Start Blog Seite 842

150 Jahre St. Martin Raesfeld -großes Jubiläumsfest

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die St. Martin Kirche in Raesfeld ihr 150 – jähriges Jubiläum. Rund um den Rathausplatz herrschte reges Treiben, viele Stände und Aktivitäten lockten große und kleine Besucher.
[nggallery id=232]

Fotos: Ludger Picker

Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier:

Nostalgische Modenschau -150 Jahre St. Martin Raesfeld

 Oma geht zur Kirche, schicke Ausgehkleider, gepunktete und festliche Kleidung, Matrosenlook, groß gemusterte Tageskleider und vieles mehr von anno dazumal versetzte die Seniorinnen und Senioren in alte Erinnerungen.

150 Jahre St. Martin Raesfeld

Wie Anne Arntz: „Genau dieses gepunktete Kleid war mein Kleid bei der Abi-Abschlussfeier“. Zu Gast im Festzelt hinter dem Rathaus waren auch Gäste aus Kamerun. Auf meine Frage, wie sie  denn die Modenschau aus vergangenen Tagen finden, sagte Pater Raphaell etwas sehr schönes und sinniges: „Diese Mode finden wir ganz wunderbar und es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie die alten Leute mit ihrem Alter umgehen können. Das bedeutet auch, das sie das Böse und das Schlimme so einfach überwinden und überstehen. Das finden wir sehr super!“

Festliche geschmückte St. Martin Kirche Raesfeld

Anlässlich des 150. Jubiläumsjahres erstrahlt   die  St. Martin Kirche in Raesfeld  in einem festlichen Licht. Das Innere der Kirche ist  sehr schön geschmückt und der Raesfelder Fotograf Reinhard G. Nießing hat die schönen Lichtstimmungen  auf sich wirken lassen und fotografisch  einfangen können. „Vielleicht teilen auch andere Bildbetrachter meine Auffassung darüber, dass wir zu Pfingsten 2010 einen sehr schönen Ort der Besinnung und Einkehr besitzen, zur Meditation und Inspiration. Gott sei dank“, so Reinhard G. Nießing, der mir diese schönen Fotos zur Veröffentllichung geschickt hat.
http://www.schaufensterfeeling.de/

[nggallery id=230]

Spruch am Sonntag!


„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“
Antoine de Saint-Exupéry

Schermbeck -das Tor zum Münsterland

0

[singlepic id=6246 w=320 h=240 float=left] Ein schönes Örtchen, das kleine Schermbeck.  Es liegt direkt an der  Grenze  zwischen   Niederrhein und dem Münsterland   und wird auch als  das Tor vor dem Ruhrgebiet genannt.  Dabei ist dieser Ort  mit einer Gesamtfläche von 110,74 Quadratkilometer  und mit rund 14 000 Einwohner gar nicht so klein.  Altschermbeck, Bricht, Damm, Dämmerwald, Gahlen, Overbeck und der Weselerwald gehören zu Schermbeck.
Schembeck gehört zum Kreis Wesel. Jetziger Bürgermeister ist Ernst-Christoph Grüter (CDU) und dieser ist vor Jahren in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Bedingt durch die gute Autobahnanbindung A31 ist Schermbeck nicht nur beliebt als Wohnsitz von Menschen  die im Ruhrgebiet arbeiten, sondern hat auch einiges an  Sehenswürdigkeiten zu bieten.  Zahlreiche Fahrradtouristen  genießen jährlich das schöne Ambiente in und rund um Schermbeck.
Ein Städtchen mit Vergangenheit, denn der Name „Scirenbeke“  wurde erstmalig 799  vom heiligen Liudger in seinem Schreiben an das Kloster Werden erwähnt. Schermbeck ist als Ortschaft somit mindestens 1.207 Jahre alt. Grenzen, Besetzungen, Pest, Kirchspiele, Burg, mehrere Stadtbrände sowie zahlreich unterschiedlich  wechselnde Wirtschaftszweige  waren in Schermbeck angesiedelt. Da gab es u.a. ein Tuchgewerbe, Töpfereien sowie Ziegel und Dachziegelwerke. Die Geschichte dieses Örtchens ist mehr als wechselhaft. Siehe auch wikipedia.org

Besondere Sehenswürdigkeiten: [spoiler] 1. Die ehemalige Reformierte Kirche. Der achteckige Zentralbau wurde 1786 eingeweiht. Seit 2004 Sitz der Kulturstiftung unserer Gemeinde und es finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.
2. Die Ludgeruskirche. Die katholische Pfarrkirche ist ein neuromanischer Bau aus dem Jahre 1914/15, mehrere Vorgängerbauten, frühester St.Dionysius, wahrscheinlich schon vor 800 n. Chr., standen an dieser Stelle.
3. Die Georgskirche. Die, spätgotische, evangelische Pfarrkirche St. Georg stammt aus dem 14./15. Jahrhundert. Bei den Stadtbränden 1425, 1483, 1742 und 1945 wurde der Bau beschädigtmit dreiteiligem Altarbild aus der Werkstatt von Derick Baegert, die Burgmühle von 1319 mit Mühlenteich, die Burg (Privatbesitz) mit Burgtor, das Heimatmuseum (in einem alten Bürgerhaus von 1566).
4. Altes Ackerbürger- oder Handwerkerhaus. Erbaut 1566/69  und  1985-87 komplett restauriert. Heute beherbergt  das Handwerkshaus  das Heimatmuseum
5. Das Wasserschloss. es wurde um 1300 als klevische Landesburg erbaut. Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört, beschädigt und umgebaut. Seit 1662 ist sie in Privatbesitz.
6. Die Burgmühle. Die obere Burgmühle wurde urkundlich erstmalig 1640 als „neue Mühle“ erwähnt.
Um diese Burg -im klevischen Bereich- bildete sich eine Ansiedlung, das spätere Neuschermbeck. Zu dieser Zeit -Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts- kommt es zur endgültigen Teilung der Gerichtshoheit zwischen dem Grafen von Kleve und Ritter Wessel von Lembeck. [/spoiler] [nggallery id=229]

Den Lebens-Schmerz in Lebens-Freude wandeln

Seminar für Frauen beschäftigt sich am 9. und 10. Juli mit der Künstlerin Frida Kahlo / Es sind noch wenige Plätze frei

Kreis Borken (pd). Eine schöpferische Spurensuche können interessierte Frauen am 9. und 10. Juli im DRK-Bildungshaus in Borken unternehmen. Die Gleichstellungsstellen des Kreises und der Stadt Borken laden zu einem Seminar rund um die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ein. Die Kunst- und Ergotherapeutin Heike Schönborn-Jösch wird sich mit den Teilnehmerinnen auf künstlerische Weise auf den Weg zu den Quellen von Kraft und Lebensfreude begeben. Die Lust am kreativen Tun steht im Mittelpunkt. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. [spoiler] „Frida Kahlo steht als Beispiel für viele Frauen, die sich trotz schwerer Schicksalsschläge, Erkrankungen und Verluste ihre Lebensfreude bewahrt haben“, betont Anna Grütering-Woeste, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken. Die mexikanische Künstlerin entwickelte trotz vieler Rückschläge eine unglaubliche Schöpferkraft und Lebenslust. Früh an Kinderlähmung erkrankt, wurde sie mit 18 Jahren bei einem Busunfall so schwer verletzt, dass sie ein ganzes Jahr das Bett hüten musste. Ihr weiteres Leben war begleitet von Schmerzen und Trauer über ihre, durch den Unfall bedingte, Kinderlosigkeit. „Dennoch war sie eine kraftvolle, politisch engagierte, erfolgreiche, lustvolle und lebensfrohe Künstlerin, die viel liebte und viel geliebt wurde“, so Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken. In dem Workshop besteht Gelegenheit, die heilsame Kraft von Gestaltung und Musik, Imagination und Phantasie, Körperarbeit und Bewegung kennen zu lernen.
Das Seminar findet am Freitag, 9. Juli, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 10. Juli, von 10 bis 15 Uhr im DRK- Bildungshaus Umwelt & Gesundheit an der Burloer Str. 148 in Borken statt. Die Kosten betragen 50 Euro inklusive eines Mittagessens am Samstag. Anmeldungen sind noch möglich bei Irmgard Paßerschroer, Tel.: 02861/822106, und Anna Grütering-Woeste, Tel. 02861/939297. Weitere Informationen zur Referentin gibt es im Internet unter www.atelierkunstundtherapie.de. [/spoiler]

Seemann Ahoi -150 Jahre St. Martin Kirche Raesfeld

0

Eine Modenschau der besonderen Art gab es beim Senioren-Nachmittag im Zelt hinter dem Rathaus. Mit diesem Film gehen Grüße nach Essen. Viel Spaß. Den kompletten Film gibt auf Borio.TV >>>

Schermbeck und seine Baumpatenschaften -einfach herrlich!

Jede Gemeinde hat Eigenheiten, woran sich die Bürger erfreuen können. Erle hat den höheren Kirchturm als Raesfeld und bekommt dazu noch eine öffentliche Besuchertoilette. Die Raesfelder haben einen Erler Bürgermeister und schicken dafür ihren Pastor nach Erle. Nun, wenn das nicht gerecht verteilt ist!
Schermbeck ist unsere Nachbargemeinde. Viele Internas kommen nicht nach Raesfeld rüber. Deshalb habe ich mich dort mal umgeschaut und stellte fest: Ein wirklich schönes Dorf mit vielen schnuckeligen Ecken und Sehenswürdigkeiten. Aber auch hier gibt es kleine Nickeligkeiten, welche den Schermbeckern Anlass geben,  sich damit näher auseinander zu setzen.
Heute fange ich mal mit den Baumpatenschaften auf der Mittelstraße an…[spoiler] worüber sich meine Freundin Gedanken machte.
Damit haben sich die FrauenpowerInnen vor Jahren schon beschäftig: Warum gibt es in unserer Sprache auf der männlichen Seite HERRLICH (=sooo schön) und auf der weiblichen das DÄMLICH (wirklich dumm). Auch  FRAULICH (=weiblich gerundet) klingt eben nicht so HERRLICH. Diese Diskussion auf diesem Emanzipationsnebenschauplatz blieb, soweit ich das weiß, ziemlich ergebnislos: Geändert hat man/frau damit nichts.
Bei meinem letzten Besuch in Schermbeck habe ich nun einige Bäume auf der Mittelstraße gesehen, die mit beeindruckenden Plaketten verziert waren. Auf meine Frage hin erklärte man mir, dass es sich hierbei um Patenschaften für eben diese Bäume handele und damit die Pflege jeweils sicher gestellt sei.
Aha! Von einer Reise aus den USA kenne ich das US-amerikanische Pendant dazu. Hier kann man Highways bzw. deren Bezeichnung „kaufen“. Damit stellt man dann sicher, dass der eigene Name allen Nutzern dieser Schnellstraße bekannt wird (hier wäre dann WULFGÄNG-EATER-AUTOBAHN oder der GUNTHER-BACK-RUHRSCHNELLWEG). Wie genau das funktioniert, weiß ich leider nicht. Sicher zu sein scheint: Es kostet mehr als eine Handvoll Dollar, pflegt vielleicht die Straße, aber mit Sicherheit das Image und ist eine hübsche Idee zur Geldgewinnung. Nach Lassie, Fury und Dallas schließlich „The-Tree-Sponsorship“ –und das in Schermbeck.
So ranken sich also mitten im Ort wahlweise die Schlingpflanzen um einige Patenschafts-Kugelakazien oder die ordentlich in Runde gesetzten Primeln und Stiefmütterchen stehen vielfarbig um ihren Stamm. An manchen Tagen schmücken auch bunte Bänder das Laub.
Die Plaketten scheinen mir zu groß für die Stämme, aber das macht ja nichts – die Bäume werden ja bestimmt noch wachsen. Denkbar sind auch pflegende Hände, die (nach dem Motto „Tuet gutes und schweiget darüber“ unerkannt tätig sind. Die haben dann womöglich nicht einmal eine Plakette gekauft und kümmern sich Trotzdem!
wie dem auch sei –
Beim nächsten Besuch schaue ich mir einmal genau an, wer da PR-mäßig sozial die Bäume betreut und vor allem: wer NICHT….
Dann laufe ich durch die Schermbecker Sponsorenallee und finde das HERRLICH, oder…?
Verfasserin der Glosse ist der Redaktion bekannt. [/spoiler]

Emergency-Room in der Gaststätte Brömmel-Wilms

KlooSo, jetzt kann den vielen Touristen im Dorfkern von Erle ja nichts mehr passieren. Für ihre schnell auftretende Notdurft ist im Emergency-Room gesorgt. In der Gaststätte Brömmel-Wilms wird Ihnen geholfen. Rein gehen, freundlich nachfragen und schon ist das  „Ich muss mal Problem“ gelöst. Nur für mich ist es ein etwas komisches Gefühl, das geliebte Klo bei Brömmel-Wilms zukünftig mit fremden Menschen teilen zu müssen. Hier in der Dorfkneipe kennt ja jeder jeden. Und bei rund 3700 Einwohnern ist es ja nicht verwunderlich, dass einem als Erler die Nachbarschaft bekannt ist. Also war es quasi auch mein Klo. Immer  picco-bello sauber und ich konnte ja ahnen, wer  da vorher drauf war, oder  hätte drauf sein können. Es bestand keine Fremd-Viren-Gefahr. Das ändert sich jetzt. Nicht, dass gerade bei uns Frauen der Vorraum von der Toilette mehr als nur das „stille Örtchen“ ist.  Hier trifft  man sich, hier konnte ich zwischen Tür und Angel mal schnell  Erfahrungen austauschen, grob gesagt: Frau war unter sich. Jetzt teilen wir uns Erler Frauen das WC mit wildfremden Menschen.  Also aufgepasst bevor es zum Gespräch kommt. Am besten bei „besetzt“ anklopfen und fragen, woher die Person kommt, denn schließlich sollen Dorfgeheimnisse nicht in die weite Welt hinaus getragen werden. Das gleiche gilt übrigens auch für das Männer-Klo. Aber diese stehen ja meinstens sowieso dicht beieinander, und Fremde kommen auch nur dann rein, wenn es sich um „ein größes Geschäft“ handeln sollte. Für die „Kleinigkeit“ gibt es hier im Dorf ja genügend Ecken und Hecken.
Und dann bereitet mir noch eine Sache große  Sorgen: Hoffentlich zeigen sich die Fremdbenutzer sozial und machen hinter sich die Bedürfnisanstalt wieder gründlich sauber! Nicht einfach verschwinden getreu dem Motto: Hier kennt mich doch keiner und nach mir die Sinnflut.

Tag der offenen Tür bei Gangpferde Vierhaus 2010

[singlepic id=6097 w=320 h=240 float=left] Wieder einmal war der Tag der offenen Tür bei Vierhaus in Borken trotz  kalter, eher unfreundlicher, aber trockener Witterung ein schöner Erfolg.
Mehr als 250 Besucher  konnten ab 11:00 Uhr nach dem obligatorischen Begrüßungssekt für die  Frühaufsteher die Anlage besichtigen, ab 12:00 Uhr fanden parallel zum Ponyreiten (mit Leihhelmen) für die Kleinen mehrere Ausbildungsdemonstrationen mit jungen Pferden  in der kleinen Halle statt  (Arbeit an der  Hand, Doppellongenarbeit etc). [spoiler] Ab 13:00 Uhr  gab es dann ein  Showprogramm auf Töltbahn und Reitplatz, begonnen mit einem schön herausgebrachten Einspänner, mehreren Gangpferderassen (natürlich Töltende Traber, aber auch Isländer und ein Rocky Mountain Horse), einer 20 minütigen  Demodressurstunde, einem Kaltblutring mit Pfalz Ardenner, Freiberger, Shire Horse, Rheinisch Deutschen, Comtois, Polnischen Kaltblütern und Tinkern, einer Vorstellung am langen Zügel (Pfalz Ardenner)  und Fahren vom Pferde  (Shire und Freiberger mit Martine Gerusel). Auch Friese und PRE konnten die Zuschauer begeistern!

Besonders interessant war eine gut erklärte und sehr anschaulich gemachte Vorstellung des Horseballs vom Team  Rüggebein, die besonders die männlichen Zuschauer sehr ansprach.

Kaffee und Kuchen gingen  auch gut weg und die ersten Regentropfen fielen dann auch erst abends, nach Beendigung der Veranstaltung.
Danke an alle Freunde, Besucher und Helfer und spätestens bis zum nächsten TdoT in 2011.
Fotos: Ellen Vierhaus
[/spoiler] [nggallery id=227]

Lösung für ein dringendes Bedürfnis -Notaufnahme Brömmel-Wilms Erle

0

Raesfeld (pd). Die Situation kennt jeder: Man ist beim Einkauf oder einem Spaziergang im Ort unterwegs und „man muss mal…“. Die Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit beginnt.
In Raesfeld und Erle ist es jetzt leichter, sich zu „erleichtern“. Denn im Ortsteil Raesfeld bietet neben den bereits vorhandenen öffentlichen Toiletten im Rathaus neuerdings die Toilettenanlagen an der Friedhofshalle eine zusätzliche Möglichkeit, wenn es mal „drückt“.
Im Ortskern von Erle war es bisher sehr schwierig, ein stilles Örtchen zu finden. Das ändert sich jetzt, denn in der Gaststätte Brömmel-Wilms wird Gastfreundschaft groß geschrieben. Arno Brömmel stellt Einheimischen… [spoiler] und Besuchern seine saubere, gepflegte Toilette in der Gaststätte zur Verfügung. Das ganze natürlich ohne Kauf- oder Verzehrzwang. „Ich kenne die Problematik und habe Passanten auch schon vorher erlaubt, unsere Sanitäranlagen zu benutzen“, sagt Arno Brömmel. „Ein weiterer Vorteil ist es, dass in einer Gaststätte das „Stille Örtchen“ auch bis spät am Abend geöffnet ist.“

Als Gegenleistung erhalten sowohl die Kirchengemeinde als auch der Gastwirt einen kommunalen Zuschuss. „Wir freuen uns, dass sowohl die Pfarrgemeinde St. Martin als auch Arno Brömmel an unserem Projekt teilnehmen und der Gemeinde Raesfeld so Kosten für den Unterhalt von öffentlichen Toilettenanlagen ersparen. Ein weiterer großer Vorteil ist es, dass diese Toiletten sauber und gepflegt auf den nächsten Nutzer warten. Das kann man bei Öffentlichen Toiletten nicht immer garantieren“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Damit man die Toiletten am Friedhof und in der Gaststätte Brömmel-Wilms zukünftig gut findet, werden in den kommenden Wochen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt.
Im Bild (von links): Hubert Nienhaus vom Raesfelder Bauamt, Bürgermeister Andreas Grotendorst und Arno Brömmel freuen sich über die gefundene Lösung. [/spoiler]

Ökumenisches Kirchenfest in St. Martin Raesfeld

Am Pfingstmontag findet zum 3. Mal das ökumenische Gemeindefest rund um das Raesfelder Rathaus statt. Der Festtag beginnt vor dem Rathaus um 10:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Die Chöre beider Kirchengemeinden werden sich zum 1. Mal zu einem großen Chor vereinen, um den Gottesdienst zu bereichern. Ebenfalls im Gottesdienst mitwirken wird das Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten. Nach dem Gottesdienst wird es ein buntes Programm für die ganze Familie und für die Jugend mit diversen Ständen, Bühnenprogramm usw. geben. Viele Gruppen und Vereine aus Raesfeld beteiligen sich mit attraktiven Angeboten und interessanten Info-Ständen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Salat- und Kuchenspenden werden gerne angenommen. Alle Gemeindemitglieder sowie Besucher sind herzlich eingeladen, sich an diesem Gemeindefest zu beteiligen und mitzufeiern.
Der Erlös dient der Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit in beiden Kirchengemeinden.

Bauerngarten am Heimathaus in Erle

0

Kleiner Bauerngarten hinter dem Heimathaus in Erle. Mehr dazu auf

Borio.TV >>>

Wie läuft’s mit dem Elterngeld?

Kreis Borken (pd). Rund 9000 Anträge auf Elterngeld hat der Kreis Borken in den vergangenen zwei Jahren bearbeitet. Aus seiner Sicht hat sich das Procedere nach der Übernahme der Aufgabe vom Versorgungsamt in Münster gut eingespielt. Ob es dennoch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt, will die Elterngeldstelle jetzt mit einer Umfrage herausfinden. Deshalb bekommen 2.500 Eltern in diesen Tagen per Post einen Fragebogen.
[spoiler] „Wie gut sind wir wirklich?“, lautet die zentrale Frage der Elterngeldstelle. Mütter und Väter werden gebeten, unter anderem die Qualität der Beratung, die Fachkenntnisse und die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym zu beurteilen. Das Ausfüllen des Bogens dauert etwa fünf Minuten. „Wir hoffen, dass möglichst viele Eltern die Gelegenheit nutzen, Lob und Kritik zu äußern“, erklärt der Leiter des Familienbüros des Kreises, Norbert Wiemer. „Denn nur dann haben wir die Chancen, konkrete Maßnahmen abzuleiten.“ Er bittet die Fragebögen bis zum 7. Juni 2010 zurückzusenden, das Rückporto trägt der Kreis. [/spoiler]

Das Leiden hat ein Ende -neue Arme für Jesus

Neue Arme für Jesus am Kreuz an der St. Martin Kirche in Raesfeld konnten, dank dem großem Engagement und dem Aufruf der hiesigen Bürgerschaft zu Gunsten einer Spendenaktion, erfolgreich realisiert werden.
Die Spendenaktion läuft noch bis Pfingsten 2010. Dann wird auch über die Höhe des gesamten Spendenbetrages Auskunft erteilt.
Arme für Jesus wurde unter großer Beteiligung der Raesfelder  Bürgerschaft erfolgreich realisiert. Ein herzliches vergelts Gott allen Beteiligten Spendern, so ein Mitglied des Komitees.

Foto: Reinhard G. Nießing Schaufensterfeeling

Seltene Vögel im Wonnemonat Mai

0

[singlepic id=6029 w=320 h=240 float=left] Der Wonnemonat Mai beginnt ja nun langsam, sich von seiner schönen Seite zu zeigen. Auch für die Tierfotografie ist das einer der schönsten und wichtigsten Monate im Jahr. Die Rehe führen ihre Kitze, meistens gut versteckt im hohen Gras, und zahlreiche Vögel beginnen jetzt mit dem Brutgeschäft. Die Männchen zeigen sich im Mai in ihrem prächtigsten Gefieder. Der Erler Fotograf  Heinz Nienhaus das Glück, zwei besonders schöne Exemplare vor die Linse zu bekommen, den Gartenrotschwanz und die Goldammer. Die Goldammer ist in Erle zwar noch häufig zu sehen, anderenorts nimmt der Bestand aber bedrohlich ab. Der Gartenrotschwanz ist überall etwas seltener zu sehen, besonders, wenn er sich in den Bäumen versteckt. Durch seine Farben ist er sehr gut getarnt und im Gewirr von Ästen und trockenem Laub kaum zu erkennen.
Fotos: Heinz Nienhaus http://www.nienhaus-naturfoto.de/
[nggallery id=226]

10 jähriges Jubiläum- Nadelöhr in Raesfeld feiert

10 Jahre Nadelöhr. Wenn das kein Grund zum Feiern ist, und so soll das nicht alltägliche Jubiläum  am 28. und 29. Mai 2010  soll dies gebührend gefeiert werden.
Dazu sind alle Kunden und auch diejenigen, die es noch nicht sind,  ganz herzlich eingeladen. Details werden noch nicht verraten, doch können Sie sich darauf verlassen, dass jeder Kunde, der an diesen beiden Tagen das „Nadelöhr“ besucht, in vielfältiger Weise davon profitieren.
Eine „Kleinigkeit“ sei dann noch verraten – an diesen Tagen ist die Firma „Nähwelt“ mit einem reichhaltigen Programm an Näh- , Stick- und Overlockmaschinen vertreten……
Es freut sich auf alle Besucher Inhaberin Crisse Roehrig.

Das Hunde-Dreamteam -Aramis und Heika von Bernsteinsee

0

Bei der Verbandsjugendprüfung für Deutsch Kurzhaar hatten die Hunde Aramis  und Heika von Bernsteinsee ihre Nase ganz weit vorne. Ob bei der Quersuche, Vorstehen und Führigkeit setzten sich die zwei Geschwister Kurzhaarhunde durch. Die 11 Monate alten Vierbeiner belegten den 1. Preis.
Stolz über das gute Abschneiden der Tiere sind die Halter Andreas Buschmann und Bernd Sippenkamp. Sichtlich erfreut über diese tolle Platzierung ist aber  auch Anja Lammersmann, denn sie hat die zwei Sieger in ihrer Welpenschule „Loewenzahn“ in Erle ausgebildet. Trotz des tollen Erfolges kommen die acht Pfoten noch immer  in ihre Hundeschule.

Wieviele Nebeneinkünfte hat unser Landrat Dr. Kai Zwicker?

Viele Menschen in der heutigen Zeit haben Nebeneinkünfte. Die einen gehen putzen, die anderen legen Doppelschichten ein, oder verdienen sich ein wenig Taschengeld und kellner auf Schützenfeste. Unser  Landrat Dr. Kai Zwicker hat eine  hauptamtliche Tätigkeit als Landrat des Kreises Borken (Einwohner 369.500 Stand: 31. Dezember 2006). Neben seinem monatlichen Einkommen nach der Besoldungsgruppe B 6 (B 1 bis B 11 bekommen Spitzenbeamten in Deutschland) von rund 8.000 Euro als Landrat, plus Familienzulage,  übt  Landrat Dr. Kai Zwicker auch Nebentätigkeiten aus. Allerdings nur solche, die im engen Zusammenhang zu seinen hauptamtlichen Pflichten stehen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Tätigkeiten im kommunalen Spitzenverband der Kreise, in Gremien der Sparkasse Westmünsterland, in der EUREGIO e.V. und in zahlreichen Fördergesellschaften regionaler Einrichtungen. Von Bedeutung sind auch Tätigkeiten in Organen kommunaler und (teil-)privater Unternehmen wie der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH, der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH und der Innocent Bocholt GmbH. [spoiler]

Vieler dieser Nebentätigkeiten führt Landrat Dr. Kai Zwicker ohne besondere Vergütung aus. Seine abführungspflichtigen Einkünfte aus diesen Nebentätigkeiten führt der Landrat gemäß Nebentätigkeitsverordnung jährlich an den Kreis Borken ab, sofern sie insgesamt den Höchstbetrag von 6000 Euro übersteigen.  Hier ein paar  Daten zu aus dem vergangenem Jahr seiner  Nebentätigkeiten.  Im Jahr 2009 hat er für seine Tätigkeit in den Gremien der RWE AG 600 Euro und für seine Tätigkeit in den Gremien der Sparkasse Westmünsterland 631,67 Euro erhalten. Nach Erlass des Innenministeriums NRW sind diese Vergütungen der Sparkasse nicht abführungspflichtig. 150 Euro hat Dr. Zwicker als Aufwandsentschädigung für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH erhalten. Diese Aufwandsentschädigung leitete er an den Kreis Borken weiter.
Dieses Taschengeld lohnt sich nun auch wirklich nicht zu verschleiern, oder auf eine Bank nach Lichthenstein zu transferieren. Schön ist doch, dass die Gehälter unserer Beamten so offensichtlich sind! [/spoiler]

Klick mich