Vocal Total – Jubiläumskonzerte am 10. November in der Stadthalle Vennehof in Borken und am 23. November im RekenForum in Reken.
Borken (pd). Vocal Total, der Erwachsenenchor der Musikschule Borken mit seinen mittlerweile über 100 Sängerinnen und Sängern, feiert sein 25-jähriges Bestehen und lädt zu seinem Jubiläumskonzert am Sonntag, dem 10. November 2019 um 17.00 Uhr in die Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1 in Borken ein.
Foto: Peter Marlie
„Vocal Total hat Zeit … 25 Jahre
Chorvergnügen“ heißt es dann und es werden Lieder und Songs zum Thema
„Zeit“ über die Bühne gehen. Der Chor lotet dabei wie immer die
verschiedensten Genres aus von der Pop-Ballade bis zum Musical, von der
Schnulze bis zum Rocksong.
Professionell unterstützt wird er dabei wie in jedem Jahr
von seiner Live-Band, der „Jumping Jive Swing Society“, die den
passenden Groove zum Gesang liefert.
Wer sich am 10. November nicht auf den Weg in den
Vennehof machen kann, hat Gelegenheit, das Konzert am Samstag, dem 23. November
2019 um 19.00 Uhr im RekenForum, Kirchstraße 14 in Reken zu hören, wo es
wiederholt wird.
Der Eintritt zu den Konzerten ist wie immer frei. Gegen
Spenden (auch großzügige) hätte der Chor nichts einzuwenden.
Mit der BuBiM-App bequem Tickets kaufen – Information des RVM – Regionalverkehr Münsterland
Borken (pd). Die BuBiM-Mobititätsapp ist der perfekte Begleiter für Bus und Bahn im Münsterland.
Geben Sie einfach Start und Ziel ein und BuBiM nennt Ihnen die günstigsten Zeiten. Sie können als Start und Ziel zusätzlich eine beliebige Adresse nennen. Aufgeführt werden auch der Fußweg zur nächsten Haltestelle auf einer Karte.
Copyright. RVM – Regionalverkehr Münsterland
Und weil die App genau weiß, wo die Busse gerade sind, zeigt sie Ihnen auch, wenn es mal zu einer Verzögerung kommt, sodass Sie nicht unnötig lange an der Haltestelle warten müssen.
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Rund 950 Traktoren in der Innenstadt unterwegs – Trecker fuhren am 22. Oktober durch die Münsteraner Innenstadt.
Kreis Münster (pd). Die Bauernfamilien haben Angst um die Zukunft ihrer Familien und ihrer Höfe, deshalb sind heute Tausende von Landwirte, auf der Straße; auch aus der Region Ruhr-Lippe und dem Münsterland.
Rund 750 Trecker fuhren am 22. Oktober durch die Münsteraner Innenstadt. Auch vor der WLV-Hauptgeschäftsstelle führt der Trecker-Konvoi entlang. Hier haben viele WLV-Mitarbeiter und Berufskollegen die Landwirtinnen und Landwirte begrüßt.
Große Frustration vieler Bauern
Der WLV sieht in dem geplanten Protest den Ausdruck einer großen Frustration vieler Bauern über immer neues Ordnungsrecht und ein „Bauern-bashing“, das vielen Familien den Glauben an eine Zukunft in der Landwirtschaft nimmt.
Der WLV wird die große Betroffenheit vieler Landwirte, die sich insbesondere durch das geplante „Aktionsprogramm Insektenschutz“ in einigen Regionen von Westfalen-Lippe ergeben hat, in einer gezielten Ansprache von Politik und Medien zum Thema machen.
Auch in vielen anderen deutschen Städten finden an diesem Tag Aktionen des Berufsstandes statt.
Aufgerufen zur Großdemonstration hat die Bewegung „Land schafft Verbindung“, Landwirte und Landwirtinnen, die sich vorwiegend über die sozialen Netzwerke zusammengeschlossen haben. Der Landwirtschaftliche Kreisverband unterstützt die Demonstration, ist solidarisch und hat volles Verständnis für die Demonstranten.
Verordnungen, Einschränkungen und Auflagen
„Die Enttäuschung über die Politik ist groß“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Hans-Heinrich Wortmann. Die Vielzahl an Verordnungen, Einschränkungen und Auflagen, die derzeit diskutiert würden, nähmen den Bauernfamilien jegliche Zukunftsperspektiven.
Fotos: WLV
Das Fass zum Überlaufen habe das Agrarpaket der Bundesministerinnen Svenja Schulze und Julia Klöckner gebracht, sagt Wortmann. „Damit verlassen wir den erfolgreichen kooperativen Naturschutz“, so der Landwirt.
Auflagen würden fast ausschließlich auf Kosten der Landwirtschaft gemacht, sagt Wortmann. „Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten“, so der Landwirtevorsitzende, „können aber nicht immer als Sündenbock herhalten.“ Deshalb habe die Bewegung „Land schafft Verbindung“ zur bundesweiten Demo aufgerufen. (wlv).
Am Dienstag (22.10., 11 bis 13 Uhr) werden mehrere tausend Landwirte zu einer Versammlung in der Bonner Innenstadt erwartet.
Münster (ots). Die Polizei Münster als zuständige Versammlungs- und Einsatzbehörde für NRW betreut die beiden Traktorkonvois auf ihrem Weg nach Bonn.
Der Protest erfolgt unter dem Titel „Agrarpaket / Land schafft Verbindung, wir rufen zu Tisch“.
Dem bundesweiten Aufruf folgen nach Veranstalterangeben rund 10.000 Teilnehmer, rund 1.000 Traktoren werden dazu nach Bonn aufbrechen. Aus Niedersachen starten am Montagabend Konvois mit mehreren hundert Traktoren, die ihrerseits bereits die Anreise als Protestzug nutzen und diese versammlungsrechtlich angemeldet haben.
Polizei NRW betreut die beiden Traktorkonvois
Die Polizei Münster als zuständige Versammlungs- und Einsatzbehörde für NRW betreut die beiden Traktorkonvois auf ihrem Weg nach Bonn. Die westliche Strecke führt über Rheine, Ahaus, Borken, Wesel, Kamp-Lintfort, Krefeld, Mönchengladbach, Grevenbroich, Frechen, Köln und Erftstadt in die Bonner Innenstadt.
Die östliche Strecke führt aus Richtung Osnabrück kommend über Ostbevern, Telgte, Ahlen, Hamm, Unna, Hagen, Märkischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis nach Bonn.
Beide Konvois starten am Montagabend (21.10.) gegen 21:30 Uhr im westlichen und südlichen Niedersachen und werden nach derzeitiger Planung des Veranstalters am Dienstagmorgen (22.10.) gegen 9:00 Uhr Bonn erreichen. Die Landesgrenze NRW wird vermutlich gegen 23:00 Uhr erreicht.
Verkehrsbehinderungen
Auf der gesamten Strecke ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, insbesondere mit einsetzendem Berufsverkehr im Rheinland und im Bergischen Land. „Die Konvois der landwirtschaftlichen Maschinen werden in NRW von der Polizei begleitet“, erläuterte der zuständige Einsatzleiter, Polizeidirektor Uwe Marquardt, heute (21.10.) in Münster. „Eine derart zahlreiche Nutzung der Straße von langsam fahrenden Fahrzeugen birgt Gefahren, besondere Aufmerksamkeit ist dabei nicht nur von den Fahrzeugführern im Konvoi erforderlich. Alle Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, sich aufmerksam und rücksichtsvoll gegenüber dem Fahrzeugkonvoi zu verhalten.“
Nutzung der Bundesautobahnen untersagt
Die Polizei Münster hat ebenso wie die Polizei in Niedersachsen die zunächst gewünschte Nutzung der Bundesautobahnen aus Gründen der Verkehrssicherheit untersagt. „Gerade auf Bundesautobahnen liegen die gefahrenen Geschwindigkeiten deutlich über der von Traktoren, das Risiko eines Verkehrsunfalls steigt rasant an“, begründete Marquardt die notwendige Beschränkung.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Versammlungsteilnehmer dennoch die Bundesautobahnen benutzen. Neben der deutlichen Gefahr für sich selber und andere Verkehrsteilnehmer riskieren die Fahrer ein Straf- oder Bußgeldverfahren.
Die Polizei Münster informiert über die Standorte der Konvois und mögliche Verkehrsbehinderungen aktuell über Twitter @polizei_nrw_ms.
Am Mittwoch den 23. Oktober 2019 um 12 Uhr wird am Jugendhaus Raesfeld ein Kurzfilm für einen Videowettbewerb der Bürgerstiftung Westmünsterland „Lebenswelten“ gedreht.
Das Jugendhaus sucht noch zahlreiche Statisten unterschiedlichen Alters für den Film. Kurz zusammengefasst soll ein satirischer Zombiefilm passend zu Halloween entstehen, in dem ein Protagonist/in vor Zombies flieht und sich in das Jugendhaus retten kann.
Interessierte
können sich im Jugendhaus Raesfeld anmelden.
Konny II. Brökelschen aus Raesfeld und der Erler Stefan II. Dämmler sind die neuen Tollitäten
RAESFELD. Der Raesfelder Carnevals Verein (RCV) hat ein neues Prinzenpaar für die Session 2019/2020.
Am Freitagabend präsentierte Sitzungspräsident Andrè Schlüß die neuen Hoheiten im Rittersaal während der Mitgliederversammlung im Rittersaal von Schloss Raesfeld vor. Konny II. Brökelschen (50 J.) aus Raesfeld und der Erler Stefan Dämmler (51 J.) sind die neuen Tollitäten und führen die Raesfelder Jecken durch die Karnevalssession.
Mit dieser Nachricht, die bis Freitag der Vorstand unter Verschluss hielt, verstummten alle Gerüchte über das Prinzenpaar.
Neben der Vorstellung des Prinzenpaares konnte Pascal Rehmann, geschäftsführender Vorstand, den Vereinsmitgliedern einen positiven Kassenbericht verkünden.
Um weiterhin eine gute Vereinsarbeit leisten zu können, wurde einstimmig der Vorschlag angenommen, den Jahresbeitrag, der seit 2000 nicht angepasst wurde, für Mitglieder von 10 auf 15 Euro zu erhöhen. Ehepaare zahlen zukünftig 25 Euro. Kinder unter 16 Jahre, die nicht im Vereinsleben aktiv sind, seien im Beitrag mit enthalten, so Rehmann.
Wahlen
Ebenfalls standen Wieder- und Neuwahlen der Vorstandsmitglieder an. Wiedergewählt wurde Pascal Rehmann als 1. Vorsitzender, Kassenwart Marc Hater, Hofmarschall Marcel Groß Onnebrink, Marketing Felix Strothmann, Bühnenbau Leon Funke, Elferrat Andre Müller und Marketing Tamara Graaf.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Katja Stahnke (Kreativteam) und für die Terminplanung Simone Pöpping.
Vorstand RCV Raesfeld
„Save the Date“
Mit Blick auf die „Schräglage 6.0“ am 22. Februar 2020 verriet der Vorstand, dass sie erneut die Sängerin Anna Maria Zimmermann für einen Auftritt engagiert haben.
Schon jetzt verweist der Vorstand auf „Save the Date“ 2019/20: Prinzenproklamation am Samstag, 16. November 2019. Die große Galasitzung im Festzelt findet am 15. Februar 2020 sowie der Kinderkarneval am 16. Februar und den Frühschoppen 23. Februar 2020 statt.
Zu einem Elternabend rund um die Einschulung 2020 laden die Raesfelder und Erler Grundschule herzlich ein.
An dem Abend gibt die Schulleitung u.a. Informationen über die Schwerpunkte, Lehrbücher, Fördermöglichkeiten, AGs der jeweiligen Grundschule, den Ablauf des Anmeldeverfahrens im November 2019 und den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule.
Die Veranstaltung an der St. Sebastianschule findet am Dienstag, 29.10.2019, um 19 Uhr im Forum der Schule statt.
Einen Tag später am Mittwoch, 30.10.2019, um 19.00 Uhr lädt die Silvesterschule Erle in ihr Forum ein.
An den Abenden werden jeweils
auch die Betreuungsangebote der Schulen vorgestellt und es besteht die
Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen.
Lohnende Zusammenarbeit – Borkener Serviceclubs, Rotary Borken, Lions Borken und dem Soroptimist Club Borken/Westfalen bauen mit Spendengeldern Schule in Nepal
Im April und Mai 2015 zerstörte das Jahrhunderterdbeben in Nepal ganze Dörfer und Städte. Viel wurde darüber berichtet, viele Hilfsorganisationen waren aufgerufen, zu helfen. In Nepal gab es mehr als 8000 Tote und mehr als 22 000 Verletzte.
Shree Jhirpu Secondary School ist eröffnet
Auf Initiative der Borkener Rotarier Dr. Christoph Rüssel, Remigius Einhaus und des Nepalfreundes Felix Bresser gab es schon wenige Tage nach dem Erdbeben eine Zusammenkunft der Borkener Serviceclubs Rotary Borken, Lions Borken und dem Soroptimist Club Borken/Westfalen.
189 000 Euro gesammelt
Bei diesem Meeting wurde eine Spendenaktion verabschiedet, die dann weitreichende Folgen hatte. In den vergangenen 4 ½ Jahren konnten mehr als 189 000 Euro gesammelt werden. Eine Besonderheit der Borkener Spendenaktion „Borken hilft Nepal, direkt vor Ort“ war die hundertprozentige Übermittlung des Spendenbetrages an die Hilfsbedürftigen in Nepal. „Von fünf Euro bis zu fünfstelligen Beträgen war alles an Spenden dabei“, so Remigius Einhaus. Mit viel Engagement und Unterstützung der Medien und Presse konnten innerhalb weniger Wochen schon 50 000 Euro gesammelt werden.
Wo Hilfe am nötigsten war
Dank der mehrmaligen Nepalreisen von Dr. Ch. Rüssel, R.
Einhaus und F. Bresser konnte man sich orientieren, wo die Hilfe am nötigsten
war. Ein Spendenausschuss entschied über die Verteilung der Summe, nach dem in
Erfahrung gebracht wurde, wo Hilfe am nötigsten war.
Bei der Projektauswahl wurde Wert daraufgelegt, sowohl kurz- als auch langfristige Hilfsmaßnahmen zu fördern. Zur kurzfristigen Hilfe gehörte im Sommer 2015 die medizinische Versorgung von fünf Querschnittsgelähmten, die Rehabilitations-maßnahmen erhielten.
„Camp hope“
Eine wichtige Aufgabe war die medizinische Versorgung von 350 Bewohnern des zerstörten Bergdorfes Tatopani, für die das „Camp hope“ eingerichtet wurde. In verschiedenen medizinischen Camps wurden mehr als 1000 Behandlungen und Operationen finanziert und durchgeführt. Dies unter schwersten Bedingungen, da die in Deutschland gegebenen Umstände und Voraussetzungen in Nepal nicht vorhanden sind. „Die Dankbarkeit und die Freude, die dem Ärzteteam und uns entgegengebracht wurde, war überwältigend“, berichtete Felix Bresser.
Ein Dorf wurde aufgebaut
Besonders schwierig ist die Situation für die Kinder, die das Erdbeben besonders getroffen hat. Sie haben ihre Heimat, ihre Schulen und oft sogar ihre Eltern verloren. Hier wollte die Nepal-Hilfe vor allem unterstützen. So wurden 75 Kinder über die lange Zeit betreut, in der die Eltern das zerstörte Dorf wieder aufbauten. Es wurden Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die Kinder geschaffen und ihnen die Möglichkeit geboten, eine Schule zu besuchen.
34 Monate haben die Kinder im Camp gelebt und wurden durch sechs Elternpaare versorgt. Durch diese Unterstützung haben die Kinder eine Schulbildung durchlaufen und nun eine echte Chance, später für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.
Langfristiges Bauvorhaben in Sindhupalchok
Der größte Teil der Spenden ging jedoch an ein langfristiges Bauvorhaben. In Sindhupalchok, am Fuße des zerstörten Bergdorfes Tatopani wurde für ca. 120 000 Euro ein erdbebensicheres Schulgebäude errichtet. In dem „Borken building“ – der „Shree Jhirpu Secondary-School“ können jetzt 8 Klassen mit jeweils 40 Schülern unterrichtet werden. Die Kinder lernen von 10 – 16 Uhr und erhalten mittags ein Schulessen, das von den Eltern finanziert wird.
Ende September 2019 wurde nach mehr als 4-jähriger Laufzeit das Spendenprojekt „Borken hilft Nepal“ abgeschlossen. Bei einem Treffen der Soroptimistinnen berichteten Remigius Einhaus gemeinsam mit Dr. Christoph Rüssel und Felix Bresser von den Erlebnissen und Erfolgen, die diese Projekte hatten. Sie selbst waren mehrfach vor Ort und haben sich dort von der ordnungsgemäßen Verwendung der Spenden überzeugt und dabei von beeindruckenden Erlebnissen berichtet.
Borkener Spendenaktion
Viele Menschen haben in Borken und Umgebung Geld gespendet, aber auch in Nepal gab es viele Helfer und Organisationen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung gestellt haben, um den Erdbebenopfern im Rahmen der Borkener Spendenaktion zu helfen.
„Das war ein einmaliges Projekt“, so Remigius Einhaus „das
wahrscheinlich nicht wiederholbar ist. Der gesamte Spendenerlös ist 1:1 den
Erdbebenopfern zugutegekommen.“
Felix Bresser (Rotary Borken) und Angelika Nordmann-Engin
(Präsidentin SI Club Borken) sprachen nochmals ihren Dank aus an alle Personen,
die sich mit Spenden beteiligten und an alle, die diese Projekte so hilfreich
unterstützt haben. „Nur durch das gemeinsame Wirken“, so Nordmann-Engin „war
der Erfolg so weitreichend. Die enge und unkomplizierte Zusammenarbeit der
Borkener Clubs war eine gute Entscheidung und hat die Clubs einander
nähergebracht.“
Die Schulung mit dem Umgang des Gerätes erfolgte durch das DRK bereits vor Ort.
Raesfeld (pd).Das Projekt der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein Raesfeld die Gemeinde „herzsicher“ zu machen, ist gut angelaufen.
So konnten in den vergangenen Wochen bereits einige Firmen mit einem Defibrillator ausgestattet werden. Auch erhielt die Stiftung schon Spenden, die für AED-Geräte verwendet werden sollen, die an einem öffentlich zugänglichen Standort in der Gemeinde aufgestellt werden. Da die Kosten für die Anschaffung solcher Geräte jedoch sehr hoch sind, ist die Stiftung weiterhin auf Spenden angewiesen.
Jürgen Wachtmeister (Bürgerstiftung), Alexander und Jonas Strothmann (Fahrschule Strothmann) und Michael Weddeling (Leiter des DRK-Ortsverbandes Raesfeld). Foto: Bürgerstiftung
In der vergangenen Woche konnte mit der Übergabe eines weiteren Defibrillators an die Geschäftsführer der Fahrschule Strothmann, Alexander und Jonas Strothmann, ein weiterer Schritt in Sachen „Herzsicherheit“ gemacht werden.
Die Schulung mit dem Umgang des Gerätes erfolgte durch das DRK bereits vor Ort. Ein Vorschlag der beiden Geschäftsführer war, die Nachbarschaft einzuladen, um bekannt zu machen, dass sich ein solches Gerät in der Fahrschule befindet und jederzeit dort zur Verfügung steht. Gleichzeitig soll ihnen die Handhabung des Defibrillators erklärt werden.
Michael Weddeling vom DRK-Ortsverband
Raesfeld wies darauf hin, dass das DRK demnächst auch öffentliche Kurse für den
Umgang mit dem Defibrillator anbieten wird.
„Das ist der Schritt in die richtige
Richtung“, so der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Jürgen
Wachtmeister. „Wenn wir weitere Firmen finden, die an einer Anschaffung des
AED-Gerätes interessiert sind und bekannt gemacht wird, wo sich die
lebensrettenden Geräte befinden, haben wir alles erreicht.“
Am Samstag befuhr eine 49-jähriger Autofahrerin gegen 00:25 Uhr die Straße „Upen Plass“ in Erle. Nach Hinweisen im Vorfeld von Zeugen wurde die Fahrerin von der Polizei angehalten und kontrolliert.
Da sie erheblich unter Alkoholeinfluss stand, muss sie nun mit einem Strafverfahren rechnen.
Polizeibeamte stellten auch den Führerschein sicher und ein Arzt entnahm der Beschuldigten eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt nachweisen zu können. (ots)
Fünf „Marienthaler Winterabende“ bietet der Kulturkreis Marienthal an
Der Kulturkreis Marienthal hat für die 24. Marienthaler Winterabende wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von den Vorstandsmitgliedern Theo Büning, Pia Sondermann und Karl-Heinz Elmer am Mittwoch vorgestellt wurde.
Karl-Heinz Elmer, Pia Sondermann und Theo Büning (v.l.) laden als Vorstandsmitglieder des Marienthaler Kulturkreises zu den 24. Marienthaler Winterabenden ein. Foto: Helmut Scheffler
Für Kartenvorbestellungen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann Karten online auf der Internetseite www.marienthaler-abende.de bestellen oder per E-Mail unter [email protected] bei gleichzeitiger Überweisung des Betrages auf das Konto des Marienthaler Kulturkreises bei der Volksbank Rhein-Lippe eG (IBAN DE 86 356 605 991 353 957 011; BIC GENODED1RLW).
Sofort nach dem Zahlungseingang werden die Karten zugeschickt. Dazu ist die Angabe der kompletten Anschrift auf dem Überweisungsträger erforderlich. Zum Rechnungsbetrag müssen drei Euro für Porto und Bearbeitung überwiesen werden, wenn man bis zu vier Karten bestellt.
Vorverkauf
Ab fünf Karten beträgt die Gebühr fünf Euro.
Karten können aber auch im Vorverkauf in der Marienthaler Remise „Buch & Kunst“ (Tel.: 02856/3125), in der Kornbrennerei Böckenhoff in Erle (Tel.: 02865/217) und in der Stadtinfo Dorsten (Tel.: 02362/308080) erworben werden. Da sämtliche Veranstaltungen in der Klosterkirche stattfinden, ist keine Platzreservierung möglich. Die Kirche ist beheizt. Eine Pause ist während der folgenden etwa 75- bis 90-minütigen Veranstaltungen nicht vorgesehen. Vier Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr. Der Auftritt von Bruno Bieri beginnt bereits um 15 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vorher.
„Schall & Schalk“
Das Programm startet am Sonntag (1. Dezember) mit einem Auftritt des Berner Musikers Bruno Bieri unter dem Titel „Schall & Schalk“. Sein eigentümliches Instrument gehört zur Familie der Handpans, das ursprünglich in Bern als „Hang“ erfunden wurde. Ihm entlockt Bieri Klänge, die dem Trommelfell schmeicheln, die Seele streicheln und den Verstand herausfordern. Dazu singt er seine Lieder ohne Worte mit Ober- und Untertongesängen. Munter dreht sich das Handpan, und der kurzweilige Abend rundet sich ab, vom Juchzer der Alphirten über eine Alphornsonate bis zur persönlichen Interpretation der Carmina Burana. Karten kosten im Vorverkauf (VVK) 18 Euro, an der Abendkasse (AK) 20 Euro.
„Veni Emmanuel“
Unter dem Motto „Veni Emmanuel“ steht das Weihnachtsprogramm der Gruppe „NINIWE“, das am 8. Dezember stattfindet. Das Weihnachtskonzert besticht nicht nur durch die schlichte Schönheit kunstvoll arrangierter deutscher Weihnachtslieder. Die vier Sängerinnen überraschen auch durch moderne Bearbeitungen uralter gregorianischer Choräle und verzaubern das Publikum mit Weihnachtsliedern aus vielen Teilen der Welt. Sogar oft gehörte Christmas Songs interpretieren sie in einer Art, die wieder berührt, nachdenklich stimmt und zur Ruhe kommen lässt. Karten kosten im VVK 22 Euro, an der AK 24 Euro.
Panflötenvirtuose Matthias Schlubeck
Zwölfmal war der in Wuppertal geborene Matthias Schlubeck schon zu Gast in Marienthal. Am 15. Dezember wird der Panflötenvirtuose nicht von einer Orgel begleitet, sondern von der Gitarristin Eva Beneke. Schlubeck präsentiert mit seinem Konzertprogramm die vielfältigen Möglichkeiten der Panflöte.
Auch diese neue Besetzung in der Kombination mit Gitarre wird wieder neue Eindrücke und Klangbilder bieten, welche im Rahmen der Marienthaler Winterabende noch nicht zu hören waren.
In Eva Beneke hat er eine hochmusikalische Partnerin gefunden, welche sich nicht nur im Bereich der klassischen Gitarre bewegt, sondern auch im Bereich Improvisation und Jazz viele Erfahrungen vorweisen kann. Eva Beneke war von 2012 bis 2017 an der Fakultät des McNallySmith College of Music in St. Paul, Minnesota, tätig. Im November 2018 wurde sie zur außerordentlichen Professorin für Gitarre an der norwegischen Musikakademie in Oslo ernannt. Die Weltbürgerin lebt in Berlin und ist weiterhin künstlerische Leiterin von Lowertown Classics, einer Kammermusikserie im Speicher von St. Paul. Karten kosten im VVK 22 Euro, an der AK 24 Euro.
„Crosswind“
Am Sonntag (19. Januar) gastiert das junge Erfolgsquartett „Crosswind“ in Marienthal. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Gruppe zu einer der aktivsten und meistgefeierten Bands der hiesigen Folk-Szene entwickelt. Ihr zweites Studioalbum wurde 2018 veröffentlicht. Crosswind spielt akustische, handgemachte Folkmusik. Klänge aus Skandinavien, aus Amerika und nicht zuletzt aus dem eigenen Land komplementieren den Bandsound sehr überzeugend. Durch eine Auswahl starker Songs und Melodien aus eigener Feder wird dieses Bild eindrucksvoll abgerundet. Karten kosten im VVK 18 Euro, an der AK 20 Euro.
„Französische Chansons & anderes“
Die „Marienthaler Winterabende“ enden am Sonntag (16. Februar) mit der Veranstaltung „Französische Chansons & anderes“. Das Nachmittagsprogramm gestaltet das „Trio Zeligs“. Die Gruppe entführt ihr Publikum auf eine gefühlsintensive Reise über das große „Mer de la musique“ der französischen Chansons, wobei auch Abstecher in andere musikalische Gewässer zum Programm gehören.
Die gemeinsame Leidenschaft des Trios für gute Lieder macht dabei keinen Halt vor Jazzigem, Bluesigem, Poppigem und humorvoll Kabarettistischem. Sängerin Miryam Stober verzaubert mit ihrer charismatischen Stimme. Peter Risthaus an der Gitarre und Christoph Berghorn an den Klaviertasten sorgen für feinste instrumentale Reisebegleitung. Karten kosten im VVK 18 Euro, an der AK 20 Euro. Helmut Scheffler
Kurzes Unwetter in Raesfeld sorgte für Schrecken in Mittagsstunde
Am Freitagmittag zog ein kurzes, aber heftiges Unwetter mit heftigen Regenschauern über Raesfeld.
Raesfeld. Aufgrund des kurzen, aber heftigen Regenschauers in Verbindung mit ordentlichen Windböen, stürzten auf der Dorstener Straße zwei Birken um.
Beim Eintreffen der Feuerwehr lag ein Baum mit seiner Krone auf dem Dach des angrenzenden Wohnhauses, die andere Birke versprerrte den Zugang zum Haus.
An der Einsatzstelle eingetroffen, wurden die Einsatzkräfte von der Häusereigentümerin, eine ältere Dame, empfangen. Diese hatte durch den Lärm einen ordentlichen Schrecken bekommen. Sie wurde vor Ort von einem der Einsatzkräfte betreut und ein angeforderter RTW nahm sich anschließend ihrer an, so Andrè Szczesny, Leiter der Feuerwehr.
Anschließend konnten die Besatzungen des HLF 20 und LF 20 die Bäume fachgerecht zerlegen und das Hausdach von seinem „Schmuck“ befreien.
Ein Kamerad, der beruflich als Dachdecker tätig ist, sah sich den Schaden an und deckte das Dach mit einigen Pfannen so ab, dass kein Wasser in den Dachstuhl eintreten kann.
Gegen 14:45 Uhr waren alle Kettensägen und Fahrzeuge wieder einsatzklar am Feuerwehrgerätehaus. Fotos: Feuerwehr
Stellungnahme von Bürgermeisterin Mechtild Schulze
Hessing zum gewalttätigen Angriff auf einen ausländischen Jugendlichen in
Borken am Freitag, den 11. Oktober 2019
Gestern habe ich erfahren, dass am letzten Freitag, den 11. Oktober 2019, um 21 Uhr eine Gruppe Unbekannter an der Kapellenstraße in Borken einen 17-jährigen Guineer angegriffen und ihn schwer verletzt hat.
Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Polizei Münster die Ermittlungen übernommen.
Foto: Stadt Borken
Gewalt, ganz gleich, ob diese verbal oder körperlich ausgeübt wird und jegliche Art von Extremismus, verurteile ich auf das Schärfste. In unserer Stadt Borken ist für verbale und tätliche Attacken kein Platz und deshalb sage ich laut und deutlich: „Nein“: Nein zu Fremdenfeindlichkeit, Nein zu Ausgrenzung, Nein zu Rassismus, Nein zu Gewalt!
Ohne den Ermittlungen des Staatsschutzes vorgreifen zu
wollen, hoffe ich, dass die Ursachen dieses Angriffs sehr schnell und vollends
geklärt werden und die Täter gefunden und zur Verantwortung gezogen werden.
Die große Mehrheit der Borkenerinnen und Borkener schätzt
die Werte unserer demokratischen Gesellschaft auf der Basis unseres
Grundgesetzes, wie z.B. Toleranz, Mitmenschlichkeit, Vielfalt und Demokratie.
Wir Borkenerinnen und Borkener treten für sie ein und zeigen Solidarität mit
Betroffenen von Hetze und Gewalt, wir engagieren uns für ein gutes Miteinander!
Ich appelliere an alle Borkenerinnen und Borkener
deutlich Flagge zu zeigen – im Alltag, bei der Arbeit, im Bus und in der Bahn,
wo immer wir sind – damit Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit bei uns keine
Chance haben.
(pd). Mit dem Zug von Rhade nach Essen startete am letzten Wochenende der Raesfelder Frauenchor zu einem 2-tägigen Ausflug nach Essen.
Eine geführte Bustour durch Essen ging unter anderem zur Villa Hügel, anschließend nach Essen-Stoppenberg zur imposanten evangelischen Thomas-Kirche und auch vorbei an der Zeche Zollverein, wobei der Frauenchor begleitend das „Steiger-Lied“ gesungen hat.
Den Nachmittag verbrachte man in der Gruga mit Spaziergängen, Rundfahrten mit der kleinen Parkeisenbahn und Kaffeetrinken.
Der Tag endete mit einem Besuch des GOP-Varieté – Theaters.
Den Sonntag verbrachte der Raesfelder Frauenchor in der Zeche Zollverein mit einer geführten Tour. Im Ruhrmuseum auf Zollverein konnten sich die Teilnehmer informieren über die damaligen Arbeitsabläufe, wie Kohleabbau, Kohlewäsche und Transport. Besonders interessant war der 360 -Grad-Film über das Ruhrgebiet von damals bis heute und das SANAA-Gebäude, Universität der Künste.
Am frühen Abend kehrte der Raesfelder Frauenchor sehr zufrieden mit der besonders guten Organisation des Vorstands mit dem Zug zurück nach Rhade.
Glück im Unglück hatte ein SUV-Fahrer am Donnerstagnachmittag auf der Borkener Straße/B70 in Raesfeld.
Auf der Borkener Straße/B70 ortsausswärts geriet ein SUV mit einem Anhänger laut Polizei wohl ins Schleudern, überschlug sich und landete auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf dem Acker.
Fotos: Petra Bosse
Hierbei handelte es sich mit aller Wahrscheinlichkeit nach ersten Erkenntnissen der Polizei, um einen Alleinunfall. Der Fahrer konnte selbstständig das Auto verlassen. Bei dem Unfall wurde Fahrer verletzt und ins Borkener Krankenhaus gebracht.
Die Borkener Straße ist für gut zwei Stunden für den Verkehr in beiden Richtungen gesperrt.
1000 Bauern, auch aus dem Kreis Borken, machten ihrem Ärger in Bonn Luft – Weitere Kundgebungen folgen.
Rund 1000 Bauern mit 100 Treckern hatten ihrem Ärger Luft gemacht. Es folgen weitere Kundgebungen in ganz Deutschland.
Borken/Bonn (pd). Auch wenn der Anlass für die Kundgebung am Montag vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Bonn-Duisdorf gegen immer neue Gesetze und Verordnungen zu Lasten der Landwirtschaft kein erfreulicher war, so zieht der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) ein positives Fazit.
RLV-Präsident Bernhard Conzen bedankte sich in einem Schreiben bei den Mitgliedern für die starke Unterstützung. „Rund 1 000 Bauern und 100 Schlepper haben uns unterstützt, ein starkes Signal in die Politik zu senden: Wir Bauern sind es leid, für jeden Missstand beim Klima, in Umwelt und Natur verantwortlich gemacht zu werden! Wir drängen auf Nachbesserungen am Agrar- wie am Düngepaket mit Regelungen, die das Nötige erreichen, uns dabei aber nicht bis zur Existenzgefährdung überfordern“, betonte er.
Foto: Martina Goyert
„Den zahlreichen Landwirten, die gestern vor Ort waren und uns ohne Chaos und Randale den Rücken gestärkt haben, danke ich sehr herzlich. Als Bauer weiß ich es sehr zu schätzen, dass so viele Berufskollegen der Teilnahme in Bonn den Vorzug vor den dringenden Arbeiten auf den Feldern gegeben haben“, hob er hervor.
Gemeinsam hätten die Verbände aus NRW und Rheinland-Pfalz mit dieser Kundgebung den Auftakt gemacht für eine in den nächsten Wochen folgende Serie weiterer Veranstaltungen überall in Deutschland.
Dazu gehört auch eine Kundgebung, die am 22. Oktober auf dem Bonner Münsterplatz stattfinden wird. „Es ist gut, zu wissen, dass sich der Berufsstand jetzt mit vielen Stimmen und bundesweit an vielen Orten bemerkbar macht. Wir wollen fair und auf Augenhöhe behandelt werden. Das können wir nur erreichen, wenn wir neben unseren lautstarken Protesten auf der Straße, auch den Dialog mit den Entscheidungsträgern suchen“, machte Conzen deutlich.
Auch dazu hätten die rheinischen Bauern gestern im Anschluss an die Kundgebung in einem mehrstündigen Gespräch mit Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens einen guten Grundstein legen können. „Wir kämpfen weiter für die Zukunft der Landwirtschaft!“, betonte Conzen abschließend.
Kreis Borken (pd).Auf Presseanfrage hat der Kreis Borken mitgeteilt, dass 2017 im Kreis Borken eine Person an Listerien-Keimen erkrankt und daran verstorben ist.
Der Kreis Borken hat eine mögliche Verbindung zum Listerien-Skandal in Hessen jedoch nicht bestätigt, sondern dazu auf das Robert-Koch-Institut verwiesen.
„Der Fall der hessischen Fleisch- und Wurstwarenfabrik, deren Ware mit gesundheitsgefährdenden Listerien-Keimen verunreinigt war, offenbart systemische Mängel bei der Lebensmittelsicherheit“, erklärt die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Ursula Schulte.
Im
Koalitionsvertrag haben CDU/CSU und SPD Maßnahmen wie die bessere Vernetzung
der Kontrollinstanzen, eine sachgerechte Kontrolldichte, eine schnelle Reaktion
im Krisenfall und eine Regelung zur verbraucherfreundlichen Information über
Lebensmittel-kontrollergebnisse vereinbart. „Das“, so Ursula Schulte, „muss
Bundesernährungsministerin Julia Klöckner jetzt zügig umsetzen.“
„Wir
brauchen dringend ein Transparenzsystem, das die Kontrollergebnisse der
Lebensmittelüberwachung öffentlich macht. Ein Hygienebarometer informiert dann die
Verbraucherinnen und Verbraucher direkt vor Ort, im Lebensmittelladen oder
Restaurant. Das schafft Vertrauen beim Verbraucher und erhöht den Druck auf
Lebensmittelbetriebe zu mehr Sauberkeit und Hygiene im Unternehmen“, erklärt
die SPD-Politikerin
Darüber
hinausfordert die SPD-Bundestagsfraktion die effektive Vernetzung der
Länderkontrollinstanzen mit dem Bund. „Der Koalitionsvertrag schreibt die
Entwicklung einheitlicher Standards, eine sachgerechte Kontrolldichte und eine
schnellere Reaktion im Krisenfall vor“, betont Ursula Schulte.
Wichtig sei aber vor allem die Kontrolldichte. Im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher müssen die zuständigen örtlichen Behörden personell so ausgestattet werden, dass sie ihren Kontrollauftrag auch regelmäßig wahrnehmen können. Hier seien die Länder klar in der Pflicht.
Reken. „Prost ihr Säcke, Prost du Sack“ hieß es nach dem Fassanstich durch Bürgermeister Manuel Deitert beim sechsten Oktoberfest der Marketing Gemeinschaft in Reken.
Im nächsten Jahr wird es auch in Erle wieder ein Oktoberfest geben und unser Bürgermeister darf dann seine Schlagkraft unter Beweis stellen.
Bürgermeister Manuel Deitert und Wenzel Schwering beim Fassanstich in Reken. Fotos: Petra Bosse
Pünktlich am Samsagabend um 20 Uhr holte Festzeltwirt Wenzel Schwering den Holzhammer raus, und nach zwei gekonnten Schlägen durch Deitert hieß es „O`zapft is“. Als das Bier floss, konnte die Party mit der bayerischen Band „Himmeltaler“ starten.
Rund 1500 Frauen und Männer, stilecht in Dirndl und Lederkracht
gekleidet, tanzten auf den Bänken und die Stimmung war in der Mühlengemeinde
vergleichbar nach dem Vorbild der Wiesn in München ausgelassen bayrisch. Es wurde wieder geschunkelt und gesungen – und zwar aus voller Kehle.
Die Musiker aus Bayern unterhielten im Nonstop-Tempo mit ihren zahlreichen Stimmungsgaranten und Bierzelt-Klassiker und im Dauereinsatz die Besucher.
Tanzfreudige Gruppen verbrachten gleich schon von Beginn an den größten Teil des Abends tanzend auf der Bierzeltgarnitur oder hüftschwingend und schunkelnd vor der Showbühne. Mittendrin saß auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer mit seiner Frau Brigitte.
Ehremaliger Landtagsabgeordneter Bernhard Schemmer mit seiner Frau Brigitte und Rekens Bürgermeister Manuel Deitert. Fotos: Petra Bosse
Er habe, wie er sagte, jedes Oktoberfest bis jetzt besucht. „Wenn es mir später aber zu turbulent wird, suche ich mir dann doch lieber mit meiner Frau eine gemütliche Kneipe und lasse dort den Abend ausklingen“, so Schemmer.
Petra Bosse
Oktoberfest Reken 2019
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Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer mit seiner Frau Brigitte.
Erdgasfernleitung Zeelink hat mit
Bauarbeiten in Raesfeld begonnen
Raesfeld. Der Bau der ZEELINK Pipeline ist in fünf Bauabschnitte eingeteilt und der Start der Arbeiten hat nun auch in Raesfeld begonnen.
Raesfeld gehört zur fünften Bauphase der insgesamt 216 Zeelink – Leitungskilometern. Die Zeelink-Leitung führt von Wesel, unter anderem ab der Station Dämmerwald, durch die Gemeinden Schermbeck und Raesfeld, über Marbeck bis zur Station nach Legden und ist rund 49,4 km lang. Die Leitung wird rund zwei Meter unter der Erde verlegt.
Quer durch die Felder Richtung Marbeck an der B224 wird die neue Trasse für Zeelink gebaut. Foto: Petra Bosse
Am Mittwoch, 16. Oktober hat die Fernleitung ZEELINK
den Rhein zwischen Wallach (Rheinberg) und Ork (Voerde) mit einem sogenannten
„Düker“ unterquert und die Erdarbeiten schreiten auch im Teilabschnitt der Trasse, aktuell an der
rechten Seite der B 224 Richtung Raesfeld, voran. Hier wurde bereits etlicher Mutterboden
abgeschoben.
Zeelink verweist darauf, dass die Trassenplaner von ZEELINK jeden einzelnen Meter des 216 km langen Trassenverlaufs auf seine Raumverträglichkeit, wie etwa mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, geprüft haben.
Ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte beeinflussen den finalen Verlauf der Trasse ebenfalls. Die Bauverfahren sollen laut Zeelink immer den individuell den Gegebenheiten der Umwelt angepasst – und auch im Planfeststellungsbeschluss verbindlich festgehalten werden.
Foto: Open Grid Europe.
Darüber hinaus verweist Zeelink, dass die Trasse der Erdgasfernleitung ZEELINK nicht den kürzesten, sondern den sinnvollsten Weg, um die Anforderungen von Mensch und Umwelt zu erfüllen.
Die Trassenfindung sei das Ergebnis umfangreicher Voruntersuchungen und eines Genehmigungsverfahrens mit Beteiligung der zuständigen Behörden, den Trägern öffentlicher Belange, Verbänden, Bürgern und dem Träger des Vorhabens.
Auch würden hierbei Experten mit den Behörden und Naturschutzverbänden eng zusammenarbeiten und Fachbüros sichten und bewerten anschließend die Tier- und Pflanzenwelt vor Ort in einem weiträumigen Bereich.
Verlauf der Trasse: Foto: Open Grid Europe.
Dazu stehen laut Zeelink auch eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, um auch ökologisch sensible Gebiete während der Bauphase zu schonen.
Überwachen der Baumaßnahme
Dazu gehören unteranderem das Überwachen der Baumaßnahme durch eine externe ökologische und bodenkundliche Baubegleitung; fachliche Baubegleitung durch landwirtschaftliche Sachverständige; Einsatz von Fahrzeugen und Maschinen mit bodenschonenden Kettenlaufwerken oder großvolumigen Niederdruckreifen; das Durchführen aller Arbeiten bei geeigneter Witterung und Bodenverhältnissen.
Die Erdgasfernleitung ZEELINK sei nötig, damit alle betroffene Geräte rechtzeitig und schrittweise auf das sogenannte H-Gas umgestellt werden können, da das L-Gas Aufkommen zurückgehen,
müssen H-Gas Aufkommen angeschlossen werden.
Sechs Millionen Endgeräte zur Beheizung-
und Warmwasserbereitung sowie zur
industriellen Verwendung werden derzeit mit L-Gas betrieben. Dies ist
ein Anteil von rund 25 Prozent
des Gesamtmarktes. Doch das
Aufkommen von L-Gas wird bis 2030
um etwa 90 Prozent sinken.
Was ist L-Gas?
L-Gas (low calorific gas) hat einen
geringeren Methangehalt und damit einen geringeren Brennwert als
H-Gas. Es kommt verstärkt im
norddeutschen Raum und in den
Niederlanden vor. Die L-Gas Aufkommen gehen in ihrer Leistung
kontinuierlich zurück. Bis 2030
um etwa 90 Prozent.
Was ist H-Gas?
H-Gas (high calorific gas) hat einen hohen Anteil an Methan und damit einen höheren Brennwert als L-Gas. Es kommt in der Regel aus den GUS-Staaten, aus der Nordsee und den Erdgasfeldern in Norwegen und Dänemark. Quelle „Open Grid Europe“.
Nicht jeder ist Freund der Trasse, die teilweise direkt durch den Garten führt, wie zum Beispiel im Dämmerwald!