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Kappes Kappes Kappes -Kappesmarkt Raesfeld -Vorbereitungen abgeschlossen-

Ab morgen steht das weiße Gold vom Niederrhein wieder an zwei Tagen im Mittelpunkt des Geschehens in Raesfeld. Die Vorbereitungen stehen, die Besucher können kommen.

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Guter Stress – schlechter Stress. Auf die richtige Dosierung kommt es an!

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Haben Sie gewusst, dass Stress   mit ein paar ziemlich überraschenden Symptomen sich ankündigt? Dazu gehören Vergesslichkeit, Übelkeit und auch Hautausschlägen.  Stress gilt als der Krankheitsverursacher Nummer Eins in der westlichen Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent aller Krankheitsfälle in einer Hausarztpraxis ursächlich auf Stress zurückzuführen sind. Die meiste  Zeit versuchen wir das zu ignorieren, aber es gibt viele Anzeichen von Stress, denen wir ab und an mehr Beachtung zukommen lassen sollen. Eine erste Hilfe könnte schon sein,  einfach mal den Besen beiseite stellen und öfter eine kleine Ruhepause einlegen, körperlich wie seelisch. Folgendes sind nur kleine und harmlose Anzeichen von Stress, denen wir aber vielleicht doch bei häufigem Auftreten mal analysieren sollten.

Karies
Wir alle wissen, dass Nachlassen der  Zahnhygiene der erste Weg ist, um Hohlräume in unsere Zähne zu bekommen, aber Stress kann auch ein Täter sein besonders wenn  wir in der Nacht oder auch am Tag mit den Zähnen knirschen.

Ein Auge zuckt
Hatten Sie jemals ein zuckendes Auge? Der  zwar  oft schnell vorübergehende  Zustand kann lästig und beunruhigend sein. Dieses Zucken kann durch Stress ausgelöst werden und ist auch als Blepharospasmus bekannt.

Hautausschläge
Es klingt seltsam, aber Ihre Haut kann ein ziemlich gutes Barometer für Ihren Stresslevel werden. Stress kann einen Hautausschlag verursachen, in der Regel tauchen rote Flecken oder Quaddeln auf Rücken, Armen und im Gesicht auf.

Vergesslichkeit
Verlorene Schlüssel, vergessene Termine, suchendes Handy, dies  sind nur einige Anzeichen dafür, dass Sie unter Stress stehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischer Stress den Hippocampus,  der für die Erinnerungen zuständig ist, buchstäblich schrumpfen lässt. Deshalb  vergessen wir dann soviel!

Eingerissene Nagelhaut
Haben Sie  eine defekte  Nagelhaut und Nägel?  Ständig knabbern Sie an Ihren Fingern oder kauen an den Nägeln? Dies  könnte das Ergebnis einer Stress-Induzierten nervösen Angewohnheit werden. Nervöse Gewohnheiten wie Nägelkauen sind eine Ablenkung vom eigentlichen Stress und soll damit abgebaut werden, was auch als orale Befriedigung bekannt ist.

Schmerzen im Nacken
Schmerzen im Nacken sind nicht immer auf lange Stunden am Computer zurück zuführen. Es könnte  tatsächlich ein Symptom für Stress sein. Stress wirkt sich auch auf unser  Muskel-Skelett-System aus, was dann zu  Muskel- oder Krämpfe führen kann.
Aber es gibt auch „gesunden“ Stress.  Bei einem Test  bei Mäusen die sich sozialen, geistigen und körperlichen Herausforderungen stellen mussten,  haben Forscher herausbekommen, dass bei denen Tumore langsamer wachsen  oder sogar  schrumpfen.  Diesen Effekt haben Wissenschaftler für ein Kolorektalkarzinom (bösartige Tumorerkrankung des Dünndarms) und malignes Karzinom (schwarzer hautkrebs) in  Tiermodellen nachgewiesen.  Bei Mäusen, die in Gruppen von 20 Artgenossen zusammenlebten und Spielzeug, Laufräder und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung hatten, fielen die Tumore deutlich kleiner aus als bei den Tieren, die nur in kleinen Gruppen zusammen lebten  und weniger Anregungen erhielten. Bei nahezu jeder fünften Maus der ersten Gruppe hatte sich der Tumor nach sechs Wochen sogar zurückgebildet. Aber nicht die körperliche Betätigung allein vermochte das Krebswachstum  zu hemmen: Wichtig war, dass die Aktivitäten  nachweislich leichten Stress hervorrufen  musste.  Dadurch wurde die Ausschüttung von Leptin im Fettgewebe gedrosselt. Das Hormon, das im Körper eigentlich als eine Art Appetitzügler fungiert, fördert offenbar auch das Krebswachstum. Sobald die Forscher den Mäusen Leptin verabreichten, vergrößerten sich die Geschwulst.  Wurde aber im Gegensatz bei den Tieren die Leptinproduktion künstlich blockiert, waen die Tumore deutlich kleiner als bei ihren Artgenossen.

Land bewilligt rund 790.000 Euro für sieben Kindertageseinrichtungen

Land bewilligt rund 790.000 Euro für weiteren U3-Ausbau
Förderbescheide liegen jetzt vor / Sieben Kindertageseinrichtungen in Isselburg, Raesfeld, Rhede, Schöppingen und Stadtlohn profitieren

Kreis Borken (pd). Sieben Kindertageseinrichtungen aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes (alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet bis auf Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) können jetzt wie geplant den Ausbau der U3-Betreuung vorantreiben. Dafür hat das Land rund 790.000 Euro bewilligt. Sie fließen als Investitionskostenförderung in den Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für unter drei Jahre alte Mädchen und Jungen in Isselburg, Raesfeld, Rhede, Schöppingen und Stadtlohn. „Damit haben diese Einrichtungen nach dem Förderstopp kurz vor den Sommerferien Planungssicherheit“, erklärt Norbert Wiemer als zuständiger Fachabteilungsleiter im Kreisjugendamt. Im Juni hatte das Land NRW ohne vorherige Ankündigung die Finanzierung des U3-Ausbaus gestoppt.
Folgende Kindertageseinrichtungen erhalten nun aus dem „Soforthilfetopf“ des Landes eine Investitionskostenförderung. Die Träger selbst müssen zusätzlich einen Eigenanteil von 10 Prozent aufbringen.
Isselburg: Fabeland: 128.696 Euro für Umbau und Ausstattung

Raesfeld: St. Silvester: 65.450 Euro für Umbau und Ausstattung St. Nikolaus: 90.000 Euro für einen Anbau

Rhede: Unterm Regenbogen: 324.000 Euro für einen Anbau

Schöppingen: St. Antonius: 9.450 Euro für Ausstattung

Stadtlohn: Don Bosco: 108.000 Euro für einen Anbau
St. Nikolaus: 64.800 Euro für Umbau und Ausstattung

Bis zum Jahr 2013 sollen im Kreis Borken für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren Plätze in Kindertageseinrichtungen oder Betreuungsmöglichkeiten bei Tagesmüttern zur Verfügung stehen. Auf Grund des auch von der Landesregierung forcierten Ausbauprogramms hatten zahlreiche Träger von Tagesstätten umfangreiche Baumaßnahmen in Auftrag gegeben. Deren Finanzierung geriet dann durch den Förderstopp ins Stocken. Mit den nun bewilligten Finanzmitteln können alle im Kreisjugendamtsbezirk begonnenen und  bis Jahresende 2010 umsetzbaren Maßnahmen finanziert werden.

Team des Interkommunalen Bauhofs ist für den Wintereinbruch gerüstet

800 Tonnen Streusalz und 30.000 Liter Salzsole stehen ab der kommenden Woche bereit

Kreis Borken (pd). Für den Wintereinbruch bestens gerüstet ist das „Winterteam“ des Interkommunalen Bauhofes in Nordvelen. „Der Bauhof ist entsprechend eingerichtet und alle Fahrzeuge sind startklar für den Einsatz auf glatten oder verschneiten Straßen“, erklärt Bauhofleiter Ralf Jürgens. Nach dem vergangenen Rekordwinter, in dem das Streusalz allerorten knapp wurde, hat der Kreis durch die Renovierung seiner Salzhalle in Borken-Gemen seine Kapazitäten noch einmal ausgebaut und schon vor Wintereinbruch mehr Streusalz eingekauft als in den vergangenen Jahren.
In Borken-Gemen können jetzt bis zu 500 Tonnen Streusalz gelagert werden, bisher waren es lediglich 300 Tonnen. Platz für weitere 50 Tonnen ist in einem Salzsilo in Heek. Im Interkommunalen Bauhof in Velen stehen Lagermöglichkeiten für weitere 250 Tonnen Streusalz sowie 30.000 Liter Salzsole bereit. Diese sorgt dafür, dass das Salz auf der Straße kleben bleibt. 550 Tonnen wurden bereits geliefert, 250 Tonnen werden noch in der nächsten Woche erwartet. „Die Zulieferer haben uns zudem versichert, dass sie in diesem Jahr die Lieferfristen von 48 Stunden einhalten können“, so Jürgens.
Die Mitarbeiter von Kreis Borken und Stadt Gescher, die bei Zeichen von Glätte sofort zum Streuen ausrücken, können auf einen schlagkräftigen Fuhrpark setzen. Zehn Lkw, Unimogs und Geräteträger sowie fünf Schmalspurtraktoren, die vor allem zum Räumen von Radwegen und Bushaltestellen zum Einsatz kommen, stehen zur Verfügung. Darunter ist auch ein neues Schmalspurfahrzeug. „Damit können wir jetzt in einer Schicht 75 Kilometer Radwege räumen, mit den bisherigen Fahrzeugen waren nur 40 Kilometer drin“, erläutert Ralf Jürgens.
46 Kolleginnen und Kollegen gehören zur Mannschaft des Interkommunalen Bauhofs, beim Streueinsatz sind 17 Mitarbeiter unterwegs, plus Einsatzleitung im Bauhof. Während der kalten Jahreszeit hat das Team ein strammes Pensum zu absolvieren. Die Mitarbeiter sind für 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 250 Kilometer Radwege zuständig. Hinzu kommen Zuwegungen und Parkplätze der kreiseigenen Gebäude. Etwa drei Stunden braucht das Team, um alle Strecken zu streuen.

Ausstellung „Leben mit Aids“ im Borkener Kreishaus eröffnet

Bis zum 16. November werden dort 80 Impressionen des Collagisten Jean Luc gezeigt

Kreis Borken (pd). „Leben mit AIDS“ – So lautet der Titel einer Ausstellung, die die Aidshilfe Westmünsterland e.V. mit Sitz in Ahaus und die Kreisverwaltung jetzt im Borkener Kreishaus präsentieren. Gezeigt werden bis zum 16. November 80 Impressionen des Collagisten Jean Luc. Die Ausstellung ist laut Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster Bestandteil der Aktivitäten rund um den diesjährigen „Welt-Aids-Tag“ am 1. Dezember, an dem alljährlich zur Solidarität mit Betroffenen aufgerufen wird.
Jean-Luc Tissot, so der vollständige Name des Künstlers, wurde 1946 in der Schweiz geboren. Seit vielen Jahren schon widmet er sich der Montage von Bildelementen, die er in Zeitschriften und Fotobänden findet, sorgfältig ausschneidet und auf Bildträger aufleimt. Einen Teil der Arbeiten fotografiert er ab und bearbeitet diese Fotos am PC weiter. So verbessert er dann zum Beispiel Schnittstellen oder Konturen der Montageelemente, verändert aber nicht die Größen oder das Dargestellte selbst. Bei seiner Technik mischt sich folglich das alte Handwerk des Scherenschnitts mit High Tech des 21. Jahrhunderts. In seiner jetzt in Borken zu sehenden Werkschau setzt sich der Künstler auf sehr sensible Weise mit der Situation von HIV-positiven und auch aidserkrankten Menschen auseinander. Er lässt damit diesen Mitbürgern in ihrer Lebensumwelt ganz besondere Wertschätzung zuteil werden.
Mit dem Kreisdirektor freute sich Reinhild Wantia, Aidskoordination im Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung, bei der Eröffnungsveranstaltung daher sehr darüber, dass Jean Luc seine Bilder zur Verfügung stellt. Der Künstler ließ es sich nicht nehmen, zur einfühlsamen Instrumentalmusik von Shwan Lin die Gäste dann auch selbst durch die Ausstellung zu führen.
Diese Ausstellung ist eine von mehreren Veranstaltungen rund um den „Welt-Aids-Tag“ am 1. Dezember. Weitere Aktivitäten:
26.11.2010, 19 Uhr: Autorenlesung mit Jan Stressenreuter: Er liest aus seinem Buch „Aus Angst“ in der Buchhandlung Schaten, Ahaus
26.11.2010, 20 Uhr: „Band-Benefit“ (Konzert) beim Jugendwerk Vreden im Jugendkulturcafé N’Joy, Vreden
30.11.2010, 18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Leben mit Aids“ mit Werken von Jean Luc im Berufskolleg Lise Meitner, Ahaus – geht bis zum 09.12.2010
01.12.2010, 19.15 Uhr: Themen-Gottesdienst in der St. Josefskirche, Ahaus

Zum Hintergrund:

Weltweit gibt es jährlich ca. 2,5 Millionen Neuinfektionen mit HIV, in der BRD sind es rund 3.000 Menschen. Es wird angenommen, dass im Kreis Borken 50 und 100 HIV-positive Menschen leben. In diesem Jahr wurden hier bisher rund 120 HIV-Antikörpersuchtests anonym und kostenlos durchgeführt.
Hilfen und Beratung bei HIV/AIDS bietet im Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken, Reinhild Wantia an. Sie ist telefonisch unter der Rufnummer 0 28 61 – 82 1154 und per Mail unter [email protected] zu erreichen. Möglich ist dort auch der HIV-Test mit vorhergehender Beratung. Sie organisiert auf Wunsch zudem Präventionsveranstaltungen in Schulen und interessierten Einrichtungen.
Die „Aidshilfe Westmünsterland e.V., Marktstraße 16, 48683 Ahaus, berät, begleitet und betreut überdies HIV-positive Menschen. Außerdem vermittelt sie medizinische Betreung und betreibt überdies HIV- und AIDS-Aufklärungsarbeit. Ansprechpartnerin ist dort Manuela Brandt, Telefon 0 25 61 – 971737, E-Mail: [email protected].

Tipps für Unternehmen „Was Große können – können Kleine auch!“

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Tipps für Unternehmen
„Was Große können – können Kleine auch!“

Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel (EAW) bietet interessierten Unternehmen kostenlose Informationen zum Thema „Was Große können – können Kleine auch!“ an. Im Mittelpunkt des Abends stehen unternehmensstrategische In-strumente und Methoden und ihre Anwendung in kleineren Unternehmen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. November, um 18 Uhr im Rathaus Schermbeck, Weseler Straße 2, statt.

„Viele Unternehmen suchen regelmäßig nach Möglichkeiten, ihre Unternehmensstrategie zielgerichtet und zeitgemäß zu entwickeln und fortzuführen“, berichtet die Referentin des Abends, Birgit Trappmann-Korr aus ihrer Erfahrung als Beraterin verschiedener Unternehmen. „Instrumente und Methoden, die in Großunternehmen selbstverständlich dafür eingesetzt werden, sind im Bereich der kleineren Mittelständler häufig nicht bekannt“, erklärt die Rheinberger Beraterin weiter.

Der Frage, wie auch kleinere Unternehmen Methoden wie beispielsweise Kaizen, Corporate Social Responsibility, Total Quality Management erfolgreich für sich nut-zen können, wird die Referentin des Abends nachgehen.

Konkrete Fragen und Beispiele der Teilnehmer werden berücksichtigt.

Anmeldungen bei:
EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel, Tel. 0281 / 207-3908, Ansprechpartnerin: Anne Janssen
Mail, download unter: www.eaw-kreiswesel.de.

Vorstandssprecher Hermann Burbaum geht Ende Januar 2011 in den Ruhestand

Raesfeld (pd). Ende einer langen und erfolgreichen Berufslaufbahn bei der Volksbank Raesfeld: Nach 25 Jahren im Vorstand der heimischen Kreditgenossenschaft wird sich Ende Januar 2011 Vorstandssprecher Hermann Burbaum (62)  in den Ruhestand verabschieden. Das „Kapitel Burbaum“ bei der Volksbank Raesfeld begann genau am 9. Januar 1986. An diesem Tag übernahm er  die Leitung des Geschäftsbetriebs an der Klümperstraße 11 in Raesfeld.

Auch wenn ihm der Abschied vom Berufsleben und der Volksbank nicht ganz leicht fällt – Hermann Burbaum geht mit einem guten Gefühl. „Ich freue mich, dass ich zum einen die Bank wohl aufgestellt übergeben kann, zum anderen die Nachfolge hervorragend geregelt ist. Die nächste Generation steht bereit, die 125-jährige Geschichte der Bank fortzuschreiben“, schreibt Burbaum im jetzt erschienenen Mitglieder-Brief der Volksbank Raesfeld.

Seine Laufbahn begann Hermann Burbaum im Jahr 1968 mit einer Lehre zum Bankkaufmann bei der Volksbank Waltrop. Danach studierte er in Münster Betriebswirtschaft. Nach Beendigung des Studiums war Hermann Burbaum bei mehreren Kreditgenossenschaften in ver-schiedenen Aufgabenbereichen verantwortlich tätig.

Als Hermann Burbaum im Januar 1986 in den Vorstand der Volksbank Raesfeld eintrat, lag die Bilanzsumme des Instituts bei umgerechnet 19 Millionen Euro. Die Bank zählte seinerzeit 1.214 Mitglieder. Heute wird die Volksbank getragen von mehr als 2.700 Anteilseignern. Die Bilanzsumme ist um das Fünffache auf 100 Millionen Euro gestiegen.

Nach dem Ausscheiden von Hermann Burbaum stehen sein bisheriger Vorstandskollege Oliver Cichowski (43) und der neu in die Leitung berufene Prokurist Marcus Feldhaar (34) an der Spitze des Instituts.

Bildzeile:
Kann langsam mit dem Aufräumen seines Schreibtisches beginnen: Nach 25 Jahren im Vorstand der Volksbank Raesfeld geht Vorstands-sprecher Hermann Burbaum Ende Januar 2011 in den Ruhestand.

„Zum Michael“ in Raesfeld im neuen Gewand

Die Baumaßnahme an der Straße „Zum Michael“ ist abgeschlossen. Am Dienstag wurde mit dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierung der letzte Schritt gemacht und damit ist die Straße passend zum Raesfelder Kappesmarkt fertig gestellt.

Während der Bauphase wurden 2000 m² Straßendecke abgetragen und wiederhergestellt. Dafür wurde unendlich viel Material bewegt: Allein 1000 t Schotter, 400 m³ Frostschutzmaterial und 600 m Rinnenanlage wurden eingebaut und 250 m² Pflaster und 65 m Bordstein reguliert.

Den höheren zeitlichen Aufwand kostete aber die Sanierung des Kanals: Der alte Mischwasserkanal mit einem Durchmesser von 20 – 30 cm wurde auf 190 Metern aus dem Boden gerissen. Die restlichen 90 Meter des alten Kanals wurden verdämmt. Der neue Kanal mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm wurde über die gesamten 270 Meter mit entsprechenden neuen Anschlussleitungen gelegt. Um die Straße schnell zu entwässern wurde auf 220 Metern ein Regenwasserkanal eingebaut.

Die Sanierung der Straße „Zum Michael“ schlägt sich mit rund 300.000 € im Gemeindehaushalt nieder. Gebaut wurde übrigens an 63 Arbeitstagen, wobei die Arbeiten durch schlechte Witterung an 20 Tagen ruhten.
„Mit dem Abschluss dieser Baumaßnahme ist eine der letzten „Buckelpisten“ in Raesfeld Geschichte. Doch mindestens genauso wichtig war uns der Ausbau des Mischwasserkanals. Durch den neuen größeren Kanal ist zukünftig der Norden Raesfelds mit ausreichender Entsorgung versorgt“, sagt der Erste Beigeordnete Martin Tesing.

Im Bild: Andrea Nienhaus und Berthold Stroick vom Bauamt der Gemeinde Raesfeld begutachten die neuen Fahrbahnmarkierungen und testen die Ampelanlage. Die Ampel hat neue Taster mit der Anzeige „Signal kommt“.

TrauMzeit – Der Tag des offenen Trauzimmers Schloss Raesfeld

TrauMzeit – Der Tag des offenen Trauzimmers am Sonntag, 7. November 2010

Für den Tag des Offenen Trauzimmers putzt sich das historische Wasserschloss Raesfeld besonders heraus. Am kommenden Sonntag, 7. November 2010, heißt es dort von 11.00 bis 18.00 Uhr „Herzlich Willkommen zur TrauMzeit“. Standesamt und Schlossgastronomie öffnen Tür und Tor und informieren rund um das Thema „Heiraten im Schloss Raesfeld, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.“
Alle Interessierten und vor allem alle potentielle Brautpaare können sich sowohl von der traumhaften Umgebung des historischen Wasserschlosses Raesfeld überzeugen, als auch einen Blick in die Räumlichkeiten des Schlosses werfen.
„Wir rollen für alle den roten Teppich aus. In den geschmückten Trauzimmern im höchsten Schlossturm von Westfalen beraten meine Kolleginnen und ich alle heiratswilligen Paare über die gesamte Bandbreite unseres Services der Schlosstrauungen, vom Wunschtermin bis zur persönlichen Traurede“, sagt die Standesbeamtin Monika Hartmann.

Im prächtigen Rittersaal werden die Besucher von den Mitarbeitern des Restaurants im Wasserschloss Raesfeld empfangen. Mit kleinen kulinarische Leckereien, liebevoll eingedeckte Hochzeitstafeln und Informationen zur Gestaltung einzigartiger Hochzeitsfeiern kann man sich hier auf den schönsten Tag im Leben einstimmen. Der Eintritt ist frei

Tödlicher Unfall auf der B224 Dorsten-Ursache unklar

Tödlicher Unfall auf der B224 Dorsten-Ursache unklar

2.10.2010. RAESFELD. Eine Frau verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 224 kurz vor dem Freudenberg am Vormittag.

Aus noch unbekannter Ursache prallte die Fahrerin des Opel Corsa mit Borkener Kennzeichen mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Der angeforderte Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Der LKW-Fahrer wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Öffnungszeiten des Besucher- und Informationszentrums und des Verkehrsbüros ändern sich

Die Umstellung auf die Winterzeit macht auch vor dem Besucher- und Informationszentrum Tiergarten Schloss Raesfeld nicht Halt. Mit der dunkleren Jahreszeit ändern sich die Öffnungszeiten: Vom 1. November 2010 bis zum 31. März 2011 sind das Besucher- und Informationszentrum und das Verkehrsbüro Raesfeld werktags  von 9.30 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 16.00 Uhr geöffnet. An den Wochenenden und an Feiertagen öffnen sich hier von 13.00 – 16.00 Uhr die Türen, um interessierten Besuchern Informationen über Raesfeld zu geben.Zu diesen Öffnungszeiten ist auch der Besuch der landesweit einmaligen Ausstellung im Obergeschoss des Besucher- und Informationszentrums möglich. Sie widmet sich sowohl der Raesfelder Schlossanlage mit dem Tiergarten als auch der Wahrnehmung, Gestaltung und Nutzung von Landschaften aus der Urzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellung steht unter dem Thema „Auftritt einer Kulturlandschaft, Renaissance-Tiergarten Schloss Raesfeld“ und gibt Einblicke in die regionale Garten- und Landschaftskultur.

Foto: RGN

Streichung des Elterngeldes bei „Gutverdienenden“ ist reine Symbolpolitik

Streichung des Elterngeldes bei „Gutverdienenden“ ist reine Symbolpolitik, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer

Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). „Die schwarz-gelbe Bundesregierung versucht verzweifelt, die soziale Schieflage ihres Sparpaketes zu kaschieren. Eltern, die den Spitzensteuersatz von 45 Prozent zahlen, sollen künftig kein Elterngeld mehr erhalten. Die Regierungskoalition will damit davon ablenken, welche krasse Einschnitte mit der Streichung des Elterngeldes bei den Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und -Empfängern verbunden sind“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Die rund 90.000 „Hartz-IV-Familien“ müssen Kürzungen von ca. 400 Millionen Euro hinnehmen.
Der Reichensteuer unterliegen nur Haushalte, die 250.000 (unverheiratet) oder 500.000 Euro (verheiratet) und mehr Einkommen beziehen. Das Bundesministerium der Finanzen musste einräumen, dass der eingesparte Betrag bei diesen Haushalten tatsächlich nur bei rund 3,8 Millionen Euro liegt. Davon sind nach Schätzungen lediglich rund 260 Spitzenverdiener betroffen. Zugleich räumte die Koalition ein, dass durch diese Regelung ein nicht unerheblicher, nur schwer bezifferbarer Verwaltungsaufwand entsteht.
Hierzu die Finanzpolitikerin: „Damit erweist sich der Koalitionsvorschlag als reine „Sozialkosmetik“. Es wird versucht den Eindruck zu erwecken, bei den Änderungen zum Elterngeld würde es sich um eine sozial ausgewogene Neuregelung handeln. Vielmehr wird deutlich: Die Lebenswirklichkeit der meisten Eltern mit kleinen Kindern ist dieser Bundesregierung, allen voran der Familienministerin, fremd.“
Statt eine sozial gerechte Politik für Familien, betreibe die schwarz-gelbe Regierungskoalition einmal mehr reine Symbolpolitik. Die SPD-Bundestagsfraktion lehne diese Kürzungen entschieden ab. Familien dürften nicht das Sparschwein dieser Bundesregierung sein, so Arndt-Brauer weiter.

Kindern ein Zuhause auf Zeit geben

Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Kreis Borken sucht Familien, die Bereitschaftspflege übernehmen / Hilfe in Notsituationen

Kreis Borken (pd). Die Situationen, in denen der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises kurzfristig eine Bleibe für ein Kind finden muss, sind oft dramatisch: Eine Alleinerziehende muss plötzlich ins Krankenhaus, es gibt aber weder Verwandte noch Bekannte, die sich um ihren Sohn kümmern können. Oder das Jugendamt stellt fest, dass ein Kind vernachlässigt wird und zumindest vorübergehend nicht mehr in seiner Familie bleiben kann. In solchen Fällen ist der Kreis auf Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen, die bereit sind, Kinder vorübergehend und kurzfristig bei sich aufzunehmen.

Rund zehn Familien engagieren sich im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes (alle Städte und Gemeinden im Kreis ohne Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) zurzeit in diesem Bereich. „Aktuell sind aber fast alle Plätze belegt, so dass wir auf der Suche nach weiteren Familien sind“, erklärt Ruth Rösing aus dem Fachbereich Jugend und Familie. In der sogenannten Bereitschaftspflege kümmern sich Familien vor allem um Mädchen und Jungen im Vorschulalter. „Ein Pflegekind kann prinzipiell jeder aufnehmen, der geeignet ist, ein Kind oder einen Jugendlichen zu versorgen, zu betreuen und zu erziehen“, erklärt Ruth Rösing. Das können Familien, Paare und Singles sein.
„Die Aufgabe ist sehr bereichernd, gleichzeitig aber auch eine große persönliche und pädagogische Herausforderung“, erläutert die Sozialpädagogin. „Sie erfordert Einfühlungsvermögen, Toleranz, Konsequenz und Durchhaltevermögen.“ Deshalb sollten Interessierte überlegen, ob ihre Familie stabil genug ist, um zeitweise mit einem fremden Kind zu leben und ob auch alle Familienangehörigen das möchten. Voraussetzung ist zudem, dass die Familien zur Zusammenarbeit mit den Eltern des Kindes und dem Pflegekinderdienst der Jugendhilfe bereit sind.
Wie lange Kinder in der Bereitschaftspflege betreut werden, ist sehr unterschiedlich. In manchen Fällen kann ein Kind nach einer Woche zurückkehren, in anderen müssen zum Teil langwierige Gerichtsverfahren abgewartet werden. Die Pflegeeltern erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung.
Familien aus dem gesamten Kreis Borken, die sich für den Einsatz in der Bereitschaftspflege interessieren, können sich an die Nebenstellen des Fachbereichs Jugend und Familie des Kreises wenden. Sie sind erreichbar in Gescher, Tel.: 02542/95670, in Rhede, Tel.: 02872/80970, und in Stadtlohn, Tel.: 02563/96980. Interessierte Familien aus Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau können sich auch an ihre städtischen Jugendämter wenden. Bei Bedarf stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises aber auch gerne die nötigen Kontakte her.

Ergreifendes Schicksal des Wetterfrosches Jörg Kachelmann

So langsam reicht es echt!  Mir platzt der Kragen, denn die Medien haben das Sommerloch gut gestopft mit Kachelmann und Kachelmann und wieder Kachelmann. Das Kachelmann-Syndrom ist allgegenwärtig! Aber nun ist es wenigstens schon mal amtlich, wie heute die Bild berichtete. “ Kachelmann wird nicht mehr als Moderator arbeiten“. Ach Gott der Arme.

Seit Wochen wird der Leser mit diesen zu Herzen gehenden Storys überschüttet. Eigentlich checke ich morgens meine Mails, fütter meinen Blog, schaue nach dem Wetter und interessiere mich für wirklich „wichtige“ Nachrichten. Aber überall begegnet mir Kachelmann und die neusten Klatsch- und Tratschgeschichten. Da sieht man den armen „Kachelmann“ abgemagert und sehr gealtert im Gericht und traurig vor sich hin blickend. Vor der Gerichtstür stehen die Korrespondenten  frierend im Regen, um wenigstens ein Foto von diesem „ach, ich bereue nichts“ Gesicht zu erhaschen. Und noch schlimmer ist dann, dass diese News stündlich wiederholt werden.
Ich frage mich mittlerweile –wen interessieren die Kapriolen eines Wetterfrosches, dessen Aufgabe einzig und alleine darin bestand, uns über das Wetter von morgen zu informieren? Was macht das Ganze so spannend? Die betrogenen Frauen, über die nie gesprochen wird?  Oder ist es die Wollust der Menschen, in den Gedärmen  anderer zu wühlen? Wo besteht der wahre Informationswert dieses Dramas? Kachelmänner hat jedes Dorf! Vielleicht suchen die Leser ja nach Parallelen und Ähnlichkeiten mit anderen ihnen bekannten Personen oder sogar ihrem eigenen Partner?   Ich weiß es nicht, will es auch nicht wissen, aber ich bilde mir auch meine Meinung. Und die lautet: Nie wieder Kachelmann.
„Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.“ In diesem Fall „Kachelmann“.

Caroline Kruse aus Erle feiert morgen ihren 100. Geburtstag

Sie hört gut, sieht gut, kann noch alles essen, mit Vorliebe frisch gebratenen Panhas und der Rollator steht nur in der Ecke rum. Kaum zu glauben, aber wahr: Caroline Kruse feiert morgen ihren 100. Geburtstag. Mit dabei an diesem Ehrentag sind ihre Kinder sowie insgesamt 21 Enkel, Ur-Enkel und auch Ur-Ur-Enkel. 
Pastor Franz-Josef Barlage kam heute vorbei um gemeinsam mit Caroline zu beten. Mit Gottes Segen kann sich nun Caroline Kruse auf ihren Geburtstag in aller Ruhe vorbereiten und der  Feier am Sonntag im Saal von Brömmel-Wilms steht nun nichts mehr im Wege.

Sentimento latino -Sonderveranstaltung Schermbeck

Nach Argentinien, Kuba, Puerto Rico, Brasilien, Ecuador, Mexiko und Spanien führt die musikalische Reise. Tango-Klassiker von Carlos Gardel sind zu hören und Bolero-Evergreens aus Kuba und Mexiko. Bossa Nova, Samba, Pasillo und verschiedene Balladen stehen ebenfalls auf dem Programm, durch das der studierte Sänger und Konzertgitarrist mit kurzweiliger Information führt.

In seinen ausgefeilten Arrangements setzt Jasner die Gitarre als Melodie-, Harmonie-, Bass- und Perkussionsinstrument zugleich ein. Klassisches Spiel trifft auf Flamenco und Latin. Die Lieder voller Poesie, Sehnsucht und Nostalgie versprechen einen Abend mit viel „Sentimiento Latino“. Eine schöne Gelegenheit, Latin Standards vor allem der 1920-60er Jahre pur und unplugged in kammermusikalischer Atmosphäre zu erleben.

Veranstaltung am 12.11.2010 um 19.30 Uhr in der ehemaligen reformierten Kirche in Schermbeck.
Erwachsene Jugendliche  10,00 € 8,00 €
Kartenbezug:
Vorverkaufsstellen der Kulturstiftung
46514 Schermbeck
Volksbank Verbands-Sparkasse Buchhandlung Hansen L-Punkt Bürgerbüro
02853-910 0

Ritter Rost’s Ritterpatent droht abzulaufen -Theater für Kinder

Ritter Rost’s Ritterpatent droht abzulaufen – so jedenfalls lautet die Nachricht von König Bleifuß dem Verbogenen. Nun muss Rost schnellstens in einem Ritterturnier mit Kuhmistweitwurf und Turniertortenwerfen sein Können unter Beweis stellen. Hausdrache Koks genießt derweil das Alleinsein auf der Burg, stellt den haarsträubendsten Unsinn an und freundet sich mit dem Gespenst an, das neu in der Gegend ist und Anschluss sucht .
Die Ritter-Rost-Geschichten sind witzige, phantasievolle Erzählungen, die zum Mitspielen und Weiterphantasieren anregen. Pfiffige Texte, Musiktitel, die die unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen vom Barock-Rezitativ bis zum Räuber-Rap parodieren und mit einfachen Mitteln effektvolle Ohrwürmer kreieren.
Die Veranstaltung findet am   05.11.2010  um 16:00 im  Begegnungszentrum, Weseler Straße 2,46514 Schermbeck,02853/910-0 statt.
Veranstalter ist die Kulturstiftung Schermbeck. Karten gibt es  in der Volksbank Verbands-Sparkasse Buchhandlung Hansen L-Punkt Bürgerbüro
02853-910 0, Kosten: 4 Euro

Wiedersehen mit einem Klavier-Virtuosen

Marek Tomaschewski spielt am 14. November im Schloss Raesfeld Werke von Tschaikowsky, Chopin und Orff

Raesfeld (pd). Zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten lädt am Sonntag, 14. November, der Kulturkreis Schloss Raesfeld ein. Um 17 Uhr spielt der Pianist Marek Tomaschewski im Rittersaal Werke von Tschaikowsky, Chopin und Orff. Sein letzter Auftritt in Raesfeld liegt einige Jahrzehnte zurück. Vor 30 Jahren war er mit seinem damaligen Duopartner Vacek Kisielewski mehrmals im Schloss Raesfeld, später auch in Bocholt und Borken, zu Gast. Die begeisternden Konzerte des Duos Marek & Vacek sind für viele unvergessen.

Bei ihren öffentlichen Auftritten unterstützten Marek & Vacek die Anliegen der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc und trugen zum Zeichen der Verbundenheit demonstrativ das Solidarnosc-Abzeichen, sogar bei Auftritten in der DDR. 1981 wurden sie nach einem umjubelten Konzert in Chemnitz aus der DDR ausgewiesen und in die Bundesrepublik abgeschoben. Als Vacek Kisielewski im Jahr 1986 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam, geriet auch die Karriere von Marek Tomaschewski ins Stocken. Er fand keinen ebenbürtigen Duopartner mehr, zog sich nach Paris zurück und widmete sich nach einer Schaffenspause der Förderung des Pianisten-Nachwuchses.
Erst 2009 gelang ihm wieder der Sprung auf die großen Bühnen. Als erster Klavierkünstler wagte er sich an eine Solofassung von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“ . Nach drei Jahren Vorbereitung stellte er dieses Stück mit großem Erfolg in Danzig vor. Außerdem war er an dem Soundtrack für den Film „Coco & Igor“ (Coco Chanel & Igor Strawinsky) mit Mads Mikkelsen und Anna Mouglalis beteiligt. 2009 wurde der Film zum Abschluss des Festivals in Cannes gezeigt. Jetzt ist Marek Tomaschewski wieder auf Tournee.
Der Eintritt für das Konzert mit Marek Tomaschewski beträgt für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, für Schüler und Studenten 10 Euro. Kartenvorbestellungen sind bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus möglich, telefonisch unter 02861/ 82-1350, per Fax unter 02861/82-1365 sowie auch per E-Mail an die Adresse [email protected]. Das komplette Programm der Reihe ist ebenfalls in der Geschäftsstelle erhältlich.

Täter erbeuteten Schmuck und Bargeld

Schermbeck – 01.11.2010 – 12:32 – In den Samstagnachmittag- bzw. abendstunden ereigneten sich in Schermbeck drei Einbrüche.

Die bislang unbekannten Täter drangen nach Aufhebeln von Terrassenfenstern bzw. -türen in Einfamilienhäuser an der Ahornstraße, der Heinrich-von-Gemen-Straße sowie der Straße Buschkamp ein.
Im Inneren der Gebäude durchwühlten sie das gesamte Mobiliar und entwendeten Schmuck sowie Bargeld.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Einbruch auch in Schermbeck

Haus an der Kardinal-von Gahlen-Straße aufgebrochen

Schermbeck – 01.11.2010 – 13:54 – Am 01.11.2010, gegen 10.30 Uhr, stellte ein aufmerksamer Anwohner einen Einbruch in ein Haus an der Kardinal-von-Gahlen-Straße fest. Nach bisherigen Ermittlungen drangen der oder die Täter gewaltsam in das Haus ein und durchsuchten die Räumlichkeiten. Über das mögliche Diebesgut konnte bisher keine Angaben gemacht werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Die Polizei in Hünxe / Schermbeck bittet um Hinweise.

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