Auf den Weg nach Leverkusen  in den CHEMPARK machte sich eine kleine Reisegruppe aus Raesfeld. Organisiert hatte diese Besichtigungstour das Bildungswerk Raesfeld mit Ziel,  das Kommunikationszentrum des Bayer-Konzerns näher kennen und erleben zulernen.

Auf der Besichtungstour stand  eine sehr anschauliche Führung durch acht Themenräume im BayKomm-Zentrum. Durch eine  nette und kompetenten Dame  gab es Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften in ihrer ganzen Vielfalt innerhalb des Konzerns. Beschrieben wurde auch die Gründung der Firma Bayer in Wuppertal Elberfeld an Hand von großen Schautafeln. Erkennbar war hier der Werdegang  aus ganz bescheidenen Anfängen bis  hin zu einem des größten Chemiekonzerns der Welt.

Sehr beeindruckt hat die Teilnehmer eine „Zähleinrichtung“,  die statistische Zunahme der Weltbevölkerung, deren Kalorienverbrauch in Mio. Kalorien, der Fleischverbrauch in Tonnen pro Jahr und die Anbaufläche in Hektar pro Kopf der Welt anzeigt. Es konnte beobachtet werden, wie sich die Bevölkerungszahl der Welt innerhalb von ca. 3,5 Minuten um 400 Menschen erhöhte und gleichzeitig die die Anbaufläche für Agrarprodukte um 24 ha/Perssonen sank. Da die Zunahme der Weltbevölkerung kaum zu beeinflussen ist, zeigte das, wie wichtig es ist, dass die bestehenden Anbauflächen für Agrarprodukte nicht weiter verkleinert werden darf.

Nach diesen beeindruckenden Zahlen gabes Informatives rund um die  Chemie wie zum Beispiel, wie  PU-Schaum hergestellt wird.

Die Herstellung von Medikamenten, ein weiterer Schwerpunkt des Bayer Konzern wurde in einem anderen Themenraum anschaulich erläutert.

Daran anschließend gab es noch eine Werksrundfahrt durch den Chemiepark. Die ganze Besichtigungstour dauerte insgesamt drei  Stunden und stieß auf großes Interesse und hat darüber hinaus auch noch allen Teilnehmern an diesem Tag sehr viel  Spaß gemacht.

Da es erst früher Nachmittag war und das Wetter so schön, beschloss die Gruppe noch einen Abstecher ins nahe gelegene Köln zu unternehmen. Vom Köln-Deutzer Bahnhof ging es dann zu Fuß über die Eisenbahnbrück zum Kölner Dom. Auf dem Weg dorthin wurde noch der „Köln-Triangle“, das zweithöchste Gebäude in Köln, mit dem Aufzug bestiegen. Von der oberen Plattform in luftigen 103 Meter Höhe gab es als Belohnug  bei dem schönen Sommerwetter einen herrlichen Blick über die Stadt bis hin zum Drachenfels bei Königswinter.

Eine Besichtigung des Kölner Doms schloss sich an. Dann lockte die Altstadt mit gezapftem kühlem Kölsch. Nach einem Bummel durch die Gassen der Altstadt trat die Gruppe  gut gestärkt die Heimreise an. Alle waren sich einig, dass das nicht die letzte Fahrt mit dem Bildungswerk Raesfeld war.

Text und Fotos: Walter Großewilde

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