Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld hat am Donnerstagabend zur 5. Podiumsdiskussion „Klartext“ in den Saal von Brömmel-Wilms in Erle geladen.
Das Thema der Veranstaltung lautet „Starke Vereine – Starkes Ehrenamt – Starke Gemeinde“. Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt im Verein stand dabei im Fokus der Diskussion.
Bürgermeister Martin Tesing, Bernhard Bölker (Fraktionsvorsitzender der CDU), Maria Kowalsky (Vorsitzende OMR) und Hans Zaksek (Ehrenamtskoordinator Borken) stellten sich der Diskussion. Moderiert wurde die 5. Klar-Text Veranstaltung von Raimund Stroik.
Rückgang von Ehrenamtlichen
Ehrenamtskoordinator Borken, Hans Zaksek, betonte dabei, dass bürgerschaftliches Engagement nicht mit Ehrenamt verwechselt werden dürfe. „Das junge Ehrenamt und auch die Nachbarschaftshilfe kann nie hoch genug geschätzt werden“, so Zaksek. Allerdings sei hier ein Rückgang deutlich erkennbar und „wir müssen um Leute kämpfen“.
Diese Aussage wurde auch von Bürgermeister Martin Tesing unterstrichen, der die Frage aufwarf, wo Ehrenamt anfange und wo es aufhöre. Als Beispiel nannte er die erfolgreiche Jugendfeuerwehr Raesfeld sowie das Amt des Schöffen, für das bereits 39 Bewerbungen vorliegen.
Die Bedeutung des Ehrenamts für die Gemeinde Raesfeld wurde von vielen Rednern betont. Es wurde deutlich, dass das Ehrenamt das Rückgrat der Gemeinde darstellt und es in vielen Bereichen auch noch gut funktioniert, wie etwa die Ferienspielaktionen oder der Kinderchor Erle unter der Leitung von Klaus Kriebel zeigen.
Zu viel administrative Arbeit
Allerdings gab es auch Kritikpunkte: So wurde beklagt, dass Vereine oft viel administrative Arbeit leisten müssten und hierbei mehr Unterstützung von der Verwaltung erwartet würde. Immerhin gibt es in der Gemeinde rund 70 Vereine. Auch das Thema der digitalen Präsenz von Vereinen wurde angesprochen: Es sei wichtig, dass sich Vereine auf Plattformen wie Facebook und Instagram präsentierten, um insbesondere junge Menschen für die Vereinsarbeit zu gewinnen und neue Mitglieder anzusprechen.
Keine Feste ohne Ehrenamt
Eine zentrale Frage lautet: Was bedeutet Ehrenamt eigentlich und ist es auf dem Land noch zeitgemäß? Bürgermeister Tesing war der Meinung, dass es viele Feste ohne Ehrenamt nicht geben würden und betonte, dass die laufenden ehrenamtlichen Strukturen auf dem Land, im Gegensatz zu zu einigen Bereichen im Ruhrgebiet noch funktionierten und auch weiterhin wichtig seien. Sollte die Gemeinde mehr für das Ehrenamt tun und es auch stärker in den Vordergrund stellen? Hierbei müsste man gemeinsam an einer Lösung arbeiten, so Tesing.
Insgesamt war die Podiumsdiskussion eine wichtige Gelegenheit, um das Thema Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Raesfeld zu diskutieren und um Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen zu finden.
Der aus Kerala (Indien) stammende Pater Jobin hat gemeinsam mit acht Priestern aus aller Welt den eineinhalbjährigen „Willkommenskurs“ erfolgreich absolviert.
Dazu gehörten das Absolvieren eines Sprachkurses und das Bestehen von Prüfungen zu pastoralen Themen. Die Pfarrgemeinde gratuliert ihm herzlich zu dieser Leistung!
Während seiner Zeit in unserer Kirchengemeinde konnte Pater Jobin erste pastorale Erfahrungen in Deutschland sammeln und die Kultur des Münsterlandes kennenlernen. Die Praktikumszeit sei schnell vergangen und es sei eine angenehme Zusammenarbeit gewesen, heißt es.
Die Kirchengemeinde St. Martin freut sich, dass Pater Jobin ab dem 1. Mai als Pfarrer in Rhede wirken wird.
Wer Pater Jobin persönlich verabschieden möchte, hat am 29. April in der Vorabendmesse Gelegenheit dazu. Er wird auch bei der Wiedereröffnung des renovierten Kindergartens in Rhedebrügge dabei sein. „Wir wünschen ihm für seinen weiteren Dienst im Bistum Münster viel Freude und Gottes Segen!“ so Pastor Dr. Fabian Tilling.
Aus einem im Umbau befindlichen Stallgebäude haben Unbekannte in Raesfeld am Vennekenweg Werkzeug entwendet
Passiert ist das laut Mitteilung der Polizei zwischen Donnerstag, 12.00 Uhr, und Freitag, 07.00 Uhr.
Die Täter erbeuteten elektronische Geräte der Hersteller Milwaukee und Makita sowie Bluetooth-Kopfhörer des Fabrikats Engelbert Strauss. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo Borken: Tel. (02861) 9000.
Das Gemeindegebiet Raesfeld erlebt derzeit einen spannenden Wandel – Drei neue Gewerbegebiete entstehen in Raesfeld
Mit der Erweiterung von gleich drei Gewerbegebieten – Raesfeld-Süd, Erle-Ost und Raesfeld-Ost – gibt es für Unternehmen nun noch mehr attraktive Flächen, um sich anzusiedeln und zu wachsen. Insgesamt stehen damit schnell die Hälfte angekündigter Gewerbeflächen zur Verfügung, was ein erwartetes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist.
Mit der Gewerbegebietserweiterung Raesfeld-Süd, dem Gewerbegebiet Erle-Ost sowie dem Gewerbegebiet Raesfeld-Ost, angrenzend an das Gelände der Firma Schmeing, entstehen gleich drei Gewerbegebiete in der Gemeinde Raesfeld.
40 Prozent zusätzliche Gewerbeflächen
Insgesamt stehen damit rund 40 Prozent zusätzliche Gewerbeflächen im Gemeindegebiet zur Verfügung. „Potentiell haben wir dann damit die Möglichkeit geschaffen, unseren Betrieben Erweiterungsflächen anzubieten und damit mögliche Wachstumshemmnisse für die ansässigen Gewerbeunternehmen zu stoppen. Bestes Beispiel ist die Firma IBO, die sich künftig wieder in Raesfeld ansiedeln möchte“, so Martin Tesing, Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld.
Mitte März wurde mit den ersten Erdarbeiten im Gewerbegebiet Raesfeld-Süd an der Hüningsbreede begonnen. Das bisher rund 17,8 Hektar große Areal wird um rund neun Hektar erweitert. Die Planungen dafür laufen bereits seit 2018. Ein Regenrückhaltebecken mit Feuerlöschteich wurde schon 2019 fertiggestellt.
Regenklärbecken
Im Rahmen der nun angelaufenen Erschließungsarbeiten wird neben dem Kanal und der Baustraße auch ein Regenklärbecken gebaut. In diesem werden die ersten verunreinigten Niederschläge gesammelt und zum Klärwerk abgeleitet; der anschließende Regen wird dann im Regenrückhaltebecken gesammelt.
Freigabe für Dezember geplant
Der gesamte Ausbau wird voraussichtlich bis Oktober 2023 andauern. Danach werden Versorgungsleitungen gelegt, so dass die Freigabe für die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe für den 1. Dezember 2023 geplant ist. Einige Gewerbeflächen sind bereits in den letzten Wochen veräußert worden; vier größere Firmen werden sich hier ansiedeln.
Fast gleichzeitig mit den Arbeiten in Raesfeld startete auch die Erweiterung des Gewerbegebiets Erle-Ost, dessen Fläche sich mehr als verdoppeln wird. Rund neun Hektar kommen zu den bereits vorhandenen 8 Hektar Gewerbefläche hinzu. Neben dem Kanal und der Baustraße werden auch hier ein Regenklärbecken und ein Regensickerbecken gebaut. Rund 40.000 Quadratmeter Boden werden dafür ausgekoffert und dann zum Anfüllen im Gewerbegebiet Raesfeld-Süd genutzt.
Sandmassen werden von Erle nach Raesfeld gebracht
„Mit den Erdarbeiten haben wir erhebliche Sandmassen von Erle nach Raesfeld fahren müssen, um das vorgeschriebene Regensickerbecken ausheben und die geforderten Bodenverhältnisse ausgleichen zu können. Diese Arbeiten sind jetzt aber in dieser Woche weitestgehend abgeschlossen worden, so dass jetzt wieder weniger Betriebsamkeit an den beiden Baustellen einkehren sollte“, informiert Bernd Roters, Bauamtsleiter der Gemeinde Raesfeld.
Erste Gewerbebetriebe im März 2024
Die Erschließungsarbeiten werden bis Dezember 2023 dauern. Anschließend werden die nötigen Versorgungsleitungen gelegt, so dass die Ansiedlung erster Gewerbebetriebe voraussichtlich im März 2024 beginnen kann. Auch hier sind schon einige bereits verkauft; weitere konkrete Anfragen liegen vor.
Mehr ortsnahe Arbeitsplätze und erhöhtes Gewerbeeinkommen
„Hier können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern künftig in Raesfeld und Erle ortsnahe Arbeitsplätze bieten. Wir rechnen aber auch mit einem erhöhten Gewerbesteueraufkommen für die Gemeinde“, freut sich Martin Tesing.
Der Ausbau der Gewerbegebiete verursacht insgesamt Kosten in Höhe von etwa 5,2 Millionen Euro. Ein Betrag von 480.000 Euro wurde im Jahr 2019 bereits für das Regenrückhaltebecken an der Hüningsbreede aufgewendet. Derzeit sind 1,9 Millionen Euro für den Ausbau in Raesfeld und 2,75 Millionen Euro für die Erweiterung des Gewerbegebiets Erle-Ost eingeplant.
Gewerbegebiete mit direktem Anschluss zur A 31
Beide Gebiete sind durch die angrenzende Bundesstraße 224 direkt mit der Autobahnanschlussstelle A31/Freudenberg verbunden und daher besonders attraktiv für mittelständische Unternehmen mit Bezug zum nahegelegenen Ruhrgebiet.
Neben diesen Gewerbegebieten befindet sich auch das ca. 1,8 Hektar große Gewerbegebiet Raesfeld-Ost in der Planungsphase. Martin Tesing erklärt: „Wir arbeiten daran, möglichst schnell Baurecht zu schaffen, da es bereits Interessenten für diese Fläche gibt.“ pd/Bosse
Seit Anfang April 2023 ist eine kostenlose Sperrmüllabgabe am Wertstoffhof in Raesfeld möglich. Nur was gehört in den Sperrmüll, was nicht?
Nicht jeder Sperrmüll, der beim Entsorgungsbetrieb in Raesfeld abgegeben werden kann, ist kostenlos, beispielsweise wie ein Bürostuhl, oder Gartenstühle aus Plastik.
Generell gilt: Sobald Metall verwendet wird, was bei den meisten Bürostühlen der Fall ist, wird dieser nicht als Sperrmüll anerkannt und vom Entsorger nicht an-, oder mitgenommen.
Das Gleiche gilt für die Entsorgung von Kunststoffabfälle wie Gartenstühle.
Der Grund: Die Entsorgung von Kunststoffen im Sperrmüll ist nicht optimal, da sie nicht nur Platz im Müllcontainer einnehmen, sondern auch ein Problem für die Umwelt darstellen können. Wenn Kunststoffe im Freien entsorgt werden, können sie durch Wind und Regen verbreitet werden und die Umwelt verschmutzen. Auch wenn sie verbrannt werden, können schädliche Gase freigesetzt werden.
Daher ist es wichtig, Kunststoffabfälle, einschließlich Kunststoffstühle, ordnungsgemäß zu entsorgen und sie in den dafür vorgesehenen Recyclingbehältern oder auf Recyclinghöfen abzugeben. So können die Rohstoffe wiederverwendet und die Umwelt geschützt werden.
Die Gemeinde Raesfeld beteiligt sich vom 01. Mai bis 21. Mai 2023 wieder an der Kampagne STADTRADELN. 2.515 Kommunen bis heute gemeldet
In dieser Zeit sind alle Raesfelder/ Erler und Homeraner aufgerufen, möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurückzulegen, um ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und Radverkehr zu setzen.
Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr auch in Raesfeld weiter voranzubringen und viele Bürger für das Radfahren im Alltag zu gewinnen.
Die Kampagne STADTRADELN vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, ist international und wird zusätzlich von verschiedenen Partnern unterstützt.
So funktioniert es: Beim STADTRADELN sollen sich Teams bilden und während des 21-tägigen Aktionszeitraums die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer erfassen. Das gilt auch für Radtouren außerhalb von Raesfeld, auch Fahrten mit einem E- Bike oder einem Pedelec fließen in die Wertung ein.
Teilnehmen können alle, die in Raesfeld wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Raesfelder, die teilnehmen möchten, können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de registrieren, dort einem Team beitreten oder selbst ein Team gründen. Einzelpersonen können sich dem „Offenen Team“ anschließen.
Auf der Homepage können sie dann ihre erradelten Kilometer ins Kilometer-Buch eintragen oder sie tracken diese über die STADTRADELN-App. Für Teilnehmer, die ihre Daten nicht im Internet eintragen möchten, hält die Tourist-Info im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld Erfassungsbögen bereit. Diese können dort während des Aktionszeitraums auch wieder abgegeben werden. Weitere Infos erhalten Sie telefonisch vom Team der Tourist-Info Raesfeld unter 02865 60910.
Rückblick
Der Kreis Borken belegte 2022 mit 400.047 Kilometer den 3. Platz in der Kategorie 50.000 bis 100.000 Einwohner.
Seit fast 100 Jahren organisieren die Rotarier weltweite Austauschprogramme für Jugendliche. Auch der Rotary Club Dorsten möchte junge Menschen für einen internationalen Schüleraustausch begeistern.
Biounterricht in Peru, Schulsport in Australien oder Erdkunde in Japan: Wer Lust hat, ein Schuljahr in einem anderen Land zu erleben, kann dies nun wieder mit dem Rotary Club Dorsten tun. „Wir freuen uns, dass der Jugendaustausch von Rotary International nach Corona nun wieder anläuft“, erklärt Andreas Funke. Als kommender Jugenddienstbeauftragter zusammen mit Petra Scholten möchte Funke viele Jugendliche für den Austausch begeistern. „Es ist ein tolles Angebot, das sich nicht nur an Rotary-Mitglieder richtet“, so Andreas Funke. „Durch den langen Aufenthalt in den Gastfamilien und in der dortigen Schule erleben die Jugendlichen ihr Gastland ein ganzes Jahr lang und werden so Mitglied der dortigen Gemeinschaft. Das sorgt für Erfahrungen, die ein ganzes Leben lang halten.“
Begeisterte Berichte aus fernen Ländern
Jedes Jahr verbringen mehr als 650 Schüler aus Deutschland einen Jahresaustausch mit Rotary in einem von 30 Gastländern. Das Austauschjahr gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ein neues Land, seine Bevölkerung und Lebensgewohnheiten zu entdecken. Sie lernen eine fremde Kultur kennen und eine neue Sprache zu sprechen. „Der Rotary Club Dorsten wurde 1974 gegründet, und seitdem haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem Austausch gemacht“, so Andreas Funke. „Jugendliche berichteten begeistert von ihrer Zeit in den USA oder Südamerika“.
Der Austausch ist eine Chance für alle engagierten Schüler. Teilnehmen können schulpflichtige Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. In der Regel beginnt der Austausch im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene 10. Klasse.
„Der Jugendaustausch geht übrigens nicht nur in eine Richtung“, erklärt Andreas Funke. „Jugendliche aus den Gastländern kommen dann zum Gegenbesuch nach Deutschland.“ Daher werden auch immer Familien gesucht, die auch Austauschschüler aufnehmen würden.
Informationsveranstaltung zum Jugendaustausch
Eine umfassende Information für Jugendliche und ihre Eltern, die sich für den Jugendaustausch interessieren, gibt die Organisation Rotary Jugenddienst am 9. Mai von 19 bis 20.30 Uhr über die Videokonferenzplattform zoom. Den Anmeldelink findet man hier.
Am späten Mittwochnachmittag staunte ein Spaziergänger nicht schlecht, als vor ihm auf einer Wiese zwischen Raesfeld und Homer plötzlich ein Wolf auftauchte.
Die Frage, ob es sich um den gleiche Wölfe, die für die Risse in Rhade und Lembeck verantwortlich sind handelt, ist auf dem Foto nicht erkennbar. Fakt ist, dass im Dämmerwald mittlerweile zwei Wölfe, der Wolfsrüde GW2889m und ein Weibchen mit der Kennung H01- GW 2890f leben. Das Paar soll mittlerweile auch Nachwuchs haben.
Auf jeden Fall scheint sich der Wolf im Westmünsterland wohl zu fühlen, denn er wird immer häufiger, sowohl in den Morgenstunden als auch am Nachmittag in seinem Territorium gesichtet.
Wolfsrüde GW2889m
Vom Landesamt für Umwelt und Natur (LANUV) wurde am 14. April das Westmünsterland zwischen Dämmerwald, Raesfeld und Üfter Mark als neues Wolfsterritorium offiziell bekanntgegeben. Laut LANUV ist hier der Wolfsrüde GW2889m sesshaft, der erstmals durch eine Losung am 04. Juli 2022 in Schermbeck (Kreis Wesel) identifiziert wurde.
Wolf und Landwirtschaft
Rundum Raesfeld sind zahlreiche Landwirte ansässig. Wie auch im Wolfsgebiet Schermbeck. Hier sorgte am 25. März ein Vorfall im Dämmerfall für eine größere Diskussion unter den Landwirten.
Hier wurde eine auszwei Rindernbestehende Herde mit großer Wahrscheinlich von einem Wolf angegriffen. Laut LANUV standen die Tiere auf einer hofnahen Weidefläche in Schermbeck, welche durch einen elektrifizierten Litzenzaun, bestehend aus einer Litze in 80 cm Höhe, eingezäunt war. Die Litze befand sich beim Eintreffen des Wolfsberaters auf dem Boden. Sowohl das getötete als auch das überlebende Rind befanden sich außerhalb der eingezäunten Weidefläche. Die genetische Identifizierung ist noch in Bearbeitung.
Förderrichtlinien Herdenschutz für Rinder
Die Bewertung, ob ein Herdenschutz im Sinne der Förderrichtlinie Wolf vorhanden ist, entfällt, da ein Herdenschutz für die Haltung von Rindern in der Richtlinie nicht definiert ist.
Wölfe haben binnen von 14 Tagen in Dorsten Schafe gerissen. Neben Rhade ist erneut ein Wolf für die die toten Schafe in Lembeck verantwortlich.
Im Bereich Elwen/Torfvenn in Lembeck, zwischen der Autobahn 31, der Heidener Straße und in unmittelbarer Nähe des Wanderparkplatzes riss ein Wolf am 19. März 2023 mehrere Schafe.
Im Ergebnis hinterließ der Wolf am Ende 19 tote Tiere: drei tote Alttiere und sechs Lämmer. Weitere neun Lämmer waren so schwer verletzt, dass sie später eingeschläfert werden mussten.
Laut LANUV war es eindeutig ein Wolf HW02, allerdings sei die Individualisierung noch in Bearbeitung.
Dieser Wolfsangriff war ein besonderer Fall, da erst gegen 14 Uhr Spaziergänger die toten Tiere auf der Weide entdeckten und die Polizei anriefen.
Keine weiteren technischen Probleme. Wegen des Zuckerfestes können Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens auf den 9. Mai ausweichen
Laut Ministerium für Schule und Bildung funktioniert der Download der schriftlichen Abituraufgaben für das Zentralabitur wieder reibungslos. „Der Download für die Berufskollegs und die allgemeinbildenden Schulen für die Abiturprüfungen am morgigen Donnerstag läuft ohne Probleme und wurde bereits von fast allen Schulen erfolgreich abgeschlossen“, betonte Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller.
Die Ministerin versprach, dass die Gründe für die gestrigen Download-Probleme mit Hilfe einer umfassenden Fehleranalyse aufgeklärt werden. „Wir haben diesen Prozess bereits gestern Nachmittag mit dem IT-Dienstleister, der seit mehreren Jahren die Downloads für das Ministerium technisch abwickelt, in Gang gesetzt und werden genau prüfen, woran diese sehr ärgerliche Störung gelegen hat“, erläuterte sie. Dabei wurde bereits festgestellt, dass die technischen Schwierigkeiten am Dienstagnachmittag auch mehrere Versuche, die Prüfungsaufgaben auf alternativen Wegen zu verschicken, unmöglich machten.
Fehlerquelle und Probleme
Eine Ursache für die Probleme könnte mit der neu eingeführten 2-Faktoren-Authentifizierung zusammenhängen, auch wenn sämtliche Tests im Vorfeld hierzu positiv verlaufen sind. Um ein Restrisiko an dieser Stelle auszuschließen, wurde die 2-Faktoren-Authentifizierung nun deaktiviert und zu dem weiterhin hohen Sicherheitsstandard der Vorjahre zurückgekehrt.
Weitere Maßnahmen sollen ergriffen werden
Nach Abschluss der Fehleranalyse wird das Schulministerium weitere Maßnahmen ergreifen, die sicherstellen, dass auch bei technischen Störungen Lösungen für die Bereitstellung der Abituraufgaben vorhanden sind. „Für die entstandenen Probleme bitte ich ausdrücklich um Entschuldigung“, sagte Ministerin Feller. „Ich kann verstehen, dass viele Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrerinnen und Lehrer sauer sind – ich bin es auch. Ich weiß genau, was das für Abiturientinnen und Abiturienten bedeutet.“
Rund 30.000 Abiturienten und 300 Schulen
Durch die Verschiebung der Prüfungen werden nun rund 30.000 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Klausuren in den sechs Fächern Biologie, Chemie, Ernährungslehre, Informatik, Physik, Technik (Grundkurs und Leistungskurs) am Freitag schreiben. Die Prüfungen werden rechtssicher ablaufen, kündigte Ministerin Feller an. „Aus diesem Grund haben wir auch die Prüfungen an den Schulen, die gestern ihre Downloads erfolgreich abschließen konnten, auf Freitag verschoben.“
Dies betraf rund 300 Schulen. Alle Schulen – also auch diejenigen, die gestern bereits erfolgreich herunterladen konnten – werden gebeten, am morgigen Donnerstag, den 20. April 2023, den Download für alle sechs Fächer erneut durchzuführen. Für alle heruntergeladenen Dateien – alte wie neue – gelten weiterhin die Geheimhaltungsvorschriften.
Schüler muslimischen Glaubens
Schüler muslimischen Glaubens müssen die Prüfungen am Freitag nicht mitschreiben, erläuterte die Ministerin heute Morgen. „Wegen des muslimischen Zuckerfestes war der Termin freigehalten worden“, sagte sie. „Wer wegen des Festes nicht an den Prüfungen teilnehmen möchte, kann nach vorheriger Abstimmung mit der Schulleitung am 9. Mai nachschreiben.“
Auch der Genehmigung von Sonderurlaub für Lehrkräfte muslimischen Glaubens steht nichts im Wege, sofern die Durchführung der Abiturprüfungen sichergestellt ist.
Erle, das kleine Dorf in der Gemeinde Raesfeld (Kreis Borken) im westlichen Münsterland präsentierte sich am Abend besonders stimmungsvoll:
Foto: Petra Bosse
Trotz dunkler Regenwolken durchbrach die tiefstehende Sonne noch einmal die Wolkendecke, wodurch der Wetterhahn der St. Silvesterkirche im Licht erstrahlte. Sehenswert sind außerdem die Femeiche und die historische Erler Mühle.
Foto: Petra Bosse
Erle – Dorfportrait und Abendstimmung
Das kleine Dorf Erle liegt im äußersten Westen des Münsterlandes, in der Gemeinde Raesfeld (Kreis Borken). Am Donnerstagabend hat es sich besonders eindrucksvoll gezeigt: Obwohl dunkle Regenwolken über dem Ort hingen, wurde später noch einmal die tiefstehenden Sonne durchbrochen.
Die Femeiche in Erle aus der Vogelperspektive. Foto: Daniel Bosse
Sehenswürdigkeiten im Dorf Erle
Femeiche
Die berühmte „Femeiche“ gilt als ein historisch bedeutender Versammlungsort mittelalterlicher Gerichtsbarkeit. Unter der Jahrhunderte alten Eiche haben Femegerichte – also Niedergerichte – stattgefunden. Der Baum wird bis heute als Symbol für Recht und Ordnung in ländlicher Gemeinschaft geschätzt.
Die Erler Mühle. Foto: Petra Bosse
Erler Mühle
Die traditionsreiche Erler Mühle befinde sich unweit des Dorfkerns und diente als eindrucksvolle Zeugin regionaler Technikgeschichte. Die Mühle ist heute restauriert und im privaten Besitz.
Raesfeld, eine idyllische Gemeinde im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen, freut sich in den letzten Jahren eines stetigen Zuwachses an Einwohnern. Die Einwohnerzahlen steigen kontinuierlich von 11.409 Einwohner im Jahr 2020 auf 11.710 Einwohner im Jahr 2040.Dazu geführt hat unter anderem das erweitere Industriegebiet und der neu geschaffene Wohnraum.
In den letzten Jahrzehnten sind viele kleine Dörfer in Deutschland aufgrund von Landflucht und demografischem Wandel ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.
Studie 2020
Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) aus dem Jahr 2020 gibt es in Deutschland etwa 10.000 Orte mit weniger als 500 Einwohnern. Rund ein Drittel dieser Orte sind vom Bevölkerungsrückgang und vom demografischen Wandel betroffen, was zu einem sogenannten „Dorfsterben“ führen kann. Besonders betroffen sind Regionen in Ostdeutschland und ländliche Gebiete in Bayern und Baden-Württemberg.
Idyllische Gemeinde im Naturpark Hohe Mark
Anders sieht es in Raesfeld, eine idyllische Gemeinde im Naturpark Hohe Mark und im südlichsten Zipfel des Münsterlandes aus. Sie erfreut sich in den letzten Jahren eines stetigen Zuwachses an Einwohnern. Obwohl einige Experten aufgrund der demografischen Entwicklungen eine negative Prognose für die Gemeinde abgegeben hatten, zieht es immer mehr Menschen in das beschauliche Dorf.
Zuzug von Familien
Insbesondere Familien aus der näheren Umgebung und aus dem Ruhrgebiet finden hier eine attraktive Wohnalternative. Doch während die steigenden Einwohnerzahlen von einigen Bürgern begrüßt werden, stehen andere dem Wachstum gegenüber. Sie fürchten, dass Raesfeld seine urige und gemütliche Atmosphäre verlieren und zu einem anonymen Vorort werden könnte. Trotzdem ist es für die Gemeinde von entscheidender Bedeutung, weiter zu wachsen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein, um nachhaltig zu überleben.
In diesem Zusammenhang entstehen jedoch auch kontroverse Diskussionen darüber, wie das zukünftige Raesfeld aussehen soll.
10 Gründe dafür, warum ein Dorf nicht nur genügend Wohnraum zur Verfügung stellt, sondern auch für die Zukunft Gewerbe braucht:
Schaffung von Arbeitsplätzen: Gewerbe und Unternehmen im Dorf können dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen, die es den Einwohnern ermöglichen, in ihrer Gemeinde zu arbeiten und zu leben.
Stärkung der lokalen Wirtschaft: Wenn das Dorf lokale Unternehmen hat, WIRD das Geld innerhalb der Gemeinde zirkulieren, was zur Stärkung der lokalen Wirtschaft stärken kann.
Erhöhung des Steueraufkommens: Gewerbe und Unternehmen können zur Erhöhung des Steueraufkommens beitragen, was dazu beitragen kann, die Infrastruktur und Dienstleistungen im Dorf zu verbessern.
Verbesserung der Vielfalt von Waren und Dienstleistungen: Ein Dorf mit Gewerbe und Unternehmen kann den Einwohnern eine größere Auswahl an Waren und Dienstleistungen bieten, die sie vor Ort kaufen und nutzen können.
Unterstützung der lokalen Landwirtschaft: Gewerbe und Unternehmen im Dorf can die lokale Landwirtschaft unterstützen, indem sie z. B. Produkte von lokalen Landwirten kaufen und verkaufen.
Der Gemeinschaft: Gewerbe und Unternehmen können dazu beitragen, eine lebhafte und dynamische Gemeinschaft im Dorf zu schaffen, indem sie Treffpunkte und Aktivitäten stärken.
Attraktivität für junge Menschen: Ein Dorf mit Gewerbe und Unternehmen kann für junge Menschen attraktiver sein, die auf der Suche nach Arbeits- und Geschäftsmöglichkeiten sind.
Erhaltung von Arbeitsplätzen: Gewerbe und Unternehmen können dazu beitragen, Arbeitsplätze im Dorf zu erhalten, indem sie die Abwanderung von Arbeitskräften in die Städte reduzieren.
Schaffung von Möglichkeiten für Unternehmertum: Gewerbe und Unternehmen können den Einwohnern des Dorfes die Möglichkeit geben, ihr eigenes Unternehmen zu begründen und damit zur Wirtschaft und Gemeinschaft beizutragen.
Förderung von Innovation und Fortschritt: Gewerbe und Unternehmen können dazu beitragen, Innovation und Fortschritt im Dorf zu fördern, indem sie neue Ideen, Technologien und Produkte einführen.
Insgesamt ist Gewerbe wichtig für ein Dorf, um eine starke und lebhafte Gemeinschaft zu schaffen, Arbeitsplätze zu schaffen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Deshalb wurde auch ein neues Gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen zum 01. Januar 2020 von der Bundesregierung eingerichtet.
Der Heimatverein veranstaltete seine Jahreshauptversammlung, bei der Vorsitzenden Norbert Sabellek 57 Mitglieder begrüßte.
Die Versammlung behandelte die verschiedenen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für Heimat und Natur. Der CDU-Gemeindeverband lädt in dieser Woche zu einem Bürgerdialog ein, bei dem diskutiert wird, ob ein Ehrenamt noch zeitgemäß ist und wie man sich einbringen kann. Der Heimatverein beantwortet diese Fragen eindeutig positiv und bietet viele Gelegenheiten, sich einzubringen.
Berichte der einzelnen Gruppen der Heimatvereins Erle
Natur- und Vogelschutz
Beim Natur- und Vogelschutz kann jeder ohne Voraussetzungen mitmachen. Seit 2016 gibt es das Projekt „Babywiese“, das besonders auf junge Eltern und ihre Kinder ausgerichtet ist. Inzwischen wurden auf der Wiese an der Erler Mühle 80 Obstbäume für Babys und Kleinkinder gepflanzt. Die Kinderpaten kümmern sich um ihre Bäume, sehen ihnen beim Wachsen zu und bauen eine Beziehung zu ihnen auf. Im Herbst können sie dann die Früchte ernten.
Kleine Veranstaltungen auf der Erler Babywiese werden auch gerne von Erwachsenen besucht. Foto: Petra Bosse (Archiv)
Gemeinsame Aktionen von Familien, Kindern, Vereinen und engagierten Unterstützern haben die Obstbaumwiese zu einem Biotop mit Obstbäumen, Blumenbeeten, naturbelassenen Wegen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten ausgebaut. Im Oktober hat der Schützenverein im Rahmen seiner Aktion „Saturday für Erle“ neue Wege angelegt und befestigt.
Setzlinge der Femeiche sorgten auch für einen Fernsehauftritt. Foto: Petra Bosse
Die Garten-AG der Grundschule zieht aus Eicheln der Femeiche Sämlinge, die mit Echtheitszertifikat verkauft werden. Ministerpräsident Hendrik Wüst hat eine Eiche aus Erle in seinem Garten in Rhede stehen, die er von der CDU Raesfeld zur Hochzeit bekommen hat.
Bedauerlich sei jedoch, dass der Besatz in den Nisthilfen für Steinkäuze im letzten Jahr leicht rückläufig und bei den Schleiereulen gänzlich verschwunden, so Norbert Sabellek.
Geschichte / Führungen an der Femeiche
Die von Carlo Behler angebotenen Führungen an der Femeiche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dabei schlüpft er in die Rolle des mittelalterlichen Freigrafen Bernd de Duiker und erzählt von seiner Gerichtstätigkeit sowie aus dem Leben der alten Eiche. Neben den monatlichen Führungen gibt es derzeit auch mehrere private Veranstaltungen.
Fahrrad- und Bikergruppen sowie Vereine nutzen ihren Ausflug nach Erle, um einen unterhaltsamen Ausflug ins Mittelalter und in die Baumgeschichte des Nationalerbe-Baums zu unternehmen. Die Tatsache, dass die Autobahn GmbH dem Antrag des Heimatvereins zugestimmt hat, an der A31 zwei touristische Unterrichtungstafeln aufzustellen, die auf die „Tausendjährige Femeiche“ hinweisen, belegt die überregionale touristische Wertschätzung der Femeiche.
Ebenso wird der Heimatverein auf Wunsch des Schützenvereins am Werlo in der Östrich eine Informationstafel über die besondere Grenzsituation und die historische Entwicklung der Orte und Grenzen aufstellen, an dem der Schützenverein Erle den gemeinsamen Grenzpunkt von Erle, Rhade, Marbeck und Heiden-Leblich durch einen Grenzpfahl markiert hat.
Foto: Heimatverein Erle
Plattdeutsch
Die Kinder der beiden Plattdeutsch-AG des 3. und 4. Grundschuljahres und der Sekundarschüler konnten die durch Spielen, Singen und Lesen erlernten plattdeutschen Sketche und Kreisspiele bei mehreren Auftritten in Seniorenheimen, Seniorentreffs und anderen Vereinen vorspielen. Vor allem die alten Kreisspiele aus ihren Kindertagen erinnern die Senioren an ihre eigene Kindheit und animieren sie zum Mitsingen. Die plattdeutsche Theatergruppe des Vereins führte im März mit großem Erfolg sechsmal das Stück „Twee Hallelujah für een Börgermester“ auf.
Die Aufführungen sollen auch in den kommenden Jahren im Frühjahr statt im Herbst sein. Die Theatertruppe hat in diesem Jahr zusammen mit dem Theaterverein Raesfeld als Anerkennung den Heimatpreis von Raesfeld bekommen.
Darüber hinaus soll Arbeit des Vereins durch Klaus Kriebel auch medial begleitet begleitet werden. So werden einzelne Gruppen kleine Podcasts über ihre Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement im Verein für die WMW erstellen.
Wahlen
Während der Vorstandswahlen standen die Neubesetzungen von drei stellvertretenden Vorsitzenden- und drei Beisitzerposten an.
Andreas Cluse wurde erneut als stellvertretender Vorsitzender gewählt und Charlotte Meiners als stellvertretende Kassiererin wiedergewählt. Janina Kargel ist die neue stellvertretende Schriftführerin, da Doris Grunewald aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausscheiden musste.
Norbert Sabellek würdigte Grunewalds Engagement für den Vorstand, insbesondere als Betreuerin der Brejpottspöllers und als Schauspielerin des plattdeutschen Theaters, und verabschiedete sie mit einem Blumenstrauß.
Ingrid Horstmann und Hildegard Gülker wurden in ihrem Amt als Beisitzerinnen bestätigt. Neu im Vorstand als Beisitzerin ist Victoria Heider. Hermann Josef Grewing und Susanne Behler wurden als neue Kassenprüfer bestimmt.
Jahresprogramm 2023/24
Einige Veranstaltungen wie Maikranzaufhängen unter Mitwirkung der Brejpottspöllers, die Waldspiele in den Ferien und der plattdeutsche Nachmittag im Herbst finden auch dieses Jahr statt.
Eine Frühjahrswanderung in der Dingdener Heide mit anschließendem Frühstück ist am 07.05.
Für den 18. Juni ist wieder ein offenes Singen unter den Kastanien vorgesehen. Am 26.08. ist zum ersten Mal die Familienaktion „Alte Spiele“ auf der Babywiese geplant.
Ein Tagesausflug führt im September zum Freilichtmuseum nach Hagen.
Im Oktober ist wieder ein Herbstfest mit Apfelsaftpressen in der Pausenhalle der Silvesterschule vorgesehen.
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„DRK-Blutspendenaktion in Raesfeld ein großer Erfolg: Über 250 Blutspender spenden rund 126 Liter Blut“
Junggesellen Raesfeld. Blutspenden-DRK
Bei der Blutspendenaktion des DRK-Ortsvereins Raesfeld am Wochenende in der Julia-Koppers Gesamtschule wechselt rund 126 von 252 Blutspendern den Besitzer. Blutspenden rettet Leben, und die DRK-Helfer waren am Samstag bereits zufrieden, da mehr Blutspender als in den vergangenen Jahren kamen.
Alle 125 Termine waren schnell vergeben, was ein Plus von etwa 30 Personen im Vergleich zu den vergangenen Jahren bedeutete, berichtete Roland Hörning.
Auch am Sonntagabend gab es keine Langeweile bei den DRK-Helferinnen und Helfern, als weitere 127 Spender, darunter 20 größere und kleinere Gruppen, der Einladung des DRK-Raesfeld folgten.
Die Aktion des DRK-Ortsvereins unter dem Motto „Blut-Gruppe bilden, spenden und gewinnen“ sprach nicht nur Erst- und Dauerspender an, sondern auch Vereine, Kegelclubs, Doppelkopfrunden, Nachbarschaften und sonstige Teams.
„Gemeinsam Leben retten: Werde auch du Teil unserer Blutspender-Community! Die nächste DRK-Blutspendenaktion findet in Erle, Montag, 15. Mai 2023 von 17.30 Uhr bis 21 Uhr, statt.
Am Sonntag, den 16. April, fand die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms statt. Nach gemeinsamem Frühstück und Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludger Askamp wurde der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht.
Ehrung der Jubilare statt. Für 70 jährige Treue zur Kolpingsfamilie Erle wurden geehrt: Heinrich Fortmann und Alfons Rößmann. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurde geehrt: Klaus Grömping.
v.l.n.r. Klaus Grömping, Thomas Rößmann, Martina Schlüter, Norbert Breil, Ludger Askamp, Ottmar Litzki.
Nach den Ehrungen wurde von der Schriftführerin Martina Schlüter ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Jahr verlesen, das mit Fotos von Klaus Grömping zu den einzelnen Veranstaltungen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde und schöne Erinnerungen bei den Mitgliedern wachrief.
Der Kassenbericht wurde von Rita Gülker vorgetragen. Der Kassenprüfer Heinz-Peter Hard bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass von der Versammlung dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden konnte.
Wahlen
In diesem Jahr wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt: Martina Schlüter (Schriftführerin), Norbert Breil (Beisitzer), Ottmar Litzki (Beisitzer) und Thomas Rößmann (Beisitzer).
Schriftliche Abiturprüfungen am Mittwoch (19. April 2023) müssen auf Freitag (21. April 2023) verschoben werden
Wie heute, um 20.45 Uhr, das Ministerium für Schule und Bildung NRW mitteilt gab es beim Download der schriftlichen Abituraufgaben für das Zentralabitur heute Dienstag, 18. April 2023, eine massive technische Störung.
Betroffen war der Download für die Prüfungsfächer am Mittwoch, den 19. April 2023: Biologie, Chemie, Ernährungslehre, Informatik, Physik, Technik (Grundkurs und Leistungskurs). Die technische Störung konnte im Laufe des heutigen Tages nicht mehr rechtzeitig behoben werden, sodass die für Mittwoch vorgesehenen schriftlichen Abiturprüfungen auf den bisher prüfungsfreien kommenden Freitag, 21. April 2023, verschoben werden müssen. Die Schulen wurden fortlaufend über die Störung und am Abend über die Verschiebung informiert.
Genaue Fehleranalyse erstellen
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die Störung und kurzfristige Verschiebung der Abiturklausuren ist außerordentlich ärgerlich. Die Abiturientinnen und Abiturienten haben sich intensiv auf ihre Prüfungen vorbereitet. Umso ärgerlicher ist es, dass eine Störung beim Download dazu geführt hat, dass die Schulen die Aufgaben nicht rechtzeitig erhalten haben. Das Ministerium für Schule und Bildung wird die massive Störung gemeinsam mit dem externen Dienstleister intensiv aufarbeiten und eine genaue Fehleranalyse erstellen und daraus die notwendigen Konsequenzen ziehen, damit die Prüfungen an den Folgetagen störungsfrei durchgeführt werden können.“
Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867-40.
Die Vergabe der Grundstücke Stockbreede in Raesfeld soll noch vor den Sommerferien nach den bekannten Kriterien stattfinden. Nach der 5. Änderungssatzung und nach einstimmigem Ratsbeschluss vom 27. März 2023 kann östlich der Stockbreede mit dem Bau von rund 36 bis 40 Eigenheimen begonnen werden.
Ergänzend im Bebauungsplan festgehalten wurde, dass das Regenwasser in diesem Gebiet über einen Regenwasserkanal in ein Versickerungsbecken geleitet werden soll. Darüber hinaus könne Starkregen eine Gefahr darstellen.
Gründächer empfohlen
Den zukünftigen Eigentümern wurde deshalb der Vorschlag gemacht, ihre Dächer zu begrünen und auf Schottergärten zu verzichten sowie versickerungsfähiges Pflaster zu nutzen. Vorausgegangen dazu war eine Überprüfung, die gezeigt hat, dass Teilbereiche des Gebiets bei einem extremen Starkregen bis zu maximal 60 Zentimeter hoch unter Wasser stehen könnten.
Rund 36 bis 40 Eigenheime sollen hier entstehen. Foto: Petra Bosse
Vergabe der Grundstücke
Wie Bürgermeister Martin Tesing bei der Sitzung des Ortsmarketing am 30. März mitteilte, soll die Vergabe der Grundstücke noch vor den Sommerferien nach den bekannten Kriterien stattfinden.
Zwei Doppelhausgrundstücke aus dem Eigentum der Gemeinde gibt es noch im ersten Baugebiet.
Entwicklung der Bevölkerung in Raesfeld
Bei der Ausweisung der Flächen für Allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplanes im Jahr 2010 ging die Gemeinde Raesfeld seinerzeit von einer negativen Bevölkerungsentwicklung aus. So lebten am 31.12.2008 insgesamt 11.000 Einwohner auf dem Gemeindegebiet.
Die Regionalplanung der Bezirksregierung Münster prognostizierte für 2025 eine Einwohnerzahl von 10.740. Entgegen dieser Prognose hat sich die Bevölkerung der Gemeinde jedoch positiv entwickelt. So weist der Bevölkerungsstand 2020 laut IT NRW 11.515 Einwohner für Raesfeld aus.
Deutliches Bevölkerungswachstum
Hierbei ist insbesondere in den vergangenen drei Jahren ein deutliches Bevölkerungswachstum zu verzeichnen. Auch die von IT NRW prognostizierte Bevölkerungsentwicklung für die Jahre 2018 bis 2040 weist steigende Einwohnerzahlen für Raesfeld aus. Demnach ist mit einem Bevölkerungszuwachs von 3,2 % bis 2040 zu rechnen.
Die Einwohnerzahlen steigen kontinuierlich von 11.409 Einwohner im Jahr 2020 auf 11.710 Einwohner im Jahr 2040. Allerdings zeigte die Prognose für das Jahr 2020 (11.409 Einwohner) auch, dass diese in diesem Jahr deutlich der tatsächlichen Einwohnerzahl von 11.515 Einwohner lag.
Somit sei laut Gemeinde davon auszugehen, dass die bis 2040 prognostizierten Einwohnerzahlen voraussichtlich sogar überschritten werden.
Seit der letzten Woche ist die kostenlose Sperrmüllabgabe am Wertstoffhof in Raesfeld möglich.
Dies hatten die Ratsmitglieder in der letzten Ratssitzung auf Antrag der FDP einstimmig beschlossen. Eine Abgabe am Wertstoffhof an der Steenbreede ist während der Öffnungszeiten mittwochs von 16.00 – 19.00 Uhr und samstags von 8.00 – 13.00 Uhr möglich.
Abholung per Postkarte
Weiterhin besteht die Möglichkeit, Sperrmüll bis zu zweimal jährlich abholen zu lassen. Eine Abholung kann per Postkarte, die am Raesfelder Abfallkalender hängt, beim Entsorgungsunternehmen Logermann angemeldet werden. Daraufhin wird ein Termin für die Sperrmüllabholung vergeben.
In den letzten Jahren gab es immer wieder Brot für Kumi Aktionen, bei denen – wie zuletzt im Februar – sehr erfolgreich Spenden für Kumi in Uganda gesammelt werden konnten.
„Vielen Raesfelder ist die Aktion bestimmt schon bekannt, oder Sie haben mit Ihrem Verein schon mal die Aktion unterstützt“ so Biobäcker Hubert Leiers, der die Aktion erneut mit Unterstützern aus den letzten Aktionen organisiert. Das Geld kommt aufgrund des ehrenamtlichen Einsatzes und der gespendeten Zutaten komplett bei Pfarrer Charles in Uganda an, der davon Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs kauft.
Lebensmittelpreis um das Doppelte gestiegen
Dafür ist er oft mehrere Hundert Kilometer unterwegs und das teilweise ohne Erfolg, d.h. ohne Lebensmittel. Die Lebensmittelpreise sind nahezu um das doppelte gestiegen. Biobäcker Hubert Leiers und seine Helfer erhielten vor Ostern erneut einen Hilferuf aus Uganda. „Die Sorgen und Nöte die Pfarrer Charles beschreibt, können wir nicht ignorieren, deshalb haben wir uns entschlossen, schon so zeitnah erneut eine Brot für Kumi Aktion zu starten“, erklärt Heike Witte.
Hilferuf
In seinem Hilferuf teilt Pfarrer Charles mit, dass die Menschen aufgrund der fehlenden Nahrungsmittel derzeit nur noch Abends etwas essen – tagsüber gibt es nur Wasser. Aufgrund der lang anhaltenden Dürre und der hohen Temperaturen von über 40°C muss aber selbst mit dem Wasser noch äußerst sparsam umgegangen werden.
Jeder der beim Diebstahl von der Polizei erwischt wird, muss damit rechnen, von der Polizei zu Tode geprügelt zu werden. Pfarrer Charles berichtet in seinem Brief, dass er das schon erleben musste und dass selbst ein Kind, das ein Huhn gestohlen hatte, aufgrund der Strafe gestorben ist. „Das sind Zustände, die für uns unvorstellbar sind“, so Heike Witte. „Hubert Leiers backt leckeres Brot und für uns ist eine Selbstverständlichkeit, das schon zum Frühstück zu genießen“.
Ganze Familie verhungert
In Kumi hingegen, so berichtet der Geistliche, der das Waisenhaus in Kumi leitet, ist schon eine ganze Familie verhungert. Pfarrer Charles hat sie alle beerdigen müssen. Das neue Schuljahr hätte für die Waisenkinder eigentlich im Februar begonnen. Das erheblich gestiegene Schulgeld kann aber nicht aufgebracht werden. Die Kinder verbleiben aber im Waisenhaus und wollen versorgt werden. „Pfarrer Charles hat sich in einem gesonderten Brief nochmal besonders bei Hubert Leiers und allen, die die Brot für Kumi Aktion unterstützen bedankt“ so Heike Witte „durch das Brot, das wir essen und für das wir eine Spende geben, können in Kumi in Uganda die Menschen auch etwas essen.“
Vorbestellung
Die Brot für Kumi Aktion findet am Sonntag den 23.04.2023 statt.. Brote können bis zum 20.04.2023 vorbestellt werden: In Raesfeld: bei Biobäcker Hubert Leiers, Telefon 02865 6944, Abholen am Sonntag den 23.04.23 in der Bäckerei von 7.00 bis 10.00 Uhr In Erle: bei Heike Witte, Telefon 02865 10047, Abholen am Sonntag den 23.04.23 am Heimathaus von 11.00 bis 12.00 Uhr