10.10. bis 13.10.2019 – Münsterland Festival, Offenes Haus und Grafikausstellung
(pd). Zwischen Rohbau und Feinschliff öffnet die Baustelle des FARB Forum Altes Rathaus Borken für „4 Tage FARB “ von Donnerstag, 10.10.2019, bis Sonntag,13.10.2019, exklusiv die Türen.
Münsterland Festival part 10 (Copyright: Stadt Borken)
Highlights des langen Wochenendes werden das Eröffnungskonzert des Münsterland Festivals part 10 im alten Ratssaal des FARB (10.10.), die Ausstellung des Druckgrafikprojektes prINT (10.-13.10.) und die öffentliche Führung „FARB intern“ durch das Gebäude (11.10.) sein.
Den Auftakt macht die Eröffnung der Jubiläumsausgabe des Münsterland Festivals am Donnerstagabend um 20 Uhr mit einem Konzert des Briten Theon Cross. Mit feinster Jazzmusik rückt Cross die Tuba in den Fokus: modern, funkig und rhythmisch. Tickets sind ab sofort erhältlich.
Europäische Grafikkunst steht dann bis Sonntag, 13.10. im Fokus. Ganz im Zeichen des 10-jährigen Festival-Jubiläums wird die Ausstellung prINT mit zehn jungen Künstlern aus zehn europäischen Ländern zu bewundern sein.
Darüber hinaus können Besucher*innen während des Wochenendes in der öffentlichen Führung „FARB intern“ auch neue Einblicke in die Entwicklung sowie die verschiedenen zukünftigen Elemente des FARB bekommen. Weitere Informationen folgen.
Zum Münsterland Festival part 10
Das Münsterland Festival part 10 feiert unter dem Motto „10 aus Europa“ vom 10. Oktober bis 10. November 2019 mit mehr als 40 Veranstaltungen – Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen – in der gesamten Region sein Jubiläum. Veranstalter ist der Münsterland e.V.
Das Grafikprojekt prINT im Rahmen des Münsterland Festivals ist eine Kooperation der Kulturellen Begegnungsstätte Kloster Bentlage (Rheine), der Druckvereinigung Bentlage e.V. (Rheine), des FARB Forum Altes Rathaus Borken, der Galerie Münsterland (Emsdetten), der LETTER Presse (Coesfeld) und der AKI ArtEZ Academie voor Art & Design (Enschede).
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland
Konzert-Tickets (VVK € 18,– / erm. € 15,– | AK € 22,– / erm. € 18,–) sind erhältlich in Borken: Tourist-Info Borken (Neutor 5, Tel: 2861 939252), BZ TicketCenter (Bahnhofstraße 6) – und online über ADticket (www.muensterland-festival.de/tickets). Nähere Informationen unter www.muensterlandfestival.com.
Über 40 Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen mit Europa im Fokus – Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf
Kreis Borken (pd). Dieses Mal dreht sich alles um die 10: Das Münsterland Festival part 10 feiert vom 10. Oktober bis zum 10. November seine zehnte Ausgabe und hat sich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen.
Im Rahmen des Münsterland Festivals Part 10 gastiert Theon Cross am 10. Oktober 2019 in Borken
Nicht ein oder zwei, sondern gleich zehn Partnerländer stehen stellvertretend für jede vergangene Ausgabe im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe und spiegeln eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt Europas wider.
Tickets für alle Veranstaltungen sind ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Im Internet gibt es Infos unter www.muensterland-festival.com.
30 Städte
37 Konzerte, acht Ausstellungen, fünf Exkursionen, eine Kunsttour, ein Grafikprojekt und ein Themennachmittag laden in über 30 Städten und Gemeinden in der Region zu Musik, Kunst und Dialogen ein. „Das Münsterland Festival ist eine Einladung zur Entdeckung.
Die Besucherinnen und Besucher tauchen in die Kunst und Kultur anderer Länder ein, ohne weit reisen zu müssen und haben so die Chance, die Vielfältigkeit Europas zu entdecken und zu genießen“, sagt Christine Sörries, Künstlerische Leiterin des Festivals.
Das musikalische Programm bietet eine Mischung aus Jazz, Pop, Traditional, Klassik und Crossover. „Ein Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Künstlerinnen und Künstlern, die der traditionellen Musik ihrer Heimatländer eine zeitgenössische Note verleihen“, erläutert Sörries. „Diese besondere Herangehensweise macht ihre Auftritte so interessant.“
Möglich gemacht wird die Vielfalt an Veranstaltungen durch eine große Anzahl an Förderern und Unterstützern, darunter insbesondere das Land NRW mit Mitteln der Regionalen Kulturpolitik (RKP). „Seit 2005 hat das Münsterland Festival fast 40 europäische Länder in den Fokus gerückt und sich dabei zum festen Bestandteil der Kulturszene in unserer Region entwickelt“, betont Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V.
„Es macht DAS GUTE LEBEN im Münsterland greifbar und stärkt damit nicht nur die Identifikation der Menschen vor Ort mit ihrer Region, sondern dient auch als Aushängeschild über Grenzen hinweg.“
Forum Altes Rathaus Borken
Eröffnet wird das Festival am 10. Oktober mit einem Instrument, das statt Ruhm eher das Nischendasein gewöhnt ist: der Tuba. Diese rückt der Musiker Theon Cross ins Scheinwerferlicht, wenn er im FARB Forum Altes Rathaus Borken auftritt. Noch vor der offiziellen Einweihung öffnet das FARB exklusiv für den Festivalauftakt am 10. Oktober und an drei weiteren Tagen seine Räume.
Ein Jazz-Gipfeltreffen der besonderen Art gibt es am 25. Oktober im Theater in Münster. Dann treffen drei herausragende und zugleich höchst individuelle Piano-Charaktere aufeinander: der Pole Leszek Mo¿d¿er, der Finne Iiro Rantala und der aus Aserbaidschan stammende Isfar Sarabski. Zu hören gibt es sie an dem Abend solo, als Duo, an zwei Klavieren und schließlich, im Finale, an zwei Flügeln und einem Fender Rhodes.
Außergewöhnliche Musik an einem außergewöhnlichen Ort gibt es auch am 2. November in der Bagno Konzertgalerie: Dort erzählt die Fadista Cristina Branco in dem ehrwürdigen Konzertsaal begleitet von Portugiesischer Gitarre, Bass und Klavier die Geschichte eines jungen Portugals, das sich selbst findet.
Erfrischend und temporeich kommt die Musik der Binker Golding’s Band daher, die am 27. Oktober auf der Burg Vischering zu Gast ist. Das Quartett bringt die Jazz- und Fusion-Sounds der 80er- und 90er-Jahre auf die Bühne und mischt immer mal wieder zeitgenössischen Londoner Jazz unter.
Mit einer unverwechselbaren Stimme und emotionalen Songs zieht die Britin Julia Biel das Publikum am 12. Oktober auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde in ihren Bann. In ihren Liedern verbindet sie auf sanfte Weise Folk-, Pop- und Jazzeinflüsse.
Ergänzt wird das musikalische Programm durch ein vielseitiges Angebot an Ausstellungen und Exkursionen sowie dem Grafikprojekt prINT. Dabei gibt es erneut eine Kunsttour, die an einem Tag zu drei Ausstellungen führt. Auf Tour geht es auch bei den vier RESET*Landpartien sowie der musikalischen Wanderung, die gleichsam ein Kultur- wie Naturerlebnis sind.
Erstmals werden im Vorfeld einiger Konzerte zudem exklusive Führungen durch die parallel laufenden Ausstellungen oder den Veranstaltungsort angeboten. „Mit dem Festival laden wir auswärtige Gäste wie auch die Münsterländer ein, die Region noch besser kennenzulernen“, sagt Lars Krolik, Festivalleiter beim Münsterland e.V.
Deshalb finden die Konzerte, Ausstellungen und Führungen mal in geschichtsträchtigen Burgen, Schlössern und Rathäusern statt, mal in ausgesuchten Konzertsälen, Theatern und Museen, betont Krolik: „Die interessanten und schönen Veranstaltungsstätten erschaffen die besondere Atmosphäre, für die das Münsterland Festival steht.“
Tickets sind unter anderem erhältlich online, telefonisch unter 02571 949392 sowie bei Festival-Partnern vor Ort.
Weitere Informationen: Das Münsterland Festival part 10 feiert unter dem Motto „10 aus Europa“ vom 10. Oktober bis 10. November 2019 mit mehr als 40 Veranstaltungen – Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen – in der gesamten Region sein Jubiläum.
Folgende Länder werden stellvertretend für jede vergangene Ausgabe noch einmal in den Fokus genommen: Georgien, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal und Schweiz. Veranstalter ist der Münsterland e.V. Die Künstlerische Leitung obliegt Christine Sörries.
Förderer und Unterstützer des Münsterland Festivals: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderprogramm Regionale Kulturpolitik), Kreise des Münsterlandes (Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf), Stadt Münster, LWL-Kulturabteilung, Sparkasse Münsterland Ost, Kreissparkasse Steinfurt, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Polnisches Institut Düsseldorf, Königreich der Niederlande, Hilde und Bodo Crone-Stiftung, Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, KulturStiftung Masthoff, BERESA, Pianohaus Micke, kultur.west (Medienpartner), Westfalenspiegel (Medienpartner), Westfälische Nachrichten (Medienpartner), WDR 3 (Kulturpartner).
Raesfeld. Eine anderthalb bis zwei stündige Wanderung rund um das Schloss Raesfeld und Teile des historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld.
Während der Wanderung erfahren Sie die Ursprünge und die Bedeutung von wohl- und altbekannten Redewendungen und Sprichwörtern.
Warum heißt es „auf (k)einen grünen Zweig kommen“ warum „bindet man Jemandem einen Bären auf“? Diese und viele andere Redewendungen und Sprichwörter entstanden vor Jahrhunderten. Sie sind noch heute Bestandteil unserer Alltagssprache.
Die Geschichte und Bedeutung dieser und vieler anderer
Sprichwörter und Redewendungen wird Ihnen von Walter Großewilde, zertifizierter
Natur- und Landschaftsführer, humorvoll näher gebracht.
Der Streifzug gibt ausserdem einen kleinen Einblick in die
Entstehung von Burg/Schoss Raesfeld.
Die Wanderung ist am 25. August um 15 Uhr Treffpunkt ist der
Innenhof von Schloss Raesfeld.
Die Kolpingfamilie Erle lädt zu einer Familien Fahrradtour am Sonntag, 25.08. ein.
Beginn ist um 11:00 Uhr an der Silvesterschule. Für ein gemeinsames Picknick sollte jeder Teilnehmer Verpflegung und Getränke mitbringen.
Gegen 14:30 Uhr ist eine Einkehr mit Kaffee und Kuchen geplant. Interessierte, die nur zum Kaffee und Kuchen nachkommen möchten, mögen sich bitte bei Ludger Askamp (Tel. 6463) oder Klaus Grömping (Tel. 6522) anmelden. Willkommen sind auch Nichtmitglieder.
61-jährige Frau aus Ahaus und 64-jähriger Lebensgefährte tot in Wohnung gefunden
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Borken und der Polizei Münster
Rettungskräfte fanden am Sonntagmorgen (18.8., 10:47 Uhr) nach einem Hinweis zwei Leichname in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ahaus.
Sofort eingeleitete Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich hierbei um eine 61-jährige Frau und ihren 64-jährigen Lebensgefährten handelt, die gemeinsam in der Wohnung lebten. „Nach ersten Erkenntnissen hat der 64-jährige Mann zunächst seine Lebensgefährtin mit Messerstichen getötet und sich im Anschluss selbst das Leben genommen“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.
„Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt von einem tragischen Familiendrama aus.“ Auf Antrag der Staatsanwaltschaft werden die Leichname heute (19.8.) im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums obduziert.
Am Sonntag fuhr ein in Polen wohnhafter 33-jähriger Autofahrer die B 224 entlang.
An der Kreuzung Rhader/ Dorstener Straße in Erle fuhr er auf den Pkw eines 31-jährigen Borkeners auf, der an der der roten Ampel stand. Dessen Pkw wurde durch die große Aufprallwucht ca. 8 Meter weit in den Kreuzungsbereich geschoben.
Der 33-Jährige und dessen 34-jähriger Beifahrer
(ebenfalls in Polen wohnhaft) wurden ins Krankenhaus gebracht, wo sie
stationär aufgenommen wurde. Der 31-Jährige und seine 20-jährige
Beifahrerin aus Südlohn konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder
verlassen.
Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 15.000 Euro.
Eltern sollten mit den angehenden Erstklässlern vorab den Schulweg üben / 14. Auflage der Aktion „Kreis Borken sieht gelb“ steht an
Kreis Borken (pd). Die Ferien sind zwar noch nicht vorbei – allerdings fiebern sicherlich viele „i-Dötzchen“ bereits dem ersten Schultag entgegen. Der Fachbereich Verkehr des Kreises Borken, die Polizei und die Kreisverkehrswacht raten allen Eltern von Schulanfängern ihre Kinder sorgsam auf den Schulweg vorzubereiten.
Die letzten Ferientage bieten sich an, um mit angehenden Erstklässlern den Schulweg zu trainieren. Archivfoto: Kreis Borken
Richtiges Verhalten im Straßenverkehr müssen Kinder erst erlernen. Was für Erwachsene Alltag ist, ist für Kinder eine völlig neue Welt, die noch erkundet werden muss. Eltern können ihren Kindern dabei helfen und mit ihnen den Schulweg gemeinsam üben, egal ob die I-Dötzchen den Weg zu Fuß zurücklegen oder im Bus mitfahren.
Besonders appellieren die Verkehrsexperten an die Eltern, ihre Kinder möglichst nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen. Auch wenn die Eltern auf diese Weise ihren Nachwuchs vor Gefahren schützen möchten, beanspruchen sie so gerade dann den Straßenraum vor der Schule und gefährden durch ihre eigenen Pkw-Fahrten besonders viele Kinder.
„Sinnvoller ist es, den Verkehrsanfängern Gelegenheit zugeben, selber Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Zudem ist der gemeinsame Weg mit anderen Schulkindern eine Chance, Freundschaften zu bilden und den Orientierungssinn zu schärfen“, heben die Verkehrsfachleute hervor.
Die letzten Ferientage könnten dabei gut genutzt werden: Eltern sollten mit ihren Kindern den Schulweg vor Schulbeginn gemeinsam üben, um mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und das richtige Verhalten zu besprechen. Sinnvoll ist in jedem Fall, das Kind an den ersten, aufregenden Schultagen zu begleiten.
Sollten sich Gefahrenstellen zeigen, denen das Kind nicht gewachsen ist, sollte ein anderer Weg zur Schule gewählt werden – viele Schulträger verfügen über abgestimmte Schulwegpläne.
Hektik ist auf dem Schulweg generell ein schlechter Begleiter, denn wer sich morgens schon beeilen muss, macht Fehler: Es sollte immer genügend Zeit fürs Aufstehen, Frühstück und den Schulweg eingeplant werden. Ein Spielraum von mindestens 10 Minuten vermeidet Stress.
Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Sicherheit im Verkehr sei die richtige Wahl der Schulranzen und Kleidung. Hell und auffällig gekleidete Kinder und Schulranzen mit Reflektorstreifen werden besser wahrgenommen.
Ein Fahrrad sollte laut den Fachleuten nur von „wahren Könnern“ auf sicheren Wegen benutzt werden. Ob ein Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann, sei von den Eltern sorgfältig abzuwägen. Im Blick haben sollten sie dabei die möglichen Gefahren und den Entwicklungsstand des Kindes.
Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen. Dass der Fahrradhelm zum Fahrrad gehört, dürfte inzwischen selbstverständlich sein.
ABC-Schützen, die mit dem Schulbus fahren, brauchen ebenfalls Training: Warten an der Haltestelle, Einsteigen ohne Drängeln, Hinsetzen und Sitzen bleiben, umsichtiges Aussteigen – auch all das muss geübt werden.
Im Rahmen der unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Kai Zwicker stehenden Kampagne „Kreis Borken sieht gelb“ zusammen mit Radio WMW, der Kreisverkehrswacht, der Kreispolizei, dem Schulamt für den Kreis Borken und dem Logistikunternehmen Borchers wird in den kommenden Wochen das wichtige Thema „sicherer Schulweg“ weiter in den Blickpunkt rücken.
Dazu wird es Infoflyer, Plakate, Straßenbanner, Radiobeiträge und –spots, knallgelbe Käppis für die Schulanfänger sowie entweder „Dank-“ oder „Denkzettel“ für die Autofahrer geben. Die 14. Auflage der Kampagne soll ab Schulstart am 28. August für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg sorgen.
Kreis, Polizei und Kreisverkehrswacht betonen abschließend: All das enthebt die Autofahrer natürlich nicht von ihrer Pflicht, sorgfältig auf den Verkehr und besonders auf die Schulkinder zu achten.
Ein Konzertabend mit Ulla Meinecke und Heico Nickelmann rundete die Musiklandschaft-Westfalen in Raesfeld 2019 ab.
Raesfeld. „Heico ist nervös“. Dieser Satz machte im Vorfeld unter den Besuchern, die den Raesfelder Sänger gut kannten, die Runde.
Kein Wunder, denn bis zu letzten Minute war es ungewiss, ob das Wetter das hält, was die Wetter-App versprach. Und es hielt. Besser noch, mit dem Auftritt von Heico Nickelmann und seinen Musikern ging teilweise sogar die Sonne am Sonntagabend über Schloss Raesfeld auf.
Bürgermeister Andreas Grotendorst (l.) und Intendant Dirk Klapsing
Es sei das erste Mal, wie Bürgermeister Andreas Grotendorst in seiner Begrüßungsrede am letzten Abend der Musiklandschaft Westfalen sagte, dass der Raesfelder Liedermacher in diesem Rahmen auf der großen Bühne im Innenhof vom Schloss ein Konzert gibt. „Was mich besonders freut, ist, dass wir nach elf Jahren Musiklandschaft einen Lokalmatador hier auf der Bühne haben. Mit Heico Nickelmann haben wir jemanden, der nicht nur aus der Region, sondern aus Raesfeld kommt und viele Fans hat. Das ist ein toller Abschluss“.
Sein Dank ging an den Intendanten Dirk Klapsing, der mit seinem Programm nicht nur ein tolles Angebot gemacht hat, sondern dass auch die Konzerte in den letzten zehn Jahren eine Bereicherung für die Gemeinde seien.
Kein Duett mit Meinecke
Bereits im Vorfeld des Abends war eigentlich alles andere als normal. Eigentlich aber auch wie gewohnt, so wie immer bei Nickelmann. Und eigentlich plante Nickelmann auch ein Duett mit Ulla Meinecke, die vor ihm mit ihrer Band auftrat. Das allerdings wurde aus technischen Gründen, so hieß es vonseiten des Managers, regelrecht abgeschmettert.
Letztendlich aber ließ sich Nickelmann dann nicht weiter davon beeindrucken und sagte noch kurz vor seinem Auftritt: „Ich freue mich riesig heute auf den heutigen Abend“.
Und das konnte er auch, denn das komplette Konzert war durch und durch hervorragend und stimmig.
Bestandteil der deutschen Popmusikszene
Die Sängerin mit ihrer rauchigen Stimme und ironischen Texten ist seit gut 40 Jahren fester Bestandteil der deutschen Popmusikszene. Ihr Durchbruch gelang ihr 1983 mit dem Lied „Die Tänzerin“.
Nicht unbeeindruckt von dem Ambiente zeigte sich Ulla Meinecke. „Es ist wirklich sehr schön hier. Und Tiere gibt es auch“. Gemeint war eine verrierte Taube, die hungrig und zutraulich, aber unbeindruckt von ihrem Gesang, dafür fast schon zutraulich, vor ihren Füßen hin und her lief und nach Futter suchte.
Seit über 30 Jahren sind die beiden Musiker Ingo York und Reimer Henschke an ihrer Seite. Besonders beeindruckend, und was beim Publikum gut an, war ihre Version des Bob Dylan Songs „Like a Rolling Stones“.
Nickelmann und Band rockten das Ding
Eineinhalb Stunden später und nach kurzen Umbauarbeiten kamen dann endlich die Nickelmann-Fans auf ihre Kosten. Mittlerweile füllte sich auch der Schlossinnenhof mit noch mehr Gästen. Alle warteten gespannt darauf, was Nickelmann wieder so zum Besten gab. Und er gab, wie immer, alles. Es stimmte die Technik, es war ein tolles Klangerlebnis und seine Texte gingen wie immer „zu Herzen“.
Songs, die jeder kennt und liebt, schallten durch den Abend. Seine eigens für den Abend engagierten Sängerinnen Emmi Grewing und Franziska Ossing von den ehemaligen Nickel-Kids, sowie seine Duett-Partnerin Kerstin Nießing verzauberten regelrecht das Publikum.
Die Sängerinnen Emmi Grewing (r.) und Franziska Ossing
Besonders der Song „Aufstehen“ war ein Appell gegen rechts, Gewalt und Hetze. Emotional und zeitgemäß. Die Besucher hatten schnell die Tiefe des Textes verstanden und sie „standen auf“, applaudierten und jubelten.
Und wie immer machte Nickelmann aus seinem Konzert etwas Besonderes.
Ein rundum Paket der besonderen Art: zum Kuscheln, zum Träumen, zum Nachdenken. Angefangen von seinen Texten, die von Liebe und Heimat handeln, seinen guten Musikern, die ihn schon seit vielen Jahren begleiten, Evelyn Fürst (Geige), Markus Wellermann (Flügelhorn), der an diesem auch Abend Geburtstag hatte, sowie Schlagzeuger Marc Pawlowsiki. Und last not least natürlich auch Nickelmann selber.
Einer, der frei und ohne Starallüren aus dem Herzen heraus, weil er es will und nicht muss, das macht, was er wirklich kann: Singen! Gitarre spielen natürlich auch.
Nickelmann-Hymne
Und wie immer schmetterten am Ende die Konzertbesucher den Song ‚Rebecca‘, der mittlerweile so etwas wie eine Nickelmann-Hymne ist, lautstark mit. Wie sagte eine Besucherin, die zum ersten Mal Nickelmann überhaupt hörte, so treffend? Toll! Das hat mir besser gefallen als Ulla Meinecke.
Und: „Es gibt hervorragende Musiker, es gibt spitzenmäßge Musiker und es gibt gute Musiker, die auch noch darüber hinaus berühren“.
Nickelmann und Celtic Stepfirer aus Vreden, die als Überraschungsgast am Ende noch auftraten.
KNickelmann Konzert Schloss Raesfeld
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Gemeinnützigkeit, Steuern und Spenden im Sportverein
Borken (pd). Unsere Zuschüsse und Gelder nehmen aufgrund des Sparzwangs der öffentlichen Hand immer mehr ab oder werden ganz gestrichen. Dies bedeutet eine erhebliche Umstellung für die Mittelbeschaffung, um die Satzungszwecke und Vereinsziele weiter verfolgen zu können.
Gemeinnützige
Vereine und Einrichtungen müssen – mehr noch als bisher – zusätzliche private
Mittel anwerben
und neue Wege der Finanzierung beschreiten, um ihre Arbeit nachhaltig auf eine
solide Grundlage
zu stellen. Wer das nicht macht, verliert oder geht.
Der
Kreissportbund Borken greift nun diese Problematik auf und bietet in
Zusammenarbeit mit dem Landessportbund
NRW am Mittwoch, den 28. August 2019 vom 18.00 bis 22.00 Uhr in
Borken-Weseke ein Seminar „Gemeinnützigkeit, Steuern und Spenden im
Sportverein“ an. Es werden
Themen rund um die Finanzen des Sportvereins behandelt. Von der
Gemeinnützigkeit über steuerliche
Zusammenhänge bis hin zum Spendenrecht.
Zu den Inhalten gehören:
– steuerliche Tätigkeitsbereiche
– Gemeinnützigkeit
– Zuwendungs-/Spendenrecht
– Begriffsklärung: Fundraising/Spenden und
Sponsoringleistungen
– Daten und Fakten zum Fundraising und zum
Spendenwesen in Deutschland
– ausgewählte Werkzeuge und Instrumente der
Mittelbeschaffung
– Hilfestellung beim Verfassen eines
Spendenbriefes
Die Anmeldung hierzu ist über Sportbildungswerk im KSB Borken unter Tel. 02862-418790 bzw. online unter www.sportbildungswerk-nrw.de/borken möglich. Bei inhaltlichen Fragen steht allen Interessierten Waldemar Zaleski, Tel.: 02862-4187941, E-Mail: [email protected]
Polizeibeamte überprüften am Sonntagabend auf der Dorstener Straße einen 21-jährigen Autofahrer.
Ein Drogentest verlief positiv auf Amphetamin und somit negativ für den 21-Jährigen, der nun mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen muss.
Zudem untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt und ein Arzt entnahm dem 21-Jährigen eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.
Borken. (pd) Viele Angehörige werden vom Sozialamt in Anspruch genommen, wenn ihre Eltern oder Kinder Sozialhilfe beziehen, weil sie zum Beispiel pflegebedürftig sind.
Auf Vorschlag von SPD-Sozialminister Hubertus Heil soll dies künftig erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 100 000 Euro geschehen.
Für Angehörige von volljährigen Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe erhalten, fällt der Unterhaltsrückgriff in Zukunft sogar vollständig weg. Das hat die Regierung nun beschlossen.
Große Verantwortung
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte erklärt dazu: „Viele Angehörige sind durch die Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen ohnehin stark belastet und tragen eine große Verantwortung.
Es belastet sie zusätzlich, für den Unterhalt ihrer Eltern aufzukommen. Wir wollen das ändern und ihnen den Rücken stärken, damit sie sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.“
Angst vor unkalkulierbaren Forderungen
Insgesamt werden ab Januar 2020 die Familien von rund 275 000 betroffenen Leistungsempfängern von dieser Regelung erreicht. Im Kreis Borken erhielten 2017 über 950 Menschen vollstationär Hilfe zur Pflege.
„Auch die älteren Menschen sollen die notwendige Pflege erhalten, ohne sich dabei über eine finanzielle Belastung der Angehörigen zu sorgen. Wir nehmen ihnen jetzt die Angst vor unkalkulierbaren finanziellen Forderungen.“, betont Ursula Schulte.
Das Duo „Buddy and Soul“ spielte bei der vierten Veranstaltung am Freitagabend bei „Live und lecker“ in Raesfeld.
RAESFELD. Wenn es nach den Besuchern gegangen wäre, dann hätte die Musik bei „Live und lecker“ am Freitagabend vor dem Rathaus bis Mitternacht weiterspielen können.
Bei dem vierten Konzert-Event spielte das Duo „Buddy and
Soul“ einen Hit nach dem anderen für Jedermann, die alle kennen und jeder
mitsingen kann.
Bereits von der ersten Minute an ging die Post ab. „Unglaublich, aber die Raesfelder sind echt gut drauf“, sagte begeistert in der Halbzeit Holger Bürgel. Kein Wunder, denn lautstark schmetterten die Besucher Songs wie „Forever Young“ oder „Die kleine Kneipe“ bis hin zu „Aloha heja he“ von Achim Reichelt lautstark mit.
Hits zum Mitsingen
Und tatsächlich. Beim letzten Song fehlte nicht viel, und die Leute hätten sich auf dem Boden gesetzt und kräftig mitgerudert. Dennoch kamen einige Feuerzeuge raus, Handy leuchteten und auf den Holzbänken ging es im Rhythmus „vor und zurück“.
Kurz vor Ende um 22 Uhr war der Rathausplatz voll. Keiner wollte nach Hause. Zugabe, Zugabe riefen die Besucher. „Mensch Leute, schaut mal auf den Tacho“, sagte einer der Musiker lachend. Überredet, lass uns mal was Flottes spielen, hieß es dann in der nächsten Sekunde und Schwupps, kam der nächste Hit.
Nach Hause gehen wollte keiner. Selbst die Musiker Holger Bürgel und Calle Meinert fanden kein Ende. So hätte es noch einige Stunden weitergehen können. „Das ist jetzt auch wirklich das letzte Stück“, war dann die konsequente Ansage gegen 22.30 Uhr.
Lautstarkes Bedauern machte sich unter den Raesfeldern breit. Diese hatten sich mittlerweile eingesungen und eingeschunkelt. „Das ist echt klasse hier in Raesfeld. Das Ambiente ist einmalig und wie für unsere Zielgruppe Ü30 zugeschnitten. Toll“, sagte am Ende Sänger Calle Meinert.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
In der Nacht von Freitag auf Samstag verstarb der ehemalige Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren.
Er war mit Leib und Seele zehn Jahre von 2004 bis 2014 Bürgermeister in Schermbeck. Ein Bürgermeister aus Leidenschaft und dementsprechend beliebt in der 14 000-Einwohner-Gemeinde.
Wie sagte er in einem Interview so schön? Ich habe mir ein Amt in der
Politik ausgesucht, und zwar: „Bürgermeister in unserem schönen
Schermbeck zu sein. Was Anderes könnte ich mir nicht vorstellen“.
Als Verfechter von Tradition und Werte hat er auch im Ruhestand vor fünf Jahren nie den direkten Kontakt zu den Menschen verloren, die ihm besonders wichtig waren. Dazu gehörte der Schützenverein Altschermbeck sowie als Mitbegründer und Kaiser die Fähnchenschützen.
Einweihung Radweg Erle-Schermbeck
Letzter Besuch
Bei meinem letzten Besuch in der vergangenen Woche verabschiedete ich mich mit den Worten: „Viel Glück bei den nächsten Behandlungen. Hoffe, dass alles gut ausgeht. Tschüss bis in vier Wochen“.
Ich bin froh, dass ich Ernst-Christoph noch einmal sehen und sprechen konnte. Seine eigene Meinung zur aktuellen politischen Lage, wie überhaupt sein großes Interesse an die Menschen in Schermbeck, hat Ernst-Christoph auch nach Ausscheiden seines Amtes als Bürgermeister und trotz schwerer Krankheit nie verloren.
Lieber Ernst-Christoph! Alles Gute auf deiner Reise. Alle die dich kannten und schätzen gelernt haben, werden dich nie vergessen.
Der Kreis Borken sieht gelb – Landwirte öffnen Sonnenblumenfelder für guten Zweck
Kreis Borken (pd). Landwirte öffnen ihre Sonnenblumenfelder für die Allgemeinheit und laden im Gegenzug zu einer freiwilligen Spende zugunsten der Aktion Lichtblicke ein.
Der Kreis Borken sieht gelb. Der Spruch, der in gut zwei Wochen wieder die traditionelle Verkehrssicherheitskampagne zum Schulstart begleiten wird, passt derzeit noch gut zur Sonnenblume.
Überall in den Gärten aber auch auf den Feldern der Bauern läuft diese nämlich derzeit zur Höchstform auf. So auch auf dem Acker vor dem Hof der Hueskes in Südlohn. Die Familie nimmt 2019 zum zweiten Mal an der Sonnenblumenaktion des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes teil.
Spendenbox in bereitgestellte Milchkanne
„Sonnenblumen sind sympathische Pflanzen, die selber auch Lichtblicke sind“, erzählt Bettina Hueske über ihre Motivation, mit Sonnenblumen Geld für den guten Zweck zu sammeln. Immer wieder machen Leute am Feldrand Halt, schneiden sich ein paar Sonnenblumen ab und stecken im Gegenzug einen kleinen Betrag in die als Spendenbox bereitgestellte Milchkanne.
Sonnenblumen von Bettina Hueske
Hier wie aktuell noch an mindestens zehn weiteren Stellen im Kreis (siehe Liste) bitten Landwirte so für die Aktion Lichtblicke um Spenden. Seit 2009 sind auf diese Weise 34.900 Euro für Familien in Not zusammengekommen.
Hueske
ist auch Vorsitzende im Öffentlichkeitsausschuss des Kreisverbandes und hat
sich mit ihren ehrenamtlichen Kollegen zusammen etwas Besonderes überlegt: „Im
Rahmen der Kreis-Borken-sieht-gelb-Kampagne arbeiten einige Schulen auch mit
gelben Denk- und Dankzetteln, mit denen sie Autofahrer zu vorsichtigem Fahren
ermahnen, beziehungsweise sich umgekehrt auch dafür bedanken. Wir laden alle
teilnehmenden Schulen ein, vorbildlichen Autofahrern zusätzlich zum Dankzettel
auch eine Sonnenblume von unseren Aktionsfeldern zu überreichen.“
Zum Thema: Lichtblicke-Sonnenblumenfelder
Ahaus-Graes: Parkplatz Bauerncafé Lanskemann
Borken-Marbeck: Beckenstrang
Borken-Marbeck: Seelhaus
Gescher: Estern 23 (am Hof Beeke)
Legden: Asbecker Straße (Höhe
Neubaugebiet)
Reken: am Friedhof Klein-Reken
Südlohn: Eschlohn 32 (am Hof Hueske)
Südlohn: Venn 11 (am Hof Picker)
Stadtlohn: Hölderlinstraße 86 (am
Hof Busert)
Stadtlohn: Am Esch 4/ Fahrradweg am
Westfalenring
Vreden: K63, Reithalle Dömern
Ab September/ Oktober
blühen noch weitere, später eingesäte Felder in Borken-Gemen (Neumühlenallee
Höhe Judocus-Nünning-Gesamtschule) und Rhede (Vardingholter Venn am Hof
Spandern).
Wenn die Motorradfahrer durch Erler brettern, fühlen sich viele Erler gestört.
ERLE. Sommerzeit ist Motorradzeit. Die Biker, einzeln und in Gruppen, fahren durch die Region.
Auch in Erle, auf der Rhader, Marienthaler und Schermbecker Straße, sind sie unterwegs. Ulrich Grunewald wohnt an der Kreuzung Rhader/ Dorstener Straße (B 224). Er ärgert sich über Motorradfahrer, die seiner Meinung nach zu laut und zu schnell sind. „Es kann nicht sein, dass die Polizei bei Motorradfahrern keine Lärmmessungen macht“, kritisiert der Erler.
Ulrich Grunewald ist genervt durch Motorradlärm in Erle.
Wochenende ist besonders schlimm
Besonders laut werde es, wenn eine Gruppe in Richtung Dorf Erle oder Rhade fahre. Am Wochenende sei es umso schlimmer, so Grunewald. Er regt an, während der Motorradsaison einige hoch frequentierte Straßen für diese Fahrer zu sperren. Zumindest könnte die Polizei mit einem Messgerät die größten Krachmacher aus dem Verkehr ziehen. „Wir Anwohner fühlen uns durch den Lärm stark gestört.“
Zudem sei die Rhader Straße seiner Meinung nach gefährlich für rasende Kradfahrer, da die Ausfahrten durch die Bäume unübersichtlich seien.
Beliebte Strecke für Motorradfahrer von Erle nach Rhade.
Strecken für Motorräder sperren ist schwierig
Bernhard Sieverding vom Fachbereich Verkehr des Kreises Borken sagt: Der Kreis habe keine Geräte, um Lärm zu messen. Zwar gebe es schwerpunktmäßige Kontrollen. Doch eine bestimmte Strecke verkehrsrechtlich für Motorradfahrer zu sperren, sei schwierig, erklärt Sieverding. Sperrungen seien in Verbindung mit einer eklatanten Unfall-Lage möglich. Bei den von Grunewald genannten Straßen sei das nicht der Fall. Sieverding: „Deshalb können wir den Motorradfahrern den Spaß nicht verbieten, diese Strecken zu nutzen.“
Beliebte Strecke im Grenzgebiet
Bekannt sei, dass die Straßen im Bereich der Kreisgrenze bei Kradfahrern beliebt seien. Wie beispielsweise die Marienthaler Straße. Daher wurde die Geschwindigkeit vor der Ortseinfahrt in Erle auf 70 Kilometer pro Stunde in beide Fahrtrichtungen begrenzt. Gleiches gilt auf der Rhader Straße bis zur Kreisgrenze.
Dabei habe aber nicht die Überwachung der Lautstärke im Vordergrund gestanden. Im Einzelfall, auch bei freien Kontrollen, werde diese geprüft, wenn es Auffälligkeiten gebe. Im Zweifelsfall seien Sachverständige hinzuzuziehen. Er könne nachvollziehen, dass der Motorradverkehr für Anwohner nervig sein könne, da einige eine recht hohe Lautstärke haben.
Keine speziellen Lärmmessungen
Zur Rhader Straße, die auch durch den Kreis Recklinghausen führt, sagt Michael Franz, der Pressesprecher der Polizei Recklinghausen, dass keine speziellen Lärmmessungen vorgenommen werden. Wie überall gebe es unter Motorradfahrern „schwarze Schafe“. Diese gelte es zu finden. „Grundsätzlich sind unsere Kontrollen nicht auf Lautstärke-Entwicklung ausgerichtet. Wenn aber Anhaltspunkte gegeben sind, dass ein Fahrzeug zu laut ist, werden diese Fahrzeuge angehalten und entsprechende Kontrollen vorgenommen.“
Falle ein Krad als überdurchschnittlich laut auf und werde festgestellt, dass an der Technik manipuliert wurde, könne dies eine Straftat darstellen und das Erlöschen der Betriebserlaubnis bedeuten, erklärt der Polizeisprecher. Letztlich, so Franz, sei es schwierig, die Sache so zu regeln, dass alle zufrieden sein können.
Kreis Borken/NRW. Egal, ob zur Ausbildungsstätte, zur Berufsschule oder in der Freizeit: Bus und Bahn sind optimale Beförderungsmittel für alle jungen Leute, die nicht am Wohnort arbeiten. Für sie gibt es daher jetzt das AzubiAbo Westfalen.
Mit dem Abonnement können Auszubildende, Beamtenanwärterinnen und -anwärter des einfachen und mittleren Dienstes sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Freiwilligendienst und eines Meisterkurses die öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Westfalen-Tarif-Raum nutzen.
Für 62 Euro im Monat sind sie damit im Nahverkehr täglich günstig unterwegs. Das Angebot hat eine Laufzeit von zwölf Monaten.
„Fahrgäste in Westfalen-Lippe profitieren von dem Abo“, weiß Dr. Elisabeth Schwenzow, Verkehrsdezernentin des Kreises Borken.
„Beispielweise kann ein Auszubildender, der in Rhede wohnt, mit dem AzubiAbo preiswert zum Berufskolleg nach Ahaus fahren“, nennt sie nur ein Beispiel.
Mit einem Aufpreis von 20 Euro pro Monat können Interessierte ihre Fahrmöglichkeiten mit dem „NRWupgrade“ zudem auf ganz Nordrhein-Westfalen erweitern.
Darüber hinaus gibt es ein „Schnupperangebot“ zur Einführung: Wer sein Abonnement zum 1. September oder 1. Oktober 2019 startet, profitiert von einer verkürzten Mindestlaufzeit.
So können Auszubildende bereits nach drei Monaten aus dem Abonnement aussteigen – ohne weitere Kosten.
Das AzubiAbo Westfalen kann online bestellt werden unter www.rvm-online.de/abonnements. Für das Abonnement ist eine Bescheinigung der Ausbildungsstätte und gegebenenfalls der Schule nötig.
Zudem muss der Wohnort oder der Ausbildungsbetrieb im Tarif-Raum Westfalen liegen. Eine Kündigung ist jederzeit möglich.
Arbeiten am Familienplaner 2020 haben bereits begonnen
Raesfeld. (pd) Mit dem Familienplaner bietet der Ortsmarketing Raesfeld e. V. seinen Raesfelder Bürgerinnen und Bürgern einen kostenlosen Kalender für die Familien-Terminplanung.
Randvoll mit den Terminen von den Raesfelder Vereinen und Gruppierungen sowie einer Darstellung der Müll-Abfuhr-Termine der Gemeinde Raesfeld bietet er dennoch genügend Platz für eine großzügige übersichtliche Planung der Familienaktivitäten
Termine schriftlich mitteilen
Um den Kalender mit Leben zu füllen, ruft der Ortsmarketingverein nun alle Vereine auf, ihre Termine für Aktionen und Veranstaltungen schriftlich mitzuteilen. (Datum, Uhrzeit, Treffpunkt, Titel der Veranstaltung, Name des Vereins)
„Let’s skate“ hieß es am Dienstag und Mittwoch in Zusammenarbeit dem Jugenhaus Raesfeld und Profi-Skater Titus Dittmann beim Skate-Workshop.
RAESFELD. Rund 50 Mädchen und Jungen lernen coole Tricks und haben beim innogy und skate-aid Workshops in Raesfeld noch jede Menge Spaß und Action.
Am Dienstag startete auf der Skaterbahn in Raesfeld der zweitägige Skate-Workshop „Let’s skate“ mit Profiskateboardern von „Skate-aid“ in Kooperation mit dem Jugendhaus Raesfeld. Eigendlich sei, so Philipp Hatkämper, Leiter des Jugendhauses Raesfeld, das Skaten nicht mehr ganz so groß in Moden. Durch den Wokrkshop konnte aber die Begeisterung bei den Teilnehmern an diese Sportart wieder neu belebt werden.
Neuer Rekord: 26 Kommunen aus NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein machen mit. Ziel des Workshops sei es, so Philipp Hatkämper, Leiter Jugendhaus Raesfeld, dass die Kinder ihre Freizeit gut nutzen und wir hiermit die Jugendlichen von der Coach holen.
Tolles Ferienerlebnis
„Wir freuen uns sehr über das Angebot von innogy. Damit können wir den Raesfelder Kindern noch ein weiteres tolles Ferienerlebnis bieten. Das ist vor allem für Kinder, die nicht verreisen sehr gut und wichtig. Der Kurs war schnell ausgebucht. Nun sind wir gespannt, wie es den Teilnehmern gefällt“, sagen Jugendhausleiter Philipp Hatkemper und Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Coole Tricks auf dem Skateboard üben, entspannt mit dem Longboard cruisen und anschließend sogar ein eigenes Board im Wert von rund 150 Euro mit nach Hause nehmen: Das alles bot der lehrreiche Workshops, die das Energieunternehmen innogy SE und die Initiative skate-aid aus Münster auch in Raesfeld anbot.
Wir machen Kinder stark
skate-aid versteht Skateboarden nicht einfach als sportliche Freizeitbetätigung, sondern verfolgt einen eigenen Ansatz der Kinder- und Jugendarbeit, wie Titus Dittmann erklärt: „Wir machen Kinder stark. Seit fast zehn Jahren nutzen wir die pädagogische Kraft des Skateboardens und unser ganzes Potenzial in mittlerweile 18 Ländern und über 25 Projekten.
skate-aid steht dabei für einen ganzheitlichen, selbstbestimmten Ansatz zur Förderung von jungen Menschen im Rahmen der Jugendhilfe, des Sports, der Kultur und Völkerverständigung.
Skateboarden gibt Kindern und Jugendlichen in ihrer Orientierungsphase sinn- und identitätsstiftende Freiräume und hilft ihnen, sich auf Basis von Selbstbestimmung und intrinsischer Motivation zu starken Individuen zu entwickeln.“
Von Profis etwas lernen, das konnten die Teilnehmer während des zweitägigen Workshops
Lenken, Beschleunigen und Bremsen
Die skate-aid Coaches Jens Schnabel, Philipp Göckener und Christian Krause bringen den Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei.
Die Teilnehmer lernen zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden.
Welches Skateboard passt zu mir?
Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfahren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern. Wichtig zu wissen: Die Workshops samt Verpflegung sind kostenfrei, jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard anschließend mit nach Hause nehmen.
26 Kommunen machen mit
26 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr am Programm, acht mehr als in der Saison 2018 und damit so viele wie noch nie.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur Grundkenntnisse im Skateboarden, sondern auch die Persönlichkeitsbildung der Teilnehmer über den Sport. Das Team des bekannten Skateboard-Pioniers und skate-aid-Gründers Titus Dittmann macht dazu jeweils für zwei Tage in den Orten Station.
Der Sommer in Raesfeld wird „Live und Lecker“ – Freitag mit der Band „Buddy und Soul.
RAESFELD (pd). Und genau so heißt auch die Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des „Raesfelder Kultur – Sommers“ von der „Confusion Event Company“ und in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Gemeinde Raesfeld kreiert wurde.
Am Freitagabend, den 16. August 2019 von 18 bis 22 Uhr geht es weiter mit „Buddy & Soul“.
Die Buddy & Soul – Musik mit Charme und Witz spielen sich durch sämtliche Musikrichtungen. Immer live und authentisch. Immer anspruchsvoll, aber niemals ohne Witz. Die beiden ziehen sich am liebsten selber durch den Kakao, was dem Betrachter weit mehr als nur ein Schmunzeln entringt. In dem einzigartigen Programm schreckt man auch nicht vor augenzwinkernden Parodien bekannter Pop- und Rockgrößen zurück. Partykracher – Entertainment – Gänsehaut …seit über 10 Jahren einfach Kult – und das im besten Sinne.
Am Freitagabend wird der Rathausplatz im Herzen von Raesfeld für eine „musikalische Reise“ hergerichtet.
Für das leibliche Wohl sorgen am Freitag der Hof Süthold und Catering Wachtmeister aus Raesfeld, eine Cocktailbar mit 30 verschiedenen klassischen und exotischen Cocktails und die obligatorische Biertheke mit erweitertem Longdrink Angebot. Als Bühne dienen die Rathaustreppen unter den Arkaden.
Von hier aus bieten an den „Ferienfreitagen“ sechs verschiedene Bands jeweils vier Stunden lang ausgewählte und erstklassige Livemusik.
ERLE. Haben Sie Spielzeug zuhause, womit nicht mehr gespielt wird? Ist das Kinderzimmer mal wieder zu klein?
Oder sind Sie auf der Suche nach schönem, gebrauchten Spielzeug. Alles finden Sie auf unserem Spielzeugmarkt im St. Silvester Kindergarten am Samstag, 21. September 2019 von 10 bis 14 Uhr
Erwachsene können sich einen Verkaufstisch für 10 Euro
reservieren. Die Kinder handeln für 1 Euro auf einer Decke in der Turnhalle.
Der Erlös kommt dem
Förderverein Kindergarten St. Silvester zugute.
Anmeldung u.
Reservierung unter Tel: 0 28 65 / 76 33