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21. Niederrheinischer Radwandertag an Rhein und Maas am 01.07.2012

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Schermbeck bietet zu den Gourmettagen mit 30,5 km eine familienfreundliche Radroute!

Sonntag, den 01. Juli 2012 findet der 21. Niederrheinische Radwandertag an Rhein und Maas statt.

Um 10.00 Uhr erfolgt in 70 Veranstaltungsorten auf 61 Routen der kostenlose Start.

 

Im Anschluss findet ab 17.00 Uhr in allen Veranstaltungsorten -die sogenannten „Stempelstellen“- eine Tombola statt.

 Da in diesem Jahr das Gourmetfest „Schermbeck genießen“ gleichzeitig mit dem NRWT stattfindet, wurde die Stempelstelle direkt zum Gourmetfest ans Schermbecker Rathaus gelegt. Der örtliche Fahrradhändler „Hubert Keiten-Schmitz“ (HKS) wird Highlights der Fahrradtechnik ausstellen.

 Die Gemeinde Schermbeck hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hünxe eine Route entwickelt, die mit ihren 30,5 km besonders den Familien entgegen kommt (Route 61). Diese Tour führt durch einige der schönsten Gebiete der Lippe-Issel-Region.

 Um 10.00 Uhr gibt Herr Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter am Rathaus/Gourmetfest das Startzeichen. Jeder Teilnehmer/in sollte sich vor dem Start eine (abgestempelte) Stempelkarte abholen. Im Verlauf des Rundkurses erhält er sodann an der nächsten Stempelstelle Hünxe eine weitere Abstempelung. Die Abschlussstempelung erfolgt wieder in Schermbeck. 3 Abstempelungen berechtigten zur Teilnahme an der Tombola (17.00 Uhr).

Fußball A- Jugend von Eintracht Erle beim Public Viewing der EM 2012 auf der Fanmeile in Berlin

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Berlin ist immer eine Reise wert. Besonders dann, wenn die EM gleichzeitig läuft. So war es nicht verwunderlich, dass die Abschlussfahrt der Fußball A – Jugend Jahr vom 07.06.2012  bis 10.06.2012 nach Berlin ging.

Neben den Besuch des Reichstages, des Olympiastadions, der Gedächtniskirche, des Checkpoint Charlie und weiteren Sehenswürdigkeiten gehörte selbstverständlich auch die Teilnahme am Public Viewing am Brandenburger Tor zum Programm.

Zusammen mit ca. 400.000 Fans wurde der 1: 0 Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal bis in den frühen Morgenstunden gefeiert.

Raesfelder Gartentage 2012

Am Gartentag in Raesfeld öffnete auch der Garten der Familie Schlotboom und Knufmann am Helweg ihre Gartenpfote. Zahlreiche Besucher waen begeistert von der großen Vielfältigkeit, die hier in unterschiedlichen Beeteen und Ecken miteinander auf Tuchfüllung gingen. Bauerngarten, Ziergarten, Nutzgarten….alles in allem, eine Augenweide für Nase und Auge, und nicht zu vergessen: Eine Familienangelegenheit!

Duftende Blütenpracht, geschickt angelegte Staudenbeete, verspielte Ecken…auch in dem Garten der Familie Wachtmeister.

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

 

 

 

Mozarts musikalische Italienreise

Reihe „Sommer – Schlösser – Virtuosen“ macht am 24. Juni um 17 Uhr auf Schloss Raesfeld Station / Der Pianist Igor Parfenov übernimmt den Solopart

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Auf seiner dritten Italienreise im Jahr 1772/73 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart die Mailänder Quartettsinfonie C-Dur KV 157. Mit diesem Werk eröffnet die Sinfonietta Köln am Sonntag, 24. Juni, das dritte Konzert in der aktuellen Saison der Reihe „Sommer – Schlösser – Virtuosen – Klassik im Westmünsterland“. Beginn ist um 17 Uhr im Rittersaal des Schlosses. Als Solist mit dabei ist der Pianist Igor Parfenov. Das Programm komplettieren das Klavierkonzert C-Dur KV 415 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie die Serenade für Streicher E-Dur op. 22 von Antonin Dvořák.

Igor Parfenov wurde 1990 in Sankt Petersburg geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Klavierspiel. Im Jahr 2006 nahm er seine Studien am Musikkolleg des Sankt-Petersburger Konservatoriums auf, 2009 wechselte er dann ans Konservatorium. Zurzeit studiert Igor Parfenov an der Musikhochschule Köln/Standort Wuppertal. Er ist Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Während seiner noch jungen Karriere nahm er bereits an zahlreichen Wettbewerben und Festivals teil. Dazu gehören der Chopin-Wettbewerb in Estland, „Die russische Klaviermusik auf Neva“ in Sankt-Petersburg, „Die Kunst des XX. Jahrhunderts“ in Finnland und in der Ukraine sowie der Rachmaninoff-Wettbewerb in Darmstadt. Igor Parfenov besuchte Meisterkurse bei Prof. José Ribera, Pavel Egorov und Vladimir Mischuk.

Die Sinfonietta Köln unter der Leitung von Cornelius Frowein ist als „Orchester in Residence“ in diesem Jahr bei allen fünf Konzerten der Reihe dabei. 1984 gegründet, zählt die Sinfonietta Köln heute zu den profiliertesten Ensembles ihrer Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta einen von der Kritik vielfach beachteten Weg.

Möglich wird die Reihe „Sommer – Schlösser – Virtuosen“ durch das großzügige Engagement der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, der die Pflege des Kulturlebens in Westfalen ein besonderes Anliegen ist. Weitere wertvolle Unterstützung leistet die Sparkasse Westmünsterland. Kooperationspartner beim Konzert in Raesfeld ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld.

Der Eintritt für das Konzert am 24. Juni um 17 Uhr in Raesfeld kostet 15 Euro, für Schüler, Auszubildende und Studenten 10 Euro. Bestellungen sind möglich beim Kreis Borken, Fachbereich Schule, Kultur und Sport, Burloer Str. 93, 46325 Borken, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: [email protected]. Hier gibt es auch das aktuelle Programmheft, das ebenso bei den Städten und Gemeinden, den Verkehrsvereinen und in den Niederlassungen der Sparkasse Westmünsterland ausliegt. Im Internet findet sich das Programm unter www.tourismus-kreis-borken.de/ssv.html.

Rosenbowle für heiße Sommernächte

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Rosen sind nicht nur für die Vase ein herrlicher Schmuck. Schon mal eine Rosenbowle probiert? Ideal für laue Sommernächte, oder einen gemütlichen Sommerabend.

Zutaten:

5 Duftrosen (Blüten ungespritzt)
1 Flasche Weißwein, herbfuchtig
500 g Erdbeeren
4 cl Cognac
4 cl Rosenlikör
1 Flasche Sekt, trocken

Zubereitung:

Blütenblätter mit den Erdbeeren vermischen, die je 4 cl Cognac und Rosenlikör dazu geben, kurz ziehen lassen. Den Weißwein zugießen und kurz vor dem Servieren mit gut gekühlten, trockenen Sekt auffüllen.

Benefizveranstaltung des Lions Clubs Rhede-Euregio – Konzert mit Fausto Reinhart

Am 30. Juni 2012 im Forum Mariengarden Borken-Burlo

2009 fand das letzte Schlossgartenkonzert im Garten des  Rheder Schlosses statt. Leider war dort eine Fortsetzung der klassischen Konzertreihe im 2-Jahresrythmus nicht mehr möglich.

Der Lions Club Rhede-Euregio ist jedoch erfolgreich fündig geworden für einen neuen und ebenso adäquaten Veranstaltungsort. Es ist das neu erbaute architektonisch bemerkenswerte FORUM MARIENGARDEN auf dem Gelände des Klosters in Borken-Burlo, welches im März seiner Bestimmung  übergeben wurde. 600 Zuhörer finden dort Platz.

So findet das nächste Benefizkonzert am 30. Juni 2012 im Forum Mariengarden statt. Es läuft unter dem Motto „Musikalischer Sommernachtszauber“.  Das Akkustikkonzept ist beachtlich. Es wurde vom gleichen Ingenieur Büro begleitet, welches auch für die Akkustik im neuen Dortmunder Konzerthaus zuständig war.

Die Lions sind glücklich darüber, dass sie wiederum die  Deutsche Kammerakademie Neuss unter der Leitung von Chefdirigent Lavard Skou Larsen mit großem Orchester verpflichten konnten, die zuletzt 2009 im Rheder Schlossgarten rundum überzeugen konnten. Der aus Brasilien stammende Violinist, Chefdirigent und künstlerische Leiter Lavard Skou-Larsen wurde am Salzburger Mozarteum ausgebildet und hat sich früh auf den internationalen Podien hören lassen.

Der Lions Club will aus der Benefizveranstaltung wiederum ein gelungenen Event organisieren.

Der Einlass ist frühzeitig um 18 Uhr geplant, so dass die Gäste auch vorher schon Imbiss und Getränke zu sich nehmen können, natürlich auch während der Pause und nach dem Konzert.

Im Vergleich zum Open Air in Rhede kann auch bei schlechtem Wetter das Konzert reibungslos über die „Bühne“ gehen.

Der Kartenvorverkauf findet statt bei den Volksbanken und Sparkasse Westmünsterland  in Rhede und Borken. Die Kartenpreise kosten im Vorverkauf für Kategorie I  34 € , Kategorie II 29 € und Kategorie III  25 €.  Der Reinerlös geht zu jeweils einem Drittel an den  Förderverein Fähre e. v., Projekt „Schüler helfen Schülern“ des Gymnasiums Mariengarden sowie dem Hilfsprojekt 30 e. V.

Parkmöglichkeiten befinden sich vor dem Kloster bzw. auch auf dem Klostergelände und sind ausgeschildert.

Fausto Reinhart

Fausto Reinhart wird in der Nähe von Stuttgart in eine Sinti-Musikerfamilie geboren. Seine professionelle Gesangsausbildung erhält er bei M. Protti und G. Greco in Cremona, bei Maestro F. Pareti und Assunta Ratta am Conservatorio Statale di Musica Nicola Sala – Benevento in Neapel und als Stipendiat bei Carlo Bergonzi in Busseto. Danach war er Privatschüler von Silvya Geszty. Engagements führen ihn europaweit an diverse Theater und Konzerthäuser, darunter die Opera National du Rhin Strasbourg, das Teatro Verdi Busseto/Parma, das Theatre Athene Paris, die Opera du Lausanne, den Friedrichstadtpalast Berlin, das Konzerthaus Freiburg und das Theater Schönbrunn Wien.

Amerikaner suchen Gastfamilien

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Kreis Borken (pd). Amerika wartet auf die Stipendiaten des Deutschen Bundestages, die von Partnership International e.V. betreut werden (Bild).

Anfang August beginnt für sie das Abenteuer:“Ein Schuljahr in den Vereinigten Staaten“, finanziert vom Deutschen Bundestag. Für die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschafts-Programm hatten sie sich im letzten Jahr beworben und wurden unter vielen Hundert Bewerbern von ihren Abgeordneten in ihren Wahlkreisen ausgewählt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer hatte den 16-jährigen Ahauser Tim Wansing ausgewählt und übernimmt für das kommende Auslandsjahr die Patenschaft.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist das weltweit einzige Programm für junge Leute dieser Art zwischen zwei Parlamenten.

Im Gegenzug kommen rund 360 amerikanische Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige nach Deutschland. „Die Austauschorganisation sucht daher Familien, die die ehrenamtliche Bereitschaft zeigen, einen der jungen Gäste für ein Jahr bei sich aufzunehmen“, erklärt Ingrid Arndt-Brauer und ruft interessierte Familien dazu auf, sich melden. Die Gastfamilien werden bei ihrem Engagement durch die Austauschorganisation unterstützt. Nähere Informationen gibt es unter www.partnership.de.

Zudem sind noch Bewerbungen für die Teilnahme im Austauschjahr 2013/2014 bis zum 14. September 2012 möglich. Bewerbungsunterlagen können im Wahlkreisbüro von Ingrid Arndt-Brauer in Ochtrup unter Tel. 02553-977

1053 oder per Email [email protected] angefordert werden.

44 Jahre Schützengemeinschaft Dämmerwald

Das Schützenfest startet am Freitag, 15.06.2011 ab 19:30 Uhr mit dem Schützenball und dem amtierenden Königspaar Thorsten Lehmann und Andreas Hessing. Thronpaare: Matthias Kremer und Astrid Hörnemann sowie Hartmut Eimers und Nadine Itjeshorst.

In diesem Jahr dabei ist auch das Silber-Königspaar Walter Korthauer und Christa Neuerhoff.

Samstag 16.6. 2012 ab 11 Uhr findet das Königsschießen an der Vogelstange Hogefeldsweg statt.

Gefeiert wird in der Festscheune auf dem Hof Mümken, Am breiten Winkel beim großen Festball mit dem neuen Königspaar. Für gute Laune sorgt die Tanzband „Nachtschicht“.

Am Montag, 18.6.2012 ab 19 Uhr geht es weiter mit dem Runkelkönigschießen an der Vogelstange.

 

Arbeitshandschuhe an die Jugendfeuerwehr durch die CDU und Junge Union Schermbeck

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Über neue Arbeitshandschuhe dürfen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schermbeck  freuen. Die Schermbecker CDU und Junge Union spendete dem Feuerwehrnachwuchs 34 Paare neuer Handschuhe im Gesamtwert von 300,- €.

Zur Übergabe am Gerätehaus Altschermbeck waren neben dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Christian Hötting und dem Fraktionsvorsitzenden Klaus Schetter auch Hildegard Franke, Rainer Gardemann und der 1. stellv. Bürgermeister Engelbert Bikowski erschienen.

Die Partei- und Fraktionsmitglieder nutzten den Übergabetermin gleichzeitig, um sich beim Jugendfeuerwehrwart Thomas Bienbeck und dem Leiter der Feuerwehr Gregor Sebastian ausführlich über die Arbeit der Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung der Feuerwehr Schermbeck zu informieren.

Bildquelle: Feuerwehr Schermbeck

 

Letzte Chance – außergewöhnliche Ausstellung „zum Abschied“ in der Villa Becker Raesfeld

Viele Bilder prasseln täglich auf uns ein, auch Bilder von verstorbenen Menschen, ohne uns jedoch wirklich zu berühren oder anzurühren.

Um so erschrockener sind wir, wenn wir uns wirklich verabschieden müssen. Das Sterben, den endgültigen Abschied vom Leben, haben wir aus unserem Alltag verdrängt. Der Fotograf Ignaz Böckenhoff (1911-1994) hat Zeit seines Lebens das Dorfgeschehen in Raesfeld fotografiert. Er hat auch Abschiede von verstorbenen Menschen fotografisch festgehalten.

So sah der letzte Abschied von verstorbenen Angehörigen früher aus. Eine Hausaufbahrung war festes, Halt gebendes Ritual und Teil nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Wir haben diesen natürlichen, alltäglichen Umgang mit dem Sterben und dem Abschied aus unserem Leben weitestgehend verdrängt. So oder ähnlich kommt der Tod in unsere Wohnzimmer, täglich bis zu 250-mal im Fernsehen, PC-Games und Internet nicht inbegriffen. Mit dem wirklichen Leben hat das meist nicht viel zu tun.

„Letzte Chance – Abschied gestalten“ Mit dieser ungewöhnlichen Ausstellung zum Thema Leben und Sterben möchten wir Mut machen, über Abschied nachzudenken, eigene Vorstellungen zu entwickeln.

„Diese Verdrängung des Todes aus dem Leben erzeugt in uns die Illusion von Unsterblichkeit und raubt uns damit das Bewusstsein für den unschätzbaren Wert jeden Tages“ (von Fritz Roth aus – Das letzte Hemd ist bunt).

Dass es auch heute möglich ist, selbst den Abschied vom Leben zuhause zu gestalten, zeigt eine Fotoserie des Raesfelder Fotografen Reinhard G. Nießing.

Foto: Reinhard G. Nießing2006 hat Nießing die letzten Wochen seiner Mutter bis zum Tode begleitet, nicht nur als Fotograf, sondern als Sohn.

Eine Bildauswahl dieses sensiblen Lebensabschnittes will Mut machen und anregen sich auf Abschied einzulassen.

„Es war kein leichter, aber ein lohnenswerter Weg!“

Eine multimediale Ausstellung, die den Dialog anstoßen möchte mit den Exponaten, mit sich selbst und Andren, mit jungen und alten Menschen…

Die Ausstellung ist in der Villa Becker in Raesfeld vom 25. Juni bis 8. Juli. Öffnungszeiten von Mo.- bis Fr. von 14 bis 19 Uhr und Sa. So. von 11 bis 18 Uhr. Die Ausstellung wird ständig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes der Caritas begleitet und betreut.

Der Eintritt ist frei!

Die offizielle Eröffnung ist am 24. Juni um 16 Uhr.

 Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

 Montag, 25.6.2012, 19:30 Uhr, Villa Becker / Raesfeld

Vortrag „Das letzte Hemd ist bunt“
Es geht mir darum, uns Tod und Trauer wieder zu eigen zu machen, in den eigenen Lebens- und Handlungshorizont zu integrieren, anstatt sie an Experten zu delegieren. Für die Wiederentdeckung unserer Kultur des Sterbens und Trauerns müssen wir selbst die Verantwortung übernehmen – besser heute als morgen. Denn das letzte Hemd ist bunt. Nur Mut – wir haben viel zu gewinnen!“

Referent: Fritz Roth, Bestatter, Autor und Trauerpädagoge, Bergisch-Gladbach

Dienstag, 3.7.2012, 20:30 Uhr VHS-Kino Borken

 Kinofilm „Halt auf freier Strecke“ Deutschland 2011, 110 min, FSK 6 Jahren.

Eine Geschichte der Extreme, die aus alltäglichen Vorgängen erwachsen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert.

Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.

Gewinner des 62. Deutschen Filmpreises  „Ein mutiger, ein großartiger Film« ZDF heute journal

 Donnerstag, 5.7.2012, 19:30 Uhr, , Villa Becker / Raesfeld

„Hätten wir´s mal vorher gewusst!“ Manchmal ist der Weg bis zum Abschied lang, sensible und fachkompetente Begleiter können dann gut tun; wenn man denn von ihnen weiß!

Vorstellung der Palliativ- und Hospizarbeit der Caritas Pflege & Gesundheit in Raesfeld.

Referenten:  Anke Gesing, Pflegedienstleitung und Team  Judith Kolschen, Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin

Nachschlag – Schützenmontag in Erle vor dem Vogelschießen –

Trotz Regen gab es doch ein großes Antreten aller Schützen und dem Thron mit Manfred Gerbersmann und Beate Martin vor dem Festzelt auf der Marienthaler Straße in Erle am Montag 2012.

Bändchenverkauf füllt Spendenkonto für Luka Nedog

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Traditionell fand beim Schützenfest in Erle an der Vogelstange wieder der Bändchenverkauft statt. In diesem Jahr verknüpfte der Schützenverein Erle damit eine Spendenaktion für Luka Nedog, bei der 1.731,78 Euro für die Delfintherapie zusammenkamen. „Ein großes Dankeschön an den Schützenverein, den Präsidenten Arno Brömmel, Königin Beate Martin und die Ehrendamen Gerda Hörnemann und Renate Roring“, dankt Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Toll, das ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass Erle ein Dorf ist, in dem man sich gegenseitig hilft. Danke an alle Spender.“

Zensus 2011: Erhebungsstelle im Kreishaus hat Arbeit abgeschlossen

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Im Kreis Borken wurden 44.000 Personen befragt / 421 Erhebungsbeauftragte waren unterwegs / Große Akzeptanz in der Bevölkerung

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken zieht ein positives Fazit der Arbeiten rund um den „Zensus 2011“. Ende Mai ist die Erhebungsstelle geschlossen worden, die für die Durchführung der Volkszählung im Kreisgebiet zuständig war. Seit November 2010 hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stelle die Befragung von rund 44.000 Bürgerinnen und Bürgern organisiert, Erhebungsbeauftragte geschult und die Daten zum Statistischen Landesamt IT.NRW in Düsseldorf weitergeleitet.

„Das war eine Mammutaufgabe, aber wir haben sie mit vereinten Kräften gut gemeistert“, erklärt der Leiter der Erhebungsstelle, Markus Wydera. Neben dem Team im Kreishaus waren rund 400 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte im Einsatz. „Sie wurden in den allermeisten Fällen sehr freundlich aufgenommen“, berichtet Wydera. Rund 92 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die zur Haushaltsstichprobe gehörten, füllten gemeinsam mit dem Interviewer den Zensus-Fragebogen aus. Die Übrigen schickten den Bogen per Post zurück oder füllten das Formular online aus. „Nur in ganz wenigen Fällen mussten Erinnerungs- und Mahnverfahren durchgeführt werden“, erklärt Wydera.

Im Bundesschnitt wurden im Rahmen der Haushaltsstichprobe zehn Prozent der Bevölkerung befragt. Im Kreis Borken variierte diese Quote zwischen rund fünf Prozent in Heek, Heiden, Legden, Schöppingen und Südlohn und etwa 25 Prozent in Isselburg. Diese individuellen Werte resultierten aus dem speziellen Verfahren, nach dem das Statistische Bundesamt die genaue Stichprobe festgelegt hatte. Zusätzliche Erhebungen gab es in Wohnheimen, Gemeinschaftsunterkünften und Altenheimen.

Zu den letzten Aufgaben für das Zensus-Team gehörten im April und Mai weitere Befragungen in Heek, Heiden, Legden, Schöppingen und Südlohn. Die Daten sollen dazu beitragen, Unstimmigkeiten bei der Zusammenführung von Daten aus den Melderegistern und aus der Gebäude- und Wohnungszählung zu klären. Nur in Orten mit weniger als 10.000 Einwohnern war diese Befragung vorgesehen. Im Kreis Coesfeld sind alle Kommunen größer. Deshalb wurde die Erhebungsstelle dort bereits Ende April geschlossen. Im Kreis Borken bekamen 1.243 Personen noch in den vergangenen Wochen Besuch von einem Erhebungsbeauftragten.

Das Zensus-Team im Borkener Kreishaus arbeitete unter strengsten datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Zu den vorgeschriebenen Maßnahmen gehörte die komplette Trennung vom übrigen Verwaltungsbetrieb. Bis zu sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon einige in Teilzeit, arbeiteten kontinuierlich in der Erhebungsstelle mit. In den intensivsten Phasen der Erhebung, von Ende Mai bis Mitte August 2011, wurden sie von bis zu 15 weiteren Erfassungskräften unterstützt. Die Mitglieder des Kernteams haben inwischen allesamt andere Aufgaben in der Kreisverwaltung übernommen. Die Kosten für die Durchführung des Zensus wurden vom Land getragen.

Zum Hintergrund: Zensus 2011

Der Zensus wurde im vergangenen Jahr EU-weit durchgeführt. In Deutschland war es die erste Volkszählung (lat.: Zensus) seit 1987. Ziel war es, zu ermitteln, wie viele Menschen am 9. Mai 2011 in einem Land bzw. in einer Gemeinde lebten, wie sie zu diesem Zeitpunkt wohnten und arbeiteten. Die Befragung erfolgte stichprobenartig. Flächendeckend hat zudem eine Befragung aller Immobilienbesitzerinnen und -besitzer stattgefunden. Der Zensus zeichnet sich durch seine kleinräumige Gliederung der Ergebnisse aus. Dadurch stehen nach der Auswertung auf Bundes- und Landesebene, aber auch für Kommunen aussagekräftige Planungsdaten bereit. Die gesammelten Daten werden nun durch die Statistischen Landesämter und das Bundesamt ausgewertet. Erste Ergebnisse sollen Anfang 2013 vorliegen.

Foto: Das Kern-Team der Zensus-Erhebungsstelle beim Kreis Borken bildeten (v.l.): Yvonne Herzog, Birgit Kuhberg, Birgit Schwering, Markus Wydera und Claudia Buchholz.

Spruch am Sonntag!

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. (Konfuzius)

Foto: Karlheinz Strötzel

Erinnern Sie sich?

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Großeltern begleiteten Kinder in die Schule 1995.
Nochmals die Schulbank drücken und alte Erinnerungen aufleben lassen konnten Großeltern der damals 2. Klasse der Silvestergrundschule in Erle.

Raesfeld – Neue Straßen – neue Namen: „Ignaz-Böckenhoff-Straße“ – Antrag von Reinhad G. Nießing

Neue Straßen – neue Namen: „Ignaz-Böckenhoff-Straße“ Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grotendorst, sehr geehrte Damen und Herren!Neue Straßen – neue Namen: „Ignaz-Böckenhoff-Straße“

Wie ich dem Bericht in der „Borkener Zeitung“ von heute entnehmen konnte, dürfen noch weitere Vorschläge für neue Straßenbezeichnungen im Baugebiet RA 24 „Stockbreede“ eingereicht werden. Dazu habe ich mir auch einige Gedanken gemacht und möchte Ihnen meinen Vorschlag in Antragsform (fett und kursiv) unterbreiten. Vorab und zum Zeitungsbericht:

Das die Verwaltung der Gemeinde einer kreativen Anregung aus der Bürgerschaft nicht folgen kann, sei dahingestellt und liegt wohl eher in der Natur der Sache. Aber, Scherz beiseite. Einen „Südring“ hat jede zweite Stadt in Deutschland, eine „Schlossstraße“ tritt dagegen definitiv seltener in Erscheinung.

So, oder ähnlich dürfte es auch wohl bei einer „Clemens-August-Kardinal-von-Galen-Straße“ oder „Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße“ bestellt sein, die im westfälischen Raum ebenso häufig als Straßennamen „verbraten“ wurden. Und ob die Schreibweise bei einer „Burghard-von-Schorlemer-Alst-Straße“ leichter fällt als „Pipasmatt“, darf erst recht bezweifelt werden. Diese Straßenbezeichnungen haben es ebenfalls in sich und sind eine echte Herausforderung für jeden Postkartengruß-Schreiber. Eine kürzere Bezeichnung „Schorlemer-Straße“ dürfte zu Verwechselungen führen und öffnet Widersprüchen Tür und Tor, wie das die jüngsten Diskussionen über Straßennamen bezüglich „Wagenfeld“ und „Hindenburg“ belegen. „Große Westfalen“ aus Raesfeld waren zweifellos auch Stephan Selhorst und Dr. Blasum.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ (© Goethe, „Erinnerung“)

Im Raesfelder Straßennamen-Verzeichnis wimmelt es nur so von Straßenbezeichnungen, die auf eine familiäre Namensgebung zurückzuführen ist. In dem Zusammenhang möchte ich einmal unterstellen, dass wohl kein Familienmitglied der Meyering`s nur deshalb schlechter schläft, weil diese beispielsweise alle gemeinsam am „Möllmannsweg“ wohnen. Gleiches gilt für alle andere Straßen, die mit einem Familiennamen versehen sind.

Mit Verlaub: Dem ein- oder anderen Entscheidungsträger mag es vielleicht manchmal an ein bisschen mehr Mut zum Wagnis fehlen. Ansonsten sei mir die Bemerkung gestattet: „Man muss auch jönne könne.“

Eine honorige wie herausragende Persönlichkeit war und ist der Raesfelder Fotograf Ignaz Böckenhoff (1911 – 1994, der durch seine fotografischen Werke mittlerweile im ganzen westfälischen Raum breite Aufmerksamkeit und hohe Wertschätzung genießt: http://www.fotosammlung-boeckenhoff.raesfeld.de Sein Name ist mit seiner Wirkungsstätte in Raesfeld untrennbar verbunden und schafft somit einen nachhaltigen Image- Gewinn für unser kleines Dorf im Münsterland. Ignaz Böckenhoff war eine integre Persönlichkeit, ein frommer und freundlicher Mensch, zeitlebens bescheiden- arm wie eine Kirchenmaus. Für ein „vergelts Gott“ hat er oft seine Fotoabzüge „verrechnet“.

Darüber hinaus hat Ignaz Böckenhoff, als er gebrechlich wurde, sein gesamtes fotografisches Lebenswerk als persönlich Hinterlassenschaft seiner Heimatgemeinde zur Verfügung gestellt. Das komplette Böckenhoff`sche-Fotoarchiv konntedamals die Gemeindeverwaltung Raesfeld „für `nen Appel und `nen Ei“ erwerben. Die Gemeinde Raesfeld ist demnach Rechtsnachfolger und Nutznießer seines fotografischen Vermächtnisses. Ignaz Böckenhoff war eine absolut ehrliche Haut undhätte sich bestimmt darüber mitgefreut, dass sein Name und seine Fotografien zum Synonym für lokalen Fotojournalismus, ein Gutes Auge und kreative Schaffenskraft geworden sind: http://www.fotosammlung-boeckenhoff.raesfeld.de/thema.0600

Raesfeld, Erle und Homer sind einzigartig und zeichnen sich in vielfältiger Form durch ihre Individualität aus.

Bitte arbeiten Sie weiter so erfolgreich daran mit!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Reinhard G. Nießing

 

 

 

Raesfeld – Einbruch in Scheune

Raesfeld (ots) – (pl) Im Zeitraum zwischen dem 1. Juni und dem 5. Juni brachen bislang unbekannte Täter in eine Scheune an der Dorstener Straße ein. Die Einbrecher entwendeten Werkzeuge im Wert von etwa 1.000 Euro. Hinweise bitte an die Kripo Borken unter 02861 – 9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 06.06.2012  11:37 Uhr

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Hanna Mense ist verstorben – Predigt zum Goldenen Priesterjubiläum

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Wegen der  großen  Nachfrage nach der  Predigt von Seiten der Erler nach dem Gottesdienst, hat mir Pastor Barlage die Rechte zugesprochen, seine komplette Predigt auf dem Heimatreport zu veröffentlichen.

Blumenstrauß für Hanna Mense, überreicht von Alfons Rößmann. Foto: Petra Bosse

Predigt von Pastor em.  Franz-Josef Barlage anlässlich seines 50-jährigen Priesterjubiläums gehalten am Sonntag, 6. Februar  2011 in der St. Silvesterkirche in Erle.

Als ich im Februar 1961 am späten Samstagabend von meinem Onkel Heinrich Stuttmann zu meiner ersten Einsatzstelle in Beckum gefahren wurde (ein unerwarteter Anruf meines münsterschen Personalchefs hatte mich dorthin beordert), erging es mir  ähnlich, wie dem Apostel Paulus, der in der heutigen Lesung berichtet, dass er in Schwäche und Furcht zu den Menschen in Korinth gekommen war.

Ein wenig bange Erwartung beschlich mich, als ich damals in der Dunkelheit dem Ziele in Beckum St. Martin immer näher kam. Dort in Beckum zeigte mir die Haushälterin des kranken Pastors das Innere der Kirche. Morgen am Sonntag hätte ich zwei Messen zu halten, vor jeder Messe müsste ich eine halbe Stunde Beichtgelegenheit im Beichtstuhl geben:   Beichtstuhl? Noch nie hatte ich Beichte gehört.  Predigen brauchte ich nicht, das täte ein geistlicher Studienrat, der eine von den drei Sonntagsmessen halten würde. Nach der letzten Messe müsse ich noch ein Kind taufen, dann am Nachmittag um 14 Uhr sei Christenlehre für die Schülerinnen und Schüler, danach um 19:30 Uhr die Andacht mit eucharistischem Segen.

Hals über Kopf wurde ich damals in das übliche Sonntagsprogramm des Pfarrgeistlichen gestürzt.

Am Montag hielt ich in der Schule den Religionsunterricht für ein drittes Schuljahr, fuhr dann mit dem Fahrrad zu einer Bauernschaftsschule, wo mehrere Altersgruppen in einer Klasse unterrichtet wurden.

Am Montagnachmittag lernte ich beim Konveniat  der Priester die Kollegen aus der Nachbargemeinde kennen.  Und ich war sehr enttäuscht, dass die Mitbrüder vor allem Doppelkopf spielen wollten, anstatt sich um den neuen jungen Mitbruder zu kümmern.

In Warendorf, meiner ersten festen Kaplanstelle, war die berufliche Situation ähnlich: Viele Aufgaben, wenig Kontakt der Priester untereinander, viele Begegnungen mit Menschen im Gemeindeleben, aber im Innersten allein mit meinem Herrgott, alleine mit meiner noch spärlich eingerichteter Wohnung, alleine beim Essen in einem Altenheim der Pfarrgemeinde, alleine mit meinen Planungen, die ich mit meinem Pastor kaum besprechen konnte, weil der für ein kollegiales Gespräch nie Zeit hatte.

Die Einsamkeit ist für mich lange ein Problem geblieben, auch in den folgenden Wirkungsstätten als Kaplan und junger Pastor.

Wenn nach manchen Jahren ausgestandener Einsamkeit nicht eine gute Frau zu mir gesagt hätte: „Ich gehe deinen priesterlichen Weg mit dir“, ich weiß nicht, ob ich ein 50-jähriges  Priesterjubiläum erlebt hätte. Darum gilt mein besonderer  Dank für jetzt 33 gemeinsame Jahre Hanna Mense. Ich bin dankbar auch einigen geistlichen Mitbrüdern, die mir wirklich Mitbrüder waren und sind.

Dankbar bin ich vielen Menschen in den Pfarrgemeinden, die mich mit Sympathie, gutem Rat und Anteilnahme in frohen und schwierigen Tagen begleitet haben. Vor allem gilt mein Dank Gott, dem Herrn, der mich berufen hat, diesen Lebensweg zu gehen. Danke für die Kraft und den guten Beistand für jetzt und schon seit 50 Jahren.

Ein Priester, der als Kaplan oder Pfarrer für eine Gemeinde tätig ist, hat sich um vielerlei zu kümmern. Oft habe ich mich gefragt: Was ist dein priesterliches Kerngeschäft? Was ist deine Hauptaufgabe? Dafür schaue ich auf Verse des Apostels Paulus in der heutigen Lesung: Paulus kam nach Korinth, nicht etwa, um eine neue Kirche zu bauen, nicht um die caritativen Aufgaben in der Gemeinde von Korinth zu organisieren. Der Grund seines Kommens war, so schreibt er, „das Zeugnis Gottes zu verkünden“, das bedeutet, von Jesus Christus zu sprechen, dem Zeugnis Gottes, denn durch Ihn hat sich der allmächtige, allweise Gott bezeugt.

Paulus sprach vor allem zu den Ungläubigen, zu heidnischen Griechen und anderen Völkern, die sich in der großen Hafenstadt aufhielten. Und er sprach zu den Neubekehrten, zu Christen der ersten Generation. Diese musste er im Glauben an Christus bestärken, in den anderen den Glauben an Christus erst einmal wecken. Dass ihm diese Aufgaben nicht  leicht fielen, gibt er freimütig zu. Aber er verlässt sich auf die Kraft Gottes, die durch Menschenwort und die Seelen der Menschen verändern kann.

Ich habe sehr viele Predigten gehalten. Gepredigt in den Kirchen, wo ich Kaplan war oder  als Pfarrer tätig war, und in den vielen anderen Kirchen, wohin ich des Amts wegen als Dechant oder aus bestimmten Anlässen gerufen wurde. Oder in Kirchen und Kapellen bei Fahrten der Pfarrgemeinden, oder an einem provisorischen Altarplatz inmitten eines Zeltlagers. Immer habe ich die Botschaft Christi verkündet, so wie sie im heutigen Evangelium klar und deutlich von Jesus überliefert ist: „Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt, die Stadt auf dem Berge. Lasst euer Licht vor den Menschen leuchten.“

Wir Priester von heute sprechen die Botschaft Christi nicht wie einst Paulus zu Neuchristen, sondern zu Altchristen, zu Christen also, die schon seit Jahrhunderten  Christen waren und sind.

„Wir kennen das ja alles von Kindheit an“, tönt es leise, still oder laut den Predigern entgegen. Um sich Gehör zu verschaffen, ist der Prediger ganz entschieden darauf verwiesen, das Denken, Fragen, Suchen und Jagen der Menschen von heute ins Predigtthema zu bringen. Die Menschen von heute müssen sich in den Predigtworten wiedererkennen. Das ist eine sehr schwierige Aufgabe, die selten gelingt. Es bleibt der Satz des Paulus bestehen: „Meine Botschaft war nicht wortgewandte Überredungskunst, sondern Erweis von Gottes Kraft, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheiten stützt, sondern auf die Kraft Gottes.“

Doch entweder ist die Kraft Gottes nicht stark genug oder wir Prediger predigen am Interesse der Menschen vorbei. Tatsache ist, dass immer weniger Christen uns hören wollen. Die Kirchen werden immer leerer. Die Zahl der Prediger, der Priester und Diakonie, wird auch immer geringer.

Die Familien, in denen gebetet wird, werden immer weniger, junge Christen gehen kaum noch in die Kirche.

Wenn wir heute als Goldjubilare eine Bilanz ziehen wollen, müssen wir hin weisen auf ein Fiasko, das wir zurücklassen. Einst vor 20 Jahren in dieser Kirche St. Silvester waren 1200 Christen am Sonntag, jetzt gerade mal 300 am Samstag und Sonntag. So sind die Verhältnisse in fast jeder Kirche in Deutschland.

Die überzeugten Christen werden eine kleine Gruppe in unserem Vaterland. Viele Kirchen sind schon zweckentfremdet worden, manche sogar abgerissen. Wir brauchen sie nicht mehr. Ihren Unterhalt können wir nicht mehr bezahlen. Ihre teuren Grundstücke werden für gutes Geld verkauft und kommen den klammen Kirchenfinanzen zugute.

Die Kirche muss sich für die Zukunft wandeln. Konkret:  Sie muss neue Wege  zum Weiheamt eröffnen. Dass die Kirche das einmütig kann, hat sie beim II. Vatikan. Konzil  bewiesen, als sie das altkirchliche Amt des verheirateten Diakons wieder einführte. Und was heute alles möglich ist, weist die Kirche auf, wenn anglikanische, verheiratete Bischöfe und Priester in die katholische Kirche aufgenommen und weiter ihr Amt als verheirateter Priester leben können.

Wann endlich wird das in der alten Kirche übliche Diakonat der Frau wieder eingeführt? In einer Welt, in der in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur die Frau als emanzipierte, selbstbewusste, fachkompetente Person erlebt wird, erscheint die katholische Kirche mit ihrer Männerwirtschaft als antiquiert.

Was wird werden aus der katholischen Kirche? Sie geht keiner glorreichen Zeit entgegen. Sie hat nur Zukunft mit Christen, die ihren Glauben wirklich ernst nehmen, ihn leben in privater, häuslicher Frömmigkeit und in der Teilnahme am Gottesdienst der Pfarrgemeinde und die darauf bedacht sind, christlichen Werten in Politik und Wirtschaft Geltung zu verschaffen. Die Kirche hat Zukunft, wenn auch die Kirchenleitung Mut zu neuen wegen aufbringt.

Die Kirche ist ein Menschenwerk und Gotteswerk. Wir vertrauen die Zukunft der Kirche Gott an. Welche Wege wird Gott ihr weisen? Gebe Gott den Verantwortlichen Weisheit und Klugheit, dass sie rechtzeitig Gottes Wege erkennen und vertrauensvoll diese Wege wagen. Amen

Erstmals Känguru-Mathematikwettbewerb an der Alexanderschule

Raesfeld (pd). Für die Realschüler an der Alexanderschule war es das erste Mal, dass sie an dieser bundesweiten Veranstaltung teilnahmen. Gestern nun fand die Siegerehrung für die Klassen 5b, 5c und 6c statt. Schulleiter Matthias Stroetmann und Lehrerin Nina Boermann, die für die Planung und Durchführung der Veranstaltung verantwortlich war, ehrten die Sieger in einer Feierstunde, die im Forum der Schule stattfand. Mit 78,5 Punkten war Lennart Schulte-Kellinghaus (5. von rechts) aus der Klasse 6c der beste Schüler der Alexanderschule.

Auf dem Foto sind die jeweiligen Klassenbesten (1.-3. Platz; in der 6c wurde der 2. Platz zweimal vergeben) zu sehen. Frau Boermann meinte im Anschluss an die Veranstaltung, dass das eine gute Möglichkeit war, Mathematik einmal anders zu erleben. Schulleiter Stroetmann ergänzte: „Hoffentlich nehmen wir auch im nächsten Schuljahr wieder an diesem Wettbewerb teil, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass er eine Bereicherung des Schullebens gewesen ist.“

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