Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Bürgerinnen und Bürger haben mir mitgeteilt, dass man sich transparentere Entscheidungsprozesse und eine bessere Kommunikationspolitik wünscht. Ich bin ein aufgeschlossener und kommunikativer Mensch.
Im Hinblick auf die Tätigkeit als Bürgermeister verstehe ich mich als Bürgermeister aller Einwohnerinnen und Einwohner. In diesem Zusammenhang ist mir ein kommunikativer Austausch auf Augenhöhe mit allen Menschen ausgesprochen wichtig. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und der Politik. Als Zuhörer, Umsetzer und Erklärender.
Aber auch als Initiator, der vorangeht, Ideen einbringt, Vorschläge annimmt und umsetzt sowie empathisch mit Situationen und Menschen, ihren Anliegen, Sorgen und Vorschlägen umgeht. Dies beinhaltet eben auch, die Menschen ernst zu nehmen. Infolgedessen sind für mich transparente Entscheidungsprozesse und eine gute Kommunikation selbstverständlich und spiegeln sich in meiner täglichen Arbeit als Leiter des mehr als 60 Mitarbeitenden umfassenden Fachbereiches 40 „Betriebe und Immobilien“ bei der Stadt Rhede wider.
Um der eingangs formulierten Kritik zu begegnen, sollen die Menschen soweit wie möglich mitgenommen werden. Es soll regelmäßig über aktuelle Themen, Projekte und Entscheidungen seitens der Verwaltung informiert werden, beispielsweise durch Newsletter, soziale Medien oder eine informative Webseite.
Die Bürger sollen aktiv in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Dies kann durch Umfragen, Workshops oder Bürgerversammlungen erfolgen. Es wird regelmäßige Wochenberichte über Arbeitsergebnisse und Entwicklungen über soziale Medien geben. Auch Bürgermeistersprechstunden außerhalb des Rathauses gehören für mich dazu“.
Die nächste Frage lautet: Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?



























