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Kein Sitzungskarneval – RCV hat alle Veranstaltungen abgesagt

Der Vorstand des Raesfelder Karnevals Vereins (RCV) hat sich am Freitag dazu entschlossen, alle für die laufende Session geplanten Veranstaltungen im Festzelt abzusagen.

Nach Absage der vergangenen Karnevalsession ruhten nun alle Hoffnungen der Karnevalisten auf diese Session.

Den Sitzungskarneval in gewohnter Art und Weise mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen und die Belastung der Krankenhäuser stattfinden zu lassen, könne der Verein moralisch nicht vertreten. „Zum Karneval gehören Feiern, Schunkeln, Tanzen und Zusammenstehen dazu. Das Risiko, die Gesundheit aller Beteiligten zu gefährden, ist unter Berücksichtigung der steigenden Inzidenzen – auch im Kreis Borken – zu groß2, begründet der RCV Vorsitzende Pascal Rehmann die Entscheidung“. Selbst für Geimpfte oder Genesene können Sitzungen unter Einhaltung hoher Schutzmaßnahmen wie 2 G+ nicht bedenkenlos möglichgemacht werden.

Karneval ist mehr als nur eine Party

Leicht gefallen sei dem RCV-Vorstand der Verzicht nicht, denn Karneval sei mehr als nur eine Party, so Rehmann. „Betroffen davon sind ja nicht nur die Mitglieder im Verein, sondern auch alle Menschen, die hinter Karneval stehen und diesen auch lieben. Dazu gehört auch das Prinzenpaar, dass im Vorfeld jedoch schon erahnt hat, dass es ein schweres Jahr werden wird und auf wackeligen Beinen steht“, ergänzt Rehmann. Er habe jedoch, wie der Sitzungspräsident André Schlüß auch, bis zur letzten Stunde gehofft, dass die Veranstaltungen jedoch noch stattfinden können.

RCV-Pascal-Rehmann
Pascal Rehmann, Vorsitzender vom RCV

Vorbildfunktion

Pascal Rehmann: „Wir haben als Verein eine Vorbildfunktion, nicht nur für hiesige Bürger und Bürgerinnen, sondern auch bei Auswärtigen, Kinder und Jugendlichen, die gerne an unseren Veranstaltungen, seit Bestehen teilgenommen haben“. Besonders leid tue es ihm auch für alle Künstler und der gesamten Veranstaltungsbranche, aber auch für die hauseigenen Tanzgruppen, die schon seit Wochen für ihre Auftritte geprobt hätten.  

Kulturgut in Raesfeld seit 50 Jahren

Nun hoffe Rehmann mit Blick auf die kommende Session 2022, dass dann wieder die Normalität einkehre und der RCV sein Brauchtum weiter pflegen kann. „Karneval hat einen tiefen Ursprung, orientiert sich am christlichen Kalender und ist für viele Menschen ein Stück Kulturgut. Seit 50 Jahren wird dieses Brauchtum vom RCV in Raesfeld gelebt und lebendig gehalten“, so der Vorsitzende.

Grundschüler setzen ein Zeichen – Licht der Zuversicht zur Coronazeit

Licht der Zuversicht – Grundschüler/Innen in Raesfeld setzen ein Zeichen der Solidarität und des Miteinanders  

Sebastianschüler gedenken mit einem Licht an die vielen Menschen, die an Corona verstorbenen sind

Raesfeld (pd). Am Freitagmorgen versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler der Sebastianschule auf dem Schulhof. Einzelne Klassenvertreter formulierten ihre Gedanken, Sorgen und Ängste zur Coronazeit, wie beispielsweise Erstklässler Mats: „Mich macht es traurig, dass ganz viele Menschen an Corona gestorben sind“.  

Licht-gegen-Vergessen-Corona-Sepbastianschule-Raesfeld

Dabei erhielten sie aufmunternden Applaus von allen Mitschülern. Gleichzeitig wurden auch Wünsche vorgetragen, Lotte: „Ich wünsche mir, dass Corona nie wiederkommt und alle Menschen wieder gesund werden.“  

Schulleiter Thomas Schlüter machte in seinen Worten deutlich, dass alle Kinder in den letzten Monaten durch ihren Einsatz großartiges geleistet haben in dieser schwierigen Zeit. Gleichzeitig sei es wichtig, auch weiterhin füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. 

Licht-gegen-Vergessen-Corona-Sepbastianschule-Raesfeld
Fotos: Schule

Zum Abschluss stellten sich die Sebastianschüler auf dem Rasenplatz und bildeten ein riesiges Herz. Adressat dieser Herzensbotschaft waren die Bewohner des Seniorenwohnheims St. Martin.  

Dabei hielten sie minutenlang ihr selbstgebasteltes Licht der Zuversicht hoch. Dafür erhielten sie großen Applaus von den Senioren. 

Jedes Kind nimmt in den folgenden Tagen sein Licht der Zuversicht mit nach Hause. Viele haben vor, es an Freunde und Omas oder Opas weiter zu verschenken wie die Zweitklässlerin Linda: „Mein Licht der Zuversicht gebe ich an Hannah, weil ich in dieser Zeit häufig mit ihr spielen darf.“ 

Ich wünsche mir, dass Corona nie wiederkommt und alle Menschen wieder gesund werden.“  

Lotte

Hinweis zu Isolations- beziehungsweise Quarantänebescheinigungen

Zur Vorlage beim Arbeitgeber ist zunächst der positive PCR-Test mit Informationsschreiben des Kreises ausreichend, bis die persönliche Bescheinigung vorliegt

Kreis Borken(pd). Derzeit kommt es beim Kreisgesundheitsamt Borken aufgrund der dynamischen Infektionslage zu Verzögerungen des Versands der Isolations- beziehungsweise Quarantänebescheinigungen.

Aus diesem Grund bittet die Corona-Hotline des Kreises betroffene Bürgerinnen und Bürger, von Nachfragen zu den entsprechenden Bescheinigungen abzusehen – auch wenn diese zur Vorlage beim Arbeitgeber benötigt werden.

An dieser Stelle bittet der Kreis Borken auch die Arbeitgeber um Geduld und Verständnis. Bis die Isolations- beziehungsweise Quarantänebescheinigung vorliegt, reicht zunächst das positive PCR-Testergebnis mit dazugehörigem Informationsschreiben zur Vorlage beim Arbeitgeber als Nachweis über die Isolation beziehungsweise Quarantäne aus. Diese Bescheinigungen sind ein Jahr gültig, sodass niemand Sorge haben muss, dass sie unter Umständen bald ablaufen.

2.987 planmäßige Routinekontrollen in Lebensmittelbetrieben

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Kreis Borken führte im vergangenen Jahr 2.987 planmäßige Routinekontrollen in Lebensmittelbetrieben durch

In 51 Betrieben wurden Verstöße festgestellt

Kreis Borken(pd). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Kreises Borken haben im Jahr 2021 insgesamt 2.987 (2020: 2.845) Kontrollen in 2.121 (2020: 1.866) der insgesamt 4.476 (2020: 4.131) registrierten und EG-zugelassenen Betriebe durchgeführt.

Trotz der Corona-Beschränkungen konnte der Routinebetrieb somit weitgehend aufrechterhalten werden – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. Bei diesen Kontrollen wurden in 51 (2020: 37) Betrieben Verstöße festgestellt, bei denen formelle Maßnahmen wie zum Beispiel Nachkontrollen, Bußgelder oder Ordnungsverfügungen folgten.

In weiteren 709 (2020: 822) Betrieben wurden bei den Kontrollen geringfügigere Mängel festgestellt, die keine formellen Maßnahmen nach sich zogen. Die Lebensmittelkontrolleure beanstandeten vor allem Mängel in der Betriebs- und Personalhygiene, im Betriebsablauf, bei den Eigenkontrollen sowie bauliche Mängel.

Nicht zugelassene Zusatzstoffe

Das Team der Lebensmittelüberwachung des Kreises nahm in den Betrieben 2.110 (2020: 2070) amtliche Proben, von denen 284 (2020: 329) beanstandet wurden. Festgestellt wurden dabei vor allem Kennzeichnungsmängel. Einzelne Proben enthielten nicht zugelassene Zusatzstoffe oder waren beispielsweise wegen zu hoher Keimzahlen nicht zum Verzehr geeignet.
„Durch Beratungen, mündliche Belehrungen und Nachkontrollen versuchen wir, die Mängel einzudämmen und in vielen Fällen gelingt uns das auch“, erläutert Dr. Christian Strotmann, zuständiger Abteilungsleiter im Fachbereich Tiere und Lebensmittel. In manchen Fällen sind jedoch auch weitere Maßnahmen erforderlich, wie zum Beispiel die Erteilung von Verwarn- und Bußgeldern oder in schwerwiegenden Einzelfällen auch die Anordnung von vorübergehenden Betriebsschließungen.
Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert gewerbliche Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verkaufen.

Gastronomiebetriebe, Bäckereien, Fleischereien

Im Kreis Borken sind das zum einen größere Lebensmittelproduzenten, zum anderen aber auch zahlreiche Gastronomiebetriebe, Bäckereien, Fleischereien und die Gemeinschaftsverpflegung. Die Lebensmittelüberwachung kontrolliert aber auch die Produktion und den Verkauf anderer Artikel des täglichen Bedarfs wie z.B. Kosmetika und Tabakerzeugnisse.

EU-Schnellwarnmeldungen

Eine Zunahme war im vergangenen Jahr bei den sogenannten EU-Schnellwarnmeldungen mit zum Teil öffentlichen Produktrückrufen zu beobachten. Im Jahr 2021 sind insgesamt 129 EU-Schnellwarnmeldungen eingegangen, die ein unmittelbares Tätigwerden der Lebensmittelüberwachung erforderten.
Kontrollen finden grundsätzlich unangemeldet statt. Ziel dabei ist es, die allgemeine Hygiene bei der Herstellung und beim Umgang mit Produkten sicherzustellen, um die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen. Der Kreis überprüft zudem, ob die Waren korrekt gekennzeichnet sind, um Täuschungen zu verhindern. Wie oft ein Betrieb dabei von den Kontrolleuren aufgesucht wird, hängt von der individuellen Risikobewertung des Betriebes ab. In der Regel müssen beispielsweise Kioske nur alle zwei bis drei Jahre mit einer Kontrolle rechnen, während Metzgereien im Schnitt zwei Mal jährlich besucht werden.

73 Verbraucherbeschwerden

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 73 Verbraucherbeschwerden beim Kreis Borken eingegangen. Bei 20 Beschwerden hat sich aufgrund der durchgeführten Kontrolle herausgestellt, dass diese berechtigt war. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher können Beschwerden einreichen, wenn sie verdorbene oder minderwertige Lebensmittel gekauft haben oder die Produktionsbedingungen in einem Betrieb für mangelhaft halten“, sagt Dr. Strotmann.

Bürgerinnen und Bürger können sich dazu im Internet unter www.kreis-borken.de/lebensmittelueberwachung-und-verbraucherschutz informieren. Das gilt ebenso für Gewerbetreibende. Außerdem bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel nach Terminvereinbarung (Tel. 02861/681-3818) Beratungen an.

Anne König besucht Stadtwerke Borken

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Bundestagsabgeordnete unterstreicht die Notwenigkeit der kommunalen Energieversorger im Kampf gegen den Klimawandel.

Zu einem Austausch besuchte Anne König die Stadtwerke Borken und Ron Keßeler.

(pd). Der Geschäftsführer präsentierte der Borkenerin das Unternehmen, das zusammen mit den Stadtwerken Coesfeld den Verbund „Emergy“ gründete, um an den Erfolg als „starker Akteur der Region“ anzuschließen.

Der Betrieb eigener Windkraft- und PV-Anlagen mache deutlich, dass Ökostrom vor Ort erfolgreich und nachhaltig entstehen kann, sagte König nach dem Gespräch: „Die kommunalen Versorger mit ihrem Know-how leisten einen wichtigen Beitrag, um die Herausforderungen der Energie- und Klimawende zu meistern.“

Anne-König-besucht-Stadtwerke-Borken

Für besonders wegbereitend stuft sie das Nahwärmenetz-Projekt in Borken-Weseke ein.

In diesem neuen Wohnbaugebiet werden die Grundstücke über eine Ringleitung angeschlossen und versorgt. Für die Wärmegewinnung werden Sonden ins Erdreich gebracht. Das Projekt der sogenannten „kalten Nahwärme“ ist für Anne König ein erneuter Beweis, dass der Kreis Borken die Energiewende erfolgreich gestaltet: „Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie heimische Energieversorger und Unternehmen in diesem Feld zukunftsorientiert handeln. Es ist wichtig, diese Expertise auch in meine Arbeit im Ausschuss für Klimaschutz und Energie mit einfließen zu lassen.“

Auch über den erfolgreichen Glasfaserausbau tauschten sich König und Keßeler aus. Der ist hier größtenteils abgeschlossen, während die Ballungszentren davon noch weit entfernt sind.

König lobte das weitere kommunale Engagement der Stadtwerke. Sie übernehmen wichtige Aufgaben wie den Betrieb der Bäder in Borken, Weseke, Velen und Ramsdorf. Hinzu kommt das Angebot von E-Auto-Ladestationen und Leih-E-Bikes.

Der Besuch bei den Stadtwerken ist nur der Startschuss für weitere Gespräche.

Die Bundestagsabgeordnete wird in den nächsten Wochen weitere kommunale Energieversorger und leistungsstarke Unternehmen im Wahlkreis besuchen.

So wird das Auto fit nach dem Homeoffice

Homeoffice Beitragsbild

Seit die steigenden Corona-Werte viele Arbeitnehmer wieder vermehrt ins Homeoffice zwingen, stehen viele Autos wieder wochenlang in der Garage oder auf dem Parkplatz. Das kann zu Schäden führen, die Fahrer und Fahrzeug in Gefahr bringen, warnt die TüV-Station Nord in Dorsten.

„Wenn ein Auto lange steht oder nur auf Kurzstrecke gefahren wird, ist das oft schlecht für die Technik“, sagt Sebastian Starzynski, Leiter der TüV-Station Nord.

Automobile Baumann
Kabelbruch Homeoffice

Dazu kommt: Das nahende Frühjahr lässt auch die Marder wieder aktiver werden. „Deshalb sollten Autofahrer dem eigenen Fahrzeug wieder etwas Aufmerksamkeit schenken. So lassen sich auch hohe Folgekosten bei versteckten Mängeln vermeiden“, empfiehlt der Prüfingenieur.

Starzynski regt an, als erstes nach Wischwasser, Kühlflüssigkeit und Motorölstand zu schauen. Beim Blick unter die Motorhaube macht auch die Suche nach Marderspuren Sinn. „Wenn auf Kabeln oder Schläuchen Bissspuren zu entdecken sind, gehört das Auto in die Werkstatt“, rät er.

Reifen wechseln Homeoffice
Heddier Gruppe

Achtung bei Bremsen und Reifen

Ist vom vielen Stillstand bereits Rost auf den Bremsen zu sehen, sollte das Auto bewegt und die Bremse unter Beachtung des Verkehrs auch wieder kräftiger betätigt werden. Bei mahlenden Geräuschen wird es Zeit für einen kurzen Werkstattbesuch mit Prüfung der Bremsen und Bremsflüssigkeit. Eine Kontrolle der Reifenbeschaffenheit und der Luftdrucks sorgen ebenfalls für mehr Verkehrssicherheit und weniger Spritverbrauch. Bei dieser Gelegenheit sollte auch das Reifenprofil überprüft werden.

Lässt sich das Auto gar nicht oder nur schwerfällig starten, ist meistens die Batterie der Grund. Wenn sich das nach ein paar Versuchen nicht legt, ist ein Batterietest bei einer Werkstatt die richtige Wahl.

TÜV Dorsten
Bremse reparieren Homeoffice

Blüten und Blätter, die sich in den Ecken des Motorraums angesammelt haben, sollten entfernt werden. Sonst verstopfen die Pflanzenreste schnell Ablauflöcher und das Fahrzeug kann voll Wasser laufen. Gegen Blütenstaub hilft eine Fahrt durch die Waschstraße. Bei der ersten Fahrt nach dem Winter nimmt man am besten eine Unterbodenwäsche hinzu, um Salzreste zu entfernen.

Wer sich nicht sicher ist, ob sein Auto nach langer Pause im Homeoffice noch fit für die Straße ist, dem wird bei einem kurzen Check in der Werkstatt des Vertrauens gerne weiter geholfen.

Eine Aktion vom Dorf – für´s Dorf – Suppe gegen Spende

Am Samstag verteilt Wachtmeister gegen eine Spende wieder Erbsensuppe und Currywurst – von 10 bis 14 Uhr am Rathausplatz in Raesfeld.

Obwohl das Quartier von Wachtmeister momentan umgebaut wird und deshalb nicht öffnen kann, muss niemand auf das leckere Essen verzichten.

Wachtmeister holt seine Gulaschkanone wieder aus dem Winterschlaf und bietet frischen Eintopf und Currywurst zum Abholen an. Wer auf den Geschmack gekommen ist oder am Wochenende den Herd auslassen möchte, dem wird hier geholfen.

Quartierfeeling

Einfach am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr mit einem Topf bewaffnet zum Rathausplatz in Raesfeld kommen und sich seine Portion gegen eine freiwillige Spende abholen. Zur Auswahl stehen diesmal Erbsensuppe mit Wursteinlage und Currywurst mit Brötchen. Außerdem werden die hausgemachten Salatdressings angeboten. So holt man sich das Quartierfeeling in die heimische Küche!

Teile der Spenden werden an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer gehen, womit die unterschiedlichsten Projekte in der Gemeinde gefördert und umgesetzt werden können. Gleichzeitig etwas Gutes für unser Dorf machen und den Hunger mit leckerem Essen stillen. Einfacher geht’s kaum. Vom Dorf – für´s Dorf!

Anmeldung unter Telefon: 02865 – 252 oder WhatsApp

Jedes Fahrrad zählt – 22 Zählstationen im Münsterland und Raesfeld

Radverkehrsuntersuchung gestartet – Meilenstein für den Radtourismus im Münsterland

Münsterland. Es ist die größte, jemals in der Region durchgeführte Evaluation des touristischen Radverkehrs.

Standorte der Zählstationen im Kreis Borken sind:

  • Raesfeld (Drögenkamp, südlich der Einmündung Wacholderheide)
  • Isselburg (Regniet)
  • Velen (Holthausener Straße)
  • Vreden (Berkelseitenweg in Höhe St. Felicitas-Schule)

Im Auftrag des Münsterland e.V. wird seit November 2021 ein ganzes Jahr lang mit 22 Zählstationen und ab Frühsommer 2022 mit Befragungen im ganzen Münsterland erfasst, wie viele der gezählten Radfahrerinnen und Radfahrer touristisch auf der 100-Schlösser-Route unterwegs sind.

Ziel sind zuverlässige und aktuelle Daten als Basis und Entscheidungsgrundlage, wenn es um zukunftssichere, zielgruppengerechte oder neue Angebote geht.
„Wir wissen es längst: Das Münsterland ist Fahrradland. Aber wie viele Touristinnen und Touristen für Tagesausflüge oder Radwandertouren wirklich auf der ‚Königin der Radrouten‘ unterwegs sind, wissen wir nicht. Deswegen ist eine flächendeckende und repräsentative Zählung längst überfällig“, fasst Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V., die Ausgangslage zusammen.

„Die 100-Schlösser-Route ist da als Referenz ideal, denn sie führt über mehr als 1.100 Kilometer durch alle Münsterland-Kreise und die Stadt Münster. Zahlreiche weitere Themenrouten der Region verlaufen teils viele Kilometer auf dieser Premium-Route.“ 

20 automatisierte, mobile Radzählstationen auf der 100-Schlösser-Route

Zur Messung des Radverkehrsaufkommens auf der 100-Schlösser-Route sind 20 automatisierte, mobile Radzählstationen seit November 2021 für die Dauer von einem Jahr im Einsatz. Sie werden ergänzt um zwei bereits bestehende permanente Zählstationen. „Die Verteilung der Zählstellen orientiert sich an den durchschnittlichen Etappenlängen auf der 100-Schlösser-Route von 50 bis 60 Kilometern, die von Radreisenden im Schnitt zurückgelegt werden“, erklärt Hans-Joachim Gerdemann, Projektmanager für Qualität in der Radregion beim Münsterland e.V. „Auch die Lage zu den besucherstarken Schlössern und Burgen und zu vielbefahrenen Wegabschnitten zwischen den Schlössern war für die Platzierung der Zählstellen mitentscheidend.“

Befragung der Radreisenden

Ergänzend zur Zählung wird es ab Frühsommer 2022 auch eine persönliche, qualitative Befragung der Radreisenden am Wegesrand der Strecke geben. Sie ermöglicht die Differenzierung zwischen touristischem und alltagsbedingtem Radverkehr. Michael Kösters gibt einen Ausblick auf die weiteren Fragen: „Wir erfassen, wie und mit wem die Menschen an- und abgereist sind, welche Erwartungen sie hatten, wie zufrieden sie mit der Beschilderung sind, für was sie Geld ausgegeben haben und vieles mehr. Aus den Ergebnissen können wir Handlungsempfehlungen nicht nur für uns, sondern auch für die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Route ableiten. Das kann von Investitionen in die Infrastruktur bis hin zu kulinarischen Angeboten vor Ort gehen. Mit den Daten können wir außerdem weitere Aussagen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Radtourismus im Münsterland treffen.“
Auch der Vergleich mit anderen Regionen wird durch die Befragung möglich: „Das Befragungsdesign orientiert sich an bundesweit üblichen Fragestellungen und wird Vergleiche mit anderen Radfernwegen oder Radregionen ermöglichen“, erklärt Hans-Joachim Gerdemann.

Online-Fragebogen

Ab Februar können Radreisende aber auch über einen Online-Fragebogen an der qualitativen Befragung teilnehmen. „Mitmachen können alle, die die 100-Schlösser-Route im letzten halben Jahr oder Jahr mit dem Fahrrad gefahren sind“, sagt Gerdemann. „An wichtigen Kontaktpunkten der Route, zum Beispiel Schlössern und Burgen, den Tourist-Informationen oder Gastbetrieben, werden die Gäste darüber hinaus auf die Befragung aufmerksam gemacht.“

Der Münsterland e.V. rechnet mit den Ergebnissen der Befragung im Winter 2022

Die Radverkehrsuntersuchung wird finanziert im Rahmen des EFRE-Förderprojektes „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“, das durch den Münsterland e.V. und die vier Kreise sowie die Stadt Münster im Rahmen der Regionale 2016 initiiert wurde. 

Mehr Infos zum Fahrradfahren im Münsterland gibt es auf www.radregion-muensterland.de.

Raesfelder Rosenmontagszug wurde für 2022 abgesagt

Erneut gibt es in diesem Jahr kein dreifaches „Raesfeld, Erle und Homer Helau“ beim Rosenmontagszug in Raesfeld

Der Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) hat am Donnerstag offiziell und zum zweiten Mal in Folge ihren Rosenmontagszug für dieses Jahr abgesagt.

Dabei ist der RRZ noch im November nach der offiziellen Kinderproklamation mit ihrem Kinderprinzenpaar Luis I. und Carla I. optimistisch in die Session 2021/22 gestartet.

Karneval-Raesfeld-2021
Traditionelles Messen und Wiegen im November 2021 des Kinderprinzenpaares des RRZ. Foto: Petra Bosse

Mittlerweile jedoch sehen die Fallzahlen der Pandemie anders aus als im vergangenen Spätherbst, teilt der Vorstand mit. Deshalb habe sich der Vorstand schweren Herzens dafür entschieden, erneut den Umzug abzusagen.

Für die Jecken des RRZ sei jedoch die Session noch nicht vorbei. Sie hoffen, dass sie die eine oder andere karnevalistische Aktion gemeinsam mit dem Kinderpaar durchführen können. Erfolgreich war im letzten Jahr beispielsweise der 1. Rosenmontagszug – Online mit vielen großartigen Wagen, und der mittlerweile von über 5000 Menschen auf YouTube sich angeklickt wurde.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Kreis Borken hat 35,1 Millionen Euro Elterngeld ausgezahlt

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Elterngeldstelle legt Jahresstatistik 2021 vor / Hoher Beratungsbedarf bei den Eltern

Kreis Borken (pd). Im Jahr 2021 hat die Elterngeldstelle 35,1 Millionen Euro an die Empfängerinnen und Empfänger im Kreis Borken ausgezahlt. Der Vorjahresbetrag wurde damit um rund 1,3 Mio. Euro übertroffen.

Das Elterngeld betrug durchschnittlich je Elternteil 755 Euro monatlich. Insgesamt erhielten 4.958 Mütter und Väter im Kreisgebiet Elterngeld. Der Anteil der Väter im Elterngeldbezug ist auf 31 Prozent leicht zum Vorjahr angestiegen. Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 20 Prozent. Rund 85 Prozent aller Bewilligungen an Männer erfolgten über eine Bezugsdauer von zwei Monaten.

Ausnahmeregelungen verlängert

Um der pandemischen Ausnahmesituation Rechnung zu tragen, hat der Gesetzgeber die wesentlichen Ausnahmeregelungen aus dem Jahr 2020 bis zum 31.12.2021 verlängert. Insbesondere konnten Eltern, die aufgrund der Covid-19-Pandemie geringere Einkünfte erzielt haben, diese Monate bei der Berechnung des Elterngeldes ausklammern.

Der daraus resultierende gestiegene Beratungsbedarf hat sich mit der Reform des Elterngeldgesetzes für Geburten ab dem 01.09.2021 weiter erhöht.

Vereinfachte Bedingungen

Nunmehr dürfen Eltern während des Elterngeldbezugs bis zu 32 Wochenstunden arbeiten und können unter vereinfachten Bedingungen Partnerschaftsbonusmonate beziehen. Eltern, deren Kind mindestens sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geboren wird, erhalten nach einem neu eingeführten Stufenmodell mindestens einen zusätzlichen Monat Elterngeld („Frühchenmonat“). Gleichzeitig wurde die jährliche Höchstverdienstgrenze auf 300.000 Euro im Jahr abgesenkt. Bisher lag diese Grenze für Paare bei 500.000 Euro.
Weitere Informationen zum Elterngeld und zur Elternzeit erhalten Interessierte im Internet unter www.kreis-borken.de/elterngeld.

Zum Hintergrund:
Im Bereich Elterngeld ist der Kreis für alle 17 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet zuständig. Das Elterngeld ersetzt grundsätzlich 65 Prozent des bereinigten Nettoeinkommens, das der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes durchschnittlich monatlich erzielt hat.

Der Mindestbetrag liegt bei 300 Euro pro Monat, die Grenze nach oben bei 1.800 Euro. Bis zu 14 Monate lang kann Elterngeld gezahlt werden, wenn auch der zweite Partner mindestens zwei Monate zu Hause bleibt oder seine Arbeitszeit reduziert.
In der Variante ElterngeldPlus beträgt die Höhe maximal die Hälfte des Basiselterngeldes, welches ohne Einkommen im Bezugszeitraum zustehen würde. Anstatt einen Monat Basiselterngeld können zwei Monate ElterngeldPlus bezogen werden. Antragsformulare stehen auf der Internetseite www.kreis-borken.de/elterngeld zum Download bereit.

Das „Jobcenter im Kreis Borken“ blickt optimistisch in die Zukunft

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Das „Jobcenter im Kreis Borken“ blickt optimistisch in die Zukunft und zieht ein positives Fazit für 2021

Erstmals weniger als 13.000 Personen in rund 6.500 Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug SGB II

Kreis Borken (pd). Im zweiten Jahr in Folge stand auch das Jahr 2021 im Bereich des „Jobcenters im Kreis Borken“ erneut unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. „Mit Einsetzen der Frühjahrsbelebung haben sich die Empfängerzahlen im vergangenen Jahr weiter sehr positiv entwickelt“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker“.

Weniger als 7.000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften

Der Arbeitsmarkt im Kreis Borken hat die Corona-Krise auch in 2021 besser verkraftet, als erwartet werden konnte.“ Die positive Entwicklung führte dazu, dass in 2021 erstmals seit Einführung des SGB II im Jahresdurchschnitt weniger als 7.000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II erhalten haben. Der Tiefststand wurde im Dezember 2021 mit 6.516 erreicht. Dass sind 427 Bedarfsgemeinschaften weniger als noch ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II ist im Jahresverlauf 2021 ebenfalls zurückgegangen. Im Durchschnitt sind diesem Personenkreis rund 150 Menschen weniger zuzuordnen als noch im Vorjahr. Die SGB-II-Arbeitslosenquote im Kreis Borken ist mit einem Jahresdurchschnitt von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2020 stabil geblieben und zum Ende des Jahres sogar auf 2,0 Prozent gesunken.
„Dass sich die Situation erneut so positiv darstellt, ist sowohl der starken heimischen Wirtschaft im Kreis als auch der engagierten Arbeit der ‚Jobcenter im Kreis Borken‘ zu verdanken“, stellt Landrat Dr. Zwicker heraus. „Und dies, obwohl sich die Beschäftigten in den Jobcentern der Städte und Gemeinden erneut besonderen Herausforderungen bei der Betreuung der Arbeitsuchenden zu stellen hatten. So war eine persönliche Beratung coronabedingt oftmals nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich.“

Digitalisierung der Jobcenter

In der Folge wurde die Digitalisierung der Jobcenter mit großem Tempo vorangetrieben. So wurde unter anderem die papierlose Bearbeitung (Digitale Akte) eingeführt. Mit diesem wichtigen Projekt ist ein Meilenstein für die weitere Digitalisierung und Modernisierung der Arbeitsprozesse erreicht worden. Davon werden insbesondere auch die Kundinnen und Kunden profitieren. Diese können inzwischen Anträge und Belege beim Jobcenter auch online einreichen.
Die beschriebenen Entwicklungen tragen dazu bei, dass das „Jobcenter im Kreis Borken“ im münsterland- und auch landesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt ist. „Daher blickt das Jobcenter des Kreises Borken zuversichtlich in das Jahr 2022“, unterstreicht Dr. Zwicker.

Schwere Unfälle und Corona prägten das Jahr 2021 der Feuerwehr

Jahresbilanz: Das Jahr 2021 war für die Feuerwehr Raesfeld in allen Bereichen ihrer Aufgaben von Corona geprägt.

Zu insgesamt 97 Einsätzen musste die Feuerwehr Raesfeld mit ihren beiden Löschzügen im vergangenem Jahr ausrücken. Das ist knapp die Hälfte zu 2020. Dennoch war das Jahr kein leichtes Jahr für die freiwilligen Helfer der Feuerwehr.

Mit Blick auf die Stundenleistungen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte lag diese, trotz weniger Einsätze, mit 3262 Stunden höher als 2020 (3149 Stunden). Zwar sei das gesamte Jahr 2021 ruhiger gewesen, aber bedingt durch die vier Großeinsätze seien mehr Einsatzstunden laut André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, hinzugekommen.

Die 97 Einsatzstellen in 2021 (2020) teilen sie wie folgt auf:

  • Brände 16 (31)
  • Technische Hilfeleistung 48 (121)
  • Unterstützung Rettungsdienst 3 (3)
  • Brandmeldeanlage 13 (11) und
  • sonstige Einsätze 17 (9).

Besonders was die Einsätze der Verkehrsunfälle anbelange, haben diese sich 2021 verdreifacht. Insgesamt 14-mal rückten musste hierzu die Feuerwehr ausrücken (2020=5). Hauptsächlich die Rhader Straße war mit drei Verkehrsunfällen im September, November und Dezember ein großer Einsatzschwerpunkt gewesen. Zusätzlich kam es im März 2021 in den frühen Morgenstunden zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Marienthaler Straße.

Einer für alle Einsatzkräfte belastender und schwerer Unfälle sei jedoch der am 02.04.2021 in unmittelbarer Nähe zum Raesfelder Feuerwehrgerätehaus gewesen.

Unfall Marienthaler Straße in Erle ©Feuerwehr

Impfen

Alle 106 Einsatzkräfte der Feuerwehr zeigten eine große Impfbereitschaft. Im April erhielten sie ihre Erst- und vier Wochen später ihre Zweitimpfung. Ende November 2021 wurden die Einsatzkräfte geboostert.

Überörtliche Hilfe

Im Jahr 2021 leistete die Wehr zweimal zur überörtlichen Hilfe. Am 03.07.2021 ging es mit der Kreisbereitschaft Süd zu einem Großbrand nach Vreden, um die Kameraden der Feuerwehr Vreden zu unterstützen.

Einsatz bei der Flutkatastrophe

Bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 – Schwerpunkt in NRW und Rheinland-Pfalz – fehlten auch die Raesfelder nicht. Beide Löschzüge waren insgesamt sechs Tage und 630 Stunden im Überschwemmungsgebiet im Einsatz. „Das Einsatzgeschehen war leider eindrucksvoll, denn noch nie hat einer unserer Kameradinnen und Kameraden eine solche Zerstörung gesehen“, erinnert sich André Szczesny.

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Brand in einer Schreinerei am Dreckerhook. ©Feuerwehr Raesfeld

Großeinsatz Raesfeld

Einen Großeinsatz mit insgesamt 292 Einsatzstunden gab es für beide Löschzüge auch beim Brand im August einer Schreinerei in Raesfeld. Zusätzlich zu der Feuerwehr Raesfeld, waren hier auch die Feuerwehren Borken und Stadtlohn im Einsatz.

Drei schwere Unfälle infolge

In den Monaten September, November und Dezember kam es zu einer Unfallhäufung auf der Rhader Straße unter dem Einsatzstichwort: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

Dazu André Szczesny: „Bei solchen Einsatzstichworten fährt jede Einsatzkraft mit sehr gemischten Gefühlen zu den Einsatzstellen, denn gerade bei Verkehrsunfällen können wir davon ausgehen, dass es eine Vielzahl von verletzten Personen gibt. Das hat sich dann auch an allen Einsatzstellen bestätigt“.

Unfall-Rhader-Strasse-Ecke-Werlo
Schwerer Unfall Rhader Straße. ©Petra Bosse

Durch die professionelle Zusammenarbeit der beiden Löschzüge, konnten die Rettung der verunfallten Personen zügig und zum Wohle des Patienten abgearbeitet werden.

Besonders erfreut zeigt sich der Feuerwehr-Chef darüber, dass alle 97 Einsatzstellen erfolgreich abgearbeitet werden konnten und alle Kameraden/Innen gesund und heile wieder nach Hause gekommen sind.

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Übung in Raesfeld. ©Feuerwehr

Übungen

Und natürlich gab es im Jahr 2021 für beide Löschzüge Raesfeld und Erle wieder Übungen. Dazu gehörte ein Sonderübungstag „Technische Hilfeleistung WALD“ sowie eine Alarmübung für beide Löschzüge an einem Objekt in Raesfeld, welches das sich gerade im Rückbau befand.

Mammutaufgabe – Schutz vor dem Virus

Das Jahr 2021 war wie in allen Bereichen Corona geprägt. Die Einsatzkräfte und seien besonders bei ihren Einsätzen gefordert gewesen, um sich und alle Beteiligte vor den Virus zu schützen.

„Eine Mammut-Aufgabe, die von allen Einsatzkräften gestemmt worden ist, sodass wir in unseren Reihen im Jahr 2021 nur drei positive Coronafälle verzeichnen mussten und somit die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Raesfeld immer gewährleistet war. Hier ist gerade das sehr umsichtige Handeln und Umgehen mit Corona in dem Vordergrund zu setzen“, lautet das Fazit von André Szczesny und dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Jörg Wachtmeister.

Feuerwehrauto-Raesfeld

Und dann gab es noch das:

Der alte LF 16-TS musste wegen massiver Mängel aus dem Verkehr gezogen werden. Ersatzweise wurde das MLF von Raesfeld nach Erle gebracht. Im September soll der neue HLF 20 für den Löschzug Erle ausgeliefert werden.

André Szczesny: „Feuerwehrfahrzeuge sind leider nicht von der „Stange“ zu kaufen und beinhalten meistens eine ein halbjährige Planungsphase sowie sechs Monate Ausschreibungsphase inkl. der Auftragsvergabe. Hinzu kommen rund weitere 24 Monate bis zur Auslieferung eines Feuerwehrfahrzeuges“.

Wölfin Gloria hat mindestens zwei bestätigte Welpen

Nachwuchs im Wolfsgebiet Schermbeck – Zwei Welpen aus dem Geburtsjahr 2021 sind nun genetisch bekannt . Es könnten aber auch vier Welpen sein

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt heute weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Laut LANUV beruhen alle genetischen Ergebnisse auf den Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen.

Bereits am 04. Dezember 2021 seien laut LANUV in Schermbeck drei Wölfe aus einem Fahrzeug heraus gefilmt und am 09. Dezember im Hünxer Wald mindestens drei Wölfe von einer Fotofalle erfasst worden. Nach Einschätzung des LANUV handelte es sich in beiden Fällen um das territoriale Wolfspaar und einen Welpen.

Wolf-SichtungWolfsgebiet-Schermbeck2021
Foto: Gahlener Bürgerforum

Individuelle Zuordnung nach nachweislichen Pony-Riss

Am 14. Dezember 2021 wurde in Bottrop-Kirchhellen eine 35 Jahre alte Shetlandponystute nachweislich von den territorialen Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck getötet. Eine individuelle Zuordnung, welcher Wolf das Pony mit Kehlbiss getötet hatte, sei hierbei nicht möglich gewesen.
Der Grund: Speichelreste von mehreren Individuen hätten sich laut LANUV vermischt.

An Fraßresten jedoch konnte aber erstmals ein männlicher Welpe des Wolfspaares mit der Kennung GW2428m festgestellt werden.

Zwei Welpen sind bekannt

Nun seien zwei Welpen aus dem Geburtsjahr 2021 genetisch bekannt: Neben GW2428m wurde bereits am Juni 2021 ein weiblicher Welpe mit der Kennung GW2307f nachgewiesen. Dies bedeute, dass das Rudel im laufenden Monitoringjahr mindestens zwei Welpen habe. Es gibt darüber hinaus lediglich unbestätigte Hinweise auf mindestens vier Welpen.

Wolfsichtung in Hünxe auf einem Reiterhof

Letzte Wolfsichtung am 13. Januar in Hünxe auf dem Reiterhof Reßing in Hünxe

Auf einem Video zu sehen seien zwei Wölfe, die sich am 14.01.2022 um 19:10 Uhr dem Reiterhof Reßing in Hünxe näherten. Darüber hinaus sei auf einem weiterem Foto ein Wolf erkennbar, welcher um 21.03 Uhr von der Pferdeweide wieder zurückkomme. Laut GahlenerBürgerforum haben sich demnach die Wölfe rund zwei Stunden in unmittelbarer Nähe des Reiterhofes aufgehalten.

Das Bildmaterial und das Video der Sichtung wurden heute per E-Mail zur weiteren Auswertung dem LANUV gemeldet.

Pferdehalter können Förderung für Herdenschutz beantragen

Seit dem 1. Januar 2022 können Halterinnen und Halter von Kleinpferden (Stockmaß bis 148 cm), Pferden mit Fohlen und Jungpferden bis zum Alter von maximal drei Jahren, im Streifgebiet des Schermbecker Wolfsrudels, Zuwendungen zum Herdenschutz beantragen.

Eine Karte der Förderkulisse und das „Merkblatt für die Errichtung eines Herdenschutzzauns für Pferde gemäß den Förderrichtlinien Wolf“ sind im Wolfsportal unter https://wolf.nrw/ zu finden oder können bei der Servicehotline Herdenschutz der Landwirtschaftskammer (siehe unten)angefordert werden.

In Nordrhein-Westfalen werden über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierschäden entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

Anträge auf Entschädigungszahlung und auf Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sind seit dem 01. Januar 2022 an die Landwirtschaftskammer zu richten.

Kontakt

Zuständig für die Bearbeitung sind Frau Angela Bach (E-Mail: [email protected]) und Herr Janosch Grauthoff (E Mail: [email protected]). Fragen zum Herdenschutz, zu Herdenschutzmaßnahmen, aktuellen Fördermöglichkeiten und das Antragsverfahren können Sie an die zentrale Servicehotline Herdenschutz bei der Landwirtschaftskammer NRW richten.

Bei Bedarf können nach telefonischem Erstkontakt Vor-Ort-Beratungstermine vereinbart werden.
Die Servicehotline Herdenschutz Tel. 0 29 45 / 98 98 98 ist von montags bis donnerstags in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr, freitags zwischen 8 und 13 Uhr besetzt. Darüber hinaus können rund um die Uhr Beratungstermine über den Anrufbeantworter der Hotline oder über die Mailadresse [email protected] angefragt werden.

Kreis Borken unter Infektionsdruck – Personal massiv aufgestockt

Kreis Borken hat Personal im Gesundheitsamt erneut deutlich aufgestockt – Landrat Dr. Kai Zwicker: „Immenser Infektionsdruck“-7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken liegt bei 672,8 (566,3)

Kreis Borken. 40.000 Testungen pro Tag – „Der Kreis Borken ist keine Insel der Glückseligen“, so bringt Landrat Dr. Kai Zwicker das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen auf den Punkt.

(pd). Vom deutschlandweit rasanten Anstieg der Zahl der Corona-Infektionsfälle sei leider auch das Westmünsterland nicht ausgenommen. Noch nie sei die Infektionsgefahr für alle so groß gewesen wie derzeit. Zum einen erweise sich die Omikron-Variante als hochansteckend, zum anderen gebe es derzeit nur geringe staatliche Kontakt- und Reisebeschränkungen.

In einigen europäischen Nachbarländern liege die „7-Tage-Inzidenz“ bereits bei weit über 1.000 – in Borken aktuell bei 672,8. Angesichts dieser Entwicklung habe es das Kreisgesundheitsamt Borken seit einigen Tagen – wie sicherlich auch andere Gesundheitsämter – mit einer enormen Anzahl positiver Laborbefunde zu tun und daher zunächst nicht immer geschafft, alle Neuinfektionen taggenau über das Landeszentrum Gesundheit ans „Robert-Koch-Institut“ melden zu können.

Personal massiv aufgestockt

„Zwischenzeitlich haben wir aber das dafür zuständige Personal massiv aufgestockt, um den stark gestiegenen Fallzahlen Rechnung zu tragen und können so die noch ‚offenen‘ Fälle der letzten Tage nun eingeben“, betont der Landrat. Dies sei eine der Ursachen für den jetzigen deutlichen Anstieg der Kreisinzidenz.

Hohes Testaufkommen im Kreisgebiet

Ein weiterer wichtiger Grund ist das aktuell sehr hohe Testaufkommen im Kreisgebiet, das aus den rechtlichen Vorgaben etwa für den Besuch von Altenpflegeeinrichtungen und den verpflichtenden Schultestungen resultiert. Allein bei den Teststellen im Kreis gibt es täglich durchschnittlich 40.000 Testungen.

577 positive Befunde an einem Tag

Waren zunächst durchschnittlich 0,2 Prozent dieser Schnelltests positiv, so ist der Wert – wohl aufgrund der Omikron-Variante – inzwischen auf über 1 Prozent angestiegen. Am 17. Januar betrug er sogar 1,5 Prozent (577 Positiv-Meldungen). „Diese Testergebnisse müssen abschließend mittels PCR-Test gegengecheckt werden mit der Folge, dass die dann beim Kreisgesundheitsamt eingehenden positiven Laborbefunde geradezu durch die Decke schießen“, konstatiert Dr. Zwicker.

Die damit überhaupt nicht „planbaren“ Ergebnisse werden dem Kreis von den Laboren automatisiert übermittelt. Dort sind sie dann individuell weiterzubearbeiten. So müssen die Daten zu den Personen überprüft und ggf. ergänzt werden. Zu klären ist auch die Frage, ob es sich um einen Neufall handelt oder andere Meldungsgründe (zum Beispiel im Nachgang erfolgte Typisierungsmeldungen) vorliegen. Zudem ist das Diagnosedatum (wichtig für die Berechnung der Quarantänezeit) einzutragen.

Technische Probleme bei der Übermittlung

Bis 19 Uhr müssen die Neufälle eines Tages dann „gesammelt“ an das Landeszentrum Gesundheit weitergemeldet werden. Bei der Übermittlung habe es wie auch andernorts bedauerlicherweise wiederholt technische Probleme gegeben, erklärt der Landrat.
Sein Resümee: „Auch künftig können Schwankungen und womöglich sogar deutliche Sprünge bei den Inzidenzwerten nicht ausgeschlossen werden.“

Raesfeld – Einbruch in Teststation am Schwietering

Raesfeld. In eine Corona-Teststation sind Unbekannte in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld eingedrungen.

Laut Mitteilung der Polizei hebelten die Täter die Tür eines Containers auf, der auf einem Gelände an der Straße Schwietering steht.

Aus dem Inneren entwendeten die Einbrecher zwei Laptops und zwei mobile Heizgeräte. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

80,1 Prozent der Menschen im Kreis haben einen vollständigen Impfschutz

Insgesamt 297.953 Menschen im Kreis Borken haben mit Stand vom 16.1.2022 einen vollständigen Impfschutz.

Das sind 80,1 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kreis Borken. Ihren Impfschutz in den letzten sieben Tagen aufgefrischt haben 215.071 (72,2%) Personen.

Die höchste Impfquote ist in den Altersgruppen 60+ mit 94,7%, gefolgt von 12+ mit 90,7% zu verzeichnen. In der Altersklasse der 18 bis 59-Jährigen haben 90,5 % der BürgerInnen sowie 5,1% der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren im Kreis Borken einen vollständigen Impfschutz.

Impfgeschehen der Länder

Spitzenreiter der Länder der vollständig Geimpften sind Bremen 85,2%, Saarland 78,9% gefolgt von Hamburg 78,1%, Schleswig-Holstein (77,2%) und NRW (75,7%). Schlusslicht ist Sachen (61,8%).

Anteil der verimpften Dosen in Deutschland

Bis zum Ende der 2. Kalenderwoche am 16. Januar 2022 wurden in Deutschland 179,6 Mio. Dosen Impfstoff an Impfzentren, mobile Impfteams, Arztpraxen und Betriebsärzt:innen geliefert. 88,2 % dieser Dosen wurden bis zum 16. Januar 2022 verimpft.

Inzidenz im Kreis über 500 – Neue Isolierungs- und Quarantäneregelung

Neue Isolierungs- und Quarantäneregelungen bei SARS-CoV-2 Infektionen in NRW treten ab sofort (16.01.2022) in Kraft

Kreis Borken.  Vorbemerkung des Kreises Borken: Die „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken hat jetzt (Stand: 15.01.2022, 24 Uhr) mit 501,5 erstmals den Wert von 500 überschritten.

Auch heute (16.01.2022) ist das Team des Kreisgesundheitsamtes, das weiter deutlich verstärkt wurde, dabei, die in großer Zahl hereinkommenden Corona-Neufälle für die über das Landeszentrum Gesundheit ans „Robert-Koch-Institut“ gehende tägliche Lagemeldung aufzubereiten. Parallel dazu arbeiten heute ebenfalls die Kontaktverfolger.

Rasanten Fallzahlentwicklung

Angesichts der rasanten Fallzahlentwicklung konzentrieren sie sich darauf, die infizierten Personen im Kreisgebiet zu informieren und dann vor allem auch die erforderliche Bescheinigung für den Arbeitgeber zu übermitteln. Aber auch dies kann aufgrund der Vielzahl der Fälle derzeit leider nicht immer sofort erfolgen.

Der Kreis Borken bittet die Betroffenen daher um Geduld und weist darauf hin, dass die erforderlichen Coronaschutzregelungen bereits ohne Anordnung der zuständigen Behörden eigenverantwortlich umzusetzen sind (siehe im Einzelnen dazu die nachfolgende Pressemitteilung des Landes NRW).

Bürgerinnen und Bürger, die per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, sollen überdies das Formular auf der Internetseite des Kreises Borken nutzen, um selbst ihre Daten an das Kreisgesundheitsamt zu übermitteln. Auf diese Weise können dann die Prozesse im Gesundheitsamt deutlich beschleunigt werden. Dieses Formular ist sowohl über die Startseite des Kreises unter https://kreis-borken.de als auch über den Kurzlink https://kreis-borken.de/pcr-positiv abrufbar.
Die Anpassung der Informationen zu diesem Themenkomplex auf den entsprechenden Internetseiten des Kreises Borken erfolgt am Montagmorgen – die dringliche Bitte des Kreisgesundheitsamtes daher: „Sehen Sie von Anrufen dazu bei unserer Telefon-Hotline ab und informieren Sie sich bitte im Laufe des Montagvormittages – zunächst – über das Internet unter https://www.kreis-borken.de/coronavirus!“

Änderungen beinhalten folgende Regelungen:

1. Wer selbst infiziert ist (Nachweis durch offiziellen Schnelltest oder PCR-Test), muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in Isolierung. Eine gesonderte behördliche Anordnung ist darüber hinaus auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für ausfallende Löhne erforderlich. Die infizierte Person kann die zehn Tage aber eigenständig auf sieben Tage verkürzen, wenn sie zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei ist.

Für die Verkürzung ist ein negativer offizieller Schnelltest oder PCR-Test erforderlich. Für die Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. ist für eine Freitestung immer ein PCR-Test erforderlich, der dem Arbeitgeber vorgelegt werden muss. Bei PCR-Tests genügt auch ein Test mit einem CT-Wert über 30 für die Beendigung der Isolierung. Der Testnachweis muss für mögliche Kontrollen der Behörden für mindestens einen Monat aufbewahrt werden.

Zudem müssen die infizierten Personen ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig von der Infektion informieren. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand, oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

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Kontaktperson mit einer infizierten Person

2. Wer als Kontaktperson mit einer infizierten Person im gleichen Haushalt lebt, muss ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese dauert wie die Isolierung ebenfalls grundsätzlich zehn Tage – gerechnet ab Symptombeginn oder positiver Testung der infizierten Person.

Auch hier kann bei Symptomfreiheit eine Verkürzung auf sieben Tage durch einen negativen offiziellen Schnelltest oder PCR-Test erfolgen, wobei der Testnachweis ebenfalls für mindestens einen Monat aufbewahrt werden muss. Bei Kindern in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schülerinnen und Schülern kann die Quarantänezeit mit einem negativen Test sogar auf fünf Tage verkürzt werden. Wenn während der Quarantäne Symptome auftreten, ist unverzüglich ein PCR-Test vorzunehmen.

Keine automatische Quarantäne

3. Bei anderen Kontaktpersonen, bei denen sich der Kontakt beispielsweise über einen gemeinsamen Gaststättenbesuch, die gemeinsame Sportausübung oder ein sonstiges Treffen ergeben hat, gibt es keine automatische Quarantäne. Hier greift eine Quarantäne nur, wenn das Gesundheitsamt sie ausdrücklich angeordnet hat. Dabei sollen die Gesundheitsämter die gleichen Vorgaben zu Dauer und Verkürzungsmöglichkeiten anwenden wie bei Kontaktpersonen im eigenen Haushalt. Ohne eine offizielle Quarantäneanordnung wird ein verantwortungsvolles Verhalten von den Kontaktpersonen erwartet (zum Beispiel durch Kontaktreduzierung über das Tragen einer Maske bis hin zur Selbstisolierung bei fehlender ausreichender Immunisierung).
Für diese Vorgaben gelten zugleich Ausnahmeregelungen, die das Gesundheitsministerium ebenfalls an die RKI-Vorgaben angepasst hat.

Folgende Fallgruppen als Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne:

  • Personen mit einer Auffrischungsimpfung: Hier sind bei jeglicher Kombination der zugelassenen COVID-19-Impfstoffe insgesamt immer drei Impfungen erforderlich.
    Dies gilt nach einer ebenfalls gestern erfolgten Änderung durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) inzwischen auch für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (zuvor waren hier bei einer Erstimpfung mit Johnson & Johnson insgesamt nur zwei Impfungen für eine Boosterung nötig).
  • Geimpfte Genesene: Dies gilt für vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben. Unabhängig von der Reihenfolge reicht also eine Genesung und mindestens eine Impfung. Als Nachweis der Genesung dient ein positiver PCR-Testnachweis.
  • Personen mit einer zweimaligen Impfung: Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.
  • Genesene: Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.

Zur Vereinheitlichung der Coronaschutzmaßnahmen gelten die genannten Ausnahmeregelungen ab sofort auch in der Coronaschutzverordnung als Ausnahmetatbestände zur Befreiung von der Testpflicht bei 2G+.

6413 Euro Spende bei der „Stillen Sternsingeraktion“ 2022

Die Sternsinger in der Gemeinde Raesfeld waren als „stille Sternsinger“ auch in diesem Jahr sehr erfolgreich

Bedingt durch die Corona-Pandemie brachten die Mädchen und Jungen den Segen in der Gemeinde nur als „Stille Sternsinger“ zu den Häuser. Dennoch zeigten sich die Menschen spendabel.

Insgesamt 5.563,70 € konnten an Bargeld für das Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“ eingesammelt werden. Weitere 850 € wurden über die Homepage des Sternsingerhilfswerkes aus der Gemeinde gespendet. Die Höhe des Gesamtbetrags von 6.413,70 € ist fast gleichbleibend zu 2021 (6.983,94 €)

Insgesamt sei das ein tolles Gesamtergebnis, teilt die Pfarrgemeinde mit und verweist darauf, dass, wer sich noch an der Sternsingeraktion beteiligen möchte, seine Spende im Pfarrbüro abgeben könne. „Wir danken allen Spendern, den Sternsingern und ihren Begleitern für ihren großartigen Einsatz unter den diesjährigen erschwerten Bedingungen. DANKE!“

Katholische Kirchenaustritte auch in Raesfeld auf Rekordniveau

Jahresstatistik der Kirchengemeinde Raesfeld 2021

Die katholischen Kirchengemeinde St. Martin hat die neusten Zahlen für 2021 veröffentlicht. Insgesamt hat sich die Anzahl der Kirchenaustritte nicht nur in Deutschland, sondern auch in Raesfeld weiterer fortgesetzt.

Die Zahl der Raesfelder Kirchenaustritte liegt 2021 auf Rekordniveau. So haben im Gesamtjahr 2021 den Angaben zufolge in Raesfeld 84 Menschen ihrer Kirche den Rücken gekehrt. Es gab aber auch eine Wiederaufnahme.

Zum Vergleich: Im gesamten bisherigen Rekordjahr 2019 traten 62 und 2020 insgesamt 49 RaesfelderInnen aus der Kirche aus. Der geringere Rückgang 2020 könnte laut Bistum Münster an der eingeschränkten Erreichbarkeit von Behörden in der Corona-Krise gelegen haben. 

Insgesamt leben nach neustem Stand 7.994 Katholiken in der Gemeinde. Im Jahr 2019 waren es 8.154 und 2020 noch 8.074.

Bestattungen und Taufen

Im vergangenem Jahr gab es 77 katholische Bestattungen (2020/87 und 2019/62).

Ein Rückgang ist auch bei den Taufen zu beobachten. So wurden 2021 insgesamt 73 Kinder, 76 Kinder 2020 und 88 Kinder 2019 getauft.

Firmungen

61 Jugendliche wurden 2021 gefirmt. Das sind mehr als im Jahr 2019 (54), aber weniger als 2020 (68).

Trauungen

Einen absoluten Tiefstand erreichte Raesfeld 2021 erneut was kirchliche Trauungen anbelangte. So wurden, was der Corona-Pandemie geschuldet ist, nur 10 Paare getraut (2019/ 51 und 2020/ 13).

Corona hat sich auch auf die Kirchenbesucher ausgewirkt: Nur 262 Besucher wurden am 2. Sonntag in der Fastenzeit (2019/602) und 302 am 2. Sonntag im November (2019/712) gezählt.

Erstkommunion

2021 erhielten 79 Mädchen und Jungen die Erstkommunion. Darunter waren 32 Kinder aus 2020.

Info: Kirchenaustritte 2020 in Deutschland gesamt

Im Jahr 2020 traten rund 220.000 Personen aus der Evangelischen Kirche und ca. 221.390 Personen aus der Katholischen Kirche aus.

Hilfe bei einer Panne – Neue Radservicestation am Schloss Raesfeld

Neue Radservicestation am Schloss Raesfeld hilft Fahrradfahrern bei einer Panne – Gefördert von VITAL-Region

Die neue Radservicestation am Schloss Raesfeld ermöglicht eine schnelle Hilfe bei Pannen am Fahrrad.

Im letzten Jahr wurden über das Regionalbudget beispielsweise sogenannte Radservicestationen angeschafft. Diese sind mit mit gängigen Werkzeugen und Luftpumpe ausgestattet.

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Eins von 45 umgesetzten Projekten: Radservicestationen, die schnelle Hilfe bei Pannen am Fahrrad ermöglichen. Foto: Presse

Vorhaben im ländlichen Raum

Das Regionalbudget Region Hohe Mark ist ein Förderprogramm, das Bund und Land den bestehenden LEADER- und VITAL.NRW-Regionen als ergänzendes Förderinstrument speziell für Kleinmaßnahmen im ländlichen Raum anbietet. Es richtet sich vorrangig an Vereine und Einrichtungen, antragsberechtigt sind jedoch auch andere Zielgruppen, darunter Privatpersonen, Kommunen oder kirchliche Einrichtungen.

Außerdem bereits gefördert wurden integrative Spielgeräte, Mitnahmebänke oder Inventar für öffentliche Einrichtungen. Wichtig bei den Projekten sei, dass die Vorhaben den ländlichen Raum voranbringen und möglichst vielen Menschen nutzen, also der Allgemeinheit dienen. Bereits begonnene Maßnahmen können grundsätzlich nicht gefördert werden.

Unterstützung und Förderung für Kleinprojekte

In der VITAL.NRW-Region Hohe Mark können Kleinprojekte voraussichtlich auch 2022 wieder finanziell unterstützt werden. Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von max. 20.000 € können bis zu 80 Prozent Förderung erhalten. Dazu muss der Förderantrag bis zum 14.02.2022 beim Regionalmanagement der Region eingereicht werden.

In den letzten drei Jahren konnten über die Förderung in den sechs beteiligten VITAL-Kommunen Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen schon 45 Kleinmaßnahmen umgesetzt werden. „Das Regionalbudget ist eine echte Bereicherung“, freut sich Regionalmanagerin Josephine Kißmer, denn alle Kleinprojekte leisten einen „wichtigen Beitrag für eine attraktive und lebenswerte Region“. Auch für 2022 rechnet sie damit, dass den Regionen die Fördermittel erneut zur Verfügung gestellt werden. Interessierte sind daher aufgerufen, bis zum 14.02.2022 einen Förderantrag beim Regionalmanagement einzureichen.

Regionalmanagerin Josephine Kißmer freut sich auf spannende Projektideen. Foto: VitalNRW

Große Nachfrage

Für das große Interesse am Förderprogramm macht Kißmer die attraktiven Rahmenbedingungen verantwortlich: „Das Regionalbudget bietet die Möglichkeit, kleinere Vorhaben, für die bislang das Geld fehlte, verhältnismäßig unbürokratisch gefördert zu bekommen“, erklärt sie. Der Fördersatz von bis zu 80 Prozent pro Projekt sei im Vergleich zu anderen Förderprogrammen außerdem sehr hoch und damit besonders ansprechend für Vereine und ehrenamtlich unterstützte Organisationen.

Schnell umsetzbare Ideen gefragt

Für alle Interessenten gilt: Die Projekte dürfen eine Gesamtsumme von 20.000 Euro brutto nicht übersteigen und können nur in den beteiligten VITAL-Kommunen realisiert werden. Da sie noch im Jahr der Antragsstellung umgesetzt und abgerechnet werden müssen, sollte es sich bevorzugt um investive und schnell umsetzbare Maßnahmen handeln.

Kontakt Interessierte können sich telefonisch (02864 944 214) oder per E-Mail ([email protected]) bei Frau Kißmer melden. Weitere Infos rund um das Regionalbudget finden sich auf der Webseite www.vitalnrw-hohe-mark.de unter der Rubrik „Kleinprojekte“.

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