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31 Fragen (25): Keine Mehrheit nach zwei Jahren. Was nun?

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden? Nachjustieren?


„Vorab sollte eine Idee erst gar nicht zwei Jahre diskutiert werden. Das muss schneller gehen! Sollte es dennoch keine Mehrheit geben, dann überzeuge ich und natürlich kann meine Idee zusammen mit allen auch angepasst werden.

An der Linie stur festzuhalten wäre falsch. Politik und das Bürgermeisteramt ist Teamarbeit, kein Ego-Trip und es sollte keine Parteipolitik gemacht werden. Ich trete nicht für mich selbst als Bürgermeister an. Ich trete für all unsere Bürger an“.


Die nächste Frage lautet: Welche Entscheidungen Ihrer Vorgänger möchten Sie fortführen und welche bewusst anders gestalten? Persönlicher Blick?

31 Fragen (25): Keine Mehrheit nach zwei Jahren. Was nun?

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden? Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?


„Ich bleibe im Gespräch mit den Menschen, passe den Kurs an, ohne meine Überzeugung zu verraten“.


Die nächste Frage lautet: Welche Entscheidungen Ihrer Vorgänger möchten Sie fortführen und welche bewusst anders gestalten? Persönlicher Blick

31 Fragen (24): Verantwortung, auch im Fall von Fehlern, übernehmen?

Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?


„Verantwortung übernehmen heißt für mich, offen, ehrlich und selbstkritisch zu handeln. Fehler passieren – entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ich werde Rückschläge nicht beschönigen, sondern transparent kommunizieren und daraus lernen.

Verantwortung bedeutet für mich auch, andere Perspektiven ernst zu nehmen, zuzuhören und mit allen Beteiligten nach besten Lösungen zu suchen, gemeinsam, transparent und nachvollziehbar. Als Bürgermeister möchte ich eine politische Kultur fördern, die von Ehrlichkeit, Vertrauen und dem Willen zur Weiterentwicklung geprägt ist – auch und gerade dann, wenn es schwierig wird“.


Die nächste Frage ist: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden? Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?

31 Fragen (24): Verantwortung, auch im Fall von Fehlern, übernehmen?

Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?


„Verantwortung übernehmen heißt für mich, nicht nur bei Erfolgen vorne zu stehen, sondern gerade dann Haltung zu zeigen, wenn mal etwas schiefläuft. Ich verspreche keine Fehlerfreiheit. Das kann niemand.

Aber ich verspreche, ehrlich zu sein, Fehler offen anzusprechen und daraus zu lernen. Nicht schönreden, nicht verstecken, sondern im Gespräch mit den Bürgern und der Politik gemeinsam nach Lösungen suchen. Das ist für mich echte Verantwortung. Nur so kann Vertrauen entstehen und nur so verdient man sich das Amt als Bürgermeister“.


Die nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden? Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?

31 Fragen (24): Verantwortung, auch im Fall von Fehlern, übernehmen?

Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

Vision und Haltung


„Verantwortung heißt für mich: auch dann den Kopf hinhalten, wenn es unbequem wird – so wie ich es in meinen Managementpositionen gelernt habe. Fehler eingestehen, daraus lernen und gestärkt weitermachen“.


Die nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden? Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?

31 Fragen (24): Verantwortung, auch im Fall von Fehlern, übernehmen?

Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

Vision und Haltung


„Für mich bedeutet Verantwortung zu übernehmen, sowohl in erfolgreichen als auch in schwierigen Situationen proaktiv zu handeln. Und das gegenüber der Bürgerschaft und der Politik als auch gegenüber den Verwaltungsmitarbeitenden und Dritten.

Ehrlichkeit und Transparenz sind diesbezüglich wichtig. Die betroffenen Personen sind zeitnah und ehrlich über Situationen zu informieren, und es ist klarzustellen, welche Ursachen zu den Problemen geführt haben.

Gleichfalls sind Einsicht und Reflexion bedeutende Elemente, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Eigene Entscheidungen und Handlungen zu hinterfragen, aus Fehlern zu lernen und notwendige Änderungen vorzunehmen.

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Politik zu kommunizieren. Darüber hinaus ist es für mich wichtig, lösungsorientiert zu denken. Neue Lösungswege zu suchen und Strategien zu entwickeln, gehen für mich damit einher. Der Bürgermeister hat in meinen Augen eine Vorbildfunktion. Hierzu zählt die Übernahme von Verantwortung, das Ermutigen, positiv zu bleiben, und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten“.


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Fast das letzte Mal: Erler Jäger eröffnen Altstadt-Schützenfest mit Oliver Göttlich

Mit den Erler Jägern sorgte ein Blasorchester zum Start des Dorstener Altstadt-Schützenfests am 29. August für Partystimmung. Oliver Göttlich dirigierte damit auf seiner wohl letzten großen Party, ehe er sich im Oktober auf einem Benefizkonzert verabschiedet.

Nach über zehn Jahren ist auch mal Schluss, so erfolgreich wie Oliver Göttlichs vergangene Jahre mit den Erler Jägern war auch deren Auftakt auf dem Schützenfest in der Dorstener Altstadt am Freitagabend.

Oliver Göttlich und das Blasorchester Erler Jäger beim Schützenfest in Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse

Das Blasorchester spielte eine Mischung aus diversen „Schützenfest-Klassikern“ wie Purs „Lena“, Hubert Kahs „Sternenhimmel“ oder Robbie Williams’ „Angels“, aber auch Coldplays „Viva La Vida“ reihte sich ein. Viele der in Medleys arrangierten Songs gingen flüssig ineinander über. Für „Böhmischer Traum“ holte Göttlich den ersten Vorsitzenden Florian Schultz an die Pauke und lud zur Polka ein.

Oliver Göttlich und das Blasorchester Erler Jäger beim Schützenfest in Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse

Immer wieder sang Göttlich einzelne Textpassagen an, um die Menge zum Mitsingen zu ermutigen und nahm seinen Auftrag nicht nur bei „Let Me Entertain You“ wörtlich. Zu „Bella Napoli“ bekam er dann seinen gewünschten „Schlagerstrudel“, bei dem ein Großteil des Publikums in einer kreisförmigen Polonäse durch das Zelt lief und sprang. Nach Zugaberufen genehmigte der Maestro sich bei einem Medley aus „Narcotic“, „Saufen morgens, mittags, abends“ und „Hey, Jude“ selbst mal ein Gläschen.

Oliver Göttlich und das Blasorchester Erler Jäger beim Schützenfest in Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse

Kein Abschied für immer

Der Freitagabend markierte zwar die wahrscheinlich letzte große Party, bei der Göttlich die Erler Jäger leitete, trotzdem werde er zwischendurch mal wieder mit auftreten. Von nun an müsse er aber anders priorisieren. Er freue sich, ein „tolles Orchester“ übergeben zu können, „mit tollen Leuten, die Spaß daran haben.“ Besonders gerne erinnere er sich an die Unterstützung in seiner Zeit als Altstadt-Schützenkönig zurück. Einen Nachfolger gibt es bislang noch nicht, die Suche laufe aber gut.

Oliver Göttlich und das Blasorchester Erler Jäger beim Schützenfest in Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse

Abschluss bei Benefizkonzert im Oktober

Göttlich dirigiert zu seinem vorerst letzten großen Termin beim Benefizkonzert in der Aula der Realschule St. Ursula am 11. Oktober. Die Erler Jäger erwarten Gäste wie Ginfis; Kabarettist Fritz Schäfer moderiert den Abend.

Oliver Göttlich und das Blasorchester Erler Jäger beim Schützenfest in Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse

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Feuerwehr Erle feiert Einweihung: Neues Gerätehaus startklar

Einweihung des Gerätehaus-Anbaus in Erle: Feuerwehr startet nach zwei Jahren Bauzeit durch.

Nach rund zwei Jahren Bauzeit konnte die Feuerwehr Erle am Wochenende den Anbau ihres Gerätehauses offiziell einweihen. Zahlreiche Gäste, Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter der Gemeinde feierten den Abschluss der Arbeiten. Bürgermeister Martin Tesing, Löschzugführer Frank Prochnow, der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister und weitere Beteiligte betonten die Bedeutung des Projekts für die Einsatzbereitschaft und die Stärkung des Ortskerns.

Einweihung Feuerwehr-Gerätehaus Feuerwehr Raesfeld-Löschzug Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Bürgermeister Tesing: Wichtiger Schritt für Erle

Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Rede die besondere Bedeutung der Erweiterung hervor:
„Das Besondere ist, dass wir jetzt hier nochmal den Feuerwehrstandort besonders gestärkt haben in Erle. Dass wir die dringend notwendige Erweiterung realisiert haben können. Dass wir dann mitten in Erle das Ganze stattfinden. Auch aus städtebaulicher Sicht ist es ganz wichtig für den Ortskern auch, dass wir den Standort hier nochmal erweitern und ausbauen konnten. Es rundet einfach Erle als Ort insgesamt ab. Insbesondere jetzt aber auch für die Kameraden ist es ganz wichtig und notwendig gewesen, dass wir diese Erweiterung gemacht haben, weil einfach die Räume, die angefangen bei der Umkleidemöglichkeiten, die einfach nicht mehr den Standards entsprachen, alles ist top gelöst und wir sind einfach stolz.“

Neue Räume bringen mehr Sicherheit

Löschzugführer Frank Prochnow zeigte sich erleichtert, dass das neue Gebäude nun fertiggestellt ist: „Ja, ich bin froh, dass das Gerätehaus fertig ist und wir sicher und in zukunftsweisend arbeiten können.“

Stellv. Löschzugführer Frank Prochnow und stellv. Leiter der Feuerwehr Raesfeld Jörg Wachtmeister.
Stellv. Löschzugführer Frank Prochnow und stellv. Leiter der Feuerwehr Raesfeld Jörg Wachtmeister (li.) Foto: Petra Bosse.

Besonders im Vergleich zu früher sei eine deutliche Verbesserung spürbar:
„Besonders auffällig ist, dass wir halt die Umkleiden jetzt gesondert haben. Die Spindel waren früher hinter den Fahrzeugen. Und es ist halt viel sicherer für uns. Wir müssen nicht mehr hinter den Autos herlaufen oder vor den Autos herlaufen. Wir ziehen uns um und laufen dann zu den Autos hin. Sehr, sehr sicher.“

Einweihung Feuerwehr-Gerätehaus Feuerwehr Raesfeld-Löschzug Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Ehrenamtlicher Einsatz beim Ausbau

Der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister betonte den großen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in den vergangenen Monaten: „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir endlich das neue Haus, das neue Gerätehaus einweihen können. War viel Arbeit. Wurde auch viel von vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden gemacht. Die Fahrzeughalle wurde hergerichtet, alles neu gestrichen und viele Restarbeiten noch selber gemacht. Und wir freuen uns natürlich heute, dass wir das jetzt alles in Betrieb nehmen können. Und ja, haben jetzt auch ein schönes Gerätehaus. Und sind auch alle sehr motiviert wieder, dass wir hier jetzt weiter das neue Haus betreiben können.“

Einweihung Feuerwehr-Gerätehaus Feuerwehr Raesfeld-Löschzug Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Löschzugführer Erle: „Jetzt können wir richtig durchstarten“

Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Raesfeld, Jörg Wachtmeister, zeigte sich am Samstag zufrieden:
„Natürlich sind wir glücklich, dass das alles abgeschlossen ist. Nach zwei Jahren Bauzeit kann der Löschzug Erle jetzt richtig durchstarten.“

Einsegnung Feuerwehrgeräte  Löschzug Erle durch Pastor Dr. Fabian tilling
Foto: Petra Bosse

Einsegnung durch Pastor Dr. Fabian Tilling

Pastor Dr. Fabian Tilling hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Begeisterung, Verständnis und Gemeinschaft hervor: „Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht.“ Auch im Feuerwehrdienst spiele das Verstehen eine zentrale Rolle:
„Wenn man sich versteht, geht die Arbeit leichter. Im Einsatz funktioniert das dann Hand in Hand fast ohne Worte.“

Zum Abschluss wünschte er den Kameradinnen und Kameraden: „Ich wünsche euch in den neuen Räumlichkeiten diesen guten Geist – den Geist, der bewirkt, dass man sich versteht, offen ist füreinander und sich für das Gute und für den Nächsten einsetzt.“

Feuerwehr Raesfeld-Einweihung Gerätehaus Löschzug Erle
Raesfelder Kameraden überreichten dem Löschzug Erle ein Geschenk v. l.: Leiter der Feuerwehr André Szczesny, Löschzugführer Raesfeld Thorsten Mais, Jascha Ostermann, stellv. Löschzugführer, Jörg Wachtmeister, stellv. Leiter der Feuerwehr Raesfeld und Löschzugführer Erle Frank Prochnow. Foto: Petra Bosse

Geschenk der Kameraden aus Raesfeld

Ein besonderes Highlight des Tages war das Geschenk der Raesfelder Feuerwehrkameraden an den Löschzug Erle. Thorsten Mais erklärte:
„Wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen. Anlässlich der Gerätehauserweiterung haben wir ein kleines Geschenk dem Löschzug Erle mitgebracht in Form eines Schilds, was in Eigenleistung hergestellt worden ist, und wir das heute nun überreichen.“

Einweihung Feuerwehr-Gerätehaus Feuerwehr Raesfeld-Löschzug Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Kinderprogramm, Verpflegung und Musik

Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten: Die Kinder konnten die Löschfahrzeuge von innen begutachten, Fragen stellen und sich die Arbeit der Feuerwehr genau erklären lassen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gab es Kaltgetränke, Pommes und Bratwurst. Musikalisch begleitet wurde der Tag der offenen Tür vom Blasorchester, das für eine festliche Stimmung sorgte.

Die Damen der Kuchentheke. Foto: Petra Bosse

„Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht“.

Pastor Dr. Fabian Tilling

31 Fragen (23): Wichtige Entscheidung treffen, auch bei Widerstand?

Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?


„Kanalisation, Mobilitätswandel, Baupolitik: Alles keine Wahlkampfsiegerthemen. Aber ehrlich gesagt: Es muss gemacht werden. Wer nur auf Zustimmung schaut, handelt nicht im Sinne der gesamten Gemeinde Raesfeld.

Wir müssen unsere Gemeinde noch lebenswerter gestalten und das auch für die kommenden Generationen. Das Thema Grünflächen kommt oft zu kurz. Hier sollte man über den Tellerrand schauen und auch mal Ideen von Großstädten wie Berlin und Paris mit aktiver Rückführung von grünen Oasen abschauen“.


Die nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

31 Fragen (23): Wichtige Entscheidung treffen, auch bei Widerstand?

Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?


„Im Zuge des Klimawandels müssen wir die Gemeinde darauf ausrichten mit höheren Temperaturen und extremeren Umweltereignissen umzugehen. D.h. auf jeden Fall mehr Schatten durch Bäume, weniger Verkehr, Verkehrsberuhigung und -verlangsamung.

In diesem Zusammenhang auch mein Lieblingsthema: Ist unsere Feuerwehr und die lokalen Rettungsdienste für diese Herausforderungen der Zukunft genügend ausgestattet, oder müssen wir nachjustieren. Dies gilt natürlich auch für Notfallkonzepte und Bevölkerungswarnung und -information“.


Die nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

31 Fragen (23): Wichtige Entscheidung treffen, auch bei Widerstand?

Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?


„Verantwortung bedeutet, nicht den bequemsten Weg zu gehen, sondern den richtigen. Es muss auch Entscheidungen geben, die vielleicht nicht sofort allen gefallen, die aber für unsere Gemeinde notwendig sind.

Ein Beispiel ist die Wohn- und Flächenentwicklung. Um Wachstum, bezahlbaren Wohnraum und den Erhalt unseres dörflichen Charakters im Gleichgewicht zu halten, braucht es Grenzen und Regeln – auch wenn das heißt, dass nicht jeder Bauwunsch erfüllt werden kann, sondern teils Sanierung vor Neubau geht.

Beim Thema Energie brauchen wir Mut und Weitsicht. Ich will jetzt den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, aber nur mit Beteiligung und Transparenz, auch wenn das nicht allen gefällt.

Das Ehrenamt braucht mehr als nur Anerkennung – es braucht echte Unterstützung. Ich setze mich für strukturelle Entlastung und bessere Koordination ein, auch wenn das Investitionen erfordert.

Auch bei der Auswahl und Finanzierung von Infrastrukturprojekten müssen wir unbequeme, aber richtige Prioritäten setzen. In den letzten Jahren sind die Baukosten deutlich gestiegen, und große Vorhaben belasten unseren Haushalt für viele Jahre.

Das heißt, nicht jedes wünschenswerte Projekt kann sofort umgesetzt werden. Wir müssen gut abwägen, was für die Entwicklung von Raesfeld am dringendsten ist – auch wenn dafür Wünsche auf später verschoben werden müssen. Hier ist der Dialog wichtig. Ich verspreche keine einfachen Antworten, aber klare Haltung und ehrliche Kommunikation“.


Nächste Frage ist: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

31 Fragen (23): Wichtige Entscheidung treffen, auch bei Widerstand?

Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?


„Es könnte ein Interessenkonflikt in Bezug auf die Schaffung neuer Wohngebiete entstehen. Hier steht der Naturschutz und die Landwirtschaft unter Umständen im Konflikt mit dem Wohnungsbau.

Auch das Thema „Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes, der Artenvielfalt und Nachhaltigkeit“ könnte Widerstand erzeugen. In meinen Augen ist es wichtig, die Entscheidungen zu begründen und die Menschen in die Prozesse einzubinden. Es gehört dazu, dass man nicht immer alle Menschen überzeugen kann.

Wichtig ist mir aber, dass man zuhört, die Menschen mitnimmt und die Entscheidungen transparent darstellt.


Nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?

Schach Raesfeld: Paul Jerig gewinnt vor Ingmar Brömmel

12 Teilnehmer bei der 4. Auflage des Hobbyspielerturniers

Schachturniere für unterschiedliche Niveaugruppen bietet der Schachverein Turm Raesfeld/Erle seit einigen Jahren in den Sommerferien an. Neben dem traditionellen Sommerferienturnier für Kinder und Jugendliche richtete der Verein explizit für Nicht-Vereinsspieler am vergangenen Samstag in der Villa Becker wieder ein Schachturnier für Hobbyspieler aus.

Der über sechs Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragene Wettbewerb lockte ein Dutzend Denksportler verschiedener Generationen ans Schachbrett. Der 17-jährige Paul Jerig setze sich mit fünf Punkten knapp nach Feinwertung gegen den punktgleichen Ingmar Brömmel durch, beide hatten in ihrer Grundschulzeit bereits im Schul- und Vereinsschach Turniererfahrung gesammelt. Den dritten Platz des Hobbyspielerturniers belegte Christian Volmer, ebenfalls nach Feinwertung knapp vor Justus Gesing.

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Foto: Verein

Zwei Sekunden fehlten zum Sieg

Der Tabellenvierte Justus Gesing verpasste den Turniersieg denkbar knapp. In einer seiner Partien endete seine Bedenkzeit unmittelbar bevor er seinen Gegner matt setzen konnte, und er verlor die Partie. Der fehlende Siegpunkt kostete ihn den Turniersieg; Justus konnte sich aber mit dem Jugendpreis trösten, dem Gutschein einer Raesfelder Eisdiele. Die drei Erstplatzierten erhielten lukrative Ortsmarketinggutscheine.

Die Turnierleiter Manfred Grömping und Martin Bergemann erklärten bei der Siegerehrung, sie wollen mit dem Hobbyspielerturnier ein weiteres Schachturnier in Raesfeld etablieren, einem Ort, in dem das Schachspielen immer mehr zum Volkssport wird.

Höhepunkt der Turnierserie: “Wappen von Raesfeld“ am Samstag

Der Höhepunkt der Raesfelder Schachturnierserie wird das Internationale Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ am 30.08.2025 in der Mensa der Julia-Koppers-Schule sein. In der 26. Auflage des Schnellschachturniers mit 25 Minuten Bedenkzeit werden wieder einige Internationale Meister und Großmeister erwartet. Im vergangenen Jahr wurden die ersten fünf Plätze von bekannten Schachgroßmeistern belegt. Anmeldungen sind am Samstag bis 10.15 Uhr vor Ort noch möglich.

Kommunalwahl 2025: Wahlhilfen für Blinde und Sehbehinderte

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Kommunalwahl 2025: Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster informiert über Wahlhilfen für blinde und sehbehinderte Menschen.

Zur Kommunalwahl am 14. September 2025 stellt der Kreis Borken blinden und sehbehinderten Menschen kostenlose Wahlhilfen zur Verfügung. Damit können Betroffene ihre Stimme selbstständig abgeben – ohne die Unterstützung einer Vertrauensperson. Darauf weist Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster hin.

Wahlschablonen erleichtern die Stimmabgabe

Das Wahlhilfepaket enthält eine Wahlschablone, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Durch nummerierte Öffnungen können die Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz an der gewünschten Stelle setzen. Um die verschiedenen Stimmzettel der vier Wahlen – Bürgermeister-, Rats-, Kreistags- und Landratswahl – zu unterscheiden, sind diese am unteren Rand mit kleinen Löchern versehen:

  • Kein Loch = Stimmzettel für die Ratswahl
  • 1 Loch = Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl
  • 3 Löcher = Stimmzettel für die Kreistagswahl
  • 4 Löcher = Stimmzettel für die Landratswahl
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Beispiel für eine Wahlschablone. Foto: Kreis Borken

Zusätzlich ist bei allen Stimmzetteln die obere rechte Ecke abgeschnitten, damit sie korrekt in die Schablone eingelegt werden können.

Akustische Stimmzettel per Telefon

Neben der Wahlschablone gibt es einen kostenlosen Telefondienst, über den die Inhalte der Stimmzettel vorgelesen werden. Unter der Rufnummer 0800 000 9671 können Wählerinnen und Wähler nach Eingabe der Postleitzahl und der Stimmbezirksnummer – diese steht auf der Wahlbenachrichtigung – die Kandidatinnen und Kandidaten der vier Stimmzettel anhören.
Die Ansagen können beliebig oft wiederholt und zwischen den Stimmzetteln gewechselt werden. Der Service ist täglich rund um die Uhr erreichbar.

Bestellung der Wahlhilfepakete

Blinde und sehbehinderte Menschen können die kostenlosen Wahlschablonen direkt beim Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e. V. (BSVW) anfordern:

LWL und Kreis Borken investieren 4,3 Millionen Euro in Jobs für Menschen mit Behinderung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die örtlichen Träger haben im Jahr 2024 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe mit insgesamt knapp 58 Millionen Euro im Arbeitsleben unterstützt.

Davon flossen rund 4,3 Millionen Euro direkt in Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung im Kreis Borken.

Finanzielle Unterstützung durch LWL und örtliche Träger

Nach Angaben des LWL stammten von den insgesamt knapp 58 Millionen Euro rund 53,6 Millionen Euro aus der sogenannten Ausgleichsabgabe. Diese müssen Unternehmen zahlen, wenn sie keine oder zu wenige Menschen mit Behinderung beschäftigen.
Zusätzlich stellten die örtlichen Träger weitere knapp 4,3 Millionen Euro bereit.

Im Kreis Borken flossen davon rund vier Millionen Euro vom Inklusionsamt Arbeit des LWL sowie rund 320.100 Euro vom örtlichen Träger. Ziel sei es, Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Hohe Arbeitslosigkeit trotz Förderungen

Laut LWL-Sozialdezernent Takis Mehmet Ali seien derzeit rund 100.000 Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe bei Arbeitgebern beschäftigt, die gesetzlich zur Einstellung verpflichtet sind.
Gleichzeitig habe sich die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung erhöht: Über 26.000 Betroffene seien aktuell ohne Job – der höchste Stand seit Jahren.

„Deshalb werden wir die Mittel der Ausgleichsabgabe auch weiterhin dafür einsetzen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen oder zu erhalten“, erklärte Mehmet Ali.

Die besten Mikroabenteuer vor der Haustür

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Wenn der Urlaub endet, muss das Abenteuer nicht vorbei sein. In unserer Region warten Erlebnisse, die keine langen Reisen brauchen. Ob Rutschen im Tropenbad, Pirouetten auf dem Eis, Beeren pflücken und verputzen, oder echte Rockmomente zum Staunen. Hier beginnt der Spaß direkt vor der Tür. Mikroabenteuer bringen Bewegung, Abwechslung und besondere Momente in den Alltag.

Entdecken Sie direkt:

Schmücker Hof: Selbstpflücken-Erlebnisse mit Genuss verbinden

Das Selbstpflücken vor Ihrer Haustür hat hier Dauer-Saison: In Schmückers Beerenparadies kann man nicht nur Erdbeeren bequem in Hochbeeten pflücken (bis Oktober), sondern sogar Zucchini, ab 6. September Tomaten und ab Mitte September Paprika. Wer sich seinen Lieblingsapfel oder Birnen selbst pflücken möchte – in vielen Familien seit Jahren eine beliebte Tradition – kann einfach am Hof parken und durch die Plantagen schlendern.

Das ist nicht nur für Kinder ein besonderes Erlebnis.

Anschließend kann man sich im schönen Hofrestaurant verwöhnen lassen: Beim täglichen Frühstück, Sonntags-Brunch, der Mittags- und Nachmittagskarte oder wenn das Restaurant mittwochs und freitags auch abends öffnet (Ruhetag, Speisekarten, Zeiten s. online). Oder runden Sie das Abenteuer mit einem Einkauf im Hofmarkt ab: mit dem großen Frische-Sortiment, vielen besonderen Spezialitäten und Geschenkideen – die ersten Kürbisse warten bereits auf Ihre Entdeckung. 

Kontakt

Schmücker Hof
Auf d. Höhe 9
46244 Bottrop
Tel.: 02045 401880
[email protected]
www.schmuecker-hof.de
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BeerenParadies Schmücker Hof
Ecke Auf dem Schimmel / Lippweg
46244 Bottrop

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rock’n’popmuseum Gronau: Momente wie bei einem Live-Konzert

Das Ausstellungskonzept des rock’n’popmuseums schafft Gänsehaut-Momente wie bei einem Live-Konzert. Die Besucherinnen und Besucher gehen auf eine multimediale Reise durch die Musikgeschichte voller Sounds, Bilder und beeindruckender Exponate.

Ein Höhepunkt wartet bereits am Eingang: Gronaus berühmtester Sohn, Rocklegende Udo Lindenberg, begrüßt auf einer Monitor-Animation alle Besucherinnen und Besucher höchstpersönlich.

Seit Januar widmet sich die Sonderausstellung „Guitar Heroes“ den größten Gitarristinnen und Gitarristen der Musikgeschichte, darunter Größen wie Tony Iommi, Kirk Hammett, Eddie van Halen, Gary Moore, Slash, Yngwie Malmsteen und viele mehr.

Musikliebhaber erwartet eine beeindruckende Sammlung von 150 Objekten, darunter zahlreiche exklusive Gitarren der „Rock Collection“, die bisher nicht öffentlich ausgestellt wurden. Die Ausstellung wird bis Dezember 2025 zu sehen sein.


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Atlantis Dorsten – Dein Wasserabenteuer direkt vor der Haustür!

Die Ferien sind vorbei? Kein Problem, denn bei uns geht’s weiter: Dein Urlaub nach den Ferien wartet im Atlantis Dorsten!

Hier gibt’s Action, Spaß und Erholung für die ganze Familie. Mehrere Rutschen in allen möglichen Höhen und Längen bringen Speed, Nervenkitzel und jede Menge Fun. Das absolute Highlight: die riesige Reifenrutsche – Adrenalin pur!

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Im Strömungskanal lässt du dich treiben oder stellst dich der Strömung. Und wenn’s Zeit zum Relaxen ist: Whirlpool, Sprudelliegen und Wasserfälle sorgen für Wellness-Feeling. Die kleinen Wasserratten haben ihren eigenen Spielbereich mit ganz viel Liebe zum Detail; Erwachsene genießen die Ruhe im Solebecken oder in unserer großzügigen Saunalandschaft.

Atlantis Dorsten – Erlebnis, Bewegung und Auszeit in einem. Dein Urlaub nach den Ferien und das Ganze vor deiner Haustür!

Kontakt

Atlantis Dorsten
Konrad-Adenauer-Platz 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362 / 95170


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Eissporthalle Dorsten: Ihr Eisabenteuer ab dem August 2025

Raus aus dem Alltag, rauf aufs Eis. Die Eissporthalle Dorsten startet am 23. August in die neue Saison und bringt wieder echtes Freizeitvergnügen auf die Kufen.

Ob mit der Familie, mit Freunden oder als sportliche Auszeit. Auf der großen Eisfläche finden Sie Ihr ganz persönliches Mikroabenteuer. Besonders beliebt sind die Disco-Abende mit Musik, Lichtshow und viel Tempo auf dem Eis.

Auch jüngere Gäste und Anfänger sind willkommen. Leihschlittschuhe gibt es vor Ort, und die erfahrenen Mitarbeiter helfen gerne weiter. Die Halle ist zentral in Dorsten gelegen, und von Mittwoch bis Sonntag für Besucher geöffnet. Aktuelle Laufzeiten finden Sie online.

Gönnen Sie sich Bewegung, Spaß und Winterfeeling mitten im Spätsommer.

Kontakt

Eissporthalle Dorsten
Crawleystraße 10–12
46282 Dorsten
Tel.: 02362 / 2 76 82


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31 Fragen (22): Werden wichtige Themen in Raesfeld nicht angesprochen?

Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie
wichtig wären?

Tabus und unbequeme Wahrheiten


„Wie sieht unsere Gemeinde in 20 bis 30 Jahren aus. Die Weichen müssen heute gestellt werden. In Bezug auf Wohnen, Dorfentwicklung, Digitalisierung, Verkehr und Klima. Und wie begegnen wir der steigenden Vereinsamung von Menschen“.


Die nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?

31 Fragen (22): Werden wichtige Themen in Raesfeld nicht angesprochen?

Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie
wichtig wären?

Tabus und unbequeme Wahrheiten


„Ja, und genau hier setzt unsere UWG an. Wir wollen offen über Herausforderungen sprechen, die bisher oft ausgeklammert werden. Erstens: Der demografische Wandel. Unsere Gesellschaft wird älter, gleichzeitig fehlt bezahlbarer Wohnraum für junge Familien.

Diese Entwicklung beeinflusst Infrastruktur, Vereinsleben und das soziale Miteinander – wir brauchen eine altersgerechte Gemeindeentwicklung.

Zweitens: Das Ehrenamt. Es wird vielerorts als selbstverständlich angesehen, doch viele Freiwillige stoßen an ihre Grenzen. Wir setzen uns für konkrete Unterstützung, bessere Organisation und ggf. auch hauptamtliche Koordination ein.

Drittens: Wachstum mit Maß. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Bedenken gegenüber einer zu schnellen baulichen Entwicklung. Wir wollen eine bewusste Ortsentwicklung, im Einklang mit Natur, Nachbarschaft und Identität. Unsere Haltung: Sorgen müssen gehört und ernst genommen werden. Nur so bleibt Raesfeld offen, lebendig und generationengerecht“.

Nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?

31 Fragen (22): Werden wichtige Themen in Raesfeld nicht angesprochen?

Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie
wichtig wären?

Tabus und unbequeme Wahrheiten


„In Raesfeld wird nach meinem Dafürhalten generell offen gesprochen. Dabei sind die Themen vielfältig und aus den jeweiligen Perspektiven wichtig. Ich habe nicht den Eindruck, dass dabei Themen ganz bewusst totgeschwiegen werden. Es ist meiner Meinung nach auch wichtig, Themen offen anzusprechen. Das macht doch unsere Diskussions- und Gesprächskultur aus“.


Nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?

31 Fragen (22): Werden wichtige Themen in Raesfeld nicht angesprochen?

Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie
wichtig wären?

Tabus und unbequeme Wahrheiten


„Ja, etwa die begrenzte Fläche für Neubaugebiete oder die nötige Umstellung bei der Mobilität. Auch unbequeme Wahrheiten müssen ehrlich benannt werden. Wir müssen für die Zukunft schauen, ob das Prinzip Einfamilienhaus sowie unzählige Parkplätze mit der Umwelt so noch zu vereinbaren ist.

Falsch verstehen sollte man mich nicht, dass ich dies nicht auch für wichtig halte, jedoch kommt es auf die Menge drauf an. Es sollten für die Zukunft auch mehr Mehrfamilienhäuser bei neuen Wohngebieten mit eingeplant werden.

Zur Entlastung der Straßen sollte man vielleicht die Stellplatzregel von 1,5 Autos je Wohneinheit auf 2,5 erhöhen. Viele Bürger haben sich über das „wilde“ Parken beschwert“.


Die nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?

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