Spiel, Spaß und Stockbrot

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Erler Jäger ein Zeltlager statt.

Der Hof Limberg in Raesfeld stellte freundlicherweise seine Wiese und den Hof zur Verfügung und nahm die 35 Musiker auf. Hier war von jeder Altersklasse etwas vertreten, von 9 bis 56 Jahren.

Los ging es am Freitagnachmittag. Man traf sich und baute erstmal alles auf, vom Küchenzelt über die Feuerstelle bis hin zu den Schlafzelten. Danach wurden in der Scheune ein paar kleine Spiele gespielt, um dem Regenschauer aus dem Weg zu gehen.

Lagerfahne dann Hotdogs

Abends gab es nach Gestaltung der Lagerfahne dann Hotdogs zur Stärkung und natürlich Stockbrot am Lagerfeuer. Hier kam auch das einzige Instrument an dem Wochenende zum Einsatz: die Gitarre.

TitelbildZeltlagerErlerJäger

Alle anderen Instrumente wurden zuhause gelassen, denn auch ein Musiker braucht mal Abstand von seinem Instrument. So konnte man sich das ganze Wochenende um den Vereinszusammenhalt kümmern.

Samstagmorgen ging es um 8 Uhr weiter. Die kurze Nacht stand zwar jedem ins Gesicht geschrieben, aber nach einem ausgiebigen Frühstück waren alle wieder fit für das Chaosspiel.

Fünf Gruppen traten gegeneinander an und mussten insgesamt 60 Zettel auf dem gesamten Hof finden und die dazugehörigen Aufgaben lösen, wie zum Beispiel eine Pyramide bauen, ein Sockentheater aufführen oder beantworten, wie viele Steine die Feuerstelle einrahmten. Nachdem hier der Sieger feststand gab es erstmal eine Stärkung in Form von selbstgemachten Burgern.

Die hatten auch alle durchaus nötig, denn am Nachmittag stand schon das nächste Highlight an – zusammen mit der NaturErlebnisSchule starteten die Musiker einen Teamwettkampf der Extraklasse. Alles war dabei, von Cricket über Wickingerschach bis hin zum Bogenschießen. Abends wurde dann zusammen gegrillt.

Doch von früh ins Bett gehen konnte auch am Samstag nicht die Rede sein, denn pünktlich zur Geisterstunde machten sich die besonders mutigen Musiker zu einer Nachtwanderung durch die Felder auf. Aber natürlich kamen alle wieder heil im Lager an und man lies die Nacht gemeinsam ausklingen, bis die Sonne aufging.

Das Frühstück am Sonntag war gnädiger Weise erst um 10 Uhr, mit frischem Rührei, Kakao und Kaffee, so wie es sich für ein Sonntagsfrühstück gehört. So frisches Rührei hatte wohl noch keiner bis zu diesem Zeitpunkt gegessen, die Eier kamen quasi direkt aus dem Nest der Biohühner Limbergs in die Pfanne, und so gut schmeckten sie auch.

Danach bauten alle gemeinsam die Zelte ab und räumten auf, damit man den letzten Tag entspannt genießen konnte. Um 14 Uhr fand das Abschlussgrillen statt.

Hierzu kamen die Eltern und Geschwister der Kinder, aber auch Vereinsmitglieder, die nicht das ganze Wochenende konnten. Man lachte gemeinsam und erzählte sich Anekdoten und Geschichten, die sich über das Wochenende so angesammelt hatten.

Alles in allem war das erste Zeltlager der Erler Jäger ein voller Erfolg, welches in den kommenden Jahren garantiert wiederholt wird.

Text und Fotos: Erler Jäger

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