Bocholt. Der Frühjahrsputz in der Spinnerei ist abgeschlossen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) begrüßt nach der Winterpause ab dem kommenden Sonntag (19.3.) wieder Gäste am zweiten Standort des LWL-Museums Textilwerk Bocholt.
Um 10 Uhr öffnen sich die Türen an der Industriestraße 5. Führungen und museumspädagogische Angebote für Schüler sind ab sofort wieder in beiden Häusern – Weberei und Spinnerei – möglich. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Auf Hochtouren laufen in der Spinnerei aktuell die Aufbauarbeiten zur nächsten Sonderausstellung „Der ewige Teppich“, die am 2. April eröffnet. „Dann steht das gesamte Haus wieder für Besucherinnen und Besucher offen“, freut sich Museumsleiter Dr. Hermann Stenkamp.
„Wer vorwärts aussteigt, der fliegt durch!“ 16 Männer nehmen in dieser Woche bei Heermann Abbruch in Gescher-Hochmoor an einem ganz besonderen Lehrgang teil: sie werden geprüfte Abbruchbaggerfahrer.
Köln (pd). Im Mittelpunkt: das Thema Sicherheit – und das technisch-fachliche Know-how. „Wer vorwärts aussteigt, der fliegt durch, nur damit das klar ist!“, Heinz Ehrmann meint es sehr ernst. Der 69-jährige Fachdozent für Abbruch und Baumaschinen im Hoch- und Tiefbau leitet diese Woche den Lehrgang zum sogenannten Geprüften Abbruchbaggerfahrer in Gescher-Hochmoor auf dem Gelände der Firma Heermann Abbruch.
Er weiß, was alles schiefgehen kann, wenn auf der Baustelle nicht ordentlich gearbeitet wird. „Die größte Gefahr besteht darin, dass man sich selbst oder die Kollegen verletzt – und wenn im Abbruch nicht mit Sachkenntnis gearbeitet wird, kann es sehr gefährlich werden: man muss die Statik genau kennen, damit nicht zum Beispiel plötzlich eine Seitenwand auf die Straße fällt.“
Auch dass bei einem Abbruch einer Wand plötzlich ein Aktenschrank oder ein Schreibtisch hinterherflog, hat der gelernte KFZ-Meister schon erlebt. Und schon beim Ausstieg aus dem Bagger kann es schon zu heftigen Verletzungen kommen, wenn Baggerführer sich nicht an die Regel halten, rückwärts auszusteigen. „Ich habe da Unfälle gesehen, abgerutscht vom Trittbrett, da war die ganze Haut vom Schienbein abgezogen, also es passieren sehr viele Unfälle beim Be- und Entsteigen von Maschinen.“
Für den 22-jährigen Andreas Noll aus Alfeld an der Leine erst mal ungewohnt, sich ganz umzudrehen, bevor er aussteigt – gerade bei dem kleinen Bagger, an dem er gerade übt: „gar nicht so einfach, wenn man jetzt nicht richtig schlank ist“. Aber: er sieht es ein, sicherer ist es auf jeden Fall. 32 Menschen kamen im Jahr 2021 bei Unfällen auf Abbruchbaustellen und bei Renovierungen ums Leben, 42.865 wurden verletzt, so die BG Bau – dem will die DA Service GmbH als Tochter des Deutschen Abbruchverbandes e.V. mit ihren Lehrgängen entgegenwirken.
Die DA Service GmbH bietet u.a. Lehrgänge zum Geprüften Abbruchbaggerfahrer und zum Geprüften Longfrontbaggerfahrer an. Gerade das Thema Sicherheit komme auf Abbruchbaustellen oft zu kurz, so Heinz Ehrmann, deshalb wird es diese Woche mit den Teilnehmern intensiv besprochen. Weitere Themen: Wie fahren Bauarbeiter mit dem Bagger im öffentlichen Straßenverkehr und wie bekomme ich gerade größere Bagger sicher auf einen Tieflader.
Und: Wie wechselt man die sogenannten Anbaugeräte zum Beispiel von einem Baggerlöffel zu einer Schere sicher, schnell und materialschonend, denn hier können für die Arbeitgeber große Kosten entstehen. Eine Abbruchschere kostet mehrere 10.000 Euro, je nach Größe, und ein sachkundiger Umgang mit dem Gerät vermeidet Beschädigungen und damit Ausfall an der Baustelle.
Baggerfahrer aus ganz Deutschland
16 Baggerfahrer zwischen 21 und Mitte 50 sind aus ganz Deutschland zum Lehrgang angereist. Allerdings dürfen nur Baggerfahrer teilnehmen, die mindestens 3 Jahre Praxiserfahrung haben und deren Arbeitgeber im Deutschen Abbruchverband e.V. (DA) Mitglied und bei der BG Bau versichert sind. Dafür wird die Schulung der DA Service GmbH vom Deutschen Abbruchverband e.V. und von der BG Bau bezuschusst.
Der Lehrgang endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Nur wer besteht, bekommt das Zertifikat des Geprüften Abbruchbaggerfahrers, das von der DA Service GmbH, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der BG Bau ausgestellt wird. Allerdings ist es noch keine Voraussetzung, um im Abbruch arbeiten zu dürfen.
Besondere Fähigkeiten und Kenntnisse
Aber: gerade für den Abbruch von Gebäuden sind besondere Fähigkeiten und Kenntnisse nötig, so Dozent Heinz Ehrmann. Der Vorteil des Zertifikats: Bei öffentlichen Ausschreibungen wird es zunehmend verlangt. Im Falle eines Unfalls beweist es zudem der Berufsgenossenschaft, dass der Baggerführer geeignet und geschult ist, die Maschine zu führen. Weitere Informationen auf: www.deutscher-abbruchverband.de
Diana Brömmel wird sich nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit aus dem Vorstand des Ortsmarketing Raesfeld e. V. zurückziehen.
Seit 2012 ist die Friseurmeisterin und gebürtige Berlinerin dort aktiv, davon die letzten sieben Jahre als Erste Vorsitzende. Im März 2020 wurde Brömmel erneut vom Vorstand als Vorsitzende bestätigt.
Am Freitag dann war es so weit. Diana Brömmel wurde im Rahmen einer Überraschungs-Feier bei Lieb&Wert von vielen Wegbegleitern verabschiedet. Neben den Kappeshoheiten, Abordnungen der befreundeten Heimatvereine aus Büderich und Brünen waren auch die Mitglieder des aktuellen Vorstands mit von der Partie.
Powerfrau
Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Ansprache vor allem die zupackende Art hervor und dass Diana mit Herz und Seele bei der Sache war. „Du bist eine Powerfrau, die so manchen Münsterländer Dickschädel von neuen Aktivitäten überzeugt hat. Wir lassen dich wirklich ungern gehen.“
Diana Brömmel bei Raesfeld in-Sommerlaune 2022. Foto: Petra Bosse
Frontfrau bei zahlreichen Raesfelder Veranstaltungen
In all den Jahren war Diana Brömmel „Das Gesicht!“ und die „Frontfrau“ bei zahlreichen Veranstaltungen in Raesfeld und Erle. Dazu gehört nicht nur der Kappesmarkt. Selbst während der angespannten Corona-Lage wurden unter ihrer Federführung verschiedene Aktionen geplant und dann auch unter den derzeitigen Gegebenheiten durchgeführt wie Raesfeld in Sommerlaune, der Büchermarkt, der Raesfelder Herbstmarkt und der Adventsmarkt. Zahlreiche Besucher wurden dadurch in die Gemeinde gelockt und die sich an die Angebote in Raesfeld erfreuten.
Diana Brömmel auf dem Büchermarkt am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse(Archiv)
Darüber hinaus initierte sie 2022 die Aktion „Radeln-Stempeln-Gewinnen“. Hierbei hatte sie besonders die durch die Pandemie geschwächten heimischen Gastronomiebetriebe im Auge, um diese mit dieser Aktion zu stärken und zu unterstützen.
Mit einer Diashow und einer Gesangseinlage dreier Vorstandsmitglieder wurde der Abschiedsschmerz dann etwas gelindert.
Bei der Mitgliederversammlung des OMR am 30. März wird dann ein neuer Vorstand gewählt.
Du bist eine Powerfrau, die so manchen Münsterländer Dickschädel von neuen Aktivitäten überzeugt hat.
Die Hohe Mark RadRoute erhält vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) vier Sterne.
280 Radkilometer lang ist ist Radroute Hohe Mark und verläuft durch 17 Kommunen im Naturpark Hohe Mark und gleich drei Regionen.
Als gelungene „Fahrradsafari vor der eigenen Haustür“ bezeichnet der ADFC die Tour quer durch den Naturpark Hohe Mark und trifft damit das Routenthema ziemlich genau.
Über 280 Radkilometer verläuft die Hohe Mark RadRoute durch schattige Wälder und farbenprächtige Heiden. Weiter geht es auf der Route vorbei an glitzernden Seen und zauberhaften Mooren, faszinierende Ausblicke auf die fabelhafte Tierwelt inbegriffen. So beschreibt die Broschüre zur RadRoute „Aufsatteln und Abschalten“ die Strecke.
Durch drei Regionen führt die RadRoute
17 Kommunen im Naturpark Hohe Mark und gleich drei Regionen – den Niederrhein, das Münsterland und die nördliche Metropole Ruhr – verbindet die Route.
Die Urkunde des ADFC für die Auszeichnung hat Frau Anke Reininger in der vergangenen Woche in Borken an Landrat Dr. Kai Zwicker, Christina Illenseer und Dagmar Beckmann vom Naturpark Hohe Mark überreicht.
„Wir freuen uns über die Auszeichnung der RadRoute, die unsere Naturräume über einen großen Raum erlebbar macht. Schön, dass die hervorragende Arbeit des Naturparks und der Kommunen für die Region durch den ADFC bestätigt wird“, kommentiert der Landrat die Auszeichnung. Christina Illenseer ergänzt: „Wir sind stolz den Gästen auf unserer Tour eine „Extraspur Natur“ mit bleibenden Eindrücken bieten zu können.“
Informationen für Tagesausflüge oder mehrtägige Touren auf der RadRoute finden sich auf der zugehörigen Homepage www.hohemarkradroute.de
Die Kommunen an der Streckenführung der Hohe Mark RadRoute
Weitere Infos zur Hohe Mark RadRoute:
– Start- und Zielpunkt sind individuell wählbar -Neben dem Hauptkurs gibt es Querspangen, Etappen, Tagestouren, sodass die Route abgekürzt und für Tagesausflüge nutzbar ist – Auf der Homepage: www.hohemarkradroute.de erhalten Interessierte alle Informationen zu einer perfekten Toure auf der Hohe Mark RadRoute.einer hochwertigen Broschüre zur Hohe Mark RadRoute.
Zu allen Touren gibt es Karten und umfangreiche Informationen. Adressen von Gastgebern und Hörerlebnisstationen runden den Service ab. – Kontakt: Naturpark Hohe Mark, Christina Illenseer, [email protected]
– Die Umsetzung des Projekts wurde mit Zuwendungen des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert
Raesfeld. Das Deutsche Rote Kreuz Raesfeld möchte eine weitere Jugendgruppe gründen. Kinder die mindestens sechs Jahre alt sind können sich mit ihren Eltern jetzt am Samstag um 16.30 Uhr über den weiteren Ablauf informieren und ihre Kinder anmelden im DRK Haus an der Weseler Straße 5 in Raesfeld (ehemals Hotel Epping).
Mit Spaß möchte das Rote Kreuz die Kinder an die Erste Hilfe heranführen und bietet neben der Erste Hilfe auch andere Dinge an wie Kino, Zeltlager oder kreisweite Events. Weitere Information auch unter www.drkraesfeld.de oder in Facebook bzw. /Instagram.
Falls jemand an dem Termin nicht kann und trotzdem sein Kind anmelden will oder weitere Fragen hat gerne persönlich oder per WhatsApp an die Jugendrotkreuzleitung im DRK Raesfeld Marina Gesing 0177/4794620 oder Jonas Schlegel 0157/36231208.
Gemeinde Raesfeld zahl jährlich 56.000 Euro für eine Mitgliedschaft im Zweckverband Issel
Die Geschäftsführerin des Zweckverbandes Hochwasserschutz-Issel, Pia Scholten, berichtete über die Arbeit des Zweckverbandes am Montag im Rathaus und beantwortete Fragen der Ausschussmitglieder.
Im Jahre 2019 sind die Gemeinde Raesfeld und Schermbeck dem Zweckverband Hochwasserschutz beigetreten. Da in Raesfeld die Issel zwar entspringt, profitiert jedoch Raesfeld nicht unbedingt von ihrer Mitgliedschaft im Zweckverband, die 2019 einstimmig im Rat beschlossen wurde.
Die Kosten für die Mitgliedschaft belaufen sich jährlich für Raesfeld auf 56.000 Euro für den Hochwasserschutz. Ein stattlicher Betrag, weshalb es dazu auch zahlreichen Fragen der Ausschussmitglieder gab. Besonders die Frage: „Was passiert mit unserem Geld und welchen Maßnahmen sind angedacht?“
Issel – Hochwasser im Juni 2016. Foto: Petra Bosse
Das die Raesfelder von ihrer Mitgliedschaft im Zweckverband keine großen Vorteile haben, stellte Pia Scholten zu Anfang klar, denn die Gefahr für Hochwasser in Raesfeld sei nicht groß. Das Gleiche gelte auch für Schermbeck, aber dennoch sei es für beide Gemeinde wichtig, sich am Projekt zu beteiligen.
Den Grund dafür lieferte der Bürgermeister von Isselburg Michael Carbanje. „Bei dem Hochwasser 2016 haben wir festgestellt, dass, wenn wir keinen Hochwasserschutz machen, regelrecht untergehen“, so Carbanje. Und einen eigenen Hochwasserschutz könne die Stadt Isselburg nicht stellen, denn die Kosten dafür würden sich auf 40 Millionen Euro belaufen.
Das die Issel-Quelle so voll mit Wasser gefüllt ist, wie hier 2016, ist eher eine Seltenheit. Foto: Petra Bosse
Elf Kommunen sind im Zweckverband
Insgesamt beteiligen sich elf Kommunen, neben Raesfeld auch Schermbeck, Dingden, Anholt, Hamminkeln, Bocholt, Isselburg, Rees, Borken, Wesel, Hünxe und Rhede, an den im Jahre 2019 gegründeten Zweckverband, der aktuell drei Mitarbeiter hat.
Geplante Projekte sind beispielsweise in Obrighoven und Ringenberg. So sind in Ringenberg durch die Verlegung der Issel neue Polderflächen geplant. Eine weitere Problemzone sei laut Scholten auch Obrighoven, wo der Deich neu gebaut werden soll.
Hochwasser der Issel nach Starkregen 2016 in Marienthal. Foto: Petra Bosse
Nach unserer Gründung im Dezember wurden die Konkretisierung des Hochwasserschutzkonzeptes vorgenommen sowie ein europaweites Ausschreibungsverfahren für die Planungsleistungen durchgeführt. Seit wenigen Monaten befindet sich der Verband für die ersten Maßnahmen in der konkreten Planungs- und Umsetzungsphase. Die bauliche Umsetzung der Maßnahmen ist ab 2025 und später vorgesehen.
40 bis 80 Prozent Förderung vom Land NRW
Die bauliche Umsetzung der Maßnahmen ist ab 2025 und später vorgesehen. Die Maßnahmen für eine Umsetzung aller Hochwasserschutzprojekte belaufen sich laut Scholten auf rund 52 Mio. Euro. Das Land NRW wird dafür wahrscheinlich 40 bis 80 Prozent Fördergeld bereitstellen.
Sandsäcke an der Issel in Hamminkeln-Mehrhook beim Hochwasser nach Starkregen Foto: Petra Bosse
Info Issel
Die Issel hat eine Lauflänge von 80,5 km bis sie im niederländischen Doesburg in die Ijssel mündet, welche wiederum im Ijsselmeer in die Nordsee fließt. In NRW legt sie eine Strecke von 50,7 km zurück und hat ein Einzugsgebiet von 360 km².
Die Issel entspringt in Raesfeld im Kreis Borken im Nordwesten des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland. Sie fließt in südwestlicher Richtung durch die ländliche Region bis sie kurz vor Wesel an der Bärenschleuse fast rechtwinklig nach Nordwesten abknickt, um sich immer weiter der niederländischen Grenze zu nähern um sich immer weiter der niederländischen Grenze zu nähern. Nachdem sie auch siedlungsreichere Gebiete wie Hamminkeln und Isselburg durchquert, erreicht sie die niederländische Grenze bei Gendringen und bildet hier den Grenzfluss. Quelle: Zweckverband-Issel.
Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall zwischen Borken und Raesfeld am Montag
Raesfeld / Borken. Wie berichtet, kam es am Montagnachmittag zwischen Borken und Raesfeld auf der Bundesstraße 70 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 66 Jahre alter Motorradfahrer war bei einem Überholvorgang mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert und verletzte sich dabei lebensgefährlich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 66-Jährige mehrere Fahrzeuge überholen wollen.
Die Polizei bittet diese Fahrer sowie mögliche weitere Zeugen, Kontakt mit dem Verkehrskommissariat in Ahaus aufzunehmen: Tel. (02561) 9260.
Am vergangenen Samstag fand auf dem Sportplatz von Eintracht Erle eine Jugendversammlung statt, bei der sich die wahlberechtigten Jugendlichen trafen, um über aktuelle Themen im Jugendbereich zu sprechen. Im Anschluss wurden auch die Wahlen des neuen Jugendvorstandes durchgeführt.
Die bisherige Arbeit der Jugendleiterin Verena Venhoff und des stellvertretenden Jugendleiters Fabian Schwering wurde von den Anwesenden positiv bewertet, wofür sie herzlich gedankt wurden. Auch die Kassiererinnen Dorothee Venhoff und Lisa Rößmann erhielten Lob für ihre sorgfältige Arbeit im Finanzbereich.
Die Neuwahlen des Vorstandes verliefen ohne Überraschungen. Verena Venhoff wurde erneut als Jugendleiterin und Fabian Schwering als stellvertretender Jugendleiter einstimmig wiedergewählt. Zudem stehen mit Simone Kreierhoff und Corinna Böttcher zwei neue Kassiererinnen zur Verfügung.
Die Jugend von Eintracht Erle bedankte sich bei den ehrenamtlichen Unterstützern, die dafür sorgen, dass die Jugendlichen gut betreut werden und Probleme besprochen und gelöst werden können. Anschließend wurde gemeinsam Pizza gegessen und bei tollem Wetter sportliche Aktivitäten auf dem Platz ausgeübt.
Insgesamt war die Jugendversammlung und die Wahlen des neuen Vorstandes ein Erfolg und unterstrichen das Engagement der Jugendlichen und ehrenamtlichen Unterstützer von Eintracht Erle.
Raesfelder Herrencreme-Contestund 100 Testesser haben entschieden: Gerlinde Bußhaus vom Rathauscafe macht die beste Herrencreme in der Gemeinde Raesfeld
Anfang März hat das Ortsmarketing Raesfeld zum 1. Raesfelder Herrencreme-Contest geladen. Sechs Raesfelder Gastronomen, der Gasthof Brömmel Wilms Erle, die Freiheit 24, die Kuchenkiste am Sterndeuterturm, Lieb & Wert, das Rathauscafe Marpert und der Vennekenhof stellten sich dem Urteil von rund 100 Testessern. Das Rennen machte die Herrencreme von Gerlinde Bußhaus vom Rathauscafe, die damit den Pokal für die beste Raesfelder Herrencreme 2023 erhielt.
Gerlinde Bußhaus (links im Bild) vom Rathauscafe wird von der Ortsmarketingvorsitzenden Diana Brömmel für die Beste Raesfelder Herrencreme 2023 ausgezeichnet. Foto: Privat
Die süße Verkostung fand bei Lieb & Wert im Rahmen eines KneipenKwizz statt, das von Claudia Wiemer vom Team – Das Kneipenquiz in Borken moderiert wurde. Unterstützt wurde sie bei diesem eigens für den Abend initiierte Kneipenquiz von Markus Büsken, der insbesondere für Raesfeld-Fragen verantwortlich war. Hier setzten sich „Die unfassbaren schlauen 6“ um den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Heiko Gudel durch.
Die Zentralrendantur Borkenmöchte auf einen Teil des Friedhofs in Erle bauen
Bereits im Jahr 2021 ist die katholische Kirchengemeinde St. Martin an die Gemeinde Raesfeld mit dem Wunsch herangetreten, die Erweiterungsflächen des Friedhofes in Erle für eine Wohnbebauuung zu überplanen.
Nach einstimmigem Beschluss in der Sitzung des Planungsausschusses am Montag, soll nun das Planungsbüro Wolters beauftragt werden, für das vorgeschlagene Grundstück, Variante 2, einen Bebauungsplanentwurf zu erstellen. Damit folgt die Verwaltung dem Antrag der Kirchengemeinde St. Martin, die Erweiterungsflächen in Erle teilweise zu überplanen und dieser einer Wohnbebauung zuzuführen.
Ob zwei oder drei Einzelhäuser mit je einer Wohneinheit und einer Zufahrt mit Wendehammer hier entstehen soll, da konnte sich Bauamtsleiter Bernd Roters noch nicht festlegen. Roters favorisierte jedoch nur zwei Einzelhäuser mit je einer Wohneinheit, da mehr Häuser in diesem Bereich des Erbgrunds auf Grund der Lage nicht zumutbar wäre, so Roters, der für weiteres Vorgehen ist.
Skizze nur ein vorläufiger Entwurf
Wie jedoch die Endplanung aussieht, beispielsweise, wie die Abgrenzung zu dem Gräberfeld aussehen soll, oder ob auch weiterhin größere Fahrzeuge den Friedhof anfahren können, seien alles Überlegungen, die erst nach Vorlage der ersten Planung in den Raum gestellt und diskutiert werden müssen.
Bürgermeister Tesing betonte, dass die vorgestellten Skizzen lediglich ein Entwurf seien, um das eigentliche Verfahren einzuleiten. „Alles, worüber wir hier heute sprechen, ist nicht in Stein gemeißelt. Es wird mindestens 20 verschiedene Punkte geben, die erst dann erörtert werden müssen und können, wenn uns die ersten Pläne vorliegen“, so Tesing.
Gemeinde möchte prüfen, ob auch eine weitere Verdichtung auf den anliegenden Grundstücken Im Erbgrund möglich ist. Karte: Gemeinde Raesfeld
Fläche ist für eine Bebauung groß genug
Volker van Wasen, Fraktionsvorsitzender der UWG unterstrich, dass die Fläche am Friedhof groß genug für eine Bebauung sei. „Wir sind optimistisch, dass, wenn die Gesellschaft überaltert ist, die vorhandene Friedhofsfläche für Bestattungen ausreicht“, so van Wasen.
Hans-Dieter Strothmann von der CDU verwies darauf, dass die weiteren Grundstücke an der Straße Im Erbgrund, die an die Friedhofsfläche angrenzen teilweise sehr groß seien. „Wir sollten prüfen, ob hier eventuell auch die Möglichkeit für Hauseigentümer auf eine Verdichtung ihrer Grundstücke besteht, wenn diese es möchten“, so Strothmann, der später die Bürgerinnen und Bürger in die endgültige Planung mit einbeziehen möchte.
Die Freigabe der rund 3.830 m² großen Friedhofsfläche von Seiten der Kirchengemeinde erfolgt aufgrund der veränderten Bestattungskultur und des Rückgangs an Beerdigungen. Bei durchschnittlich 35 Bestattungen in den letzten beiden Jahren ist das vorhandene Gräberfeld ausreichend groß. Der Erler Friedhof verfügt insgesamt über 786 unterschiedliche Grabstätten, von denen 667 belegt und 119 frei sind.
In dieser Woche werden wieder die Informationszettel an alle Haushalte in Erle verteilt. Es sollten zum Verpacken blaue Säcke benutzt werden. Bitte keine gelben Säcke nehmen, da diese sehr dünn sind und sehr schnell beim Füllen mit Kleidung reißen.
In der Zeit von 9.00 – 11.00 Uhr findet dann am Samstag, den 18. März, die diesjährige Straßensammlung statt. Es wird gebeten, alte, aber noch brauchbare Kleidungsstücke, Woll- und Stricksachen (keine Lumpen), verschnürte Schuhpaare oder auch Federbetten fest verpackt in Säcken oder Kartons bis 9.00 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand zu stellen. Die Sachen werden dann dort abgeholt.
Es ist an dem Tag vor der Silvesterschule eine zentrale Sammelstelle eingerichtet, wo gebrauchte Kleidungsstücke direkt abgegeben werden können.
Auch während des ganzen Jahres können Altkleider bei der Kolpingsfamilie abgegeben werden. Ansprechpartner sind Ludger Askamp, Ginsterstr. 48, Tel.: 6463, Klaus Grömping, Silvesterstr. 49, Tel.: 6522, oder alle anderen Vorstandsmitglieder.
Am 26.Mai findet der beliebte 35. Volkslauf in Raesfeld an der Zweifachturnhalle „Zum Michael“statt
Raesfeld (pd). Unter dem neuen Vereins-Motto: “Der TSV bringt Menschen zusammen und in Bewegung“, möchte das Orga-Team des kommenden Raesfelder Volkslaufs wieder viele Sportbegeisterte aktivieren und motivieren. Also, runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe.
Im letzten Jahr zog der regionale Lauf-Klassiker fast 550 Läufer und mindestens genauso viele Zuschauer in ihren Bann. Und das soll in diesem Jahr bei der 35. Auflage auf jeden Fall noch getoppt werden.
Auftakt
Den Auftakt machen an der Zweifachturnhalle „Zum Michael“ um 16:30 Uhr die Kinder im Vorschulalter ab 3 Jahre, die auch in diesem Jahr wieder beim Bambinilauf um den Wanderpokal des teilnehmerstärksten Raesfelder Kindergartens kämpfen. Im vergangenen Jahr ging dieser an den Kindergarten Villa Kunterbunt.
Ab 17:30 Uhr starten die 1000 m und 2,3 km Schülerläufe, gefolgt vom 5 km-Jedermannlauf um 18:30 Uhr. Hier, so die Organisatoren, sind auch Walker herzlich willkommen.
Höhepunkt des Abends
Als Höhepunkt des Abends fällt der Startschuss um 19:30 Uhr für die 10 km-Läufer. Dieser letzte Lauf des Tages geht als 2. von insgesamt vier Läufen in die Wertung des Lippe-Issel-Cups ein.
Neben vieler Sachpreise in den Altersklassen können auch in diesem Jahr zum 2. mal überhaupt alle Raesfelder Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen wieder für ihre Klasse starten und den vom TSV Raesfeld ausgelobten Pokal für die teilnehmerstärkste Schulklasse gewinnen. Im letzten Jahr siegte die damalige Klasse 1c.
Weitere Infos zu den Läufen und Strecken finden sich unter Weitere Infos: www.tsv-raesfeld.de. Anmeldungen sind möglich online über www.taf-timing.de
Zur Erklärung: Bei diesem gemeinsamen Projekt bieten die Volkslaufveranstalter der Lippe-Issel-Region eine Cup-Wertung im Rahmen der bestehenden vier Laufveranstaltungen an. Für die Cup-Wertung werden ausschließlich die 10 km Läufe der jeweiligen Volkslaufveranstaltung berücksichtigt! Von den angebotenen vier 10 km Läufen gehen die drei besten Ergebnisse in die Wertung des Lippe-Issel-Cup ein. Gewonnen haben die Läuferin und der Läufer mit der schnellsten Gesamtzeit aus drei von vier Läufen des Lippe-Issel-Cup. Außerdem erhalten die teilnehmerstärksten Vereine Startprämien.Weitere zugehörige Laufveranstaltungen nach Schermbeck und Raesfeld sind Drevenack am 07.07.2023 und Hamminkeln am 25.08.2023.
Schon jetzt kann jeder sich vorbereiten, um die beim Lauf angestrebte Strecke gut zu schaffen. Entweder alleine, aber auch in der Gruppe:
1. Für echte Laufanfänger*innen bietet der TSV Raesfeld einen Laufkurs „In 9 Wochen zum Raesfelder Volkslauf“ an. Zwei erfahrene Läufer*innen freuen sich schon auf euch. Start ist Samstag, der 25.03.2023 um 9:30 Uhr am Naturparkhaus am Schloss Raesfeld, zusätzlich findet jeden Dienstag um 18 Uhr am Sportplatz ein Lauftraining statt. Ein Einstieg ist jederzeit ohne Anmeldung möglich.
2. Auch die neu gegründete Raesfelder Laufgruppe „Walk and Talk“ (weitere Infos dazu im Internet) will in diesem Jahr unter anderem beim Volkslauf starten und trainiert wöchentlich an 3 Terminen, Hier steht das Motto „Zusammen-Laufen-Motivieren-Austauschen“ im Mittelpunkt, ob walkend oder joggend ist dabei zweitrangig.
3. Ein weiteres Angebot des TSV Raesfeld gilt den ca. 5-15 Jährigen, egal welcher Leistungsstufe, die für den Volkslauf trainieren möchten. Treffen ins erstmals Samstag, der 18.03.2023 um 09:30 Uhr am Spielplatz beim Naturparkhaus und dann wöchentlich bis zum Volkslauf.
Alle Angebote sind natürlich kostenlos und unabhängig einer Vereinszugehörigkeit.
Am Montagnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem 66-jährigen Motorradfahrer aus Borken und einem 56-jährigen PKW-Fahrer aus Raesfeld.
Gegen 16:05 Uhr befuhr der Motorradfahrer die B70 (Raesfelder Straße) in Richtung Borken. In Höhe der Rogeriusstraße setzte der Motorradfahrer zum Überholen an und stieß unmittelbar nach Einleiten des Überholvorgangs gegen den Pkw des entgegenkommenden Raesfelders.
Durch den Zusammenstoß wurde der Borkener lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik transportiert.
Raesfelder ebenfalls verletzt
Der 56-jährige Raesfelder wurde ebenfalls verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B70 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden.
Die B 70 war wärehnd der Unfallaufnahme für mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt. Ein Unfallaufnahmeteam aus Recklinghausen wurde zur Unterstützung angefordert. Durch den Verkehrsunfall entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 15.000 Euro.
Das DRK Raesfeld hat seinen Blutspender geehrt, die insgesamt 1725 Liter Blut gespendet haben.
Michael Weddeling, der Vorsitzende des DRK Raesfeld, betonte, dass Blutspender wahre Lebensretter seien, da sie ein Stück ihres Lebens geben und sich in besonderer Weise für ihre Mitmenschen einsetzen.
Insgesamt wurden 52 Jubiläumsspender geehrt, die 25, 50, 75, 100, 125, 150 und sogar 175 Mal Blut gespendet haben. Richard Eißing wurde jeweils für 150 Spenden geehrt und Werner Schneider für 175 Spenden.
Spitzenreiter ist der Kreis Borken
Der Kreis Borken zählt mit über 10% Spenderquote zu den Spitzenreitern in Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich dazu liegt die Spenderquote in Städten wie Gelsenkirchen oder Düsseldorf nur zwischen 1% und 2%. Jetzt nimmt auch auf dem Land die Spenderbereitschaft ab, daher sind Jubiläumsspender wichtige Multiplikatoren und das beste Aushängeschild, um die Menschen für die Blutspende zu begeistern.
Roland Hörning, der stellvertretende Vorsitzende des DRK Raesfeld, betonte, dass Blutspender dringend benötigt werden, um den steigenden Bedarf abzudecken. Nach der Ehrung veranlasst die Jubiläumsspender Urkunden, Nadeln und Geschenke.
Anhand eines Films wurde der Weg der Blutkonserven erläutert und gezeigt, dass die meisten Blutkonserven für Krebserkrankungen oder bei einem Motorradunfall ca. 30 Blutkonserven benötigt werden.
Nach einem kleinen Imbiss wurden die verschiedenen Aufgabenbereiche des Roten Kreuzes Raesfeld vorgestellt, von den Sanitätsdiensten bis zur Ausbildung der Bevölkerung.
Hinweis
Blutspenden sind in Deutschland von großer Wichtigkeit, da sie Leben retten können. Durch Blutspenden können viele Patienten, die beispielsweise aufgrund von Operationen oder Unfällen Blut verloren haben, mit lebenswichtigen Blutkonserven versorgt werden. Trotzdem ist die Spendenbereitschaft in Deutschland in den letzten Jahren zurückgegangen, was zu Engpässen bei der Versorgung mit Blutkonserven führen kann. Es ist daher von großer Bedeutung, dass sich mehr Menschen regelmäßig als Blutspender zur Verfügung stellen, um die Versorgung mit Blutkonserven in Deutschland sicherzustellen.
Mit einem Torverhältnis von 11:1 und 6 Punkten sicherte sich JSG Team den 2. Tabellenplatz
Spielbericht von Jürgen Pütz-Bosse
Diesmal hatten wir das spielstarke Team aus Marbeck zu Gast. Witterungsbedingt mussten wir vom vereisten Hauptplatz auf unsere Trainingswiese wechseln. Weil die Trainingswiese nicht ganz eben ist und im hinteren Drittel deutlich ansteigt, spielt man zumindest eine Halbzeit lang bergauf.
Defensive leistete Schwerstarbeit
Ob es allein daran lag, dass unsere Jungs große Mühe hatten, ins Spiel zu kommen oder aber die Kombinationssicherheit des Gegners den Ausschlag gab, ist schwer zu sagen. Vermutlich traf beides zu. Unsere Defensive leistete Schwerstarbeit und hatte das nötige Glück, dass der Gast aus Marbeck keinen coolen Vollstrecker auf dem Platz hatte. Erst in der 24. Minute gelang es unserer Offensive sich durchzuspielen und Max Heiming erzielte mit dem ersten Torschuss direkt das 1:0 für
seine Farben. Nach der Halbzeit dreht sich das Spiel. Mit dem Hang im Rücken übernahmen unsere Jungs immer mehr die Initiative, erhöhten die Passgenauigkeit und erspielten sich weitere Torchancen. Wiederum Max nutze bereits in der 35 Minute eine solche und netzte zum 2:0 ein.
Einwechselung von Maxi Kerkhoff und Jonas Brand
Auch nach der Einwechselung von Maxi Kerkhoff und Jonas Brand blieben unsere Jungs spielbestimmend und kreierten weitere Torchancen. Der Druck lag jetzt deutlich auf der Marbecker Seite und führte dazu, dass sie in Minute 43 eine von Jan Olbing hart geschlagene Ecke ins eigene Tor lenkten.
Mit einer schönen Kombination über das gesamte Spielfeld passte Max den Ball kurz vor Spielschluss von rechts außen in den Marbecker Torraum, den Leander Lammersmann mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 4:0 Endstand verwertete.
Mit einem Torverhältnis von 11:1 und 6 Punkten sicherte unser JSG Team den 2. Tabellenplatz ab und begab sich anschließend zur Jugendversammlung von Eintracht Erle, wo einige Wahlen anstanden, aber auch reichliche Pizzavarianten und einige Kaltgetränke auf jetzt „hungrige Mäuler“ warteten.
Neue Wohnbauflächen am Holten sollen auf der Erweiterungsfläche des Friedhofes Erle ausgewiesen werden
Ausweisung von Wohnbauflächen auf einer Erweiterungsfläche des Friedhofes Erle
Um die grundsätzliche Realisierbarkeit für eine Bebauung und einer Planung der nordwestlichen Erweiterungsfläche zu prüfen, hat die Raesfelder Verwaltung das Planungsbüro WoltersPartner Stadtplaner GmbH beauftragt.
Mit Blick auf den hohen Bedarf an Wohnbauflächen im Ortsteil Erle sei eine Bebauungsplanung der betroffenen Fläche aus Sicht der Verwaltung sinnvoll. Sie empfiehlt daher die Aufstellung eines Bebauungsplanes, was auch Thema im Planungsausschuss am Montag, 13. März sein wird.
Von der Fläche 617 entlang der Straße Friedholt hat die Verwaltung, was eine Bebauung anbelangt, aufgrund des bestehenden und erhaltenswerten Baumbestandes am Friedholt Abstand genommen.
Und auch das Büro hält eine bauliche Verdichtung der Fläche für städtebaulich sinnvoll und hat zwei alternative Vorentwürfe für eine mögliche Bebauung erarbeitet.
Wie es vonseiten der Verwaltung heißt, sei die katholische Kirchengemeinde St. Martin bereits 2021 an die Gemeinde Raesfeld mit dem Wunsch herangetreten, Erweiterungsflächen des Friedhofes in Erle teilweise zu überplanen und diese so einer Wohnbebauung zuzuführen.
Dieser hinter Teil der Wiese soll als potenzielle Erweiterungsfläche freigehalten werden. Foto: Petra Bosse
Erhaltenswerter Baumbestand am Friedholt
Variante 1 – Konkret bestand seitens der Kirchengemeinde zunächst die Absicht das Grundstück entlang der Straße Friedholt (Flurstück 616) aufzugeben, um hier eine Bebauung mit Einfamilienhäusern zu ermöglichen. Von diesem Vorhaben wurde allerdings aufgrund des bestehenden, erhaltenswerten Baumbestandes am Friedholt Abstand genommen.
Parkplätze müssen verlegt werden
Zwischenzeitlich verfolgt die Kirchengemeinde die Absicht, die heutige Erweiterungsfläche nordwestlich des Friedhofes (Flurstück 617) – Variante 2 – einer Wohnnutzung zuzuführen. Laut Verwaltung sei dabei jedoch zu beachten, dass bei dieser Planung die bestehenden Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Trauerhalle wegfallen und verlegt werden müssen.
Bei einer Bebauung auf dieser Fläche, müssten die Parkplätze verlegt werden. Foto: Petra Bosse
Die Kirchengemeinde St. Martin beabsichtigt die Parkfläche auf die südöstliche Seite des Friedhofes zu verlagern (siehe Skizze). Eine vorgesehene zweite Zufahrt im Kreuzungsbereich Holten/Friedholt kann jedoch nicht wie vorgesehen realisiert werden. Die Zu- und Abfahrt würde ausschließlich über die vorgesehene nordwestliche Zuwegung erfolgen.
Umgang mit dem Entfall der bestehenden Erweiterungsfläche für den Friedhof Erle
Durch den Bebauungsplan entfällt die zurzeit bestehende Erweiterungsfläche für den Friedhof in Erle. Dies stelle aus Sicht der Kirchengemeinde allerdings auch zukünftig keine Probleme dar. So wird davon ausgegangen, dass mit Blick auf die noch zur Verfügung stehenden Gräber und die durchschnittliche Anzahl der jährlichen Bestattungen die derzeitige Friedhofsfläche ausreichend groß ist.
Kirchengemeinde favorisiert die Variante 1 – eine Bebauung auf der Fläche längs der Straße Friedholt. Foto: Petra Bosse
Für den Fall, dass dennoch die bestehende Friedhofsfläche nicht ausreicht, soll die freie Fläche im Bereich Holten / Friedholt mit einer Größe von ca. 3.830 m² als potenzielle Erweiterungsfläche freigehalten werden. Eine Stellungnahme zur Notwendigkeit der aktuellen Erweiterungsfläche seitens der Kirchengemeinde liegt der Verwaltung vor.
Stellungnahme der Zentralrendantur Borken
In dem Schreiben an die Verwaltung begründet Thomas Vestrick von der Zentralrendantur Borken die Pläne mit Veränderungen der Bestattungskultur. Diese würden zu einem rückläufigen Flächenbedarf führen. Deshalb sei es vorgesehen, einen Teil der freien Flächen des Friedhofs St. Silvester in Raesfeld Erle einer anderen Nutzung zu zuführen.
Jetzige Friedhofsfläche ausreichend
Auf den Friedhof St. Silvester in Raesfeld Erle gibt es zurzeit insgesamt 786 unterschiedliche Grabstätten, davon sind im Moment 667 Grabstätten belegt und 119 frei. Bei durchschnittlich 35 Bestattungen in den letzten beiden Jahren sei laut Vestrick davon auszugehen, dass die bereits jetzt genutzte Friedhofsfläche ausreichend groß sei. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Teil der Bestattungen auf zurzeit noch genutzte Grabstätten erfolgt. Die freie Fläche, Flurstück 616, mit einer Größe von ca. 3.000 qm werde nicht mehr für den Friedhof benötigt.
Das Büro hält eine bauliche Verdichtung der Fläche für städtebaulich sinnvoll und hat zwei alternative Vorentwürfe für eine mögliche Bebauung erarbeitet. Im Ergebnis wird seitens der Kirchengemeinde die Variante 1 bevorzugt.
Kreis Borken stellte im vergangenen Jahr 8.140 Führerscheine neu aus. 687 Bürgerinnen und Bürger mussten Fahrerlaubnis abgeben
Kreis Borken. Der Kreis Borken hat im vergangenen Jahr 8.140 Führerscheine neu ausgestellt oder erweitert. Dies ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr (7.318). Knapp ein Drittel der Führerscheine (2.714) wurden im vergangenen Jahr als Erlaubnis für das begleitete Fahren mit 17 erteilt.
482 Fällen waren Auslöser für den Entzug der Fahrerlaubnis
Keine Gedanken über ihre Fahrerlaubnis brauchen sich vorerst einige Verkehrssünder zu machen. Insgesamt 687 Kreisbürgerinnen und -bürgern ist 2022 der Führerschein entzogen worden. Hauptgrund waren dabei Fahrten unter Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln.
Sie waren in 482 Fällen Auslöser für den Entzug der Fahrerlaubnis. Wegen sonstiger Delikte, das sind zum Beispiel Unfallflucht, sowie körperliche, geistige und charakterliche Mängel mussten 112 Autofahrerinnen und -fahrer ihren Führerschein abgeben.
Zu viele Punkte im Verkehrsregister
26 Mal überstanden Fahranfänger die Probezeit nicht und 47 Kreisbürgerinnen und -bürgern wurden zu viele Punkte im Verkehrsregister in Flensburg zum Verhängnis. Auf der anderen Seite haben 443 Bürgerinnen und Bürger ihren Führerschein zurückerhalten, nachdem sie ihre Kraftfahreignung wieder nachgewiesen hatten, zum Beispiel durch eine erfolgreiche medizinisch-psychologische Untersuchung.
Zum Thema Führerscheinumtausch: Im Rahmen der Umtauschpflicht der alten Führerscheine sind bisher 6.363 Führerscheine getauscht worden. Der Umtausch der Führerscheine ist in mehreren Stufen bis 2033 gestaffelt. Im Jahr 2023 sind alle Bürgerinnen und Bürger, die in der Jahren 1965 bis 1970 geboren wurden, aufgefordert, ihren Papierführerschein umzutauschen. Die Personen, die bereits einen Kartenführerschein besitzen, müssen diesen noch nicht umtauschen. Der Umtausch der Kartenführerscheine beginnt erst im Jahr 2026. Weitere Infos zum Führerscheinumtausch gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/index.php?id=15253&L=34.
Der Vorstand von Eintracht Erle lädt zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein
Nach einigen Terminverlegungen sind nun alle Interessierten zu der Jahreshauptversammlung am Freitag, den 31. März 2023 um 19 Uhr bei Arno Brömmel eingeladen und sich rege am Gespräch zu beteiligen. Es stehen außerdem in diesem Jahr die Vorstandswahlen an.
Eine bunte Palette an gut erhaltener Baby- und Kinderkleidung gibt es 9 bis 11.30 Uhr in der Julia-Koppers Gesamtschule ebenso wie Spielzeug und Kinderbücher.
Am Samstag, den 18. März findet wieder der Kinderkleidermarkt statt, der von der kfd veranstaltet wird. Der Zuspruch der Familien beim letzten Markt im Herbst war riesig, so dass das Team des Kleidermarktes auch wieder auf viele Besucher hofft.
Verkauft wird gut erhaltene Kinderkleidung in den Größen 50-176 und Umstandsmode, Babyzubehör sowie Kinderwagen und Autositze. Außerdem Fahrzeuge und Fahrräder/Fahrradsitze, sowie Spielzeug.
Fast neuwertige Kinderwagen zu einem fairen Preis
Für alle werdenden Eltern sei darauf hingewiesen, dass sehr oft schöne und fast neuwertige Kinderwagen zu einem fairen Preis angeboten werden. Leider ist die Nachfrage meist gering, vielleicht weil viele dies nicht wissen. Gerade Kinderwagen sind meist eine teure Anschaffung und werden nur eine kurze Zeit gebraucht.
Der Kinderkleidermarkt findet am Samstag, den 18. März in der Zeit von 9 bis -11.30 Uhr in der Julia-Koppers-Gesamtschule (ehemals Alexanderschule) statt. Für Schwangere mit einer Begleitperson öffnet der Markt bereits um 8:30 Uhr.
Die Verkaufsnummern sind bereits alle vergeben.
Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite raesfeld.unserbasar.de. Außerdem werden aktuelle Nachrichten auch auf der Facebook und Instagram-Seite des Kinderkleidermarktes veröffentlicht.
Die Region Naturpark Hohe Mark mit naturnahen Angeboten soll nachhaltig touristisch aufgewertet werden
Hand aufs Herz – Wie viele Einwohner und Einwohnerinnen der 27 Naturparkkommunen wissen, dass sie im Naturpark Hohe Mark zuhause sind?
Zu wenige, meinen die verantwortlichen Akteure. Deshalb soll der Naturpark Hohe Mark bekannter, die Region mit naturnahen Angeboten nachhaltig touristisch aufgewertet werden.
Übrigens wurde der Naturpark Hohe Mark 1963 gegründet und erstreckt sich mit seinen fast 2.000 qkm in West – Ost Ausrichtung von Isselburg bis Lüdinghausen und von Nord nach Süd von Gescher bis nach Bottrop.
Zum Thema „Regionalmarketing im Naturpark Hohe Mark“ trafen sich am 07.03. zahlreiche Bürgermeister, Touristiker und Touristikerinnen, die Gastronomie und Hotellerie sowie Vertreter und Vertreterinnen der beteiligten Kreise, Verbände und der Bezirksregierung Münster in Borken im Hotel Waldesruh.
Hochwertige Angebote
Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, begrüßte die Gäste und lobte das Engagement des Naturparks ausdrücklich: „Durch die hochwertigen Angebote in den Bereichen Wandern und Radfahren des Naturpark Hohe Mark gewinnt der Tourismus im Kreis Borken und im weiteren Umfeld deutlich an Strahlkraft. Untereinander verbundene kleinere und größere Highlights werden besser wahrgenommen, die Angebote machen Neugierig auf unsere Region.“
Prof. Dr. Dirk Reiser, Dozent für Nachhaltigen Tourismus an der Hochschule Rhein-Waal, lobt die Entwicklung der 280 km langen Hohe Mark Radroute und des 150 km langen Fernwanderwegs Hohe Mark Steig. Er sieht in beiden Angeboten ein hohes touristisches Potenzial sowie ein Plus für die lokale Bevölkerung. Um den Naturpark bekannter zu machen, müsse man jedoch die richtigen Botschaften senden und das Regionalmarketing stärken. Prof. Reiser betont, dass eine positive Imagewirkung des Naturparks viele Gäste anziehen und auch andere Wirtschaftsbereiche unterstützen kann.
Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks, fordert alle Akteure auf, dem Naturpark mehr Raum als positivem Imageträger im Marketing zu geben.
Fast wie eine Großleinwand – Das Schloss Raesfeld in der Abendsonne spiegelt sich im Naturparkhaus wieder. Foto: Petra Bosse
In der kommunalen Entwicklung müsse der Naturpark, wo immer es geht, mitgedacht und den touristischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Rücken gestärkt werden. Sie betont Ihre Freude bei der Arbeit für den Naturpark und geht noch einen Schritt weiter: „Der Naturpark mit seinen Möglichkeiten und positiven Effekten für die Region sollte unser aller Herzensangelegenheit sein. Von unserer Arbeit für den Naturpark Hohe Mark profitieren Einheimische und Gäste gleichermaßen.“
Zur Weiterentwicklung der Angebote im Naturpark werden auf diese Veranstaltung Treffen zu entsprechenden Themen und Arbeitsaufträgen folgen, kündigt Dagmar Beckmann an.
Fliegerberg – imposanten Sanddüne und angrenzende Wäldern Fliegerberg in Borken. Foto: Ralf Bröker
Nach einer Mittagspause mit kleinem Imbiss rundete ein Blick auf den Fliegerberg in Borken die Veranstaltung ab. Während einer Führung informierte der Revierleiter Horst Böke über das attraktive Gebiet mit einer von Hochlandrindern beweideten Offenlandfläche, einer imposanten Sanddüne und angrenzenden Wäldern.
Für Leser und Leserinnen, die Neugierig auf die Angebote des Naturparks sind, bietet sich ein Blick auf diese Homepages an: www.naturpark-hohe.mark.de, www.hohe-mark-steig.de, www.hohemarkradroute.de. Hier findet jeder sein Abenteuer in der Natur.
Von unserer Arbeit für den Naturpark Hohe Mark profitieren Einheimische und Gäste gleichermaßen.“