Grotendorst warnt: „Fetten Jahre sind vorbei“ – Raesfeld droht Defizit im Haushalt
Bei einer Veranstaltung im Kolpinghaus ging Bürgermeister Andreas Grotendorst auf die finanzielle Entwicklung der Gemeinde Raesfeld ein. Die Verwaltung hält eine Anhebung der Grundsteuer-Hebesätze für unvermeidbar.
Diskussion über Haushaltslage im Kolpinghaus
Mit der Frage, wie sich Raesfeld langfristig zukunftssicher aufstellen lässt, befasste sich Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montagabend im Kolpinghaus. Die Sorge um die Finanzlage der bislang schuldenfreien Gemeinde stand dabei im Mittelpunkt. „Die fetten Jahre sind vorbei“, sagte Grotendorst mit Blick auf den anstehenden Haushaltsentwurf 2012, der voraussichtlich ein erhebliches Defizit aufweisen werde.
Grundsteuer: Verwaltung sieht Anhebung als notwendig
Um den finanziellen Spielraum der Gemeinde zu stabilisieren, schlägt die Verwaltung eine Anhebung der Grundsteuerhebesätze auf das sogenannte fiktive Niveau vor. Der Haupt- und Finanzausschuss verzichtete allerdings darauf, eine Beschlussempfehlung an den Rat abzugeben. Die UWG-Fraktion kündigte an, ihre bisherige Haltung zur Hebesatzsatzung noch einmal überdenken zu wollen.
Grotendorst betonte, dass das laufende Haushaltsjahr 2011 bereits mit einem Fehlbetrag von mindestens einer halben Million Euro abschließen werde. Die angespannte Haushaltslage mache Einschnitte oder neue Einnahmequellen unausweichlich.




























