Fridays for Future in Borken

Borkener Schülerinnen und Schüler machten mit! Nicht schwänzen sondern streiken.

Rund 400 Menschen gingen gestern auf die Straße. Vorab gab es auf Twitter #Fridays For Future Borken einen Tweet mit einem Aufruf zum Mitmachen.

Und was sagte Christian Linder dazu?

 Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis. CL

Ein Schüler kommentierte im Retweet: Dabei fordern eben genau diese Profis (Wissenschaftler*innen) schon seit Langem konkrete Maßnahmen umzusetzen. Und nun wird wieder versucht Tatsachen zu verdrehen und es so aussehen zu lassen, als ob man sich noch nicht sicher ist, was die Profis dazu sagen. Schlimm so was.

Friday for Future in Borken

 In 37 deutschen Städten schwänzten am Freitag erneut Tausende Schüler abermals unter dem Motto „Fridays for Future“ den Unterricht.

Rund 20.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mittlerweile eine Stellungnahme unterzeichnet. Damit soll dem Anliegen der Klimabewegung Nachdruck zu verliehen werden. Selbst Eltern stellen sich mit „Parents for Future“ an die Seite der Jugendlichen.

Das NRW-Schulministerium pocht jedoch auf Unterricht statt Proteste und hat einen Erlass an alle Schulen herausgegeben, der das dauernde Fernbleiben vom Unterricht regeln soll.

Unter anderem geht es um „zwangsweise Zuführung“ und „Ordnungswidrigkeitsverfahren“, wenn Schüler dauerhaft dem Unterricht fernbleiben.

Foto: Karlheinz Strötzel.