Den Lebens-Schmerz in Lebens-Freude wandeln

Seminar für Frauen beschäftigt sich am 9. und 10. Juli mit der Künstlerin Frida Kahlo / Es sind noch wenige Plätze frei

Kreis Borken (pd). Eine schöpferische Spurensuche können interessierte Frauen am 9. und 10. Juli im DRK-Bildungshaus in Borken unternehmen. Die Gleichstellungsstellen des Kreises und der Stadt Borken laden zu einem Seminar rund um die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ein. Die Kunst- und Ergotherapeutin Heike Schönborn-Jösch wird sich mit den Teilnehmerinnen auf künstlerische Weise auf den Weg zu den Quellen von Kraft und Lebensfreude begeben. Die Lust am kreativen Tun steht im Mittelpunkt. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. [spoiler] „Frida Kahlo steht als Beispiel für viele Frauen, die sich trotz schwerer Schicksalsschläge, Erkrankungen und Verluste ihre Lebensfreude bewahrt haben“, betont Anna Grütering-Woeste, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken. Die mexikanische Künstlerin entwickelte trotz vieler Rückschläge eine unglaubliche Schöpferkraft und Lebenslust. Früh an Kinderlähmung erkrankt, wurde sie mit 18 Jahren bei einem Busunfall so schwer verletzt, dass sie ein ganzes Jahr das Bett hüten musste. Ihr weiteres Leben war begleitet von Schmerzen und Trauer über ihre, durch den Unfall bedingte, Kinderlosigkeit. „Dennoch war sie eine kraftvolle, politisch engagierte, erfolgreiche, lustvolle und lebensfrohe Künstlerin, die viel liebte und viel geliebt wurde“, so Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken. In dem Workshop besteht Gelegenheit, die heilsame Kraft von Gestaltung und Musik, Imagination und Phantasie, Körperarbeit und Bewegung kennen zu lernen.
Das Seminar findet am Freitag, 9. Juli, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 10. Juli, von 10 bis 15 Uhr im DRK- Bildungshaus Umwelt & Gesundheit an der Burloer Str. 148 in Borken statt. Die Kosten betragen 50 Euro inklusive eines Mittagessens am Samstag. Anmeldungen sind noch möglich bei Irmgard Paßerschroer, Tel.: 02861/822106, und Anna Grütering-Woeste, Tel. 02861/939297. Weitere Informationen zur Referentin gibt es im Internet unter www.atelierkunstundtherapie.de. [/spoiler]