnevalsfieber

Fester Bestandteil im gefüllten Terminkalender der Raesfelder Prinzenpaare und ihrem Gefolge, ist der traditionelle Besuch im Raesfelder Rathaus.

Schließlich gilt es, sich höchst persönlich von der Arbeitsmoral der Verwaltungsmitarbeiter zu überzeugen.

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Bürgermeister Andreas Grotendorst und Erster Beigeordneter Martin Tesing empfingen die Raesfelder Karnevalisten zu ihrer traditionellen Stippvisite im Raesfelder Rathaus (Foto: Gemeinde Raesfeld).

Die Raesfelder Karnevalisten rund um den RCV-Prinz Marcel I. (Groß-Onnebrink) und das Kinderprinzenpaar des RRZ, Finn Luka I. (Tiehoff) und Mariella I. (Kruse) mit ihrem Hofmarschall Marvin Gertz, leisteten an diesem Nachmittag ganze Arbeit. Obwohl Prinzessin Heike II. (Dirks) leider nicht an der Stippvisite teilnehmen konnte, durchstreifte die Karnevalsgesellschaft mit Herz und Humor die Amtsräume und stimmte die Mitarbeiter des Rathauses gekonnt auf die fünfte Jahreszeit ein – das Karnevalsfieber hat somit auch das Rathaus erfasst.

Nach erfolgreich bestandener Narrenprüfung belohnten die Karnevalisten die Rathausmitarbeiter mit leckerem Hefeteiggebäck.

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