Seit gestern Mittag findet im Saal von Epping in Raesfeld der Erörterungstermin im Planfestellungsverfahren für den Neubau der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Niederrhein/Wesel bis Meppen statt.

Geleitet werden die Verhandlungstage von Ulrich Michael, Verkehrsdezernat Bezirksregierung Münster.

Am ersten Tag hatten Behördenvertreter das Wort. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Oliver Cronau war die Firma Amprion, der Vorhabeträger, mit zahlreichen Vertretern anwesend. Im Fokus standen Anregungen, Kritik und Bedenken, die gemeinsam mit den Fachvertretern diskutiert wurden.

In Raesfeld plant die Amprion Dortmund den Neubau der 380 – kV Höchstspannungsfreileitung Niederrhein Wesel auf einer Strecke im Planfeststellungsabschnitt von 11 km. Davon sind 7,5 km als 380-  kV Freileitung, und zirka 3,5 km als Erdkabel , zwischen „Löchte“ und „Diestegge“, vorgesehen. Die übrigen Masten, die unter anderem auch teilweise rechts und links von der Erdverkabelung entlang gebaut werden,  haben eine Höhe zwischen 62 und 68,5 Meter. Die jetzigen  220.000 Volt-Leistungsmasten haben eine Höhe von 34 und 40 Metern.

Im Bereich der Gemeinde Raesfeld sind 2 Kabelübergangsleitungen geplant.

Bild zeigt einen Mustergraben mit zwei von insgesamt 4 Kabelanlagen in Kabelschutzrohr, die Rohre sind in Sand eingebettet. Der sichtbare Kabelgraben ist nur ein Muster mit einer Länge von wenigen Metern.

Das Pilotprojekt  unter der planerischen Berücksichtigung von Erdkabelabschnitten nach Vorgaben des Energieleitungsausbaugesetzes  ist für alle Beteiligten und die Planungsträger eine Herausforderung.

Dort, wo die Stromkabel nicht in der Erde verschwinden sollen sie von Masten getragen werden, die zwischen 62 und 68,5 Meter hoch sein werden. Die jetzigen Masten der 220.000-Volt-Leitung sind zwischen 34 und 40 Metern hoch.

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