Jedes Jahr zu Weihnachten feiern wir das „Wunder der Menschwerdung Gottes“ . Dieses Wunder ist auch  Antrieb für die fünfte Weihnachtsausstellung in der Silvesterkirche, die vergangenen Samstag eröffnet wurde. Reproduktionen von Bildern berühmter Meister der Renaissance, im Fokus steht das Leben der Gottesmutter Maria. „Mögen die Bilder unsere Sinne und Herzen ansprechen für die Weihnachtsbotschaft“, hofft Pfarrer em. Franz-Josef Barlage.

Die diesjährige Ausstellung ist gegenständlich, Reproduktionen wurden kunstgeschichtlichen Büchern entnommen. Die in einem Gremium ausgewählten Bilder sind von Lorenzo Monaco, Domenico Beccafumi, Filippo Lippi, Rembrandt van Rijn, Pieter Coecke van Aelst, Stephan Lochner, Andrea del Sarto, Matthias Grünewald, Tizian, Raffael Santi sowie ein böhmisches und ein oberrheinisches Werk unbekannter Meister, und etwa um 1350 bis 1650 entstanden.

Der ausgestellte Lebensweg Mariens beginnt bei ihrer eigenen Geburt. Die religiöse Botschaft dieses Bildes heißt „Die Gnade Gottes“ und ruht in besonderem Maße auf Maria und zwar vom Beginn ihres Lebens an. Das wohl bekannteste Bild der Ausstellung ist die „Sixtinische Madonna“ von Raffael (Raffaelo Santi), gemalt für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Das Original wurde vom sächsischen König August III. erworben und in seine Sammlung nach Dresden gebracht, wo es auch heute noch zu besichtigen ist.

Informationen zu den Bildern, deren Herkunft und wissenswertes über ihre Maler, wurden zusammengestellt und liegen in der Kirche als gebundenes Heftchen zum Mitnehmen aus. Die Bilder werden bis Mitte Januar täglich von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen sein. „Zum Bestaunen und sich in das Geheimnis vertiefen“, wünscht Franz-Josef Barlage jedem Besucher der weihnachtlich geschmückten St. Silvesterkirche.

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