Leute im Fokus – Günter Kirol
Günter Kirol lebt seit 2002 in Raesfeld und hat sich einen Namen besonders durch die Gründung einer numismatischen Interessengemeinschaft sowie Ausstellungen und Beratung über Raesfelds Grenzen hinaus gemacht.
Dank seiner Hilfe und seiner großen Kenntnisse rund um die Münzen, kamen schon so einige Münzsammler unerwartet in den Genuss eines kleinen Schatzes.
Hier in Raesfeld fühlt Günter Kirol sich wohl und lebt gerne in der kleinen Gemeinde. „ Hier bin bin ich Mensch, hier kann ich sein. Eine Gemeinde mit einem lebenswerten Umfeld und vor allem mit Menschen die liebenswert sind“.
13 Fragen
1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Zielstrebigkeit
2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Kant 1772- Quod pelis in te est; ne tu quaesieris extra. Was du begehrst, trägst du in dir, suche es nicht draußen
3. Welche Redewendung, Satz hassen Sie am meisten?
Wenn Sätze mit „oder“ und „also“ enden.
4. Worüber können Sie laut lachen?
Über die derzeitige Parteienlandschaft
5. Was würden Sie niemals tun?
Die Linken wählen
6. Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
1979 – meine Flucht aus der DDR
7. Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
Fallschirmspringen
8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
Den Piraten von Somalia das Handwerk legen
9. Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden
Walter Kempowski „Triologie Tadellöser&Wolf“ und „Uns gehts ja noch gold“ und „Ein Kapitel für sich“
10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
Münzmeister in einer Münzprägewerkstatt sein
11. Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
Zweiseitig, hilfsbereit und eigensinnig
12. Was sind Sie auf keinen Fall?
Intolerant
13. Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
Australien oder Skandinavien
Müllabfuhr in Raesfeld – geänderte Abholzeiten
Raesfeld – Die Firma Logermann teilte mit, dass aus organisatorischen Gründen von nun an ein zusätzliches Fahrzeug bei der Leerung der Mülltonnen eingesetzt wird. Aus diesem Grunde ändern sich die bisher gewohnten Abfuhrzeiten in einigen Straßenzügen. Die Abfallentsorgungssatzung der Gemeinde Raesfeld sieht vor, dass die Abfuhr der Abfälle ab 7:00 Uhr morgens erfolgt. Die Abfallbehälter und Abfallsäcke sind zu diesem Zeitpunkt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.
Raesfeld – Forellen entwendet
Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Mittwoch entwendeten bislang unbekannte Täter mehrere Forellen aus einem Zuchtbecken in der Nähe der Weseler Straße. Die Diebe schoben ein über das Becken gespanntes Netz beiseite, um die Tiere angeln zu können. Das Netz ragte danach in das Wasser, so dass dort in der Folgezeit mehr als zehn Tiere verendeten. Der Eigentümer hatte bereits am 21.01.11 festgestellt, dass unbekannte Täter sich an dem Zuchtbecken zu schaffen gemacht hatten. Wie viele Tiere insgesamt entwendet wurden konnte nicht abschließend angegeben werden. Wer zu diesen Vorgängen Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Borken unter der Telefonnummer 02861/9000 zu melden.
Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 27.01.2011 16:04 Uhr
Zahnärztliche Reihenuntersuchungen: Petitionsausschuss des Landtags bestätigt Position des Kreises
Jugendämter sind nicht zu Untersuchungen verpflichtet / Kreis will weiter an der Verbesserung der Zahngesundheit arbeiten
Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken begrüßt die Entscheidung des Petitionsausschusses des Landtages zum Thema „Zahngesundheit“. Nach dessen Feststellung sind die Jugendämter nicht zur Durchführung zahnärztlicher Reihenuntersuchungen in Kindertagesstätten verpflichtet. „Damit bestätigt der Ausschuss unsere Position auf ganzer Linie“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker.
Der Arbeitskreis „Zähnchen“ aus Gronau hatte sich im April vergangenen Jahres an den Petitionsausschuss gewandt. Er sah die Jugendämter in der Pflicht, in Kindertagesstätten zahnärztliche Reihenuntersuchungen durchzuführen. Begründet sah er dies in einem Passus des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Am 18. Januar beriet der Petitionsausschuss über die Eingabe. Der Beschluss ist dem Kreis jetzt zugegangen. Darin heißt es wörtlich: „Die derzeitige gesetzliche Grundlage, § 10 Abs. 3 Kinderbildungsgesetz, verpflichtet die Jugendämter nicht, die jährlichen Reihenuntersuchungen durchzuführen.“ Es gebe vielmehr Spielräume für vielfältige, zielführende Lösungen.
„Selbstverständlich bleibt es unser Anliegen, die Zahngesundheit weiter zu verbessern“, betont Landrat Dr. Zwicker. Angesichts der überdurchschnittlich hohen Zahl von Kindern mit behandlungsbedürftigen Zähnen vor allem in Gronau will der Kreis Borken in den kommenden Monaten gemeinsam mit allen Beteiligten ein eigens auf diese Stadt zugeschnittenes, zeitlich befristetes Pilotprojekt auf den Weg bringen. Das Jugendamt der Stadt Gronau und der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken haben am Dienstag (25.01.2011) bereits ein ausführliches Gespräch mit den Leiterinnen der Gronauer Kindertagesstätten geführt. Ziel der Zusammenkunft im Ratssaal der Stadt war die Vereinbarung von Maßnahmen, mit deren Hilfe Kinder und Eltern zum regelmäßigen Besuch des Zahnarztes motiviert werden.
Zum Hintergrund:
Das Kreisjugendamt und die Jugendämter der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau haben laut KiBiz für ihren jeweiligen Bezirk die Verpflichtung, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für jährliche zahnärztliche Untersuchungen der Kinder in Tageseinrichtungen Sorge zu tragen. Dabei steht zurzeit die Aufklärung im Vordergrund. So betreibt der gemeinsam mit den niedergelassenen Zahnärzten, den Krankenkassen und dem Kreisgesundheitsamt gebildete „Arbeitskreis Zahngesundheit“ regelmäßig in den Tageseinrichtungen mit den Kindern anhand praktischer Übungen Zahnprophylaxe. Außerdem werden Informationsveranstaltungen für Eltern angeboten.
Quelle Foto: Techniker Krankenkasse
Borkener Firmen unterstützen neues Drachenboot „Borken-Power I“

Präsentation auf der Internationalen Boots-Messe in Düsseldorf, Halle 4, Stand C02
Der Dragonboat-Club Borken e.V. kann in Zukunft auf den Regatten der Region, dem Dragonboatcup in Borken, der Deutschen Meisterschaft (Langstrecke-OB), bei der NRW Landesmeisterschaft (Duisburg), bei der Deutschen Meisterschaft und bei der Europameisterschaft in Duisburg auf ein werftneues Drachenboot, genauer gesagt Borken-Power I zurückgreifen.
Dank der Unterstützung der Borkener Firmen AVIA Henrich Klöcker, Borkener Kistenfabrik, Bleker Gruppe, Modehaus Cohausz, Fooke Engineering, Messebau Kutsch, Netgo Systemhaus und Varial-Hetkamp EDV konnte dieses Drachenboot-Sponsoring Konzept realisiert werden.
Mit dem neuen Drachenboot soll die Region in und um Borken bei den anstehenden Regatten bekannt gemacht werden. Die erste grosse Präsentation erfolgt nun auf der Internationalen Boots-Messe in Düsseldorf, Halle 4, Stand C02.
Der 4. Dragonboatcup wird am 21./22. Mai 2011 am Pröpstingsee stattfinden.
Schwerer Unfall Erler Straße – Zwei Verletzte bei Frontal-Unfall
SCHERMBECK / RAESFELD (pd). Bei einem Unfall auf der Erler Straße sind heute Morgen gegen 5.30 Uhr zwei Menschen schwer verletzt worden. Die Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls im Frontbereich völlig zerstört.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei kollidierten die Autos auf der Erler Straße aufgrund von Reifglätte und Wildwechsel frontal zusammen. Eine 20-jährige Frau aus Schermbeck war in ihrem VW Polo eingeklemmt und konnte erst von der Feuerwehr aus dem Unfallwrack schwer verletzt befreit werden.
Der 30-jähriger Fahrer aus Raesfeld-Erle konnte sich selbst aus seinem schwarzen Opel Astra befreien. Beide Fahrzeuginsassen wurden jeweils mit einem Rettungswagen, nach der Behandlung durch einen Notarzt vor Ort, ins Krankenhaus transportiert.
Die Erler Straße wurde von der Polizei für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Tipps der Polizei bei Wildunfällen:
Lässt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinen Fall ausweichen. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, auch für andere Verkehrsteilnehmer.
13-jähriger Junge stirbt bei Unfall – Schermbeck/Damm
Am Mittwoch, 26.01.2011, gegen 16.21 Uhr, befuhr ein Schulbus die Bundesstraße 58 (Weseler Straße), aus der Richtung Wesel kommend, in Fahrtrichtung Schermbeck. In der Ortslage Schermbeck-Damm, Einmündungsbereich Melkweg, hielt der Bus und ein 13-jähriger Junge aus Schermbeck verließ das Fahrzeug.
Das Kind beabsichtigte hinter dem Bus die Weseler Straße zu überqueren. Hierbei kam es zur Kollision mit dem PKW einer 18-jährigen Frau aus Schermeck, die die Weseler Straße in Richtung Wesel befuhr.
Das Kind erlitt schwerste Verletzungen, denen es noch an der Unfallstelle erlag. Die 18-jährige PKW-Fahrerin erlitt einen Schock. Sie wurde einem Krankenhaus zur stationären Behandlung zugeführt.
Die Maßnahmen der Polizei dauern.
Aufmerksamer Erler löste Alarm aus!
„Die Erler Heide brennt“. Kurz nach 21 Uhr ging dieser Notruf bei der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld ein. Einem aufmerksamen Erler Bürger war das „Wetterleuchten“ über der Erler Heide nicht entgangen, worauf er kurzerhand den telefonischen Alarm auslöste.
Die rund 50 Feuerwehrleute aus Erle und Raesfeld trauten ihren Augen nicht: „Feuer_Wald“ stand als Text auf ihren Meldeempfängern. Ein Waldbrand mitten im Winter und bei diesen Regenschauern? Trotzdem machten sie sich verantwortungsbewusst auf den Weg Richtung Freudenberg. Lieber einmal zu viel ausrücken, als nicht ausrücken und Menschen oder Sachwerte zu gefährden. Mit dieser Einstellung sind die Feuerwehrleute in Erle und Raesfeld bisher gut gefahren.
Erst gegen 21.45 Uhr kam die Entwarnung: Scholven fackelt die Schornsteine ab. Kurzerhand drehten dann die Einsatzfahrzeuge auf dem Parkplatz am Freudenberg wieder um und fuhren zurück in Richtung Heimat.
Jahreshauptversammlung des Löschzuges Raesfeld
Die Freiwillige Feuerwehr lud zur Jahreshauptversammlung des Löschzuges Raesfeld am vergangenen Samstag ein. Es standen Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung, sowie ein Rückblick auf das Jahr 2010.
Nach der Begrüßung berichtete Löschzugführer Siegbert Nagel über die Aktivitäten des letzten Jahres. Zu 22 Einsätzen wurde gerufen, das waren 6 Brände und in 16 Fällen wurde technische Hilfe geleistet.
Erstmals sah sich die Feuerwehr bei einem Brandeinsatz mit einer ganz neuen Gefahr konfrontiert: Auf dem Dach einer brennenden Strohhalle befand sich eine Photovoltaikanlage, die besondere Vorsicht bei den Löschmaßnahmen erforderte. Die technischen Hilfeleistungen reichten von der Ölspur über Hochwasser in Ahaus und Gronau bis hin zu verschlossenen Wohnungstüren, hinter denen sich hilflose Personen befanden. Vier mal öffnete die Feuerwehr eine Wohnungstür. „Solche Einsätze sind vermehrt zu verzeichnen, da immer mehr Menschen allein und ohne familiäre Kontakte leben“ berichtet Siegbert Nagel.
Häufig ist die Feuerwehr auch rein vorsorglich im Einsatz gewesen: Bei 10 Veranstaltungen stellte der Löschzug eine Brandsicherheitswache. Fünf mal besuchten Feuerwehrangehörige Raesfelder Schulen und Kindergärten, um über die Gefahren eines Feuers und die richtigen Verhaltensregeln im Brandfall zu informieren. Brandschutzerziehung heißt dieser Aufgabenbereich der Feuerwehr.
Alle Einsätze zusammen ergaben 1.765 Stunden, die der Löschzug Raesfeld im Jahre 2010 absolvierte.
Zwei Löschgruppen nahmen am Sonntag, 5. September 2010 am Leistungsnachweis der Feuerwehren in Legden-Asbeck (Kreis Borken) teil. Gemeindebrandinspektor Klaus Ostendorf verlieh die Urkunden vom Verband der Feuerwehren in NRW: Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze verdiente sich Feuerwehrmann Hendrik Schwane, in Silber Hauptfeuerwehrmann Franz Hindricksen und Oberfeuerwehrmann Stefan Ostendorf, sowie das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold mit Blauem Grund für 10 Teilnahmen an Lehrgängen bekam Unterbrandmeister Eugen Nagel. 25 Feuerwehrleute besuchten 2010 12 Lehrgänge auf Kreisebene. Fünf Feuerwehrmänner nahmen an 3 Seminaren auf Kreisebene und weitere fünf Feuerwehrmänner besuchten 5 Seminare auf Landesebene.
Von der Jugendfeuerwehr wechselten die Feuerwehrmänner Felix Wenzelmann, Dennis Hoppen, Marvin Schmäing, Daniel Misom-van de Löcht und Simon Klein-Ridder in die aktive Feuerwehr. Feuerwehrmann Markus Preuß wechselte wegen Umzug nach Raesfeld in die Raesfelder Feuerwehr.
Insgesamt stehen 59 aktive Feuerwehrleute dem Löschzug Raesfeld zur Verfügung, 14 sind in der Ehrenabteilung und 26 in der Jugendfeuerwehr, 19 davon im Löschzug Raesfeld.
Die Orgelbühne in der St. Silvesterkirche bleibt unverändert
Die Kirchengemeinde St. Silvester Erle hat in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag über die Pläne der Orgelbühne abgestimmt. Geplant war eine Erweiterung. Die Meinung war bis dato gespalten und nicht eindeutig, aus diesem Grunde wollte der Kirchenvorstand Erle durch eine Abstimmung ein Meinungsbild bekommen um eine Entscheidung zu fällen.
338 Gemeindemitglieder haben sich an der Abstimmung beteiligt. 240 sprachen sich gegen eine Erweiterung der Orgelbühne aus, das sind immerhin 71 Prozent. 60 Personen waren dafür, und 38 Personen enthielten sich der Stimme.
Die zweite Frage zur Verwendung der gesammelten Gelder konnte auf 336 Stimmzettel beantwortet werden. Für die Reperatur an der Orgel stimmten 224 Personen, (66%), 57 stimmten für andere Verwenungszwecke und 55 enthielten sich der Stimme.
Da der Kirchenvorstand sich an das Gemeindevotum der Kirchengemeinde gebunden hat, ist damit die Entscheidung gefallen, dass die Orgelbühne also in der St. Silvesterkirche nun nicht erweitert wird.
Kreistagspolitiker absolvierten im Jahr 2010 Sitzungsmarathon
Jahresbilanz zählt 219 Treffen der parlamentarischen Gremien
Kreis Borken (pd). Wenig Zeit zum Durchatmen hatten in der Winterpause die Abgeordneten des Borkener Kreistages. In diesen Tagen stehen schon wieder die ersten Ausschuss-Sitzungen auf dem Programm. Am 10. Februar tagt der Kreisausschuss und am 17. Februar will der Kreistag den Haushalt 2011 verabschieden. Unter das Jahr 2010 hat die Geschäftsstelle des Kreistags jetzt einen Strich gezogen. In der Endabrechnung ergeben sich 219 Sitzungen, zu denen sich die Politiker trafen. Das sind 21 mehr als im Jahr zuvor.
Den größten Anteil machen dabei die 114 Fraktionssitzungen aus, in denen die Abgeordneten ihre Positionen absteckten und die Zusammenkünfte von Ausschüssen und Kreistag vorbereiteten. 29 Sitzungen von Fachausschüssen weist die Statistik aus. Der Kreistag tagte insgesamt sechs Mal, der Kreisausschuss fünf Mal.
Dabei beschäftigten sich die Politiker mit Themen aus vielen Aufgabenbereichen des Kreises. Insgesamt 247 Vorlagen berieten die Gremien, darunter zahlreiche Anträge der Fraktionen. Ein breiter Themenmix bot sich den Vertreterinnen und Vertretern des Kreises auch in den Treffen von Beiräten, Arbeitskreisen und sonstigen Gremien. Insgesamt 65 solcher Termine nahmen sie im abgelaufenen Jahr wahr. Dabei reichte die Palette von Treffen der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bis zu Sitzungen des Arbeitskreises für die Gleichstellung von Mann und Frau.
Blick aufs Konto bleibt die Ausnahme
„Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ beantragt nur in dringenden Verdachtsfällen Einblick in Bankdaten
Kreis Borken (pd). Wer Arbeitslosengeld II, im Volksmund „Hartz IV“ genannt, oder Hilfe zur Pflege beantragt, der muss seine finanziellen Verhältnisse offen legen. Denn: Bürgerinnen und Bürger, die über ausreichendes Vermögen verfügen, haben keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.
Liegt der Verdacht nahe, dass nicht alle Werte gemeldet werden, dann hat der Kreis die Möglichkeit, Informationen über die Konten des Betroffenen einzuholen. Auf Antrag informiert das Bundeszentralamt für Steuern den Kreis dann über die Bankdaten der betroffenen Person sowie über Zugriffsrechte auf Konten Dritter, nicht aber über konkrete Kontostände und Umsätze. 71 Mal hat der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ im vergangenen Jahr von der Kontenauskunft Gebrauch gemacht. Zur Einordnung: Im Jahresverlauf haben durchschnittlich 20.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken „Hartz IV“ bezogen.
„Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Kontenprüfung wirklich nur in dringenden Verdachtsfällen eingesetzt wird“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. „Von Kontrollwut kann keine Rede sein.“ Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Peter Schaar, hatte jüngst Kritik an der Überprüfung von Konten durch Finanz- und Sozialbehörden geäußert.
Die Einholung von Kontoauskünften ist an strenge Voraussetzungen geknüpft. So müssen die Daten zur Überprüfung der Ansprüche ausdrücklich erforderlich und vorherige Anfragen beim Betroffenen erfolglos geblieben sein. „Grundsätzlich erfolgt eine Datenerhebung in erster Linie beim Betroffenen selbst“, erklärt Michael Weitzell, Mitarbeiter der Fachabteilung Zentrale Steuerung des Service-Punktes ARBEIT. „Routinemäßige oder anlasslose Abrufe gibt es nicht.“
Typisch ist ein Fall aus Bocholt, in dem der zuständigen Sachbearbeiterin im „Service-Punkt ARBEIT“ eindeutige Hinweise auf die Erzielung von Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung vorlagen. Der betroffene Leistungsbezieher bestritt aber, etwas zu verdienen. Im Wege des Kontenabrufs stellte sich dann heraus, dass die Lohnzahlungen auf das Konto der Schwester des Betroffenen flossen. Der Leistungsempfänger selbst hatte vollen Zugriff auf das Konto.
„Die große Mehrheit der Hilfeempfänger verhält sich korrekt und gibt bereitwillig Auskunft zur finanziellen Situation“, berichtet Jürgen Ahlte, Leiter der Fachabteilung Zentrale Steuerung des Service-Punktes ARBEIT. Schon die Verantwortung gegenüber dieser großen Mehrheit gebiete es, einer missbräuchlichen Inanspruchnahme von Sozialleistungen gezielt entgegen zu wirken. „Auch zukünftig werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service-Punktes ARBEIT dafür Sorge tragen, dass Kontenabrufe ausschließlich in ausgewählten Verdachtsfällen erfolgen, um den Missbrauch von Sozialleistungen zu vermeiden“, erklärt Landrat Dr. Zwicker.
Mehrgenerationenhäuser: Weiterhin Ungewissheit bei Bundesförderung
Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD endlich nachgegeben und kündigt ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 an. Viele Fragen bleiben ungeklärt: Wie viele und welche Träger in Zukunft weitergefördert und wie die Förderbedingungen ausgestaltet werden, sagt das zuständige Bundesfamilienministerium nicht“, teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer mit.
Arndt-Brauer sorgt sich um die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser in Saerbeck, Rheine, Borken und Bocholt: „Das Familienministerium hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten. Die Träger müssen mit weiteren Monaten der Ungewissheit rechnen, bis ein neues Bundesprogramm ausgeschrieben wird. Sie werden sich neu bewerben müssen, die Bundesförderung wird nicht automatisch verlängert.“
Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, hat die SPD-Fraktion diese Woche eine Kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Antwort der Bundesregierung ist Anfang Februar zu rechnen.
„Das Ministerium darf sich in seinen Antworten um wichtige Details nicht länger herumdrücken. Die Frage nach einer Übergangsfinanzierung für Häuser, deren Förderung bereits 2011 endet, drängt.“
Arndt-Brauer setzt sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fortgesetzt werden kann und keine Projektruinen entstehen.
Die Bundesregierung hat 2006 das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ gestartet, um den sozialen Zusammenhalt der Generationen vor Ort zu stärken.
Kreis Borken gab im Jahr 2010 mehr als eine Million Euro für Unterhaltsvorschuss aus
Kreis zahlt an Kinder von Alleinerziehenden, wenn der Unterhalt vom anderen Elternteil ausbleibt
Kreis Borken (pd). Für 584 Mädchen und Jungen hat der Kreis Borken mit Stand vom 31. Dezember 2010 Unterhaltsvorschuss gezahlt, das sind 39 Kinder weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Rund 1,22 Millionen Euro brachte der Kreis im Jahr 2010 für diese Leistungen auf, etwa 183.000 Euro mehr als im Jahr 2009. Damals waren es 1,04 Millionen Euro. Grund für diesen Anstieg sind vor allem die zu Beginn des vergangenen Jahres erhöhten Auszahlungssätze.
Zum Hintergrund: Für Alleinerziehende erfolgt die Erziehung ihrer Kinder meist unter erschwerten Bedingungen. Die Situation verschärft sich noch, wenn das Kind nicht – oder nicht rechtzeitig – wenigstens den üblichen Mindestunterhalt vom anderen Elternteil erhält. In solchen Fällen springt der Kreis Borken für das Gebiet seines Jugendamtes – das sind alle Städte und Gemeinden im Kreis ohne Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau – ein. Er zahlt für Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres für maximal sechs Jahre einen Unterhaltsvorschuss.
Ende des vergangenen Jahres zahlte der Kreis den Vorschuss für 288 Kinder unter sechs Jahren und 296 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Zum Vergleich: Ende 2009 waren es 298 Kinder unter sechs Jahren und 325 von sechs bis elf Jahren. Für Kinder unter sechs Jahren hat der Kreis Borken im vergangenen Jahr monatlich bis zu 133 Euro, für Kinder bis zwölf Jahren 180 Euro gezahlt. Ab Vollendung des zwölften Lebensjahres haben Kinder keinen Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen mehr.
Der Kreis setzt gleichzeitig alles daran, von den Unterhaltspflichtigen diese Gelder zurückzubekommen. 2010 lag die Rückholquote bei 22,04 Prozent (= 268.652 Euro). 2009 belief sich die Quote auf 23,75 Prozent (= 245.858 Euro). Dass die Rückholquote trotz gestiegener Einnahmen leicht gesunken ist, liegt an der Erhöhung der Auszahlungssätze.
Weitere Informationen zum Thema Unterhaltsvorschuss gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks
Südlohn – Ehefrau im Schlaf erschlagen
In Südlohn hat ein 56-jähriger Mann hat in der Nacht zu Montag seine schlafende 57-jährige Frau in der gemeinsamen Wohnung erschlagen. Der Mann stellte sich heute morgen der Polizei.
Das aus dem Kosovo stammende Paar wohnt schon seit mehreren Jahren am Vitusring in Südlohn. Nach Aussagen des Mannes kam es im Laufe des Sonntagabends zu Streitigkeiten, wobei die Frau erklärte, sich von ihrem Mann trennen zu wollen. Auch soll sie ihrem Mann gesagt haben, dass sie weiter in Deutschland bleiben möchte und ihm dazu geraten hat, in den Kosovo zurück zugehen.
Laut Aussage des Mannes habe er seine Frau kurz nach dem Einschlafen erschlagen. Staatsanwalt Wolfgang Schweer: „Damit ist das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt“.
Die Nachbarschaft beschrieben die Familie als freundlich und unauffällig. Näheren Kontakt habe man mit der Familie allerdings nicht gehabt. Keiner in der Nachbarschaft habe etwas von Streitigkeiten oder dem Mord in der Nacht mitbekommen.
Über den Tathergang berichtet die Staatsanwaltschaft und die Polizei wie folgt: Der 56-jährige Täter stellte sich selber am Montag gegen 5.25 Uhr auf der Polizeiwache in Borken. Dort teilte er den Beamten mit, dass er seine 57-jährige Ehefrau erschlagen habe. Polizeibeamte begaben sich daraufhin sofort zur Wohnung der Familie am Vitusring in Südlohn. Mit dem Schlüssel des 56-jährigen öffnete die Polizei die Wohnungstür in einem Zweifamilienhaus. Auf dem Sofa liegend fanden sie die Frau mit erheblichen Kopfverletzungen. Die eingesetzten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der 57-jährigen feststellen.
In der Wohnung trafen die Polizeibeamten auf drei 18, 19 und 20 Jahre alte Kinder des Ehepaares. Nach ersten Befragungen hatten diese ebenfalls von der Tat nichts mitbekommen. Sie werden derzeit durch Angehörige betreut. Das im Flur gefundene und sichergestellte Beil soll es sich, bei dem jetzigen Stand, um die Tatwaffe handeln.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt. Das Polizeipräsidium Münster hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen leitet Kriminalhauptkommissar Herbert Mengelkamp.
Mehr dazu sowie Interwiev mit Staatsanwalt Wolfgang Schweer auf >>> Borio.TV<<<Klick hier
Kreis lässt Trinkwasser aus Borkener Hausbrunnen untersuchen
Tests beginnen in der kommenden Woche
Borken (pd). Der Kreis Borken lässt jetzt die Trinkwasserqualität der Borkener Hausbrunnen kontrollieren. Dazu besteht in regelmäßigen zeitlichen Abständen eine gesetzliche Verpflichtung, wie Dr. Gerhard Ettlinger vom Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung in diesem Zusammenhang mitteilt. Der Amtsarzt baut aber mehr auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte, wenn er betont: „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel“. Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, denn es werde geprüft, ob Bakterien-Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist. Die Tests beginnen am 31. Januar.
Für die Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig das ACB Umweltlabor in Münster. Dieses Labor zieht vor Ort Proben und analysiert sie dann. Andere Brunnenbetreiber sind verpflichtet, selbst die Untersuchungen durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.
Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser testen zu lassen. In diesen Fällen ist der Fachbereich Gesundheit rechtlich verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Trinkwasserprobe durch eigene Mitarbeiter zu entnehmen.
Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken unter Telefon: 02861/82-1153.
Schützenfest Erle 2004 – König Hermann-Josef Grewing
Schützenfest Erle 2004 mit Vogelstange und Kranzniederlegung am Ehrenmal in Erle.
Schützenfest Erle 2004. Hermann Josef-Grewing ist neuer Schützenkönig von Erle. Seine Königin ist Brigitte Brömmel, soie der neue Thron mit Franz-Josef Heidermann und Annette Risthaus sowie Heiner Gellings und Regine Schorisch
Er löste Ludger Göllmann und Petra Grömping ab.

Woran ich mich noch gut erinnern kann, war das tolle Wetter. Wenn mich nicht alles täuscht, war es total heiß an diesem Wochenende, oder verwechsele ich da was?


Petra Bosse
Aus und vorbei – der Hof Henneböhl in Erle ist nicht mehr
Binnen einer Woche ist der kleine Bauernhof in Erle an der Schermbecker Straße nun zerlegt worden.
Wo bisher noch Kühe auf der Weide standen, sollen im Laufe der Zeit rund 48 neue Wohnungshäuser entstehen. Das kann aber allerdings noch dauern, denn mittlerweile sind zwar alle Erben, mehr als 20 Personen, ausfindig gemacht worden, die müssen aber noch die Erbreihenfolge klären.





























