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Bildungswerk Raesfeld stellt neues Kursprogramm vor

Das neue Programmheft des Bildungswerkes Raesfeld für das 1. Semester 2012 liegt ab Freitag, den 16. Dezember 2011 an den bekannten Stellen in Raesfeld und Erle sowie in einigen umliegenden Gemeinden zur kostenlosen Mitnahme aus. Außerdem ist das komplette Programm auch im Internet unter www.kbw-raesfeld.de einzusehen. Es ist dem Team des Bildungswerkes Raesfeld gelungen, ein umfangreiches Bildungsprogramm mit über 400 Angeboten zusammenzustellen. Hierbei sind immer wieder die bekannten gut besuchten Kurse zu finden aber auch zahlreiche neue Kurse. Mit dieser großen Auswahl werden alle angesprochen, egal ob es sich um spezielle Kurse für Firmen, Sprachangebote oder Kurse für die ganze Familie handelt.

Im Bereich Sonderveranstaltungen konnte u. a. ein Kabarett mit „Frieda Braun“ mit dem Programm „Alles in Butter“ organisiert werden. Karten hierfür sind ab sofort erhältlich.

Auch steht in einem Kursangebot „die Suche nach dem bleiernden Herz von Raesfeld“ an. Neu im Bereich Gesellschaft und Soziales sind u. a. die Tagesseminare „Arbeitstechnik/Zeitmangement“ sowie „Effizienter lesen und behalten“ unter der Leitung vom Dahms Institut.

Im Bereich Familie und Kinder sind viele Vorträge mit interessanten Themen geplant wie z. B. „Internet und Handy für Kinder“, „Lasst die Kinder K I N D E R sein“ oder das Tagesseminar „Kinder brauchen Zeit – Erwachsene auch!“

Neu im Bereich Beruf und Karriere ist das Seminar „Geschäftsbriefe – Aushängeschild des Unternehmens“ sowie „Bewerbungstraining“.

Beachtenswert ist ebenfalls der Bereich Deutsch und Fremdsprachen. Neu dazugekommen sind die Kurse „Plattdeutsch zum Kennenlernen“ und „Russisch für Anfänger“.

In dem Bereich Gesundheit und Sport gibt es zahlreiche Kurse, um sich sportlich fit zu halten. Neu aufgenommen wurde hier neben „Brainwalking“ der Kurs „Brainriding“.

Vorträge mit unterschiedlichen Gesundheitsthemen stehen ebenfalls zur Auswahl. Die Bereiche Kultur und Kreativität sowie Umwelt und Natur halten ebenfalls eine große Auswahl an Kursen bereit wie beispielweise neue „Tanzkurse“ und „Einführung in die Kalligrafie“.

Das Team des Bildungswerkes Raesfeld hat möglichst viele Bereiche abgedeckt um interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Weiterbildung, ob beruflich oder privat, zu ermöglichen. Über die im Programm ausgewiesenen Angebote hinaus können z. B. Gruppen oder Firmen individuell zugeschnittene Schulungen bestellen. So werden firmeninterne Schulungen durchgeführt oder spezielle Sprachkurse zur Vorbereitung eines Auslandaufenthalts. Auch Kursverlängerungen über den ursprünglich vorgesehenen Rahmen hinaus sind möglich. Das Bildungswerk Raesfeld plant gezielt nach Ihrem Bedarf.

Anmeldungen für alle Kurse sind ab Freitag, 16.12.12 im Internet unter www.kbw-raesfeld.de oder schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld) möglich. Persönliche und telefonische Anmeldungen (02865 10073) sind ab Montag, 09.01.2012 möglich.

Treffen der NABU-Gruppe Schermbeck

Das Treffen der NABU-Gruppe Schermbeck findet immer am 3. Donnerstag im Monat. Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 19.30 Uhr, in Ännekens Tenne, Schermbeck, Mittelstr. 1, (T.: 6044300)

Die Themen sind unter anderem:

-Wie schaffen wir trotz des Versagens der Regierenden bei der Weltklimakonferenz die Energiewende? Energiewende jetzt! – Wie schafft Deutschland den Umstieg zu Erneuerbaren Energien (100% erneuerbar), NABU und Überlebensfrage Energiewende: Winfried Ricken

-Situation der Umwelt in Schermbeck: Massentierställe, ungefilterte Abluft und Gestank, Folgen der Biogasanlage (wie: Lärm, Verkehr, Luftverschmutzung, Maismonokulturen…), Zerstörung der Hecken, Wallhecken und Feldraine; Grünlandumbrüche…; Verkehrsprobleme; Paintball-Schießanlage im Wald (Hohe Mark)?

-Planung eines Hecken-Erlebnispfades (Heckenerlebnistouren) – siehe u.a.:

http://nabu-wesel.de/index_main.php?unid=2144&websiteid=nabu&PHPSESSID=p28rkvfu1j55omvt4r6u15emcripcuro und:

www.braeunlingen.de/fileadmin/BENUTZERDATEN/Einrichtungen/Pauschalangebote/PDF-Dateine/0heckenfuhrer_2010.pdf

-Nisthilfen, u.a. für Steinkäuze (Bauprogramm, Aufhängung der Nistkästen….)

-Veranstaltungsplanung

-Verschiedenes

Gut aufgestellt ins nächste Regionale-Jahr! Gesellschafterversammlung der Regionale 2016 Agentur GmbH

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Velen (pd). Einigkeit und hohe Motivation bestimmten die Atmosphäre der 5. Gesellschafterversammlung der Regionale 2016 Agentur GmbH, die am 12. Dezember 2011 im Kreishaus Borken zusammentrat. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst: Geschäftsführung und Aufsichtsrat wurden entlastet, dem Jahresabschluss 2011, dem Wirtschaftsplan 2012 und auch der fünfjährigen Finanzplanung wurde uneingeschränkt zugestimmt. Die Wiederwahl von Konrad Püning (Landrat des Kreises Coesfeld) zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung bewies Vertrauen und setzte auf Kontinuität. Lob für das Geleistete gab es für Geschäftsführerin Uta Schneider und ihr Agentur-Team. Sichtbarer Ausdruck ihrer erfolgreichen Arbeit: Erstmals konnte sie den Gesellschaftern Informationsbroschüren zu fünf Projektideen übergeben, die es bis in die zweithöchste Kategorie des Regionale-Prozesses geschafft haben. Zur weiteren intensiven Arbeit an den bereits vorliegenden Projektideen und zur Entwicklung weiterer Projekte für die Regionale 2016 motivierte Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld und sicherte auch für die Zukunft die positive Begleitung und Unterstützung durch die Bezirksregierung Münster zu.

Nach dem formellen Teil der Gesellschafterversammlung bot der zweite Teil der Versammlung auch den Regionale-Beauftragten und Projektträgern der gegenwärtig 21 Regionale-Projekte ein Forum zu Austausch und Vernetzung. Uta Schneider erläuterte bis 2011 Erreichtes und für 2012 Geplantes. Den Arbeitsstand des gesamtregionalen Grundlagenprojektes „Gesamtperspektive Flusslandschaften“ stellte Henrik Schultz vom Planungsbüro Stein + Schultz vor. Praxisnahe Informationen lieferte das anschließende Podiumsgespräch über drei Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien: Dr. Josef Spiegel (Künstlerdorf Schöppingen) für das „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“, Agnes Küpper (Dorfentwicklung Dingden e.V.) und Thomas Michaelis (Stadt Hamminkeln) für die „BauKulturStelle Dingden“ sowie Ludger Schmitz (Stadt Coesfeld) für die Projektidee „BahnLandLust – Zukunftsschiene Coesfeld-Reken-Dorsten“ berichteten – moderiert von Dieter Meier von der Sparkasse Westmünsterland – engagiert von ihrer praktischen Projektarbeit. Eine Plakatausstellung informierte am Rande über den aktuellen Stand der bisher vorliegenden Regionale-Projekte.

Foto: Gute Stimmung herrschte bei der Gesellschafterversammlung der Regionale 2016 Agentur GmbH. V.l.n.r.: Dorothee Feller-Elverfeld (Regierungsvizepräsidentin), Uta Schneider (Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur), Konrad Püning (Landrat Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken).

Jedes Kind passgenau fördern

Heilpädagogischer Kindegarten des Kreises nimmt ab 2012 auch Kinder ohne Handicap auf / Anmeldungen sind noch möglich

Kreis Borken (pd). In der Turnhalle der Neumühlenschule herrscht reichlich Trubel. 15 Kinder toben über Rutsche und Matten, sausen auf einem Pedalo durch den Raum oder versuchen auf einem schmalen Balken die Balance zu halten. „Bei der Bewegungsstunde können die Kinder ihre eigenen Stärken austesten“, erklärt Roswitha Kölker-Krüchting. Sie leitet den Heilpädagogischen Kindergarten des Kreises in Borken.

Ab dem 1. August 2012 können auch Mädchen und Jungen ohne einen besonderen Förderbedarf von den Möglichkeiten des Kindergartens profitieren. Dann wandelt er sich in eine integrative Einrichtung. Interessierte Eltern können ihre Kinder jetzt noch anmelden. Der Kindergarten nimmt Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren auf. Die Eltern können wählen, ob sie ihre Kinder 25, 35 und 45 Stunden betreuen lassen wollen. Die Beiträge, die sie zahlen müssen, sind identisch mit denen in anderen Einrichtungen.

„Die Kinder erfahren bei uns eine besonders intensive und individuelle Begleitung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung“, betont Roswitha Kölker-Krüchting. Der Kindergarten biete besonders günstige Rahmenbedingungen für eine persönliche Förderung. Dazu gehörten die kleine Gruppengröße und die heilpädagogische Ausbildung vieler Erzieherinnen.

Gleich eine ganze Reihe von Fortbildungen hat Petra Greving, die die Bewegungsstunde leitet, absolviert. Die gelernte Physiotherapeutin ist auch Motopädin und Lerntherapeutin. „Die Kinder sammeln hier zahlreiche Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen und lernen in der Gemeinschaft. Sie tanken Selbstbewusstsein, das ihnen dann auch in anderen Bereichen hilft“, sagt sie. „Jedes Kind kann von diesem Angebot profitieren.“ Die Verknüpfung von motorischer und geistiger Förderung zieht sich durch den gesamten Kindergartenalltag. Auf dem Programm der Kinder stehen wöchentlich Besuche im Lehrschwimmbecken der Neumühlenschule. Lieblinge aller Kinder sind Pony Roy und Esel Igor, deren Stall der Einrichtung gegenüberliegt.

Eltern, die sich für den Kindergarten des Kreises interessieren, können sich direkt an Roswitha Kölker-Krüchting wenden. Sie ist erreichbar unter Tel.: 02861/943245 und steht gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Weitere Informationen zum Kindergarten gibt es im Internet unter www.hpk-borken.de.

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Raesfeld – Hoher Weg am Donnerstag gesperrt

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Am Donnerstag, 15.12.2011 werden aufgrund des Beschlusses des Bau- und Umweltausschusses insgesamt 20 Kastanien am Hohen Weg gefällt. Der Ausschuss folgte damit der dringenden Empfehlung des öffentlich bestellten Baumgutachters, der bei den Kastanien einen Befall mit dem Bakterium Pseudomonas Syringae festgestellt hat. Er hat eine massive Gefährdung der Verkehrssicherheit zur Folge.

Die Straße Hoher Weg ist wegen der Fällaktion am Donnerstag teilweise gesperrt.

Wie die Industrialisierung die Dörfer verwandelte

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Studierende der Uni Münster forschen im Westmünsterland

Kreis Borken (pd). Das Westmünsterland hat sich im 19. Jahrhundert tiefgreifend verändert. Die Industrie wuchs, die Landwirtschaft wurde immer intensiver und die preußischen Verwaltungsstrukturen veränderten das alte Herrschaftsgefüge. Mit den verschiedenen Facetten dieses Wandels setzen sich zurzeit Studierende der Uni Münster auseinander. „Dörfer im Münsterland: Agrarwirtschaft, ländliche Industrialisierung und Kommunalpolitik im 19. Jahrhundert“ lautet der Titel des Seminars im Fach Geschichte. Bei einer Exkursion ins Westmünsterland machten sich die Studierenden jetzt ein Bild von der Entwicklung einzelner Orte.

Unter der Leitung von Professor Dr. Werner Freitag besuchte die Gruppe Gescher, Südlohn, Oeding und Vreden. In den Blick nahm sie dort Gebäude, die Zeugen des Wandels sind. Dazu zählen unter anderem die Weberei Huesker in Gescher sowie Bahnhof, Molkerei und Vereinshaus in Südlohn. In Oeding besuchten die Studierenden das Anfang des 20. Jahrhundert erbaute Ensemble von Pastorat, neuromanischer Kirche und Schwesternhaus. „Die gestiegenen Erlöse aus intensivierter Landwirtschaft und Industrialisierung haben die Voraussetzung für diese Bauprojekte geschaffen“, erklärt Dr. Volker Tschuschke vom Landeskundlichen Institut Westmünsterland.

Er informierte die Besucher in Vreden über Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten im Westmünsterland. Studierende, Wissenschaftler und andere Forscher haben zum Beispiel die Möglichkeit, die landeskundliche Bibliothek des Instituts zu nutzen. Die Einrichtung in Trägerschaft des Kreises begleitet bei Bedarf auch Forschungsvorhaben, zum Beispiel studentische Abschlussarbeiten. Ein zusätzlicher Anreiz für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Westmünsterlandes ist der alle drei Jahre ausgelobte und mit 2.500 Euro dotierte Jodocus-Hermann-Nünning-Preis.

Steffi Beuting vom Stadtarchiv Vreden eröffnete schließlich anhand alter Dokumente einen Blick in die Geschichte der Stadt Vreden. Sie zeigte unter anderem Baupläne der zuvor besichtigten Arbeiterhäuser an der Berkelstraße und Postkarten, die mit Bildern von Bahnhöfen und Fabriken das fortschrittsfreundliche Selbstverständnis der Orte transportieren sollten.

Die Studierenden untersuchen im Rahmen des Seminars unter anderem die Auswirkungen des Wandels auf das wirtschaftliche und soziale Gefüge der Orte. Sie fragen, wie kreative Köpfe die neuen politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten für sich nutzten, wie sich die neue Arbeiterschaft in die traditionelle dörfliche Gesellschaft einfügte und wie die Fabrikanten ihre wirtschaftliche Bedeutung in politischen Einfluss umsetzten.

Studierende, die sich jetzt intensiver mit dem Westmünsterland auseinandersetzen, wollen ihre Ergebnisse im Laufe des nächsten Jahres im Rahmen einer Vortragsreihe vorstellen. Geplant ist zudem die Veröffentlichung in der Schriftenreihe des Landeskundlichen Instituts. Einige Themen der Arbeiten stehen bereits fest. So werden sich zwei Studierende mit der dörflichen Textilindustrie in Velen beschäftigen, zwei andere Arbeiten untersuchen die Entwicklung von Landwirtschaft und Dorfstruktur am Beispiel von Raesfeld und Epe. Unter die Lupe genommen werden zudem Kirchenbauten um 1900 in Oeding, Wadersloh und Welbergen. Außerdem sind Arbeiten zu historischen Fragestellungen aus Ascheberg und Senden geplant. Weitere Studierende werden den Blick auf das gesamte Münsterland richten und sich unter anderem mit Landjudentum und Denkmalkultur auseinandersetzen.

Zum Thema: Das Westmünsterland im 19. Jahrhundert

Im Laufe mehrerer Jahrhunderte hatte sich im Münsterland eine Herrschafts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung entwickelt, die bis in die Napoleonische Zeit Bestand hatte. Vor allem das Fürstbistum Münster gab politisch den Ton an. Das 19. Jahrhundert brachte dann einschneidende Veränderungen: den Übergang an Preußen 1815 und die damit einhergehende Einführung neuer Verwaltungsstrukturen, die Bauernbefreiung und die Markenteilung sowie schließlich die Industrialisierung.

Foto: Dr. Volker Tschuschke (5.v.l.) begrüßte die Studierenden der Uni Münster und Professor Dr. Werner Freitag (6.v.l.) in Vreden

Ehrenpreis „Kinderfreundlicher Kreis Wesel“ für Musikschule der Blaskapelle Einklang e.V.

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Mit ihrem vorbildlichen Engagement im Bereich der musikalischen Bildung errang die Musikschule der Blaskapelle Einklang e.V. den mit 500,- € dotierten Preis „Kinderfreundlicher Kreis Wesel“.

Der Kreis würdigt damit das Engagement des Vereins welcher mit sieben professionellen Lehrern insgesamt 80 Schülern Musikunterricht erteilt.

Die Blaskapelle schafft mit ihrem Einsatz ein Angebot, dass in dieser Größenordnung durch den regulären Schulunterricht kaum in dieser Vielfalt zu realisieren wäre.

„Neben den anderen Preisträgern, zeigt Schermbeck wieder einmal, was man mit viel ehrenamtlichen Engagement erreichen kann. Die Blaskapelle leistet eine tolle Arbeit und der Preis ist eine tolle Bestätigung und Unterstützung.“ freut sich der CDU-Kreistagsabgeordnete Christian Hötting für den Verein.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

Rock- und Bluesklänge im evangelischem Lukaszentrum mit der Lukassen-Blues-Band

Im Lukaszentrum Raesfeld gab es am Samstagabend so richtig was auf die Ohren. Es spielte dort die Lukassen-Blues Band und das Repertoire war einfach genial. Die Jungs haben echt was drauf und konnten selbst in der Kirche so richtig Krach machen und gute  Laune verbreiten. Ganz im Gegensatz zu der Vorgruppe am gleichen Abend „Wysk“, die im Hubertushof ihren ersten Auftritt hatten. Sie spielten eine Mischung aus Metall ein wenig Rockybilli, geprägt mit ganz starken Einflüssen von New Metall der 90ziger. Ich bin ja echt hart im „Nehmen“, aber vielleicht liegt es auch am Alter, dass sich bei mir die Trommelfelle nach außen stülpen.

Als ich dann im ev. Gemeindezetrum in Raesfeld ankam, waren die Töne anfänglich für mich leises Gesäusel. Kurze Zeit später  aber kam der Beweis: Es muss nicht immer volle Pulle sein,  und auch bei einer etwas „mittleren Gangart“ kann durchaus gute Stimmung zum Abrocken beim Publikum aufkommen.

Das Konzert im Lukaszentrum war der krönende Abschluss der Kunst- und Kulturserie in diesem Jahr. Die Band  spielt eine sehr lebendige und vielseitige Musik, bei der sich auch Blues-, Oldie- und Rockklänge im Repertoire mischten.

Mehr dazu auf>>>klick hier>>>Borio.TV.

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Turmglühen sorgte für Weihnachtsmarkt-Stimmung in Damm

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Schermbeck-Damm (pd). Damm hat nicht nur ein interessantes und mittlerweile sehr beliebtes Strommuseum, sondern jetzt auch einen schmucken Mini-Weihnachtsmarkt – klein, aber fein.

Der Turmverein hatte in Zusammenarbeit mit dem ev. Jugendhaus am vergangenen Samstag zum Turmglühen am Elsenberg geladen. Viele Besucher nutzten das Angebot, schlenderten über die kleine „Weihnachtsstadt“ und wärmten sich im Jugendhaus oder draußen am Feuerkorb auf. Jugendhaus-Leiterin Annette Ulland hatte mit „ihren Mädels“ einen Stand eingerichtet, in dem fair gehandelte Waren angeboten wurden. Natürlich gab es die Turmprodukte zu erwerben: Turmbräu, Turm-Spirituosen, Käse, Salami und – seit neuestem – Turmbrot. Es wird nach einem alten Klosterrezept von der Bäckerei Hellermann in Hünxe hergestellt und ist dort auch zu erwerben.

Keine Frage: Ein Glühweinstand durfte bei den Temperaturen nicht fehlen. Und der war gut frequentiert, denn wieder war Petrus am Samstag auf der Seite der Dammer Türmer. Hatte beim Sommerfest im September noch die Sonne bei über 30 Grad geschienen, wurde es rechtzeitig zum Turmglühen kalt und trocken. Dazu gab es noch Leckeres vom Grill, aus dem Suppentopf, dem Waffeleisen oder der Backform. Musikalisch untermalt wurde der Abend von den Schermbecker Nachwuchs-Künstlerinnen Anna Schwallenberg (Gesang) und Johanna Schütte (Gitarre), die Weihnachtslieder präsentierten.

Im ev. Jugendhaus stellte parallel die Künstlerin Christiane Lehleitner, die ein Atelier an der Schloßstraße 14 in Schermbeck betreibt, ihre Bilder aus. Ein Werk – es zeigt den Dammer Stromturm – wurde für 105 Euro versteigert und ging an einen Besucher aus Oberhausen. Die Weihnachtsmarktbuden hatte das DRK Solingen aufgestellt – gegen eine Spende. „Der Erlös des Turmglühens wird wieder einem caritativen Zweck zugute kommen“, versprach Vereinsvorsitzender Ernst-Hermann Göbel, der noch einmal die gute Zusammenarbeit mit dem ev. Jugendhaus lobte. Viele Dammer – und auch Besucher von außerhalb – nutzten den Samstag Nachmittag und Abend zum entspannten Advents-Klönen. Und wer nach Hause ging, warf mit Sicherheit noch einmal einen Blick auf den festlich illuminierten Turm.

Fotos: Jugendhausleiterin Annette Ulland mit „ihren Mädels“. Sie verkauften fair gehandelte Waren.

Elisabeth Willich kümmerte sich um den Stand mit den Turmprodukten.

Vereinsvorsitzender Ernst-Hermann Göbel präsentiert mit Bäcker Hellermann das neue Turmbrot, gebacken nach einem alten Klosterrezept.

Spruch am Sonntag!

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.

Übersetzung eines Zitats von Oscar Wilde

Es ist da, das Buch zum 100-jährigen Bestehen des Löschzuges Erle

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Endlich ist es soweit: Das Buch zum 100-jährigen Bestehen des Löschzuges Erle ist druckfrisch geliefert worden. Auf 212 Seiten, mit drei heraustrennbaren Notrufinformationen, in 4-Farbdruck in Klebetechnik und einem Softcover (biegsame Umschlagseite). Im Buch sind viele Fotos, von den Anfängen des Löschzuges im Jahre 1912 bis heute, veröffentlicht. Auch Textbeiträge wurden überarbeitet oder neu geschrieben. Es werden einige Feuerwehrmänner vorgestellt, die ein Vorbild für ihre Kameraden sind oder waren.

Dann kann man in der Chronik nachlesen, wer wann und wie lange ein Amt (Brandmeister) bekleidete. Auch werden die Unterbringungsmöglichkeiten vom Pittermann (provisorisches Gefängnis) bis zum modernen Gerätehaus erklärt.

Hier die Verkaufstellen: Volksbank Erle, Sparkasse Westmünsterland in Raesfeld und Erle, Edeka Mark Beyer, Schuhhaus Pieper, Bäckerei Hessling,  Adelheids-Spargelhaus und Gaststätte Brömmel-Wilms. Das Buch ist dort zum Selbstkostenpreis von 13,50 Euro erhältlich.

Adventssingen der Burgmusikanten in der St. Martin Kirche Raesfeld

Am Sonntag, 11. Dezember, laden die Burgmusikanten um 17:00 Uhr zum Adventssingen in die Pfarrkirche St. Martin ein. Neben dem Hauptorchester werden kleinere Ensemble Musik zum Dritten Advent vortragen. Des weiteren ist die Gemeinde zum Mitsingen bekannter Adventschoräle zusammen mit dem Orchester herzlich eingeladen.

Küchenbrand in Schermbeck – Rauchmelder können Leben retten

Schermbeck (pd). Per Sirene und Meldeempfänger ist am Freitagvormittag (09.12.) die Feuerwehr Schermbeck zu einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus in der Straße „Tiefer Weg“ alarmiert worden. Dort brannte es in der Küche im Erdgeschoss.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Bewohner bereits in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Zwei Trupps unter Atemschutz drangen mit je einem Hohlstrahlrohr in die Küche vor und löschten das Feuer.

Anschließend wurde der Brandraum mit einer Wärmebildkamera auf weitere Brandnester kontrolliert. Durch den offenen Innenausbau im Erdgeschoss wurde das gesamte Einfamilienhaus durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Entsprechend wurde das gesamte Gebäude mit einem Hochleistungslüfter gelüftet.

Im Einsatz waren die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit insgesamt 18 Einsatzkräften, 2 Kräfte des Rettungsdienstes  sowie ein Notarzt und die Polizei Die Alarmierung erfolgte um 09.25 Uhr. Einsatzende  war um 11.15 Uhr

Die Feuerwehr Schermbeck weist in diesem Zusammenhang erneut auf den Nutzen von Rauchmeldern hin und empfiehlt den konsequenten Einbau.

Rauchmelder können Leben retten bzw. durch frühzeitigen Alarm für einen weniger hohen Sachschaden sorgen.

Also, warum Rauchmelder nicht auch mal zu Weihnachten verschenken?!

www.rauchmelder-lebensretter.de

Peanut Butter Jelly Buttons

Das Erdnuss-Butter-Gelee-Sandwich in Keksform! Macht ein wenig Arbeit, aber schmeckt ganz hervorragend.

Zutaten:
100 g Butter, 250 g Erdnussbutter, 150 g brauner Zucker, 1 Ei, 1 Eigelb, 250 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 Prise Natron, 50 g gehackte Erdnüsse, 100 g Johannisbeer-, Trauben- oder Kirschgelee
ergibt etwa 60 Stück

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Butter mit der Erdnussbutter und dem Zucker mit dem Mixer (oder in der Küchenmaschine) sehr cremig rühren. Dann das Ei und das Eigelb gründlich unterschlagen. Mehl mit Backpulver und Natron sowie den gehackten Nüssen vermischen und in die Butter-Eier-Masse einarbeiten, bis der Teig zusammenhält.

Knapp walnussgroße Teigportionen abstechen und zu Kugeln rollen. Diese etwas flachdrücken und in die Mitte mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Vertiefung drücken. Kugeln auf die Bleche legen und etwa 12 bis 14 Minuten hellbraun backen – eher etwas zu hell lassen, sonst werden sie hart.

Gebackene Plätzchen auf einem Rost abkühlen lassen. Das Gelee in einem Topf bei milder Hitze verflüssigen und in die Vertiefungen der Plätzchen füllen. Plätzchen über Nacht trocknen lassen, erst dann in Dosen verpacken.

Das Rezept und das Foto stellte mir Gabi Frankemölle zur Verfügung und mehr Rezepte gibt es  unter: USA-Kulinarisch

Wie sieht die Zukunft von Raesfeld aus? Die Gemeinde muss den Gürtel noch enger schnallen

Grotendorst warnt: „Fetten Jahre sind vorbei“ – Raesfeld droht Defizit im Haushalt

Bei einer Veranstaltung im Kolpinghaus ging Bürgermeister Andreas Grotendorst auf die finanzielle Entwicklung der Gemeinde Raesfeld ein. Die Verwaltung hält eine Anhebung der Grundsteuer-Hebesätze für unvermeidbar.

Diskussion über Haushaltslage im Kolpinghaus

Mit der Frage, wie sich Raesfeld langfristig zukunftssicher aufstellen lässt, befasste sich Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montagabend im Kolpinghaus. Die Sorge um die Finanzlage der bislang schuldenfreien Gemeinde stand dabei im Mittelpunkt. „Die fetten Jahre sind vorbei“, sagte Grotendorst mit Blick auf den anstehenden Haushaltsentwurf 2012, der voraussichtlich ein erhebliches Defizit aufweisen werde.

Grundsteuer: Verwaltung sieht Anhebung als notwendig

Um den finanziellen Spielraum der Gemeinde zu stabilisieren, schlägt die Verwaltung eine Anhebung der Grundsteuerhebesätze auf das sogenannte fiktive Niveau vor. Der Haupt- und Finanzausschuss verzichtete allerdings darauf, eine Beschlussempfehlung an den Rat abzugeben. Die UWG-Fraktion kündigte an, ihre bisherige Haltung zur Hebesatzsatzung noch einmal überdenken zu wollen.

Grotendorst betonte, dass das laufende Haushaltsjahr 2011 bereits mit einem Fehlbetrag von mindestens einer halben Million Euro abschließen werde. Die angespannte Haushaltslage mache Einschnitte oder neue Einnahmequellen unausweichlich.

Ausstellung zum Ehrenamt ist im Raesfelder Rathaus zu sehen- Reizvolle Augenblicke

Am Montag wurde die Foto-Wanderausstellung „Reizvolle Augenblicke“ im Foyer des Raesfelder Rathauses eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Netzwerk „Freiwillig Engagiert“ im Kreis Borken zusammengestellt und ist im Rahmen der Aktivitäten zur Verleihung des Ehrenamtspreises im Raesfelder Rathaus bis zum 23. Dezember 2011 zu sehen. Sie zeigt positive Beispiele ehrenamtlichen Engagements, will Menschen neugierig machen und auf den Geschmack bringen, sich zu engagieren.

Hoch zu Ross durch Erle – Silvesterritt 2011 soll altes Brauchtum wieder aufleben lassen

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Zum zweiten Mal findet am Samstag, 31. Dezember 2011 wieder ein Silvesterritt durch Erle statt.
Dazu lädt die Kirchengemeinde von St. Silvester alle Gemeindemitglieder und Besucher aus Nah und Fern  recht herzlich ein. Eingeladen zu diesem Silvesterritt durch Erle sind auch die Reitvereine aus dem Kreis Borken, Lembeck und Dorsten.

Die Wiederauflage des vor fünf Jahren so erfolgreich durchgeführten Silvesterritts und von Pastor Barlage initiiert,  soll zukünftig ein fester Bestandteil in Erle werden. Geplant  haben die Organisatoren  einen Reitertrupp von rund 150 Pferden, die am letzten Tag des alten Jahres hoch zu Ross durch Erle reiten.

Das Brauchtum des Silvesterritts geht bis ins Jahr 1626 zurück. Eine seit 1610 wütende und sich zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges verschärfende Lungenfäule des Viehs stürzte die Bauern in Not. In ihrer Not wandten sich die Menschen an den heiligen Silvester, den Schutzpatron der Haustiere und Nebenpatron der örtlichen Pfarrkirche. Sie gelobten, alljährlich am Namenstag des Heiligen einen Ritt mit Segnung der Haustiere durchzuführen, wenn sie von der Seuche verschont blieben. Als Dank für die Rettung wurde außerhalb vielerorts eine Silvesterkapelle erbaut. So wurde es zum Brauch, am Namenstag des Heiligen diesem mit einem Fruchtopfer zu danken.

Gestartet wird mit einem Festhochamt zum Patronatsfest in der St. Silvesterkirche. Der Festzug formiert sich ab 11:30 Uhr auf dem Gelände von Borchers in der Erle Heide und wird  um 12:15 Uhr am Ehrenmal erwartet. Dort wird  Bürgermeister Andreas Grotendorst die Reiter begrüßen. Danach geht es dann weiter Richtung Dorfmitte, musikalisch begleitet von den Erler Jäger.

Der Weg der Reiter führt vom Ehrenmal durch die Silvesterstraße, den Höltingswall, weiter durch die Straße  Schultenwurt und zurück über den Ridderspaß Richtung Kirche. Auf dem Ridderspaß stehen die Reiter in einem Spalier, wo Pastor Michael Kenkel Reiter und Pferde segnen wird.

„Da der erste Ritt von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde, möchten wir Organisatoren den Silvesterritt gerne zu einer Tradition werden lassen“, betonte Doris Gröniger, Vorsitzende Pfarrgemeinderat St. Silvester.

Begeister von dieser Idee ist auch Pastor Michael Kenkel. „Ich habe so etwas Ähnliches mit den Motorradfahrern schon mal gemacht. Das sind Ereignisse, die auch Menschen erreicht, die sonst nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen und, hier besonders auch bei dem Silvesterritt sehen können, dass es etwas höheres gibt, was sie beschützt. In diesem Fall ist es der Heilige St. Silvester, der traditionell Schutzpatron der Tiere um Haus und Hof ist“, so Kenkel.

Der Heilige St. Silvester ist seit 800 Jahren Patron der Pfarrkirche in Erle. Insgesamt gibt es in Deutschland 18 Pfarrkirchen, die nach dem heiligen St. Silvester benannt sind. Ein Grund mehr, diesen Ritt auch in Erle durchzuführen.

Mit dem zweiten Ritt erhoffen sich die Organisatoren, dass viele Zuschauer  sowie Reiter nach Erle kommen um daran teilzunehmen. Für genügend Parkmöglichkeiten wird im Vorfeld Sorge getragen und die Wege längs des Rittes sollen schnee- und  eisfrei gehalten werden, verspricht Georg Borchers vom Organisatorenteam.

Seit Wochen schon planen akribisch Erika Borchers, Doris Gröniger, Pfarrgemeinderat, Ludwig Fundermann und Elisabeth Franke, Reitstall Erler Heide und die Feuerwehr Erle dieses einmalige Ereignis für Erle. Eine schöne Sache um das alte Jahr ausklingen zu lassen.

Nach dem Umzug steht ein Treffen aller Gemeindemitglieder und Gäste in der Gaststätte  Brömmel-Wilms mit der Möglichkeit zum Imbiss und Umtrunk an.

Adventslicht und Weihnachtsglanz – Bilderausstellung in der St. Silvesterkirche Erle

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Jedes Jahr zu Weihnachten feiern wir das „Wunder der Menschwerdung Gottes“ . Dieses Wunder ist auch  Antrieb für die fünfte Weihnachtsausstellung in der Silvesterkirche, die vergangenen Samstag eröffnet wurde. Reproduktionen von Bildern berühmter Meister der Renaissance, im Fokus steht das Leben der Gottesmutter Maria. „Mögen die Bilder unsere Sinne und Herzen ansprechen für die Weihnachtsbotschaft“, hofft Pfarrer em. Franz-Josef Barlage.

Die diesjährige Ausstellung ist gegenständlich, Reproduktionen wurden kunstgeschichtlichen Büchern entnommen. Die in einem Gremium ausgewählten Bilder sind von Lorenzo Monaco, Domenico Beccafumi, Filippo Lippi, Rembrandt van Rijn, Pieter Coecke van Aelst, Stephan Lochner, Andrea del Sarto, Matthias Grünewald, Tizian, Raffael Santi sowie ein böhmisches und ein oberrheinisches Werk unbekannter Meister, und etwa um 1350 bis 1650 entstanden.

Der ausgestellte Lebensweg Mariens beginnt bei ihrer eigenen Geburt. Die religiöse Botschaft dieses Bildes heißt „Die Gnade Gottes“ und ruht in besonderem Maße auf Maria und zwar vom Beginn ihres Lebens an. Das wohl bekannteste Bild der Ausstellung ist die „Sixtinische Madonna“ von Raffael (Raffaelo Santi), gemalt für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Das Original wurde vom sächsischen König August III. erworben und in seine Sammlung nach Dresden gebracht, wo es auch heute noch zu besichtigen ist.

Informationen zu den Bildern, deren Herkunft und wissenswertes über ihre Maler, wurden zusammengestellt und liegen in der Kirche als gebundenes Heftchen zum Mitnehmen aus. Die Bilder werden bis Mitte Januar täglich von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen sein. „Zum Bestaunen und sich in das Geheimnis vertiefen“, wünscht Franz-Josef Barlage jedem Besucher der weihnachtlich geschmückten St. Silvesterkirche.

Borken – 66-Jährige brutal überfallen

Polizei sucht Zeugen

Zwei bislang unbekannte Täter haben am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr eine 66-jährige Frau aus Borken in ihrem Haus an der Straße „Eggenkamp“ überfallen. Als die 66-Jährige gegen 18.15 Uhr auf Klingeln die Haustür öffnete, wurde sie von den Männern in den Flur zurückgedrängt. Dort bedrohten sie die Frau mit einem Messer, schlugen sie und forderten Bargeld. Nachdem die brutalen Täter das Opfer an ein Treppengeländer gefesselt und geknebelt hatten, durchsuchten sie das Haus nach Wertsachen. Was genau geraubt wurde steht noch nicht fest, jedenfalls befinden sich bei der Beute diverse Schmuckstücke der Frau. Die Frau, die glücklicherweise durch den Überfall nur leichte Verletzungen davon trug, konnte sich nach einer halben Stunde selbst befreien und die Polizei verständigen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Personenbeschreibung der Täter:

1. Täter: südländisches Aussehen, etwa 1,80 m groß, schlanke Statur, kurze, dunkle Haare, ca. 25 – 30 Jahre alt, schwarze Kleidung.

2. Täter: südländisches Aussehen, etwa 1,75 m groß, schlank, ca. 25 – 30 Jahre alt, kurze, dunkle Haare, schwarze Kleidung.

Beide Täter sprachen ein gebrochenes Deutsch.

Wer kann Hinweise zu den Personen machen oder hat am Dienstagabend (06.12.2011) im Bereich Eggenkamp verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Telefon 02861 – 9000.

Hausbesitzer können sich bis zum 15. Dezember für Thermografieaktion anmelden

Bilder zeigen energetische Schwachstellen auf / Informationen gibt es beim Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Undichte Türen und Fenster oder schlecht isolierte Rollladenkästen: Thermografie- oder Wärmebild-Aufnahmen sind eine gute Möglichkeit, die energetischen Schwachstellen eines Hauses deutlich zu machen. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken können ihre Häuser jetzt untersuchen lassen.

Günstig möglich macht das eine Kooperation von

Kreis Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit der Sparkasse Westmünsterland und den Stadtwerken Borken. 120 bis 150 Euro kostet eine Thermografie. Anmeldungen nehmen bis zum 15. Dezember 2011 die beiden Ingenieurbüros „abt Witzisk“ in Raesfeld und Werner Vogelsang in Ahaus entgegen. Das Formular für die Anmeldung steht auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/thermografie zum Download zur Verfügung. Fragen zur Thermografie-Aktion beantwortet die Klimaschutzbeauftragte des Kreises, Edith Gülker, Tel. 02861/82-1428.

Bei der Thermografie werden mit Hilfe einer speziellen „Infrarot-Kamera“ die Temperaturoberflächen eines Gebäudes gemessen. „Verbunden mit einer Analyse durch den Fachmann ist die Thermografie deshalb ein möglicher Einstieg in eine energetische Beratung zur Wohngebäudesanierung“, erklärt Edith Gülker. Die Aktion ist Teil der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Borken.

Im Kreis Borken steht auch eine ganze Reihe weiterer Energieberater unter anderem für die Erstellung von Thermografie-Gutachten zur Verfügung. Ein Verzeichnis mit den entsprechenden Kontaktdaten finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de.

Wo es rot leuchtet, geht besonders viel Energie flöten: Die Thermografie zeigt die Schwachstellen eines Hauses auf. Foto: Werner Vogelsang

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