Alexanderschüler auf den Spuren Otto Pankoks

Raesfeld (pd). Wer ist überhaupt Otto Pankok? Was hat er gemacht? Wann und wo hat er gelebt? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 B im Kunstunterricht auseinandergesetzt haben.

Nach intensiver Recherche machte sich die Gruppe in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Annette Schulz mit Fahrrädern auf den Weg zum letzten Wohnort des Künstlers in Hünxe-Drevenack. Dort wurde sie von Eva Pankok, der Tochter des Künstlers, wie auch der museumspädagogischen Mitarbeiterin Annette Burger erwartet.

Im Museum wurden die Erinnerungen Eva Pankoks an ihren Vater lebendig. Sie erzählte von seinen Reisen z.B. nach Italien, Frankreich, Holland, Montenegro oder innerhalb Deutschlands, von seinen Freundschaften zu Künstlern und vor allem von seinem Engagement für benachteiligte Menschen wie Sinti und Juden.  Die Schülerinnen und Schüler hörten ihr gespannt zu, bevor sie sich schließlich seinen Bildern und Skulpturen zuwandten.

Nach einem Rundgang durch das Museum erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Technik des Kohlezeichnens. Annette Burger stellte Reproduktionen des Künstlers zur Verfügung und mit großem Interesse machten sich die Zehntklässler daran, sich in der Technik des Kohlezeichnens nach Motiven von Otto Pankok zu erproben.

Die Schülerarbeiten konnten sich sehen lassen und Eva Pankok hatte ganz offensichtlich Freude am emsigen Treiben der Schüler im Museum.  Immer wieder wurden ihr die Ergebnisse der künstlerischen Arbeit präsentiert und die Tochter des Künstlers sparte nicht mit Lob.

Gekrönt wurde der Museumsbesuch durch einen Besuch des Ateliers, das sich im Haus Esselt, dem privaten Wohnsitz Eva Pankoks, befindet. Dort, wo auch heute noch unzählige Holzschnitte des Künstlers lagern, machte Annette Burger die Schülerinnen und Schüler auch mit dieser Technik bekannt.  So wurde hier schon der Bogen zur künstlerischen Weiterarbeit in der Schule gespannt:
Linolschnitte nach Motiven von Otto Pankok

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