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Westmünsterland und der Wolf: Interview mit Dorstens Bürgermeister Stockhoff

Das Wolfsgebiet Schermbeck wurde erweitert. Seit dem 15. April ist nun auch Westmünsterland und Dorsten als offizielles Wolfsgebiet ausgewiesen worden

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigte, dass ein Wolfsrüde seit mehr als sechs Monaten hier lebt. Wir sprachen mit Bürgermeister Tobias Stockhoff über die Entwicklung.

Wolfsgebiet-Schermbeck-Westmünsterland
©LANUV

Der Wolf mit der amtlichen Kennung GW2889m gilt nun als territorial, lebt also vermutlich dauerhaft hier. Sein Revier sind der Dämmerwald und die Üfter Mark nördlich der Lippe zwischen Schermbeck, Dorsten und Raesfeld. Naturschützer begrüßen die Entwicklung, während Nutztierhalter besorgt sind. Wie sieht Bürgermeister Tobias Stockhoff die Rückkehr des Wolfes?

  1. Der Wolf wird aktuell vielerorts gesehen, unter anderem am Freudenberg beim Überqueren der B 224. Manche Eltern, Spaziergänger usw. haben Angst. Ist die Angst berechtigt?

Stockhoff: Ich kann sowohl die Sorgen in der Bevölkerung als auch von Weide- und Nutztierhaltern nachvollziehen. Die Vorfälle in unserer Nachbarkommune Schermbeck und jetzt beispielsweise auch in Lembeck oder Rhade sind eine massive emotionale wie wirtschaftliche Belastung für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Auch wenn man feststellen darf, dass durch den Wolf in Deutschland ganz offensichtlich bisher kein Mensch angegriffen wurde und das ein solcher Angriff nahezu ausgeschlossen werden kann, kann ich nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die Angst haben. Gegen Angst helfen am Ende nur Informationen und Aufklärung. Hier sind Bund und Land gefordert!

  1. Was sollte die Politik machen, damit ein Zusammenleben mit dem Wolf funktioniert?

Stockhoff: Zunächst einmal zeigt sich leider erneut, dass hier die Bundespolitik ein Gesetz verabschiedet hat, ohne sich vorher umfassend Gedanken über die Folgen zu machen. Aus meiner Sicht passiert das immer, wenn man durch reine Ideologie geleitet wird und den fachlichen Sachverstand nicht ausreichend berücksichtigt. Das Bundesnaturschutzgesetz schützt den Wolf, das ist grundsätzlich richtig und nachvollziehbar. Leider beantworten die vorhandenen Gesetze aber nicht ausreichend den Schutz der Weide- und Nutztiere, die Entschädigung und wo Grenzen der Zumutbarkeit erreicht sind. Bevor man den Wolfsschutz durchsetzt, hätte man Antworten für die Folgen haben müssen. Hier erwarte ich von der Bundesregierung, dass dringend nachgebessert wird – und zwar unaufgeregt, ohne ideologischen Scheuklappen und in einem angemessen Interessenausgleich zwischen den Bedürfnissen des Menschen und des Naturschutzes.

  1. Was muss die Politik machen, damit Nutztiere besser geschützt werden?

Stockhoff: Viele Länder machen sehr gute Erfahrungen mit einem aktiven (staatlichen) Wolfsmanagement. Das kann zur Folge haben, dass Wölfe überall dort heimisch werden können und zu tolerieren sind, wo das Ausmaß der wolfsverursachten Schäden und Konflikte mit vertretbarem Aufwand gering gehalten werden kann. Ferner gilt, wenn die Bundespolitik den Schutz von Wölfen forciert, dann muss die Bundesebene auch die vollständigen Kosten zum Schutz der Weide- und Nutztiere tragen und Förderangebote ohne unnötige Bürokratie schaffen. Ferner erwarte ich auch, dass der Bund für Unfallschäden eintritt, die z. B. durch den Wolf aufgescheuchte Weidetierherden entstanden sind.

  1. Kann überhaupt genügend getan werden, dass der Wolf in diesem Bereich keine Angriffsfläche hat, sprich, sollten die Weidetierhalter ihre Tiere nachts einstallen, wie häufig gefordert wird, und wie sieht es mit höheren Zäunen rund um Weiden und kleinen Wiesen aus? 

Stockhoff: Eine 100%-Sicherheit gibt es nicht im Leben. Aber man muss die Schutzmaßnahmen ermöglichen, die mit einem vertretbaren Aufwand umzusetzen wären. Ferner müssen im Schadensfall die Kosten durch den Bund vollständig und unbürokratisch übernommen werden.

  1. Hat bei einer noch größeren Population des Wolfes, also Rudelbildung, der Wolf überhaupt eine Zukunft im Naturpark Hohe Mark?

Stockhoff: Im Vergleich zum Kernruhrgebiet ist der Naturpark Hohe Mark sicherlich eher ländlich geprägt, im Vergleich zu anderen Naturregionen etwa in Brandenburg oder in der Lüneburger Heide doch dicht besiedelt. Ob der Naturpark daher als Lebensraum für Wolfsrudel wirklich geeignet ist, darf meiner Einschätzung nach bezweifelt werden oder sollte zumindest sehr gründlich und ohne Ideologie geprüft werden. In einem bundesweiten Wolfsmanagement wird man in Deutschland vermutlich Regionen identifizieren können, die für den Wolf und für Rudelbildung deutlich geeigneter sein dürften.

Frühjahrs-Opening 2023: Erste Erler Frauenmesse

Am 23. April 2023 findet von 10 bis 17 Uhr die 1. Erler Frauenmesse in Raesfeld-Erle statt – eine Veranstaltung von Frauen für Frauen.

Die Messe bietet alles rund um Mode, Kosmetik, Frisuren, Gesundheit, Ernährung und aktives Älterwerden.

15 engagierte Ausstellerinnen aus der Region präsentieren ein abwechslungsreiches Programm, darunter Live-Musik, eine Modenschau und interessante Vorträge. Die Veranstaltung wird im Saal des Gasthofs Brömmel-Wilms auf der Schermbecker Straße 20 stattfinden.

Freuen Sie sich auf die Modenschau von Heartbreak-Fashion mit Hairstyling von Honerbom Friseure und Live-Musik von Stimmpoesie Lea Thies. Die Ausstellerinnen informieren und beraten zu Themen wie Heilpraktik, Ayurveda Typberatung, Kosmetik, Permanent-Make-up, Sugaring, Brow- & Lash-Lifting, Nageldesign, Ernährung, Entspannungstechniken und Seniorenberatung.

Besuchen Sie die 1. Erler Frauenmesse und lassen Sie sich von der Vielfalt der angebotenen Produkte und Dienstleistungen inspirieren.

Blutspende-Aktion DRK Raesfeld – Morgen geht es weiter

Mehr Blutspender am Sonntag, als in den vergangenen Jahren

Bei DRK Blutspende-Aktion Raesfeld unter dem Motto: „Blut-Gruppe“ bilden, spenden und gewinnen“ haben alle Teilnehmer am Sonntag und Montag die Chance, an einer Verlosung teilzunehmen und einen Restaurantgutschein im Wert von 250 Euro zu gewinnen.

Am ersten Tag folgten mehr Blutspender der Einladung als sonst. Allein am Sonntag waren alle 125 Termine vergeben. Einige kamen auch ohne Anmeldung, darunter vier neue Spender, bestätigt Roland Hörning vom Ortsverein. „Das sind heute rund 30 Personen mehr als sonst“, freut sich Hörning. Gemeldet haben sich auch fünf Vereine.

Blutspenden tut nicht weh
Blut spenden tut auch nicht weh. Foto: Petra Bosse

Die Besonderheit

Zu dieser Aktion hat der Ortsverein Raesfeld aufgerufen. Die Besonderheit: Vereine, Kegelclubs, Doppelkopfrunden, Nachbarschaften und sonstige Teams wurden besonders angesprochen. „Bei Blutübertragungen denken viele direkt an Unfälle, aber allein die tägliche Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten führt zu einem riesigen Verbrauch“, so der DRK-Vorsitzende Michael Weddeling. „Das gespendete Blut schenkt vielen kranken Menschen eine große Portion Hoffnung“, ergänzt er.

Am Montag haben alle Spendenfreudigen erneut in der Zeit von 17.30 bis 21 Uhr in der Julia Koppers Koppers Gesamtschule die Gelegenheit, an der Aktion teilzunehmen und zu gewinnen.

Ehrenamtliche gesucht

Wer nicht selber Blut spenden möchte, kann sich trotzdem beim DRK Raesfeld einbringen. Gesucht werden freiwillige Helferinnen und Helfer für den Service und Bewirtung nach der Blutspende.

Helfer-gesucht-DRK-Raesfeld

Kommentar zu: Westmünsterland ist Wolfsgebiet

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Das Westmünsterland gehört nun seit Samstag offiziell mit zum Wolfsgebiet Schermbeck. Das löst bei vielen Weidetierhaltern und Landwirten Sorge und Unsicherheit aus.

Der Naturpark Hohe Mark im westlichen Zipfel des Münsterlandes ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet, das für seine offene Weidetierhaltung bekannt ist. Die Landschaft wird von kleinen Weiden mit Schafen, vielen Pferdekoppeln und grünen Wiesen mit Kühen geprägt.

Während sich Naturschützer über die Rückkehr des Wolfs freuen, sehen nun hier viele Weidetierhalter und Landwirte ihre Existenz bedroht. Besonders in diesem Bereich des Westmünsterlandes Dämmerwald und der Üfter Markt sind viele Weidetierhalter noch nicht darauf vorbereitet, wie sie ihre Tiere sicher vor Wolfsangriffen schützen können.

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Foto: Petra Bosse

Angst vor Wolfsangriffen

Um ihre Tiere vor einem Wolfsangriff zu schützen, bringen bedauerlicherweise immer mehr Weidetierhalter ihre Tiere wieder in den Stall. Offene Stallhaltung war früher ein wichtiges Element des Naturschutzes und der artgerechten Tierhaltung, aber wenn Tiere nicht sicher weiden können, wird dies schwierig. Wir sollten nicht vergessen, dass auch diese Tiere, wie Pferde, Rinder und Schafe, wichtige Bestandteile des Ökosystems sind und ihren Platz in der Natur haben.

Lösungen finden

Daher ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft den Schutz des Wolfs und seiner Beutearten als Teil unserer natürlichen Umgebung anerkennen und Lösungen finden, die sowohl den Schutz der Tiere als auch die Bedürfnisse der Weidetierhalter berücksichtigen. Die Politik NRW ist hier in der Pflicht, klare und effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den Konflikt zu lösen und den Schutz des Wolfes als geschützte Tierart und die Bedürfnisse der Landwirte in Einklang zu bringen.

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Schafe sind sehr effektive Landschaftspfleger, da sie in der Lage sind, Gras und andere Pflanzen kurz zu halten und schwierig zugängliche Stellen erreichen. Nur, solche wolfsicheren Zäune, wie hier im Raesfelder Industriegebiet, sind zum einen nicht überall im Naturschutzgebiet erlaubt, sondern auch für kleine Hobbyschafhalter finanziell nicht bezahlbar. Foto: Petra Bosse

Kosten für den Bau wolfssicherer Zäune

Es ist verständlich, dass viele Weidetierhalter die Kosten für den Bau wolfssicherer Zäune trotz Förderung nicht aufbringen können und die Sorge haben, dass ihre Tiere weiterhin gefährdet sind. Insbesondere in Gebieten mit hohen Besucherzahlen und viel Verkehr, wie dem Naturpark Hohe Mark Westmünsterland und jetzigem Wolfsgebiet, können Begegnungen zwischen Tier, Mensch und Wolf zu gefährlichen Situationen führen.

Bedürfnisse der Weidetierhalter berücksichtigen

Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass der Wolf als Teil des Ökosystems eine Daseinsberechtigung hat und nicht einfach kontrolliert oder gar ausgerottet werden sollte. Stattdessen ist es notwendig, Lösungen zu finden, die sowohl den Schutz der Tierart als auch die Bedürfnisse der Weidetierhalter berücksichtigen. Hier ist die Politik gefragt, um klare und wesentliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Konflikt zwischen dem Schutz des Wolfs und den Bedürfnissen der Landwirte zu lösen.

Eine offene und sachliche Diskussion aller beteiligten Parteien, einschließlich der Weidetierhalter, der Naturschützer und der Politiker, ist entscheidend, um Eine Lösung zu finden, welche sowohl die Bedürfnisse der Landwirte als auch den Schutz des Wolfs berücksichtigt.

Landwirtschaft Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Landwirtschaft im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland

Besonders für Menschen aus dem naheliegenden Ruhrgebiet bietet der Naturpark eine willkommene Abwechslung zum hektischen Alltag.

Die offene Weidetierhaltung im Naturpark Hohe Mark ermöglicht es den Tieren, in einer natürlichen Umgebung zu leben und zu grasen. Die Schafe, Pferde und Kühe haben viel Platz und können sich frei bewegen. Dadurch entsteht nicht nur eine tierfreundliche Haltung, sondern auch eine abwechslungsreiche Landschaft, die zum Erholen und Entdecken einlädt.

Besucher des Naturparks können auf zahlreichen Wander- und Radwegen die idyllische Landschaft erkunden und dabei die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Auch für Familien mit Kindern bietet der Naturpark Hohe Mark eine Vielzahl an Aktivitäten. So können Kinder zum Beispiel auf einem der vielen Spielplätze toben oder auf einem der Bauernhöfe die Tiere hautnah erleben.

Insgesamt ist der Naturpark Hohe Mark ein einzigartiges Erholungsgebiet, das nicht nur für seine offene Weidetierhaltung bekannt ist, sondern auch für seine malerische Landschaft und seine zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.

Petra Bosse

CDU lädt zum Bürgerdialog „Klartext“ ein

Thema: „Starke Vereine – Starkes Ehrenamt – Starke Gemeinde“

Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer lädt auch in diesem Jahr lädt wieder zum Bürgerdialog „Klartext“ am Donnerstag, 20. April, von 19.30 bis 21 Uhr im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms ein.

Unter dem Motto „Starke Vereine – Starkes Ehrenamt – Starke Gemeinde“ geht es um die Fragen, ist ein Engagement noch zeitgemäß, wie kann man sich einbringen, oder ob die Vereinsarbeit das Ehrenamt brauche?

Als Gäste sind auf dem Podium dabei Bürgermeister Martin Tesing, Hans-Werner Zaksek, Freiwilligen-Koordinator der Stadt Borken, Maria Kowalsky, die neue Vorsitzende des Ortsmarketingvereins Raesfeld und Bernhard Bölker, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Raimund Stroick.

Autofahrer war alkoholisiert und berauscht zugleich

Zeugen machten Polizei auf alkoholisierten Autofahrer in Raesfeld aufmerksam

Strafverfahren wurde eingeleitet

Nachdem Zeugen am Freitag die Polizei auf einen mutmaßlich alkoholisierten Autofahrer aufmerksam gemacht hatten, trafen Beamten den 55-Jährigen gegen 16.25 Uhr in Raesfeld auf dem Vennekenweg an.

Ein Atemalkoholgerät zeigte laut Mitteilung der Polizei einen Wert an, der auf eine Blutalkoholkonzentration von circa 1,4 Promille hindeutete. Er habe zudem Marihuana konsumiert, gab der Mann an. So folgten zwei Blutprobenentnahmen, um die Alkoholisierung sowie den Konsum von Betäubungsmitteln exakt bestimmen zu können. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Rehkitz-Rettung per Drohne in Raesfeld

Hegering Raesfeld setzt Drohne zur Rettung von Rehkitzen während der Mahdzeit ein

Um das Leben von Rehkitzen während der Mahdzeit zu schützen, setzt der Hegering Raesfeld erstmalig eine Drohne ein.

Wenn die Landwirte Ende April das Gras für das Viehfutter mähen, beginnt auch die Setzzeit des Rehwilds. Die Ricken verstecken ihre Jungtiere im hohen Gras und diese fliegen nicht, wenn sie Gefahr wittern. Leider führt dies oft zu ihrem Tod. Um die Rehkitze zu retten, verwendet der Hegering Raesfeld nun moderne Technologie.

Bundesförderung

Dank der Unterstützung von Sponsoren und einer Bundesförderung konnte eine Drohne mit Wärmebildtechnik und einer hochauflösenden Kamera angeschafft werden. Dadurch können auch aus großer Höhe Kitze, Junghasen und sogar Gelege von Brutvögeln aufgespürt werden, um sie vor dem Mähtod zu bewahren. Die Drohnenpiloten wurden im vergangenen Jahr aufwändig geschult.

Wie der Hegeringleiter Bernhard Bölker bei der Vorstellung der Drohne betonte, ist die Abstimmung zwischen den Landwirten bzw. Lohnunternehmern, den Revierinhabern und den Kitzrettungsteams von großer Bedeutung.

Termin der Mahd anmelden

Die geplante Mahd sollte sofort am Nachmittag vor dem Termin angemeldet werden unter [email protected], damit das Absuchen der Felder organisiert werden kann. Bölker ist zuversichtlich, dass sich dies mit der Zeit einspielen wird, und empfiehlt, für die Übergangszeit auch weiterhin altbewährte Methoden zur Rettung von Kitzen zu nutzen.

„Für Revierinhaber und Landwirte ist der Schutz der Jungtiere vor dem Mähtod von großem Interesse“, betonte Bölker. Die neu angeschaffte Drohne werde dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Sponsoren

Hegeringleiter Bölker dankt den Sponsoren, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Anschaffung erst ermöglicht haben: Volker Binner, Schloss Apotheke OHG, WLV Ortsverband Raesfeld, AgriV eG, A. u. G. Fasselt OHG, Bleker & Schulte-Terhart OHG, Andreas Funke, Volksbank Raesfeld und Erle eG.

Info

Während der Mahdzeit werden jedes Jahr unzählige Rehkitze von Mähmaschinen getötet. Die Jungtiere werden von ihren Müttern oft im hohen Gras versteckt, um sie vor Feinden zu schützen. Doch wenn die Landwirte das Gras mähen, werden sie von den Mähmessern erfasst.

Gerettet werden konnte dieses Rehkitz. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Rehkitze sind in den ersten Wochen ihres Lebens noch nicht in der Lage, schnell zu fliehen, da sie sich erst an ihre Umgebung gewöhnen und ihre Muskeln stärken müssen. Deshalb vertrauen sie auf ihre natürliche Tarnung und bleiben im hohen Gras oder im Gebüsch liegen, wenn sich Gefahr nähert. Daher ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Tiere vor dem Mähtod zu schützen.

Dieses Problem betrifft nicht nur Rehkitze, sondern auch viele andere Tierarten, wie zum Beispiel Hasen oder Vögel. Um dem entgegenzuwirken, setzen immer mehr Hegeringe und Naturschutzorganisationen moderne Technologien wie Drohnen mit Wärmebildkameras ein, um die Tiere aufzuspüren und zu retten.

Morgendlicher Gruß vom Wolf an der B 70/Raesfelder Straße

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Gestern (14.4.2023) erst wurde das Westmünsterland offiziell als Wolfsgebiet erklärt. Genau einen Tag später kommt der dort lebende Wolf mit der Kennung GW2889m aus seiner Deckung

Direkt an den Höfen, Gertendorfer Weg, Richtung Dämmerwald filmte eine Anwohnerin am Samstagmorgen einen vorbeilaufenden Wolf. Besonders in diesem Bereich befinden sich zahlreiche kleine Höfe mit Weiden und Pferden.

Nun geht auch hier die Angst rum, wie eine weitere Anwohnerin, die in unmittelbarer Nachbarschaft lebt, heute Morgen erzählt. „Wir kämpfen seit Jahren für eine offene Weidetierhaltung. Jetzt sollen alle unsere Tiere wieder eingeschlossen werden?“

Sie hat bereits die erste Konsequenz für sich und ihre Kinder gezogen: „Mit dem Zelten draußen auf der Wiese ist jetzt erstmal für meine Kinder vorbei“.

Video: Privat

Neues Wolfsgebiet ausgewiesen: Dämmerwald und Üfter Mark

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Neues Wolfsterritorium im Westmünsterland: Wolfsrüde GW2889m in Dämmerwald und Üfter Mark ist jetzt territorial.

Nun ist nicht nur Schermbeck offizielles Wolfsgebiet, sondern auch der Dämmerwald und die Üfter Mark im Westmünsterland.

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Wolf gesichtet in den Morgenstunden am 15.April 2023 an der Raesfelder Straße/B70 in Havelich. Foto: Privat

Wie heute das Landesamt für Umwelt und Naturschutz LANUV mitteilt, hat sich ein männlicher Wolf mit der Kennung GW2889m hier niedergelassen. Erstmals durch eine Losung identifiziert wurde der Wolf bereits schon am 04. Juli 2022 in Schermbeck (Kreis Wesel) sowie am 05. Januar 2023 durch einen erneuten Losungsfund im Dämmerwald bei Schermbeck (Kreis Wesel). Der Wolf GW2889m ist kein Nachwuchs von Glorias von Wesel (Wolfsgebiet Schermbeck). Seine Herkunft ist unbekannt.

Wolf in Raesfeld Weseler Straße
Wolf in Raesfeld Weseler Straße am 21.2.2023 gesichtet. Foto: Privat

Tote Schafe in den Rhader Wiesen gehen auf sein Konto

Der Wolfsrüde wurde in der Nacht zum 16. Februar 2023 gerissenen Schafen in den Rhader Wiesen bei Dorsten (Kreis Recklinghausen) genetisch nachgewiesen. Hier richtete der Wolfsrüde ein regelrechtes Blutbad an.

Das Ergebnis: 16 tote Schafe – zwölf Lämmer sowie zwei Mutterschafe. Vier weitere Jungschafe wurden so schwer verletzt, dass sie am nächsten Tag eingeschläfert werden mussten.

Nach den bundeseinheitlichen Monitoringstandards gilt GW2889m jetzt als territorial, weil er länger als sechs Monate im selben Gebiet individuell nachgewiesen wurde. Wolfsterritorien haben in Deutschland eine Größe von durchschnittlich ungefähr 200 km2.

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©LANUV

Förderkulisse für den Herdenschutz

Nach aktuellem Kenntnisstand bewegt sich GW2889m vorwiegend in den Wäldern von Dämmerwald und Üfter Mark nördlich der Lippe zwischen Schermbeck, Dorsten und Raesfeld. Das Territorium liegt innerhalb des Wolfsgebietes Schermbeck als Förderkulisse für den Herdenschutz.

Billigkeitsleistungen als freiwillige Zahlung

Seit Wiederausbreitung des Wolfes in Deutschland kommt es immer wieder zu wolfsverursachten Nutztierschäden. Für nachweislich von einem Wolf verursachte Schäden an Nutztieren gewährt das Land Nordrhein-Westfalen gemäß Förderrichtlinien Wolf landesweit Billigkeitsleistungen als freiwillige Zahlung zur Minderung der mit Wolfsübergriffen verbundenen wirtschaftlichen Belastungen.

Weitere Informationen zu den Wolfsgebieten, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden im Fachinformationssystem des LANUV: https://wolf.nrw/.

Schottergarten: Ja oder Nein?

Schottergärten, auch bekannt als Kiesgärten oder Steingärten, sind in den letzten Jahren zu einem umstrittenen Thema geworden.

Schottergärten, auch bekannt als Kiesgärten oder Steingärten, sind in den letzten Jahren zu einem umstrittenen Thema geworden. Die Diskussion darüber, ob Schottergärten eine gute Option für Gartenliebhaber sind, hat zu einer Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern geführt.

Schottergarten mit Lavendel

Ästhetische Alternative zu traditionellen Gärten

Befürworter argumentieren, dass Schottergärten eine einfache und ästhetische Alternative zu traditionellen Gärten darstellen, die geringeren Wartungsaufwand erfordern und oft kostengünstiger sind.

Gegner weisen jedoch darauf hin, dass Schottergärten negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft haben können und nicht nachhaltig sind. In diesem Kontext stellt sich die Frage: Schottergärten – Ja oder nein?

Insekten Schottergarten

Hier sind einige Gründe, warum Schottergärten nicht gut sind:

  • Schottergärten reduzieren die Artenvielfalt: Ein Schottergarten bietet keinen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Viele heimische Arten können nicht in einer Umgebung mit Steinen und Kies überleben, was die Artenvielfalt verringert hat.
  • Schottergärten tragen zur Überhitzung der Städte bei: Schotter und Kies absorbieren Wärme und geben sie langsam ab. Wenn viele Menschen Schottergärten haben, kann dies dazu führen, dass sich Städte schneller aufheizen, was zu Gesundheitsproblemen und höheren Energiekosten führen kann.
  • Schottergärten führen zu Verschmutzung: Schottergärten tragen zur Luftverschmutzung bei, da Staub und Feinstaub durch den Wind aufgewirbelt werden können. Schottergärten tragen auch zur Wasserverschmutzung bei, da sie keine natürlichen Filter bieten und Abflüsse können direkt in Gewässer gelangen.
  • Schottergärten sind keine nachhaltige Option: Schottergärten erfordern eine Menge Ressourcen, um installiert zu werden, und regelmäßig gepflegt zu werden, um die Steine ​​sauber zu halten. Dies erfordert oft den Einsatz von Chemikalien und ist nicht nachhaltig.
  • Schottergärten tragen zum Klimawandel bei: Da Schottergärten zur Überhitzung der Städte beitragen und keine natürlichen Filter bieten, can sie zur Beeinträchtigung der Luft- und Wasserqualität beitragen, was den Klimawandel beschleunigen kann.

Zusammenfassend sind Schottergärten keine gute Option für die Umwelt oder die Gesellschaft. Wenn Sie einen Garten haben möchten, ist es am besten, eine natürliche Option zu wählen, die Artenvielfalt erhöht, die Luft- und Wasserqualität verbessert und nachhaltiger ist.

Garten aus Schotter und Steine

Vorteile Schottergarten – Pflegeleicht

  • Geringer Wartungsaufwand: Schottergärten benötigen im Allgemeinen weniger Pflegeaufwand als traditionelle Gärten mit Gras und Pflanzen, da sie nicht bewässert, gemäht oder beschnitten werden müssen.
  • Ästhetische Gestaltungsmöglichkeiten: Schottergärten können eine eine attraktive Landschaftsgestaltung bieten, da sie verschiedene Farben und Größen von Steinen und Kies verwenden können, um einen einfachen Look zu schaffen.
  • Nützlich für Parkplätze: Schottergärten werden manchmal auf Parkplätzen installiert, um den Boden zu stabilisieren und die Entwässerung zu verbessern.
  • Gute Drainage: Schottergärten bieten eine effektive Drainage, da sie Wasser durch den Boden laufen lassen, anstatt es zu sammeln.
  • Günstiger als traditionelle Gärten: Der Bau eines Schottergartens kann in der Regel kostengünstiger sein als die Einrichtung eines traditionellen Gartens, da keine Pflanzen oder Bewässerungssysteme benötigt werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass viele dieser Vorteile von Schottergärten auch durch alternative Optionen erreicht werden können, die umweltfreundlicher sind und weniger negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft haben.

Gartenarbeit im April: Tipps für eine erfolgreiche Frühjahrssaison

Mein Garten im April: „Bienenfreundliche Pflanzen für Garten und Balkon: Eine Auswahl für eine nachhaltige Unterstützung von Bestäubern“

Der April ist ein wichtiger Monat für Gartenliebhaber in unserer Region, da es Zeit ist, sich auf das Frühjahrsgärtnern vorzubereiten.

Die Witterungsbedingungen in dieser Region können jedoch sehr unterschiedlich sein, so dass es wichtig ist, die richtigen Gartenarbeiten zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen.

Mein Garten im April

Wichtige Vorbereitungen für Garten und Beete

Zu den wichtigsten Aufgaben im April gehören die Vorbereitung der Beete, Aussaat von Gemüse und Blumen, Düngung, Schneiden von Sträuchern und Bäumen, Bewässerung, Mulchen und Schädlingsbekämpfung. Um sicherzustellen, dass Ihre Gartenarbeit im April in Nordrhein-Westfalen erfolgreich ist, sollten Sie auch die spezifischen klimatischen Bedingungen in Ihrer Region berücksichtigen und sich an lokale Experten oder Gärtnereien wenden, um weitere Empfehlungen zu erhalten.

Unkraut zupfen im April

Einige Tipps, was Gartenfreunde im April tun sollten:

  • Vorbereitung der Beete: Entfernen Sie Unkraut, Steine ​​und andere Ablagerungen von Ihren Beeten. Lockern Sie den Boden mit einer Hacke oder einem Rechen auf und fügen Sie Kompost hinzu, um den Boden mit Nährstoffen anzureichern.
  • Aussaat: Der April ist ein guter Monat für die Aussaat von Gemüse wie Karotten, Radieschen, Salat, Spinat und Zucchini. Sie können auch Blumensamen aussäen, wie zum Beispiel Astern, Dahlien und Sonnenblumen.
  • Düngung: Geben Sie Ihren Pflanzen eine Dosis Dünger, um sie während der Wachstumsperiode zu unterstützen. Sie können organischen Dünger wie Kompost, Mist oder Hornspäne verwenden.
  • Schneiden: Schneiden Sie abgestorbene Äste und Zweige von Sträuchern und Bäumen ab. Entfernen Sie auch abgestorbene Blätter und Stängel von Stauden und Kräutern.
  • Bewässerung: Bewässern Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, insbesondere während Trockenperioden. Verhindern Sie jedoch, dass es zu fruchtfäule führt.
  • Mulchen: Mulchen Sie Ihre Beete mit einer Schicht aus Stroh, Holzhackschnitzeln oder Laub, um den Boden vor Austrocknung und Unkrautwachstum zu schützen.
  • Ungezieferbekämpfung: Überprüfen Sie Ihre Pflanzen auf Schädlinge und behandeln Sie sie bei Bedarf mit natürlichen oder chemischen Insektiziden.
  • Pflege des Rasens: Beginnen Sie im April mit der Pflege Ihres Rasens. Vertikutieren Sie den Boden, um Moos und Unkraut zu entfernen, und düngen Sie den Rasen, um das Wachstum anzuregen.

Bienen und andere Bestäuber

Bienen und andere Bestäuber spielen eine entscheidende Rolle in unserer Umwelt und in der Nahrungsmittelproduktion. Sie sind für die Bestäubung von Pflanzen verantwortlich, die wiederum Früchte und Samen produzieren, welche wir essen und zur Herstellung von Lebensmitteln nutzen. Ohne Bestäuber würden viele unserer Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Nüsse nicht existieren oder in viel geringerer Menge verfügbar sein.

Hummel Lavendel

Welche Pflanzen, Blumen ziehen Bienen und Schmetterlinge an?

Es gibt viele Pflanzen, die Bienen und Schmetterlinge anziehen und ihnen Nahrung anbieten können.

  1. Lavendel – Die duftenden Blüten des Lavendels sind eine ausgezeichnete Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge.
  2. Sonnenblumen – Sonnenblumen produzieren reichlich Pollen und Nektar und sind eine beliebte Wahl für Bienen.
  3. Ringelblumen – Ringelblumen sind einfach zu züchten und bieten Bienen und Schmetterlingen eine wertvolle Nahrungsquelle.
  4. Klee – Klee ist eine hervorragende Quelle für Pollen und Nektar und ist auch eine wichtige Nahrungsquelle für Raupen.
  5. Thymian – Die winzigen Blüten des Thymians bieten eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen.
  6. Wildblumen – Wildblumen sind eine hervorragende Wahl für Bienen und Schmetterlinge, da sie eine breite Palette von Blütenfarben und -formen bieten und oft reich an Nektar und Pollen sind.
  7. Schmetterlingsstrauch – Wie der Name schon sagt, ist der Schmetterlingsstrauch ein Magnet für Schmetterlinge und Bienen.
  8. Verbena – Verbena ist eine beliebte Wahl für Bienen und Schmetterlinge aufgrund ihrer hellen, duftenden Blüten.
  9. Flieder – Flieder hat große, duftende Blüten, die eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge darstellen.
  10. Sommerflieder – Der Sommerflieder ist auch als Schmetterlingsstrauch bekannt und bietet reichlich Nektar für Schmetterlinge und Bienen.
Sommerblumen Garten Paus-Foto Petra Bosse

Es gibt viele weitere Pflanzen, die für Bienen und Schmetterlinge attraktiv sind. Wenn Sie auch einen Garten oder Balkon anlegen, sollten Sie darauf achten, eine Vielzahl von Blüten in verschiedenen Farben und Formen zu pflanzen, um die größtmögliche Vielfalt von Bestäubern anzulocken.

Info

Leider geht die Anzahl der Bienen in vielen Regionen weltweit zurück, was sowohl für die Bienen selbst als auch für die Umwelt und die Nahrungsmittelproduktion ein ernsthaftes Problem darstellt. Eine Möglichkeit, Bienen und andere Bestäuber zu unterstützen, besteht darin, bienenfreundliche Pflanzen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon anzupflanzen. Diese Pflanzen bieten Bienen eine wichtige Nahrungsquelle und können ihnen helfen, gesund und stark zu bleiben. Indem Sie bienenfreundliche Pflanzen anbauen, können Sie dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und die Nahrungsmittelproduktion zu unterstützen – und gleichzeitig können Sie auch die Schönheit und Farbe Ihres Gartens oder Balkons erhöhen!

Mit 92 km/h in Raesfeld-Erle auf der B 224 geblitzt

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Polizei bekämpft Raserei / 2,5 Prozent zu schnell

Knapp über zweieinhalb Prozent der Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten: Das ist die im Vergleich zur Vorwoche positive Bilanz von Geschwindigkeitskontrollen in der vergangenen Woche im Kreisgebiet.

Die Osterferien haben offensichtlich für Entspannung auf den Straßen gesorgt. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Immer wieder führen sie – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.

Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle im Kreis Borken führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken Geschwindigkeitskontrollen durch. In der Zeit vom 06. – 12.04.2023 wurden so an sechs Messstellen 1.686 Fahrzeuge überprüft. Davon überschritten insgesamt 45 Fahrerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das Verhalten hat sieben Bußgeldverfahren und 38 Verwarnungsgelder zur Folge.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an folgenden Messpunkten festgestellt:

   – außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit 92 km/h in Raesfeld-Erle auf der B 224

   – außerorts bei max. zulässigen 60 km/h mit gemessenen 94 km/h in Vreden auf der Winterswyker Straße

Restaurierter Porsche-Traktor steht nun auf der 33. Techno Classica in Essen

Von Schermbecker Gesamtschülern restaurierter Porsche-Traktor auf der Techno Classica ausgestellt

Im Rahmen einer Trecker-AG verliehen Schüler der Schermbecker Gesamtschule einem alten Porsche-Diesel Schlepper aus dem Jahr 1962 neuen Glanz.

Harald Hüfing von der Erntegruppe Weselerwald, Dieter Schönberger von den Schermbecker Oldtimerfreunden und der Techniklehrer Henning Henze leiteten die Schüler in akribischer und fleißiger Arbeit im Autohaus Ford Böwing in Schermbeck an. Das Autohaus unterstützte das Projekt mit großer Begeisterung. Über knapp ein Jahr, bis Ende Februar 2023, arbeiteten die Schüler an dem über 60 Jahre alten Porsche.

Porsche Diesel Club Europa

Karl Heinz Grins vom Porsche Diesel Club Europa half tatkräftig bei der Überholung des Motors, und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützte das Projekt großzügig. Das Ergebnis der AG war ein Prestige-Traktor im absoluten Ausnahmezustand.

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Foto: Presse

Engagement und Herzblut

„Historische Verkehrsmittel sind Teil der nordrhein-westfälischen Heimat und erzählen von der Geschichte der Regionen. Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler der Trecker-AG der Schermbecker Gesamtschule so viel Engagement und Herzblut in die Restaurierung gesteckt haben. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Förderung Verkehrshistorische Kulturgüter

Mit der Förderung in Höhe von 18.553 Euro im Rahmen des Programms Verkehrshistorische Kulturgüter hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ihren kleinen Beitrag dazu geleistet, dass dieses Stück fahrende Geschichte wieder in neuem Glanz erstrahlt“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der karminrote Einzylinder mit 15 PS Viertakt-Dieselmotor ist nun anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Zuffenhausener Sportwagenbauers Porsche auf der Weltleitmesse für Oldtimer, der 33. Techno Classica in Essen, am Porsche-Stand bis zum 16.04.2023 in der Halle 3 für Sport- und Prestigefahrzeuge zu sehen. Organisiert wird der Messeauftritt von acht Porsche Classic Clubs, darunter der ausschließlich auf Porsche-Traktoren beschränkte Porsche Diesel Club Europa.

Außergewöhnliches Exponat aus Schermbeck

Erwartet werden zur Techno Classica 150.000 interessierte Besucher, die einen Blick auf das zweifelsohne außergewöhnliche Exponat aus Schermbeck werfen können, das auf 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche umgeben ist von über 2.700 Sammler-Automobilen von rund 1250 Ausstellern aus 30 Nationen.

Der von der Trecker-AG der Gesamtschule Schermbeck aufgearbeitete Porsche Diesel Junior tritt auf der Messe zugleich in zwei Wettbewerben an: Im Rahmen des Concours d‘ Elegance hat er die Chance, zum schönsten Exponat seiner Klasse gekürt zu werden. Darüber hinaus wählt eine Jury auch den Best of Show.

Siehe auch hier: https://schermbeck-online.de/eine-traktor-ikone-wird-restauriert/

Tanzkurs für Jugendliche und du wirst der Star auf den Schützenfesten sein

Bildungswerk Raesfeld bietet jetzt einen Tanzkurs für Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren an.

Nach den sechs Abenden wirst du dich schon wie ein wahrer Tanzprofi fühlen und bereit sein, die Schützenfeste zu rocken.

Wenn du denkst, dass das einzige, was du auf den Schützenfesten in Raesfeld und Erle brauchst, eine gute Portion Mut ist, um die Fahrgeschäfte zu fahren, dann denk nochmal nach. Denn um wirklich Teil der Feierlichkeiten zu sein, brauchst du etwas, was die Blicke auf dich ziehen wird: Tanzfähigkeiten.

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Disco-Fox und Walzer

Gut, dass es jetzt einen neuen Tanzkurs für Jugendliche gibt, der dir genau das bietet. Das Bildungswerk Raesfeld bietet diesen Kurs über 6 Abende ab Freitag, den 21.04.2023 jeweils von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Forum der St. Sebastian-Schule in Raesfeld an. Es werden Kenntnisse (Disco-Fox, Walzer) vermittelt, damit Sie sich auf dem Schützenfest, bei einer Hochzeit, in der Disco oder auch im Urlaub auf der Tanzfläche behaupten können.

Jede Menge Spaß

Unter der Anleitung von professionellen Tanzlehrern wirst du in kürzester Zeit lernen, wie man sich auf der Tanzfläche bewegt und dabei eine Menge Spaß haben. Keine Angst vor verstauchten Füßen oder peinlichen Momenten – jeder fängt mal klein an.

Nach den sechs Abenden wirst du dich schon wie ein wahrer Tanzprofi fühlen und bereit sein, die Schützenfeste zu rocken. Kein stundenlanges Sitzen auf der Bank mehr – du wirst auf der Tanzfläche sein, um das beste aus deiner Zeit zu machen.

Also schnapp dir deine Freunde und melde dich an, denn wer weiß, vielleicht wirst du schon bald zum Star der nächsten Schützenfeste in Raesfeld und Erle.

Kontakt

Interessenten werden gebeten sich möglichst kurzfristig im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich anzumelden.

Anmeldeschluss ist Montag, 17.04.2023

TSV ehrt 25- und 50-jährige Mitgliedschaften

Über 40 Personen wurden für langjährige Treue und Vertrauen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des TSV geehrt.

Auf der Mitgliederversammlung des TSV Raesfeld e.V. wurden insbesondere jene eingeladen, die seit 25 bzw. 50 Jahren Mitglied sind.

Und weil 2021 und 2022 eine Präsenz-Veranstaltung nicht möglich war, wurde die Ehrung nachgeholt. Über 40 Personen konnten daher persönlich zu deren Mitgliederjubiläum beglückwünscht werden.

Jahreshauptversammlung-TSV-2023

Jubilare für 25- und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt

Über 1.200 Mitglieder zählt der TSV Raesfeld e.V. und ist damit der mit Abstand größte Verein im Ort. Bei der diesjährigen Versammlung wurde die Gelegenheit genutzt, die Mitglieder zu ehren, die bereits seit 25 bzw. 50 Jahren dem Verein die Treue halten. Diese Treue wurde zum Ende der Veranstaltung mit großem Applaus und einem Geschenk in Form eines Schildes honoriert.

Jahreshauptversammlung-TSV-Raesfeld-2023
Foto: TSV

Verkürzter Pflichtteil – mehr Zeit für die Menschen

Eine jährlich stattfindende Mitgliederversammlung ist für Vereine in der Regel Pflicht. Inhaltlich gehören dabei Berichte vom Vorstand und den Abteilungen und – nach der alten Satzung war das der Fall – auch die Verlesung des letzten Protokolls.

Norbert Wiese, Geschäftsführer beim TSV, hat maßgeblich dazu beigetragen, die Satzung zu erneuern. Dadurch ist das Verlesen des Protokolls hinfällig geworden. Diese Zeit wurde genutzt, um sich dem zu widmen, was einen Verein ausmacht: den Menschen.

Radwandertag für die ganze Familie in Raesfeld

Am Sonntag, 30. April, lädt der Gemeindesportverband Raesfeld zu seinem traditionellen Radwandertag für die ganze Familie ein.

Start und Ziel ist in diesem Jahr die Silvesterschule in Raesfeld-Erle an der Silvesterstraße.

Die Startzeit liegt zwischen 10 h und 12 h. Es gibt keine Zeitvorgaben!

Zwei Rundtouren von 23 km und 41 km Länge stehen zur Auswahl. Sie führen in Richtung Südosten über landschaftlich schöne und ruhige Nebenwege des Münsterlandes.

Aktive von TSV Raesfeld, Eintracht Erle, Raesfelder Volleyballgemeinschaft, Sportschützen Raesfeld, SG Turm-Raesfeld-Erle und Bewegungskunst Raesfeld sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Das DRK Raesfeld kümmert sich wie in jedem Jahr unterwegs um die Sicherheit.

Für Erfrischungen an den Stationen und Verpflegung am Ziel ist gesorgt.

Am Ende kann jeder Teilnehmer an einer Verlosung teilnehmen, die ca. 16 Uhr beginnt..

Mordfall Claudia Ruf: Fahrer mit Recklinghäuser Kennzeichen gesucht

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Vor rund 26 Jahren geschah bei Grevenbroich ein Mordfall, der bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist.

Bislang ist der Täter nicht gefunden. Nun führt eine Spur in den Kreis Recklinghausen.

Die damals elfjährige Claudia Ruf kam am 11. Mai 1996 von einem Hundespaziergang in Grevenbroich-Hemmerden (Rhein-Kreis Neuss) nicht nach Hause. Trotz intensiver Suche durch starke Polizeikräfte blieb das Mädchen verschwunden. Zwei Tage später fand man im 70 Kilometer entfernten Euskirchen-Oberwichterich ihre teilweise verbrannte Leiche.

Der Mordfall ist nicht vergessen

Gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Mönchengladbach sind Mordermittler aus mehreren Behörden weiter in dem Fall aktiv. Eine aufwendige Reihenuntersuchung im November und Dezember 2019, zu der bis heute rund 2.000 DNA-Proben untersucht wurden, blieb ergebnislos. Nun gehen die Ermittler nunmehr eine der sogenannten „Fahrzeugspuren“ an.

Polizeikette bei der Spurensuche. Foto: Polizei NRW

Eine Zeugenbeobachtung vom Tag der Entführung von Claudia Ruf führt die Fahnder aktuell in den Bereich Recklinghausen. „Grundlage für unsere aktuellen Ermittlungen sind Zeugenangaben zu einem Pkw mit Recklinghäuser Kennzeichen“, erklärt Reinhold Jordan als Leiter der Bonner Mordkommission. Hierbei konzentriert sich die Polizei auf insgesamt drei Fragmentkennzeichen mit der Städtekennung Recklinghausen (RE). „Unsere durch die Profiler des LKA NRW gestützte Bewertung, nach der wir von einer sogenannten Nahraumtat ausgehen, hat auch weiterhin Bestand“, erklärt Jordan weiter.

Fahrer mit Recklinghäuser Kennzeichen gesucht

Die Mordermittler suchen jetzt nach Ermittlungshinweisen, die die Verbindung zwischen einem Fahrer mit einem Pkw mit Recklinghäuser Städtekennung und einer Beziehung dieses Fahrers nach Grevenbroich-Hemmerden.

Das Mordopfer Claudia Ruf (11). Foto: Polizei NRW

Hat der Fahrer des gesuchten Wagens im Mai 1996 in Hemmerden gelebt? Oder hatte er zumindest einen starken Bezugspunkt nach Hemmerden? Jedenfalls muss er am Abend des 11. Mai 1996 auf Claudia Ruf getroffen sein. Beispiele hierfür wären ein unangemeldetes Wohnen, eine Arbeitsstelle in Hemmerden oder eine persönliche Beziehung zu einer Person in Hemmerden. Zu dieser Fragestellung bitten die Ermittler sowohl Bewohner aus Hemmerden und Umgebung als auch aus dem Raum Recklinghausen noch einmal gezielt um Hinweise.

200 Personen kommen in Frage

Die Fahnder gehen derzeit davon aus, dass sie auf der Grundlage ihnen bekannten Kennzeichenfragmente RE – DB (?) / RE – BD (?) / RE – (?) 146 rund 200 männliche Personen in Recklinghausen im Rahmen einer weiteren DNA-Reihenuntersuchung überprüfen werden.

Den betreffenden Personen werden hierzu schriftlich die Termine 22.04 und 30.04.2023 angeboten. „Wir sind mit Blick auf die Zusage der angeschriebenen Personen optimistisch“, führt Jordan weiter aus.

Fahrzeugsuche 1997 war nicht gründlich genug

Bereits 1997 war ein Teil der jetzt zu überprüfenden Fahrzeuge Gegenstand von Ermittlungen der Bonner Mordkommission. „Seinerzeit wurden beispielsweise von den Beobachtungen abweichende Fahrzeugtypen nicht weiter überprüft. Im Zuge der aktuellen Ermittlungen werden wir den Personenkreis zu jedem festgestelltem Kennzeichen prüfen“, erklärt Jordan hierzu.

Weitergehende Informationen zu dem Mordfall Claudia Ruf sind auf der Webseite der Bonner Polizei unter https://bonn.polizei.nrw/MKRuf veröffentlicht.

Hinweise werden über ein auf der Webseite integriertes Hinweisformular und das Hinweistelefon der Bonner Mordkommission 0228 – 15 71153 (ab dem 17.04.2023 zwischen 07:00 und 16:00 Uhr) oder von jeder Polizeidienststelle entgegen genommen.

St. Martin: Jesus Christ Superstar und glaubensFEIERabende

„glaubensFEIERabende“ sind schon einige Jahre in Raesfeld St. Martin Tradition. In diesem Jahr fanden sie das erste Mal in St. Silvester statt.

Pastor Fabian Tilling freut sich, dass die diesjährigen Glaubensfeierabende von St. Martin auf eine positive Resonanz gestoßen sind. „GlaubensFEIERabende“ haben in Raesfeld St. Martin schon seit einigen Jahren Tradition. In diesem Jahr fanden sie zum ersten Mal in St. Silvester statt.

Fahrt ins Kloster Bardel

Der Montag war auch zum ersten Mal anders als gewohnt, da ein Teil der Gemeinde – fast 40 Personen – in Fahrgemeinschaften ins Kloster Bardel aufbrach, um das Erlebnis Jesus Christ Superstar zu erleben. Für alle war es ein tiefgehendes Erlebnis.

Wie immer waren der Dienstag und der Mittwoch von Gebet und Impulstexten geprägt, vertieft durch eine Aktion, bei der jeder sich beteiligen durfte – Gemeinschaft.

Jahresmotto des Liturgieausschusses „sparsam und großherzig“

Im Licht des Hungertuches 2023 wurde das Jahresmotto des Liturgieausschusses „sparsam und großherzig“ am Dienstag durch die „Predigerin“ Ruth Kubina (Studienreferentin + Supervisorin; MS) unter dem Thema „Bewahrung der Schöpfung“ und am Mittwoch durch den „Prediger“ Bernhard Blicker (Leitung Tagespflege + Betreutes Wohnen Caritas Erle) unter dem Thema „Nah am Menschen“ vertieft.

„Beide nahmen die Gemeinde durch ihre authentische Art über ihre Erfahrungen in der Familie und im Arbeitsleben zu erzählen mit. Sie trafen die Zuhörer damit voll ins Herz“, resümiert Pastor Tilling. Eingebettet in ihrem persönlichen Glauben ließen sie erkennen, wo ihre Kraftquelle lag und wie wichtig die Einmaligkeit der Vielfalt unserer Schöpfung und die Würde eines jeden Menschen ist.

Musikalisch wurden der Dienstag vom Chor „gospel people“ aus Wesel und der Mittwoch von den beiden Chören der Chorleiterin Michaela Klemm „Joyful“ und „TonArt“ aus Wesel bzw. Voerde mitreißend zusammengehalten.

kfd-Raesfeld trifft sich am 18. April

Anpassung des Mitgliedsbeitrags 2024 unvermeidbar

Die kfd-Raesfeld lädt am 18. April zu einem gemütlichen Kaffeetrinken im Pfarrsaal ein, um die Bezirkshelferinnen über die bevorstehende Erhöhung des Kfd-Beitrages zu informieren und gemeinsam darüber zu diskutieren.

Die kfd-Raesfeld informiert darüber, dass der Beitragsanteil, den jedes Mitglied an den Bundesverband entrichtet, seit exakt 14 Jahren unverändert geblieben ist.

Dies war möglich durch eine sorgfältige und durchdachte Haushaltspolitik. In den letzten Jahren sind jedoch die Kosten in allen Bereichen der Verbandsarbeit gestiegen. Aus diesem Grund wird ab Januar 2024 eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags unvermeidbar sein, um die Verbandsarbeit auf dem bisherigen, sehr hohen Niveau auch in den kommenden Jahren fortsetzen zu können.

Rückblick

Doch auch im vergangenem war die kfd-Raesfeld aktiv und hat viele Aktionen erfolgreich durchgeführt. Beispielsweise besuchten Frauen das Seniorenhaus, um gemeinsam mit den Bewohnern bei Kaffee und Neujährchen bekannte Weihnachtslieder zu singen. Hierbei wurden sie musikalisch vom Präses Pfarrer Tilling begleitet.

Im Februar organisierte das Team ein umfangreiches Frühstück mit über 10 verschiedenen, selbstgebackenen Broten und einem informativen Vortrag von Klaus Vogel von der Kripo Borken über Schockanrufe, Trickdiebe und Ablenkungsstrategien. Am 3. März nahmen die Erler und Raesfelder am weltweiten Weltgebetstag teil und feierten gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst, der von Frauen aus Taiwan vorbereitet wurde, in der Silvesterkirche. Das erfreuliche Kollekten-Ergebnis wurde direkt an das Komitee des WGT überwiesen.

Termine

Weitere Programmpunkte, wie beispielsweise die Maiandacht und eine Tagesfahrradtour, sind bereits geplant und werden in Kürze bekanntgegeben.

Geld, Gold und einiges mehr: 20 Jahre Münzfreunde Raesfeld

Die Münzfreunde Raesfeld haben Münzen der vorgelegten Sammlungen von über eine Million Euro bewertet

Vor 20 Jahren, im Jahr 2003, wurden die Münzfreunde Raesfeld gegründet und haben seitdem eine beeindruckende Anzahl von 150 Fachvorträgen durch externe und interne Referenten veranstaltet. Die erste Zusammenkunft fand im Januar 2003 statt. Initiator war der Raesfelder Günter Pirol.

Über die Jahre hinweg haben sich mehr als 1000 Besucher mit Münzen, Medaillen und Geldscheinen an die Münzfreunde gewandt, um eine unverbindliche und kostenlose Bewertung ihrer Sammlungen zu erhalten. Eine besonders beliebte Veranstaltung ist der jährliche Büchermarkt, der unter dem Motto „Geld, Gold und einiges mehr“ steht und eine kostenlose Bewertung numismatischer Erzeugnisse bietet. Laut Pirol läuft der Schätzwert der vorgelegten Sammlungen auf über eine Million Euro.

Münzfreunde Raesfeld 2019
Günter Kirol, Peter Lindemann und Norbert Schwardtmann (v.l.). Foto: Archiv Petra Bosse

Katalogisierung der Münzbestände der Stadt Dorsten

Die Münzfreunde Raesfeld haben sich auch an anderen Projekten beteiligt, wie zum Beispiel der Bestimmung und Katalogisierung der Münzbestände der Stadt Dorsten. Nach der Schließung des Heimatmuseums waren die Münzen unsortiert in einem Karton gelagert. Die Münzfreunde haben hierbei 500 Münzen bestimmt und den entsprechenden Zeitepochen zugeordnet.

Forschungsarbeit Heimatverein Raesfeld

Ein weiteres spannendes Projekt war die Forschungsaufgabe nach der Überreichung einer Abschrift eines alten Dokumentes durch den Heimatverein. Aus den Archivunterlagen der Grafen Landsberg-Velen konnten die Münzfreunde etwas über eine mögliche Münzprägung in Raesfeld erfahren.

Heute sind noch 16 aktive Freunde regelmäßig bei den monatlichen Treffen in der Villa Becker dabei. Leider ist jedoch der Altersdurchschnitt sehr hoch, wie Pirol bedauert. Es fehlen junge Sammler, was die Zukunft der Münzfreunde Raesfeld unsicher macht. Die Münzfreunde sind keine eigenständige Vereinigung, sondern eine Interessengemeinschaft.

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