Bauherr Brun versenkt den Richtnagel und erklärt damit das Haus für „gerichtet“

Lebens – und Wohnqualität für Senioren ab 65. Das stand für Initiatoren des Projektes an oberster Stelle. Der erste Bauabschnitt mitten im Herzen von Erle wird bereits bewohnt, der zweite steht nun auch in den Startlöchern. Im Frühjahr 2022 soll der Bauabschnitt fertiggestellt sein und das Projekt rund um die Erler Kirche abschließen.

Familie Brun aus Heiden steht dem Projekt als Investor und Bauherr zur Seite, und hat es in enger Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Schweers aus Borken angepackt. Ein Projekt, welches laut Bürgermeister Martin Tesing einen langen Weg hinter sich hat. Über 10 Jahre wurde das Projekt „Seniorengerechtes Wohnen in Erle“ vorbereitet und geplant, und steht nun mit der baldigen Eröffnung des zweiten Bauabschnittes endlich vor der Vollendung.

Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Melanie Unnebrink

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bauherr Tobias Brun geht es auch schon hoch, um den Richtnagel in den Balken zu schlagen. Richtpate Tim Schaaf von der Firma „Mersmann&Möllmann“ steht dem Bauherren tatkräftig zur Seite und schenkt ihm nach alter Tradition nach jedem fünften Schlag einen Kurzen ein. Nach 15 Schlägen ist es dann vollbracht und das Gebäude offiziell gerichtet.

Danach ergreift Matthias Brinkmann, Geschäftsführer der Caritas Borken, das Wort und bedankt sich bei allen, die dieses Projekt ermöglicht haben. Er betont, dass die Eingebundenheit der Bewohner in den Dorfkern und die Gemeinde ein wichtiger Punkt bei der Realisierung sei. Sowohl die Nähe zur Kirche, der Supermarkt gleich um die Ecke, aber auch das „Mittendrin sein“ im Dorf ermöglichen es den Bewohnern, sich völlig frei bewegen zu können. „Für uns steht der Mensch stets im Mittelpunkt des Tuns“, so Brinkmann.

In dem neuen Abschnitt wird es im Erdgeschoss fünf Wohnungen für das betreute Wohnen geben. Sie ergänzen und erweitern die bereits vorhandenen Wohnungen nebenan. Im Obergeschoss ist Platz für eine selbstbestimmte Wohngemeinschaft geschaffen worden. „Quasi eine Studenten-WG für Senioren“ wie es Herr Wolthaus von der Firma Brun treffend formuliert.

Hier wird es Platz für zwölf Bewohner geben. Alle Bewohner der Wohngemeinschaft werden ein eigenes Zimmer mit Bad haben. Abgerundet wird dies von einen großzügigen Gemeinschaftsbereich, der Wohn- und Essbereich, aber auch ein Büro enthält. Diese Form des Zusammenlebens stellt eine neue Alternative zu den bisher üblichen Einzelwohnungen dar. Die Caritas Borken wird die Wohngemeinschaft initiieren und betreuen. Ein neues Projekt, was auf einer noch engeren Gemeinschaft aufbaut und im fortgeschrittenen Alter sicherlich viele Vorteile aufweist.

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