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Spruch am Sonntag!

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein

 

 

 

Vorstandssitzung des Sportvereins Eintracht Erle

Zur nächsten Vorstandssitzung des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Vorstandes und Beisitzer, die Vertreter aus den einzelnen Abteilungen und Interessierte an der ehrenamtlichen Arbeit bei Eintracht Erle, eingeladen!

Termin: Montag, 5. November  2012 im Vereinsheim am Sportplatz (Westerlandwehr) um 20.00 Uhr

Themen: Berichte aus den Abteilungen, Bericht aus dem Vorstand und Verschiedenes;

Die 1. Vorsitzende hofft alle begrüßen zu können!

Alexanderschüler auf den Spuren Otto Pankoks

Raesfeld (pd). Wer ist überhaupt Otto Pankok? Was hat er gemacht? Wann und wo hat er gelebt? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 B im Kunstunterricht auseinandergesetzt haben.

Nach intensiver Recherche machte sich die Gruppe in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Annette Schulz mit Fahrrädern auf den Weg zum letzten Wohnort des Künstlers in Hünxe-Drevenack. Dort wurde sie von Eva Pankok, der Tochter des Künstlers, wie auch der museumspädagogischen Mitarbeiterin Annette Burger erwartet.

Im Museum wurden die Erinnerungen Eva Pankoks an ihren Vater lebendig. Sie erzählte von seinen Reisen z.B. nach Italien, Frankreich, Holland, Montenegro oder innerhalb Deutschlands, von seinen Freundschaften zu Künstlern und vor allem von seinem Engagement für benachteiligte Menschen wie Sinti und Juden.  Die Schülerinnen und Schüler hörten ihr gespannt zu, bevor sie sich schließlich seinen Bildern und Skulpturen zuwandten.

Nach einem Rundgang durch das Museum erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Technik des Kohlezeichnens. Annette Burger stellte Reproduktionen des Künstlers zur Verfügung und mit großem Interesse machten sich die Zehntklässler daran, sich in der Technik des Kohlezeichnens nach Motiven von Otto Pankok zu erproben.

Die Schülerarbeiten konnten sich sehen lassen und Eva Pankok hatte ganz offensichtlich Freude am emsigen Treiben der Schüler im Museum.  Immer wieder wurden ihr die Ergebnisse der künstlerischen Arbeit präsentiert und die Tochter des Künstlers sparte nicht mit Lob.

Gekrönt wurde der Museumsbesuch durch einen Besuch des Ateliers, das sich im Haus Esselt, dem privaten Wohnsitz Eva Pankoks, befindet. Dort, wo auch heute noch unzählige Holzschnitte des Künstlers lagern, machte Annette Burger die Schülerinnen und Schüler auch mit dieser Technik bekannt.  So wurde hier schon der Bogen zur künstlerischen Weiterarbeit in der Schule gespannt:
Linolschnitte nach Motiven von Otto Pankok

Lesestoff für Leseratten – Büchermarkt im Pfarrheim Raesfeld

Mehr als 7000 Bücher unterschiedlicher Genre finden während des Kappesmarktes in Raesfeld  Leseratten im Pfarrheim von St. Martin.

Seit Wochen schon sortieren Klaus Pieper und Andrea Bunzel die Buchspenden in die Regale ein. Hier git es nicht, was es nicht gibt und das alles noch für einen kleinen Preis. Hierbei handelt es sich alles um Buchspenden, die immer wieder im Pfarrheim, teilweise gleich kistenweise, abgegeben werden.

 

Feuerwehr Schermbeck bewirbt sich-Conrad Dietrich Magirus Preis

Schermbecker Feuerwehrteam des Jahres 2012

Schermbeck (pd). Der Fahrzeughersteller und Feuerwehrausstatter Iveco Magirus hat gemeinsam mit der Fachzeitschrift Feuerwehrmagazin im August dieses Jahres den Conrad Dietrich Magirus Preis ausgelobt und sucht damit das Feuerwehrteam des Jahres 2012.

Feines vom Land auf dem Kappesmarkt

Der niederrheinisch-westfälische Erzeugerzusammenschluss Feines vom Land schlägt am Wochenende erstmalig seine Genussoase auf dem traditionsreichen Kappesmarkt in Raesfeld auf.

Am Samstag, dem 3. November und am Sonntag, dem 4. November finden die Besucher des Kappesmarktes zwischen Kolpingstraße und der Straße Im Winkel niederrheinisch-westfälischen Genuss pur. Kastanien- und Aroniaeis von Natalies Bauernhofeis und Stegerhoffs feiner Weihnachtslikör, Regenbogenforellen aus Narodas Forellenzucht und Stauden mit Winterpostelein von der Kräutergärtnerei Schenkendorf warten am Wochenende auf die kulinarisch interessierten Marktgäste.

Weiteres Vergnügen versprechen außerdem feiner Ziegenkäse und Malzbierspezialitäten aus Hamminkeln, frisch Gezapftes aus einer Büdericher Hausbrauerei, Neuigkeiten aus der Schermbecker Un-Kräuterküche, Informatives zu Natur- und Kulturführungen Niederrheinischer Gästeführerinnen, wärmende Wollprodukte der Weseler Feines vom Land – Schäferei und das Feines vom Land – Glücksrad. Für große Einkäufe und kleines Geld stehen an beiden Tagen übrigens die neuen knallroten Feines vom Land Einkaufstrolleys bereit, die bestens geeignet sind, die niederrheinisch-westfälische „Beute“ nach Hause zu transportieren.

Feines vom Land ist eine Gemeinschaftsinitiative des Genussregion Niederrhein e.V. und der LEADER Region Lippe-Issel-Niederrhein. Weitere Infos: www.feines-vom-Land.net und Monika Stallknecht, EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Kreis Wesel, Tel: 0281 207 2016.

Zahl der Langzeitarbeitslosen nochmals gesunken

Landrat Dr. Kai Zwicker freut sich: „Zahl der Langzeitarbeitslosen im SGBII im Oktober nochmals gesunken“
Aktuell 4.801 Langzeitarbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). „Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Oktober nochmals gesunken.“ Diese erfreuliche Mitteilung kann jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker machen. Denn das Jobcenter im Kreis Borken weist für den Monat Oktober 2012 insgesamt 4.801 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 86 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken allerdings um 26 Langzeitarbeitslose angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen blieb im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert bei 2,4 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Oktober hingegen leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.569 Personen (+26). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Oktober 15.706 Personen (+37) in 7.711 Bedarfsgemeinschaften (+19) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Landrat Dr. Zwicker: „Die übliche Herbstbelebung fällt trotz der ungewissen Aussichten ähnlich positiv aus wie im Vorjahr. Es stimmt mich aber zuversichtlich, dass trotz der sich abschwächenden Konjunktur die Zahl der Arbeitslosen im SGB II auf dem lokalen Arbeitsmarkt weiter rückläufig ist. Ich bin davon überzeugt, dass unsere heimische Wirtschaft mögliche Schwierigkeiten durchstehen wird.“

Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass keine gravierenden Veränderungen gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen sind. In Bocholt gab es mit -44 Personen und Gronau mit -25 Personen den stärksten Rückgang, gefolgt von Ahaus mit -15 Personen und Stadtlohn mit -10 Personen. Einen leichten Anstieg gab es hingegen in Borken (+8), Legden, Reken und Velen mit jeweils (+4) Personen.
Gegenüber Oktober 2011 zählt das Jobcenter im Kreis Borken 26 langzeitarbeitslose Personen mehr. Hier gab es in Bocholt mit -62 und Rhede mit -38 Personen absolut den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat gefolgt von Raesfeld mit -29 und Gescher mit -25 Personen. Gronau (+77) sowie Borken (+55) und Ahaus (+42) haben im Jahresvergleich den deutlichsten Zugang zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote bei 1,9 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,1 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 2,8 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

Charmante Botschafterinnen: Die Raesfelder Kappeskönigin und Kappesprinzessin.

Etwas Gutes zu haben, ist das eine. Es auch unter die Leute zu bringen, dazu braucht es meist sinnfälliger Symbole. Die zwei Raesfelder Kappeshoheiten haben sich mittlerweile fest in das Bewusstsein der Bevölkerung eingeprägt. Als augenfällige Attraktion des Kappesmarktes bilden sie das Aushängeschild dieser Veranstaltung, die weit über die Ortsgrenze bekannt ist und Gäste aus nah und fern herbei lockt.

Paola Stenert-Bröker, die Raesfelderin mit schottischem Pass, trägt bereits im zweiten Jahr das Hoheitenkostüm. Als Kappesprinzessin war sie 12 Monate Botschafterin unseres Dorfes. Am 14. Juli wurde Paola I. zur Kappekönigin gekrönt. Die „westfälisch-schottische“ Kappesqueen, übernimmt ihre vielfältigen Aufgaben sehr gerne: „Das ist zwar manchmal sehr anstrengend, macht aber auch sehr viel Freude und Spaß“.

Foto: Jeanne Müller

Andrea Lehmbrock aus Homer, dem kleinsten Ortsteil von Raesfeld, wurde am gleichen Tag zur Kappesprinzessin Andrea I. geadelt. Und was reizt die Homeranerin an der Aufgabe? „Ich möchte mit Paola I. die Schlossgemeinde würdig vertreten und viele Kontakte knüpfen“.

Auf dem Kappesmarkt werden Paola I und Andrea I die Gäste begrüßen sowie Wissenswertes und Rezepturen über Kohl und Sauerkraut vermitteln.

Kohlrezepte der Kappeskönigin Paola I. und Kappeprinzessin Andrea Lehmbrock

Schottische Kartoffelpuffer mit Kohl

Kohlrezept von der Kappeskönigin Paola I.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Kartoffel, geschält und in Stücke geschnitten, 200 g Weißkohl, geraffelt,1 Karotte,  gerieben, 1 Zwiebel, ganz fein gehackt, 1 Tl. Senf, 60 g Cheddar oder anderer Käse, Salz und Pfeffer nach Geschmack, etwas Öl oder Butter für die Pfanne

Zubereitung:25 Min.
Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Hitze  Kochzeit: 25 Min. reduzieren und bei mittlerer Hitze garen, bis die Kartoffel weich sind. (ca. 15 – 20 Min.)

Abgießen und Kartoffeln mit dem Stampfer zerstampfen. Beiseite stellen. In der Zwischenzeit Kohl und Karotte in einen Topf geben und etwas Wasser zugeben.Das Wasser sollte gerade den Boden des Topfes bedecken. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. weich kochen. Flüssigkeit abgießen und Gemüse mit der Zwiebel, dem Senf und Käse unter den Kartoffelbrei rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Aus der Mischung 4 Puffer formen. Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Puffer hinein geben und auf jeder Seite braten, bis die Puffer goldbraun  sind. Sofort servieren.

Selbst gemachtes Sauerkraut in kleinen Mengen

Rezept von der Kappesprinzessin Andrea Lehmbrock

Deckblätter vom Kohlkopf entfernen, den Weißkohl vierteln und den Strunk ausschneiden. Mit Messer, Krauthobel, oder Wurstschneidemaschine in möglichst schmale Streifen schneiden. Das geschnittene Kraut mit 1% Salz, nach Gewicht, gut vermischen und ein Stunde ziehen lassen. Je nach Geschmack kann man ein paar Wacholderbeeren oder Kümmel hinzu fügen. Das Kraut dann fest in Einmachgläser drücken und zu ¾ füllen. Dann mit einem wassergefüllten Gefrierbeutel beschweren. Gummiring auf das Glas, Deckel auflegen, Einkochklammer darauf und fest verschließen. Nun werden die Gläser, am besten in der Küche, bei normaler Temperatur von 20 bis 22 Grad, eine Woche gelagert. Danach im Keller aufbewahren. Nach  2 bis 3 Wochen hat man feinstes Sauerkraut. Das Kraut hält sich ohne abzuwaschen und einzukochen bis zum nächsten Sommer.

Raesfeld einfach „kohlossal“ – 28. Kappesmarkt 2012

Wenn Bürgermeister Andreas Grotendorst und die Vorsitzende vom Ortsmarketing Sarah Gößling den 28. Kappesmarkt eröffnet, ist es wieder so weit. Der Raesfelder Kappesmarkt beginnt. Charmante Unterstützung erhalten sie dabei von Kappeskönigin Paola Stenert-Bröker und Kappesprinzessin Andrea Lehmbrock.

Spukgeschichten – Schloss Raesfeld

Walter Großewilde

Es spukte in Raesfeld. Wann und wie, darüber wissen Ursula und Walter Großewilde einiges zu erzählen.

Ursula Großewilde

Auch das Raesfelder Schloss hat so einiges zu erzählen! Passend zu Halloween war das Team von Borio.TV vor Ort und ließ sich das Geheimnis rund um das ehrwürde Schloss erzählen.

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Raesfeld – Unfall fordert zwei Verletzte

Raesfeld (ots) – (pl) Am Samstag gegen 15.00 Uhr befuhr ein 16-jähriger Mann aus Raesfeld mit einem Gespann aus Trecker und Anhänger die Dorstener Straße in Richtung Dorsten. Als er nach links in die Rietenschnede abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 47-jährigen Mannes aus Duisburg, der zuvor hinter dem Gespann in gleiche Richtung fuhr und zum Überholen angesetzt hatte. Durch den Aufprall kam der Wagen des Duisburgers nach links von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Bei dem Unfall erlitten zwei Mitfahrerinnen (20 und 44 Jahre, Duisburg) im Wagen des 47-Jährigen leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 28.10.2012  10:27 Uhr

Lions-Club Hamaland und Sparkassenstiftung für den Kreis Borken fördern das Lesen

Vorlesewettbewerb für die 4. und 6 Klassen startet jetzt

Kreis Borken (pd). Manche Kinder lesen am liebsten unter der Bettdecke, andere machen es sich mit einem Schmöker gerne in einem Sessel gemütlich. Jetzt können junge Bücherwürmer sogar auf die Bühne kommen und zwar beim Wettbewerb „Ohren auf – jetzt lese ich!“ für die vierten Klassen und beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins für den Deutschen Buchhandel für die sechsten Klassen. Alle Kinder aus diesen Schuljahrgängen möchten der Arbeitskreis der Büchereien im Kreis Borken, der Lions-Club Hamaland und die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken zum Mitmachen motivieren. Organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der beiden Wettbewerbe kommt vom Bildungsbüro des Kreises.

Noch im Herbst finden die Entscheidungen in den Schulen statt. Ende des Jahres folgen die Regionalentscheide und im Februar werden die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Finale im Kreishaus erwartet. Die Regionalentscheide der 4. Klassen finden in diesem Jahr in den Büchereien in Ahaus, Bocholt, Raesfeld und Vreden statt. Für die 6. Klassen werden die Büchereien Bocholt und Borken, Gescher und Gronau die Regionalentscheide ausrichten. Den jeweiligen Text, den sie vorlesen möchten, können die Leseratten aus einer Buchauswahl nehmen, die der Vorbereitungskreis zurzeit zusammenstellt. „Wir versuchen auf diese Weise, Lust auf aktuelle Kinderbuchliteratur zu machen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker als Schirmherr. Haben die Kinder einen Titel ausgewählt, dürfen sie sich selbst eine möglichst gute Stelle zum Vorlesen aussuchen. Im Rahmen des Wettbewerbs müssen die Jungen und Mädchen das Buch der Jury auch vorstellen und erklären, warum sie sich genau dafür entschieden haben. „Hier machen also Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen“, betont Ruth Weddeling, zuständige Mitarbeiterin des Bildungsbüros des Kreises.

Der Lions-Club Hamaland und die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken stiften für die Gewinner des Wettbewerbs Bücher, Buchgutscheine und ein ganz besonderes Erinnerungsstück, eine kleine Skulptur in Form einer Eule. Dr. Raoul G. Wild von der Sparkassenstiftung: „Wir unterstützen die Vorlesewettbewerbe sehr gerne, denn wir wollen Kinder dazu ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und sie gleichzeitig zum gegenseitigen Zuhören animieren“. Und Rudolf Weiss vom Lions-Club Hamaland betont: „Die Lektüre schult die Vorstellungskraft der Kinder und vermittelt ihnen auf spielerische Art Wissen – das fördern wir ausdrücklich.“ Neu ist in diesem Jahr, dass unter allen am Kreisentscheid teilnehmenden Schulen zwei Autorenlesungen verlosen werden.
Im vergangenen Jahr nahmen 5.000 Kinder aus 45 Grundschulen und 41 Schulen an den Wettbewerben teil. Bei der neuen Auflage des Wettbewerbs hoffen die Organisatoren auf eine ähnlich gute Resonanz.

Erler Jugendhaus hat Verstärkung bekommen

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Foto: v.l. Svenja Radtke, Lena Osthues, Henrike Pannenbecker, Katrin Heling

„Ich liebe die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen!“

Seit dem 01.10.2012 hat das Erler Jugendhaus Verstärkung bekommen. Ein Interview mit Katrin Heling, die neue Mitarbeiterin des Jugendhauses in Erle, geführt von den Besucherinnen Svenja Radtke, Lena Osthues und Henrike Pannenbecker.

Frage: Hallo Katrin Heling, wie alt bist du und wo kommst du her?

Katrin: Ich bin 33 Jahre alt und komme aus Borken-Weseke. Dort lebe ich auf einem Bauernhof.

Frage: Welche Ausbildung hast du?

Katrin: Als ich in etwa so alt war wie ihr jetzt seid, habe ich eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht. Danach ließ ich mich zur staatlich anerkannten Erzieherin ausbilden. Momentan studiere ich berufsbegleitend Sozialpädagogik in Oberhausen.

Frage: Gefällt dir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Katrin: Ich liebe die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen! Und zwar deshalb, weil die Arbeit sehr abwechslungsreich ist und ich gerne für Kinder und Jugendliche da bin.

Frage: Katrin, du bist auch Zirkuspädagogin. Was können wir uns darunter vorstellen?

Katrin: In einer einjährigen Fortbildung habe ich gelernt, Zirkusinhalte zu vermitteln. Zu meinen Spezialgebieten gehört das Jonglieren mit Tellern, Bällen, Tüchern und Keulen. Außerdem habe ich mich auf Akrobatik und Zauberei spezialisiert. Und am tollsten ist immer die abschließende Bühnenshow, wenn die Kinder am Ende den Eltern und Freunden ihre neuen Fertigkeiten präsentieren können.

Frage: Können wir mit dir mal was im Bereich Akrobatik machen?

Katrin: Ja gerne. Zusammen mit Tanja Regmann, der Leiterin des Jugendhauses, plane ich zurzeit zukünftige Workshops für 2013. Informationen dazu gibt es dann auf unserer Facebook- Seite und in der Zeitung.

Frage: Was hast du bis jetzt im Jugendhaus Erle erlebt? Wie gefällt es dir dort?

Katrin: Meine ersten drei Wochen im Jugendhaus vergingen wie im Flug. Ich bin hin und weg, weil ich von allen mit offenen Armen empfangen wurde. Besonders toll sind die verschiedenen Besucher. Jeden Tag lerne ich neue Jugendliche kennen. Viel Spaß hat auch der Ausflug zum Movie Park in den Herbstferien gemacht. Dort haben wir mit 25 Jugendlichen das Halloween Fest besucht. Und in der vergangenen Woche haben wir eine Übernachtung im Jugendhaus veranstaltet, wo wir zusammen gekocht, gegessen und gespielt haben.

Frage: Was plant ihr in naher Zukunft?

Katrin: Nächsten Mittwoch können von 14.00- 16.30 Uhr Kinder zum Halloween- Schminken zu uns kommen. Wir haben genug Schminke und Ideen da. Außerdem werden wir eine Jungengruppe gründen, mit den Mädchen Nageldesign kreieren, Weihnachtsbasteln anbieten und Ausflüge zum Phantasialand im Schnee und zum Weihnachtsmarkt nach Oberhausen machen.

Depressionen im Alter – Was kann ich tun?“

Neue dreiteilige Seminarreihe des Sozialpsychiatrischen Dienstes im November in Bocholt

Kreis Borken (pd). Wenn die körperlichen Kräfte nachlassen, schwindet häufig auch das seelische Wohlbefinden. Depressionen treten daher gerade bei älteren Menschen besonders oft auf. In vielen Fällen wird die Erkrankung allerdings nicht bemerkt oder unterschätzt. Wie eine tiefgehende Niedergeschlagenheit erkannt und erfolgreich behandelt werden kann und wie eine gelungene Vorbeugung aussieht, darüber informiert der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Borken jetzt in einer neuen dreiteiligen Seminarreihe. Am 7., 14. und 21. November 2012 beleuchten Fachleute das Thema „Depressionen im Alter – Was kann ich tun?“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Veranstaltungen finden jeweils in der Zeit von 15:30 – 17:30 Uhr im Stadthaus Bocholt, Berliner Platz 1, Raum Rossendale, statt. Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen nehmen Conny Späker-Sawatzki und Anette Rehmann vom Sozialpsychiatrischen Dienst in der Nebenstelle des Kreisgesundheitsamtes in Bocholt unter den Telefonnummern 02871/270116 und 02871/270117 oder per E-Mail [email protected] und [email protected] entgegen. Sozialpädagogin Conny Späker-Sawatzki und SozialarbeiterinAnette Rehmann leiten auch die Seminarreihe und werden selbst als Referentinnen tätig.
In der Veranstaltung am 7. November geht es um das Thema „Woran erkenne ich eine Depression und wie ist der Verlauf?“. Am 14. November stellt Dr. Hans Niebes, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie im Kreisgesundheitsamt, konkrete Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten vor. Am 21. November dreht sich alles um die Frage „Was kann ich tun, damit ich gesund werde bzw. bleibe?“
Zum Hintergrund:
Der Sozialpsychiatrische Dienst im Gesundheitsamt des Kreises Borken berät erwachsene Menschen, die unter psychischen Störungen leiden, sich in akuten Lebenskrisen befinden, von Behinderung oder einer Sucht betroffen sind sowie ihre Angehörigen. Zum Team gehören ins besondere Fachärzte, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen.
Anlaufpunkte für Rat- und Hilfesuchende sind die Beratungsstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau. In allen Städten und Gemeinden des Kreises führt der Sozialpsychiatrische Dienst nach Absprache auch Hausbesuche durch. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Das Angebot ist kostenlos.

Erörterungstermin – 380 kV Höchstspannungsfreileitung Raesfeld

Seit gestern Mittag findet im Saal von Epping in Raesfeld der Erörterungstermin im Planfestellungsverfahren für den Neubau der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Niederrhein/Wesel bis Meppen statt.

Geleitet werden die Verhandlungstage von Ulrich Michael, Verkehrsdezernat Bezirksregierung Münster.

Am ersten Tag hatten Behördenvertreter das Wort. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Oliver Cronau war die Firma Amprion, der Vorhabeträger, mit zahlreichen Vertretern anwesend. Im Fokus standen Anregungen, Kritik und Bedenken, die gemeinsam mit den Fachvertretern diskutiert wurden.

In Raesfeld plant die Amprion Dortmund den Neubau der 380 – kV Höchstspannungsfreileitung Niederrhein Wesel auf einer Strecke im Planfeststellungsabschnitt von 11 km. Davon sind 7,5 km als 380-  kV Freileitung, und zirka 3,5 km als Erdkabel , zwischen „Löchte“ und „Diestegge“, vorgesehen. Die übrigen Masten, die unter anderem auch teilweise rechts und links von der Erdverkabelung entlang gebaut werden,  haben eine Höhe zwischen 62 und 68,5 Meter. Die jetzigen  220.000 Volt-Leistungsmasten haben eine Höhe von 34 und 40 Metern.

Im Bereich der Gemeinde Raesfeld sind 2 Kabelübergangsleitungen geplant.

Bild zeigt einen Mustergraben mit zwei von insgesamt 4 Kabelanlagen in Kabelschutzrohr, die Rohre sind in Sand eingebettet. Der sichtbare Kabelgraben ist nur ein Muster mit einer Länge von wenigen Metern.

Das Pilotprojekt  unter der planerischen Berücksichtigung von Erdkabelabschnitten nach Vorgaben des Energieleitungsausbaugesetzes  ist für alle Beteiligten und die Planungsträger eine Herausforderung.

Dort, wo die Stromkabel nicht in der Erde verschwinden sollen sie von Masten getragen werden, die zwischen 62 und 68,5 Meter hoch sein werden. Die jetzigen Masten der 220.000-Volt-Leitung sind zwischen 34 und 40 Metern hoch.

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Zeitlos – Glocken von St. Martin schweigen in der Nacht

In Raesfeld wird es nachts nun still. Vielleicht wird es dem einen oder anderen Bewohner zukünftig sogar zu still, denn die Kirchenglocken von der katholischen Pfarrkirche St. Martin werden ab 22 Uhr zur Ruhe gehen. So  können nun die Raesfelder rund um die Kirche, sowie die Hotelgäste ab  November ungestört die Nachtruhe genießen.

Tourismus hat in Raesfeld absolute Priorität, denn die Hotelgäste im „Niewerther Hof“ fanden in jüngster Vergangenheit wohl keine Ruhe bei diesem Gebimmel. Nun haben sich Kirchenvorstand und der Pächter  Klaus Beckmann vom ehemaligen Aelkes Hof  für diese Lösung entschieden.

Während der Geisterstunde um Mitternacht werden nun nicht mehr die Glocken die Zeit bekannt geben, und auch um sechs Uhr bleibt es zukünftig still. Davon werden höchstwahrscheinlich die Uhrengeschäfte profitieren, denn wer  sein Leben lang  zeitmäßig nach den  Glocken orientiert hat, muss sich nun einen  neuen Wecker besorgen, denn in der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr in der Früh darf nur noch der Hahn auf dem Turm krähen.

Dann mal „Gute Nacht“.

Raesfeld – Einbruch in Wohnhaus

Raesfeld (ots) – (dh) In der Zeit zwischen Montag, 22.10.2012, 15.30 Uhr, und Dienstag, 23.10.2012, 13.45 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Burgstraße ein. Der oder die Täter gelangten nach dem Aufhebeln einer Tür in das Gebäude. Dort durchsuchten sie sämtliche Zimmer, Schränke und Behältnisse. Zum Diebesgut konnten zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Telefon 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 23.10.2012  16:07 Uhr

Jugendmarkt in Raesfeld

Der zweite Raesfelder Jugendmarkt öffnet am Samstag, 27. Oktober, seine Pforten in der Alexanderschule. Neben Second-Hand-Ware speziell für Teens und junge Erwachsene und Kleidung ab Größe 152 beziehungsweise XS, finden die Schnäppchenjäger hier auch Schuhe, Accessoires, Spiele, kleine Sportgeräte, Fahrräder, Bücher, CDs und DVDs sowie Kleingeräte der Unterhaltungselektronik. Alle zu verkaufenden Gegenstände müssen in einem sauberen, unbeschädigten und funktionsfähigen Zustand sein. Die Warenannahme ist am Freitag, 26. Oktober, zwischen 17 und 18.30 Uhr.

Zwischen 10 und 13 Uhr könne dort alles verkauft und erworben werden, was im Leben der jungen Menschen von Bedeutung ist, heißt es in der Pressemitteilung der Organisatoren.

Verkaufsnummern und weitere Informationen sind bei Astrid Böhle, Tel. 02865/204033, oder bei Thomas Buchholz, Tel. 02865/8588, erhältlich. Nicht verkaufte Ware kann am Samstag nach dem Markt von 16 bis 18 Uhr abgeholt werden. Zehn Prozent des Verkaufserlöses kommen dem Förderverein „proAlex“ der Alexanderschule zugute.

Ware die nicht abgeholt wird, wird gespendet. Während des Marktes wird in der Mensa der Schule für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Wer mithelfen oder eine Kuchenspende abgeben möchte, meldet sich bitte bei Jolantha Pudlo, Telefon 02865/10028.

Parallel zum Jugendmarkt besteht für Raesfelder Schüler die Möglichkeit, im Rahmen eines Flohmarktes ihre Ware zu verkaufen. Von 10 bis 18 Uhr steht dafür der überdachte Bereich des Schulhofes zur Verfügung, Die „Deckengebühr“ beträgt einen Euro.

Bildungswerk Raesfeld – Besuch im CHEMPARK in Leverkusen

Auf den Weg nach Leverkusen  in den CHEMPARK machte sich eine kleine Reisegruppe aus Raesfeld. Organisiert hatte diese Besichtigungstour das Bildungswerk Raesfeld mit Ziel,  das Kommunikationszentrum des Bayer-Konzerns näher kennen und erleben zulernen.

Auf der Besichtungstour stand  eine sehr anschauliche Führung durch acht Themenräume im BayKomm-Zentrum. Durch eine  nette und kompetenten Dame  gab es Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften in ihrer ganzen Vielfalt innerhalb des Konzerns. Beschrieben wurde auch die Gründung der Firma Bayer in Wuppertal Elberfeld an Hand von großen Schautafeln. Erkennbar war hier der Werdegang  aus ganz bescheidenen Anfängen bis  hin zu einem des größten Chemiekonzerns der Welt.

Sehr beeindruckt hat die Teilnehmer eine „Zähleinrichtung“,  die statistische Zunahme der Weltbevölkerung, deren Kalorienverbrauch in Mio. Kalorien, der Fleischverbrauch in Tonnen pro Jahr und die Anbaufläche in Hektar pro Kopf der Welt anzeigt. Es konnte beobachtet werden, wie sich die Bevölkerungszahl der Welt innerhalb von ca. 3,5 Minuten um 400 Menschen erhöhte und gleichzeitig die die Anbaufläche für Agrarprodukte um 24 ha/Perssonen sank. Da die Zunahme der Weltbevölkerung kaum zu beeinflussen ist, zeigte das, wie wichtig es ist, dass die bestehenden Anbauflächen für Agrarprodukte nicht weiter verkleinert werden darf.

Nach diesen beeindruckenden Zahlen gabes Informatives rund um die  Chemie wie zum Beispiel, wie  PU-Schaum hergestellt wird.

Die Herstellung von Medikamenten, ein weiterer Schwerpunkt des Bayer Konzern wurde in einem anderen Themenraum anschaulich erläutert.

Daran anschließend gab es noch eine Werksrundfahrt durch den Chemiepark. Die ganze Besichtigungstour dauerte insgesamt drei  Stunden und stieß auf großes Interesse und hat darüber hinaus auch noch allen Teilnehmern an diesem Tag sehr viel  Spaß gemacht.

Da es erst früher Nachmittag war und das Wetter so schön, beschloss die Gruppe noch einen Abstecher ins nahe gelegene Köln zu unternehmen. Vom Köln-Deutzer Bahnhof ging es dann zu Fuß über die Eisenbahnbrück zum Kölner Dom. Auf dem Weg dorthin wurde noch der „Köln-Triangle“, das zweithöchste Gebäude in Köln, mit dem Aufzug bestiegen. Von der oberen Plattform in luftigen 103 Meter Höhe gab es als Belohnug  bei dem schönen Sommerwetter einen herrlichen Blick über die Stadt bis hin zum Drachenfels bei Königswinter.

Eine Besichtigung des Kölner Doms schloss sich an. Dann lockte die Altstadt mit gezapftem kühlem Kölsch. Nach einem Bummel durch die Gassen der Altstadt trat die Gruppe  gut gestärkt die Heimreise an. Alle waren sich einig, dass das nicht die letzte Fahrt mit dem Bildungswerk Raesfeld war.

Text und Fotos: Walter Großewilde

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