Raesfeld (ots) Bargeld haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag bei einem Einbruch in Raesfeld erbeutet.
Die Täter drangen gegen 02.20 Uhr in die Räume eines Kreditinstitutes an der Klümperstraße ein, indem sie ein Fenster aufhebelten.
Im Inneren hebelten die Unbekannten die Fächer eines Tagestresors auf. Wer Hinweise im Zusammenhang mit dem Geschehen machen kann, sollte sich unter Tel. (02861) 9000 mit dem Kriminalkommissariat in Borken in Verbindung setzen.
Planungen für die Sommerveranstaltung „Strandgut Borken“ vom 12. Juli bis 18. August 2019 auf dem Borkener Marktplatz laufen an.
Borken (pd). Bereits am 28.06.2018 hatte der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport beschlossen, die Firma interevent GmbH aus Dorsten für die Durchführung einer Sommerveranstaltung auf dem Borkener Marktplatz zu beauftragen. Nun nimmt das Projekt langsam Fahrt auf.
Mithilfe der Stadt Borken und vieler lokaler Unternehmen ist es der Firma interevent gelungen, die ersten konkreten Planungen für die Sommerveranstaltung „Strandgut Borken“ vom 12. Juli bis 18. August 2019 durchzuführen. Die ersten bereits umgesetzten Schritte sind die Logoerstellung, die Programmierung einer Homepage (www.strandgut-borken.de), sowie die Übernahme der Facebook-Seite von „Borken-Beach“ und der gleichzeitigen Umbenennung in „Strandgut Borken“ mit über 3.500 Followern. Des Weiteren wurde ein Instagramprofil erstellt, um alle Socialmedia-Kanäle abdecken zu können.
Die erste von den geplanten vier großen Veranstaltungen wird derzeit (u.a. der international bekannte DJ „MOGUAI“) kurz mit Bildpostings in den sozialen Medien vorgestellt. Die Erstellung der offiziellen Veranstaltung und Start des Vorverkaufs sind für Anfang Dezember 2018 geplant.
Diverse weitere Veranstaltungen für sämtliche Altersklassen und Musikgeschmäcker sind bereits in Planung und werden im ersten Quartal des kommenden Jahres bekannt gegeben.
Wie bereits von der Firma interevent angekündigt, beabsichtigt man nicht nur die Implementation lokaler Geschäftsleute als Sponsoren, sondern strebt auch an, mit Borkener Vereinen, Organisationen und anderen Gruppen Programmpunkte und alleinstehende Veranstaltungen umzusetzen. Erste Gespräche laufen bereits.
Die Stadt Borken und die Firma interevent freuen sich auf die Sommerveranstaltung „Strandgut Borken“. Bereits in der vergangenen Wintersaison hatte man im Rahmen von „Borken eisgekühlt“ eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet.
Borken (pd). Anmeldungen von Unternehmen ab sofort möglich! Die Teilnahme an der Veranstaltung am Mittwoch, den 19. Juni 2019 ist sowohl für die Unternehmen wie auch für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei!
Nach dem positiven Feedback des 5. Azubi-Speed-Datings in Borken im Jahr 2018 möchte die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken mit dem 6. Azubi-Speed-Dating Unternehmen wieder bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden unterstützen. Das 6. Azubi-Speed-Dating findet in Borken am Mittwoch, den 19. Juni 2019 von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr in der Stadthalle Vennehof statt.
„Das Azubi-Speed-Dating hat sich in den letzten 5 Jahren so gut etabliert, dass sich in diesem Jahr sicher noch mehr Unternehmen und Schulen am Azubi-Speed-Dating beteiligen werden“, so Katrin Damme, Wirtschaftsförderin der Stadt Borken optimistisch. Unternehmen sowie Schülerinnen und Schüler haben wieder die Möglichkeit sich im 10 Minutentakt ganz unkonventionell und in lockerer Atmosphäre kennenzulernen.
Mit Ablauf der Sanduhr kommt der nächste Bewerber/-in. „Wir sehen das Azubi-Speed-Dating als sehr gute Möglichkeit für die Firmen, sich den jungen Menschen zu präsentieren und Fachkräfte zu gewinnen“ erklärt Damme.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist sowohl für die Unternehmen wie auch für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei! Unternehmen brauchen sich nur online anmelden und mitmachen.
Weitere Informationen zum Speed-Dating sowie zum Anmeldeverfahren gibt es im Internet unter www.borken.de/wirtschaft oder bei Katrin Damme unter [email protected] und unter Telefon: 02861/939-343
Gerichtstag in Raesfeld Erle – Im Naturpark Hohe Mark das Mittelalter erleben
(pd).An der alten Thing- und Gerichtsstätte „den vryen Stoel tum Aßenkampe by Erle“ findet wieder eines der im ganzen „Heiligen Deutschen Reich“ anerkannten und gefürchteten Femegerichte statt.
Das letzte öffentliche Gericht liegt schon lange Zeit zurück. Der Freigraf hat wieder neue Klagen bekommen, dass „Gott und dem Heiligen Deutschen Reich eine große Missetat, Schmach und Hohn angetan worden ist“.
Das muss schnellstens gesühnt werden. Um ein gerechtes Urteil zu fällen, benötigt der Freigraf und sein Schultheiß wieder eine Anzahl von Frei- und Fronschöffen und viele Zeugen die sich an die Straftat erinnern und darüber Zeugnis ablegen können.
Dem Freigrafen zu Erle lagen wieder Klagen vor, das dem Deutschen Reiche eine große Missetat, Schmach und Hohn angetan worden war.
Nach altem mittelalterlichem Brauch wird zwischenzeitlich ein „Gelage“ abgehalten, wo kleine Brötchen und auch „geistige“ Getränke gereicht werden. Jeder Schöffe, Fronschöffe, der Kläger, der Beklagte/n sowie alle anderen Teilnehmer erhalten eine Beglaubigungsurkunde.
Der Freigraf zu Erle und sein Schultheiß freuen sich auf
Sie.
Termin 8. Juni, 15 Uhr an der Femeiche in Raesfeld-Erle,
Ekhornsloh. Kosten 12 € Erwachsene, Kinder kostenlos.
Anmeldung bis Donnerstag 6. Juni bei Walter Großewilde
Tel. 02865 7398 oder [email protected]
oder Bildungswerk Raesfeld Tel. 02865 10073
Umweltministerium veröffentlicht neuen Bußgeldkatalog für den Bereich Abfall
Ministerin Heinen-Esser: Der öffentliche Raum ist kein Mülleimer. Ich appelliere an alle, ihren Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Kommunen sollten die Umweltverschmutzung jetzt stärker ahnden.
Zum Tag der Umwelt (5. Juni) appelliert Umweltministerin Ursula Heinen-Esser an alle Bürgerinnen und Bürger, auf ihre Umwelt zu achten und ihren Müll nicht achtlos zu entsorgen.
Foto: Land NRW / R. Sonderman
Zum Tag der Umwelt (5. Juni) appelliert Umweltministerin Ursula Heinen-Esser an alle Bürgerinnen und Bürger, auf ihre Umwelt zu achten und ihren Müll nicht achtlos zu entsorgen.
Öffentlicher Raum ist kein Mülleimer
Denn durch die verstärkte Nutzung von Einwegverpackungen und Einwegbechern hat die achtlose Plastik-Vermüllung an Bahnhöfen, Bushaltstellen, in Parks, auf Parkplätzen oder an Straßenrändern stark zugenommen. „Der öffentliche Raum ist kein Mülleimer“, sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. „Und die oftmals acht- und rücksichtslose Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt.“ Allein die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW sammeln nach eigenen Angaben jedes Jahr 16.000 Tonnen Müll an den Straßen ein.
7,4 Millionen Euro – Kosten die jeder Bürger mitträgt
Jedes Kunststoffteil, ob Plastiktüte, Einwegbecher oder Bonbon-Papier, das falsch entsorgt wird, gerät in die Umwelt, zerfällt dort in immer kleinere Teile und wird dann zu Mikroplastik. Gleichzeitig belastet das Einsammeln und Entsorgen dieses Abfalls die öffentlichen Kassen.
Die Stadt Köln beispielweise beziffert ihre Ausgaben für das Entfernen von wildem Müll jährlich auf 7,4 Millionen Euro – Kosten, die die Bürgerinnen und Bürger tragen, weil sie über die Straßenreinigungsgebühren auf alle umgelegt werden. Straßen.NRW entstehen jährlich Zusatzkosten in Höhen von knapp sieben Millionen Euro für das Einsammeln des achtlosen entsorgten Mülls.
Zigarettenkippe oder Coffee-to-go-Becher 100 Euro
„Dabei ist es so einfach, unsere Umwelt zu schonen. Jeder kann mitmachen und seinen Abfall einfach in einen Mülleimer werfen oder wieder mit nach Hause nehmen. Mit unserem Verhalten im Kleinen können wir in der Summe Großes für Umwelt und Natur zu erreichen“, sagt Heinen-Esser.
Gleichzeitig appelliert die Ministerin an die zuständigen Behörden, die rechtswidrige Entsorgung von Abfällen stärker zu verfolgen und verweist auf die Neuauflage des Bußgeldkatalogs Umwelt für den Bereich Abfall.
Neuer Buß- und Verwarnungsgeldkatalog Abfall
Der Buß- und Verwarnungsgeldkatalog gibt den zuständigen Behörden eine Entscheidungshilfe zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im Bereich des Umweltschutzes an die Hand; bindend ist er für die Bußgeldbehörden nicht. „Künftig wird zum Beispiel für das achtlose Wegschnippen einer Zigarettenkippe an der Haltestelle, die Entsorgung eines Coffee-to-go-Bechers oder einer Burgerverpackung am Straßenrand ein Bußgeld von 100 Euro empfohlen“, sagt Ministerin Heinen-Esser. Die bisherige Empfehlung für die Ahndung solcher und ähnlicher Ordnungswidrigkeiten lag bei zehn bis 25 Euro.
In dem bisherigen Bußgeldkatalog aus dem Jahr 2006 waren unterschiedliche Rahmensätze je nach Abfallart sehr detailliert aufgeschlüsselt.
Weil die Kommunen ohnehin im Einzelfall individuell über die Höhe des Bußgeldes entscheiden, benennt der überarbeitete Buß- und Verwarnungsgeldkatalog jetzt eine allgemeine Bandbreite für den empfohlenen Sanktionsrahmen.
Sie reicht von 100 Euro für die rechtswidrige Entsorgung einzelner kleinerer (Hausmüll-) Gegenstände wie zum Beispiel Zigarettenstummel, Einweg-Kaffeebecher, Pappteller, Obst- und Lebensmittelreste über Küchengeräte oder Getränkedosen bis zu 50.000 Euro und mehr für die vorsätzliche gewerbsmäßige Ablagerung größerer Mengen umweltgefährdender Stoffe, wie Altöl, Farben oder Bauschutt.
Den überarbeiteten Teilbereich Abfall des Buß- und Verwarnungsgeldkatalogs Umwelt finden Sie hier.
Am 1. August soll alles fertig sein. Der neue Anbau von der Kita Purzelbaum feierte am Montag Richtfest.
Binnen kürzester Zeit, am 1. August, soll der Anbau der Kita-Villa Purzelbaum als Villa Kunterbund in doppelter Größe an den Start gehen. Der Träger ist der Kreissportbund.
Damit liege man, wie Bürgermeister Grotendorst in seiner Rede beim Richtfest betonte, voll im Zeitplan. „Das muss klappen, denn bereits Anfang Juli wird der Außenbereich gestalten und die dritte Gruppe startet am 1. August. Und diese ist auch schon voll“, freute sich Grotendorst über den guten Verlauf der Bauarbeiten. Die vierte Gruppe, in der noch einige Plätze frei sind, wird am 1. November einziehen.
Für die gute Zusammenarbeit mit der Kommune bedankte sich Georg Hebing, Vorstandsvorsitzender des Kreissportbundes. „Anfänglich überraschte mich die Kommune damit, dass wir erweitern müssen. Wir haben uns zusammengesetzt und Strukturen geplant und gemeinsam überlegt, wie wir ein schönes Gebäude erstellen können“, so Hebing.
In kurzer Zeit fertiggestellt
Nun habe man es in kürzester Zeit geschafft und auch das Team sei ebenfalls komplett, freute sich Hebing, der den Gästen beim Richtfest die neue Gruppenleiterin Julia Overkamp (30 J.) aus Hamminkeln vorstellte.
Neue Kita-Leiterin Julia Overkamp aus Hamminkeln
Beim Anbau für die Kita Villa Kunterbunt liegt die Gemeinde Raesfeld als Bauherr absolut im Zeitplan. Die erste Gruppe soll am 1. August starten. Am Montagnachmittag wurde auf der Baustelle das Richtfest gefeiert.
Ein besonderer Kita-Bau
Neben Nachbarn und den Fraktionsvorsitzenden der Gemeinde war auch der Architekt Rupert Koller anwesend. Der Anbau sei, so Koller, schon durch die Gliederung, Materialien und Bauform eine Besonderheit, da das ganze Ensemble eine stimmige Einheit bildet. „Besonders die zweigeschossige Bauform des Gebäudes für eine Kita ist schon ungewöhnlich und deshalb einmalig“, so Koller.
Eine Besonderheit sei der weit raus geschobene Eingangsbereich. „Dadurch werden die Kinder ins Gebäude geführt und die großzügige Fläche stehe gleichzeitig als Kommunikationsraum für Eltern und Kinder zur Verfügung. Auch falle durch die geschickte Planung die Größe des Gebäudes nicht so stark ins Gewicht.
Planungsentwurf: Architekturbüro Kreyerhoff und Koller Borken.
Es lebe der Kindergarten und die Seinen
Traditionell durften dann Bürgermeistermeister Grotendorst, Felix Roring von der Gemeinde, Georg Hebing sowie die neue Leiterin Julia Overkamp in luftiger Höhe den Hammer schwingen.
Zimmermann Jonathan Möllmann von der Zimmerei und Dachdeckerei Werner Klein Ridder sagte zum Abschluss, die Nägel waren eingeschlagen und die Schnäpse verteilt, seinen Richtspruch auf. „Verschollen sind des Beiles Schläge, verstumpft ist die Säge. Drum preiset laut der Zimmermann so gut, wie er es eben kann, den herrlich schönen Bau, der sich erhebt zum Himmelsblau…. Es lebe der Kindergarten und die Seinen, sie leben hoch.“
richtfest Kita Purzelbaum Raesfeld
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Rollende Räder bestimmen in den Sommerferien für zwei Tage das Bild in Raesfeld.
Raesfeld (pd).Bei einem Skateboard-Workshop lernen Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren die Grundlagen des Skate- und Longboardens kennen.
Angeleitet werden sie dabei von echten Profis: Der Workshop wird durchgeführt von der Initiative skate-aid, die Kosten für die Ferienaktion übernimmt innogy SE.
Im Fokus des Workshops stehen die Basics wie lenken, beschleunigen und bremsen. Aber auch Materialpflege und Aufbau des Boards werden thematisiert. Die Jugendlichen lernen erste Fahrweisen und einige einfache Tricks.
Foto: Philipp Hatkämper
Die Teilnehmer werden individuell und spielerisch an das Skateboarden herangeführt und machen schnell Fortschritte. Der Workshop bringt jedoch nicht nur Fahrspaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung aus: Das Skateboarding fördert Eigenverantwortung und Teamgeist der Jugendlichen und stärkt das Selbstbewusstsein.
Die Workshops sind kostenlos und auch für Verpflegung wird gesorgt. Sie finden am 13. & 14.08.2019 jeweils von 10:00 – 16:00 Uhr an der Skater-Anlage auf der alten Festwiese in Raesfeld, sowie bei schlechtem Wetter in der Halle des Jugendhaus Raesfeld statt.
Mitmachen können bis zu 50 Kinder und
Jugendliche. Nach dem Workshop darf jeder Teilnehmer sein eigenes Skateboard
mit nach Hause nehmen.
Anmeldung persönlich im Jugendhaus
Raesfeld oder bei Philipp Hatkämper unter 01578/8072047 (werktags 14:00-20:00
Uhr)
Zwei Bürgermeister und eine Regierungspräsidentin gemeinsam mit dem Verkehrsverein Dorsten auf Tour
RAESFELD. Zu einer gemeinsamen rund 30 Kilometer langen Fahrradtour von Dorsten über Deuten, Rhade, Erle bis zum Schloss Raesfeld machte sich am Sonntag der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff gemeinsam mit seinem Amtskollegen Andreas Grotendorst und der Regierungspräsidentin Dorothee Feller auf den Weg.
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff (links), Regierungspräsidentin Dorothee Feller sowie Raesfelds Bürgermeister Andreas Grotendorst nahmen an der Fahrradtour von Dorsten, über Rhade, Erle mit Besichtigung der Femeiche bis zum Schloss Raesfeld teil. Fotos: Petra Bosse
Sie folgten der Einladung des Verkehrsvereins Dorsten. „Ich liebe das Münsterland. Ich fahre häufig rund um Münster mit dem Rad und jetzt mal wieder hier in Dorsten und Raesfeld zu fahren, finde ich sehr schön. Darüber hinaus bin ich eine große Anhängerin vom Naturpark Hohe Mark Westmünsterland. Von daher finde ich es gut, dass sich beide Kommunen zusammengetan haben und diese Radtour organisiert haben“, so Feller.
Sie fahre privat, wie sie in Raesfeld lachend hinzufügte, allerdings im Gegensatz zu Tobias Stockhoff nicht mit einem E-Bike, sondern gänzlich ohne Motorunterstützung.
Fahrradfahren verbindet Regionen
Fahrradfahren verbinde nicht nur Politiker, sondern ebenso grenzüberschreitend die verschiedenen Regionen.
Beide Bürgermeister und auch die Regierungspräsidentin legten im Vorfeld bei ihrer Zusage Wert darauf, dass die Tour verbindend zwischen den zwei Kommunen gemacht werden solle. „Uns ist es sehr wichtig, ein bisschen den Schulterschluss der verschiedenen Regionen im Regierungsbezirk Münster hinzubekommen. Dazu gehört einmal die Lippe-Region, zu der auch die Stadt Dorsten zählt, aber auch das Münsterland, zu dem die Gemeinde Raesfeld gehört“, sagte Tobias Stockhoff. Und: „Natürlich ist Raesfeld immer eine Reise wert, alleine schon, um Amtshilfe vom Kollegen Grotendorst zu bekommen.“
Wunderbarer Tag
Bürgermeister Andreas Grotendorst freute sich, dass er „Raesfelds gute Stube“ den Dorstener Gästen vorstellen konnte. „Wir haben eine wunderbare Tour durch die Emscher-Lippe-Region gemacht. Die Region verbindet ja über den Naturpark Hohe Mark hinaus eine ganze Menge, und wir haben viele tolle Sachen gesehen. Es war ein wunderbarer Tag, der uns gezeigt hat, wie schön die Region vor unserer Haustür ist.“
Petra Bosse
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Kreis Borken bedankt sich bei Pflege- und Adoptiveltern für ihren wichtigen Einsatz
Kreis Borken (pd). Spiel und Spaß standen im Mittelpunkt des Sommerfestes, zu dem der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken alle Adoptiv- und Pflegefamilien aus der Region eingeladen hatte. Das Sommerfest fand auf dem Abenteuerhof Bagert in Nottuln statt. Rund 30 Familien verbrachten bei gutem Wetter einen erlebnisreichen Tag.
Der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken hatte alle Adoptiv- und Pflegefamilien aus der Region zum diesjährigen Sommerfest eingeladen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes begrüßten die Familien und bedankten sich für ihr tägliches Engagement im Umgang mit ihren Pflege- beziehungsweise Adoptivkindern. „Pflegeeltern geben ihren Pflegekindern jeden Tag auf’s Neue die Geborgenheit und Sicherheit, die sie benötigen, um wieder Vertrauen in sich und ihre Umwelt gewinnen zu können“, betonten sie.
Die Pflege- und Adoptiveltern nutzten an dem Nachmittag die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Die Organisatoren des Sommerfestes, der Pflegekinderdienst und die Adoptionsvermittlungsstelle, hatten ein abwechslungsreiches Programm auf dem Hof auf die Beine gestellt: So wurde vom Inhaber eine Führung über die Eselwiese und zu den Ziegen des Hofes angeboten.
Außerdem konnten sich die Kinder in der „Matschanlage“ und in der schattigen Strohhalle austoben. Ein Clown bastelte Luftballontiere und die Jungen und Mädchen konnten sich schminken lassen. Auch für die passende Stärkung war mit Kaffee und Waffeln sowie abschließendem Grillbuffet gesorgt.
Das Kreisjugendamt Borken begleitet mit einem Team von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen etwa 230 Kinder in Pflegefamilien. Die Fachleute besitzen Zusatzqualifikationen im Bereich der systemischen Familienberatung oder Traumatherapie.
Für sie ist das Sommerfest – neben den ebenso jährlich stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen für Pflegeeltern – ein wichtiger Bestandteil ihres Konzeptes, das auf eine kontinuierliche Begleitung der Familien und ihren Austausch untereinander großen Wert legt.
Der Pflegekinderdienst des Kreises Borken sucht laufend Paare oder Familien, die sich vorstellen können, Pflegekinder aufzunehmen. Interessierte werden intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. Für nähere Informationen zum Thema „Pflege- und Adoptivkinder“ steht der Pflegekinderdienst allen Interessierten unter Tel. 02542/9567-0 (Nebenstelle Gescher), Tel. 02563/9698-0 (Nebenstelle Stadtlohn) und Tel. 02872/8097-0 (Nebenstelle Rhede) zur Verfügung.
Kreis Borken (pd). Nachdem der Kreis-Wahlausschuss unter Leitung von Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Kreiswahlleiter getagt hat, steht nun das amtliche Endergebnis für die im Kreis Borken abgegebenen Stimmen zur Wahl des Europa-Parlamentes fest.
278.983 Bürgerinnen und Bürger waren am Sonntag, 26. Mai, im Kreisgebiet aufgefordert, zu entscheiden, wer die Bundesrepublik künftig im Europa-Parlament vertreten soll. Nach Auszählung der in den insgesamt 276 Wahlbezirken abgegebenen Stimmen hat der Wahlausschuss das folgende amtliche Endergebnis für die Europawahl bestätigt:
Erle. Nicht rot, sondern in einer hellen Farben mit unterschiedlichen Verlegungen wird das Plaster rund um die Silvester-Kirche sein.
Planungfotos: Gemeinde Raesfeld
Mit Blick auf die Kirchplatzumgestaltung hat die Gemeinde weiterhin einige Schritte hinsichtlich der Planungen eingeleitet, so Bernd Roters von der Bauverwaltung bei der letzten Bauausschusssitzung.
Verabschiedet habe man sich von der Idee, den Kirchplatz mit roten Natursteinpflaster zu belegen. „Wir haben uns für Klinkerpflaster entschieden, da dieses im Winter bei Frost nicht so glatt ist. Durch die unterschiedlichen Verlegungen strahlt dadurch optisch die Kirche ab und wird in den Vordergrund gehoben “, erklärte Bernd Roters.
Stufenloser Eingang
Die Höhenunterschiede des Platzes werden nach der Sanierung der Kanalisation durch die neue Pflasterung so angezogen, dass auf die Stufen am Eingangsportal verzichtet werden kann.
Die Stufenanlage zum Caritas-Haus werde auf die gesamte Strecke hin verbreitert. Eine Rampe soll hier zusätzlich für Rollstuhlfahrer auf zehn Meter angelegt werden. Eventuell könne, so Roters, die Betonwand hier noch mit Holzelementen zum Sitzen bestückt werden.
Andrè Olbing (CDU) fragte, ob auf dem Kirchplatz nicht noch weitere Sitzbänke integriert werden können. Hier allerdings verwies Roters auf die Neugestaltung des Dorfplatzes, dieser im Gegensatz zum Kirchplatz, zukünftig Dorftreffpunkt werden soll.
Gahlen. „El Capitan“ hat seinen Anker im Gahlener Hafen geworfen. Geschäftsführer Mario Mossuto präsentiert das gastronomische Schiff im ehemaligen Op den Hövel unter neuer Flagge. Alle Interessierten sind herzlich zum Stapellauf im Biergarten mit Livemusik und DJ eingeladen. Start ist am Samstag, 15. Juni, ab 17 Uhr.
Bei El Capitan in Gahlen fühlt man sich wie im Urlaub
An diesem speziellen Tag gelten auch besondere Bedingungen. Alle Speisen und Getränke werden mit Wertmarken beglichen. Die Preise gestalten sich sehr einfach.
Es gibt nur vier Preise: 1, 2, 3 und 4 Euro. Alle Gäste werden von Küchenchef Mohamed Aghabi, Restaurantleiter Daniel Jankowski und dem Serviceteam bewirtet. Zum Probieren wird eine große Palette an Gerichten von der Tapas-Karte für zwei bis vier Euro angeboten.
Getränke gibt’s ab einem Euro: Bierfreunde können zwischen Warsteiner, San Miguel und Weizenbier wählen. Auch Sekt wird für einen Euro pro Glas gereicht.
Livemusik
Natürlich ist auch für das richtige Musikprogramm gesorgt. Das Trio Pinao wird für die musikalische Untermalung des Abends sorgen. Gespielt werden gecoverte, aktuelle Hits sowie Oldies live.
Nach ihrem Auftritt bringt ein DJ die Gäste mit peppigen Pop und Rock bis in die tiefe Nacht zum Tanzen. Auf die jüngeren Gäste wartet eine große Hüpfburg zum Austoben.
Führung durch die Räumlichkeiten
Erstmals ist an diesem Tag das Ergebnis monatelanger Arbeit zu bestaunen. „El Capitan“ verbindet Moderne und Tradition, Historie und Heimat.
Seit Februar waren die Renovierungsarbeiten in vollem Gange. Jetzt sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Von der Elektrizität über die sanitären Anlagen ist alles neu. Ein frischer und spanischer Look durchzieht das ganze Anwesen.
Mario Mossuto hat den Titel „El Capitan“ bewusst gewählt. Vor dreißig Jahren entdeckte er seine Liebe für Segel-Yachten und machte sich als Skipper (zu Deutsch Kapitän) selbstständig.
Hinzu kommt, dass sein Kompagnon Daniel Jankowski leidenschaftlicher Pilot ist. „El Capitan“ lebt vom Flair Spaniens und der Leidenschaft eines wahrgewordenen Traums: Den hat sich der erfahrene Geschäftsmann mit seinem ersten Hotel „El Capitan“ verwirklicht. Nun möchte er sein Glück mit allen Interessierten teilen.
Wer mitfeiern möchte, ist herzlich zur offiziellen Eröffnung am Samstag, den 15.06.2019 um 17 Uhr ins Hotel „El Capitan“, Kirchstraße 71 in 46514 Schermbeck-Gahlen, in lockerer Atmosphäre eingeladen.
Neuer QR-Code an den Geschichtstafeln an der Erler Femeiche mit digitalen und internationalen Informationen.
Diese sind auf den drei Geschichtsstationen an der Femeiche aufgeklebt. Sie helfen besonders den zahlreichen niederländisch- und englisch sprechenden Gästen, die Geschichte des Ortes und des Baumes zu verstehen.
Carlo Behler li. und Johannes Kempken vom Heimatverein Erle ließen Texte in Gästebücher übersetzen
Da die Informationstexte, welche teilweise eine historische und recht spezifische Fachsprache verwenden und für ausländische Besucher schwer zu verstehen seien, wurde ein niederländischer Übersetzter, Cees Steendik, früher als Soldat in der NATO-Station in Erle, mit der Übersetzung beauftragt.
Übersetzung in Englisch und Niederländisch
Die Übersetzung in englischer Sprache, das Naturdenkmal Femeiche und die Femegerichtsbarkeit, sind die Englischlehrer Carlo Behler und Norbert Thiele aus Bonn, sowie Franz Schäpers aus Lembeck verantwortlich.
„Die Übersetzungen erforderten einen nicht geringen Aufwand und Kenntnisse in Geschichte und Recht. Die Schwierigkeiten beim Übersetzen war, dass eine für den Leser verständliche Sprache, die inhaltlich exakt, aber fachsprachlich verständlich ist, verwendet werden musste“, erklärt Carlo Behler.
Nicht eins zu eins übersetzbar seien Fachbegriffe wie Freigraf oder Wehme, da die Femegerichtsbarkeit ein spezielles deutsches Phänomen gewesen war.
Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt
Die historische Femeiche sei, so Carlo Behler vom Heimatverein, ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt, unter anderem aus Polen, Tschechien, Italien Guatemala und sogar aus Brasilien.
Im April 2018 legte der Heimatverein an der Geschichtstafel das erste Gästebuch aus. Mittlerweile sind drei Bücher vollgeschrieben und kommen, so Behler, sehr gut an. „Beim Durchblättern stießen wir hierbei auf Eintragungen wie Zitate, Reime, Besinnliches und Grüße wie ´we are from Bosten` sowie Texte in kyrillischer Schrift aus Estland“.
Viele Sprüche ließ der Heimatverein übersetzen. „Wir wollen ja wissen, was dort alles steht“, so Kempken.
Einträge wie: „Vor 60 Jahren war ich mit dem Schullandheim Rhade hier oder ‚Gib uns etwas von deiner Stärke und Ruhe‘, sind in den Gästebücher zu finden.
Eine Besucherin aus Hamburg schrieb: „Eine wirklich bemerkenswerte Gedenkstätte. Auch, wenn ich als Juristin einige Revisionen bei der Femegerichtsbarkeit entdeckt habe“.
Ehrfurcht vor dem Alter der Eiche
Oder: „Dank an Gemeinde und Heimatverein für den Erhalt und die Pflege der Femeiche“. „Ein beeindruckendes Naturdenkmal und geschichtsträchtiger Ort der Entspannung und Ruhe“. „Ehrfurcht vor dem Alter der Eiche“. „Wiederkehr nach langer Zeit“.
Die Vorparade unter den Kastanien hat es gezeigt: Die Schützen des Erler Bürgerschützenvereins sind startklar für das anstehende Schützenfest von Samstag 15. Juni bis Montag 17. Juni 2019.
Noch regieren das Königspaar Martin Pierick Andrea Heidermann mit ihrem Ehrengefolge: Michael Heyng und Monika Gerbersmann sowie Klaus Röckinghausen und Monika Heidermann-Grewing.
Diese standen so wie es sich gehört, mit geistigen Getränken parat, als sie am Donnerstag von den Schützen am Haus des Königs abgeholt wurden.
Zackig in allen Lebenslagen. Foto: Manfred Gerbersmann
Nach einer zackigen Parade, begleiteet von den Raesfelder Burgmusikanten, durch das Dorf ging es dann feucht-fröhlich unter den Kastanien weiter.
Auf alle Fälle jüngster Teilnehmer bei der Vorparade war der vier Tage alte Matteo von Lioba (*Schwering) und Tobias Möhlmann.
Das beliebte Festzeltehepaar Gabi und Wenzel Schwering aus Erle haben mit ihrem kleinen Enkelsohn neuen Schützen- und Zeltnachwuchs bekommen!
Großmutter Gabi Schwering mit Tochter und Enkelsohn
In 18 Jahren wird der kleine Matteo bestimmt selber kräftig bei den Schützenfesten mitmischen.
Jetzt musste sich der Kleine erst einmal an die ungewohnten Klänge bei der Vorparade in Erle gewöhnen.
Verließen unsere Jungs in den bisherigen Spielen gegen den SV Hullern stets als Sieger den Platz, mussten sie in der letzten Begegnung deutlich Federn lassen. Es gelang ihnen kaum, sich mal bis zum gegnerischen Strafraum durchzukombinieren.
Der SV Huller spielte druckvoll und kam über seine schnellen Außenstürmer oft zu gefährlichen Torabschlüssen. Zwei von diesen Runs führten dann auch zur verdiensten 2: 0-Pausenführung für Hullern. In Hälfte zwei veränderte sich das Spiel kaum. Zwar versuchte unsere C2 mit mehr Körpereinsatz zum Erfolg zu kommen, musste aber die spielerische Dominanz des Gegners anerkennen. Hullern erhöhte das Ergebnis bis zum Abpfiff noch auf 4:0. Diesmal war einfach kein Blumentopf zu gewinnen!
„Tischlein deck dich“ Bürgerstiftung lädt zum Frühstück nach Homer ein
Die Tradition wird fortgesetzt: Zum zweiten Mal lädt die Bürgerstiftung zur Frühstücksrunde nach Homer ein.
Raesfeld (pd). Am Sonntag, 14. Juli ab 9.30 Uhr wird der Platz an der alten Schule wieder mit Leben gefüllt. Wie in den vergangenen Jahren können sich Familien, Stammtische, Firmen, Vereine und alle, die gerne frühstücken Tische für 40 Euro und Einzelplätze für 5 Euro reservieren.
Sandra Lordick, Philipp Holtschlag, Ute Heidermann-Rösler, Jürgen Wachtmeister, Rita Grömping, Birgit Romeiß-Geuting, Ewald und Claudia Gesing, Heiko Gudel, Lea Nagel und Eva Spangemacher
Für Kinder bis zu 12 Jahren ist die Teilnahme frei. Tische, Stühle, Sonntagsbrötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen werden von der Bürgerstiftung gestellt.
Alles, was man sonst für ein gemütliches, stilvolles Freiluftfrühstück benötigt, bringt man selber mit. Die drei schönsten Tische werden prämiert.
Foto: Archiv
Besonderes Highlight ist in diesem Jahr
eine Fahrradauktion. Es werden „gute“ Fahrräder und „Fetenräder“ versteigert. Erlöse
aus der Auktion und vom Frühstück werden für gemeinnützige Projekte der
Stiftung verwendet.
„Wir hoffen, dass wir den Erfolg, den
wir in den vergangenen Jahren mit dem „Tischlein deck dich“ hatten, mit dem
Frühstück in Homer fortsetzen können und hoffen natürlich auf gutes Wetter,
denn die Veranstaltung findet in jedem Fall draußen statt“ so die Vorsitzende
Jutta Bonhoff.
Infos zur Anmeldung und zum Ablauf stehen im Internet auf www.stiftung-reh.de. Anmeldungen zum Frühstück sind ab sofort per E-Mail an [email protected] oder telefonisch möglich.
Interessante Aktivitäten am und im Sterndeuterturm
Raesfeld (pd). Am 16. Juni wird es den „3. Schlösser- und Burgentag im Münsterland“ geben.
Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld, die Gemeinde Raesfeld, der Naturpark Hohe Mark, der Trägerverein Tiergarten Schloss Raesfeld e.V. und der Heimatverein Raesfeld beteiligen sich am Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr mit vielen Aktionen an diesem Ereignis.
Nach dem großen Erfolg
der letzten beiden Jahre wird Mitte Juni der „3. Schlösser- und
Burgentag“ gefeiert, um bedeutsame Kulturdenkmäler und deren Nutzungen
bekannt zu machen. Die Bauten sind die Schätze des Münsterlandes und in kaum
einer anderen Region gibt es schönere Zeugen großer Baukunst als inmitten der
weitläufigen Parklandschaft.
37 Burgen, Schlösser, Gräftenhöfe und Herrenhäuser öffnen sich dem Publikum. Die Organisatoren setzen auf das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer, damit Rittersäle, Weinkeller, Turmzimmer, Schlosstürme und Schlossparks zugänglich sind. Es gibt Angebote für Groß und Klein, kulinarische Highlights, Picknicks und Führungen durch die Häuser.
Programm
Die Raesfelder Verantwortlichen starten am Sonntag um 11:00 Uhr mit einer Schlossanlagenführung. Von der Balustrade des Sterndeuterturms eröffnet sich bei den Turmaufstiegen um 11:30, 13:00, 14:30 und 16:00 Uhr in 23 Metern Höhe der Blick über den Südkreis Borken.
Im
Verlies werden um 14:00 Uhr „Märchen und Gruselgeschichten“ von Freifrau Uschi
vorgelesen. Zur gleichen Uhrzeit beginnt auch die Wanderung durch das kleine
Paradies des Grafen Alexander II. von Velen.
Im Veranstaltungsraum der Vorburg läuft ganztägig eine Präsentation über die Entstehung von Schloss Raesfeld. Ebenfalls von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind das „Museum am Schloss“ und die Schlosskapelle geöffnet.
Fotos: Akademie Schloss Raesfeld
Am Sonntag wird das Infomobil des „Naturpark Hohe Mark“ auf dem Schlosshof stehen und die Besucher mit allen touristischen Informationen versorgen. Treffpunkt für alle Aktivitäten ist der Info-Point vor dem Sterndeuterturm.
Der Schlösser-
und Burgentag ist ein Bestandteil des „Masterplans Schlösser- und Burgenregion
Münsterland“, mit dessen Hilfe das touristische Potenzial der herrschaftlichen
Häuser noch besser genutzt werden soll. Beteiligt sind die Kreise Borken,
Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster.
Erneut wurde der Ehrenamtspreis im Handwerk am Schlos Raesfeld verliehen
RAESFELD. Den 5. Ehrenamtspreis im Handwerk NRW im Rahmen der Veranstaltung „Treffpunkt Ehrenamt“ erhielt am Michael F. Firmenich aus Rheinbach.
Der Ehrenamtspreis im Handwerk NRW 2019 bekam Michael F. Firmenich aus Rheinbach am Freitagabend von Staatssekretät Christoph Dammermann und Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster (l.) überreicht.
Zahlreiche Gäste aus Handwerk und Politik kamen zur Würdigung. Der jährlich neu ausgeschriebene 5000 Euro dotierte Preis, steht für das Engagement von Handwerkern für die Gesellschaft sowie Ehrenamtsträgern des Handwerks, die Besonderes außerhalb des Handwerks leisten.
Moderation Michaela Padberg, WDR Köln
Neben der Verleihung des Ehrenamtspreises wurden in Podiumsgesprächen mit sieben Diskussionsteilnehmer aus dem Handwerk die verschiedenen Facetten des ehrenamtlichen Engagements aufgezeigt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michaela Padberg, WDR Köln.
„Ehrenamt in seiner lebendigen Form. Wichtig für das Handwerk ist es, dass alle anderen davon angesteckt werden und sich auf den Weg begeben“, betonte Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster, am Freitagabend in seiner Rede beim 5. Treffpunkt Ehrenamt am Schloss Raesfeld. Dazu gehöre, und sei unzertrennbar zum Handwerk, ein besonderes ehrenamtliches Engagement.
Tiefe Motivation und ohne Eigennutzen
Der 5000 Euro dotiertet Preis und die Veranstaltung spreche, so Christoph Dammermann, immer die Menschen an, die sich für andere engagieren. „Aus einer tiefen Motivation heraus und ohne Eigennutzen, vor dem Hintergrund, was kann man alles tun, wo kann man sich einbringen“, sagte Staatssekretär Christoph Dammermann.
Verein Togo-Hilfe e. V.
Wie in diesem Fall der Preisträger Michael F. Firmenich. Der staatlich geprüfte Augenoptiker ist Vorsitzender des Vereins Togo-Hilfe e. V. in Rheinberg. Das Kernziel seines Vereins ist es, den Menschen in Togo karitative Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Hier kann ich helfen
Bei einem seiner ersten Besuche in der Region Kpalimé/Togo in Westafrika vor Ort 2002 habe er festgestellt, dass hier Kinder mit Sehbehinderung nicht zur Schule gehen dürfen, sondern zur Feldarbeit geschickt werden. „Ich wusste sofort, dass ich hier als Optiker helfen kann, um den Kindern ein Schulbesuch zu ermöglichen“, erzählt der Preisträger und freut sich, dass es ihm in den Jahren gelungen sei, das Projekt auszuweiten. Ehrenamtspreis Handwerk 2019
Für Kinder ohne Chancen
Die Hilfe erstreckt sich mittlerweile nicht nur auf Bereiche der fachgerechten Behandlung von Menschen mit Sehbehinderung und Augenkrankheiten. „Ganz aktuell baut der Verein das dritte Berufsausbildungszentrum für Kinder, die sonst nie eine Chance hätten, wie AIDS-Waisen oder Straßenkinder.
Dazu gehören die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, Jugendfürsorge oder die Bereitstellung einer Ausbildungshilfe für benachteiligte und bedürftige Kinder und Jugendliche“.
Mittlerweile sei er 21 Mal vor Ort gewesen und habe noch große Pläne. „Mein größtes Ziel ist, noch mehrere Lehrer für noch mehr Ausbildungsberufe zu finden und dazu beitragen, damit dort alle Kinder eine Zukunftsperspektive finden. Ansonsten bleibe den meisten Kindern nur die Feldarbeit oder das Militär“.
Zu einem Kinderflohmarkt am Samstagvormittag lud der Förderverein der St. Sebastian-Schule ein, der gemeinsam mit dem Ortsmarketing den Markt für die kleinen Händler organisierte.
Rund 30 kleine Kinder boten ihre Spielsachen auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus an. Es wurde gefeilscht und gehandelt. Wie die kleine Nele Nienhaus.
Sie spart für eine Pool-Party im Sommer. „Deshalb habe ich mein Kinderzimmer kräftig aufgeräumt und möchte heute viel verkaufen“, verriet Nele.
Und auch die Väter hatten Spaß. Lesestoff für Kinder kam auch bei den Erwachsen an. In diesem Fall allerdings nur zur Repräsentation für das Foto.
Der Förderverein behält, so Stephanie Meyer, Vorsitzende Förderverein, die Standgebühr von 1 Euro ein, um die Selbstkosten abzudecken. Das Geschäft an diesem sonnigen Tag lief gut, sodass bereits die besten Schnäppchen kurzer Zeit den Besitzer wechselten.
Ein Auge über die „Geschäfte“ hatten viele Eltern, die beratend bei der Preisgestaltung ihrem Nachwuchs Hilfestellung gaben und beratend zur Seite standen.
Stellungnahme der Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Raesfeld/Erle/Homer Elke Rybarczyk
Der SPD-Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer gratuliert der Partei „Die Grünen“ und der FDP zu ihren Erfolgen bei der Europawahl 2019.
Das Wahlergebnis ist für die Parteien der großen Koalition ein Desaster. Das sollte man nicht schön reden.
Dennoch sei der Blick einer SPD-Ortsvereinsvorsitzenden auf die Ergebnisse in einem Vergleich gestattet:
Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Raesfeld (72,6%) war die höchste im Kreis Borken. Die Verluste der SPD in der Gemeinde liegen mit (-6,9%) deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (-11,7%), dem Landesdurchschnitt (-14.5%) und sind die geringsten im Kreis Borken (-10,3%).
Die Verluste der CDU liegen in der Gemeinde (-15,4%) deutlich höher als im Bundesdurchschnitt (-7,0%) und sind die höchsten im Kreis Borken (-10,8%).
Die erstaunlich hohe Wahlbeteiligung macht Mut. Ist es das Ende der Gleichgültigkeit? Hoffentlich.
Das traditionelle, parteipolitische Gefüge in der Gemeinde scheint nicht mehr dieselbe Stabilität wie vor der Europawahl zu haben.