Stromkabel an der Westerlandwehr in Erle kommen in die Erde

Neue Leitungen für zukunftsfähiges Stromnetz – 10.000-Volt-Kabel längs der Westerlandwehr in Erle werden in die Erde gelegt.

Erd- statt Freileitungen: Strommaste werden in Erle zurückgebaut. Westnetz investiert bei diesem Vorhaben rund 450.000 Euro in das Raesfelder Stromnetz

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz modernisiert das Stromnetz in Raesfeld-Erle. Vom Sportplatz Erle bis nach Erle-Wachtmeister wird die Mittelspannungsfreileitung erneuert. Als Ersatz für die 10.000 Volt Freileitung, die am Waldrand verläuft, wird ein 10.000-Volt-Kabel in die Erde gelegt. Die Leitungsstrecke hat eine Länge von rund 2,5 Kilometern.

Rückbau der Freileitung

Die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten haben bereits seit Anfang des Jahres begonnen und sollen, wenn es nicht es nicht zu witterungsbedingten Unterbrechungen kommen – voraussichtlich bis Mitte/Ende Februar 2022 abgeschlossen sein. Nachdem die neue Kabelverbindung in Betrieb genommen ist, folgt darauf der Rückbau der Freileitung.

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Für 450.000 Euro wird das Raesfelder Stromnetz, hier an der Westerlandwehr in Erle, ausgebaut. Foto: Petra Bosse

Wie Westnetz mitteilt, soll im Vergleich zur aktuellen Freileitung das neue Kabel wesentlich leistungsfähiger sein. Nach Fertigstellung sei die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie aus der Region zukunftsfähig ausgelegt.

10.000 Volt-Kabel über eine Länge von 3,5 Kilometern

Projektleiter Richard Stegger aus der Netzplanung erklärt: „Mit dem Bauprojekt in Raesfeld garantiert Westnetz die Versorgungssicherheit in der Gemeinde. Allein im Jahr 2021 haben wir daher rund 450.000 Euro in verschiedene Bauprojekte im Bereich Mittelspannung investiert. Im Rahmen dieser Projekte hat Westnetz bereits 10.000 Volt-Kabel über eine Länge von 3,5 Kilometern gelegt. Gleichzeitig rüsten wir rund acht Kilometer Freileitung ab.“

Neben dem neuen 10.000 Volt Kabel in Raesfeld-Erle hat der Verteilnetzbetreiber auch neue Kabel am Wormstallweg, am Vennekenweg sowie am Horterweg gelegt.

16.000 Kilometer Stromleitungen

Die Arbeiten führt das Leitungsbauunternehmen, Fa. Grethen, aus Legden aus. Geplant wurden die neuen Versorgungsleitungen am Westnetz-Betriebsstandort in Reken, der zum Gebiet des Westnetz-Regionalzentrums in Münster gehört. Das gesamte Regionalzentrum Münster ist verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen in vielen Kommunen des Münsterlandes und von Ostwestfalen-Lippe.

Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4.000 Kilometer Gasleitungen betrieben. Über 60.000 Gasanschlüsse und über 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgen die Westnetz-Mitarbeiter in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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