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Skurios Volleys sichern sich den fünften Sieg in Folge

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Die Borkener Serie geht weiter

Das 3:1 sichert den Skurios Volleys den fünften Sieg in Folge und lässt das Westmünsterland weiter von der Verteidigung der Meisterschaft träumen

Insgesamt 96 Spielminuten, so lange dauerte es am Samstagabend, bis die Skurios Volleys den Gerflor-Sportboden der Mergelsberg-Sporthalle als Sieger verließen. Hätten sie beim 3:1-Sieg (25:15, 18:25, 25:19, 25:14) nicht im zweiten Satz gepatzt, wären die offiziell 534 Zuschauer vermutlich gar nicht richtig auf ihre Kosten gekommen. So aber erlebten sie ein mitreißendes Match gegen den Wiederaufsteiger und die Skurios Volleys sicherten sich drei wichtige Punkte für das Ziel Verteidigung der Meisterschaft. Die waren umso wertvoller, weil der Tabellenzweite, die Stralsunder Wildcats, vor wenigen Wochen überraschend zuhause mit 0:3 gegen Ostbevern verlor.

Da Stralsund an diesem Abend aber vorlegte und zuhause den Schweriner SC II mit 3:0 besiegte, mussten die Skurios Volleys zwingend abliefern, um den Vorsprung zu halten. Personell gestaltete sich dies aber schwierig, da neben der Auszeit von Anika Brinkmann auch Żaneta Baran gesundheitlich angeschlagen war. Die Diagonalangreiferin biss sich aber an diesem Abend durch und sollte mit ihren gefährlichen Angriffen einer der Garanten für Borkens späteren Sieg sein.

Der Abend war für gleich drei Spielerinnen aus Ostbevern eine Rückkehr zu ihrer alten Wirkungsstätte. Sophia Kerkhoff, Hannah Hattemer und Esther Spöler spielten früher mal im Dress der Skurios Volleys, nun standen sie in der Starting Six im Dienst von Ostbevern. Gleich zu Beginn des ersten Satzes sahen sie sich mit einem Fünf-Punkte-Rückstand konfrontiert, der Meister demonstrierte eindrucksvoll seine spielerische Qualität. Bereits beim 3:0 nahm Ostbeverns Coach daher die erste taktische Auszeit, zur ersten Technischen Auszeit betrug der Rückstand stolze sechs Punkte. Im Lauf des Satzes sollte dieser gar auf insgesamt zehn Zähler steigen. Beim Stand von 19:11 brachte Chang Cheng Liu die junge Anastasija Simic für Fabienne Coenders, dieser Satz sollte dann auch tatsächlich mit 25:15 klar an die Skurios Volleys gehen.

Den zweiten Satz sollte Hannah Hattemer aber zugunsten Ostbeverns mit einem gut gezielten Angriff entscheiden. In den vorhergehenden 25 Minuten schalteten die personell unveränderten Skurios Volleys mindestens einen Gang zurück. Plötzlich fehlte der Aufschlagdruck, gleichzeitig häuften sich Eigen- und Blockfehler. Diese begünstigten, dass sich Ostbevern nach einem recht ausgeglichenen Auftakt absetzen konnte. Von nun an liefen die Skurios Volleys einem Permanent-Rückstand hinterher, der bis zum Satzende nicht mehr aufgeholt werden konnte. Sieben Satzbälle hatte daher der BSV Ostbevern, der dafür von seinen rund 30 mitgereisten Fans frenetisch bejubelt wurde.

„Wenn du gegen so eine eingespielte Truppe spielst, dann musst du über drei Sätze hochkonstant spielen“, merkte Borkens Co-Trainer nach Spielende an. „Das fehlt uns momentan so ein bisschen.“ Trotzdem sollten sich die Skurios Volleys im dritten Durchgang wieder „berappeln“. Neu in die Startaufstellung rückte nun Sandra Hövels für Marjolijn Oskam. Im Team steigerte sich Qualität der Annahmeim Vergleich zum zweiten Satz nun deutlich. Eine Aufschlagserie von Fabienne Coenders, die nun immer besser ins Spiel kam, brachte dem Team beim 14:9 einen komfortablen Vorsprung von fünf Punkten. Nun waren auch mal längere Spielszenen zu sehen, während vor allem der erste Satz von kurzen Ballwechseln dominiert wurde. Ein Monster-Block von Doreen Luther sollte den Satz mit 25:19 zugunsten der Skurios Volleys entscheiden.

Im vierten Durchgang schließlich dominierte das Borkener Team den Wiederaufsteiger. Chaine Konjer rückte nun für Zsófia Mészáros in die Starting Six und zur Freude von Chang Cheng Liu hielten sich die eigenen Fehler in Grenzen, während die Angriffe von Fabienne Coenders, Carolin Beining und Żaneta Baran das gegnerische Team an seine Grenzen brachten. Der 25:14-Endstand bewies dies eindrucksvoll. Trotzdem gab sich Dominik Münch recht zufrieden: „Wir haben einen Beitrag geleistet, dass das Spiel ansehnlich war und nicht zu früh entschieden wurde. Dadurch war eine tolle Stimmung in der Halle und wir haben ein tolles Match bekommen,“ erklärte er.

Wieder einmal einen Sahne-Abend erwischte Vize-Kapitänin Fabienne Conders, die dafür von Ostbeverns Coach Dominik Münch mit der Gold-MVP-Medaille geehrt wurde. Auf der Gegenseite erhielt Kathrin Pasel die Silber-MVP. Nach dem Spiel können sich die Borkener Spielerinnen am kommenden Wochenende ausruhen, dann hat das Team spielfrei. Erst in 14 Tagen geht es am Sonntagnachmittag auswärts beim VC Allbau Essen weiter.  

Text und Foto: Thomas Hacker

Spielbericht: JSG Raesfeld-Erle D2 gegen JSG Lembeck-Rhade-Deuten D1

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Pünktlich zur Anstoßzeit, 13.30 Uhr, ließ der Nieselregen am Samstag nach und ehe sich der Gast sortiert hatte, machte Tima bereits in der 3 Minute das 1:0 für unsere D2.

Die Jungs hatten sich gut auf die ungewöhnliche 7-ner-Formation (6 Feldspieler + Torwart) eingestellt und drückten weiter aufs Tempo. Luc Hudournik zeigte sich besonders motiviert und stellte mit zwei satten Schüssen in der 7. und 11. Spielminute auf 3:0, ehe dann Leander Lammersmann sich durchtankte und in der letzten Minute vor der Halbzeit zum 4:0 einnetzte.

Die Jungs zeigten bis dato eine geschlossene Mannschaftsleistung, machten gut die Räume zu und setzten die schnellen Außen Tima und Luc gut in Szene. Die Pausenführung war voll verdient und hätte auch noch höher ausfallen können. Nach dem Seitenwechsel kamen Max Heiming und Maxi Kerkhoff neu ins Team und der D2-Express nahm sofort wieder Fahrt auf.

Bereits in der 1. Minute nach der Halbzeit war es dann Max, der das 5:0 erzielte. Bei einem Gegenangriff kam kurz danach der Ball als Flanke von der rechten Seite in unseren Torraum, wo Hennes Kuhmann mit einer Direktabnahme das Leder entschärfen wollte. Mit einem Volleyschuss überraschte er dabei unseren bis dahin kaum beschäftigten Keeper Johann Faßelt, dem dabei fast allein vom Luftzug des Balles die Kappe vom Kopf geflogen wäre, hätte er denn eine auf gehabt!

„Man war das ein Ding“, hörte man einige Zuschauer raunen!!! Doch bereits in der 44. Minute stelle wiederum Max Heiming den alten Abstand mit 6:1 her, den erneut Luc kurz vor dem Abpfiff noch auf 7:1 für unsere JSG schraubte. Jungs, das habt ihr gut gemacht. Nach so einer langen Winterpause war das kein schlechter Einstand, finde ich. Zu erwarten war das jedenfalls nicht.

Schnuppertag beim Fanfarencorps in Raesfeld mit kleiner Überraschung

Kinder begeistern sich für Musik – und das Fanfarencorps in Raesfeld bietet ihnen die Möglichkeit, die verschiedenen Instrumente kennenzulernen und auszuprobieren.

Am Sonntag öffnete der Verein für einen Schnuppertag seine Türen im Forum der St. Sebastian-Grundschule für alle interessierten Kinder und die Resonanz war groß.

Besonders die Trommel und die Fanfare stießen bei den jungen Besucherinnen und Besuchern ab sieben Jahre auf großes Interesse. „Wenn einmal ein Ton aus der Fanfare rauskommt, sind die Kinder sofort begeistert und wollen mehr“, berichtet Christian Stolbrink, 2. Vorsitzender des Fanfarencorps. Die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, und die Instrumente auszuprobieren, sei für viele Kinder ein tolles Erlebnis.

70 aktive Musikerinnen und Musiker

Das Fanfarencorps in Raesfeld besteht aktuell aus 70 aktiven Musikern. Trotz der Corona-Pandemie war der Verein in dieser Zeit aktiv gewesen, um gegen Austritte gegenzusteuern. Online-Aktivitäten und regelmäßige Proben unter Einhaltung der Hygienevorschriften haben dazu beigetragen, dass der Zusammenhalt des Vereins gestärkt wurde. „Nach Corona waren dann auch alle sofort wieder aktiv und voller Begeisterung bei den Proben dabei“, sagt Leonie Steggerhütte vom Vorstand.

Kleines Geschenk

Auch ein Ergebnis der Pandemie ist, dass die Kinder sich am Sonntag über ein kleines Geschenk freuen konnten: Sie durften ihr eigenes Mundstück behalten, das sie beim Ausprobieren der Instrumente verwendet hatten. Eine schöne Erinnerung an einen spannenden Tag und der, so hofft der Vorstand, bei vielen Kindern sicherlich das Interesse an Musik geweckt hat und sie zu den Proben, jeweils mittwochs ab 18 Uhr im Keller der Sebastianschule, einmal hereinschauen.

Termine

Neben dem Kennenlerntag für Kinder plant das Fanfarencorps in Raesfeld auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Aktivitäten. Unter anderem stehen Schützenfeste, Zeltlager und ein Konzert bei der Eröffnung des Bürgerparks am 2. April auf dem Programm. Höhepunkt wird die Qualifikation im Sommer für die Deutschen Meisterschaft 2025 sein. Und auch der Termin für den nächsten Schnuppertag am 23. September ist schon festgelegt.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite unter: www.fanfarencorps-raesfeld.de

Bilanz nach drei Jahren – Ende der Corona-Schutzregelungen

Nach drei Jahren Ende der Corona-Schutzregelungen: Landrat Dr. Kai Zwicker zieht Bilanz des Geschehens im Kreis Borken

Dank an alle, die an der Bekämpfung der Pandemie mitgewirkt haben und Lob für das umsichtige Verhalten der Bevölkerung im Westmünsterland

 Kreis Borken. Zwei Tage markieren das Coronageschehen im Kreis Borken in besonderer Weise: Am 5. März 2020 gab es hier den ersten Coronafall und am 28. Februar 2023 entfielen die letzten Schutzmaßnahmen.

Krisenstab Gemeinde Raesfeld Coronakrise
Ein Krisenstab in der Gemeinde Raesfeld wurde Anfang März 2020 eingerichtet v.l. Andreas Grotendorst (derzeitiger Bürgermeister), Michael Mels und Markus Büsken. Foto: Petra Bosse

„Dazwischen liegen drei harte Jahre, in denen die Menschen viel erdulden und entbehren mussten. Gleichzeitig waren alle in der Pandemiebekämpfung und Patientenbetreuung Tätigen bis an ihre Belastungsgrenze gefordert“, blickt Landrat Dr. Kai Zwicker zurück.

Lockdowns, Schul- und Kita-Schließungen

Das Auslaufen der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung ist für ihn Anlass, nun eine Bilanz des Geschehens zu ziehen.
„Inzwischen spielen Corona und vor allem der Blick auf den Inzidenzwert zum Glück im Alltag der meisten Bürgerinnen und Bürger kaum noch eine Rolle“, sagt er. Das sei vor wenigen Monaten noch ganz anders gewesen, als zum Teil tief in die Privatsphäre eingreifende Maßnahmen, insbesondere Lockdowns, Schul- und Kita-Schließungen, Grenzkontrollen und Einreiseverbote, Quarantäne, Kontakt- und sogar Ausgangsbeschränkungen, das Leben der Menschen bestimmten – all dies mit dem Ziel, die Ausbreitung des Virus einzuschränken und vor allem besonders „vulnerable“ Bevölkerungsgruppen, wie Bewohner der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhauspatienten, zu schützen.

„Entscheidend hierfür war jeweils die Höhe der sogenannten 7-Tage Inzidenz“, kommt der Landrat auf die Zahlen zu sprechen. Das immer wieder mutierte Virus breitete sich in mehreren Wellen aus.

Diana Brömmel Vors. OMR lieferte gleich noch den Blumensamen mit der Suppe
Suppenaktion am 23. März: Diana Brömmel Vors. OMR lieferte gleich noch den Blumensamen mit der Suppe. Foto: Petra Bosse

Höchster Inzidenzwert im Kreis Borken

Den höchsten Inzidenz-Wert gab es im Kreis Borken am 7. April 2022. Damals lag er bei 2.812. Bestätigt infiziert waren an dem Tag laut Robert-Koch-Institut (RKI) Infektionen bei 10.505 Personen.

Bis Ende Februar 2023 gab es kreisweit bei insgesamt 193.041 Bewohnern einen positiven PCR-Test.

Impfungen gegen Covid-19 erfolgten im Kreis Borken 958.539 mal:

  • Erstimpfung: 300.540
  • Zweitimpfung: 316.255
  • Drittimpfung: 269.776
  • Mehr als 3 Impfungen: 71.968

Der Landrat lobt ausdrücklich die große Impfbereitschaft der Menschen im Westmünsterland. Die Impfquote habe deutlich über der in vielen anderen Regionen Deutschlands gelegen. Dass die Zahl der Zweitimpfungen im Kreisgebiet höher als die der Erstimpfungen gewesen sei, erklärt er damit, dass auch viele Menschen aus dem Umland das hier schon sehr frühzeitig erweiterte Impfangebot genutzt hätten.

Osterüberraschung für die Bewohner im Betreuten Wohnen Raesfeld li. Natalie Labod und Diana Brömmel
Osterüberraschung am 15. April 20220 für die Bewohner im Betreuten Wohnen Raesfeld li. Natalie Labod und Diana Brömmel. Foto: Petra Bosse

Vorgehen bei den Impfungen

Als sehr effektiv bezeichnet Dr. Zwicker das abgestimmte Vorgehen bei den Impfungen: „Sie erfolgten in Alten- und Pflegeheimen, in Arztpraxen, zudem vom 8. Februar bis zum 30. September 2021 im zentralen ‚Impfzentrum Kreis Borken‘ in Velen und anschließend durch unsere mobilen Teams der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (kurz: KoCi), überdies zum Teil auch in Apotheken und im Rahmen anderer Angebote.“
„In der Pandemiebekämpfung arbeiteten die Ortsbehörden und die Kreisverwaltung Hand in Hand“, unterstreicht der Landrat.

Schützenfest Erle 2020
Der Bürgerschützenverein Erle feierte sein 125. Jubiläum mit einer Schützenfestparty hinter der Windschutzscheibe auf der Erler Festwiese. Foto: Petra Bosse

Allein im Kreisgesundheitsamt seien in den Hoch-Zeiten der Pandemie bis zu 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Erfassung der infizierten Personen und der Kontaktnachverfolgung befasst gewesen.

Auch die Abstimmung mit den hiesigen Krankenhäusern, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen und der Feuerwehren sowie mit den Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe, den Schulen und den Kitas habe alles in allem sehr gut funktioniert.

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Foto: Archiv Petra Bosse

Gesamtzahl aller gemeldeten Testungen

Die Gesamtzahl aller gemeldeten Testungen im Kreis Borken (kostenfreie Bürgertestung) belief sich laut Dr. Zwicker im Zeitraum vom 8. April 2021 bis zum 28. Februar 2023 auf über 10 Millionen.
Genau waren es 10.146.927, davon 352.702 positiv. Hinzu kamen noch 29.958 Selbstzahlertests, die in den Teststellen durchgeführt wurden. 2.906 hiervon fielen positiv aus.
„Am 31. Dezember 2021 hatten wir mit 68.466, davon 289 positiv, die meisten Tests“, konstatiert der Landrat.

Die wenigsten habe es am 5. November 2021 mit 435 gegeben, davon vier positiv. Dieser Tag lag allerdings in der kurzen Phase, als die kostenfreie Bürgertestung eingeschränkt bzw. eingestellt worden waren. Die höchste Zahl an Teststellen – in Arztpraxen, Apotheken und vor allem von privaten Betreibern – im Kreisgebiet sei am 15. April 2022 mit 227 registriert worden.

Eines der wenigen Wintervergnügen im Februar 2021. Ein wärmendes Getränk auf Abstand an der Freiheit 24. Foto: Petra Bosse

Dank und Anerkennung

Landrat Dr. Kai Zwicker nutzt die Gelegenheit, allen an der Pandemiebekämpfung und Patientenbetreung Beteiligten Dank und Anerkennung für ihren kräftezehrenden Einsatz auszusprechen: dem Personal der Arztpraxen und Krankenhäuser, der Mitarbeiterschaft in Alten- und Pflegeheimen sowie anderen Einrichtungen, den Angehörigen der Hilfsorganisationen und Feuerwehren, den Beschäftigten der karikativen Institutionen und Behörden sowie vielen weiteren Beteiligten.

Impfen-statt-Schimpfen-Raesfeld-SPD

Umsichtiges Verhalten

Außerdem dankt er der Bevölkerung für ihr umsichtiges Verhalten in der außerordentlich schwierigen Pandemiezeit.
Abschließend macht Dr. Zwicker deutlich, dass das Sars-Cov-2 Virus weiterhin im Blickpunkt der öffentlichen Gesundheitsbehörden bleibe. Corona sei eine meldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Inzwischen werde sie aber „ganz normal“ in den Hausarztpraxen diagnostiziert und behandelt. Eine eventuelle Krankschreibung erfolge dann, wenn entsprechende Beschwerden dies erforderlich machen.

Übrigens: Am 28. Februar 2023 lag die „7-Tage-Inzidenz“ in NRW bei 202,4 und im Kreis Borken bei 157,4. Allerdings sagt der Wert nicht mehr viel aus, weil kaum noch auf das Coronavirus getestet wird. Die aktuellen Corona-Zahlen für Nordrhein-Westfalen aufgeschlüsselt nach Kreisen und kreisfreien Städten können weiterhin auf der Internetseite des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen unter https://www.lzg.nrw.de eingesehen werden.

6.000 Euro Spende nach Benefizkonzert für ukrainische Berufsmusiker

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Am 29. Januar 2023 fanden in der Heidener St. Georg Kirche und am 19. Februar 2023 in der Barockkirche Zwillbrock zwei Benefizkonzerte ukrainischer Berufsmusikerinnen zugunsten der Ukraine-Hilfe statt.

Heiden(pd). Die Musikerinnen haben sich nach ihrer Flucht in Deutschland kennengelernt und getragen von einem Benefizgedanken zum „Elegia Ensemble, Kiew“ formiert.

Mit dem Konzert in Heiden kam eine Spendensumme von 3.200 € zusammen. Für das Konzert in Zwillbrock betrug die Spendensumme etwas über 2.800 €.

Der Erlös der Benefizkonzerte hilft direkt dabei, Nahrungsmittel, technisches Equipment und warme Kleidung als Winterausrüstung für Soldaten und Bedürftige bei Bachmut in der Ukraine zu organisieren. Konkret wurden bereits Betten angeschafft und sogenannte Points of Invincibility (Punkte der Unbesiegbarkeit) ausgestattet.

Beheizte Zufluchtsorte

Dabei handelt es sich um beheizte Zufluchtsorte, in denen sich Menschen aufwärmen, Kontakt halten oder Handys aufladen können. Die Organisation und Verteilung vor Ort übernimmt unter anderem die Mutter eines im Krieg gefallenen Grundschullehrers, der vor Beginn des Krieges die Tochter einer der Musikerinnen unterrichtet hat.

Schirmherr und Landtagsabgeordneter Wilhelm Korth, Heidens Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp, Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Westfalen e.V. bedanken sich bei den drei Musikerinnen, der Künstlerin Kateryna Orzhel, Familie Hesse-Stürmer sowie Verena Wuth aus Heiden, Hans Jürgen Meteling aus Borken und Annette Braun aus Vreden für die engagierte Organisation der Benefizkonzerte.

Neues Parkdeck der Kreisverwaltung sorgt bei der SPD-Kreistagsfraktion für Kritik

SPD-Kreistagsfraktion kritisiert: Verwaltung will Parkdeck auf eigene Faust und ohne Erklärung bauen

Die Kreistagsmitglieder der SPD kritisieren in einer Pressemitteilung die Verwaltung über das Vorgehen, dass diese nie über das Ausmaß des geplanten Parkdecks gesprochen wurde. Auch sollen nun die Kosten im Haushalt, ohne politische Auseinandersetzung, einfach und schnell durchgedrückt werden.

Dazu teilen die Kreistagsmitglieder mit: Wer weiß, welche Antwort ihn erwartet, fragt am besten gar nicht mehr. So oder so ähnlich muss das Credo der Verwaltung zum Thema neues Parkdeck am Kreishaus gewesen sein, denn als dieses Thema vor einem Jahr das letzte Mal angesprochen wurde, ging es um eine Betrag von 200.000 EUR.
Jetzt wurde, ohne sich mit den politischen Repräsentanten abgesprochen zu haben, einfach klammheimlich ein Kostenpunkt in den Haushalt für ein Parkdeck am Kreishaus eingebracht.
Aber nicht über 200.000 EUR, sondern über 3,2 Millionen EUR.
Auf diesen Kostenpunkt angesprochen, erklärt die Verwaltung, dass der Bau schon einmal Thema war und die Verwaltung diese Lösung intern zur besten Lösung erklärt habe.
Wir, als SPD-Kreistagsfraktion, sperren uns nicht gegen die Schaffung einer Lösung für die Angestellten des Kreishaus, wenn es Parkprobleme gibt, daher beantragen wir einen Sperrvermerk im Haushalt für diese Ausgabe.

So haben die Politik und die Verwaltung genug Zeit, um darüber zu sprechen und geeignete Lösungen zu erarbeiten. Auf den ersten Blick scheint diese Lösung rückwärtsgerichtet und nicht hilfreich.
Sollte sich am Ende der Gespräche aber herausstellen, dass der Bau eines Betonklotz vor dem Kreishaus die beste Lösung darstellt, werden wir dieser gerne folgen. Aber das kann nicht ohne Gespräche über Homeoffice, Job-Ticket-Bezuschussung, Förderung von Job-Bikes und Unterstützung bei der Einrichtung von Fahrgemeinschaften geschehen.
Die Verwaltung muss hier mit allen Vertreterinnen sprechen. Das sind sie dem Steuergeld der Bürgerinnen und auch den Angestellten des Kreishauses schuldig.

Info

Die SPD-Kreistagsfraktion besteht aus insgesamt 9 Kreistagsmitgliedern und 9 sachkundigen Bürgerinnen und Bürger. Die Vorsitzende ist Elisabeth Lindenhahn, die stellvertretenden Vorsitzenden sind Daniel Höschler & Heiko Nordholt. Der Geschäftsführer ist Marc-Dominik Kordel.

Kulturkreis Schloss Raesfeld: Ein Abend mit Klarinette und Klavier

Duo „Étere“ präsentiert Johannes Brahms und Claude Debussy am Sonntag, 19. März 2023, im Rittersaal

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Davit Sarukhanyan (Klarinette) und Tatiana Verbeke (Klavier) bilden seit 2019 gemeinsam das Duo „Étere“.

Auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V. in Kooperation mit der Werner-Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung Herdecke gastieren die beiden nun am Sonntag, 19. März 2023, um 17 Uhr im Rittersaal des Schlosses Raesfeld und präsentieren dann unter anderem Werke der Komponisten Johannes Brahms, Claude Debussy und Clara Schumann. Das Konzert gehört zur Reihe „Best of NRW“ und soll jungen Talenten die Möglichkeit geben, vor Publikum zu spielen.

Davit Sarukhanyan und Tatiana Verbeke:
Davit Sarukhanyan wurde 1995 in Armenien geboren und studierte ab 2018 Professional Performance Klarinette an der Folkwang-Hochschule in Essen, bis er 2020 sein Studium an der Musikhochschule Münster fortsetzte. Er trat bereits mit mehreren Philharmonien in Berlin, Essen und Luxemburg auf. In den Jahren 2012 und 2016 gewann er außerdem den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb „Renaissance“. Der Klarinettist ist seit 2021 Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung Herdecke. Das Duo „Étere“ gründete er 2019 mit der Pianistin Tatiana Verbeke.

Die 1985 geborene Musikerin studierte zunächst mit Auszeichnung in ihrer russischen Heimatstadt Nischni Nowgorod. Anschließend legte sie 2010 ihre Diplomprüfung an der Folkwang-Hochschule in Essen ab. 2013 und 2016 absolvierte sie jeweils einen Master in Kammermusik und in Liedbegleitung. Tatiana Verbeke trat im Laufe ihrer Karriere mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland auf und gründete 2011 mit dem Geiger Önder Baloglu auch ein Duo. Sie spielt nicht nur selbst, sondern fördert auch als Lehrerin für Klavier an der Kettwiger Musikschule junge Talente, die regelmäßig beim Wettbewerb „Jungend musiziert“ teilnehmen.
Zur Veranstaltungsreihe:
Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Studierende bis 27 Jahren 10 Euro, Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter der Telefonnummer 02861/681-4283 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 17. März 2023, 12 Uhr bestellt werden. Interessierte erhalten im Nachgang eine Bestätigung per Mail oder einen Rückruf.
Weitere Informationen zum Kulturkreis und Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

Familienforscher im Heimatverein Raesfeld e.V. planen Ortsfamilienbuch

Die Heimatvereine Raesfeld und Erle planen ein genealogisches Nachschlagewerk, das sich auf die Ortschaft und Region konzentriert sowie detaillierte Informationen über die Familien, die in dieser Gegend gelebt haben.

Raesfeld (pd). Auf Einladung der Arbeitsgruppe der Genealogen fand am Samstag, dem 4.3.2023 im Museum ein Treffen statt. Bei dem Treffen ging um die Erstellung eines Ortsfamilienbuches für Raesfeld/Erle.

Zu den Anwesenden gehörten nicht nur Mitglieder der Familienforschergruppe, sondern auch Abordnungen der Heimatvereinsvorstände aus Raesfeld und Erle.

Nach einer kurzen Begrüßung der Anwesenden durch Hans Brune, den Vorsitzenden des Heimatvereins Raesfeld, die u.a. eine kurze Vorstellung der Aktivitäten des Heimatvereins beinhaltete, übernahm Alfons Nubbenholt aus Ahaus die Vorstellung seiner bisherigen Aktivitäten bei der Erarbeitung eines OFB für die Gemeinde Heek, an der er maßgeblich mitgearbeitet hat.

Abschrift der Kirchenbücher von St. Martin Raesfeld

Ausgehend von den Datenschutzbestimmungen stellte Nubbenholt vor, welche Grundlagenarbeit für die Erstellung eines Ortsfamilienbuches erforderlich ist. Dabei wurde deutlich, dass mit der bereits vorliegenden Abschrift der Kirchenbücher von St. Martin Raesfeld schon eine sehr gute Ausgangssituation gegeben ist. Aus den gemachten Erfahrungen in Heek leitete Alfons Nubbenholt den Vorschlag ab, die vorliegenden Kirchenbuchabschriften mindestens stichpunktartig zu überprüfen, um sicherstellen zu können, dass die Abschriften die Originalquellen detailgetreu wiedergeben.

Einzelne Arbeitsschritte

Anschließend stellte Nubbenholt die einzelnen Arbeitsschritte, die dazu erforderlichen Arbeitshilfen und die nachfolgenden Umsetzungsschritte vor. Für die Anwesenden wurde nachvollziehbar dargestellt, dass die Erstellung eines OFB nicht „einfach so“ zu machen ist, 2sondern viel Genauigkeit im Detail, besonderes Engagement und auch Ausdauer erfordert. Vor allen Dingen sind für die Zusammenführung der Daten spezielle Kenntnisse und Hilfsmittel in Form von speziellen Tools für die Familienforschung notwendig bzw. zweckmäßig, weil dadurch der gesamte Umsetzungsprozess deutlich erleichtert werden kann.

Heimatverein Erle signalisiert Interesse

Besonders positiv wurde festgehalten, dass der Heimatverein Erle, vertreten durch Andreas Cluse, grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit speziell auch bei diesem Projekt signalisiert hat. Jedenfalls scheint nach dem Vortrag mit umfassenden Informationen die Motivation vorhanden zu sein, das Projekt gemeinsam zu stemmen. Deshalb lag das Fazit der Veranstaltung nahe, dass die Gruppe der Genealogen im Heimatverein Raesfeld sich zeitnah auf den Weg machen will, dieses Projekt, was möglicherweise Monate oder auch Jahre in Anspruch nehmen kann, anzugehen.

Info:

Ein Ortsfamilienbuch ist ein genealogisches Nachschlagewerk, das sich auf eine bestimmte Ortschaft oder Region konzentriert. Es enthält in der Regel detaillierte Informationen über die Familien, die in dieser Gegend gelebt haben, wie zum Beispiel Namen, Geburts- und Sterbedaten, Ehepartner, Kinder und Berufe.

Ortsfamilienbücher werden von Genealogen und Historikern erstellt, um Familienforschern bei der Suche nach ihrem Vorfahren zu helfen. Sie sind auch eine wichtige Quelle für die lokale Geschichte und Kultur, da sie oft Informationen über die Lebensbedingungen, Wirtschaft und Gesellschaftsstruktur der Vergangenheit enthalten. Viele Ortsfamilienbücher sind inzwischen online zugänglich und bieten somit einen wertvollen Einblick in die Geschichte und Herkunft von Familien und Gemeinden.

CDU lädt zur Tagesfahrt in die Klimakommune Saerbeck ein

Wer mehr über die Klimakommune Saerbeck erfahren kann mit dem CDU-Gemeindeverband am 25. März 2023 nach Saerbeck ins Münsterland fahren.

Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer lädt alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informations- und Besichtigungsfahrt in die Klimakommune Saerbeck ein.

Die Klimakommune Saerbeck ist Vorreiter der lokalen Energiewende. Nachhaltigkeit und Klimaschutz bestimmen das Leitbild der Kommune. Bereits 2009 hat Saerbeck sich das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein und hat schon viel erreicht. Inzwischen wird mehr Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt als im Ort verbraucht wird. Saerbeck versteht sich als Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien und empfängt Gäste aus aller Welt. Das nächste Ziel der Klimakommune ist die Verkehrs- und Wärmewende.

Für diese exklusive Tagestour mit begrenzter Teilnehmerzahl incl. Führung durch das Gelände, Bustransfer, Rahmenprogramm und Mittagessen erheben wir einen Kostenbeitrag von 43,- Euro pro Teilnehmer. Der Bus holt alle Teilnehmer wahlweise um 8.15 Uhr vor der Silvesterschule in Erle oder um 8.30 Uhr am Rathaus in Raesfeld ab. Die Rückfahrt ist gegen 16.00 Uhr geplant.

Anmeldungen bis zum 15.03.2023 per E-Mail an [email protected]

10.788 Verkehrsunfälle mit 1.781 Verunglückten gab es 2022 im Kreis Borken

Kreis Borken – Unfallgeschehen statistisch noch unter Vor-Corona-Niveau – Ältere Pedelec-Fahrer bereiten der Polizei im Kreis Borken Sorgen

Insgesamt gab es 2022 in Raesfeld 31 verletzte Verkehrsteilnehmer, sechs weniger als 2021.

Das Abflauen der Pandemie hat auch im Kreis Borken für steigende Unfallzahlen gesorgt. So lautet eine Erkenntnis, die die Zahlen der aktuellen Verkehrsunfallstatistik vermitteln.

Die Daten und Fakten dazu standen am Mittwoch im Mittelpunkt einer Pressekonferenz. Landrat Dr. Kai Zwicker, Abteilungsleiter Leitender Polizeidirektor Bernd Loeffler und Polizeioberrat Frank Schulz als Leiter der Direktion Verkehr erläuterten das Unfallgeschehen des vergangenen Jahres.

Positiv dabei: Die Unfallzahlen lagen im Jahr 2022 noch unter denen des Jahres 2019 – und damit unter denen des letzten Jahres vor der Corona-Pandemie mit ihren Lockdowns. Denn inzwischen hat sich das Verkehrsgeschehen wieder normalisiert.

Insgesamt erfasste die Polizei im vergangenen Jahr im Kreis Borken 10.788 Verkehrsunfälle mit 1.781 Verunglückten. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies einen um 408 Unfälle beziehungsweise 149 Verunglückte erhöhten Wert dar.

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 registrierte die Polizei im Kreisgebiet 11.397 Verkehrsunfälle mit 1.785 Verunglückten.

Eine Besonderheit fällt bei der aktuellen Bilanz ins Auge: Im vergangenen Jahr ist im Kreis Borken niemand bei einem Unfall gestorben, der dabei mit einem Pkw oder Lkw unterwegs war. Als erfreulich anzusehen ist auch, dass die Zahl der Kinder von 160 auf 139 gesunken ist, die im Straßenverkehr verunglückt sind.

Negative Entwicklungen

Dem stehen aber auch negative Entwicklungen gegenüber. „Leider haben im vergangenen Jahr insgesamt 15 Menschen ihr Leben bei Verkehrsunfällen auf den Straßen unseres Kreises verloren“, verdeutlichte Dr. Kai Zwicker. Sieben von ihnen waren mit einem Pedelec unterwegs.

Pedelecfahrer

Die Polizei im Kreis Borken beobachtet dies nicht ohne Sorge, erklärte Frank Schulz: „Gerade ältere Pedelecfahrende sind in besonderer Weise gefährdet.“ Auch ein weiterer Faktor spielt eine Rolle, machte Bernd Loeffler klar: „Mit dem unterstützten Fahren vergrößert sich auch der Radius, in dem auch ältere Mitbürger unterwegs sind.“ Die Polizei wolle den Risiken in vielfältiger Weise entgegenwirken – vom Appell zum Helmtragen bis hin
zu Angeboten, an einem Pedelec-Kursus teilzunehmen.

Verkehrsunfallfluchten

Einen Fokus legt die Kreispolizeibehörde Borken in der Rückschau auf 2022 auch auf die Verkehrsunfallfluchten. Dabei handelt es sich keinesfalls immer „nur“ um Unfälle mit Sachschäden, nach denen sich die Verursacher ihrer Verantwortung entziehen. In 106 Fällen kamen im vergangenen Jahr auch Menschen zu Schaden.
71,7 Prozent dieser Fälle konnten die Ermittler in den Verkehrskommissariaten aufklären – in regionalen Vergleich ein überdurchschnittlicher Wert.

Gezielte Präventionsarbeit

Die Polizei im Kreis Borken setzt auch in Zukunft auf gezielte Präventionsarbeit. Diese reicht von der Verkehrserziehung der Jüngsten mit der Puppenbühne im eigenen Bus bis hin zu Vorträgen vor Senioren, von multimedialen Angeboten in Gestalt von eigens gedrehten Videos bis zu Radtouren zu örtlichen Schwerpunkten des Unfallgeschehens. Aber auch gezielte Kontrollaktionen kommen nicht zu kurz, um das Verhalten der Verkehrsteilnehmer in die richtige Richtung zu bewegen.

Das drückt sich auch im landesweiten Slogan aus, den Landrat Dr. Zwicker hervorhob. „Ein Ziel. Ankommen. Leben“. Das bringt es gut auf den Punkt.

„Wo bleibt mein Geld?“ – IT NRW sucht Freiwillige

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„Wo bleibt mein Geld?“ – IT NRW sucht Freiwillige für die Erhebung zu Einnahmen und Ausgaben – Geldprämie als Dankeschön. Landrat Dr. Kai Zwicker empfiehlt Teilnahme

Landrat Dr. Kai Zwicker empfiehlt Teilnahme. Unter dem Motto „Wo bleibt mein Geld?“ ist am 1. Januar 2023 als größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) gestartet.

Die EVS ist die zentrale amtliche Quelle für Informationen über die finanziellen Verhältnisse privater Haushalte. Die Ergebnisse dienen unter anderem zur Ermittlung von Regelsätzen der Kindergrundsicherung und des Bürgergelds sowie des Preisindex als Grundlage für die Inflationsrate.

Prämie von bis zu 175 Euro.

Landrat Dr. Kai Zwicker weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass IT.NRW als Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen für diese freiwillige Befragung noch weitere Privathaushalte in NRW sucht. Deren Aufgabe ist es, über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Monaten ihre Einnahmen und Ausgaben vollständig in einem Haushaltsbuch zu dokumentieren. Als Dankeschön erhalten die Haushalte eine Prämie von bis zu 175 Euro.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.it.nrw/evs2023.

Zum Hintergrund:
Ziel und Zweck der alle fünf Jahre statt­findenden Erhebung ist es, möglichst umfangreiche Informationen über die Lebensverhältnisse der NRW-Haushalte (Einnahmen, Ausgaben, Vermögen, Schulden, Wohnsituation, Ausstattung mit Gebrauchsgütern sowie Versicherungen) zu erhalten. Dadurch entsteht die Möglichkeit, deren wirtschaftliche Situation möglichst realistisch wiederzugeben. Um ein Bild der Lebensverhältnisse in NRW zu gewinnen, müssen in der EVS alle Haushaltstypen (z. B. unterschiedliche Haushaltsgrößen, Erwerbssituationen, Einkommensgruppen) vertreten sein.

Baumaschinen aus einem Firmenwagen in Erle gestohlen

In der Nacht zum Freitag haben Diebe in Raesfeld-Erle mehrere Baumaschinen aus einem Firmenwagen gestohlen.

Das Geschehen ereignete sich laut Mitteilung der Polizei Borken an der Steinstraße in der Zeit zwischen 18 und 7.15 Uhr.
Die Täter hatten sich mit Gewalt an einer Tür des Fahrzeugs zu schaffen gemacht, um ins Innere zu gelangen. Zur Tatbeute zählen zwei Stemmhammer, ein Trennschleifer und ein Akkubohrer, allesamt der Marke Bosch, ein Trennschleifer und ein Staubsauger, beides der Marke Hilti, sowie ein Teppichstripper.

Um Hinweise bittet das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Februar 2023 nur noch geringfügig angestiegen“

Aktuell 5.979 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Februar 2023 leicht angestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. „Die nur noch geringfügige Steigerung ist für die Wintermonate allerdings erwartbar gewesen“, erklärt Dr. Zwicker. Regelmäßig lasse sich in den in der „Schlechtwetterperiode“ ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen beobachten. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Februar 2023 insgesamt 5.979 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Januar 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 2 Personen gestiegen, im Vergleich zum Februar 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 1.622 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,7 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist deutlich angestiegen: Sie liegt im Februar 2023 bei 11.029 Personen (+ 228 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 15.969 Personen (+ 279 gegenüber dem Vormonat) in 7.961 Bedarfsgemeinschaften (+ 137 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gestiegen: So gab es im Februar 2022 noch 1.532 Bedarfsgemeinschaften und sogar 2.244 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Wolfsübergriff im Wolfsgebiet Schermbeck: Bilanz und Betroffenheit

Schafzuchtverband warnt vor Existenznot durch Wolfsübergriffe und fordert Bestandsregulierung – Schäfer und Helfer fordern gemäßigten Umgang und Solidarität

In einer aktuellen Pressemitteilung warnt der Schafzuchtverband vor den Auswirkungen von Wolfsübergriffen auf die Existenz von Schäfereien. Ein einzelner Übergriff kann bereits ausreichen, um die Betriebe in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Auch die Wirksamkeit von Herdenschutzmaßnahmen werde durch das Verhalten des ansässigen Wolfrudels in Frage gestellt.

Wolfsübergriff im Wolfsgebiet Schermbeck: Bilanz und Betroffenheit

Am 28.02. ereignete sich an der Grenze von Oberhausen ein Wolfsübergriff, der in den letzten Tagen für große mediale Aufmerksamkeit gesorgt hat. Insgesamt wurden dabei 18 Tiere getötet – 17 Schafe und 1 Ziege. Drei Tiere werden weiterhin vermisst. 36 Tiere wurden verletzt und befinden sich in intensiver Behandlung.

Die Tiere standen auf einer großzügigen Winterweide, der Zaun war ordnungsgemäß mit einer Höhe von 1,10 Meter aufgebaut und ausreichend bestromt. Darüber hinaus hatte der Schäfer sich zuvor schon aktiv mit dem Thema Wolf und dem Schutz seiner Herde auseinandergesetzt.

Wolf-frisst-Schaf-in-Dinslaken
Foto: Bürgerforum Gahlen

Absurder Rissdokumentation und Bürokratieaufwand für den betroffenen Schäfer

Nachdem der Schäfer von der Polizei informiert wurde, dass seine Schafe ausgebrochen seien, zeigte sich vor Ort ein furchtbares Bild. Weit verstreut lagen tote Tiere, zum Teil aufgerissen, die Gedärme und ungeborene Lämmer herausgerissen

Berufskollegen und engagierte Jäger halfen vor Ort mit. Das LANUV, zuständig für die Rissdokumentation, schickte sofort drei Wolfsberater zur Aufnahme des Falls. Dabei wurden Proben genommen, die toten Tiere erfasst und die Zäune begutachtet.

Doch was für den Schäfer ohnehin schwer zu ertragen war, wurde zusätzlich absurd, als auffiel, dass das LANUV das offizielle Rissprotokoll mit Bleistift schrieb. Eine transparente Dokumentation für Tierhalter wurde hier nicht erneut gewährleistet.

LANUV und Bürokratieaufwand für betroffene Schäfer im Fall von Wolfsrissen: Entschädigung durch Wertermittlung

Im Falle von Wolfsrissen, bei denen Schafe oder andere Nutztiere von Wölfen getötet wurden, müssen betroffene Schäfer oft mit einem erheblichen Bürokratieaufwand rechnen. Neben der Versorgung der verletzten oder gerissenen Tiere und der Absicherung der restlichen Herde müssen sie auch einen Antrag auf Entschädigung stellen. Doch auch hierbei kommt es zu Verzögerungen und bürokratischen Hürden.

Wie aktuell im Fall eines Schafhalters aus dem Münsterland geschehen, muss das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) zunächst durch das Senckenberg Institut geklärt werden, ob tatsächlich Wölfe für den Riss verantwortlich waren. Erst danach kann der Schäfer eine Entschädigung beantragen.

Schwierigkeiten bei der Wertermittlung der getöteten Tiere

Doch auch bei der Wertermittlung der verlorenen Tiere kommt es zu Schwierigkeiten. Zwar berücksichtigt die Tierseuchenkasse den Wert der getöteten Tiere und auch der ungeborenen Lämmer. Nicht enthalten jedoch ist der Verlust durch entgangene Lämmer im Jahresverlauf oder den emotionalen Schmerz durch den Verlust der Mutterschafe.

Obwohl das LANUV bemüht sei, den Schäfern eine Entschädigung zu ermöglichen, müssen betroffene Schäfer oft Wochen oder sogar Monate warten, bis alle Formalitäten erledigt sind. Dies kann für viele Schäfer eine enorme Belastung darstellen, insbesondere wenn sie auf die Einnahmen aus der Schafhaltung angewiesen sind.

Es bleibt abzuwarten, ob in Zukunft Lösungen gefunden werden, um den bürokratischen Aufwand und die Wartezeit für betroffene Schäfer zu reduzieren und eine gerechte zu gewährleisten.

Kurt Opriel Wolfsangrif Schafe Schermbeck
Berufskollegen und Jäger kamen dem betroffenen Schäfer Tobias Thimm zur Hilfe: Kurt Opriel, der selbst schon einige Übergriffe in seiner eigenen Herde zu verkraften hatte, half tatkräftig bei der Versorgung der Schafherde mit. Auch der Jäger Stefan Koch hat sofort seine Hilfe angeboten. Er organisierte eine Drohnensuchaktion, um die weit versprengten Schafe zu finden. Foto: Schafzuchtverband NRW

Anfeindungen im Internet

Gleichzeitig sehen sich der Schäfer und auch einige Helfer nach einem erneuten Wolfsangriff massiven Anfeindungen im Internet ausgesetzt. Die Situation ist für alle Fälle sehr belastend und wir würden uns einen gemäßigteren Umgang miteinander wünschen. Der Schäfer ist seiner Fürsorgepflicht nachgekommen, er hat Herdenschutzmaßnahmen und sollte sich nun nicht zusätzlich noch mit Anfeindungen auseinander setzen müssen! Im Gegenteil wir wünschen uns die Hilfsbereitschaft und Anteilnahme, die wir zum Teil auch erlebt haben, von allen Beteiligten und auch von der „unbeteiligten“

Forderungen des Schafzuchtverbands: Bestandsregulierung und Förderung

Der Fall wirft erneut Fragen nach der Machbarkeit einer Weidetierhaltung im Wolfsgebiet Schermbeck auf. Der Schafzuchtverband warnt vor den Auswirkungen von Wolfsübergriffen auf die Existenz von Schäfereien und fordert das Umweltministerium auf, sich mit einer Bestandsregulierung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig müssen auch die Fördermöglichkeiten für den Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit dem Herdenschutz überarbeitet werden, um die Existenz der Schäfereien in der Region zu sichern.

Der Verband fordert daher das Umweltministerium auf, sich ernsthaft mit einer Bestandsregulierung auseinanderzusetzen, um die Schäfereien zu schützen. Gleichzeitig müssten auch die Fördermöglichkeiten überarbeitet werden, um den Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit dem Herdenschutz angemessen zu unterstützen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Landesweite Warnung über das Modulare Warnsystem

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Landesweiter „Warntag“ am 9. März 2023. Auch im Kreis Borken heulen dann wieder die Sirenen

Kreis Borken (pd). Am Donnerstag, 9. März 2023, heulen in ganz Nordrhein-Westfalen um 11 Uhr die Sirenen. Darauf weist der Kreis Borken hin.

Dabei handelt es sich wieder um einen Probealarm, den das Innenministerium angeordnet hat. In diesem Jahr wird auch eine landesweite Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) zentral aus dem Lagezentrum der Landesregierung in der Warnstufe 1 ausgelöst. Erstmals können mit dieser Auslösung auch alle Werbetafeln der Firma Ströer landesweit angesteuert werden.

Ebenso wird die Warn-App „Cell Broadcast“ getestet, mit der Warnungen direkt auf das Handy oder das Smartphone geleitet werden. Allerdings können nicht alle Handys Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen. Da es sich hierbei um eine Warn-App des Bundes handelt, kann der Kreis Borken zur Funktionalität oder technischer Limitation keine Auskunft geben.

Weitere Information hierzu gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter dem Link: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html.

Durch die Übung soll die volle Funktionsfähigkeit aller Systeme zur Warnung der Bevölkerung überprüft werden. Auch die Warn-App NINA wird getestet.
In diesem Zusammenhang erinnert die Kreisleitstelle des Kreises Borken die Bürgerinnen und Bürger an die Bedeutung der Sirenensignale.

Um 11:00 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet 139 Sirenen im Abstand von fünf Minuten folgende Signale abgeben:
Entwarnung der Bevölkerung: ein einmütiger ununterbrochener Heulton
Warnung: ein einmütiger auf- und abschwellender ununterbrochener Heulton – dies bedeutet Gefahr.

So sollten sich die Bürgerinnen und Bürger beim Sirenensignal „Warnung“ im Ernstfall verhalten:
• Geschlossene Räume aufsuchen.
• Fenster und Türen schließen.
• Radio einschalten und auf Durchsagen achten, Nachbarn unterrichten
• Radio WMW (per Antenne je nach Empfangsort folgende Frequenzen im Kreis: 88,4 – 93,0 – 97,6 – 103,6
• Auch auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten.
• Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.
Da es sich am Donnerstag, 9. März 2023, nur um einen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen an dem Tag natürlich nicht erforderlich!
An den Warnton schließt sich deshalb der Entwarnton in Form eines einminütigen durchgängigen Heultons an.

Zur kostenlosen Warn-App NINA:

Über die kostenlose Warn-App NINA („Notfall- Informations- und Nachrichten-App“) können Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones direkt warnen. Wer diese App auf seinem Gerät installiert hat, bekommt die Probewarnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf seinem Smartphone angezeigt.
Weitere Informationen gibt es im Internetangebot des Kreises Borken unter https://akut.kreis-borken.de.

JSG Raesfeld-Erle D2: Training, Touren und Turniere

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Am 10.12.2022 war der letzte Spieltag der Vorrunde. Samstag ist der erste Spieltag der Rückrunde.

Wie hält man eine so junge Truppe in dieser langen Phase bei Laune, wenn die Rasenplätze gesperrt sind, der Ascheplatz meistens unter Wasser steht oder gefroren ist und die Erler Sporthalle von ihrer Größe her nur ein Spiel drei gegen drei zulässt? Man legt Schwerpunkte auf Fitnessübungen, Ausdauer, Reaktion und Schnelligkeit sowie Technik- und Balance-Übungen, mit und ohne Ball!

Das schmeckt nicht jedem, aber es ist ja auch nicht immer Kindergeburtstag. Das jeweilige Abschlussspiel auf kleine Kästen hebt zwar die Stimmung, ist aber nur ein kleiner Ersatz für die Trainingsmöglichkeiten auf dem geliebten Rasenplatz.

Was würden wir da bloß ohne die Ideen von Michael Oesterbeck machen, der mehrere MTB-Touren durch die Erler Heide organisierte, eine Trainingseinheit in der Dorstener Eissporthalle auf Kufen durchführte und unser Team für zwei Hallenturniere in Stadtlohn und Borken meldete.

Auch wenn wir jeweils nach ansprechenden Leistungen in der Vorrunde ausschieden, tat das der guten Grundstimmung keinen Abbruch! Bei einem Vorbereitungsspiel gegen unsere D1 konnten wir eine Halbzeit lang gut mithalten, mussten dann aber dem Kaltstart mit deutlichem Trainingsrückstand Tribut zollen und in eine 2 : 1 Niederlage einwilligen.

Insgesamt sind wir als Trainergespann mit dieser Winterphase sehr zufrieden, zumal die Trainingsbeteiligung überdurchschnittlich gut war und am letzten Trainingstag vor dem Rückrundenstart sogar bei 100% (12 Spieler) lag. Leider treten wir da gegen eine 7-ner-Mannschaft an, und dürfen dabei nur 9 Spieler einsetzen. Doch der Teamgeist und Zusammenhalt ist klasse. Jeder wir gebraucht und brennt für alle kommenden Aufgaben! Als Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme an einem mehrtägigen internationalen Turnier in Dänemark geplant, wo die Zustimmung auch schon vorliegt. Aber diesmal bei sicherlich ansprechenderen Maitemperaturen.

Das Trainerteam Michael Oesterbeck und Jürgen Pütz-Bosse

Fit für die Zukunft?! – Online-Seminar beim Kreissportbund Borken

„Fit für die Zukunft?! – Mitglieder gewinnen und binden“. Mit diesem Seminar möchte der Kreissportbund Borken seinen Mitgliedsvereinen einige praktische Hilfestellungen rund um das Thema „Mitglieder(wieder)gewinnung“ geben.


Viele Sportvereine beklagen aktuell einen (deutlichen) Mitgliederschwund. Sie stehen vor dem Problem, mehr Austritte als Beitritte zu verzeichnen. Die Corona-Pandemie, Energie- und Flüchtlingskrise bereiten vielen Sportvereinen existenzielle Not.

Die Mitgliederzahlen gehen zurück und es wird immer schwieriger auch unter fortdauernden Veränderungen der Freizeitangebote, der demografischen Entwicklung, großen Konkurrenz von kommerziellen Angeboten den Erwartungen den Mitgliedern gerecht zu werden. Ein Teufelskreis, den man schnell durchbrechen möchte. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten bestehende Vereinsstrukturen analysiert und neue Ideen zur Mitgliedergewinnung und -bindung entwickelt werden.

Die Strategien in der Vereinsmarketing und Vereinswerbung müssen neu überdacht werden. Der Kreissportbund Borken greift nun diese Problematik auf und bietet in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW am Donnerstag, den 23. März 2023 vom 18.00 bis 21.15 Uhr ein Seminar zum Thema „Fit für die Zukunft?! – Mitglieder gewinnen und binden“ im Online-Format an.

Mit diesem Seminar möchte der Kreissportbund Borken seinen Mitgliedsvereinen einige praktische Hilfestellungen rund um das Thema „Mitglieder(wieder)gewinnung“ geben.

Will auch Ihr Verein neue Mitglieder gewinnen? Dann lassen Sie sich vom LSB NRW-Referenten Dirk Schröter in unserem Kurz und Gut-Seminar „Fit für die Zukunft?! – Mitglieder gewinnen und binden“ inspirieren. Es gibt zahlreiche Praxistipps und die Chance zum Austausch mit den anderen Teilnehmern alles bequem online von zu Hause.

Raesfeld: Geldscheine aus Portemonnaie entwendet

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Ein Passant ist am Montag in Raesfeld einem Trickdiebstahl zum Opfer gefallen.

Der Mann hatte sich gegen 10.10 Uhr vor einem Verbrauchermarkt an der Straße Am Rathaus aufgehalten.

Ein Unbekannter sprach ihn dort an und bat zunächst erfolglos um Kleingeld. Als der Mann sich in sein Auto gesetzt hatte, näherte sich der Tatverdächtige erneut – der Geschädigte öffnete sein Portemonnaie, um nach Münzen zu schauen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Geldscheine fehlten.

Zum mutmaßlichen Trickdieb liegt folgende Beschreibung vor:

circa 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß, kurze dunkle Haare, bekleidet mit einer hellen Wolljacke. Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat in.

Ähnliche Fälle von Trickdiebstahl – Polizei warnt

Ein ähnlich gelagerter Vorfall ereignete sich am Montag in Ahaus. Immer wieder gelingt es Kriminellen, mit dem Wechseltrick an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Die Polizei erneuert ihre Warnung vor dieser Masche. In Reichweite von Unbekannten sollte das eigene Portemonnaie im Zweifelsfall lieber geschlossen bleiben – schon wenn der Fragesteller von sich aus keinen ausreichenden Abstand sucht und stattdessen näher rückt, ist äußerste Vorsicht geboten.

Mitunter treten die Täter auch zu zweit auf: Einer der beiden lenkt das potenzielle Opfer ab, der andere greift in diesem Moment zu. Manchmal benutzen die Diebe auch ein Stück Papier, eine Zeitung oder einen Stadtplan, den sie als Sichtschutz über das Portemonnaie halten.

Zu den bekannten Ablenkungsmanövern zählt auch der Trick, eine Münze auf den Boden fallen zu lassen. Wer auf der Straße um einen Geldwechsel gebeten wird, sollte diese Bitte besser ablehnen und stattdessen auf Geldinstitute oder Geschäfte verweisen. (to)

Wolf wütetet auf Schafweide in Dinslaken und tötete mehrere Muttertiere

Schäfer verliert elf Schafe nach Wolfsangriff

Acht hochtragende Mutterschafe getötet, sechs verletzte Schafe und zehn vermisste Schafe, ist das Ergebnis eines Wolfsangriffs auf einer Weide im Wolfsgebiet Schermbeck, Dinslaken Stadtgrenze Oberhausen.

Normalerweise leben rund 120 Tiere in der Herde friedlich zusammen. Normalerweise. Nach diesem Dienstag jedoch sieht es anders aus. Ein unbeschwertes Schafleben auf dieser Weide wird es in dieser Form nicht mehr geben.

Was der Schäfer Tobias an diesem Morgen zu sehen bekam, wird er wohl so schnell nicht mehr vergessen. Rund 250 Meter von einer Wohnbebauung entfernt, lagen die verendeten und grausam verstümmelten Tiere in größeren Abständen von rund 500 Meter. Sie hatten abgefressene Ohren, geöffnete Bauchdecken, herausgerissene und gefressenen Innereien sowie Keulen ohne Muskelfleisch.

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Foto: Bürgerforum Wolf Gahlen

Durch den Angriff des Wolfes versuchten zahlreiche Tiere in ihrer Panik aus der Einzäunung zu flüchten. Dabei sind die Tiere während ihrer Flucht auch bis zur benachbarten Straße gelaufen.

Doppelt gesichertes Elektronetzt

Die Weide des Schäfers war mit einem unter Strom stehendes Elektronetz mit einer Höhe von 1,10 Meter gesichert, welches teilweise sogar doppelt aufgestellt wurde.

Nachdem der Wolf oder die Wölfe in der Herde regelrecht in den Morgenstunden ein Blutbad anrichteten, wurden am Dienstag im Laufe des Tages noch weitere zehn Schafe vermisst.

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Schäfer Tim mit einem seiner verletzten Schafe. Foto :Eckhard Vornbrock

Hochträchtige Tiere

Das grausame an der Sache ist, dass die getöteten Mutterschafe, wie auch fast alle weiteren Schafe in der Herde, alle hochträchtig waren. Das könnte Folgen haben: Bei trächtigen Schafen kann Panik zu Frühgeburten führen, wie eine neue Studie zeigt. Forscher haben festgestellt, dass Schafe, die einer stressigen Umgebung ausgesetzt waren, während sie trächtig waren, dazu dazu neigen, frühzeitig zu gebären. Deshalb sei es laut Studie besonders wichtig, dass Tierhalter die Bedingungen für ihre Tiere so stressfrei wie möglich gestalten.

Wolfsriss Dinslaken Massaker Schafherde
Vor zwei Wochen, Luftlinie gerade mal rund 30 km entfernt, riss ein Wolf, oder mehrere Wölfe ebenfalls 14 Schafe in Rhade und richtete – wie jetzt auch – ein regelrechtes Blutbad an. ©googleMaps

Wolfsexperten vor Ort

Und auch in diesem Fall waren Wolfsexperten und LANUV vor Ort, um anhand der DNA-Untersuchung herauszustellen, ob es sich bei den angreifenden Tieren tatsächlich um Wölfe, und um welche Wölfe es sich handelt, und aus welchem Rudel die Raubtiere stammen.

 Interessant auch die Tatsache, dass vor zwölf Tagen ein Wolf in den Rhader Wiesen und nur rund 30 km Luftlinie entfernt, ein fast ähnliches Gemetzel in einer Schafherde anrichtete und 14 Schafe, darunter auch Mutterschafe und Lämmer tötete.

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Stefan Berger. EU-Parlamentarier Brüssel CDU/Niederrhein. Foto: Petra Bosse

Wie geht es mit dem Wolf in NRW und im Wolfsgebiet weiter?

Vor einigen Wochen hat das Europäische Parlament mit Mehrheit beschlossen, die Kommission aufzufordern, dass der Schutzstatus des Wolfes überarbeitet wird.    

Wir waren am Dienstag in Brüssel vor Ort und stellten zu diesem Thema dem EU-Abgeordnete der CDU Bezirk Niederrhein Dr. Stefan Berger die Frage, wie es mit dem Wolf von Seiten der EU weitergehen soll?:

„Wir haben hier jetzt einen Wolf, der vielleicht eine Veränderung des Schutzstatus möglich macht,. Der zwar dann immer noch geschützt sei, aber eine Entnahme vereinfacht“, so der EU-Abgeordnete Stefan Berger. Vor einigen Wochen hat das Europäische Parlament mit Mehrheit beschlossen, die Kommission aufzufordern, dass der Schutzstatus des Wolfes überarbeitet wird.    

 Mehr dazu im Interview

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

EAV Achterbahn bei Rosenmontagszug geht viral auf Facebook

Die Frauen der Theatergruppe „Erler Allgemeine Verunsicherung“ kurz EAV genannt, haben beim Rosenmontagszug in Raesfeld für Furore gesorgt.

Das Video/Reel von der selbstgebauten Achterbahn und den darin gutgelaunten 15 Frauen der EAV während Umzugs in der Raesfelder Ortsmitte, geht regelmäßig durch die Decke auf Facebook. Mittlerweile über 700.000 Mal in einer Woche wurde das Video angeklickt, hat fast 10.000 Likes bekommen und wurde über 600 Mal geteilt. Dadurch könnte die Gemeinde zu neuer Berühmtheit gelangen, denn im Hintergrund zu sehen ist der Kirchturm von St. Martin.

Obwohl die Gruppe wegen der Corona-Pandemie seit 2020 auch in diesem Jahr keine Aufführungen im Saal von Brömmel-Wilms veranstaltet hatte, da die Lage für alle immer noch zu heikel gewesen sei, entschieden sie sich im September bei einem Treffen für eine Teilnahme am Rosenmontagszug. „Auch, damit wir wieder gesehen und wahrgenommen werden“, so Elke Mohr.

Achterbahn EAV Rosenmontagszug Raesfeld
Facebook/Reel: Petra Bosse

Die Idee der Achterbahn kam bei allen gut an. Nun musste alles nur noch geplant werden, und wie das technisch umgesetzt werden kann.

Dafür trafen sich die Frauen insgesamt viermal, um gemeinsam zu basteln und die Choreografie einzustudieren. Das Bauen der einzelnen Achterbahnwagons aus Pappkarton sei relativ komplikationslos gewesen, da es im Vorfeld für alle einzelnen Elemente schon einen guten Plan gab.

EAV belegt 1. Platz

Nicht nur während des Umzuges richteten sich tausende Augen auf das ausgelassene Spektakel und der Fahrt „mit der Achterbahn“ durch Raesfeld.

Am Ende des Tages belegte die Achterbahn der EAV den 1. Platz. Der Gewinn von 50 Euro wurde für ein Kinderhospiz gespendet, wie Elke Mohr, eine der Frauen der EAV, berichtet.

EAV geht auf Facebook ab

Im Nachgang bedankte sich das EAV-Team beim RRZ für den tollen Umzug und die gute Organisation. Niemand hatte mit dem großen Erfolg beim Rosenmontagszug gerechnet, aber die Frauen hatten offensichtlich viel Spaß bei den Vorbereitungen und der Umsetzung der Achterbahn.

Im kommenden Jahr wird die „Erler Allgemeine Verunsicherung“, wenn nichts dazwischen kommt, wieder auf der Bühne stehen und die Leute mit ihrem Programm begeistern. So der Plan!

https://www.facebook.com/reel/1439473126877765

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