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Raubüberfall im Edeka Markt in Erle – zweiter Überfall innerhalb von sechs Monaten

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Holger Beyer vor seinem leeren Tresor

Es ist  kaum vorstellbar, aber bereits vor gut einem halben Jahr wurde der Edeka-Markt in Erle zum ersten Mal überfallen. Den 600 kg schweren Tresor schleppten damals die Diebe, auf bis heute ungeklärte Weise, vom Büro bis ins Lager.

Zum Glück waren damals keine Personen involviert, aber diesmal hat es doch eine Angestellte so ziemlich hart getroffen. Sie wurde  von einem Einbrecher  auf den Boden geworfen  und hat sich dabei das Knie verletzt. Von dem Trauma, den die Beteiligten nach so einer Aktion erleiden, mal ganz abgesehen, ist dieser Raub  noch einmal gut ausgegangen. Es ist jedoch  unvorstellbar, mit welcher Dreistigkeit die Bande vorgegangen ist und mittlerweile auch auf Menschen keine Rücksicht mehr nimmt.

Trotz Alarmanlage ließen sich die Einbrecher von einer Angestellten in aller Ruhe den Tresor aufschließen, bevor sie dann mit der Beute verschwanden. Sie wussten genau, wie lange die Polizei von Borken braucht, um an den Tatort anzukommen. Das bedeutet, dass bereits im vorhinein die Sachlage genau ausspioniert und abgecheckt wurde.

Dieser Bereich in Erle scheint wohl einen besonderen Anziehungspunkt für Einbrecher zu haben. Erst die Apotheke vor einigen Jahren, dann  Lotto-Totto kurz nach der Neueröffnung und in Folge der Supermarkt. Unverständlich, dass niemand in Erle davon etwas mitbekommt, wenn hier Banden unterwegs sind, die das Dorf und ihre Geschäftswelt, aber auch Privathaushalte ausspähen um dann ihre Einbruchsserien starten.

Und wie wir heute in den Nachrichten sehen können, ist man selber auf Friedhöfen nicht mehr sicher und muss um sein Leben bangen. Nun liegt es an der Polizei hier gezielt und verstärkt zu handeln, bevor noch etwas schlimmeres passiert.

Den genauen hergang und ein Interview mit Marktleiter Holger Beyer auf
>>>klick hier>>>Borio.TV

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Raesfeld – Einbruch durch DNA-Treffer aufgeklärt

23-Jährigen erwartet Strafverfahren

Am 28.06.2010 wurde von der Kripo in Borken ein Einbruch in einen Supermarkt an der Leinenweberstraße aufgenommen. Bei der damaligen Tatortaufnahme konnten Blutanhaftungen, die offensichtlich vom Täter stammten, gesichert werden. Wie die Auswertung durch das LKA Düsseldorf ergab, ist die gesicherte Blutspur einem jetzt 23-Jährigen aus Essen zuzuordnen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls.

Raesfeld – Raubüberfall auf dem Friedhof

22.11.2011, 14:27 | Raesfeld

Am Dienstagmorgen wurde auf dem Raesfelder Friedhof eine 43-jährige Frau aus Raesfeld überfallen. Die Frau nutzte den Friedhof gegen 08.00 Uhr als Abkürzung zwischen Linnenweg und An der Windmühle als sie von hinten geschubst wurde und zu Boden fiel. Der bislang unbekannte Täter entriss der 43-Jährigen die Umhängetasche und flüchtete in Richtung der Straße An der Windmühle.

Nach Beschreibung des Opfers war die flüchtige Person etwa 175 bis 180 cm groß und hatte kurze, dunkel Haare. Bei der Tatausführung war sie mit einer Jeanshose und einer dunklen Lederjacke und dunklen Schuhen bekleidet.

Hinweise bitte an die Kripo Borken 02861-9000.

Neue Fakten zum Raubüberfall aus Erle

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Mit einer absoluten Dreistigkeit gingen die Diebe beim Raubüberfall auf den Edeka – Markt in Erle vor. Nicht nur, dass sich die Täter augenscheinlich so lange hinter den Müllcontainer versteckten, bis auch die letzte Angestellte um kurz vor sechs den Edeka Markt betreten hatte, sie klauten vorab schon die Nummernschilder von einem PKW in Erle für das Fluchtfahrzeug.

Betroffen ist ein Bewohner der Schulstraße, der kurz nach fünf Uhr morgens zu Arbeit fuhr. Erst ein Arbeitskollege sprach ihn darauf an, dass er gar keine Nummernschilder dran hat, und  wo diese denn abgeblieben sind. „Ich war total erstaunt als ich das sah. Bevor ich heute morgen losfuhr,  kratzte ich das Eis von den Autoscheiben und darauf habe ich überhaupt nicht geachtet“, so der Erler, der zum Glück „ein Alibi“ für den Zeitraum des Raubüberfalls hat, wie er lachend hinzufügt.

Erschrocken auch die Ehefrau, denn bei ihr stand  nämlich die Polzei vor der Tür.

So wird man schnell vom Opfer zum Täter gemacht – aber in diesem Fall konnte die Sachlage ja geklärt werden. Also: Wer demnächst in den frühen Morgenstunden in sein Auto steigt, der sollte vorher nachschauen, ob alle  Nummerschilder noch da sind.

Erle – Raubüberfall auf Edeka-Markt

Hinter diesen Müllcontainern rechts versteckten sich angeblich die Täter, bevor sie sich mit Gewalt Einlass durch diese Tür ins Lager verschafften.

Vier maskierte Täter flüchtig

Erle (ots) – Bei einem Raubüberfall erbeuteten heute Morgen vier Maskierte in einem Verbrauchermarkt in der Silvesterstraße Bargeld. Die Täter konnten anschließend unerkannt entkommen. Fahndungsmaßnahmen brachten bisher keinen Erfolg.

Als um 06.00 Uhr die drei Angestellten eine Tür  auf der hinteren Seite des Parkplatzes geöffnet hatten und den Markt betreten wollten, wurden sie von bisher vier unbekannten Tätern überfallen und in das Gebäude gestoßen. Dabei wurde eine 53-jährige Frau von einem der Räuber zu Boden gedrückt, während die beiden anderen weiblichen Angestellten im Alter von 55 und 46 Jahren den Tresor öffnen mussten.

Die Täter nahmen das Bargeld an sich und flüchteten anschließend mit hoher Geschwindigkeit in einem schwarzen „BMW“ mit Borkener Kennzeichen. Wie sich später herausstellte, waren diese zuvor in Tatortnähe von einem Auto der Marke „BMW“ entwendet worden. Drei Personen trugen zur Tatzeit Sturmhauben, ein Täter hatte eine weiße Maske, ähnlich die einer Karnevalsmaske, vor dem Gesicht. Alle waren dunkel gekleidet und trugen Handschuhe. Die Täter sprachen Deutsch mit Akzent.

Zeugen, die eventuell Angaben zu den beschriebenen Personen im Zusammenhang mit dem geschilderten Überfall oder der Flucht der Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Direktion Kriminalität in Borken (02861 – 9000) oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 21.11.2011  14:34 Uhr

Pkw-Aufbruchserie in Schermbeck, Zeugen gesucht

9 Pkw in Schermbeck aufgebrochen

In der Nacht von Samstag, den19.11.2011 auf Sonntag, den 20.11.2011 wurden in Schermbeck im Bereich der Pfarrer-Disselhoff-Straße / Adolf-Kleve-Straße / Johann-von-der-Recke-Straße insgesamt 9 Pkw aufgebrochen.

Unbekannte hatten Seitenscheiben der Fahrzeuge eingeschlagen und u.a. Navigationsgeräte und Autoradios entwendet.

Hinweise bitte an die Polizei in Dinslaken.

Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Wesel Leitstelle, Tel.: 0281 / 107-0

Die Weihnachtswichtel von Raesfeld- eine wahre Geschichte

„Wie viel mal noch schlafen?“ Alle Jahre wieder wenn die Zeit bis Weihnachten lang wird, stellen sich große und kleine Menschen diese eine Frage.
Für den Raesfelder Ortsmarketingverein Grund genug, eine Wichtelkonferenz einzuberufen.

Viele Wichtel aus Raesfeld und Erle kamen. Gemeinsam berieten sie, wie sie den Menschen die Zeit bis zur Bescherung verkürzen könnten. „Die Menschen brauchen einfach mehr Abwechslung!“ meinte der eine. Ein anderer pflichtete ihm bei: „Ja, genau! Sie brauchen jeden Tag etwas, worüber sie sich freuen können. Dann wird ihnen das Warten nicht so lang!“

Schnell war die Idee geboren, den Menschen in Raesfeld und Erle einen Adventskalender so groß wie ein ganzes Dorf zu schenken. Ein Adventskalender, in dem man richtig herumlaufen kann, um von einem zum anderen Fenster zu kommen.

Die Idee tauften die Wichtel auf den Namen „Adventsschaufenster“. Vom 1. bis zum 24. Dezember, so kam man überein, sollen die Menschen an jedem Tag in einem anderen Raesfelder oder Erler Geschäft von einer Überraschung erfreut werden. Natürlich wollen die Wichtel als Erkennungszeichen dafür ihre Fenster festlich dekorieren.

Sofort fanden sich 24 Wichtel, die riefen: „Ich bin dabei!“

Und schon überboten sie sich mit Vorschlägen, womit sie den Menschen eine Freude machen könnten.

„Bei mir bekommen, die Menschen Rabatt auf alles was wärmt!“, sagte ein Wichtel, der noch unerkannt bleiben will. „Und bei mir bekommt jeder 24.Mensch einen Gutschein für das Frühstücksbuffet!“, frohlockte ein zweiter Wichtel. Wieder andere wollen den Menschen in ihrem Geschäft einen Spezialitätenprobiertag anbieten oder den Nikolaus einladen. Rabatte mal 5 oder 10% groß waren ebenfalls willkommene Ideen beim vorweihnachtlichen Brainstorming der Wichtel. Und für den Fall, dass der Weihnachtsmann selbst einen neuen Schlitten braucht, darf er sich auf eine Neuwagenpräsentation freuen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter der Telefonnummer 02865 955-250. Dort setzen sich drei besonders nette Wichteldamen für die Aktion ein

Nach der Konferenz hatten die Wichtel es dann besonders eilig, in ihre Geschäfte zurückzukehren, denn die Zeit bis zum 1. Dezember ist kurz und es gibt noch viel zu tun.

Ortsmarketing Raesfeld lädt zur Nikolausstiefel-Aktion ein

Raesfeld (pd). Auch in diesem Jahr findet die beliebte Nikolausstiefel-Aktion statt. Dabei können alle Kinder der Gemeinde einen ihrer Stiefel abgeben und ihn gefüllt wiederbekommen.

Die Stiefel dürfen wieder in den Schaufenstern der Geschäfte in Raesfeld und Erle (im Dorf und am Schloss Raesfeld) gesucht werden. Eingesammelt werden die Kinderstiefel in diesem Jahr am Samstag, 26. November, in Erle vor der Volksbank und in Raesfeld vor dem Rathaus. Ab dem 6. Dezember können die lecker gefüllten Stiefel in den Schaufenstern der Raesfelder und Erler Geschäftswelt gesucht und abgeholt werden. Die beliebte Aktion des Ortsmarketing Raesfeld ist natürlich kostenlos.

 

Raesfelder Adventsmarkt 2011 mit neuer Attraktion für Groß und Klein – Sternenwunder

Der Ortsmarketing Rasfeld lässte Adventsmarkt im neuen Glanz erstahlen. Sternenwunder – Staunen ist das Aaaah und Ooooh!

Der Raesfelder Adventsmarkt präsentiert in diesem Jahr in der Zeit von Donnerstag  1. Dezember 2011 bis Sonntag,  4. Dezember 2011  eine neue Attraktion für Groß und Klein.

Volksbank Erle startete die 4. Verlosung in der Silvesterschule – Weltspartag

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Zum vierten Mal in Folge gab es beim Quiz zum Weltspartag eine große Verlosung. Dieses Jahr wieder in der Pausenhalle der Silvesterschule in Erle.

Für alle Kinder, die an diesem Quiz teilgenommen haben, gab es  tolle Preise:

1. Preis: Schatztruhe mit tollen Mal- und Bastelüberraschungen, 2. Preis: Fluch der Mumie – Gesellschaftsspiel, 3. Preis: VR-Primax Sporttasche, 4.-8. Preis: sprechende Alarmuhr, 9.-13. Preis: Leselampe / Taschenlampe, 14.-18. Preis: Stereo- Kugellautsprecher.

Anschließend gab es für die Nachwuchssparer noch eine Emma-Spardose und für alle Eltern Eiskratzer und Einkaufschips. Das Kommen hat sich also gelohnt – auch für die Kinder, die in diesem Jahr leider nichts gewonnen haben. Glück hatten die Teilnehmer, die sich die Preise an diesem Tag von den Nichtanwesenden einheimsen konnten.

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Kreis Borken – Streufahrzeuge haben ersten Einsatz absolviert

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Team des Interkommunalen Bauhofs ist auf Wintersaison vorbereitet / 900 Tonnen Streusalz liegen bereit

Kreis Borken (pd). Für den Winterdienst des Kreises hat die neue Saison begonnen. Am Donnerstagmorgen (17.11.) ist das Team des Interkommunalen Bauhofes in Nordvelen zum ersten Mal ausgerückt. Um 3 Uhr alarmierte Einsatzleiter Günther Hemsing seine Kollegen. Um 3.30 Uhr rollten die ersten Streufahrzeuge vom Gelände.

Die Mitarbeiter des gemeinsamen Bauhofs von Kreis Borken und Stadt Gescher sind für 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 250 Kilometer Radwege zuständig. Hinzu kommen Zuwegungen und Parkplätze der kreiseigenen Gebäude. Etwa drei Stunden braucht das Team, um alle Strecken zu streuen.

Bereits seit einigen Tagen hatte die Mannschaft um Bauhofleiter Ralf Jürgens die Wetterlage aufmerksam beobachtet. Am Mittwochmorgen streute das Team Brücken und andere Gefahrenstellen. Für Donnerstag war dann Reifbildung für das gesamte Straßennetz angekündigt. „Unser Ziel ist, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger morgens sicher zur Arbeit, zur Schule oder anderen Zielen kommen“, betont Jürgens.

Damit das gelingt, hat der Kreis seine Salzreserven so weit wie möglich aufgestockt. 900 Tonnen lagern zurzeit in einer Halle in Borken-Gemen, in einem Salzsilo in Heek und auf dem Gelände des Interkommunalen Bauhofs. Dort stehen auch 30.000 Liter Salzsole bereit. „Die mischen wir dem Salz bei, damit es besser auf der Straße haftet“, erklärt Jürgens. Rund 30 Tonnen Salz verbraucht das Bauhof-Team bei einem Streueinsatz. Danach greift Ralf Jürgens direkt zum Telefon, um Nachschub zu ordern. „Momentan erreichen uns die Lieferungen innerhalb von 48 Stunden“, berichtet Jürgens. „Ich hoffe, dass das in den kommenden Wochen und Monaten so bleibt.“

Die vergangenen beiden Winter – lang und schneereich –

waren Belastungs-Proben für das Bauhof-Team. Um Engpässe beim Salz zu vermeiden, beschloss der Kreisbetrieb im Sommer in Borken-Gemen eine zweite Salzhalle zu bauen. Die Fundamente sind inzwischen gegossen. Wände und Holzdach sollen so schnell wie möglich folgen. Und wenn alles glatt läuft, kann noch in diesem Jahr Salz eingelagert werden. 90.000 Euro kostet die neue Halle. 600 Tonnen Salz lassen sich maximal in ihr lagern.

Die neuen Kapazitäten erleichtern Ralf Jürgens die Planung der Einsätze. Vor allem hofft der Bauhofleiter aber auf einen Winter mit klaren Verhältnissen. „Schwierig wird es immer, wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt.“ Wenn morgens die Wolkendecke aufreiße, könne es ruckzuck zwei Grad kälter werden. „Und auf feuchten Straßen bildet sich dann Glatteis.“ Basis für die Entscheidung des jeweiligen Einsatzleiters sind die aktuellen Wetterdaten. Im Zweifelsfalle stimmt er sich mit der Polizei und den Straßenmeistereien des Landesbetriebs Straßen.NRW in Legden und Rhede ab.

46 Mitarbeiter gehören zur Mannschaft des Interkommunalen Bauhofs, beim Streueinsatz sind 17 von ihnen unterwegs. Dabei kann das Team auf einen schlagkräftigen Fuhrpark setzen. Zehn Lkw, Unimogs und Geräteträger sowie drei Schmalspurtraktoren, die vor allem zum Räumen von Radwegen und Bushaltestellen zum Einsatz kommen, stehen zur Verfügung.

Wie Kinder Gewalt unter den Eltern erleben

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140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur Fachtagung des Runden Tisches „GewAlternativen“ ins Kreishaus / Dr. Khalid Murafi referierte

Kreis Borken (pd). Kinder, die Gewalt unter ihren Eltern erleben, sind intensiven Ängsten ausgesetzt. Wie es betroffenen Mädchen und Jungen geht, damit setzten sich im Kreishaus jetzt rund 140 Fachleute aus dem Kreis Borken auseinander. Eingeladen hatte der Runde Tisch „GewAlternativen“, der sich im Kreis Borken gegen Gewalt hinter der Wohnungstür stark macht. Referent war Dr. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Er leitet eine Klinik in Drensteinfurt.

Landrat Dr. Kai Zwicker führte in seiner Begrüßung vor Augen, dass häusliche Gewalt auch im Kreis Borken täglich auftritt. Allein von Januar bis Ende September dieses Jahres registrierte die Kreispolizeibehörde 224 Fälle. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es 255. Gleichzeitig gingen Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus. „Auch deshalb sind diese Zahlen in keinster Weise ein Anlass dafür, das gemeinsame Engagement gegen häusliche Gewalt zurückzufahren“, betonte Zwicker. Das Bemühen, der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, müsse weiterhin forciert und ausgebaut werden. Denn jeder Fall häuslicher Gewalt sei einer zu viel.

„Da wo Elterngewalt ist, ist häufig auch Gewalt gegen Kinder“, erklärte Dr. Khalid Murafi. In den meisten Fällen seien dann auch die jüngsten Familienmitglieder von körperlichen Übergriffen betroffen. Nach seiner Ausbildung leitete Murafi unter anderem die Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Sinsen in Borken. Heute ist er Chefarzt und Geschäftsführender Gesellschafter der Klinik Walstedde, die sich um die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kümmert.

„Kinder, die zu Hause Gewalt miterleben, sind existenziellen Ängsten ausgesetzt“, betonte Murafi. Zur Angst um mindestens einen Elternteil komme häufig die Sorge um jüngere Geschwister. „Gleichzeitig sind sie isoliert und verspüren den Druck, das Familiengeheimnis zu bewahren“, so Murafi.

Die Auswirkungen seien sehr unterschiedlich. Einige Kinder zeigten Unruhe und Aggressivität, andere seien häufig niedergeschlagen und ängstlich. „Diese Kinder erleben in einer für sie wichtigen Entwicklungszeit großen Stress.“ In ihren Köpfen wälzten sie große Probleme – da sei es verständlich, dass schulische und persönliche Entwicklung litten. Er warnte davor, leichtfertig ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) zu diagnostizieren. Murafi forderte die Verantwortlichen dazu auf, Kinder aus gewaltbelasteten Familien stärker in den Blick zu nehmen. Sie erlebten ähnliche Belastungen wie die Söhne und Töchter alkoholkranker Eltern.

Zum Thema: Runder Tisch „GewAlternativen“

Seit zehn Jahren setzt sich der Runde Tisch „GewAlternativen“ im Kreis Borken gegen häusliche Gewalt ein. Mitglieder des Runden Tisches sind Fachleute unter anderem aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendhilfe, Gleichstellung, Beratung und Bildung. In fünf Arbeitsgruppen beschäftigen sie sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas, von der Prävention über die Täterarbeit bis zur Hilfe für die Opfer. Die Mitglieder organisieren Unterstützungsangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche. Sie kümmern sich um die Bereiche Recht, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Gruppe hat sich das Thema „Täterarbeit“ auf die Fahnen geschrieben. Höhepunkt jedes Jahres ist eine Fachtagung im Herbst. Schirmherr des Runden Tisches „GewAlternativen“ ist Landrat Dr. Kai Zwicker. Die Geschäftsführung liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Irmgard Paßerschroer. Weitere Informationen zur Arbeit des Runden Tisches gibt es im Internet unter www.gewalternativen.de.

Bürgermeisterkonferenz in der „Alten Molkerei“ in Ramsdorf

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Landrat Dr. Kai Zwicker lud ein

Kreis Borken/Velen (pd). Die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie war ein Thema der Bürgermeisterkonferenz, zu der Landrat Dr. Kai Zwicker am Donnerstag (17.11.2011) die Bürgermeister der 17 kreisangehörigen Kommunen bzw. deren Vertreter in die „Alte Molkerei“ in Ramsdorf eingeladen hatte. Im Rahmen des turnusmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausches mit dem Vorstand der Kreisverwaltung ging es überdies u. a. um die Planungen des Kreises zum Kreishaushalt 2012 sowie um das „Bildungs- und Teilhabepaket“.

Stefan Pelz, Leiter der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung, berichtete, dass intensiv an der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gearbeitet werde. Ziel sei es, in den kommenden Jahren die Gewässerqualität im Kreisgebiet weiter zu verbessern. An dieser Aufgabenstellung wirken insbesondere Kommunen, Vertreter der Land- und Wasserwirtschaft sowie Naturschützer mit. In zwölf regionalen Arbeitsgruppen werden zurzeit Ideen für Maßnahmen gesammelt. Als Dach fungieren dabei die Kooperationen „Berkel und Ahauser Aa“, „Bocholter Aa und Schlinge“ sowie „Dinkel“.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sieht unter anderem vor, dass Fische wieder ungehindert von der Mündung bis ins Quellgebiet wandern können. Außerdem sollen die Gewässer möglichst naturnah fließen und Fischnährtieren, wie Krebsen und Insektenlarven, attraktive Lebensräume bieten. Ende März 2012 muss der Umsetzungsfahrplan für den Kreis Borken an die Bezirksregierung Münster gemeldet werden. Zur Abstimmung der geplanten Maßnahmen werden in den kommenden Monaten deshalb weitere Ortstermine mit Flächeneigentümern und Ortslandwirten stattfinden. Die Detailplanungen für neue Maßnahmen beginnen im kommenden Jahr.

„Personenauskunftsstelle“ des Kreises Borken wurde am Wochenende stark in Anspruch genommen

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Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek am Freitagabend:

Kreis Borken. – Stand der Meldung: 20.11.2011, 16 Uhr –

Die aufgrund der Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek noch in der Nacht zum Samstag von der Pressestelle des Kreises Borken eingerichtete „Personenauskunftsstelle“ wurde stark in Anspruch genommen. Weit über 100 Nachfragen waren dort zu bearbeiten. Dieses Fazit konnte Kreispressesprecher Karlheinz Gördes am Sonntagnachmittag ziehen.

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag gab es zahlreiche telefonische Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger, die abklären wollten, ob Verwandte oder Freunde in den Unfall verwickelt waren. Die Hotline-Nummer hatte der Kreis zuvor über den Rundfunk und das Internet bekannt gegeben. Gegen drei Uhr nachts flaute das Interesse dann aber ab, so dass die „Personenauskunftsstelle“ ihre Tätigkeit einstellte. Am Samstagvormittag stieg die Zahl der Auskunftssuchenden bei der Kreisleitstelle für den Rettungsdienst aber so stark an, dass die „Personenauskunftsstelle“ erneut aktiviert wurde. Bis 14 Uhr war sie dann offiziell im Einsatz, worüber die Öffentlichkeit mittels Pressemitteilung unterrichtet wurde.

Anschließend wurde die Hotline-Nummer auf das Diensthandy des Pressesprechers umgeleitet, so dass am ganzen Wochenende weiterhin telefonische Nachfragen beantwortet werden konnten. Allein am Samstagnachmittag bis in die Abendstunden hinein habe es dann noch rund 40 Anrufe aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Österreich gegeben, teilte Karlheinz Gördes mit. Selbst am Sonntag gab es weitere Nachfragen. In der Regel konnten den Anrufern die Sorgen genommen werden. Man habe dann regelrecht die Erleichterung der Anrufer gespürt, die sich zudem sehr dankbar für die Auskünfte gezeigt hätten, erläuterte Gördes.

Groß sei auch das Interesse verschiedener ausländischer Botschaften und Konsulate gewesen, sich im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht für eigene Staatsangehörigen bei der „Personenauskunftsstelle“ des Kreises Borken kundig zu machen, ob sich Landsleute unter den Unfallopfern befinden.

Der Kreis Borken hatte gerade vor 14 Tagen noch wieder den Einsatz seiner „Personenauskunftsstelle“ bei einer Übung geprobt. Dass es nun so schnell zu einem Echteinsatz kommen sollte, hätte keiner der Beteiligten erwartet, so Gördes. Fünf eigens alarmierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung waren in der Auskunftsstelle in der Nacht von Freitag auf Samstag tätig, am Samstagvormittag waren es dann vier. Sie nutzten für ihre Arbeit den EDV-Schulungsraum im Borkener Kreishaus, der – für solche Zwecke technisch vorbereitet – schnell zur „Personenauskunftsstelle“ umfunktioniert werden kann.

Raesfeld – Nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Raesfeld (ots) – Am Samstag, dem 19.11.2011, befuhr ein 18-jähriger Mann aus Borken mit seinem Auto um 04.10 Uhr die Landesstraße 829 (Marbecker Straße) aus Richtung Raesfeld kommend in Fahrtrichtung Heiden. Ausgangs einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf die Bankette. Beim Gegenlenken kam der Wagen ins Schleudern, überschlug sich mehrmals und kam nach zirka 30 Metern auf einem angrenzenden Acker zum Stehen. Der 18-jährige Fahrzeugführer und sein 21-jähriger Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall offensichtlich nur leicht und wurden mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden in einer Höhe von zirka 10.000 Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.11.2011  11:05 Uhr

Raesfeld-Erle – Nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Raesfeld-Erle (ots) – Am Samstag, dem 19.11.2011, ereignete sich gegen 11.20 Uhr an der Kreuzung der Kreisstraße 13 (Marienthaler Straße) und der Straße „Sundern“ ein Verkehrsunfall. Ein 51-jähriger Mann aus Raesfeld befuhr mit seinem Pkw die Straße „Sundern“ in Richtung der Straße „Hagen“ und wollte die Marienthaler Straße geradeaus überqueren. Dabei übersah er das Auto eines 28-jährigen Mannes aus Gemen, der die bevorrechtigte Kreisstraße in Richtung Erle befuhr. Der 28-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Da aus den Motoren Öl ausgelaufen war, musste die Feuerwehr Erle Bindemittel streuen und die Straße reinigen. Es entstand ein Sachschaden von zirka 4.500.- Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.11.2011  10:59 Uhr

Ermittler finden Marihuana-Plantage / Haftbefehl

Durch Zeugen wurden die Ermittler der Kriminalpolizei auf einen 45-jährigen Borkener aufmerksam gemacht. Den Aussagen zur Folge würde der Borkener im Keller eines leerstehenden Hauses am Klostersee eine Cannabisplantage betreiben. Nach Prüfung der Sachlage wurde bei dem zuständigen Richter ein Durchsuchungsbeschluss beantragt und erlassen.

Am Donnerstag wurden zeitgleich zwei Gebäude im Wohnpark am Klostersee in Burlo durchsucht. In dem leerstehenden Haus fanden die Beamten eine aktive Plantage mit etwa 70 Pflanzentöpfen, die zum Teil abgeerntet waren. 15 ausgewachsene Pflanzen und entsprechendes Equipment wurden sichergestellt. In dem zweiten Gebäude wurde der Beschuldigte angetroffen und festgenommen. Hier wurden etwa 10 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt. In der Garage befanden sich weitere Hydrotische zum Anbau von Cannabispflanzen.

Der Beschuldigte machte in seiner Vernehmung umfangreiche Angaben. Demnach habe er die Anlage seit März diesen Jahres betrieben und etwa 1 kg Marihuana ernten können.

Der 45-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Da dieser die Gefahr sah, dass der Borkener bis zur Hauptverhandlung sein Treiben nicht einstellen wird, erließ er einen Haftbefehl.

Spruch am Sonntag!

Freunde sind wie Sterne in der Nacht; auch wenn sie manchmal nicht zu sehen sind, weißt du trotzdem, dass sie da sind…

Aus Spanien

Massenunfall auf der BAB A 31 – Ermittlungen dauern an

Polizei (pd). Am Freitag (18.11.11) gegen 19:15 Uhr kam es zu einem Massenunfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup. Bei dichtem Nebel fuhren 52 Fahrzeuge aus bisher ungeklärter Ursache ineinander.

An der Unfallstelle starb eine 44-jährige Frau aus Köln, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn und ein 50-jähriger Mann aus dem Kreis Borken. Schwer verletzt wurden 14 Personen und 21 Personen trugen leichte Verletzungen davon. Unter den Verletzten befanden sich nach derzeitigem Stand zwei Niederländische Staatsbürger.Massenunfall auf der BAB A 31

Um den genauen Unfallhergang recherchieren zu können, trägt die Polizei alle belastbaren Informationen zusammen.

Dazu vernimmt sie Zeugen, sichert Spuren, ordnet diese zu und wertet diese aus. Aufgrund der vielen beteiligten Fahrzeuge und des Unfallausmaßes wird die beweissichere Unfallaufnahme und anschließende Räumung der Unfallstelle bis in die Nachmittagsstunden dauern. Für die Dauer bleibt die BAB A 31 weiterhin in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für Betroffene hat der Kreis Borken eine Personenauskunftsstelle eingerichtet, Telefon 02861/ 822162.

 

Massenkarambolage A 31 mit drei Toten

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Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek:

Personenauskunftsstelle des Kreises Borken beendet ihre Tätigkeit heute (19.11.2011) um 14.00 Uhr

Massenkarambolage - Unfall A31
Massenkarambolage – Unfall A31. Foto: Petra Bosse

Die Zahl der Anfragen in der auch heute Vormittag (19.11.2011) tätigen telefonischen Personenauskunftsstelle, die der Kreis Borken aufgrund der Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 gestern Abend (drei Tote und 33 verletzte Personen) eingerichtet hatte, ist inzwischen stark zurückgegangen.

Der Kreis Borken wird die Tätigkeit der Personenauskunftsstelle daher heute (19.11.2011) um 14.00 Uhr beenden. In dringenden Fällen ist dann aber weiterhin die Pressestelle des Kreises Borken über die Rufnummer 02861/82-2107 erreichbar.

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