Nach dem Brandanschlag auf das ehemalige Hotel Epping beziehen CDU, Grüne, SPD und UWG gemeinsam Stellung. Das Gebäude war für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen. Die Ratsparteien verurteilen die Tat und rufen zur Teilnahme an einer Mahnwache am 15. Januar 2016 auf.
In ihrer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die vier Fraktionen den Anschlag als „abscheulich, abstoßend und nicht hinnehmbar“. Sie seien überzeugt, dass sich die Menschen in Raesfeld, Erle und Homer dadurch nicht von ihrer Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen abbringen ließen.
Mahnwache vor dem ehemaligen Hotel Epping
Engagierte junge Leute aus der Gemeinde hatten die Mahnwache gegen Fremdenhass organisiert. Für Freitag, 15. Januar 2016, um 18.30 Uhr riefen sie zum Treffen am ehemaligen Hotel Epping an der Weseler Straße auf.
Die Ratsparteien unterstützen die Initiative. Sie appellieren an die Bürger, mit ihrer Teilnahme ein deutliches Zeichen gegen Fremdenhass zu setzen. Die Gemeinde dürfe solche Taten nicht dulden.
Gemeinsam für die Sicherheit von Flüchtlingen
CDU, Grüne, SPD und UWG sprechen sich dafür aus, Flüchtlingen mit Toleranz, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu begegnen. Sie würdigen die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde und sagen den Helfern ihre Unterstützung zu.
Zugleich fordern sie, den oder die Täter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. Flüchtlinge müssten sich in Raesfeld sicher fühlen können und dürften keine Angst haben.