Deutsche Volkslieder und Irische Lieder gespielt auf Veeh-Harfen am 22. August 2021 im Heimathaus Marbeck
Borken-Marbeck(pd). Wer gerne Konzerte besucht und selbst Spaß an Volksliedern hat, der sollte am Sonntag, 22. August 2021, um 14.30 Uhr das Heimathaus Marbeck in Borken-Marbeck besuchen.
Ein „internationales Ensemble“, ein gemeinsames Projekt von Johannes Foremny von der Musikschule Borken und der Integrationsbeauftragten der Stadt Borken Brigitta Malyszek, wird dort auftreten. Auf dem Programm stehen Volkslieder wie „Gold und Silber lieb ich sehr“, „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ und „Zogen einst fünf wilde Schwäne“. Desweiterem werden Lieder wie „Red is the Rose“, „Foggy Dew“ und „Sally Gardens“ gespielt.
„Die ausgesuchten musikalischen Stücke drücken elementare menschliche Erfahrungen wie Liebe, Freundschaft und Naturempfinden aus“, betont Brigitta Malyszek. „Die Begegnung mit den Menschen und mit der Musik schenkt Kraft für den Alltag“, ergänzt sie.
Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Der Verein Westfalen e.V. gratuliert sehr herzlich zum anstehenden 75. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen feiert Geburtstag. Land bei „Operation Marriage“ von der britischen Besatzung gebildet. Westfalen e.V. gratuliert und bilanziert Verschmelzungsprozess – Zwangsehe zwischen Rheinländer, Westfalen und Lipper
(pd). Der Verein Westfalen e.V. gratuliert sehr herzlich zum anstehenden 75. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir wollen auch in Zukunft unseren Beitrag dazu leisten, die erfolgreiche Geschichte Nordrhein-Westfalens fortzusetzen“, betont Manfred Müller, Vorsitzender der Interessenvertretung für Westfalen. „Der Verschmelzungsprozess im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands war erfolgreich – ist allerdings nicht ohne Reibungsverluste verlaufen. In den vergangenen Jahren ist der Interessenausgleich zwischen Stadt und Land aber verbessert worden.
Dass aktuell nach dem Ruhrgebiet nun das Rheinische Revier – wegen des absehbaren Endes der Braunkohleförderung – im Fokus der Landespolitik steht, ist nachvollziehbar, denn bei dem Transformationsprozess ist Solidarität gefragt. Das gilt natürlich noch stärker für die Unterstützung der vom Hochwasser so schwer betroffenen Regionen – auch in Westfalen. Gleichwohl dürfen die Anliegen aller Westfälinnen und Westfalen nicht aus dem Blick geraten“, mahnt und warnt Müller.
Vorsitzender Westfalen e.V. Manfred Müller,
„Zwangsehe“ vor 75 Jahren durch die Briten
Rheinländer, Westfalen und Lipper hätten nach der „Zwangsehe“ vor 75 Jahren durch die Briten erst zueinander finden müssen. Es sei „keine Liebesheirat, sondern ein Zweckbündnis geschlossen“ worden, resümiert der Westfalen-e.V.-Chef. Für die „Operation Marriage“ habe es eine ganze Reihe – sogar geostrategische- Gründe gegeben. „Das Ruhrgebiet sollte nicht auseinandergerissen und die ländlichen Teile sollten ganz bewusst auch ein Gegengewicht zur dichter besiedelten Rhein-Ruhr Schiene darstellen. Dabei wären Nordrhein und Westfalen-Lippe für sich genommen eigentlich selbst stark genug gewesen, um ein eigenes Bundesland zu sein.
Heute sind beide Teile jeweils größer als eine ganze Reihe von europäischen Staaten. Die Wirtschaftskraft ist jeweils enorm. Das Ruhrgebiet hat über Jahrzehnte intensiv am Strukturwandel gearbeitet und mittlerweile erhebliche Erfolge in der Neuausrichtung zu verzeichnen“, so Müller.
Beständigkeit und Verlässlichkeit
Und weiter: „Abgesehen von einigen Ausnahmen ist Westfalen-Lippe überwiegend durch eine mittelständische Wirtschaftsstruktur geprägt. Viele, „hidden champions“, zahlreiche Familienunternehmen, häufig mit Weltrang, finden sich hier. Nachhaltiges, generationen-übergreifendes Wirtschaften ist ihnen wichtig. Beständigkeit, Verlässlichkeit, aber auch eine besondere Innovations- und Kooperationsfreude zeichnen sie aus und haben Westfalen-Lippe stark gemacht.
Westfalen-Lippe hat im Laufe der Jahrzehnte intensiv Universitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit einem intensiven Hang zur Kooperation mit der Wirtschaft in die Fläche gebracht. Zum Teil verbunden damit ist der östliche Landesteil Nordrhein-Westfalens eine ganz besondere Gesundheits- und Tourismusregion mit vielfältigen Landschaften.“
Gleichwohl bedauert der Vorsitzende der Interessenvertretung: „Manchmal leidet Westfalen-Lippe etwas darunter, dass das Regierungszentrum sich am Rhein quasi, in einer Randlage’ befindet. Eigentlich liegt Westfalen – erst recht nach der deutschen Einigung – viel zentraler in Deutschland als ,Nordrhein‘. Es war gut und wichtig, die Regierungsbezirke zu erhalten, damit staatliche Präsenz in der Fläche gegeben blieb. Behörden und Bildungseinrichtungen müssen im ganzen Land verteilt werden. Das gilt auch für zukünftige Entscheidungen – Westfalen-Lippe ist dabei vorrangig zu bedenken.“
Müller verweist darauf, dass Subsidiarität und kommunale Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe als Folge alter preußischer Tradition intensiv gepflegt und praktiziert würden. Zudem gebe es leidenschaftlich gelebtes ehrenamtliches Engagement. Diese Hilfsbereitschaft habe sich jetzt wieder durch den Einsatz hunderter ehrenamtlicher Kräfte von Feuerwehr, DLRG, THW, DRK, Malteser etc. aus Westfalen in den betroffenen Hochwassergebieten im Rheinland bewährt. Hinzu kamen viele nicht organisierte Hilfskräfte, insbesondere auch aus der westfälischen Landwirtschaft, die unermüdlich tätig waren bzw. noch sind.
„Westfalen-Lippe hat seine Aufgabe, Nordrhein-Westfalen insgesamt stark zu machen, auf seinem Gebiet gut erfüllt. Dieses Bundesland ist wie erwartet stark geworden, aber bodenständig geblieben. NRW hat (auch) dank Westfalen-Lippe seine Stärke auch in der Fläche entwickelt“, kommentiert Müller.
„Nordrhein-Westfalen sollte – so der Wunsch vor einem Dreivierteljahrhundert – ein starkes Bundesland werden und damit eine starke Korsettstange für eine starke, demokratisch geprägte Bundesrepublik bilden. NRW hat diese Erwartungen klar erfüllt. Auch dank Westfalen-Lippe. Wir von Westfalen e.V. arbeiten gern daran mit, Nordrhein-Westfalen noch stärker zu machen.“
Hintergrundinfo:
Westfalen e.V. setzt seit Juni 20211 die Arbeit des früheren Vereins Westfalen-Initiative fort, der sich von der Stiftung getrennt hat. Schwerpunkte der Aktivitäten sind
bessere Vernetzung der am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben engagierten Westfälinnen und Westfalen,
Bündnisse mit vorhandenen Gruppen, Organisationen und Einrichtungen schmieden,
koordinierende Aufgaben (etwa Abstimmung der Aktivitäten der Teilregionen Münsterland, Ostwestfalen, Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet) wahrnehmen,
die gesamte Region betreffende Veranstaltungen (auch in Kooperationsform) anbieten,
Materialien für den politischen Willensbildungsprozess (etwa Untersuchungen oder Statements zu Detailfragen) bereitstellen,
und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing für ganz Westfalen betreiben.
Raesfeld (Pressemitteilung). Auch die Coronapandemie brachte die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und des DRK-Ortsvereins nicht von ihrem Projekt ab, die Gemeinde weiter herzsicher zu machen.
Nachdem in der Vergangenheit bereits einige Firmen einen Defibrillator anschafften, ist jetzt ein AED-Gerät (steht für automatisierter externer Defibrillator) auf dem Froschbrunnenplatz fest installiert.
Keine Angst vor der Bedienung
Im Beisein der Sponsoren, Nachbarn und Vertretern der Stiftung erklärte Michael Weddeling, Leiter des DRK-Ortsverbands und Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung, die Handhabung des Gerätes. „Man muss keine Angst vor der Bedienung des Defibrillators haben“ so Michael Weddeling. „Sobald das Gerät bedient wird, erfolgt eine Anzeige, welche weiteren Schritte getan werden müssen. Zunächst ist es allerdings wichtig den Notruf 112 zu wählen.“
„Wir haben wieder einen Schritt in die richtige Richtung getan“, so die Vorsitzende der Bürgerstiftung Jutta Bonhoff. Sie dankte der Bäckerei Schlegel, den Firmen Bleker, Hetkamp, Tinnefeld, Spielwaren Spangemacher, dem Architekturbüro Eversmann sowie der Volksbank Raesfeld und Erle für ihre finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes. „Wenn wir noch weitere Firmen finden, die an einer Anschaffung des AED-Gerätes interessiert sind, haben wir alles erreicht,“ so Jutta Bonhoff.
Wunsch nach mehr Defibrillatoren
Es wäre auch schön, wenn weitere fest installierte Defibrillatoren an markanten öffentlichen Plätzen in der Gemeinde aufgestellt werden könnten, so dass die Herzsicherheit gewährleistet werden kann. Vorschläge für das Aufstellen eines Defibrillators nimmt die Stiftung gerne entgegen. Da die Kosten für ein AED-Gerät sehr hoch sind, ist die Stiftung auch weiter auf Spenden angewiesen.
Borken (ots). Wählerisch zeigte sich am Dienstag ein entlaufener Emu in Borken: Erst mit dem richtigen „Lockmittel“ war das Tier bereit, Polizeibeamten zu folgen.
Diese waren gegen 08.30 Uhr durch Zeugen alarmiert worden: Im Ortsteil Borkenwirthe spazierte der Emu zu diesem Zeitpunkt auf dem Wansingsweg im Außenbereich.
Polizeibeamte konnten den entlaufenen Emu am Dienstag in Borken-Borkenwirthe in Sicherheit bringen. Foto: Polizei
Bei der ersten Kontaktaufnahme durch die Beamten zeigte sich der Laufvogel noch etwas reserviert. Mit einer Leine einfangen lassen wollte er sich nicht. Und weder auf Gras noch auf Möhren mochte er reagieren. Erst als die Beamten ihm Hundefutter in einer Rascheldose anboten, ließ er sich damit anlocken – und folgte bis auf den Hof eines Anwohners. Die Aussicht auf einen vorübergehenden Aufenthalt im Stall schien dem Ausreißer allerdings wenig attraktiv – es bedurfte sanften Drucks durch den Beamten, um ihn in das Innere zu bugsieren.
Noch nicht geklärt ist die Frage, wo der Emu entlaufen ist. Die Polizei bittet um Hinweise: Tel. (02861) 9000.
Ex-Profi-Volleyballerin Żaneta Baran möchte in Borken neu durchstarten
Borken (Pressemitteilung). Die neueste personelle Verstärkung der Skurios Volleys ist (noch) 31 Jahre jung und bringt viel Erstliga-Erfahrung in das junge Team. Doch für Żaneta Baran zählen auch andere Werte: „Ich wollte neue Leute kennenlernen, mit denen ich nicht nur bei Volleyball Kontakt haben möchte. Dies habe ich zum Teil schon erreicht.“
Erst wenige Wochen kennt die polnische ehemalige Profi-Volleyballerin das Team des Borkener Volleyball-Zweitligisten Skurios Volleys und fühlt sich schon wohl. Dabei sorgte die Ausbreitung des Corona-Virus im vergangenen Jahr bei ihr für viele Sorgenfalten. Nachdem die Diagonalspielerin in Polen zuletzt bei den Erstligisten Wisła Warszawa und Enea PTPS Piła spielte, wollte sie sich vor einem Jahr persönlich verändern und mit dem professionellen Volleyballspiel aufhören. Darum zog sie nach Dinslaken und kümmerte sich um ihre Tante.
Holpriger Start in Deutschland
Nebenher begann sie Deutsch zu lernen, doch die Corona-Beschränkungen sorgten fernab von Familie und Freunden für einen holprigen Neustart in Deutschland. Schließlich erwiesen sich dann aber vor etwa zwei Monaten neue Freunde der 31-Jährigen als ein besonderer Glücksfall. Sie unterstützten die Polin dabei mit dem Borkener Zweitligisten in Kontakt zu kommen. Ihnen ist Żaneta Baran äußerst dankbar: „Wenn sie dies hier lesen wünsche ich ihnen viele Grüße und nochmals vielen Dank.“
Zum Volleyball fand Żaneta Baran in ihrer Kindheit vor allem durch ihre Körpergröße – sie war deutlich größer als ihre Schulfreundinnen. Als die heute 189 Zentimeter große Polin schließlich mit 17 Jahren ihre Heimatstadt Łańcut im Karpatenvorland verließ, startete 2006 ihre professionelle Volleyball-Karriere. 14 Jahre lang spielte Baran schließlich in Polens obersten Volleyball-Ligen.
Gut aufgenommen im Team
In Borken kann Trainer Chang Cheng Liu von den Skurios Volleys fortan mit der erfahrenen Spielerin planen, die nach einjähriger Volleyballpause auf dem Feld endlich wieder durchstarten möchte. „Das Team hat mich freundlich aufgenommen, was mir sehr geholfen hat“, ist sie froh über den Neustart. Vorläufiges Fazit ihrer ersten Trainingseinheiten: „Die Mädels sind sehr ehrgeizig und engagiert und wir können auf die Unterstützung eines erfahrenen Trainers zählen.“ Für die neue Saison wünscht sich die fortan mit der Trikotnummer acht auflaufende Spielerin, die vor den Spielen als persönliches Ritual gerne Musik hört, natürlich vor allem eines: „So viele Siege wie möglich.“
In den nächsten Tagen werden die rund 9.000 Wahlberechtigten in Raesfeld, Erle und Homer ihre Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl am 26.09.2021 im Briefkasten haben.
Raesfeld. Mit der Wahlbenachrichtigung erfahren die Wählerinnen und Wähler, in welchem Wahllokal sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben können. Wer bis zum 5. September keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich unbedingt bis 10. September im Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld bei Claudia Wiemer (Tel. 02865 955 114) oder Jörg Heselhaus (Tel 02865 955 111) melden. Das Wahlbüro prüft dann, ob die Wähler im Wählerverzeichnis eingetragen sind und in welchem Wahllokal sie wählen können.
Briefwahl: Einfache Beantragung
Wie bei jeder Wahl können die Wähler auch schon vor dem Wahltag Ihre Stimme per Briefwahl beantragen. Am einfachsten geht das über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Der QR-Code kann einfach mit dem Smartphone gescannt werden. Der Wähler muss nur noch sein Geburtsdatum und die Nummer im Wählerverzeichnis selbst eingeben, auf Absenden klicken und schon werden die Daten automatisch an das Wahlbüro übermittelt. Die Briefwahlunterlagen kommen dann in wenigen Tagen beim Wähler an.
Online oder im Briefwahlbüro
Der Online- Briefwahlantrag steht bis zum 19.09.2021 zur Verfügung. Außerdem können die Wähler ihre Stimme auch direkt im Briefwahlbüro der Gemeinde Raesfeld im Trauzimmer im Rathaus abgeben oder dort Ihre Wahlunterlagen persönlich abholen. Wer allerdings für einen anderen Wähler Briewahlunterlagen abholen will, braucht dazu eine schriftliche Vollmacht.
Schriftliche Anträge können formlos oder mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung an das Wahlbüro, Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld geschickt werden. Auch per Mail an [email protected] ist der Briefwahlantrag möglich.
Wichtig:
Für alle schriftlichen Anträge braucht das Wahlbüro folgende Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum, die Adresse des Wählers sowie möglichst auch die Nummer im Wählerverzeichnis. Per Mail können Briefwahlunterlagen nur im eigenen Namen, nicht aber für andere Wähler/innen beantragt werden.
Telefonische Briefwahlanträge sind leider nicht möglich.
Für alle Briefwähler gilt: Der rote Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag 26.09.2021 um 18.00 Uhr wieder bei der Gemeinde Raesfeld angekommen sein.
Das Wahlbüro empfiehlt ab dem 19. September Briefwahlanträge am besten nur noch persönlich während der Öffnungszeiten im Bürgerbüro zu stellen und die Unterlagen selbst abzuholen. Der Hin- und Rückweg per Post ist in der Woche vor der Wahl wegen des zu erwartenden hohen Briefwahlaufkommens nicht mehr in jedem Fall gewährleistet.
Für alle spätentschlossenen Briefwähler hat das Wahlbüro am Freitag, 24. September bis 18.00 Uhr geöffnet.
Gepflegtes Zweifamilienhaus in Bestlage bietet Wohnmodelle zur Selbstnutzung oder Kapitalanlage!
Kaufpreis: 429.000,00 Euro
Objektbeschreibung: Unser Immobilienangebot bezieht sich auf ein gepflegtes Zweifamilienhaus in einer der attraktivsten Wohnlagen Dorstens. Das Haus wurde Anfang der 1960er Jahre in massiver Bauweise auf einem großzügigen Kaufgrundstück errichtet. Bislang als Zweifamilienhaus mit gleich dimensionierten Wohnungen genutzt, wäre ein Umbau des Hauses zu einem großflächigen Einfamilienhaus mit flexiblen Raummodellen denkbar. Ebenso interessant ist die Möglichkeit für Kapitalanleger, das Zweifamilienhaus zu modernisieren und im Anschluss beide Wohnungen rentabel zu vermieten.
Der Eingangsbereich der Immobilie befindet sich seitlich des Hauses und führt über das gemeinsame Treppenhaus zu den beiden Wohnungen im Erd- und Obergeschoss.
Im Erdgeschoss erschließt eine zentral angelegte Diele zunächst die gemütliche Küche und erstreckt sich bis in das großzügige Wohnzimmer, das sich zum Esszimmer hin öffnet. Früher waren Esszimmer und Küche mittels einer sogenannten „Durchreiche“ miteinander verbunden, die aber zwischenzeitlich geschlossen wurde. Optional wäre an dieser Stelle ein zweiter Zugang in die Küche, um weite Wege über die Diele zu vermeiden. Hervorzuheben sei hier die Möglichkeit, sowohl vom Esszimmer als auch von der Küche die breite Terrasse sowie den sich anschließenden Außenbereich zu betreten.
Der herrliche Garten wird durch einen älteren Baumbestand unterteilt in eine größere Rasenfläche und einen zusätzlichen Bereich, der früher als Nutzgarten diente. Sollte das Haus künftig von zwei Parteien bewohnt werden, stünde jeder Wohneinheit ein eigener Garten zur Verfügung. Zurück im Haus ist gegenüberliegend der Küche das Schlafzimmer der Wohnung angeordnet, das ausreichend Platz für ein Doppelbett und einen entsprechenden Kleiderschrank bietet. Über einen kleinen Flur, in dem sich die Garderobe und ein geräumiger Einbauschrank befinden, ist das Badezimmer zu erreichen. Das Tageslichtbad entspricht größtenteils dem Baujahr des Hauses.
Im Obergeschoss ist unmittelbar vom Treppenhaus ein bisher als Jugendzimmer genutzter Raum begehbar, bevor auch hier eine zentrale Diele die Räumlichkeiten der Wohnung verteilt. Das Wohnzimmer ist zur Gartenseite ausgerichtet und verfügt über einen direkten Zugang auf den Balkon in westlicher Ausrichtung. Die angrenzende Küche ist ebenso von der Diele aus erreichbar und kann aufgrund ihrer Größe sehr flexibel gestaltet werden.
Ähnlich wie im Erdgeschoss ist über einen kleinen, abgewinkelten Flur, in dem sich ebenfalls ein geräumiger Wandschrank befindet, sowohl das Tageslichtbad, als auch ein größeres Schlafzimmer zugänglich. Falls innerhalb der Wohnung zwei Schlafräume erforderlich sind, kann das zuvor erwähnte Jugendzimmer direkt dieser Wohnung angeschlossen und ein Zugang von der Diele geschaffen werden.
Der Spitzboden, der bislang nicht zu Wohnzwecken, sondern ausschließlich der Lagerung diente, bietet bei Bedarf ein reizvolles Ausbaupotenzial mit einem tollen Ausblick über die Dächer des Stadtteils.
Im Kellergeschoss befinden sich zwei große Kellerräumen zur individuellen Nutzung, ein Raum für die Heizungsanlage, ein Versorgungsraum sowie eine Waschküche mit einer Außentreppe in den Garten.
Vervollständigt wird unser Immobilienangebot durch eine im Kaufpreis enthaltene Garage unmittelbar rechts hinter dem Haus.
Lage Das hier angebotene Zweifamilienhaus befindet sich im Dorstener Stadtkern in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt in einem der attraktivsten gewachsenen Wohngebiete der Lippestadt. Ein Einkaufszentrum, viele schöne Geschäfte mit einem vielfältigen Warenangebot sowie Restaurants und Cafés bieten in der neu gestalteten Fußgängerzone ein tolles Einkaufserlebnis direkt vor Ort. Ideal für Familien sind mehrere Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen im Stadtzentrum und den umliegenden Ortsteilen vorhanden, ebenso wie Ärzte verschiedener Fachrichtungen und ein Krankenhaus.
Weiterhin erwähnenswert ist eine große Auswahl an Sport- und Freizeitaktivitäten durch diverse Vereine (z. Bsp. Fußball, Tennis, Reiten), das Erlebnisbad Atlantis, eine Eissporthalle sowie die unmittelbare Nähe zur Lippe und dem Wesel-Datteln-Kanal. Verkehrstechnisch ist Dorsten durch mehrere Buslinien und seinen Bahnhof an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Des Weiteren führen die Bundesstraßen B224 und B225 zu den Anschlussstellen der Autobahnen A31 und A52 in wenigen Kilometern Entfernung.
Bausubstanz und Energieausweis
Baujahr: 1960
Objektzustand: Gepflegt
Heizungsart: Öl-Heizung
Wesentliche Energieträger: Öl
Energieausweis: liegt zur Besichtigung vor
Sonstiges
Dieses Angebot ist freibleibend und unverbindlich. Die Angaben basieren auf den Informationen des Verkäufers. Für die Richtigkeit können wir keine Haftung übernehmen.
Provision für Käufer 4,76 % des Kaufpreises inkl. MwSt.
Erneuter Antrag: Nach FDP-Vorstoß will jetzt auch die SPD mobile Raumluftfilteranlagen in der Gemeinde. Installation „auf längere Sicht unvermeidbar“.
Raesfeld. Die Inzidenzwerte steigen. Experten befürchten durch die DeltaVariante eine bevorstehende vierte Coronawelle. Grund genug für die SPD, erneut die Ausstattung aller Klassenräume mit Raumluftfiltern zu fordern. Die FDP ist im Februar mit einem vergleichbaren Antrag gescheitert. Aber „das Corona-Virus kennt keine Geschäftsordnung“, begründet die SPD ihren aktuellen Vorstoß.
Durchlüften im Winter „nicht zuzumuten“
Luftfilter seien notwendig, weil aufgrund der Außentemperaturen in Herbst und Winter ein regelmäßiges Durchlüften Schüler*innen und Lehrer*innen nicht zuzumuten sei, so die Antragsbegründung. Bereits im letzten Winter hätten sie „Unterricht in dicken Pullovern, Jacken mit Schals, Mützen und Handschuhen erdulden müssen“. Da das Corona-Virus Teil des Lebensalltags bleiben könnte, sei die Installation von Luftfiltern „auf längere Sicht unvermeidbar“.
Raesfelder Burgmusikanten spielten zum Abschluss am Raesfeld Beach
Das große Finale der Veranstaltungsreihe bei Wachtmeister am Beach endete am Sonntag mit einem heimischen Klassiker: Die Raesfelder Burgmusikanten spielten ein zünftiges Blasmusik-Frühschoppen-Konzert. Pünktlich um 13 Uhr wurde der erste Ton gespielt und der Bozener Bergsteigermarsch erklang von der Bühne.
Die Musiker lieferten ein buntes Potpourri an Märschen und Polkas. Doch sie stellten nicht nur ihr Können am Instrument unter Beweis. So mancher Titel wurde auch mitgesungen, wie zum Beispiel die altbekannte Vogelwiese, „dem Land Tirol die Treue“, oder der Burgmusikantenklassiker „Ein Heller und ein Batzen“. Auch das Publikum sang kräftig mit, hier wurden vorher für die Textunsicheren Liedzettel verteilt.
Relaxen und Blasmusik geniessen
Zur Blasmusik gab es Leckeres für den Gaumen
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben dem üblichen Foodtruck mit Burgern, Flammkuchen, und Salatbowls gab es die berühmte Erbsensuppe mit Wursteinlage von Wachtmeister. Gegen eine Spende konnte man sich so viel Suppe holen, wie man wollte. Der Erlös der Spenden geht an die Opfer der Flutkatastrophe.
Auch die Jüngeren hatten einiges zu entdecken. Eine Hüpfburg, eine Kinderschminkstation und sogar ein großes Feuerwehrauto konnte die Langeweile fern halten. Das Feuerwehrauto wurde nachher sogar ans Wasser angeschlossen und jeder, der wollte, konnte mal den Löschschlauch halten und die anliegenden Flächen bewässern.
Endlich wieder Blasmusik
Die Burgmusikanten freuten sich sehr über den Auftritt, vor allem nach der langen Zwangspause. „Endlich mal wieder vor Publikum spielen zu können fühlt sich einfach herrlich an“, so der Vorsitzende Matthias Sümpelmann. So wurde bei Musik und Bier das gute Wetter genossen und das finale Wochenende der Veranstaltungsreihe am Beach fand sein würdiges Ende.
Ab nächster Woche hat die Küche im Quartier wieder geöffnet und startet direkt mit einer neuen Karte in die Saison. Zur Einweihung der Küche stellt sich der Chef selber an den Grill und bekocht seine Gäste. Wer neugierig auf die neue Karte ist, kann sich ab nächster Woche an der Weseler Landstraße 71 selber davon überzeugen.
Heico Nickelmann rockt mit fünf Gitarrenschülern die Bühne
Vor ausverkauftem Haus spielte Heico Nickelmann Samstagabend am Raesfeld Beach. Jedoch heimste er den Applaus nicht nur für sich alleine ein, und er ist auch nicht mit seiner Band „Nickelmann & Friends gekommen. Nein, dieses Mal spielte er mit fünf seiner Gitarrenschüler. Und die stehen ihrem Lehrer in nichts nach.
Die Musiker rund um Heico Nickelmann eröffneten den Abend mit einer klangvollen Rockballade von Rod Stewart. Das Publikum, vorher noch in Gespräche vertieft, war sofort im Bann und summte leise mit. Lied für Lied wurde es immer lebhafter auf dem Sand.
Gute Mischung
Bei dem Klassiker von Westernhagen „mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ war dann auch der letzte Gast endgültig in Stimmung. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wurde begeistert mitgeklatscht. Die Musiker schafften es, eine gute Mischung aus stimmungsvollen Rockballaden und lebhaften Klassikern zu mixen. So kam nach dem Oldie „to love somebody“ von den Bee Gees das flottere „the look“ von Roxette. Der Applaus der Zuschauer sprach für sich.
„Nickelmann ist halt immer ein Highlight und ein Garant für einen super Abend“, so Restaurantleiter Mike Redmann. Zwar gab es an der Abendkasse noch vereinzelt Restkarten, aber die meisten waren bereits im Vorfeld reserviert worden. „Am vorletzten Abend nochmal eine volle Hütte zu haben, etwas Besseres kann man sich nicht wünschen.“
Auch der Musiker selber tritt immer wieder gerne in Raesfeld auf. Zum einen kennt er hier sehr viele Leute, lebt er ja nun schon mehrere Jahre im Dorf. „Außerdem sind die Konzerte in Raesfeld immer die besten, danach kann ich einfach nach Hause laufen. Das ist definitiv ein großer Vorteil!“, so Nickelmann.
Weiteres Konzert und Finale am Sonntagabend
Wer dieses musikalische Highlight verpasst haben sollte: Am Sonntag um 17 Uhr, direkt nach den Burgmusikanten, spielt am Raesfeld Beach Freddy Pieper mit seiner Band „On Chairs“. Definitiv ein würdiges Finale für die Veranstaltungsreihe von Wachtmeister.
Das Blasorchester Erler Jäger marschiert ab jetzt digital – mit Hilfe der Volksbank Raesfeld und Erle eG
Unter dem Zeichen der Digitalisierung haben sich Ende letzten Jahres das Blasorchester Erler Jäger und die Volksbank Raesfeld und Erle eG zusammen getan. Das Ziel: die Digitalisierung vorantreiben. Im Bankwesen noch für jedermann verständlich was damit gemeint sein soll, aber für Musiker? Doch auch hier gibt es viele Situationen, in denen Digitalisierung von Nutzen sein kann. Vor allem bei dem Thema Noten.
Für die Nicht-Musiker vielleicht nicht ersichtlich. Aber das Marschbuch, quasi ein kleines Notenbuch für unterwegs, wiegt nicht gerade wenig. Zusammen mit dem Instrument kommt man, je nach Größe des Instruments, auf ein stattliches Gewicht. Zusätzlich ist der Aufwand bei neuen Stücken sehr hoch. Jede Stimme muss einzeln rausgesucht, zugeschnitten, und eingeheftet werden. Und das bei über 40 Musikern. Einen Aufwand, den sich das Orchester nun deutlich verringert hat.
Mit einem Klick zu allen Noten
Die österreichische Firma „Marschpat GmbH“ hat ein digitales Marschbuch entwickelt, und war mit ihrem Produkt sogar bei der Fernsehshow „die Höhle der Löwen“. Auf einem e-Reader wird die eigens entwickelte App installiert. Natürlich ist das Gerät wasserdicht und auch bei Sonnenlicht noch super lesbar, genau richtig für das Marschieren. Dort können dann alle Noten eingescannt und hochgeladen, und mit einem Klick für das gesamte Orchester verfügbar gemacht werden. Deutlich weniger Arbeitsaufwand, und vor allem ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung.
Blasorchester Erler Jäger marschiert digital
Durch eine Weihnachtsaktion ist das Blasorchester Erler Jäger darauf aufmerksam geworden. Der Wunsch, auch mit dem Orchester in der digitalen Welt anzukommen, war schon länger in den Köpfen der Musiker. Doch das Finanzielle spielt bei so einer Investition natürlich auch immer eine Rolle. Die Volksbank unter der Leitung von Ralf Steiger und Michael Weddeling half den Musikern bei ihrem Vorhaben. Sie spendeten dem Orchester 1000€ für ihren Weg in die Digitalisierung. Von dem Geld konnte der Verein sowohl die erforderlichen Marschpats, als auch die Marschgabeln (ein am Instrument befestigter, kleiner Notenständer) für alle Musiker erwerben. Die Volksbank ist froh, einem heimischen Verein bei einem solchen Vorhaben unterstützen zu können und sieht es als einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung.
Den ersten Auftritt mit den digitalen Notenbüchern konnten die Erler Jäger auch bereits absolvieren und sind begeistert von dem Produkt. Wie Dirigent Oliver Jahnich sagte: „Ab jetzt wird digital marschiert!“
Bauherr Brun versenkt den Richtnagel und erklärt damit das Haus für „gerichtet“
Lebens – und Wohnqualität für Senioren ab 65. Das stand für Initiatoren des Projektes an oberster Stelle. Der erste Bauabschnitt mitten im Herzen von Erle wird bereits bewohnt, der zweite steht nun auch in den Startlöchern. Im Frühjahr 2022 soll der Bauabschnitt fertiggestellt sein und das Projekt rund um die Erler Kirche abschließen.
Familie Brun aus Heiden steht dem Projekt als Investor und Bauherr zur Seite, und hat es in enger Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Schweers aus Borken angepackt. Ein Projekt, welches laut Bürgermeister Martin Tesing einen langen Weg hinter sich hat. Über 10 Jahre wurde das Projekt „Seniorengerechtes Wohnen in Erle“ vorbereitet und geplant, und steht nun mit der baldigen Eröffnung des zweiten Bauabschnittes endlich vor der Vollendung.
Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Melanie Unnebrink
Nach einer kurzen Begrüßung durch Bauherr Tobias Brun geht es auch schon hoch, um den Richtnagel in den Balken zu schlagen. Richtpate Tim Schaaf von der Firma „Mersmann&Möllmann“ steht dem Bauherren tatkräftig zur Seite und schenkt ihm nach alter Tradition nach jedem fünften Schlag einen Kurzen ein. Nach 15 Schlägen ist es dann vollbracht und das Gebäude offiziell gerichtet.
Danach ergreift Matthias Brinkmann, Geschäftsführer der Caritas Borken, das Wort und bedankt sich bei allen, die dieses Projekt ermöglicht haben. Er betont, dass die Eingebundenheit der Bewohner in den Dorfkern und die Gemeinde ein wichtiger Punkt bei der Realisierung sei. Sowohl die Nähe zur Kirche, der Supermarkt gleich um die Ecke, aber auch das „Mittendrin sein“ im Dorf ermöglichen es den Bewohnern, sich völlig frei bewegen zu können. „Für uns steht der Mensch stets im Mittelpunkt des Tuns“, so Brinkmann.
In dem neuen Abschnitt wird es im Erdgeschoss fünf Wohnungen für das betreute Wohnen geben. Sie ergänzen und erweitern die bereits vorhandenen Wohnungen nebenan. Im Obergeschoss ist Platz für eine selbstbestimmte Wohngemeinschaft geschaffen worden. „Quasi eine Studenten-WG für Senioren“ wie es Herr Wolthaus von der Firma Brun treffend formuliert.
Hier wird es Platz für zwölf Bewohner geben. Alle Bewohner der Wohngemeinschaft werden ein eigenes Zimmer mit Bad haben. Abgerundet wird dies von einen großzügigen Gemeinschaftsbereich, der Wohn- und Essbereich, aber auch ein Büro enthält. Diese Form des Zusammenlebens stellt eine neue Alternative zu den bisher üblichen Einzelwohnungen dar. Die Caritas Borken wird die Wohngemeinschaft initiieren und betreuen. Ein neues Projekt, was auf einer noch engeren Gemeinschaft aufbaut und im fortgeschrittenen Alter sicherlich viele Vorteile aufweist.
Magie zum Anfassen – das war Freitagabend das Thema am Raesfeld Beach am ehemaligen Landhaus Keller.
Kartentricks, verschwindende Geldscheine und allerhand weitere Tricks standen auf der Tagesordnung. Immer in die Zauberei mit involviert: die Zuschauer. Ob aktiv beim Zerschneiden und wieder Zusammenfügen eines Seiles, das Verdrehen eines Zauberwürfels, oder Beschriften von Karten – das Publikum hatte immer die Hände mit im Spiel. Und konnte doch nicht ganz hinter die Zauberei blicken. Doch gerade das ist die Magie dahinter.
„Wie hat er das gemacht?“
Ein Zaubertrick hat jedoch alle verblüfft. Oliver Henke holte einen Jungen auf die Bühne, der sich freiwillig gemeldet hatte. Nun sollte er ein Seil, welches Henke festhielt, mit einer Schere zerschneiden. Gesagt, getan. Das zerschnittene Seil wurde mehrfach vom Publikum überprüft, es war in zwei Teile geteilt. Nach einem kurzen Schlenker des Zauberers war es jedoch wieder ganz und ohne jeglichen Kratzer. Für einen geübten Zauberer vielleicht kein großes Kunststück.
Doch nun sollte der Junge denselben Trick vorführen, ohne vorher instruiert worden zu sein. Wieder dasselbe Spiel. Das Seil wurde durchgeschnitten, vom Publikum geprüft, danach ein paar Mal in der Hand des Jungen gerieben, und zack. Das Seil war wieder komplett. Große Freude stand dem Jungen ins Gesicht geschrieben. Den Abend wird er so schnell nicht mehr vergessen, an dem er wie ein großer Zauberer ein mehrfach zerschnittenes Seil selber und ohne Hilfe wieder zusammen brachte. Das Publikum applaudierte kräftig und der Junge setzte sich mit dem Seil und einem breiten Grinsen wieder zu seiner Familie. Das ist die Magie dahinter.
Doch auch nach diesem Wochenende geht es weiter im ehemaligen Landhaus Keller. Mike Redmann, Restaurantleiter bei Wachtmeister, freut sich schon auf die kommenden Wochen. Ab nächster Woche öffnet die Küche wieder wie gewohnt und läutet die neue Saison direkt mit einer frischen Karte ein. „Nächste Woche grillt der Chef höchstpersönlich. Der will sich die Einweihung der neuen Küche nicht entgehen lassen.“, so Redmann.
Und wer jetzt Lust bekommen hat und nochmal die Bühne in voller Aktion sehen will: die Raesfelder Burgmusikanten geben dort Sonntagmittag ein Konzert, Kinderprogramm samt Hüpfburg und Kinderschminken inklusive. Ab 13 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Besuch des FDP-Bundesvorsitzenden am nächsten Wochenende
Raesfeld-Erle(pd). Am Samstag, 21. August 2021 kommt Christian Lindner nach Raesfeld auf Einladung des FDP – Ortsvereins zu einem Vortag in der Zeit von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr in die Freiheit 24. Sprechen werden der FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen (als örtlicher FDP-Direktkandidat) und Christian Lindner.
Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Kundgebung teilzunehmen.
Seit August gelten neue Regeln für die Einreise nach Deutschland. So müssen alle Personen ab 12 Jahren bei der Einreise einen Nachweis vorzeigen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Wichtig: Die Testergebnisse können vom Gesundheitsamt auch mehrere Tage nach der Einreise angefordert werden. Darum sollten Einreisende ihre Testergebnisse nicht direkt nach der Ankunft vernichten, sondern für 14 Tage aufbewahren.
Bußgeld droht
Die Coronaeinreiseverordnung des Bundes gibt auch vor, welche Anforderungen die Tests erfüllen müssen. So dürfen sie nur von zertifizierten Stellen vorgenommen werden, um anerkannt zu werden. Das Testergebnis muss in deutscher, englischer, französischer, spanischer oder italienischer Sprache vorliegen. Testergebnisse in anderen Sprachen dürfen nach der Bundesverordnung nicht anerkannt werden. In solchen Fällen droht ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro pro Person.
Quarantäne-Regeln
Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht geimpft oder genesen ist, muss bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen und sich direkt in zehntägige Quarantäne begeben. Schnelltest-Ergebnisse dürfen nicht älter als 48 Stunden alt sein, PCR-Ergebnisse nicht älter als 72 Stunden. Die Quarantäne kann durch ein weiteres negatives Testergebnis an Tag 5 nach der Einreise verkürzt werden. Für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren besteht keine Testpflicht. Ihre Quarantäne endet automatisch an Tag 5 nach der Einreise.
Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt grundsätzlich eine Quarantäne von 14 Tagen und die Pflicht, bei Einreise ein negatives Testergebnis vorzulegen. Dies gilt auch für Geimpfte und Genesene. Der Tag der Einreise wird bei den Quarantäne-Berechnungen als „Tag 0“ gezählt.
Raesfeld-Erle (Pressemitteilung). In der Gemeinde Raesfeld-Erle wird es zukünftig wieder eine Junge Union Deutschland geben. Die Gründungsveranstaltung der JU findet am 17. August 2021 im Haus Brömmel-Wilms, Schermbecker Str. 20 in Raesfeld-Erle statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind ab 19.30 Uhr zur Gründungsveranstaltung herzlich eingeladen.
Die JU ist auf Bundesebene, die unabhängige Jugendvereinigung der CDU und CSU. Sie ist flächen-deckend in Deutschland vertreten und verfügt über rund 100.000 Mitglieder. Jeder im Alter zwischen 14 und 35 Jahren kann Mitglied werden.
Raesfeld (ots). In der Zeit von Sonntag, 07.30 Uhr, bis Montag, 07.00 Uhr drang ein noch unbekannter Einbrecher in eine Gartenlaube ein und entwendete ein Pedelec samt Zubehör. Das Pedelec wurde ohne den Akku, den Bordcomputer und die Fahrradtaschen auf einer angrenzenden Grünfläche aufgefunden. Ein Zusammenhang mit der Tat auf der Borkener Straße (wir berichteten) ist nicht ausgeschlossen. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.
Raesfeld (ots). In der Zeit von Samstag, 16.30 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr, wurden in einem Mehrfamilienhaus an der Borkener Straße mehrere Kellerräume aufgebrochen. Entwendet wurden u.a. eine Fahrradtasche, Ladegeräte und Akkus für Pedelecs, Handschuhe und eine Regenjacke. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.
Raesfeld (Pressemitteilung). In der Zeit von Donnerstag, 12. August bis voraussichtlich Dienstag, 17. August 2021 wird der Bau der Linksabbiegerspur zum Anschluss des Gewerbegebiets Nord an die Borkener Straße erfolgen. Für die notwendigen Bauarbeiten wird die Borkener Straße auf dem Teilstück zwischen Ährenfeld/Suershook und dem Heetwissenweg voll gesperrt.
Die Bushaltestellen „Hoher Kamp“ und „Kemming“ können nicht angefahren werden. Fahrgäste müssen in dieser Zeit auf die Haltestellen „Kirche“ bzw. „Neue Siedlung“ ausweichen.