[singlepic id=6246 w=320 h=240 float=left] Ein schönes Örtchen, das kleine Schermbeck. Es liegt direkt an der Grenze zwischen Niederrhein und dem Münsterland und wird auch als das Tor vor dem Ruhrgebiet genannt. Dabei ist dieser Ort mit einer Gesamtfläche von 110,74 Quadratkilometer und mit rund 14 000 Einwohner gar nicht so klein. Altschermbeck, Bricht, Damm, Dämmerwald, Gahlen, Overbeck und der Weselerwald gehören zu Schermbeck.
Schembeck gehört zum Kreis Wesel. Jetziger Bürgermeister ist Ernst-Christoph Grüter (CDU) und dieser ist vor Jahren in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Bedingt durch die gute Autobahnanbindung A31 ist Schermbeck nicht nur beliebt als Wohnsitz von Menschen die im Ruhrgebiet arbeiten, sondern hat auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zahlreiche Fahrradtouristen genießen jährlich das schöne Ambiente in und rund um Schermbeck.
Ein Städtchen mit Vergangenheit, denn der Name „Scirenbeke“ wurde erstmalig 799 vom heiligen Liudger in seinem Schreiben an das Kloster Werden erwähnt. Schermbeck ist als Ortschaft somit mindestens 1.207 Jahre alt. Grenzen, Besetzungen, Pest, Kirchspiele, Burg, mehrere Stadtbrände sowie zahlreich unterschiedlich wechselnde Wirtschaftszweige waren in Schermbeck angesiedelt. Da gab es u.a. ein Tuchgewerbe, Töpfereien sowie Ziegel und Dachziegelwerke. Die Geschichte dieses Örtchens ist mehr als wechselhaft. Siehe auch wikipedia.org
Besondere Sehenswürdigkeiten: [spoiler]
1. Die ehemalige Reformierte Kirche. Der achteckige Zentralbau wurde 1786 eingeweiht. Seit 2004 Sitz der Kulturstiftung unserer Gemeinde und es finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.
2. Die Ludgeruskirche. Die katholische Pfarrkirche ist ein neuromanischer Bau aus dem Jahre 1914/15, mehrere Vorgängerbauten, frühester St.Dionysius, wahrscheinlich schon vor 800 n. Chr., standen an dieser Stelle.
3. Die Georgskirche. Die, spätgotische, evangelische Pfarrkirche St. Georg stammt aus dem 14./15. Jahrhundert. Bei den Stadtbränden 1425, 1483, 1742 und 1945 wurde der Bau beschädigtmit dreiteiligem Altarbild aus der Werkstatt von Derick Baegert, die Burgmühle von 1319 mit Mühlenteich, die Burg (Privatbesitz) mit Burgtor, das Heimatmuseum (in einem alten Bürgerhaus von 1566).
4. Altes Ackerbürger- oder Handwerkerhaus. Erbaut 1566/69 und 1985-87 komplett restauriert. Heute beherbergt das Handwerkshaus das Heimatmuseum
5. Das Wasserschloss. es wurde um 1300 als klevische Landesburg erbaut. Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört, beschädigt und umgebaut. Seit 1662 ist sie in Privatbesitz.
6. Die Burgmühle. Die obere Burgmühle wurde urkundlich erstmalig 1640 als „neue Mühle“ erwähnt.
Um diese Burg -im klevischen Bereich- bildete sich eine Ansiedlung, das spätere Neuschermbeck. Zu dieser Zeit -Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts- kommt es zur endgültigen Teilung der Gerichtshoheit zwischen dem Grafen von Kleve und Ritter Wessel von Lembeck. [/spoiler]
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