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#13 Monatsrückblick: Karneval in Raesfeld, Bürgerpark fast fertiggestellt und Volksbank auf Wachstumskurs

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Willkommen zur 13. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den Karneval 2023 in Raesfeld, die annähernder Fertigstellung der Arbeiten im Bürgerpark und die Jahresbilanz der Volksbank Raesfeld und Erle. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.

Karneval in Raesfeld: Oli P. bring das Festzelt zum Beben

Endlich war es wieder soweit: Der Karneval hat Raesfeld nach drei Jahren Coronabeschränkungen wieder fest im Griff! Samstag, den 18. rockte Oli. P das Raesfelder Karnevalszelt bei Schräglage 8.0. Das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.

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Ausverkauftes Zelt beim Kinderkarneval in Raesfeld

Volles Zelt auch beim Kinderkarneval des RCV.  Am Sonntag, eine Woche vor Rosenmontag steigt traditionell die große Kinderkarnevals-Party d im Festzelt am Michael. In diesem Jahr mit Nilsen aus Dorsten und seiner Electro-Popmusik für Kinder.

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Kamelleregen beim Rosenmontagszug in Raesfeld 2023

Unter dem Motto „Unsere Straßen bringen wir zum Beben, in Raesfeld gibt`s Kamelleregen“ startete der Rosenmontagszug pünktlich um 12.33 Uhr am Rathaus. Zum Glück spielte auch das Wetter mit und so konnte der Zug endlich wieder nach drei Jahren wie geplant stattfinden. Rund 33 Karnevalswagen und Fußgruppen beteiligen sich am bunten Spektakel und sorgen für gute Laune bei Jung und Alt.

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Vierter Vorlesenachmittag in der Erler Bücherei war gut besucht

Zum vierten Vorlesenachmittag in der Erler Bücherei begrüßte Büchereileiterin Jutta Weber am Mittwoch (15.02.2023) große und kleine Zuhörer und Zuhörerinnen. Mit dreizehn Kindern und sechs Erwachsenen war die Lauschecke gut gefüllt als Ilona Schmidt, ehrenamtliche Mitarbeiterin, zum Start den Klassiker „Die dumme Augustine“ vorlas.

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Volksbank Raesfeld und Erle weiterhin deutlich auf Wachstumskurs

Zufrieden mit dem vorläufigen Ergebnis blickt der Vorstand der Volksbank Raesfeld und Erle auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Trotz der besonderen Herausforderungen, wie den andauernden Pandemiebeschränkungen, der Energiekrise, der rasant gestiegenen Inflation und der Folgen des Ukrainekrieges, ist die Bank zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Für das erfolgreiche Geschäftsjahr bedankt sich die Volksbank bei ihren treuen Mitgliedern und Kunden. „Auch in diesem Jahr werden wir unsere Mitglieder am Erfolg teilhaben lassen und planen eine Dividende in Höhe von 4% auf die Geschäftsguthaben auszuschütten“, kündigte Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar an.

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Autohaus Ford Jacobs schließt nach 60 Jahren

Autohaus Ford Jacobs schließt nach über 60 Jahren. Geschäftsführer Reinhard Jacobs hat die Entscheidung getroffen, da er keinen Nachfolger finden konnte und den Wandel in der Automobilbranche nicht mehr mitmachen möchte. Jacobs prüft derzeit noch alternative Nutzungen des 11.000 Quadratmeter großen Grundstücks, wie er sagt. Ein Verkauf ziehe er als letzte Option in Betracht.

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Arbeiten am Bürgerpark mit Schlossblick fast abgeschlossen

Die Arbeiten am Bürgerpark sind fast abgeschlossen. Innerhalb von nur sechs Monaten entstand eine beeindruckende Parkanlage mit besonderer Aufenthaltsqualität. Zu einer Begehung des annähernd fertiggestellten Bürgerparks trafen sich Vertreter der Gemeindeverwaltung und der am Bau beteiligten Garten- und Landschaftsbaufirmen. Bürgermeister Martin Tesing ist beeindruckt über das Schmuckstück mit Schlossblick. Die offizielle Eröffnung des Bürgerparks wird am Sonntag, 2. April 2023 mit einem großen Bürgerfest gefeiert.

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Fundsachen-Versteigerung der Stadt Borken

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Online-Auktion vom 30. März bis 9. April 2023 / Vorschau ab dem 2. März verfügbar

Borken. Fahrräder, Smartphones, Brillen, Tiere – die Liste der Objekte, die im Fundbüro der Stadt Borken abgegeben werden, ist lang. Damit auch die nicht abgeholten Fundsachen neue Besitzerinnen und Besitzer finden, führt die Stadt Borken alle zwei Jahre eine Online-Versteigerung durch.

Ab Donnerstag, 2. März 2023, haben Interessierte die Möglichkeit, sich im „FunduS Portal“ unter www.e-fund.eu in einer Vorschau einen Überblick über die Gegenstände zu machen. Vom 30. März bis 9. April findet dann die eigentliche Online-Auktion statt, die durch die Firma GMS-Bentheimer Softwarehaus GmbH durchgeführt wird.

Count-Down-Prinzip

Die digitale Versteigerung läuft in wenigen Cent-Schritten nach dem Count-Down-Prinzip. Der Preis für jeden einzelnen Gegenstand sinkt von Beginn der Auktion bis zu deren Ende kontinuierlich bis auf einen festgelegten Mindestpreis, der in vielen Fällen bei nur einem Euro liegt. Bietende können die Fundsachen innerhalb der Auktion jeweils zum aktuellen Angebotspreis ersteigern.

Sie haben auch die Möglichkeit, einen niedrigeren Preis einzugeben. Sinkt der Preis im Laufe der Auktion auf dieses Gebot, wird dann der Zuschlag für die bietende Person erteilt. Die erfolgreichen Bieterinnen und Bieter werden per E-Mail benachrichtigt. Die ersteigerten Objekte können anschließend im Bürgerbüro der Stadt Borken nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt werden.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen des Borkener Bürgerbüros unter Tel. 02861/939-175 zur Verfügung.

Nach 1.073 Tagen: NRW Corona-Schutzverordnung läuft am 28. Februar aus

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Ministerium wird Corona-Schutzverordnung nicht mehr verlängern – ab 1. März gelten nur noch wenige Schutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz

NRW. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
Die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen läuft am 28. Februar nach 1.073 Tagen aus. Damit entfallen auch in Nordrhein-Westfalen die letzten durch Landesrecht vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen ab dem 1. März.
„Die Corona-Schutzverordnung hat uns fast drei Jahre verlässlich durch die Pandemie begleitet. Sie hat nicht selten unser Leben und unsere Handlungsfreiheit eingeschränkt – wenn das erforderlich war, um das Infektionsgeschehen beherrschbar zu halten. Dabei galt unser Augenmerk stets dem Schutz vulnerabler Gruppen und der Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitssystems”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Keine Maskenpflicht mehr für Beschäftigte in Arztpraxen

Da auf Bundesebene die Testpflichten in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie die dort bisher bestehenden Maskenpflichten für Beschäftigte entfallen, verzichtet das Land entsprechend auch auf die Maskenpflichten für Beschäftigte in Arztpraxen.
Die in wenigen Bereichen verbliebenen landesrechtlichen Regelungen für positiv getestete Personen (Betretungs- und Beschäftigungsverbote in vulnerablen Einrichtungen) entfallen ebenfalls.

Da auch für diese Bereiche künftig die bundesrechtliche Testpflicht generell entfällt, fehlt der Anknüpfungspunkt zum Beispiel für Betretungsverbote.
Auch die speziellen Regelungen, die in Nordrhein-Westfalen für Pflegeheime und Eingliederungshilfeeinrichtungen in einer besonderen Allgemeinverfügung geregelt waren, werden nicht verlängert.

Somit verbleibt ab dem 1. März alleine die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern, Pflegheimen, Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen. Diese ergibt sich dann unmittelbar aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz.

Minister Laumann: „Ich danke allen Menschen, die in den letzten drei Jahren die wechselnden Verordnungen mit großem persönlichen Engagement in Behörden, Unternehmen oder Vereinen umgesetzt haben sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die die Corona-Schutzverordnung in ihrem Alltag verantwortungsvoll beachtet haben. Das war gelebte Solidarität, die uns geholfen hat, gemeinsam durch die Pandemie zu kommen. Diese Solidarität sollten wir uns bewahren und mit unseren Erfahrungen im Umgang mit dem Virus weiter gut aufeinander achten und auch respektieren, wenn jemand sich und andere weiterhin mit Maske und mehr Distanz schützen will.”

Leserbrief: Kinder in der Gemeinde häufig ohne Beleuchtung unterwegs

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Sicherheit im Straßenverkehr ist ein Thema, das nicht nur Erwachsene betrifft, sondern auch unsere Kinder.

Insbesondere in der dunklen Jahreszeit sollten wir uns bewusst sein, wie wichtig es ist, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder im Straßenverkehr gut sichtbar sind. Ein aufmerksamer Leser aus Raesfeld ist auf dieses Problem aufmerksam geworden und möchte die Eltern in der Gemeinde sensibilisieren.

Seit sechs Monaten lebt der Leser in Raesfeld und ist darüber besorgt, dass viele Kinder auf ihren Fahrrädern oder Rollern ohne jegliche Beleuchtung unterwegs sind und sich dunkel kleiden. Dies führe oft zu gefährlichen Situationen mit Autofahrern, insbesondere wenn es dunkel oder regnerisch ist. Der Leser selbst habe bereits mehrere riskante Situationen beobachtet und konnte sogar kürzlich einen Unfall verhindern.

Verantwortung

Wir alle haben eine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder sicher und geschützt sind. Deshalb fordert der Leser die Eltern in Raesfeld auf, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder gut sichtbar sind, wenn sie im Straßenverkehr unterwegs sind. Dies kann durch die Verwendung von Fahrrad- oder Rollerbatterieleuchten, reflektierende Kleidung oder reflektierende Aufkleber erreicht werden.

Es ist wichtig, dass wir alle uns bewusst sind, wie gefährlich es sein kann, im Dunkeln oder bei schlechtem Wetter im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Deshalb sollten wir uns bemühen, unsere Kinder mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen auszustatten und ihnen beizubringen, wie wichtig es ist, im Straßenverkehr vorsichtig zu sein. Wir alle können dazu beitragen, dass unsere Straßen sicherer werden, indem wir uns an die Regeln halten und uns um unsere Kinder kümmern.

Perspektive Ausbildung: Imageaufwertung und unbegrenzte Möglichkeiten

Ausbildungsberufe erfahren Imageaufwertung

In den letzten Jahrzehnten hat das deutsche Bildungssystem einen dramatischen Wandel vollzogen. Lag die Zahl der Abitur-Abschlüsse eines Jahrgangs in den 70ern noch im einstelligen Bereich, liegt sie mittlerweile bei mehr als der Hälfte. Tendenz steigend.

Das hat dazu geführt, dass immer mehr junge Menschen an die Unis und Fachhochschulen streben. Schließlich war ein akademischer Abschluss lange Zeit ein Garant für eine berufliche Karriere mit überdurchschnittlichem Einkommen. Das Nachsehen hatten die klassischen Ausbildungsberufe. Während der in Deutschland erworbene Meisterbrief in vielen Ländern der Welt noch immer hochgeschätzt wird, hat das Image der Handwerksberufe hierzulande gelitten. So können schon seit Jahren zahlreiche Ausbildungsstellen nicht mehr besetzt werden. Trotzdem ist eine Ausbildung noch nie so attraktiv gewesen wie jetzt, da viele Unternehmen sich auf die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte konzentrieren und umfangreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten. Besonders im Bereich der Digitalisierung und neuen Technologien gibt es zahlreiche spannende Ausbildungsberufe, die einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz bieten.

Viele Studiengänge hoffnungslos überlaufen

Das ist allerdings nur die Hälfte des Problems, denn auch die Einschreibung an einer Uni macht nicht automatisch glücklich. An den Fachhochschulen erreicht knapp ein Viertel nicht das Ziel, an den Unis sind es sogar mehr als 30%. Das, was so aussichtsreich begonnen hat, endet nur zu oft mit dem Abitur als höchstem Abschluss.

Leider gibt es trotz Fachkräftemangel nur vergleichsweise wenige Berufe, in denen das allein ausreicht. Erschwerend kommt hinzu, dass vor allem Studiengänge in den Geisteswissenschaften hoffnungslos überlaufen sind, was die Mitarbeiterin einer Philosophischen Fakultät einmal zu dem Ausspruch verleitet hat: „Für die meisten geht es von hier aus direkt zum Arbeitsamt!“ Verständlicherweise, denn wie viele Literaturwissenschaftler werden wohl jedes Jahr in Deutschland gebraucht? Da, wo man händeringend auf Nachwuchs wartet, in den sogenannten Mint-Fächern, reicht es dagegen in vielen Veranstaltungen oft kaum für eine Skatrunde.

Jedes Jahr bleiben fast 20.000 Ausbildungsstellen unbesetzt

Da stellt sich die Frage, ob es nicht mit Blick auf die berufliche Zukunft manchmal sinnvoller ist, sich einer Berufsausbildung zu widmen, die den eigenen Neigungen und Voraussetzungen mehr liegt. Wer sich 12 oder 13 Jahre durch den Schulalltag quälen musste, vielleicht noch mithilfe unzähliger Nachhilfestunden, tut sich vielleicht mit einem Studium keinen Gefallen. Auch wenn die Eltern unglaublich stolz wären, wenn sie gemeinsam mit den Sprösslingen die Graduierung in feierlichem Rahmen zelebrieren könnten. Umso trauriger, wenn daraus nichts wird, weil es einfach nicht gepasst hat oder die Anforderungen zu hoch waren. Gleichzeitig können jedes Jahr fast 20.000 Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. Die Vorstellung, ein Leben als Metzger, Zimmerer oder Maurer zu führen, erscheint vielen als nicht besonders attraktiv. Doch gerade in diesen Bereichen winken gut dotierte Jobs mit langfristiger Perspektive. Sogar die Aussichten auf einen Sprung in die Selbstständigkeit sind so gut wie selten zuvor.

Mangelnde Gelegenheiten zur Nachfolgersuche: Potenziale für den Ausbildungsmarkt

Die in die Jahre gekommenen Babyboomer suchen händeringend Nachfolger. Oft scheitert es nur an den mangelnden Gelegenheiten, sich gegenseitig kennenzulernen. Kaum jemand aus der Generation Z hat schon einmal eine Zimmerei oder einen ähnlichen Ausbildungsbetrieb von innen gesehen. Hier den Hebel anzusetzen, könnte eine wichtige Voraussetzung sein, um in Zukunft auch eine Ausbildung wieder interessanter zu machen. Erst bei einem Blick hinter die Kulissen erleben viele junge Menschen zum ersten Mal, wie spannend es an solchen Arbeitsplätzen zugehen kann und welcher Teamgeist nicht nur in kleineren Familienbetrieben herrscht. Das bietet neben der Arbeit auch ein Stück Lebensqualität, die man anderswo in einer zunehmend unruhiger werdenden Welt oft schmerzlich vermisst.

Wer bei dem Begriff „Handwerk“ noch Bilder von Schmutz und Schwielen vor Augen hat, sieht sich schnell eines Besseren belehrt. Natürlich sollte man in den meisten handwerklichen Berufen noch zupacken können und über das nötige Geschick verfügen. Doch auch in den Ausbildungsberufen dominieren modernste Software und KI längst die meisten Arbeitsabläufe. Neben einer oft antiquierten Vorstellung von zahlreichen Berufen erschweren weitere Vorurteile den Weg, z. B., dass es Ressourcenverschwendung sei, mit Abitur eine Ausbildung zu beginnen, für die auch der Abschluss an einer Realschule reicht. Zudem werden die Verdienstmöglichkeiten oft deutlich unterschätzt.

Stark steigende Hochachtung vor dem Handwerk: Der Wert dieser Berufe wird wieder geschätzt

Wer 15 Wochen auf einen Monteur-Termin warten muss, weil die Unternehmen bis zum Anschlag ausgelastet sind, weiß den Wert dieser Berufe und der Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, wieder zu schätzen.

Grafik: Canva

Auch Frauen sind im Handwerk willkommen: Warum Azubinen gerne gesehen sind

Übrigens, auch wenn immer noch einige Berufszweige vorwiegend junge Männer anziehen, bedeutet das nicht, dass sich die Betriebe nicht auch über jede Azubine freuen, die ihre Teams verstärkt. Bei Interesse sollte man einfach mal versuchen, einen Blick in die Unternehmen zu werfen. Mit etwas Glück eröffnen sich dabei für beide Seiten völlig neue Perspektiven.

Karrierechancen und Perspektiven in der Pflegebranche

Eine Ausbildung als Pflegefachfrau /-mann oder Pflegefachassistenz ist eine erstklassige Perspektive, um in einer zukunftssicheren und erfüllenden Branche zu arbeiten. Als Pflegefachkraft haben Sie die Möglichkeit, das Leben von Menschen zu verbessern, indem Sie ihnen bei der Bewältigung von gesundheitlichen Herausforderungen helfen und für sie da sind, wenn sie es am meisten brauchen.

Zusätzlich bietet die Pflegebranche ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten und eine breite Palette von Arbeitsumgebungen. Mit der Möglichkeit, in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Hospizen oder in der häuslichen Pflege zu arbeiten, können Sie Ihre Karriere auf vielfältige Weise gestalten und Ihre Fähigkeiten in verschiedenen Umgebungen weiterentwickeln.

Fanfarencorps Raesfeld lädt zur „Schnupperprobe“


Zur „Schnupperprobe“ des Fanfarencorps Raesfeld sind alle interessierten Nachwuchsmusikerinnen herzlich eingeladen.

Die Schnupperproben finden am Samstag, 05.03.2023 um 10 Uhr in den Proberäumen des Musikvereins (Im Mensing 14, 46348 Raesfeld – Seiteneingang „Zum Esch“) statt. Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf Trompete, Fanfare oder Schlagwerk zu versuchen.

Starke Jugendgruppe

Hierzu stehen aktive Musikerinnen des Vereins mit Rat und Tat zur Seite. Besonders eingeladen sind alle musikbegeisterten Kinder ab 7 Jahren.
Seit jeher setzt das Fanfarencorps Raesfeld auf eine starke Jugendgruppe, sodass das
Durchschnittsalter bei vielen Auftritten nicht selten bei unter 25 Jahren liegt.
Zu Beginn der musikalischen Ausbildung werden die Kinder im Einzelunterricht auf Trompete
oder Trommel unterrichtet. Hierbei werden die Grundlagen der Instrumente wie auch das
Lesen der Noten vermittelt. Nach ein bis zwei Jahren Grundausbildung erfolgt eine Übernahme in die Jugendgruppe. Dort erlernen sie das gemeinsame Fanfaren- und Trommelspiel und werden auf das Musizieren im Gesamtcorps vorbereitet.

Musikalische Aktivitäten

Das Corps ist hauptsächlich bei Schützenfesten, Karneval, eigenen Konzerten und
Wettstreiten im Einsatz. Auch Ständchen für Vereinsmitglieder, Gönner und zu Silvester
gehören dazu. Außerdem werden jährlich Zeltlager, Familientag und eine Nikolausfeier
organisiert.

Weitere, außermusikalische Aktivitäten wie Spieleabende, Vereinsschützenfest,
Völkerballturniere oder Wikingerschach sorgen für die nötige Abwechslung im sonstigen
Musikbetrieb und werden vorrangig für die Jugendgruppen angeboten.

Pachtverhandlungen Bürgergenossenschaft Erle werden konkreter

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Das Jahr startet gleich mit zwei Neuigkeiten für die Bürgergenossenschaft Erle eG. und dem Dorfgemeinschaftshaus

Zum einen ist die Genossenschaft, so teil der Vorstand mit, in konkretere Pachtverhandlungen eingestiegen. Diese sollen, so heißt es, bereits erste Ergebnisse erzielt haben, sodass auch der Aufsichtsrat den Weg mit dem Pachtinteressenten gemeinsam weiterverfolgen möchte. Weitere Einzelheiten und Details liegen uns aktuell auch noch nicht vor, aber der Vorstand um Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich werden diese beizeiten veröffentlichen.

Baugenehmigung

Des Weiteren sei laut Mitteilung die Baugenehmigung nun bis auf ein paar letzte Details geklärt. Der Vorstand hatte die Antragsstellung im engen Austausch mit dem Architekturbüro Thieken & Partner sorgfältig vorbereitet, um jegliche Fehlerquellen und Probleme im Vorfeld aufzulösen.

Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung ist bereits in Planung und wird stattfinden, sobald etwas Konkretes zu beschließen ist. Hierfür wird der Vorstand die Genossinnen und Genossen rechtzeitig informieren und einladen. 

Förderangebot für Landwirte in NRW: Feldvogel-Inseln im Acker


Einmalige Prämie zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie des Landes NRW – Verzicht auf jegliche Bearbeitung von Feld-Vogel Inseln im Acker ab dem 1. April bis zur Ernte

Kreis Borken. Mit dem bald einsetzenden Frühling beginnt die Brutzeit unserer heimischen Vögel. Auch im Kreis Borken heimische Feldvögel, wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn, können dann über und auf zahlreichen landwirtschaftlichen Nutzflächen bei der Balz beobachtet werden.

Viele Gelege verloren

Kiebitz und Co. mögen vor allem im Frühjahr noch unbearbeitete Flächen, auf denen später Feldfrüchte angebaut werden. Wenn in der Brutphase der Tiere die landwirtschaftlichen Flächen zur Einsaat vorbereitet werden, gehen bei der flächigen Bodenbearbeitung leider viele Gelege verloren. Schon seit einigen Jahren gehen die Bestandszahlen unserer Feldvögel drastisch zurück – auch der Kreis Borken ist hier keine Ausnahme.

Um dem entgegenzuwirken, wird auch in diesem Jahr wieder eine einmalige Prämie im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Größe von 0,5 bis 1 Hektar und einer Breite von mindestens 50 Metern

Das Umweltministerium NRW wendet sich daher an Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Ackerflächen noch nicht bestellt haben. Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb eines Schlages mit einer Größe von 0,5 bis 1 Hektar und einer Breite von mindestens 50 Metern sowie den Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 1. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 1. Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt.

Ausgleichszahlungen

Der Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht, in der die Brache eingerichtet wird. So werden zum Beispiel 1.366 Euro je Hektar bei Silomais gezahlt, vorausgesetzt auf den Flächen befinden sich mindestens drei Feldvogelbrutpaare bzw. Reviere. Bei anderen Feldfrüchten variieren die Ausgleichszahlungen.

Weitere Infos

Weitere Infos zu dem Programm finden sich auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster, www.bezreg-muenster.de, in der Suchmaske unter dem Stichwort „Feldvogelinseln“. Dort sind auch die entsprechenden Anträge zu finden.

Für die Beantragung einer Förderung ist ein Nachweis der Vögel auf der Fläche notwendig. Dieser Nachweis wird durch die Biologische Station Zwillbrock e.V. oder durch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Borken erbracht.

Die Biologische Station ist unter der Telefonnummer 02564/98600 oder per Mail an [email protected] zu erreichen. Bei der Unteren Naturschutzbehörde ist Jennifer Arns, Tel. 02861/681-7126 oder per Mail an [email protected], zuständig.

Gemeinde Raesfeld mit der wenigsten Kriminalität im Kreis

Kriminalität 2022 statistisch auch im Kreis Borken gestiegen – Deutliche Zunahme bei Betrugsdelikten. Insgesamt ist die Kriminalität im Verhältnis zu 2019 um 166 Fälle und im Verhältnis zu 2018 sogar um 902 Fälle, also um 13 Prozent, zurückgegangen.

Insgesamt 24.598 Kriminalitätsdelikte gab es im vergangenen Jahr im Kreis Borken. Statistisch gesehen sind das 12,8 Prozent mehr Delikte als 2021. Die Aufklärungsquote liegt in 2022 bei 53,5 %

Zu der vorgestellten Statistik des Kreises Borken 2022 betonte Landrat Dr. Kai Zwicker, dass neben weiteren Faktoren, insbesondere was dem Anstieg der Betrugsdelikte anbelange, sich auch der Zuwachs von Menschen im Kreis Borken beim Anstieg der Fallzahlen bemerkbar mache, so Landrat Dr. Kai Zwicker.

Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt in 2022 bei 29,1 % und damit 2,2
Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Den größten Anteil an den nichtdeutschen
Tatverdächtigen haben mit 13,5 % niederländische Staatsangehörige.(Hinweise 1 siehe unten).

Wie stark belastet die Kriminalität den Kreis Borken im Vergleich mit anderen
Regionen? Das lässt sich an der sogenannten Häufigkeitszahl ablesen:

Umgerechnet auf einen Schlüssel von 100.000 Einwohnern ergibt sich im Jahr 2022 für den
Kreis Borken ein Wert von 6.584 Straftaten – für das Land Nordrhein-Westfalen
weist die Statistik 7.624 Fälle je 100.000 Einwohner aus.

Gesamtkriminalität Raesfeld 2022 Statistik
Quelle: Kreis Borken

Deutliche Unterschiede im Kreis Borken

Im Kreis Borken selbst gibt es in den einzelnen Städten und Gemeinden deutliche Unterschiede im örtlichen Aufkommen krimineller Taten:

Die Städte Gronau und Bocholt markieren mit 10.669 beziehungsweise 8.298 Straftaten je 100.000 Einwohner das negative Ende der Skala.

Die geringste Belastung durch Kriminalität weist die Gemeinde Raesfeld mit dem statistischen Wert von 3.180 Taten hochgerechnet auf 100.000 Einwohner aus.

Gesamt Delikte Kreis Borken

Rückgang Straßenkriminalität

Straßenkriminalität stehen bei der polizeilichen Betrachtung immer im besonderen Fokus, da diese einen großen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl haben und sich hier polizeiliche Präsenz besonders auswirken kann – anders als bei Delikten im nicht öffentlichen Raum (z.B. in Wohnungen oder Gaststätten).

Zwar gab es im Vergleich zu Vorjahr einen erheblichen Anstieg – im Vergleich zu den „Vor Coronajahren“ sind aber Rückgänge zu verzeichnen (zu 2018: ca. 13 % Rückgang / 902 Fälle weniger; zu 2019: ca. 2,5 % Rückgang; 166 Fälle weniger).

Schwerer Diebstahl

Ähnlich sieht dies beim schweren Diebstahl (zu 2018: 1160 Fälle weniger; zu 2019: 542 Fälle weniger) und beim Fahrraddiebstahl (zu 2018: 817 Fälle weniger; zu 2019: 390 Fälle weniger) aus. Bei den Betrugs- und Vermögensdelikten ist dagegen keine „Coronadelle“ feststellbar.

Hoher Anstieg von Gewaltkriminalität

Die Gewaltkriminalität ist geprägt durch den hohen Anteil an „gefährlicher / schwerer
Körperverletzung“ von 607 Fällen. Dies entspricht 80,7 % der Gewaltkriminalität. Gegenüber 2021 gibt es einen Anstieg um 217 Fälle bzw. +40,6 %.
In 2022 kommt es zu 93 Raubdelikten. Der Anteil dieser Delikte an der Gewaltkriminalität
beträgt 12,4 %.

Anstieg auch bei den Raubdelikten im Kreis Borken. Die Fallzahlen haben sich gegenüber 2021 um 14 Fälle bzw. 17,7 % erhöht. Die Aufklärungsquote bei den Raubdelikten liegt bei 73 %.

Ein hoher Anstieg, fast um das Doppelte, was häusliche Gewalt im Kreis Borken von 397 auf 846 Fälle im Jahr 2022 anbelangt

Häusliche Gewalt Kreis Borken Statistik 2022

Rückgang bei Wohnungseinbrüchen

In 2022 kommt es zu 298 Wohnungseinbruchdiebstählen. Dies entspricht einem Rückgang der Fallzahlen um 16,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der versuchten Taten liegt bei 44,3 % (Vorjahr: 40,3 %).

Fahrraddiebstahl wieder steigend

Nach den niedrigen Fallzahlen in den Jahren 2020 und 2021 steigen die Fallzahlen in 2022 wieder an, liegen jedoch mit 2.658 Fällen weiterhin unterhalb des Niveaus von 2019. Die durchschnittliche Schadenssumme je Fahrrad steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an, da vermehrt höherwerte Fahrräder (Schadenssumme 1.400 Euro) wie E-Bikes und Pedelecs, gestohlen werden.
Die Aufklärungsquote liegt bei 7,9 % und damit 1,0 Prozentpunkte über dem
Vorjahreswert.

Dazu Landrat Dr. Kai Zwicker:

Es mag sich paradox anhören, aber ich bin trotz des Anstiegs der Gesamtkriminalität in vielen Bereichen mit der Entwicklung zufrieden. Denn wir müssen die Jahre 2020 und 2021 im Lichte der Corona-Pandemie betrachten, in der das öffentliche Leben nur eingeschränkt möglich war. Ein aussagekräftiger Vergleich ist in wichtigen
Bereichen der Kriminalstatistik somit nur mit den VorCoronajahren möglich. Besonderes Augenmerk legen wir immer auf die Straßenkriminalität, also der Kriminalität, die im
öffentlichen Raum stattfindet und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders
beeinträchtigen kann. Diese Kriminalität ist im Verhältnis zu 2019 um 166
Fälle und im Verhältnis zu 2018 sogar um 902 Fälle, also um 13 Prozent, zurückgegangen.

Hinweis: Tatverdächtiger ist jeder, der nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnissen
aufgrund zureichender tatsächlicher Anhaltspunkte verdächtig ist, eine rechtswidrige
(Straf-) Tat begangen zu haben. Dazu zählen auch Mittäter, Anstifter und Gehilfen.
Zu beachten ist ferner, dass Schuldausschließungsgründe oder mangelnde
Deliktsfähigkeit bei der Tatverdächtigenerfassung für die Polizeiliche Kriminalstatistik
nicht berücksichtigt werden. So sind in der Gesamtzahl z.B. auch die
strafunmündigen Kinder unter 14 Jahren enthalten. Als tatverdächtig wird auch
erfasst, wer wegen Tod, Krankheit oder Flucht nicht verurteilt werden kann.
Nichtdeutsche Tatverdächtige sind Personen ausländischer Staatsangehörigkeit
und Staatenlose, sowie Personen, deren Staatszugehörigkeit ungeklärt ist.

Neue Raesfelder Laufgruppe „Walk and Talk“ – Laufen gegen Krebs

Unter dem Motto „Zusammen – Laufen – Motivieren – Austauschen“ haben die Raesfelderinnen Inga Thomas, Ina Gesing, Eva Mohnfelder und Marion Brömmel die Laufgruppe „Walk and Talk“ ins Leben gerufen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Laufgruppe kämpfen gemeinsam gegen Krebs und andere Erkrankungen. Mit der Laufgruppe „Wald and Talk“ kommen sie aus der Deckung, befreien sich von der Last und können offen damit umgehen. „Was man erlebt hat, kann man mit einem Mehrwert weitergeben“, sagt Marion Brömmel.

Ihr Ziel ist es, Menschen zu interessieren, sich gemeinsam zu bewegen, unabhängig davon, ob sie erkrankt, genesen oder aktiv sind.

Laufgruppe Tiergarten Raesfeld
Start der Laufrunde ist immer das Naturparkhaus am Schloss Raesfeld.

Eigene Erfahrungen

Die Idee zur Gründung der Laufgruppe entstand aus eigenen Erfahrungen. Marion Brömmel, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, hat durch das Laufen mit Laufpartnern viel Energie und positive Unterstützung erfahren, um den Alltag nach der Krebserkrankung besser zu bewältigen. Nun möchte sie ihre Erfahrungen in der Gruppe auch mit anderen betroffenen Menschen teilen und ihnen Mut machen, sich in einer Gruppe mit Gleichgesinnten zu bewegen.

Ein Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit

Durch die Laufgemeinschaft erhoffen sich die Initiatorinnen mehr Verbundenheit, ein Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit. Marion Brömmel weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig das nach lebensverändernden Prozessen für Betroffene ist. Deshalb möchte sie auch andere Menschen mit einschneidenden Krankheitsdiagnosen Mut machen, sich der Laufgruppe anschließen.

Den inneren Schweinehund überwinden

Körperliche Aktivität an der frischen Luft hat zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Muskeln, Haut und Organen sowie das Gehirn werden besser durchblutet und man hat mehr Energie für Konzentration und Kreativität. „Wichtig ist, dass in einer Laufgruppe der innere Schweinehund überwunden wird, mit dem Ergebnis, dass starke Erschöpfung und Depressionen reduziert werden, was zu einer positiven Stimmung durch mehr Lebensqualität und Wohlbefinden führt“, erklärt Brömmel.

Initiative Laufgruppe „Walk and Talk“

Die Initiative Laufgruppe „Walk and Talk“ wird vom TSV Raesfeld unterstützt und hat bereits großes Interesse geweckt. Gleichzeitig soll damit der ruhende Lauftreff des TSV wieder neu belebt werden. So planen die Organisatorinnen gemeinschaftliche Aktionen wie Volkslauf, Radwandertag, Muddy Angel und Sportabzeichen.

„Unser Lauftreff ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man aus eigenen Erfahrungen heraus, etwas Positives schafft, um anderen zu zeigen aktiv zu bleiben und den Kampf gegen Erkrankungen gemeinsam aufzunehmen“, so Marion Brömmel.

Gelaufen wird wöchentlich ohne Anmeldung. Treffpunkt ist das Naturparkhaus am Schloss Raesfeld.

Montag 8:45 Uhr
Mittwoch: 17:00Uhr
Samstag: 9:30 Uhr

Walkingstrecke: 2,3 km oder 5 km Joggingstrecke 5 km

Bei Rückfragen gern an die verantwortlichen Ansprechpartnerinnen
Marion Brömmel 0151 6543 0568 oder Inga Thomas 0171 1860 649

Die Reise beginnt jeden Tag aufs Neue mit der Entscheidung aufzustehen, rauszugehen und das Leben genießen.

Oprah Winfrey

Optik Hinzelmann: Augenoptiker (w/m/d) Vollzeit / Teilzeit / Minijob Basis gesucht

Wir sind ein Inhaber geführtes Unternehmen in Raesfeld. Der Einsatz modernster technischer Ausstattung der Firma ESSILOR und die engagierte, optimale Beratung unserer Kunden ist seit 75 Jahren ein unverzichtbarer Grundsatz der Firma Uhren, Optik, Schmuck Hinzelmann.

Uhren, Optik, Schmuck in Raesfeld

Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Augenoptiker und sind fasziniert vom menschlichen Auge? Sie sind flexibel und begeistern sich für die neuste Entwicklung im Bereich Augenanalyse und modernster Messtechnik und Zentriertechnik? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Zusätzlich zu Ihrer Tätigkeit als Augenoptiker (m/w/d) bekommen Sie die Möglichkeit, Arbeiten im Uhren- und Schmuckbereich auszuführen.

Augenoptiker (w/m/d) Vollzeit / Teilzeit / Minijob Basis gesucht

Art der Stelle: Vollzeit / Teilzeit / Minijob

Sie sind:

  • Kommunikativ
  • freundlich und teamorientiert
  • modisch interessiert
  • handeln engagiert und qualitätsbewusst

Wir bieten:

  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • Krisensicherer Arbeitsplatz
  • Attraktiv geregelte Arbeits- und Freizeiten und 6 Wochen Urlaub
  • Eine zeitgemäße Honorierung, Gratifikationen und Hilfe beim Wohnortwechsel 
  • Außerdem einen breiten Tätigkeitsbereich optometrischer Dienstleistungen und individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten

Ihre Bewerbung richten sie bitte an:

Per Post zu Händen Stefanie Nienhaus:

Hinzelmann Uhren, Optik, Schmuck
Inhaberin: Stefanie Nienhaus
Leinenweberstraße 11  
46348 Raesfeld 

Kommunales Integrationszentum Kreis Borken sucht weitere Sprachkundige

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Hoher Bedarf für Romanes (Romani), Ukrainisch, Russisch, Paschtu, Dari, Kurmandschi, Arabisch und Persisch

Kreis Borken. Sprachbarrieren sind in vielen Bereichen der Integrationsarbeit Alltag. Das „Kommunale Integrationszentum Kreis Borken“ sucht daher weiterhin Interessierte, die sich ehrenamtlich als Sprachmittlerin oder Sprachmittler engagieren möchten.

Hoher Bedarf besteht aktuell insbesondere für Romanes (Romani), Ukrainisch, Russisch, Paschtu, Dari, Kurmandschi, Arabisch und Persisch. Gerne können sich Sprachkundige auch für andere Sprachen melden. Sprachmittler dolmetschen bei Gesprächen, die Menschen mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten, Schulen, Behörden u. ä. führen. Sie helfen also dabei, Sprachbarrieren abzubauen, Missverständnisse zu vermeiden und auch ganz generell Kontakte zu derartigen Einrichtungen zu unterstützen. Für ihr Tätigkeit erhalten sie jeweils eine Aufwandsentschädigung.

Dolmetscher unterliegen der Schweigepflicht

Sprachmittler/innen müssen über gute (verhandlungssichere) Kenntnisse der deutschen und der entsprechenden weiteren Sprache verfügen. Als unabhängige Dritte nehmen sie an Gesprächen teil und unterliegen der Schweigepflicht. Die Sprachkundigen werden nur in Situationen eingesetzt, die keine wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen haben und bei denen keine vereidigten Dolmetscher/innen benötigt werden.

Regelmäßige Austausch- und Coachingtreffen

Verantwortlich für den „Sprachmittlerpool“ ist das „Kommunale Integrationszentum Kreis Borken“, das Interessierten zunächst eine Schulung anbietet und dann entsprechende Termine vermittelt. Zudem übernimmt es auch die fachliche Betreuung und organisiert regelmäßige Austausch- und Coachingtreffen sowie Weiterbildungsangebote.
Institutionen im Kreis Borken können den „Sprachmittlerpool“ kostenfrei in Anspruch nehmen. Das Angebot wird finanziert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Flucht und Integration NRW.

Kontakt

Wer gerne Sprachmittler-Aufgaben übernehmen möchte, wendet sich an Jennifer Feige-Großkopf vom „Kommunalen Integrationszentrum Kreis Borken“ unter der Telefonnummer 02861/681-4385 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen gibt es zudem im Internet unter https://ki.kreis-borken.de.

Frühjahrskonzert im FARB Forum Altes Rathaus Borken

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Frühjahrskonzert im FARB Forum Altes Rathaus Borken am Mittwoch, 22. März 2023, um 18:30 Uhr – Eintritt frei!

Borken. Eine Reise durch die Geschichte der Konzertgitarre: Gitarrenmusik von Barock bis zur Moderne erklingt am Mittwoch, 22. März 2023, ab 18.30 Uhr im Saal des FARB Forum Altes Rathaus Borken, Markt 15 in Borken.

Mit einem anspruchsvollen Programm aus bekannten und neu zu entdeckenden Melodien zeigen die Schülerinnen und Schüler der gemeinsamen Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen an der Konzertgitarre ihr Können.
Warum die Gitarre vollkommen zu Recht eines der beliebtesten Instrumente überhaupt ist, wird den Zuhörenden spätestens bei diesem Konzert klar. Die Konzertgitarre überrascht mit einer enormen stilistischen Bandbreite und ihrem klanglichen Repertoire. Das Konzert beginnt um 18:30 Uhr, Einlass ist um 18:00 Uhr. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Raesfeld – Haus durchsucht und Geld gestohlen

Am Mittwoch, 22. Februar drangen Unbekannte Diebe in der Zeit zwischen 14.45. und 15.30 Uhr in ein Haus in Raesfeld am Vennekenweg ein. Die Diebe erbeuteten dabei Bargeld.

Die Täter waren am Nachmittag vermutlich durch eine Terrassentür in ein Wohnhaus am Vennekenweg gelangt. Sie durchsuchten sämtliche Schubladen und Schränke – nach ersten Erkenntnissen ließen die Unbekannten Geld mitgehen, das sie im Haus fanden. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000. (to)

Bilanz der Kontrollen an Karneval – 661 Autofahrer kontrolliert

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Närrisch nicht am Lenker / Bilanz der Kontrollen an Karneval

Die allermeisten Verkehrsteilnehmer zeigten sich trotz des Trubels von ihrer verantwortungsbewussten Seite.

Kreis Borken (ots) – Am Aschermittwoch ist alles vorbei – das Ende der „tollen Tage“ im Westmünsterland lässt auch die Kreispolizeibehörde Borken einen Strich ziehen unter das Geschehen im Straßenverkehr zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch. Die Bilanz der verstärkten Kontrollen fällt verhältnismäßig positiv aus.

Im Einzelnen: Kräfte der Polizei haben im genannten Zeitraum insgesamt 661 Fahrerinnen und Fahrer überprüft. Bei acht von ihnen stellte sich heraus, dass die Betreffenden unter dem Einfluss von Alkohol standen.

Drogen konsumiert hatten sechs der kontrollierten Personen. Daraus ergaben sich für einige Betroffene auch Blutproben, um den Grad der Alkoholisierung beziehungsweise die Einnahme eines Rauschmittels exakt nachzuweisen. In einem Fall stellten die Polizeikräfte einen Führerschein sicher. Zwischen Donnerstag- und Mittwochmorgen kam es im Kreis Borken zudem zu insgesamt sieben Verkehrsunfällen, bei denen Menschen zu Schaden kamen. In fünf Fällen war dabei Alkohol oder Rauschgift im
Spiel.

Karnevalistisch inspiriert, hat die Polizei Borken diese Bilanz auch noch einmal in Reimform auf den Punkt gebracht:

Es fährt so mancher Zeitgenosse
zu Karneval schnell in die Gosse,
hat er den Frohsinn inhaliert
oder auch flüssig konsumiert.

Solch Unglück ließ sich schnell vermeiden
würd man es nicht so bunt gern treiben.
Was manchem nicht erst nur als Kater
Beschert ein unnötig‘ Theater
Die meisten sahen’s vorher ein
und ließen Auto Auto sein.

(to)

Deutsch-Niederländische Grafikbörse findet nach zwei Jahren wieder statt

35. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken von Freitag, 3. März 2023, 16 Uhr bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag, 4. und 5. März 2023, 11 bis 17 Uhr – Eintritt frei!

Kreis Borken/Borken. Nach zwei Jahren mit Hindernissen eröffnet wieder zum gewohnten Termin die Deutsch-Niederländische Grafikbörse zum 35. Mal ihre Pforten.

Vom 3. bis 5. März 2023 lockt sie Grafikfreuende aus Nah und Fern nach Borken. An 63 Ausstellungständen werden in der Stadthalle Vennehof in Borken vielfältige druckgrafische Werke zu sehen und zu erwerben sein.

Parallel beteiligen sich in der Stadt wieder zahlreiche Galerien und das Museum im FARB an einem Wochenende im Zeichen der Kunst.

Zum 35. Mal ist Borken der Treffpunkt für Grafikkünstlerinnen und -künstler aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Die Veranstalter, Stadt und Kreis Borken, erwarten 44 Ausstellerinnen und Aussteller aus Deutschland, 17 niederländische Künstlerinnen und Künstler und zwei aus der Ukraine.

Verleihung eines Grafikpreises

Das kleine Jubiläum begeht die Börse mit der Verleihung eines Grafikpreises. Schon im Winter hatte die Jury der Börse fünf Künstlerinnen und Künstler nominiert und wird nun, vor der Eröffnung am Freitag eine Siegerin oder einen Sieger bestimmen. Für den anlässlich der 35. Auflage der Grafikbörse ausgeschriebenen Grafikpreis haben sich im letzten Jahr 32 Kunstschaffende beworben. Am Wettbewerb um den Preis konnten alle teilnehmen, die professionell im Bereich künstlerische Grafik arbeiten (Radierung, Zeichnung, Holzschnitt, Serigrafie etc.).

Insbesondere junge Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, sich zu bewerben. Unter den eingereichten Bewerbungen kamen 19 aus den Niederlanden, 12 weitere aus Deutschland und eine Bewerbung aus der Ukraine.

Fünf nominierte Grafikschaffende

Durchgesetzt bei der Jury haben sich mit ihren Arbeiten folgende fünf Grafikkünstlerinnen und -künstler: Andrea Ackermann (geb. 1973, aus Halle, DE); Karin Brosa (geb. 1978, aus Marburg, DE); Ira Gvozdyk (geb. 1983, Kyiv, UKR); Jannine Koch (geb. 1981, aus Gelsenkirchen, DE) und Sjoerd Tegelaers (geb. 1987, Nijmegen, NL).

Die Druckgrafiken, die die Kunstschaffenden für den Wettbewerb eingereicht haben, werden im Rahmen der Grafikbörse präsentiert. Alle fünf nominierten Grafikschaffende sind außerdem mit einem Ausstellungsstand auf der Börse dabei. Der Preisträger oder die Preisträgerin des mit 1.000 Euro dotierten Grafikpreises 2023 wird am Freitag, den 03.03.2023 bekannt gegeben.

Zeichen der Solidarität

Auch in diesem Jahr setzen die Veranstalter der Börse ein Zeichen der Solidarität, in dem einer weiteren ukrainischen Künstlerin, die Möglichkeit geben wird, ihre Werke auf der Messe zu zeigen und Kontakte zu deutschen und niederländischen Kolleginnen und Kollegen zu knüpfen.

Kateryna Svirgunenko, geboren 1976 in Kyiv, lebt und arbeitet in der Ukraine und in Frankreich. Sie studierte Kunst und grafische Künste in Kyiv, seit 2005 ist sie Mitglied im nationalen Künstlerverband der Ukraine und stellt in der Ukraine und europaweit aus.

Nach Ira Gvozdyk, die in diesem Jahr auch für den Grafikpreis nominiert ist, ist Katryna Svirgunenko die zweite ukrainische Künstlerin, die bei der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse zu Gast ist.


Für das Publikum ist die 35. Grafikbörse am Freitag ab 16 Uhr geöffnet. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster wird die Börse um 17 Uhr offiziell eröffnen. Besucherinnen und Besucher sind am Freitag bis 20 Uhr willkommen. Samstags und sonntags ist die Börse von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Präsentationen

Die Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken wie beispielsweise Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdruck. Zudem werden auch Galerien, Fotografen und Antiquariate vertreten sein. Als Gäste der Veranstalter sind etwa der Kunstverein Borken, die Aldegrever Gesellschaft aus Münster, die Büchergilde artclub aus Frankfurt am Main, die Druckvereinigung Bentlage sowie Studentinnen und Studenten aus Münster dabei.

Die Künstlerin Franziska Jäger gibt am Samstag und Sonntag jeweils um 12, 14 und 16 Uhr einen Einblick in grafische Drucktechniken. Parallel zur Grafikbörse kann an diesem Wochenende zusätzlich an fünf weiteren Orten in der Stadt Kunst erlebt werden.

Der Kunstverein Borken artline und mehr e.V. öffnet seine Räume und zeigt eine Auswahl aus der eigenen Grafiksammlung. In der Galerie Open Art können abstrakte Werke von Jeroen van Herten und keramische Arbeiten von Ute Lilei in Augenschein genommen werden.

Matthias Kunkler

In den Ausstellungsräumen des FARB – Forum Altes Rathaus Borken – am Markt wird die Sonderausstellung zu Matthias Kunkler (1957-1997) gezeigt, dem Borken 25 Jahre nach seinem frühen Tod eine Retrospektive ausrichtet.

Der in Borken geborene Matthias Kunkler hat einen umfangreichen Nachlass hinterlassen, den es in der Ausstellung wieder zu entdecken gibt. Zu sehen sind neben den freien Collagen und Paravents seine Tafelbilder sowie eine Auswahl von dreidimensionalen Arbeiten.

Die Grafikwerkstatt des FARB in der Brinkstraße 24 öffnet ebenfalls während der Börse ihre Türen. Am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 13 Uhr und 16 Uhr kann den Akteuren über die Schulter geschaut werden.
Weitere Infos unter: https://farb.borken.de/programm/print-und-grafik/deutsch-niederlaendische-grafikboerse.

4.652 Bürger im Kreis Borken erhielten 2022 finanzielle Unterstützung

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Aufwendungen für die „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ beliefen sich 2022 kreisweit auf rund 33,5 Millionen Euro

4.652 Bürgerinnen und Bürger erhielten im Dezember 2022 im Kreis Borken Grundsicherungsleistungen 

Kreis Borken. Im Dezember 2022 haben 4.652 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken finanzielle Unterstützung im Rahmen der „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ erhalten.

Ein Jahr zuvor, im Dezember 2021, waren es mit 4.441 noch 211 Personen weniger. Diese Zahlen teilt jetzt Karin Ostendorff, Leiterin des Fachbereichs Soziales der Kreisverwaltung Borken, mit.

Die Grundsicherung soll den Bedarf für den Lebensunterhalt älterer oder dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellen, wenn Einkommen und Vermögen dazu nicht ausreichen.

Leistungsempfänger über der Altersgrenze

Als „älter“ gilt, wer die derzeit jährlich ansteigende Regelaltersgrenze überschritten hat. Die Regelaltersgrenze lag im Jahr 2022 bei 65 Jahren und elf Monaten.
Wie Karin Ostendorff erläutert, habe der Anteil der Leistungsempfänger über der Altersgrenze mit 2.233 Personen im Dezember 2022 bei rund 48 Prozent gelegen.

Krankheit oder Behinderung

Hinzu kommen 2.419 Bürgerinnen und Bürger zwischen 18 Jahren und der Altersgrenze, denen es wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht mehr möglich ist, ihren Lebensunterhalt durch eigene Einkünfte beziehungsweise eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten.

„Die Entscheidung, ob eine Person dauerhaft voll erwerbsgemindert ist, trifft allein die zuständige Rentenversicherung“, sagt Ostendorff zur Zuordnung zu diesem Personenkreis.

Ausgaben im Kreis Borken von rund 33,5 Millionen Euro

Die Ausgaben für die Grundsicherung beliefen sich insgesamt auf rund 33,5 Millionen Euro (2021: 31,5 Millionen Euro). Der Bund übernimmt seit dem Jahr 2014 die Aufwendungen in voller Höhe.
Frauen und Männer unter der Altersgrenze, die nur vorübergehend erwerbsunfähig und bedürftig sind und keine anderen Leistungsansprüche haben, können „Hilfe zum Lebensunterhalt“ beziehen.

Im Jahr 2022 haben durchschnittlich 406 Personen diese Leistungen in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Personen damit leicht gestiegen. Im Jahr 2021 bezogen noch durchschnittlich 387 Personen diese Leistungen.
„Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ sowie die „Hilfe zum Lebensunterhalt“ gelten als Sozialhilfe nach dem SGB XII in Abgrenzung zur „Grundsicherung für Arbeitsuchende“ nach dem SGB II (seit dem 01.01.2023 „Bürgergeld“ früher „Hartz IV“).

Alle drei Hilfearten dienen der Sicherung des Lebensunterhaltes; jede hilfebedürftige Person hat in Abhängigkeit von ihrem Alter und ihrer Erwerbsfähigkeit jeweils Anspruch auf genau eine dieser Hilfearten.

St. Elisabeth-Krankenhaus und VHS Dorsten laden am 4. März zum Dorstener Gesundheitstag

Ich schlafe schlecht, warum nur? Was ist eigentlich normaler Schlaf? Ist schnarchen ungesund? Wie diagnostiziert man Schlafapnoe und wie erfolgt die Behandlung?

Am kommenden Samstag, den 4. März, wird das St. Elisabeth-Krankenhauses gemeinsam mit der Volkshochschule Dorsten den 13. Dorstener Gesundheitstag ausrichten. Das diesjährige Thema dreht sich rund um den Schlaf und soll Antworten auf Fragen wie „Warum schlafe ich schlecht?“ oder „Was ist normaler Schlaf?“ bieten. Zudem wird das Team des St. Elisabeth-Krankenhauses Auskunft darüber geben, ob Schnarchen ungesund ist und wie man Schlafapnoe diagnostiziert und behandelt.

Die Veranstaltung findet zwischen 13 und 17 Uhr in der Volkshochschule Dorsten statt und steht allen Interessierten offen. Unter der Schirmherrschaft des Dorstener Bürgermeisters Tobias Stockhoff werden Besucher erwartet, die sich für das Thema Gesundheit und Schlaf interessieren und sich informieren möchten. Dabei soll auch Raum für Austausch und Diskussion geschaffen werden.

Insgesamt verspricht der 13. Dorstener Gesundheitstag eine informative und spannende Veranstaltung zu werden, die sich an alle richtet, die mehr über das Thema Schlaf erfahren möchten.

Attraktives Rahmenprogramm: Schlafmessung, ADAC-Fahrsimulator und vieles mehr

 „Wir freuen uns sehr, dass wir nach zwei Jahren Corona-Pause wieder diesen Gesundheitstag in Kooperation mit der VHS Dorsten durchführen können“, erklärt Guido Bunten, Geschäftsführer und Kaufmännischer Betriebsleiter des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten. Neben interessanten Vorträgen zum Thema Schlaf wird ein attraktives Rahmenprogramm angeboten. Von Schlafmessung über physiotherapeutische Angebote bis hin zum Reaktionstest am ADAC-Fahrsimulator gibt es viel zu entdecken. Der krankenhauseigene Verein KKRN-aktiv e.V stellt u.a. Yoga, Qigong und Atemtechniken zum besseren Einschlafen vor. Vor Ort besteht auch die Möglichkeit, einen kostenfreien Corona-Test durchführen zu lassen.

Informationsmeile rund um Schlafqualität

Entlang einer Informationsmeile stellen sich unter anderem die VHS und das Dorstener Krankenhaus mit unterschiedlichen Angeboten zum Thema Schlaf vor: Gezeigt werden Methoden zur Verbesserung der Schlafqualität und es gibt Informationen rund um Schlafschienen und Schlafmasken. Die Deutsche Selbsthilfegruppe für Sauerstoff-Langzeit-Therapie, die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Borken e. V. sowie der Seniorenbeirat Dorsten werden vor Ort sein, um unterstützend zu beraten. Klangreisen als Entspannungstechnik zum besseren Schlaf runden das Angebot ab.

Darüber hinaus gibt es gesunde Köstlichkeiten und Einblicke in das Kursprogramm der VHS. Durch das Programm führt Carsten Feldhoff, Leiter der VHS, der zum Abschluss des Tages noch eine Fragerunde mit allen Referenten moderiert. Der Flyer mit allen Informationen rund um den Dorstener Gesundheitstag liegt an vielen Stellen der Stadt aus und steht als Download auf der Homepage www.kkrn.de sowie www.vhs-dorsten.de bereit.

Vorträge des 13. Dorstener Gesundheitstages

ab 13.15 Uhr:

  • Was ist normaler Schlaf?
    Dr. med. Norbert Holtbecker, Chefarzt der Lungenklinik Ruhrgebiet Nord am St. Elisabeth-Krankenhaus
  • Ich schlafe schlecht – warum nur?
    Dr. med. Hermann Thomas, Chefarzt der Lungenklinik Ruhrgebiet Nord am St. Elisabeth-Krankenhaus
  • Schluss mit Schnarchen – Wie können Zahn-Schienen helfen?
    Zahnärztin Britta Hofmeister, Gesundheitszentrum St. Elisabeth, Dorsten

ab 15.15 Uhr:

  • Schlafapnoe – Wie diagnostiziert man sie und wie erfolgt die Behandlung?
    Friedrich A. Held, Facharzt für Innere Medizin u. Pneumologie, MVZ Ruhrgebiet Nord, Marl
  • Führt Schichtarbeit wirklich zu schlechtem Schlaf?
    Dr. med. Hermann Thomas
  • Was hat Schlaf mit dem Autofahren zu tun?
    Dr. med. Norbert Holtbecker

Dr. Georg Lunemann ist neuer Direktor des Landschaftsverbandes

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Neuer Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe machte Antrittsbesuch im Borkener Kreishaus

Dr. Georg Lunemann im Gespräch mit Landrat Dr. Kai Zwicker

Kreis Borken. Anlässlich seines Antrittsbesuchs im Borkener Kreishaus ist der neue Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann, von Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt worden. Am 1. Juli 2022 trat Dr. Georg Lunemann sein neues Amt an, in das er für acht Jahre gewählt wurde.

Ein intensives Gespräch der beiden Behördenchefs über zahlreiche Themen schloss sich an, denn die Berührungspunkte zwischen dem LWL und dem Kreis Borken seien außerordentlich vielfältig, wie der Landrat erklärte. Im Mittelpunkt standen dabei die Förderschulen, die Betreuung und Unterbringung von Menschen mit Behinderung, das Zusammenwirken beider Jugendämter, kulturelle Belange sowie die von den Kreisen und kreisfreien Städten jährlich aufzubringende Landschaftsumlage als wichtige Finanzierungsquelle des LWL – zentrale Herausforderung hier die erheblichen Kostensteigerungen im sozialen Bereich.

18.000 Beschäftigten im Kommunalverband

Vor fast genau einem Jahr wurde Dr. Lunemann von den Abgeordneten der LWL-Landschaftsversammlung (das „Westfalenparlament“) in Münster mit großer Mehrheit zum Chef der rund 18.000 Beschäftigten im Kommunalverband gewählt.

Den Kreis Borken vertreten im „Westfalenparlament“ für die CDU Landrat Dr. Kai Zwicker (er ist dort auch Vorsitzender des Finanzausschusses und stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender), Stephanie Pohl (Gescher) und Wilhelm Stilkenbäumer (Reken).

Für die SPD gehören Marc Jaziorski (Gescher) und Elisabeth Lindenhahn (Raesfeld) der Landschaftsversammlung an und für die Grünen Gertrud Welper (Vreden, sie ist dabei 1. Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung).
Der 55-Jährige war zuvor Kämmerer und Erster Landesrat des LWL, zuständig für Finanzen, Personal, Digitalisierung und Klimaschutz. Als Direktor folgte er auf Matthias Löb, dessen Amtszeit am 30. Juni 2022 endete. Dr. Lunemann stammt aus Olfen im Kreis Coesfeld.

Tourismuszahlen 2022: Münsterland ist Spitzenreiter im NRW-Vergleich

IT. NRW veröffentlicht Übernachtungszahlen und Gästeankünfte für das Gesamtjahr 2022

Münsterland. Das Münsterland ist die einzige Region in NRW, die mehr Gästeübernachtungen verzeichnet, als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

Das zeigt, wie stark und widerstandsfähig die Region ist und dass sie sich unglaublich schnell wieder stabilisiert hat“, resümiert Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V. Er spricht über die Tourismuszahlen 2022, die heute Morgen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) veröffentlicht wurden.

Um 1,7 Prozent auf 4.088.874 gestiegen

Demnach sind die Übernachtungen im Reisegebiet Münsterland für das Jahr 2022 im Vergleich zu 2019 um 1,7 Prozent auf 4.088.874 gestiegen. Alle anderen NRW-Regionen verzeichnen noch immer ein Minus im ein- bis zweistelligen Prozentbereich.
Besonders erfreulich sei die Schnelligkeit, mit der das Münsterland wieder an 2019 anknüpfen konnte: „Wenn man bedenkt, dass wir für das erste Quartal 2022, als wir noch mitten in der Pandemie waren, mit den Übernachtungen deutlich unter dem Niveau von 2019 lagen, freuen uns die Zahlen noch mehr“, sagt Kösters. „Wir haben potenzielle Urlauberinnen und Urlauber also gut ‚abgeholt‘.“

Gäste bleiben im Schnitt 2,5 Tage

Die Zahl der Gästeankünfte liegt für 2022 zwar mit 1.637.004 um 6,8 Prozent unter dem Niveau von 2019, aber: „Insbesondere unsere Gastgeberinnen und Gastgeber freut es, dass die Gäste mit im Schnitt 2,5 Tagen länger bleiben, als vor der Pandemie mit 2,3 Tagen“, erklärt Kösters.
Die Gründe für die positive Entwicklung sind laut dem Tourismus-Experten vielschichtig. Neben dem andauernden Trend zum Deutschlandtourismus sei auch die Bettenkapazität im Münsterland gestiegen – im Dezember 2022 um 5,7 Prozent gegenüber 2019 –, insbesondere durch Hoteleröffnungen in Münster.

Regionalmarke Münsterland

Darüber hinaus sieht Kösters die Entwicklung auch als positiven Effekt eines konsequenten Aufbaus der Regionalmarke Münsterland mit dem Claim DAS GUTE LEBEN und dem damit verbundenen kontinuierlichen, themen- und zielgruppenorientierten Marketing. „Gemeinsam mit den touristischen Akteuren der Region haben wir in den vergangenen Jahren unser Profil geschärft und spannende Urlaubsangebote entwickelt, die gut angenommen werden.

Kern- und Trendthema Fahrrad

Ganz vorne steht da natürlich das Kern- und Trendthema Fahrrad, das uns neben Reiten, Picknicken, dem Besuch von Schlössern und Burgen sowie anderen Outdoor-Aktivitäten durch die Corona-Krise getragen hat“, sagt Kösters.
Und da ist das Münsterland gut aufgestellt: Auf Touristinnen und Touristen wartet das neue radtouristische Knotenpunktsystem mit Sternfahrten und Rundkursen, ein breites Angebot an Themenrouten und das Ganze in einer flachen bis leicht geschwungenen, grünen Münsterländer Parklandschaft.

Münsterland-Schloss-Raesfeld
Schlosspark Raesfeld Foto: Petra Bosse

Urbane Räume mit Flair

Dazu kommen urbane Räume mit Flair, wie die Stadt Münster oder die zahlreichen weiteren Mittelstädte des Münsterlandes, die Gästen ein Stadt-Land-Erlebnis ermöglichen. „Die Wirkung dieser Faktoren und ihrer Kombination wird oft unterschätzt – dabei sind die Fahrradwege in mehrfacher Hinsicht die Lebensadern der Destination Münsterland“, sagt Kösters.
Der Plan für die Zukunft: Die positive Entwicklung müsse durch fortwährende Investitionen in Infrastruktur, Service, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Marketing fortgesetzt werden, um die Wettbewerbsposition des Münsterlandes zu halten und auszubauen. Gerade vor dem Hintergrund steigender Kosten – insbesondere für Hotellerie und Gastgewerbe – und der allgemeinen Unsicherheiten und Sorgen der Bevölkerung seien die Perspektiven für die Entwicklung des Urlaubsverhaltens schwer vorhersehbar.

Fachkräftemangel

Auch mache der Branche weiterhin der Fachkräftemangel zu schaffen und der Geschäftstourismus habe sich noch immer nicht vollständig erholt.
Der Münsterland e.V. bemüht sich daher aktuell mit drei Partnern und stellvertretend für die Region um Fördergelder der EU und des Landes NRW für die Weiterentwicklung von touristischen Angeboten im Münsterland. Nachdem in den vergangenen drei Jahren rund 10 Millionen Euro über das EFRE-Förderprojekt „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ in die Region flossen, soll auch zukünftig das vorhandene Potenzial ausgebaut werden.
www.muensterland.com/tourismus

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