Eine deffekte Zylinderkopfdichtung, ein Getriebeschaden oder die kaputte Lichtmaschine. Ein unvorhergesehener Defekt kann schnell ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen.
Damit Ihr finanzieller Spielraum erhalten bleibt, haben wir uns entschlossen, im Rahmen unseres stetig wachsenden Serviceangebots, eine 0% Finanzierung in Partnerschaft mit der Santanderbank anzubieten.
Die 0% Finanzierung beinhaltet keine zusätzlichen Kosten. Sie zahlen ganz bequem monatlich eine kleine Rate und können einen Betrag von bis zu 5000 € (abhängig von der Bonität) zu Reparaturzwecken oder zum Kauf von Reifen, Felgen oder anderem Zubehör verwenden.
Sprechen Sie uns einfach an oder Kontaktieren Sie uns um alle weiteren Details zu besprechen.
Raesfeld wackelte mit Peter Wackel bei der RCV-Party Schräglage 5.0
Partystimmung am Samstagabend bei der RCV Party „Schräglage 5.0“ im vollen Festzelt am Michael.
Peter Wackel in regelrechter Schräglage
Partymacher und Schlagerkünstler Peter Wackel brachte Raesfeld in seinem super schicken Anzug und seinem gut 40 minütigem Auftritt auf der RCV-Bühne zum Wackeln.
Mit seinem Ballermann Hit „Scheiß drauf. Malle ist nur einmal im Jahr“, sorgte Wackel von der ersten Minute an für reichlich Stimmung in der Bude. Dichtgedrängt standen die Fans vor der Bühne und sangen lautstark die bekannten Ballermann –Hits mit.
Sehr zur Freude des Prinzenpaares Felix I. und Leonie I. sowie Sitzungspräsident André Schlüß. Sie schlossen sich in die Reihe der gut gelaunten Partygäste ein und tanzten ausgelassen über die Bühne.
Hammer. Richtig gut
Auf die Frage der Redaktion an Peter Wackel am Ende seines Auftritts, ob es ihm hier in Raesfeld Spaß gemacht habe, sagte Wackel. „Hammer. Richtig gut, wie hier in Raesfeld Karneval gefeiert wird“.
Bevor Wackel gegen 23.15 Uhr auf die Bühne trat, gab es für die Jecken im Zelt im Vorfeld schon jede Menge an Showauftritten. Dabei waren die Junioren-, Prinzen- und die Schlossgarde, die Tanzteufel, und das Männerballettder BoKaGe aus Bocholt. Darüber hinaus wurden die schönsten Kostüme prämiert.
Das schönste Kostüm 2019
Der erste Platz ging an die Regenbogengruppe, Platz 2 an die „Aliens“, gefolgt von den Lounge-Schnecken als „Air-Berlin Crew“. Romantisch wurde es, als plötzlich Lucas Cluse und Chanti Mehler auf die Bühne traten und der junge Mann seiner Allerliebsten, und vor den Augen des Publikums, einen Heiratsantrag machte. Und sie hat, unter lautstarkem Jubel, Ja gesagt.
Zufrieden mit dem Verlauf des Abends war auch der RCV-Vorsitzende Pascal Rehmann. „Wir haben mehr als 1000 Besucher heute hier. Das sind ungefähr gleich viele, wie im letzten Jahr bei Ross Antony“. Erst in den frühen Morgenstunden und ohne polizeiliches Einschreiten, so Rehmann, fand die Party ihren Ausklang.
Petra Bosse
Peter Wackel bei Schräglage 5.0
1 von 88
Peter Wackel in regelrechter Schräglage
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Weit weniger Besucher beim diesjährigen Rosenmontagszug Raesfeld als 2018.
Wolfsgebiet, Rotkäppchen und der böse Wolf war ein Thema beim Rosenmontagszug 2019.
Raesfeld. Es flogen nur so die Kamellen vom Himmel, dass die Besucher an den Straßenrändern kaum mit dem Einsammeln hinterherkamen.
Bevor der Zug sich in Bewegung setzte, war das Wetter alles andere alles freundlich. Dennoch schien Petrus ein Herz für die Jecken zu haben, denn es blieb trotz aller Erwartung trocken. Der angesagte Sturm zog ebenfalls an Raesfeld vorbei. Das Wetter meinte es gut mit ihnen. Selbst die Sonne lugte ab und zu aus dunklen Wolken heraus – und ließ Wärme in die Herzen der unermüdlichen Feiernden.
Bevor der Zug pünktlich um 12.33 Uhr startete, wurde Bürgermeister Andreas Grotendorst in seinem Rathaus gesucht, gefunden und verhaftet.
Unter dem Motto „Tradition und neuer Schwung, der Raesfelder Karneval hält alle jung“ rollte der Zug durch die Gemeinde.
Die Ungewissheit, ob das Wetter hält oder nicht, schreckte wohl viele Besucher in diesem Jahr ab. Laut Markus Büsken vom Ordnungsamt fanden nur rund 2000 Gäste den Weg zum Umzug nach Raesfeld. „Aber besser weniger Besucher, als wenn er hätte gar nicht stattfinden können“, so Büsken.
Und genau richtig, neben Konfetti und Kostüme gab es reichlich lautes helau, jede Menge Stimmung mit bunten Mottowagen und Musik in den Raesfelder Straßen.
Freiheit 24 – Gloria verbreitet Angst und Schrecken, höhere Zäune bau`n die Jecken!
Das Thema Wolf, Rotkäppchen und „Gloria von Wesel“ sowie Wolfsgebiet waren Thema bei der Nachbarschaft Büskerhook, den Laufschnecken & Friends und der KLJB Raesfeld.
Richtig fantasievoll mit viel Dampf präsentierte sich die Nachbarschaft Brökerstegge unter dem Motto: Alexander Gerst-Weltall.
„Schicht im Schacht“ die Zechenschließungen im Ruhrgebiet war Thema KLJB Marbeck und die KLJB waren genossenschaftlich „orange“ mit dem Motto „Müllabfuhr“ unterwegs.
Als „Schlafmützen zogen die RRZ Tanzfriends durch die Straßen. Musikalisch sorgten die Raesfelder Fanfaren, die holländischen Gäste CV, die De Mölledraejers Küche und die De Mölledweilers den Zug. Die Kinder-Prinzen hatten ihre eigenen Musiker „Die Garde des Prinzen“ dabei.
Mächtig ins schwitzen kamen die Prinzenpaare Felix I. und Leonie I. sowie das RRZ Kinderpaar Paul I. und Lillie auf ihren Wagen. Sie warfen mit beiden Händen köstliche Naschereien auf die Besucher herunter, die schnell in den Beuteln der Kinder und Erwachsenen verschwanden.
Es aber so viel, dass vieles gar nicht aufgesammelt werden konnte, da die Besucherzahl nicht der Menge an den vorhandenen Kamellen entsprach.
RAESFELD. Keine 300 Einwohner hat Homer, dennoch feierten die Jecken im Homerland ihren Karneval am Freitagabend im Hecheltjen´s Hof als wenn sie in einer der Karnevalshochburgen waren.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Sitzungspräsident Andrè Overkämping im ausverkauften Saal begrüßen. Darunter das Prinzenpaar vom RCV Felix I. und Leonie I. sowie das RRZ Kinderprinzenpaar Paul I. und Lilli I. und das Gemener Prinzenpaar Marina I. und Nico I.
In die Bütt stieg als erster Hendrik Wilger als „Hendrik, der verkannte Büttenredner“. Ihm kommen, wie er sagte, die besten Ideen für seine Büttenreden auf dem WC“.
Hendrik Wilger in der Bütt
Nicht nur das verriet Hendrik, sondern auch seine Ungeschicklichkeiten aus seinem Leben voller Hindernissen. Da gab es einen Stachel im Po, oder anstatt ein Ja vor dem Traualtar, rutschte ihm ein ungewollte „Nein“ heraus. Und auch von einer geplatzten Hosennaht konnte er humorvoll berichten. Das Ergebnis am Ende sah jedoch anders aus. „Meine Frau war am kochen und sagte, was bist du doch für ein Trottel“.
Tänzerische und fetzige Einlagen gab es von den RCV Tanzteufel als temperamentvolle Cheerleader unter der Leitung von Geli Müller. Die Kinder der Tanzgarde rot-weiß Homer mit Trainerin Viola Ebbert waren ebenfalls groß gefragt auf der Homeraner Bühne und ernteten, wie auch die Mädchen vom RCV und die Caro-Kids aus Rhedebrügge, jede Menge Applaus.
Die Jugend des Fanfarencorps Raesfeld, unter der Leitung von Lukas Höing, luden mit ihrem musikalischen Beitrag zum schunkeln ein.
Als Landei in der Bütt brachte Jonas Groß-Isselmann die Jecken zum Schmunzeln. Unter anderem mit einem etwas heiklem Männerthema: Prostata-Untersuchung beim Urologen.
In der Bütt das Landei Jonas Groß-Isselmann
Er kam mit seinem Arzt ins Gespräch und klagte sein Leid. „Ich habe Pech mit den Frauen. Die Erste ist abgehauen, die zweite gar nicht erst gekommen“.
Heinrich Grömping als schmucker Matrose
Mit der Showtanz-Gruppe aus Bocholt, der Tanzgarde Homer und dem großen Finale ging ein bunter Abend im Isseltal mit einem dreifachen Homer, Raesfeld, Erle helau“ zu Ende.
Unter dem Motto „Tradition und neuer Schwung, der Raesfelder Karneval hält alle jung“ , startete der Rosenmontagszug vom RRZ pünktlich um 12.33 Uhr am Rathaus.
So richtig viel Glück hatten die Jecken mit dem Wetter. Regnete es noch am Vormittag, so zeigte sich Petrus in Karnevalslaune und schloss die Schleusen. Auch der gemeldete Sturm blieb aus, sodass die Raesfelder fröhlich feiern konnten.
In Reken und Südlohn kam es am insgesamt zu 77 Polizeieinsätzen rund um den Karneval.
In beiden Orten schritten die Einsatzkräfte konsequent ein. In Reken gab es Anlässe zu 42 Polizeieinsätzen (vier Körperverletzungsdelikte und drei Sachbeschädigungen).
12 Personen wurden in Gewahrsam genommen und 23 Platzverweise erteilt. Die Besucherzahl beim Umzug wird auf ca. 3.000 geschätzt.
In Südlohn
kam es zu 35 Einsätzen (drei Körperverletzungsdelikte und eine sexuelle
Belästigung). 16 Personen wurden in Gewahrsam genommen und 18
Platzverweise erteilt. Die Besucherzahl beim Umzug wird auf ca. 4.000
geschätzt.
Mit Blick auf die Sicherheit im Straßenverkehr
überprüfte die Polizei an den Karnevalstagen im Kreisgebiet bislang 445
Fahrzeugführer. Drei hatten zu viel Alkohol getrunken und drei standen
unter Drogeneinfluss. Die Beamten stellten in einem Fall den
Führerschein sicher. Es kam zu zwei Verkehrsunfällen unter Alkohol- bzw.
Drogeneinfluss.
Der Rosenmontagszug wird am 4. März in den üblichen Bahnen verlaufen. Der Start ist um 12.33 Uhr am Rathaus. Die Strecke bleibt unverändert.
Insgesamt 33 Gruppen haben sich, so der RRZ Vorsitzende Reinhard Hörnemann, gemeldet.
Wie in den veragangenen Jahren teilt sich der Zug und zwei Familienzonen wird es auch wieder geben, in der Alexander- und der Gartenstraße. Dort wird die Lautstärke der Musik auf den Wagen deutlich reduziert und es werden in diesen Bereichen Kontrollen mit Blick auf die Lautstärke vorgenommen. Ein vom Veranstalter beauftragter Sicherheitsdienst, Ordnungsamt und Polizei werden Alkohol-Kontrollen vornehmen.
64 neue Baugrundstücke nach den neuen Vergaberichtlinien der Gemeinde Raesfeld für 150 Euro pro Quadratmeter
Raesfeld (pd). Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, insgesamt 64 Baugrundstücke zum Preis von 150 €/qm inklusive Kanalanschluss- und Erschließungskosten für den Bereich des Baugebietes Stockbreede 2 zu veräußern.
Neues Baugebiet in Raesfeld an der Stockbreede. Foto: Google Maps
„Mit diesem Grundstückspreis liegen wir ganz erheblich unter dem bisher in Raesfeld gehandelten Durchschnittspreis in Höhe von 204 €/qm, zumal wenn man bedenkt, dass in den 204 € noch keine Kanalanschluss- und Erschließungskosten enthalten waren“, sagt der Erste Beigeordnete Martin Tesing.
Attraktiv für junge Familien
Damit nahm die Gemeinde Raesfeld bisher im Kreis Borken eine Spitzenposition ein. Diese war sicher auch dem knappen Angebot geschuldet. „Ich freue mich insbesondere auch für junge Familien, denen die Gemeinde damit ein attraktives Angebot unterbreiten kann“, ergänzt Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Die massive Preisreduzierung wurde dadurch ermöglicht, dass die Gemeinde Raesfeld im Jahre 2017 ihr Baulandmodell nach vielen schwierigen Verhandlungen umstellen konnte. Wurden in früheren Jahren Baugrundstücke über den Weg von Umlegungsverfahren zur Verfügung gestellt und dadurch ein großer Teil von privater Hand veräußert, praktiziert die Gemeinde Raesfeld jetzt das Zwischenerwerbsmodell, wonach die Gemeinde die Flächen zunächst erwirbt, um danach Baurecht zu schaffen.
Die Gemeinde Raesfeld wird deshalb in den nächsten Jahren über diesen Weg insgesamt ca. 250 Baugrundstücke mit ca. 420 Wohneinheiten anbieten können. „Darüber hinaus stehen uns schon heute weitere Potentialflächen für die Zeit danach zur Verfügung, die wir dann im Bedarfsfall auf Wohnungsmarkt anbieten könnten“, so Andreas Grotendorst.
Antrag der UWG – Fraktion – Optimierung der gemeindlichen Homepage zur Vereinfachung der Mitwirkung von BürgerInnen bei politischen Entscheidungsprozessen.
(pd). Im Rahmen der Änderung der Geschäftsordnung und der parteiübergreifenden Zusicherung möglichst bürgernah agieren zu wollen, regen wir an, dass die Verwaltung auf der Startseite ihrer Homepage neben den Links „ Tourismus“, Heiraten in Raesfeld“, Leben in Raesfeld“ und „Wirtschaft und Bauen“ um einen zusätzlichen Punkt „Bürgermitwirkung“ erweitert wird.
Begründung
Einige der Informationen, die unter dem neuen Link zu finden sein sollen, sind schon auf der Homepage der Gemeinde Raesfeld zu finden, sie sind aber nur umständlich zu finden. Sowohl die Gemeindeverwaltung, wie auch alle in der Gemeinde und im Rat vertretenden politischen Kräfte haben in der Vergangenheit mehrfach bekräftigt, dass sie Politik transparenter machen wollen und Bürgerinnen und Bürger an den politischen Prozessen und Entscheidungen beteiligen wollen.
Eine leicht verständliche Homepage kann hierbei sehr hilfreich sein. Mit einer bürgerfreundlicheren und bürgernäheren Homepage kann Raesfeld einen weiteren Schritt hin zu einer vorbildlichen, modernen und zukunftsorientierten Gemeinde machen.
Unter dem Punkt sollen möglichst alle politischen Termine aufgelistet sein, an denen Mitbürgerinnen und Mitbürger teilnehmen können insbesondere Rats- und Ausschusssitzungen sowie andere Veranstaltungen an denen die Mitarbeit, oder auch nur die Teilnahme der Mitbürgerinnen und Mitbürger möglich oder erwünscht ist.
Des Weiteren sollte dort erklärt werden, wie sich Mitbürgerinnen und Mitbürger in die politische Arbeit einbringen können, welche Zuständigkeiten in der Verwaltung bestehen und wie die entsprechenden Ansprechpartner erreicht werden können.
Außerdem könnte dort das komplexe Feld der Kommunalpolitik, sowie gefasste Beschlüsse, in bürgernaher Form erläutert werden.
Dies fördert nicht nur ein besseres Politikverständnis, sondern trägt zu einer verbesserten Transparenz bei.
RAESFELD/ERLE. Karnevalsstimmung bei Kaffee und Berliner im Seniorenhaus St. Martin.
Rote Rosen verteilte die Seniorengemeinschaft im Seniorenhaus St. Martin am Donnerstagnachmittag. Reinhard Kipp spielte dazu auf seiner Drehorgel das Lied „Rot, rot rot sind die Rosen“.
Hierbei schunkelten die Bewohner fleißig mit. Das gut einstündige karnevalistische und musikalische Programm wurde auch in diesem Jahr wieder von der Seniorengemeinschaft gestaltet. Das Team des Seniorenhauses schmückte dazu die Halle festlich und schnell kamen hierbei die Seniorinnen und Senioren in Schwung und gute Laune.
Am Altweiberkarneval in der Gemeinde unterwegs waren auch das Kinderprinzenpaar Paul I. und Lilli I. vom RRZ. Sie besuchten die Bewohner im Haus St. Silvester und im Haus an der Gartenstraße.
Musikalisch unterhielten die RRZ-Kids die Bewohner mit ihrem fetzigen Tanz zu dem Lied „Pack die Badehose ein“. Die Besucher klatschten und schunkelten fleißig mit.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (02.03) wurde die Feuerwehr Raesfeld um 03:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Rhader Straße alarmiert.
Trotz Abfahren der Rhader Straße konnte, so heißt es von Seiten der Feuerwehr, keine Einsatzstelle ausfindig gemacht werden. Im zweiten Schritt wurden dann durch die Suche auf die Wirtschaftswege um die Rhader Straße ausgeweitet.
Nach etwa zehn Minuten entdeckte der Rettungsdienst Borken die Einsatzstelle am Pohlschlatt in Marbeck.
Vor Ort wurde ein PKW ohne Fahrer vor einem Baum vorgefunden. Sofort wurden die umliegenden Felder, Gräben und Bauernhöfe durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei nach dem Autofahrer abgesucht.
Die Suchmassnahmen liefen in enger Abstimmung mit der Polizei. Zur Unterstützung der Suchmaßnahme wurde gegen 05:20 Uhr ein Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera angefordert.
Fotos: Feuerwehr Raesfeld
Erst nach weiteren 20 Minuten kam der PKW-Fahrer zum RTW gelaufen. Hier wurden weitere Versorgungsmaßnahmen eingeleitet.
Zum Unfallhergang gibt es aktuell noch keine weiteren Erkenntnisse.
Die Feuerwehr säuberte die Straße und konnte gegen 6 Uhr die Einsatzstelle verlassen.
Im Einsatz: Beide Löschzüge der Feuerwehr Raesfeld, RTW Borken, NEF Borken, RTW Schermbeck, Polizei, Fliegerstaffel Düsseldorf der Polizei
im Kreis Borken gesunken!“ Aktuell 4.297 SGB II-Arbeitslose im Kreisgebiet – damit wieder nahe am Niedrigstand
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Februar wieder gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Februar 2019 insgesamt 4.297 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Januar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 182 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 249 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt nun wieder bei 2,0 Prozent und damit nah am bisherigen Niedrigstand von 1,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat ist sie um 0,1 Prozentpunkte gesunken.
„Nach einem saisonbedingten Anstieg zum Jahreswechsel ist die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen also zurückgegangen“, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker über die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit. „Ob dies einen positiven Trend für 2019 bedeutet, können wir jedoch erst in den kommenden Monaten genauer beurteilen“, ergänzt Dr. Zwicker.
Von der insgesamt positiven Entwicklung im Februar konnten auch Flüchtlinge – insbesondere mit syrischer Staatsangehörigkeit – profitieren, erläutert der Landrat. „Die Zahl der Arbeitslosen, die dieser Personengruppe zuzuordnen sind, ist im Vergleich zum Vormonat um 34 Personen zurückgegangen.“
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Februar leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.296 Personen (+ 49 zum Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 15.354 Personen (+ 49) in 7.483 Bedarfsgemeinschaften (+ 67) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Jede Menge Termine haben die Prinzenpaare vom RCV Felix I. und Leonie I. sowie das Kinderprinzenpaar vom RRZ Paul I und Lilli I. in der Woche vor Rosenmontag.
So besuchte das Kinderprinzenpaar die Senioren in Raesfeld und Erle und machten mit dem RCV Prinzenpaar auch einen Abstecher in die Grundschulen.
Egal wo die Jecken auftraten, überall wurden sie heiß erwartet und freundlich begrüßt. eine stressige Zeit, die aber allen Beteiligten immer wieder viel Spaß macht.
Und wie heißt es so schön? Am Aschermittwoch ist alles vorbei …
Raesfeld, Erle Homer helau“. Gut behütet in die fünfte Jahreszeit!
Ein Herz für Karneval und für die RRZ-Kids
Die RRZ-Kids sowie das RRZ prinzenpaar Paul I. und Lilli I. bedankten sich am Donnerstag mit einer Tanzeinlage für ihre tollen und neuen 30 Käppis. Diese bekamen sie von der Steuerberatungskanzlei Geuting- Vornholt – Feldhaus in Raesfeld gesponsert.
Als Dank dafür statteten die Kinder des RRZ der Steuerberatungskanzlei einen Besuch ab und sorgten für reichlich Stimmung „in der Bude“.
Was wäre Fasching ohne die richtige Kopfbedeckung? Umso glücklicher waren den RRZ-Kids über die neuen und fetzigen roten Kappen. Damit kommen die Kleinen nun „gut behütet“ durch die närrische Zeit und sind darüber hinaus ein absoluter Hingucker bei ihren Auftritten.
Die Jugendfeuerwehr Raesfeld konnte am Dienstabend eine „neue“ Jugendfeuerwehr-Dame und sieben neue Jugendfeuerwehr-Herren begrüßen.
(pd). Acht Kamerad(innen) wurden am letzten Dienstabend offiziell in die Jugendfeuerwehr Raesfeld aufgenommen.
Weitere zwei „ganz neue“ Jungen schauten am Mittwoch bei der Feuerwehr vorbei, um sich über die Jugendfeuerwehr zu informieren.
Die Kameraden der aktiven Einsatzabteilung der Feuerwehr Raesfeld wünscht den neuen Kameraden(innen) einen guten Start und viel Spaß in der Jugendfeuerwehr.
Lust auf Feuerwehr?
Hast DU auch Lust mit in der Jugendfeuerwehr mitzuwirken (?) Dann komm zu uns und schnuppere in den Übungsdiensten und den Aktivitäten rein. Was musst du dabei erfüllen (?) …. 12 Jahre alt sein, Interesse an Technik, Interesse anderen Menschen zu helfen, Lust ein Teil einer sehr guten Kameradschaft zu sein …. dann bist DU bei uns in der Jugendfeuerwehr Raesfeld RICHTIG!
Wende dich an unsere
Jugendfeuerwehrwarte Rebecca Kilian / Wolfgang Schwiederowski, oder an unseren
Löschzugführer Raesfeld Ralf Kock, oder an die Wehrführung André Szczesny /
Jörg Wachtmeister.
Operette am 3. März im Rittersaal von Schloss Raesfeld / Spielfassung, Übersetzung und Regie von Dominik Wilgenbus
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Herr Blumenkohl plant seinen glanzvollen Aufstieg in die feine Gesellschaft mit einer Soiree. Höhepunkt soll der Auftritt dreier weltberühmter Opernsänger werden.
Der Regisseur Dominik Wilgenbus ist in der Theaterszene im Kreisgebiet kein Unbekannter: Seine Familie stammt aus Borken. Bereits 2017 gastierte er im Rittersaal.
Als die ihm kurz vor Beginn der Veranstaltung absagen, weiß seine Tochter Rat: Man wird den Gästen die angekündigten Stars selbst vorspielen, mit freundlicher Unterstützung des musikalischen jungen Nachbarn.
Die Operette „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre…“ von Jaques Offenbach ist in einer Fassung von Regisseur Dominik Wilgenbus am Sonntag, 3. März, um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld zu hören.
Zu der Besetzung von „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre… und mehr“ gehören: Julian Freibott (Tenor), Torsten Frisch (Bariton), Juri Kannheiser (Violoncello), Anne Steffens (Sopran) und Dominik Wilgenbus (Klavier).
Nach seinem Regiestudium begann Dominik Wilgenbus als Theaterregisseur, Autor, Übersetzer, Schauspieler und Pianist an der Münchner Musikhochschule. Er ist Mitbegründer unter anderem des Metropoltheaters und der Kammeroper München.
Wilgenbus arbeitete bereits am Berliner Gorki-Theater, am Münchner Gärtnerplatz und der Wiener Volksoper. Auch in der Theaterszene im Kreisgebiet ist Dominik Wilgenbus kein Unbekannter: Seine Familie stammt aus Borken.
Julian Freibott studierte unter anderem in Düsseldorf und ist derzeit Ensemblemitglied des Erfurter Theaters. Torsten Frisch singt im Fach Bariton und ist nach langjährigem Engagement am Staatstheater in München freischaffend tätig.
Juri Kannheiser studierte in München und ist als Cellist und Performer an zahlreichen Formationen beteiligt. Anne Steffens gastierte nach Abschluss ihres Studiums bereits in Berlin, München, Pforzheim und Schwerin.
Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.
Karten sowie das Programmheft der Saison 2018/2019 können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564/9899-111 oder per E-Mail an [email protected] (Karten bis Freitag, 1. März, 12 Uhr) bestellt werden. Der Verkauf an der Konzertkasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.
Borken wird wieder Treffpunkt für Grafikfreunde 67 Aussteller präsentieren sich vom 8. bis 10. März in der Stadthalle Vennehof in Borken / Parallel Kunstweekend in Borken
Kreis Borken / Borken (pd). Zum 32. Mal ist Borken der Treffpunkt für Grafikkünstlerinnen und -künstler aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Ausnahmsweise erst am zweiten Märzwochenende (am traditionellen ersten Märzwochende ist Karneval), von Freitag, 8. März, bis Sonntag, 10. März, findet in der Stadthalle Vennehof die „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ statt.
Eindrücke von der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken
Die Veranstalter, Stadt und Kreis Borken, erwarten 59 Ausstellerinnen und Aussteller – 32 aus Deutschland und 27 aus den Niederlanden. Davon sind 17 zum ersten Mal auf der Grafikbörse vertreten. Acht kommen aus Deutschland, neun aus den Niederlanden.
Mitte Dezember hatte eine Expertenjury aus einer Vielzahl an Bewerbungen die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Hierzu kommen noch einige Gäste der Veranstalter, so dass die Besucherinnen und Besucher sich insgesamt auf 67 Aussteller freuen können.
Eröffnet wird die 32. Grafikbörse am Freitag um 16 Uhr durch die Bürgermeisterin der Stadt Borken, Mechthild Schulze Hessing. Anschließend spricht Dr. Loek Geeraedts, Vorsitzender der Bundesgemeinschaft für deutsch-niederländische Zusammenarbeit, zum Thema „Austausch über die Grenzen D/NL Kulturarbeit“.
Für den musikalischen Rahmen sorgt das „Trio Q“, junge Musiker aus Emmnerich und Kleve. Besucherinnen und Besucher sind am Freitag bis 20 Uhr willkommen. Samstags und sonntags ist die Börse von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken wie beispielsweise Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdruck. Zudem werden auch Galerien, Fotografen und Antiquariate vertreten sein.
Als Gäste der Veranstalter sind etwa der Kunstverein Borken, die Aldegrever Gesellschaft aus Münster, die Büchergilde artclub aus Frankfurt am Main, die Druckvereinigung Bentlage sowie Studentinnen und Studenten aus Bielefeld und und Osnabrück dabei.
Die Studierenden der Universität Osnabrück geben am Samstag und Sonntag jeweils um 12, 13, 15 und 16 Uhr, der Grafiker Günther Hermann aus Frohnausen, jeweils um 14 Uhr einen Einblick in grafische Drucktechniken.
Parallel zur Grafikbörse findet erneut das „Kunstweekend“ in Borken statt. An diesem Wochenende kann zusätzlich an vier weiteren Orten in der Stadt Kunst erlebt werden. Im Artline Treff (Mühlenstraße 41) sind ausgewählte Grafiken der Gruppe „augen:falter“ zu sehen. Die OpenArt Galerie (Neutor 15) zeigt die Ausstellung „RE-START. Ralph Langenhorst Photografy“.
In der Propsteikirche Sankt Remigius werden Photografien von John Bellicchi (USA) unter dem Titel „AS ABOVE, SO BELOW. Watercolours / Reflections“ gezeigt. Ergänzt wird die Grafikbörse zudem durch die „Offene Werkstatt im Forum Altes Rathaus … auf Zeit“ im Druck_Raum.
Geöffnet ist der Druck_Raum im Stadtmuseum, Wilbecke 12, während des „Kunstweekends“ am Samstag und Sonntag von 13 bis 16 Uhr. Der Artline-Treff ist am Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Samstag von 12 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Die OpenArt Galerie öffnet am Freitag von 15 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Die Photos in der Propsteikirche können während der Öffnungszeiten der Grafikbörse besichtigt werden.
Auch in diesem Jahr konnten sich die Organisatoren über eine sehr große Resonanz von Künstlerinnen und Künstlern freuen, die an der Grafikbörse teilnehmen wollten. 101 Bewerbungen gingen ein, von denen 59 von der Jury ausgewählt wurden.
Die Ausstellerinnen und Aussteller kommen unter anderem aus Amsterdam, Den Haag, Rotterdam, Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, Halle/Saale, Gelsenkirchen. Aus dem Münsterland sind Corinna Schröer, Miriam Przygoda, die Aldegrever-Gesellschaft, Anastasia Nesterova und Gintare Skroblyte aus Münster, Daniela Schlüter aus Südlohn, Frank Terwey aus Borken, Klaus Dragon aus Raesfeld und Christina Sauer aus Ibbenbüren dabei.
Elsbeth Cochius und Diana Huijts aus Enschede, Joop Overkleeft aus Aalten und Bücher mammut aus Bredevoort kommen aus dem angrenzenden Niederlanden den kurzen Weg nach Borken.
Für die ganz jungen Grafik-Freunde gibt es ab 11 Uhr eine ganztägige Kinderbetreuung am Samstag und Sonntag, in der sie selber kreativ werken können. So haben Eltern und Großeltern Zeit und Muße, sich in Ruhe den verschiedenen Angeboten der Ausstellerinnen und Aussteller zu widmen. Der Eintritt zur Grafikbörse ist an allen Tagen frei.
Kreis Borken (pd). Am Donnerstag, 07.03.2019, findet auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zum zweiten Mal ein landesweiter Sirenenprobealarm statt. Erstmalig gab es einen solchen Alarm im September des vergangenen Jahres.
Flyer Sirenen im Kreis Borken
In allen Städten und Gemeinden des Kreises Borken, die über die notwendigen Sirenen verfügen, wird daher um 10 Uhr Alarm gegeben. Er besteht aus der Kombination der Töne „Entwarnung – Warnung – Entwarnung“, das heißt, eine Minute Dauerton, gefolgt von einer Minute auf- und abschwellendem Heulton und abschließend gefolgt wieder von einer Minute Dauerton.
Auf diese Art und Weise soll das Thema Warnung in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden. Gleichzeitig mit dem Sirenenalarm wird über die Warn-App NINA die Bevölkerung darüber informiert, dass ein Sirenenprobealarm stattfindet und keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.
Im Ernstfall würden die Bürgerinnen und Bürger nach einer Sirenenalarmierung nähere Informationen und Verhaltenstipps über die Warn-App, aber auch über das hiesige Lokalradio Radio WMW sowie die nachfolgenden Social-Media-Kanäle erhalten. Zudem würde der Kreis Borken dann erforderlichenfalls auch eine Telefon-Hotline einrichten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürgen können sich über folgende Kanäle über die Bedeutung der verschiedenen Sirenenalarme informieren:
Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention informiert vor
den „tollen Tagen“
Kreis Borken. Mit Altweiber und Rosenmontag nähert sich die Karnevalszeit ihren Höhepunkten. Ausgefallene Kostüme und eine ausgelassene Stimmung sind an den „tollen Tagen“ das A und O.
Besonders an Karneval scheint für viele Jugendliche und Erwachsene der exzessive Alkoholkonsum als wichtiger Bestandteil des Feierns dazuzugehören. Damit die Karnevalstage nicht mit einem dicken Kater oder sogar einer Alkoholvergiftung enden, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol gefragt.
Denn Alkohol beeinträchtigt den Körper von Kindern und Jugendlichen generell sehr viel stärker als den von Erwachsenen. So liegt es insbesondere in den Händen der Erwachsenen, jungen Menschen die richtige Balance zwischen riskantem und gemäßigtem Alkoholkonsum zu vermitteln.
Beispielfoto: Pixabay
Der regelmäßige Alkoholkonsum (mind. einmal pro Woche) zeigt bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren eine deutlich rückläufige Tendenz, von 21,6 Prozent (2007) auf 10 Prozent (2016).
Das Rauschtrinken (Fünf Gläser und mehr bei einer Gelegenheit) ist in dieser Altersgruppe zwar rückläufig, aber immer noch deutlich zu hoch. „Alkohol übt auf Jugendliche eine unwahrscheinlich große Anziehungskraft aus, die in der Gruppe und durch öffentliche Ereignisse wie jetzt zum Beispiel den Karneval zusätzlich verstärkt wird“, weiß Sandra Berlekamp vom Kreisjugendamt.
Auch wenn sich Jugendliche in der Pubertät häufig mehr an
Gleichaltrigen als an Eltern orientieren, bildet der Umgang mit Alkohol in der
Familie doch eine Art „innerer Kompass“ für das Verhalten.
„Eltern sind Vorbilder und wie sie mit Alkohol im Alltag, aber auch zu
besonderen Anlässen umgehen, ist entscheidend“, erklärt Werner Rasch von
der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken.
Regeln zum Umgang mit Alkohol auszuhandeln
Wichtig sei ebenso, vor den Trinkgelegenheiten gemeinsam Regeln zum Umgang mit Alkohol auszuhandeln. Dabei sei die strikte Einhaltung des Jugendschutzgesetzes gute Richtschnur: So dürfen alkoholische Getränke weder an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.
Für so genannten harten Alkohol wie zum Beispiel Wodka gilt eine Altersbegrenzung von 18 Jahren. Und dabei weist Rasch besonders auf die Gefahr von Mischgetränken hin: „Wird harter Alkohol wie Wodka oder Gin mit süßen Getränken gemischt, kriegen die jungen Menschen kaum mit, wie viel Alkohol sie eigentlich zu sich nehmen, bis es zu spät ist“, sagt er. Solche Getränke seien ein Hauptgrund für Alkoholvergiftungen.
Projekt „KATERtALK“
Gerade an den Karnevalstagen kommen mehr Jugendliche nach dem übermäßigen Konsum von Alkohol in die Krankenhäuser. Jugendlichen unter 18 Jahren wird dabei im Rahmen des Projektes „KATERtALK“ ein Beratungsgespräch angeboten, um über die Situation, die zur Einlieferung geführt hat, zu sprechen und Wege aufzuzeigen, in Zukunft weniger tief ins Glas zu schauen.
Damit jede Generation Spaß und Freude ohne exzessive Alkoholausschreitungen an den Karnevalstagen hat, beteiligen sich auch viele Karnevalsvereine im Kreis Borken an der kreisweiten Kampagne „Gemeinsam Flagge zeigen im Karneval“. Ziel dabei ist es, dass alle Jugendliche, Eltern, Karnevalsbegeisterte und Veranstalter ein positives Resümee der 5. Jahreszeit ziehen können.
Wie Regina Kasteleiner von der Fachstelle für Suchtvorbeugung erläuert, bestehe eine gute Zusammenarbeit mit vielen Vereinen im Kreisgebiet, die sich den Themen Jugendschutz und Alkoholprävention verschrieben haben. „Es gibt viele Bemühungen, wieder zum ursprünglichen Karnevalsfeiern zu kommen, hin zu mehr Familienfreundlichkeit und weg vom exzessiven Alkoholkonsum“, hebt Kasteleiner hervor. So seien in vielen Städten und Gemeinden des Kreises Borken bei Zügen etwa sogenannte „familienfreundliche Zonen“ eingerichtet, in denen unter anderem die Lautstärke deutlich reduziert wird.
Weitere Informationen zum Thema gibt es bei den Mitgliedern der Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention:
– den Jugendschutzfachkräften der Städte Ahaus,
Bocholt, Borken und Gronau sowie des Kreises Borken (Tel.: 02861/82-2221),
– beim Kriminalkommissariat
Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Borken (Tel.:
02861/9005500),
Schwarm bunter Anemonenfische tauchte pünktlichst um 11.11 Uhr bei Landrat Dr. Kai Zwicker auf
Kreis Borken(pd). Zahlreiche Anemonenfische – eigentlich in den Korallenriffen des tropischen Indopaziks vorkommend – tauchten im Wortsinne auf Altweiber pünklichst um 11.11 Uhr bei Landrat Dr. Kai Zwicker auf.
Foto: Kreis Borken
Die fidelen bunten Gesellen, die sich als Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Natur und Umwelt der Kreisverwaltung erwiesen, hatten dort nur eines im Sinn: Sie forderten die Krawatte ihres Behördenchefs. Der versuchte sie noch hinter einem Arztkittel zu tarnen, doch das „Versteck“ war schnell entdeckt. Schnipp-schnapp war dann die Krawatte ab.
„Dafür habe ich nun endlich Nemo gefunden“, jubelte Dr. Zwicker im Gegenzug und spendierte voller Freude dem quirligen „Fischschwarm“ erst einmal eine Runde kühler Getränke zur Stärkung.